„Wer steckt eigentlich hinter den Büchern, die uns berühren, aufregen oder mitten ins Herz treffen?
In meinem neuen AutorenSalon-Wegweiser findet Ihr alle Interviews, die ich mit Autorinnen und Autoren geführt habe – alphabetisch sortiert und gemütlich zum Durchstöbern.
Ein kleiner Streifzug zu den Menschen hinter den Geschichten. Viel Freude beim Entdecken!“
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Geneigte Lesende,
es gibt Bücher, die man liest, zuklappt und trotzdem noch eine ganze Weile mit sich herumträgt. Wegen ihrer Figuren. Wegen einer bestimmten Szene. Wegen eines Satzes, der sich festkrallt. Wegen eines Helden, den man am liebsten höchstpersönlich auf das Sofa im HeldenSalon zerren möchte, um ihm ein paar dringend notwendige Fragen zu stellen.
Aber manchmal interessiert mich nicht nur die Geschichte selbst. Manchmal möchte ich wissen, wer hinter diesen Geschichten steckt. Nicht, weil ich sensationslüstern wäre. Nicht, weil ich mich in den bunten Reigen der Regenbogenpresse einreihen möchte. Und ganz sicher nicht, weil ich Privatleben sezieren will. Nein. Mich interessiert schlicht und ergreifend der Mensch hinter dem Buch.
Wer schreibt da eigentlich?
Warum schreibt diese Person?
Wie entstehen Figuren, die uns berühren, aufregen, verführen oder mitten ins Herz treffen?
Welche Gedanken, Erfahrungen, Recherchen, Zweifel und Funken stecken zwischen den Zeilen?
Oder, um es salopp zu sagen:
Wer, warum, wie schreibt? Genau aus diesem Wissensdurst heraus sind meine Autoreninterviews entstanden.
Ähnlich wie bei meinen Gesprächen im HeldenSalon, in dem fiktive Figuren auf meinem imaginären Sofa Platz nehmen dürfen, wollte ich im AutorenSalon ein wenig hinter den Vorhang blicken. Denn ein Interview mit einer Autorin oder einem Autor kann etwas Wunderbares leisten: Es öffnet einen kleinen Spalt in jene Welt, in der Geschichten entstehen. Plötzlich erfahren wir, ob beim Schreiben Musik läuft oder Stille herrschen muss. Ob eine Figur geplant war oder sich einfach frech vorgedrängelt hat. Ob eine Szene jahrelange Recherche gebraucht hat oder aus einem einzigen Gefühl heraus geboren wurde. Und eines ist klar: Hinter diesen Seiten sitzt ein Mensch, der zweifelt, lacht, recherchiert, kämpft, träumt und schreibt.
Darum habe ich hier einen Artikel zusammengestellt, der alle von mir geführten Interviews mit Autorinnen und Autoren vereint. Damit Ihr nicht lange suchen müsst, findet Ihr die Namen alphabetisch sortiert. Macht es Euch gemütlich, stöbert ein wenig und lernt vielleicht die Menschen hinter ihren Büchern kennen, die Euch ebenso begleitet, begeistert oder erwischt haben wie mich. Hoffentlich habe ich niemanden vergessen! *lacht*
Ein Hinweis zur Einordnung:
Einige dieser Interviews sind in einer Zeit entstanden, in der ich noch für Happy End Bücher geschrieben habe. Deshalb kann es sein, dass in jenen Gesprächen, Einleitungen oder Verweisen noch dieser frühere Blogzusammenhang auftaucht. Ich habe die Interviews bewusst als Teil meiner Bloggergeschichte mit aufgenommen, denn geführt habe ich sie mit derselben Neugier, derselben Buchliebe und demselben Herzklopfen, mit denen ich heute auf „Meine tägliche Dosis“ schreibe. Mir war im Vorfeld nur wichtig, dass ihr das wisst.
Noch ein weiterer zusätzlicher kleiner Hinweis vorab:
Die Interviews im AutorenSalon sind über verschiedene Jahre hinweg entstanden. Daher ist es möglich, dass einzelne Verlinkungen, Buchcover oder eingebundene Inhalte inzwischen nicht mehr wie ursprünglich funktionieren bzw. die Buchcover sich geändert haben, aufgrund von überarbeiteten Wiederauflagen. Seht es mir bitte freundlich nach. Die Gespräche selbst bleiben davon unberührt und dürfen weiterhin gern entdeckt, gelesen und durchstöbert werden.

Alphabetische Übersicht meiner Autoreninterviews
Klickt einfach auf das jeweilige Cover, dann landet Ihr direkt beim passenden Gespräch im AutorenSalon.

• Lara Adrian & Tina Folsom
Ein herrlich energiegeladenes Doppelinterview über die gemeinsame „Phoenix Code“-Reihe, kreative Zusammenarbeit über Küsten und Kontinente hinweg und die Frage, wie zwei Bestsellerautorinnen ihre Stärken zu einer neuen Romantic-Suspense-Welt verbinden. Besonders schön wird hier sichtbar, wie viel Teamgeist, gegenseitige Wertschätzung, Hitze, Action und Lust an paranormalen Stoffen hinter dieser Kollaboration stecken.
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• Lilli Beck
Einfach toll, dieses freche und lebenslustige Gespräch über Liebe, Alter, Neuanfänge und den festen Vorsatz, sich vom Wort „Rente“ ganz sicher nicht graumachen zu lassen. Besonders hängen bleibt Lilli Becks Humor: Für sie ist Lachen kein Beiwerk, sondern der Glückskeks der Menschheit – und Liebe ein ziemlich wirksamer Rostlöser.
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• Jennifer Benkau
Hier spreche ich mit Jennifer Benkau über „Stolen Mortality“ als lange gereiftes erstes Buchprojekt, über düstere Figuren, moralische Grauzonen und ihre Freude an jungen Protagonisten mit intensiven ersten Erfahrungen. Besonders spannend ist der Blick auf ihre Genrevielfalt – von Urban Fantasy über New Adult bis hin zu leichteren Stoffen unter Pseudonym – und darauf, wie sehr jede Geschichte ihren eigenen Ton verlangt.
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• Christi Caldwell
Das Interview mit Christi Caldwell ist ein berührendes Gespräch über Historical Romance, Figuren, die erst dann erzählt werden wollen, wenn sie sich wirklich melden, und das Schreiben als heilende Kraft. Besonders hängen bleibt Frau Caldwells Blick auf unperfekte, tief empfindende Charaktere – und ihr unerschütterlicher Glaube daran, dass die Liebe am Ende triumphieren darf.
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• Jane Christo (†)
Intensiv, kantig und voller Gefühl: Dieses Wiedersehen im AutorenSalon dreht sich um den Abschluss der „Blanche“-Trilogie, um harte Figuren, glaubwürdige Entwicklung und Emotionen, die gerade deshalb berühren, weil sie nie in Kitsch abrutschen. Besonders hängen bleibt Jane Christos Blick auf Blanche und Beliar: zwei Charaktere, die sich verändern müssen, ohne sich selbst zu verlieren.
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• Alice Clayton
Humor ist bei Alice Clayton nicht bloße Dekoration, sondern Teil der Anziehungskraft: sexy, schlagfertig und herrlich unverschämt. Im Gespräch über „Wallbanger“ bleibt vor allem hängen, wie selbstverständlich sie Erotik und Komik zusammendenkt – dünne Wände, süße Träume und Figuren, die genau wissen, welches Leben sie wollen.
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• Catalina Cudd
Dreck unter den Stiefeln, Kaffee in rauen Mengen und Figuren, die sich einen feuchten Kehricht um brave Erwartungen scheren: Catalina Cudd spricht über düstere Welten, dominante Alphatiere, unangepasste Frauen und Geschichten, die sich beim Schreiben ihre eigenen Wege suchen. Hängen bleibt vor allem ihr Blick auf Freiheit, Subkultur und die Frage, ob man Everybodys Darling sein will – oder lieber dem eigenen Herzen folgt.
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• Kathy Felsing
Genmutation, Romantic Thrill und eine Heldentruppe, die der Autorin bis in die Träume folgt: Kathy Felsing gibt einen faszinierenden Einblick in die Welt ihrer G.E.N. Bloods, in luzides Träumen, psychologische Abgründe und Figuren, die sich beinahe real anfühlen. Zwischen paranormaler Spannung, Psychothriller-Schärfe und ganz viel Herzklopfen wird deutlich, warum ihre Jungs keine makellosen Helden sind – sondern wilde, loyale, verletzte Männer aus Fleisch und Blut.
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• Lisa Gibbs
Mit „Kirschrot“ verlässt Lisa Gibbs den paranormalen Einschlag ihrer SGU-Reihe und taucht in eine düstere Mischung aus Liebesgeschichte, Krimi und Seelenstriptease ein. Zwischen Tatortreinigung, schwarzem Humor, einem wortkargen Detective mit Mauern um die Seele und einer Heldin, die trotz Diagnose und Rückschlägen ihren eigenen Weg sucht, bleibt vor allem eines hängen: Hier wird es blutig, emotional und überraschend zart zugleich.
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• Donna Grant
Highlander, Flüche, Magie und Schottland als raues Herzensland: Donna Grant spricht über ihre „Rogues of Scotland“, über historisch-paranormale Liebesgeschichten und die endlosen Möglichkeiten des Genres. Besonders hängen bleibt ihre Liebe zu Schottland – einem Ort, der für sie so magisch, ungezähmt und selbstverständlich ist, dass Geschichten dort fast so natürlich entstehen wie das Atmen.
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• Helene Henke
Vampire, Regency-Flair, Schottlandsehnsucht und eine kräftige Prise Steampunk-Romance: Helene Henke spricht über „Electrica – Lord des Lichts“, über das reizvolle Spiel zwischen Fortschritt, Romantik und paranormaler Dunkelheit. Besonders hängen bleibt ihr Blick auf Andersartigkeit: Nicht jedes Wesen der Nacht ist böse – und manchmal braucht es gerade die Finsternis, um die helleren Seiten einer Figur sichtbar zu machen.
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• Kim Henry
Unter dem Pseudonym Kim Henry treffen Dänemark und Bayern, Facebook-Plotting und eine gemeinsame Schwäche für glaubwürdige Helden mit Tiefe aufeinander. Im Gespräch über „Polarfieber“ erzählen Nicole Wellemin und Corinna Vexborg von Grönland als rauem Sehnsuchtsort, intensiver Recherche und einer Liebesgeschichte, die zwischen Eis, Absturz, Gefahr und wärmender Nähe alles andere als unterkühlt bleibt.
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• Nicole Henser
Usher Grey betritt nicht einfach nur eine Romanwelt, er erhebt sich daraus, macht es sich auf Facebook bequem und bringt seine Autorin gleich mit in den AutorenSalon. Nicole Henser erzählt von Gay Romance, Dämonenglut, erotischem Kopfkino und Figuren mit Bulldozerqualitäten – allen voran einem hyperaktiven Gentleman und einem Feuerdämon, dessen Charme irgendwo zwischen Rasierklinge, Stahlwolle und überraschender Zärtlichkeit liegt.
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• Alexandra Ivy & Laura Wright
Bayou-Hitze, Pantera-Gestaltwandler und zwei Autorinnen, die sich beim gemeinsamen Schreiben offenbar wunderbar gegenseitig befeuern: Alexandra Ivy und Laura Wright erzählen, wie aus getrennt geschriebenen Geschichten ein gemeinsamer Serienbogen entsteht. Besonders spannend ist ihr Zusammenspiel aus kreativer Freiheit, täglichem Austausch und Figuren, die zwischen Magie, Gefahr, Sehnsucht und Rettung ihren Weg zueinander finden.
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• Erik Kellen
Fantasy wie großes Kino: Erik Kellen spricht über die „Nimmerherz“-Legende, über Welten, die sich mit einem einzigen Satz aus den Angeln heben lassen, und über Figuren, die durch Verlust, Flüche und Abgründe hindurch wachsen müssen. Zwischen Märchen für Erwachsene, schmerzhaften Cliffhangern, starken Bildern und dem langen Weg des Windes bleibt vor allem hängen, wie sehr seine Geschichten vom Erzählen selbst leben – wild, dramatisch und voller Sehnsucht nach dem Unmöglichen.
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• Maria M. Lacroix
Kaffee, schlaflose Schreibnächte und eine Muse, die nicht höflich anklopft, sondern direkt die Kommode bezieht: Maria M. Lacroix erzählt von „Das Geheimnis der Feentochter“, von Halblingen zwischen Menschen- und Feenwelt und von Cathal, der als arrogante Nervensäge ebenso präsent ist wie als ziemlich unwiderstehlicher Unseelie. Zwischen Fantasy, Sarkasmus, Funkenflug und dem festen Bedürfnis nach Happy End bleibt vor allem hängen, wie viel Freude in Geschichten steckt, die den Alltag für ein paar Stunden verschwinden lassen.
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• Eva Isabella Leitold
Spannung, Romantik, paranormale Fähigkeiten und eine Prise Erotik finden bei Eva Isabella Leitold über ihre Figuren zusammen, lange bevor die einzelnen Musen ordentlich anklopfen dürfen. Im Gespräch über TEAM ZERO, „Heisskaltes Verlangen“ und die herrlich schrullige Annie bleibt vor allem hängen: Schicksal mag Wege vorzeichnen, aber ändern lässt sich die Zukunft trotzdem – am besten mit Humor, Herzklopfen und einer guten Tasse Tee.
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• Alexa Lor alias Loraine Aksander
Genregrenzen? Für Loraine Aksander alias Alexa Lor eher freundliche Vorschläge als feste Mauern. Im AutorenSalon spricht sie über paranormale Liebesgeschichten, Gay Romance, Dessla-Jäger, Bad Boys, Biker, Musiker und die Freiheit, einfach Geschichten zu erzählen, statt sich brav in eine Schublade setzen zu lassen. Besonders hängen bleibt ihr Gedanke, dass ein Happy End nicht zwingend Friede-Freude-Eierkuchen bedeuten muss – sondern ein Ende, das sich stimmig anfühlt und die Leserin zufrieden zurücklässt.
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• Inka Loreen Minden
Liebe bleibt Liebe – ganz gleich, wer sich in wen verliebt. Inka Loreen Minden spricht über Gay Romance, historische Erotik, verbotene Gefühle und darüber, warum Sinnlichkeit für sie nie nur „rein in die Kiste, raus aus der Kiste“ bedeutet, sondern immer aus echter Nähe, Leidenschaft und emotionaler Verbindung entsteht. Besonders hängen bleibt ihr Gedanke, dass alle Herzen gleich ticken, wenn es um Liebe geht.
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• Jules Saint-Cruz
„No Love, Just Sex“ ist hier nicht Warnschild, sondern Programm: Jules Saint-Cruz spricht über das „Trap Team“, geheime weibliche Wünsche, erotische Novellen und die Kunst, sinnliche Szenen so zu schreiben, dass sie nicht bloß heiß, sondern präzise inszeniert sind. Zwischen Verführung, Spielarten, Fantasie und ziemlich viel Reader-Überhitzung bleibt vor allem hängen, dass Erotik bei ihr Arbeit, Handwerk und Kopfkino zugleich ist.
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• S.B. Sasori alias Swantje Berndt
Friede-Freude-Eierkuchen ist hier nicht zu finden – dafür Kowloon als Moloch, menschliche Abgründe, kaputte Strukturen und Figuren, die nicht glattgebügelt werden wollen. Swantje Berndt spricht über „Rattenfänger“, über Dean, Joseph und Liam, über harte Wege, schmerzhafte Szenen und das Heilmittel, das sie ihren Lesenden trotzdem mitgibt: Hoffnung, Liebe, Vertrauen und die Möglichkeit, selbst im Dunkel noch Licht zu finden.
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• Gesa Schwartz
Steinerne Augen, verborgene Welten und Geschichten, die sich nur jenen öffnen, die bereit sind, sich von ihnen verwandeln zu lassen: Gesa Schwartz spricht über „Grim“, Gargoyles, Recherche als sinnliche Spurensuche und die Poesie hinter der sichtbaren Wirklichkeit. Besonders hängen bleibt ihr Blick auf die Anderwelt – nicht als fremder Ort, sondern als verlorener Teil unserer eigenen Welt und unserer Vorstellungskraft.
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• Madeline Sheehan
Roh, düster, hässlich schön und emotional kaum auf Abstand zu halten: Madeline Sheehan spricht über die „Hell’s Horsemen“, über MC-Romance als eigene raue Subkultur und über Geschichten, die sie nicht nach Formel schreibt, sondern verfolgt, bis sie herausmüssen. Besonders hängen bleibt ihre Nähe zu den Figuren: Wenn Danny und Ripper leiden, leidet sie mit – und genau daraus entsteht diese Wucht, die beim Lesen nicht höflich anklopft, sondern einen direkt am Wickel hat.
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• Nalini Singh
Von paranormalen Welten zu heißen Rockstars: Nalini Singh erzählt, wie wohltuend es für sie ist, zwischen „Psy-Changeling“, „Guild Hunter“ und der zeitgenössischen „Rock Kiss“-Reihe die Schreibmuskeln anders zu bewegen. Im Mittelpunkt stehen dabei Figuren mit Leidenschaft, Loyalität und seelischen Narben – von Fox und Molly bis zu Charlie-Maus, Gabriel und dem komplizierten Noah – sowie ihr fester Glaube an die Hoffnung, die ein Happy End am Ende einer schweren Reise schenkt.
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• Sydney Stafford
GSG9, Thrill, Gay Romance und Figuren, die beim Laufen offenbar gleich mitgeplottet werden: Sydney Stafford spricht über „Die Spezialeinheit“, über Chris „Pünktchen“ Barrelmeier, Fabian Wefer und ein Team, das zwischen Einsatzhärte, Nerdigkeit, Loyalität und Herz erstaunlich nahbar wirkt. Besonders hängen bleibt ihr trockener Humor – und die Erkenntnis, dass selbst harte Jungs leiden müssen, wenn daraus Geschichten entstehen sollen, die mehr sind als reine Action.
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• Britta Strauß
Tief verschneite Wälder, blutrünstige Kreaturen und ein Jäger, dessen Knurren mehr sagt als mancher Liebesschwur: Britta Strauß spricht über „Hunter’s Moon“, über sinnlichen Grusel, animalische Erotik und eine düstere Beauty-and-the-Beast-Konstellation im 18. Jahrhundert. Hängen bleibt vor allem diese wildromantische Mischung aus Gefahr, Verlangen und einer Liebe, die in der winterlichen Wildnis alles andere als bequem wird.
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• Malin Wolf
Drachen, Selfpublishing und eine Muse in Springerstiefeln: Malin Wolf spricht über ihren Weg als Indie-Autorin, über Verlage, Eigenverantwortung und die „Drachenkrieger“ als phantastischen Fortsetzungsroman mit ordentlich Feuer unter den Schuppen. Zwischen Sirrush, Ariane, babylonischen Namensspuren, seelenverwandter Verschmelzung und herrlich frechem Salonhumor bleibt vor allem hängen, wie viel Eigenwillen, Recherchefreude und Drachenpotenz in diesem Projekt steckt.
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• Ria Wolf
Ria Wolf schreibt, als würden die Geschichten wie Hologramme in ihrem Kopf aufleuchten und erst verschwinden, wenn sie zu Papier gebracht sind. Im Gespräch über „Beloved Escort – Lügen“ erzählt sie von Lukas und Anni, von Armut und High Society, Callboy-Fantasie und echter Verletzlichkeit, von unverblümter Erotik und jenen Seeleneinblicken, die manchmal nackter wirken als jeder Körper. Besonders hängen bleibt ihr Mut zum Kontrast: zart und direkt, frech und schmerzhaft, sinnlich und überraschend gefühlvoll.
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Was Autoreninterviews für mich ausmachen
Autoreninterviews machen sichtbar, dass Bücher nicht einfach vom Himmel fallen. So sehr wir Lesenden manchmal glauben möchten, unsere Lieblingsgeschichten seien ganz von allein aus einer Wolke aus Inspiration, Kaffee und Herzklopfen entstanden, steckt doch meist sehr viel mehr dahinter. Für mich sind solche Gespräche deshalb keine Beiwerke, sondern kleine literarische Begegnungen. Genau dafür ist dieser Artikel gedacht: Als Wegweiser, als Sammelplatz und kleines Sofa im großen Bücherzimmer.
Und weil manche Geschichten so lebendig werden, dass ihre Figuren irgendwann selbst etwas zu sagen haben, gibt es auf meinem Blog außerdem den HeldenSalon. Dort nehmen nicht die Autorinnen und Autoren Platz, sondern Helden, Antihelden und andere eigensinnige Buchfiguren – manchmal sogar aus Büchern von Autorinnen, mit denen ich auch im AutorenSalon gesprochen habe. Wer also nach den Menschen hinter den Geschichten noch Lust auf die Stimmen aus den Geschichten selbst hat, darf gern im —> HeldenSalon weiterstöbern.
Viel Freude beim Stöbern!
Ka
P.S.: Mit einigen Autorinnen und Autoren habe ich mehr als ein Gespräch geführt. In dieser Übersicht verlinke ich jeweils ein ausgewähltes Interview; weitere Gespräche findet Ihr gegebenenfalls über den AutorenSalon oder die Blogsuche.

























