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	<title>Kas Tatsachenbericht &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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	<description>Für alle, die lesen, lachen und ein bisschen Chaos im Leben lieben.</description>
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	<title>Kas Tatsachenbericht &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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	<item>
		<title>Eins. Zwei. Drei. Katzenzweierlei.</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/eins-zwei-drei-katzenzweierlei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 16:13:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Zwei siamesische Katzendamen sind vorübergehend bei mir eingezogen – samt Katzenklo, Katzenbrunnen und ganz eigenen Gewohnheiten. Und plötzlich sind sie wieder da, die Erinnerungen an Paula und Paul. An Gießkannen, Schnitzel und eine höchst denkwürdige Flucht über den Hof. *hach ja*&#8220; 🖤 Eins. Zwei. Drei. Katzenzweierlei. Das reimt sich, geneigte Lesende, und bereits Pumuckl hat gesagt, dass alles, was sich reimt, gut ist. LOL Spaß beiseite. Ich habe Katzenbesuch. Siamesische Katzendamen sind gerade in Urlaubspflege bei mir, denn Töchterchen – ihr gehören die beiden Miezen – ist für ein paar Tage zum Wandern nach Tirol. Ich muss sagen, das ist wieder eine ganz schöne Umstellung. Denn: Die beiden sind keine Freigänger, gehen also nicht nach draußen kacken – sorry, falls euch das Wort stört, doch so ist es nun mal –, sondern sie gehen auf ein Katzenklo. Sie trinken nicht aus der Gießkanne, sondern aus einem Katzenbrunnen. Unsere Katze Paula und unser Kater Paul haben das damals geliebt. Natürlich hatten sie auch einen Wassernapf, aber im Frühling und Sommer war die Gießkanne einfach viel spannender. Wie dem auch sein; ich räume nun also zweimal täglich das Katzenklo aus, füttere sie genauso, wie Töchterchen es mir auf einer „To-do“-Liste aufgeschrieben hat, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><strong>&#8222;Zwei siamesische Katzendamen sind vorübergehend bei mir eingezogen – samt Katzenklo, Katzenbrunnen und ganz eigenen Gewohnheiten. Und plötzlich sind sie wieder da, die Erinnerungen an Paula und Paul. An Gießkannen, Schnitzel und eine höchst denkwürdige Flucht über den Hof. *hach ja*&#8220;</strong></span></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;">Eins. Zwei. Drei. Katzenzweierlei. Das reimt sich, geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">und bereits Pumuckl hat gesagt, dass alles, was sich reimt, gut ist. <strong>LOL</strong> Spaß beiseite. Ich habe Katzenbesuch. Siamesische Katzendamen sind gerade in Urlaubspflege bei mir, denn Töchterchen – ihr gehören die beiden Miezen – ist für ein paar Tage zum Wandern nach Tirol.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich muss sagen, das ist wieder eine ganz schöne Umstellung. Denn: Die beiden sind keine Freigänger, gehen also nicht nach draußen kacken – sorry, falls euch das Wort stört, doch so ist es nun mal –, sondern sie gehen auf ein Katzenklo. Sie trinken nicht aus der Gießkanne, sondern aus einem Katzenbrunnen. Unsere Katze Paula und unser Kater Paul haben das damals geliebt. Natürlich hatten sie auch einen Wassernapf, aber im Frühling und Sommer war die Gießkanne einfach viel spannender. Wie dem auch sein; ich räume nun also zweimal täglich das Katzenklo aus, füttere sie genauso, wie Töchterchen es mir auf einer „To-do“-Liste aufgeschrieben hat, und kümmere mich um den Katzenbrunnen. Natürlich bekommen die beiden (sie heißen Azu und Deli) auch Streicheleinheiten, sofern sie darauf Lust drauf haben, Leckerlies gibt es auch ab und an und ich spiele mit ihnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich die beiden so beobachte, muss ich unwillkürlich an unsere Paula denken. Bei Paula hatte ich damals nur den Fleischklopfer rausholen müssen und sie wurde kirre, denn: Madame wollte immer Schnitzel. Das ging teilweise so weit, dass ich in unsere Schiebetüre der Küche einen Besenstiel oder unseren Stabstaubsauger klemmen musste, damit Paula die Türe nicht mit ihrer Pfote aufgeschoben hat. Und hey, das ist eine Glastüre, also nicht gerade ein Leichtgewicht. Aber die Schnitzel waren enorme Paulamagnete. Manchmal war es gar so, dass, sobald ich mit dem Schnitzelklopfen begonnen hatte, Paula über den Hof galoppierte und gemaunzt hat wie eine Sirene, nur weil sie Schnitzel haben wollte. Natürlich bekam sie dann auch Schnitzelfleisch, sobald ich eine kleine Menge davon im Wasser für sie gekocht hatte. Doch bis es so weit war, hatte ich eine höchst ungeduldige Paula im Haus.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber das Lustigste war, als sie einmal zu Schwiegertiger rüber über den Hof marschiert ist – es war Sommer und die Haustüre drüben offen –, in die Küche gegangen ist und zum Schnitzeldieb mutierte. Schwiegerma hatte nämlich Schnitzelfleisch, es war noch eingefroren in einer Tüte, kurz auf die Küchenablage gelegt um nach oben in den ersten Sock zu gehen. Als sie wieder herunterkam, sah sie gerade noch Paula mit der Tüte Schnitzel im Maul durch den Hausgang jagen, Richtung Haustüre. Schwiegerma natürlich hinterher mit Gebrülle. Paula hat wohlweislich die Tüte fallen lassen und gab Fersengeld. <em><strong>*bahahaha*</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56548 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/09/paula-mit-schnitzel.png" alt="Bild von Paula mit einer Tüte Schnitzel" width="709" height="648" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/09/paula-mit-schnitzel.png 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/09/paula-mit-schnitzel-300x274.png 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /><em><strong>Mission Schnitzel: Beute gesichert, Fluchtweg über den Hof.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr seht, jetzt, wo Azu und Deli im Haus sind, werden alte Erinnerungen wach. Oder Paul! Oh, mein kuscheliger, roter Paul Tiger Woods. Er war ein Schmusekater. Gerne hat er es sich auf meinem Rücken bequem gemacht, wenn ich auf dem Bauch lag. Er hat sich dann eingerollt wie eine Schnecke. <em><strong>*schnief*</strong></em> Paul habe ich großgezogen, weil seine Mama ihn einfach verlassen hat, als Einzigen im Wurf. Dabei war er so eine liebe Zuckerschnute.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch genug aus dem Nähkästchen erzählt, ich gehe jetzt das Katzenklo leeren. <em><strong>*jirks*</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Banderole zur optischen Trennung" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquellen „Paula mit Schnitzel“</strong><strong>:<br />
Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Amsterdam lässt schön grüßen…</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/amsterdam-laesst-schoen-gruessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 08:23:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Ka on Tour]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ich bin da mal unterwegs. Dieses Mal niederländisch.“ &#160; Geneigte Lesende, richtig gelesen, klein Ka ist in den Niederlanden unterwegs. Was heißt unterwegs! Es ist eine Woche Amsterdam. Und es gibt hier so viel zu sehen. Daher ist es auch gerade etwas ruhiger hier auf dem Blog. Wo es nicht so ruhig ist, ist auf den Straßen Amsterdams: Dübelrauch von links, Dübelrauch von rechts, schlägt einem entgegen. Aber nicht nur das; auch aus den 160 (jedenfalls erzählte das eine Grachteführerin gestern) Coffee-Shops schlägt einem der Geruch um die Ohren. Dann gibt es mitten auf den Plätzen Taschenkontrollen, die von der Polizei durchgeführt werde. Und dann Radfahrer über Radfahrer, die immer und überall Vorfahrt zu haben scheinen. 😀 Mehr von Amsterdam gibt es später, wir tigern – auf Schusters Rappen wohlgemerkt – wieder los, es ist Markttag. Eure Ka ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">„<span style="color: #800000;"><em><strong>Ich bin da mal unterwegs. Dieses Mal niederländisch.“ </strong></em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">richtig gelesen, klein Ka ist in den Niederlanden unterwegs. Was heißt unterwegs! Es ist eine Woche Amsterdam. Und es gibt hier so viel zu sehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Daher ist es auch gerade etwas ruhiger hier auf dem Blog. Wo es nicht so ruhig ist, ist auf den Straßen Amsterdams: Dübelrauch von links, Dübelrauch von rechts, schlägt einem entgegen. Aber nicht nur das; auch aus den 160 (jedenfalls erzählte das eine Grachteführerin gestern) Coffee-Shops schlägt einem der Geruch um die Ohren. Dann gibt es mitten auf den Plätzen Taschenkontrollen, die von der Polizei durchgeführt werde. Und dann Radfahrer über Radfahrer, die immer und überall Vorfahrt zu haben scheinen. 😀</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr von Amsterdam gibt es später, wir tigern – auf Schusters Rappen wohlgemerkt – wieder los, es ist Markttag.</p>
<p style="text-align: justify;">Eure <i>Ka </i></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Baustelle beendet: Die neue Mytho-Treppe öffnet ihre Stufen!</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/baustelle-beendet-die-neue-mytho-treppe-oeffnet-ihre-stufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 15:47:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Mythologie mit Augenzwinkern]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;24 Artikel, jede Menge Mythen und plötzlich herrscht Baustellenalarm.Ich habe Bücher gestapelt, neue Plätze geschaffen und allerhand merkwürdiges Volk einquartiert.Was dabei herausgekommen ist? Willkommen auf meiner neuen Mytho-Treppe!&#8220; 🖤 &#160; Geneigte Lesende! In meiner kleinen mythologischen Wunderwelt, die zum Schmunzeln anregen soll, ist in den letzten Tagen hinter den Kulissen einiges passiert. Inzwischen tummeln sich dort stolze 24 Artikel über Vampire, Hexen, antike Lustkräuter, allerlei Bräuche und einen gewissen Beau Brummell – und purzelten ehrlich gesagt ziemlich kreuz und quer durcheinander. Weil schnöde Schubladen aber nun wirklich nicht zu Sirenen und Göttern passen, habe ich kurzerhand den Hammer geschwungen, Bücher gestapelt und etwas völlig Neues erschaffen: meine Mytho-Treppe! Frisch poliert, gut bestückt und noch ahnungslos, wer hier gleich alles abhängen wird. &#160; Ab sofort könnt ihr elegant und hoffentlich stolperfrei durch drei brandneue Bereiche steigen: Wilde Kreaturen, Monster &#38; sexy Legenden … wo der Vampir residiert, als gehöre ihm das ganze Bauwerk. Magische Bräuche, Feiertage &#38; schlüpfrige Traditionen … wo gleich ein ganzes wildes Jahr über die Stufen zieht. Antike Geheimnisse, große Legenden &#38; historische Originale … wo König Artus über Excalibur wacht und Beau Brummell vermutlich darüber, ob dabei wenigstens die Etikette gewahrt bleibt. 🖤 Die Treppe ist frisch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong data-start="190" data-end="263">&#8222;24 Artikel, jede Menge Mythen und plötzlich herrscht Baustellenalarm.</strong></em></span><br data-start="263" data-end="266" /><span style="color: #800000;"><em><strong data-start="268" data-end="367">Ich habe Bücher gestapelt, neue Plätze geschaffen und allerhand merkwürdiges Volk einquartiert.</strong></em></span><br data-start="367" data-end="370" /><span style="color: #800000;"><em><strong data-start="372" data-end="447">Was dabei herausgekommen ist? Willkommen auf meiner neuen Mytho-Treppe!&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">In meiner kleinen mythologischen Wunderwelt, die zum Schmunzeln anregen soll, ist in den letzten Tagen hinter den Kulissen einiges passiert. Inzwischen tummeln sich dort stolze 24 Artikel über Vampire, Hexen, antike Lustkräuter, allerlei Bräuche und einen gewissen Beau Brummell – und purzelten ehrlich gesagt ziemlich kreuz und quer durcheinander.</p>
<p style="text-align: justify;">Weil schnöde Schubladen aber nun wirklich nicht zu Sirenen und Göttern passen, habe ich kurzerhand den Hammer geschwungen, Bücher gestapelt und etwas völlig Neues erschaffen: meine Mytho-Treppe!</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56324" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/09/leere-mytho-treppe.png" alt="Bild der noch leeren Mytho-Treppe" width="709" height="399" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/09/leere-mytho-treppe.png 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/09/leere-mytho-treppe-300x169.png 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /><br />
<em><strong>Frisch poliert, gut bestückt und noch ahnungslos, wer hier gleich alles abhängen wird.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Ab sofort könnt ihr elegant und hoffentlich stolperfrei durch drei brandneue Bereiche steigen:</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000; font-size: 14pt;"><strong>Wilde Kreaturen, Monster &amp; sexy Legenden</strong></span><br />
… wo der Vampir residiert, als gehöre ihm das ganze Bauwerk.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Magische Bräuche, Feiertage &amp; schlüpfrige Traditionen</span></strong></span><br />
… wo gleich ein ganzes wildes Jahr über die Stufen zieht.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000; font-size: 14pt;"><strong>Antike Geheimnisse, große Legenden &amp; historische Originale</strong></span><br />
… wo König Artus über Excalibur wacht und Beau Brummell vermutlich darüber, ob dabei wenigstens die Etikette gewahrt bleibt.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Treppe ist frisch poliert, die Artikel sind fein säuberlich alphabetisch sortiert und warten darauf, von euch neu entdeckt zu werden. Und keine Sorge: Auf den Stufen ist noch reichlich Platz. Schließlich weiß man nie, welches mythologische Wesen, welcher schräge Brauch oder welches historische Original als Nächstes dort einzieht.</p>
<p style="text-align: justify;">Kommt mit, nehmt die erste Stufe und stöbert nach Herzenslust:</p>
<p style="text-align: justify;">👉<a href="https://meinetaeglichedosis.de/mythologie-mit-augenzwinkern-von-vampiren-bis-gargoyles-mit-einem-klick-durch-die-wunderwelt/"><span style="color: #800000;"><strong> Hier geht es direkt zur neuen Mytho-Treppe!</strong></span></a></p>
<p style="text-align: justify;">Eure mythologisch unterwegse</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Banderole zur optischen Trennung" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquellen &#8222;Leere Mytho-Treppe&#8220;</strong><strong>:<br />
Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1 Schatzi, 1 Banane und 5 Alphas — ich muss euch da unbedingt was erzählen</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/1-schatzi-1-banane-und-5-alphas-ich-muss-euch-da-unbedingt-was-erzaehlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 11:01:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Buchvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[Manche Bücher lassen mich träumen, andere lassen mich seufzen – und manche lassen mich ziemlich ratlos auf eine Banane starren. Wenn dann noch fünf Alphas, ein „Schatzi“ und gewisse anatomische Herausforderungen ins Spiel kommen, muss ich euch einfach davon erzählen. Einfach ein Leseerlebnis, das dringend rausmusste. *höhö* ACHTUNG! Dieser Beitrag ist nur für Lesende gedacht, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wer noch nicht 18 ist, dreht an dieser Stelle bitte einmal elegant um und widmet sich stattdessen einem der vielen anderen Blogbeiträge. Hier wird es nämlich stellenweise etwas … nun ja … erwachsener. Außerdem plaudere ich ab dem SPOILER-ALARM ziemlich hemmungslos über einzelne Szenen aus „Geknotet von ihren Alpha-Chefs“. Wer das Buch noch lesen möchte und sich weder Couchfedern noch Schatzis oder gewisse … nun ja … Bananen vorwegnehmen lassen will, sollte ab hier besser nicht weiterlesen. Alle anderen: Ihr seid gewarnt. Ich lass&#8216; euch schon mal eine Banane da &#8230; Schatzi, du bist ja schon klatschnass! Nein, so war es wortwörtlich nicht dort gestanden, geneigte Lesende! Schließlich ist es natürlich nicht gestattet, einfach – ohne Zitier-Grund – Passagen aus Büchern zu nehmen. Okay, eigentlich hätte ich einen redaktionellen Zitier-Grund, schließlich habe ich mich entschieden, euch außerhalb einer Rezension [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>Manche Bücher lassen mich träumen, andere lassen mich seufzen – und manche lassen mich ziemlich ratlos auf eine Banane starren.</strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Wenn dann noch fünf Alphas, ein „Schatzi“ und gewisse anatomische Herausforderungen ins Spiel kommen, muss ich euch einfach davon erzählen. Einfach ein Leseerlebnis, das dringend rausmusste. *höhö*</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>ACHTUNG!<br />
Dieser Beitrag ist nur für Lesende gedacht, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wer noch nicht 18 ist, dreht an dieser Stelle bitte einmal elegant um und widmet sich stattdessen einem der vielen anderen Blogbeiträge. Hier wird es nämlich stellenweise etwas … nun ja … erwachsener. </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt;"><strong><span style="font-size: 12pt;">Außerdem plaudere ich ab dem SPOILER-ALARM ziemlich hemmungslos über einzelne Szenen aus <em>„Geknotet von ihren Alpha-Chefs“</em>. Wer das Buch noch lesen möchte und sich weder Couchfedern noch Schatzis oder gewisse … nun ja … Bananen vorwegnehmen lassen will, sollte ab hier besser nicht weiterlesen. Alle anderen: Ihr seid gewarnt. Ich lass&#8216; euch schon mal eine Banane da &#8230;</span><br />
</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-56263" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/09/banane.png" alt="1 Schatzi, 1 Banane und 5 Alphas — ich muss euch da unbedingt was erzählen" width="200" height="149" /></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Schatzi, du bist ja schon klatschnass!</em> Nein, so war es wortwörtlich nicht dort gestanden, geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich ist es natürlich nicht gestattet, einfach – ohne Zitier-Grund – Passagen aus Büchern zu nehmen. Okay, eigentlich hätte ich einen redaktionellen Zitier-Grund, schließlich habe ich mich entschieden, euch außerhalb einer Rezension vom Buch <em>„Geknotet von ihren Alpha-Chefs“</em>, also einem Omegaverse-Reverse-Harem-Roman aus der Feder von Layla Sparks, zu erzählen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht, weil mir das Buch überhaupt nicht gefallen hätte, das ist es nicht. Ich bin einfach über ein paar Sachen gestolpert, die mich – mal mehr, mal weniger heftig – aus der Geschichte gekickt haben. <strong>*holla die waldfee*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-43034" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2020/07/Spoiler_Alarm.png" alt="Spoiler Alarm!" width="394" height="151" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wie ich zu 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/logikloecher-und-trotzdem-verliebt-wann-ist-ein-buch-eigentlich-gut/"><span style="color: #800000;"><strong>Logiklöchern stehe</strong></span></a>, habe ich euch ja bereits unlängst erzählt. Und Logiklöcher gibt es auch in diesem Roman, aber die finde ich so witzig, dass ich nur darüber schmunzeln kann. Vor allem habe ich keine Ahnung: Liegt es an der Übersetzung? Denn wenn sich die Protagonistin auf die Couch fallen lässt, wohlgemerkt auf den Bauch, und dann, weil die Couch schon so alt ist, die Federn spürt, die in ihren Rücken (RÜCKEN, nicht BAUCH) pieksen, ist das total … niedlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Was mich jedoch richtig rausgekickt hat, war, als ich in einer total spicy Szene das Wort „Schatzi“ las. „Schatzi, geht’s noch oder bist du wund?“ Auch hier habe ich natürlich den Wortlaut geändert. Ich weiß, ich weiß: Koseworte sind etwas Persönliches, etwas, das man mag oder auch nicht. Auch hier gilt: Jedem, wie es gefällt. Aber mir ist „Schatzi“ in solchen Szenen einfach zu … na ja, … zu Schatzi-mäßig. Mein Hirn macht da nicht mit. Es will nicht „Schatzi“ lesen, während die Protagonistin mit mindestens zweien ihrer fünf Rudel-Alphas heißen Sex hat. Nop. Nada. Niente.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe &#8211; wie oben bereits angemerkt &#8211; keine Ahnung, ob es am Original oder an der Übersetzung liegt. Aber gerade in den erotischen Szenen stolpere ich immer wieder über Formulierungen, die sich für mich seltsam konstruiert lesen. Obwohl es auf dem Papier ordentlich zur Sache geht, kommt das Ganze bei mir erstaunlich nüchtern an. Mein Kopf fängt dann automatisch an, die Szenen in „Kopfkino-Sätze“ zu zerlegen. Da fallen mir dann sofort so herrlich unpassende Sätze ein wie:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">„Saug weiter, Schatzi. Hör jetzt bitte nicht auf.“<br />
oder<br />
„Schatzi, ich weiß genau, was du brauchst! Spreiz deine Beine für mich …“</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Hmmm, nein. Selbst wenn die im Buch gestanden hätten, die könnten nichts daran ändern. Schatzi! Vielleicht sollte ich einfach in Erwägung ziehen, die englische Originalversion zurate zu ziehen? Oder? Nö. Werde ich nicht tun. <strong>*fg*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings bin ich noch auf etwas gestoßen, was mich mächtig irritiert hat. Foodporn. An sich kein Thema, ich schreibe ja immer wieder was zum Thema <em>Foodporn:</em> Ka kocht, backt, weckt ein etc. pp. usw. Doch in <em>„Geknotet von ihren Alpha-Chefs“</em> geht es tatsächlich um FOODPORN. Jedenfalls spielt eine reife Banane eine tragende – wenn auch bedauerlich kurzlebige – Rolle.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56265" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/09/banane-im-harem-reverse.png" alt="Mann mit tätowierten Händen schält eine Banane" width="709" height="618" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/09/banane-im-harem-reverse.png 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/09/banane-im-harem-reverse-300x261.png 300w" sizes="auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px" /><br />
<em><strong>Das letzte Foto, bevor die Banane Karriere machte.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Das Absurde an der beschriebenen Szene ist dabei natürlich besonders die Bananenlogik: Ausgerechnet eine eher reife, weiche Banane – dann auch noch geschält – erweist sich für das geplante Unterfangen (hier nur ein Schlagwort: ANUS) als konstruktiv eher ungeeignet und bricht. Eine Hälfte ist dann im anustischen Nirvana, während die andere Hälfte wo auch immer bleibt. Deshalb habe ich so für mich gedacht:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">„Leute, eine geschälte reife Banane? Was genau habt ihr erwartet?“</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ich weiß nicht, was ich sagen soll, aber dieser Alpha – er ist sowieso analfixiert, was absolut in Ordnung ist, ihr wisst ja, jeder, wie er möchte und womit er zufrieden ist – ist mir an dieser Stelle jedoch zu bananen-anustitisch unterwegs. Denn: Was ist nun mit der stecken gebliebenen Banane? Ihr wollt es nicht wissen. Oder doch? Egal. <strong>*räuspert sich umständlich*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Spätestens an dieser Stelle war für mich klar: Das hier wird keine Rezension. Denn eigentlich möchte ich das Buch gar nicht bewerten, auseinandernehmen oder ihm irgendwelche Sternchen um die Ohren hauen. Ich wollte euch einfach nur von den Dingen erzählen, über die ich beim Lesen gestolpert bin. Über Couchfedern mit Orientierungsschwierigkeiten, über „Schatzi“ mitten im Rudelsex und über eine Banane, die den an sie gestellten Anforderungen nun wirklich nicht gewachsen war. Aber vielleicht war das ja von besagtem Anal-Alpha tatsächlich geplant und klein Ka hat das in ihrer Bananenlogik-Rebellion einfach falsch interpretiert?<strong> *mit den wimpern klimpert*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Trotz allem: Ich habe das Buch gelesen. Ich habe mich amüsiert, ich habe den Kopf geschüttelt, ich bin aus so mancher Szene geflogen und bei anderen dringeblieben. Wer’s mag, für den kann genau das das Höchste sein, wer’s nicht mag, sollte vermutlich die Finger davon lassen. Und ich? Ich bleibe mit dem Gefühl zurück, dass die Geschichte sprachlich an einigen Stellen zu kämpfen hat. Ob bereits im englischen Original oder erst auf dem Weg ins Deutsche? Keine Ahnung. Das werde ich auch nicht herausfinden, denn wir erinnern uns: Die englische Ausgabe werde ich nicht zurate ziehen. <strong>*gnihihi*</strong></p>
<p>Gehabt euch wohl,</p>
<p><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S.</strong> Wer an dieser Stelle noch nicht genug von bucherotischen Eskapaden hat, darf sich gerne hier weiter amüsieren: 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/was-zur-hufe-habe-ich-da-gelesen-zentauren-erotik-eskaliert/"><span style="color: #800000;"><strong>Was zur Hufe habe ich da gelesen? Zentauren-Erotik eskaliert. </strong></span></a><br />
Und falls euch die Banane anatomisch noch nicht genug beschäftigt hat: 👉 <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/wenn-romance-anatomie-nach-der-uebersetzung-kurz-die-physik-verlaesst/">Wenn Romance-Anatomie nach der Übersetzung kurz die Physik verlässt</a></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-56263" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/09/banane.png" alt="1 Schatzi, 1 Banane und 5 Alphas — ich muss euch da unbedingt was erzählen" width="200" height="149" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Banane&#8220;:</strong> Pixabay, von fikirielias<br />
<strong>Bildquelle &#8222;Mann schält Banane&#8220;:</strong> Bildidee, Prompt, Gestaltung von Ka, mit Hilfe einer KI.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Norwegen-Roadtrip Tag 17 und 18 – Von Margretetorp in Schweden über Dänemark und Vielank nach Hause</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/norwegen-roadtrip-tag-17-und-18-von-margretetorp-in-schweden-ueber-daenemark-und-vielank-nach-hause/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 19:11:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Ka on Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Roadtrip]]></category>
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					<description><![CDATA[Dienstag, 26.08.2025 und Mittwoch, 27.08.2025 Geneigte Lesende! Wenn Engel reisen, dann scheint in Margretetorp die Sonne. *grinst* Nach Regen, Wolken und den teilweise ziemlich nordischen Wetterkapriolen der vergangenen zweieinhalb Wochen verabschiedete uns Schweden tatsächlich mit sattem Sonnenschein. Das war dermaßen toll! Von Margretetorp Richtung Rødby – und Schweden verabschiedet uns mit strahlendem Sonnenschein. &#160; Von Margretetorp ging es weiter Richtung Süden und damit endgültig Richtung Heimat. Wobei „Richtung Heimat“ bei uns natürlich noch lange nicht bedeutet, dass man einfach schnurstracks nach Hause fährt. Wo kämen wir denn da hin? Schließlich lagen noch Dänemark, eine Fähre und ein bisschen deutsche Ostseeküste zwischen uns und Niederbayern. Über den Öresund – bei diesem Wetter macht selbst Brückenfahren Spaß. &#160; Zunächst mussten wir aber erst einmal über den Öresund. Die Öresundverbindung verbindet Schweden mit Dänemark und ist insgesamt knapp 16 Kilometer lang. Sie besteht aus der rund 7,8 Kilometer langen Öresundbrücke, der künstlichen Insel Peberholm und dem Drogdentunnel. Irgendwann mitten auf dieser Verbindung verlässt man also Schweden und befindet sich plötzlich in Dänemark. Und damit waren wir endgültig auf der letzten großen Etappe unseres Roadtrips angekommen. Wie das Umblättern zu einem neuen Kapitel verlässt man mitten auf der Brücke Schweden. &#160; Von dort aus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="flex max-w-full flex-col gap-4 grow">
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<p data-start="0" data-end="19"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-50797 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/norwegen_banner.png" alt="Norwegen-Roadtrip Tag 17 und 18 – Von Margretetorp in Schweden über Dänemark und Vielank nach Hause" width="249" height="142" /></p>
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" style="text-align: center;" data-start="0" data-end="19"><strong>Dienstag, 26.08.2025 und Mittwoch, 27.08.2025</strong></p>
<p>Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Engel reisen, dann scheint in Margretetorp die Sonne. <strong>*grinst*</strong> Nach Regen, Wolken und den teilweise ziemlich nordischen Wetterkapriolen der vergangenen zweieinhalb Wochen verabschiedete uns Schweden tatsächlich mit sattem Sonnenschein. Das war dermaßen toll!</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56239" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/magretetorp_1.png" alt="Von Margretetorp Richtung Rødby" width="709" height="529" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/magretetorp_1.png 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/magretetorp_1-300x224.png 300w" sizes="auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px" /><br />
<em><strong>Von Margretetorp Richtung Rødby – und Schweden verabschiedet uns mit strahlendem Sonnenschein.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Von Margretetorp ging es weiter Richtung Süden und damit endgültig Richtung Heimat. Wobei „Richtung Heimat“ bei uns natürlich noch lange nicht bedeutet, dass man einfach schnurstracks nach Hause fährt. Wo kämen wir denn da hin? Schließlich lagen noch Dänemark, eine Fähre und ein bisschen deutsche Ostseeküste zwischen uns und Niederbayern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-56240 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/europabruecke_2.png" alt="Brücke über den Öresund " width="664" height="492" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Über den Öresund – bei diesem Wetter macht selbst Brückenfahren Spaß.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst mussten wir aber erst einmal über den Öresund. Die Öresundverbindung verbindet Schweden mit Dänemark und ist insgesamt knapp 16 Kilometer lang. Sie besteht aus der rund 7,8 Kilometer langen Öresundbrücke, der künstlichen Insel Peberholm und dem Drogdentunnel. Irgendwann mitten auf dieser Verbindung verlässt man also Schweden und befindet sich plötzlich in Dänemark. Und damit waren wir endgültig auf der letzten großen Etappe unseres Roadtrips angekommen.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-56241" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/laendergrenze_daenemark.png" alt="Mitten auf der Brücke: Ländergrenze Dänemark" width="436" height="407" /><br />
<em><strong>Wie das Umblättern zu einem neuen Kapitel verlässt man mitten auf der Brücke Schweden.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Von dort aus führte uns der Weg quer durch Dänemark weiter nach Rødby auf der Insel Lolland. Viel von Rødby selbst bekamen wir allerdings nicht zu sehen, denn für uns war der Ort in erster Linie eines: das Tor zurück nach Deutschland. Vom Fährhafen Rødbyhavn setzten wir mit der Fähre über die Ostsee nach Puttgarden auf Fehmarn über. Schweden lag hinter uns, Dänemark ebenfalls und Deutschland hatte uns wieder.</p>
<p style="text-align: center;" data-start="750" data-end="793"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56243" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/faehre.png" alt="Fährfahrt" width="535" height="717" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/faehre.png 535w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/faehre-224x300.png 224w" sizes="auto, (max-width: 535px) 100vw, 535px" /><br />
<strong><em data-start="795" data-end="949">Zurück auf der Ostsee – mit der Fähre von Rødbyhavn Richtung Fehmarn.</em></strong></p>
<p data-start="951" data-end="993"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-50785 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/08/roadtrip_banderole_klein.png" alt="Norwegen-Roadtrip Tag 17 und 18 – Von Margretetorp in Schweden über Dänemark und Vielank nach Hause" width="195" height="88" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt;"><strong>Noch einmal Ostseeluft und endlich ein Bier</strong></span><br />
Was allerdings noch lange nicht bedeutete, dass wir jetzt brav nach Hause fuhren. <strong>*hust*</strong> Wenn man schon einmal an der Ostsee ist, kann man schließlich auch noch ein bisschen Ostseeluft schnuppern. Also machten wir einen Abstecher zum Timmendorfer Strand bei Lübeck.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56242" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/timmendorferstrand.png" alt="Timmendorfer Strand" width="539" height="718" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/timmendorferstrand.png 539w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/timmendorferstrand-225x300.png 225w" sizes="auto, (max-width: 539px) 100vw, 539px" /><br />
<em><strong>Ostseeluft schnuppern: Zwischenstopp am Timmendorfer Strand.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Allzu lange hielten wir uns allerdings nicht auf, denn ein letztes Etappenziel wartete noch auf uns: Vielank in Mecklenburg-Vorpommern. Ein kleiner Ort, den man vermutlich nicht zwingend auf dem Schirm hat, wenn man eine Reise ans Nordkap plant. Wir schon, denn Vielank hat eine Brauerei. <strong>*höhöhö*</strong> Und dort gab es dann tatsächlich etwas, das auf diesem Roadtrip beinahe schon historischen Charakter hatte: das erste Bier seit 18 Tagen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p data-start="1842" data-end="1902"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-50785 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/08/roadtrip_banderole_klein.png" alt="Norwegen-Roadtrip Tag 17 und 18 – Von Margretetorp in Schweden über Dänemark und Vielank nach Hause" width="195" height="88" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt;"><strong>Die letzten Kilometer Richtung Heimat</strong></span><br />
Am nächsten Morgen gab es dann keine Sehenswürdigkeit mehr, keinen Aussichtspunkt, keinen Wasserfall, keine Stabkirche und auch kein Rentier am Straßenrand, das uns noch einmal freundlich daran erinnerte, wem die Straße eigentlich gehört. Es ging einfach nur noch nach Hause. Von Vielank aus, lagen noch einmal knapp sieben Stunden Fahrt vor uns.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56245" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/vielankerbrauhaus.png" alt="Vintage Lieferwagen des Vielanker Brauhauses" width="709" height="531" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/vielankerbrauhaus.png 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/vielankerbrauhaus-300x225.png 300w" sizes="auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px" /><br />
<em><strong>Rustikal, gemütlich und mit eigener Brauerei. Vielank wusste eindeutig, wie man uns empfängt.<br />
In einem der Nebengebäude der Brauerei haben wir übernachtet.<br />
</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Doch selbst auf der letzten Fahrt bot uns dieser Roadtrip noch eine kleine Vorstellung. Auf einer Raststätte bei Leipzig gerieten wir zwar nicht selbst in eine Kontrolle, konnten aber eine Drogenkontrolle des Zolls beobachten. Mit dabei war auch eine vierbeinige Spürnase in Form eines Schäferhundes, während die kontrollierten Leute ihr Auto komplett ausräumen mussten. Auch eine Art Reiseunterhaltung.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann waren wir plötzlich wieder da. Nach 18 Tagen, nach 9.594 Kilometern, nach Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark, nach Fjorden und Fähren, Tunneln und Serpentinen, Regen und Sonne, nach heftigen Stürmen, Rentieren und Elchen, Bergen und Meer, Lofoten, Senja und Nordkap – wieder in unserem beschaulichen, kleinen niederbayerischen Dorf.</p>
<p style="text-align: justify;">9.594 Kilometer in 18 Tagen entsprechen übrigens durchschnittlich 533 Kilometern pro Tag. Und wenn ich diese Zahl heute so vor mir sehe, frage ich mich schon ein bisschen, ob wir eigentlich völlig bekloppt sind. Vermutlich. Aber ich würde es wieder tun. Am besten gleich nächstes Jahr! <strong>*herzchen in den augen hat*</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-50785 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/08/roadtrip_banderole_klein.png" alt="Norwegen-Roadtrip Tag 17 und 18 – Von Margretetorp in Schweden über Dänemark und Vielank nach Hause" width="195" height="88" /><br />
<strong><span style="font-size: 14pt;">Und was bleibt von 9.594 Kilometern?</span></strong><br />
Als wir losgefahren sind, war das Nordkap das große Ziel. Dieser Punkt ganz oben auf der Karte. Einmal dort stehen und sagen können: Wir sind mit dem Auto von Niederbayern bis ans Nordkap gefahren. Ohja, es war es etwas sehr Besonderes, dort anzukommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber wenn ich heute an diesen Roadtrip zurückdenke, ist es erstaunlicherweise gar nicht zuerst das Nordkap, das mir einfällt. Es sind die vielen Dinge dazwischen: der Trollstigen oder Preikestolen, die Atlantikstraße, der Moment am Polarkreis. Die Lofoten, bei denen hinter beinahe jeder Kurve die nächste Landschaft auftauchte, die eigentlich viel zu schön war, um real zu sein. Traumhaft. Senja und seine Teufelszähne. So wunderschön. Wasserfälle, sattes Grün, Fjorde und Straßen, auf denen kilometerweit niemand vor oder hinter uns fuhr.</p>
<p style="text-align: justify;">Es sind die Rentiere, die plötzlich auf der Straße standen, als wäre das die selbstverständlichste Sache der Welt. Schafe, viele Schafe, Elche, die sich leider sehr viel rarer machten, als ich dachte.  Ja, das Nordkap war das Ziel, aber die 9.594 Kilometer dazwischen waren die Reise. Der Weg. Das ist womöglich die größte Erkenntnis, die ich nach diesen 18 Tagen mit nach Hause genommen habe.</p>
<p style="text-align: justify;">War alles perfekt? Natürlich nicht. Wir hatten Regen, Kälte, geschlossene Aussichtstürme, Aussichten ohne Aussicht und lange Fahrtage. Sehr lange Fahrtage. Aber  eine solche Reise muss auch gar nicht perfekt sein. Denn wenn ich heute an unsere 18 Tage zurückdenke, denke ich nicht zuerst an das, was nicht funktioniert hat. Ich denke einfach nur:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 18pt;"><strong>WOW! Was für eine verdammt geniale Reise.</strong></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Damit sind wir tatsächlich am Ende unseres Norwegen-Roadtrips angekommen. 18 Tage, 9.594 Kilometer und ziemlich viele Geschichten später. Falls ihr erst jetzt zugestiegen seid oder noch einmal von vorne mitreisen möchtet: 👉 <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/norwegen-roadtrip-zwischen-weite-wetter-und-naturspektakel/"><strong>Im Norwegen-Roadtrip-Überblick</strong></a></span> findet ihr sämtliche Etappen unserer Reise in der richtigen Reihenfolge. Und damit heißt es heute: Danke fürs Mitfahren!</p>
<p>Eure</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p>P.S. Wem Tag 16 unseres Roadtrips verloren gegangen ist, findet ihn hier: 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/roadtrip-tag-16-von-lillehammer-nach-margretetorp/"><span style="color: #800000;"><strong>Roadtrip Tag 16 — Von Lillehammer nach Margretetorp</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/fun_facts_17und18.png" alt="Fun Fact: Der offizielle Kälterekord Norwegens liegt bei −51,4 °C" width="1536" height="1024" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/fun_facts_17und18.png 1536w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/fun_facts_17und18-300x200.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/fun_facts_17und18-1024x683.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/fun_facts_17und18-768x512.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/fun_facts_17und18-750x500.png 750w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/fun_facts_17und18-1080x720.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 1536px) 100vw, 1536px" /></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1813 Tage oder: Herzlich willkommen im Regency</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/1813-tage-oder-herzlich-willkommen-im-regency/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 17:45:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;1813 Tage gelesen. Am Stück. Eigentlich ein Grund, sich über einen neuen Rekord zu freuen. Mein Hirn hatte allerdings andere Pläne und schickte mich kurzerhand ins Jahr 1813. Dorthin, wo Herzöge noch Herzöge waren, Kerzen als Beleuchtung galten und der Kindle vermutlich als Hexenwerk durchgegangen wäre.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende! Diese Zahl prangte in meiner Lese-App: 1813 Tage. Und natürlich hätte ich mich einfach darüber freuen können, schließlich habe ich damit nicht nur die nächste hübsche Zahl erreicht, sondern gleich einen doppelten Rekord aufgestellt: 1813 Tage und 268 Wochen gelesen. Am Stück. Man könnte sich also zufrieden zurücklehnen, sich selbst ein wenig auf die Schulter klopfen und anschließend gepflegt weiterlesen. Wenn man nicht ich wäre und mein Hirn bei der Zahl 1813 praktisch ohne zu bremsen ganz woanders abgebogen wäre. Ich sage nur: Regency. Ja, Regency. Wir reden schließlich von jener ausgesprochen reizvollen Epoche, in der meine geliebten Historical Romances bevorzugt ihre Herzöge, Viscounts, Earls und sonstigen schwer vermittelbaren adeligen Herren auf heiratsfähige junge Damen loslassen. Ihr kennt das. Er ist reich, arrogant, emotional ungefähr so zugänglich wie eine verrammelte Burg und selbstverständlich umweht ihn irgendeine skandalöse Vergangenheit, denn geneigte Lesende, so muss dassein! 😉 Sie ist hübsch, klug, für die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;1813 Tage gelesen. Am Stück. Eigentlich ein Grund, sich über einen neuen Rekord zu freuen.<br />
Mein Hirn hatte allerdings andere Pläne und schickte mich kurzerhand ins Jahr 1813.<br />
Dorthin, wo Herzöge noch Herzöge waren, Kerzen als Beleuchtung galten und der Kindle vermutlich als Hexenwerk durchgegangen wäre.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Zahl prangte in meiner Lese-App: 1813 Tage. Und natürlich hätte ich mich einfach darüber freuen können, schließlich habe ich damit nicht nur die nächste hübsche Zahl erreicht, sondern gleich einen doppelten Rekord aufgestellt: 1813 Tage und 268 Wochen gelesen. Am Stück.<br />
Man könnte sich also zufrieden zurücklehnen, sich selbst ein wenig auf die Schulter klopfen und anschließend gepflegt weiterlesen. Wenn man nicht ich wäre und mein Hirn bei der Zahl 1813 praktisch ohne zu bremsen ganz woanders abgebogen wäre. Ich sage nur: Regency.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-56203" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/1813-tage-lesen.png" alt="Screenshot der Lese-App für 1813 Lesetage " width="564" height="963" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, Regency. Wir reden schließlich von jener ausgesprochen reizvollen Epoche, in der <a href="https://meinetaeglichedosis.de/warum-ich-mich-so-gern-in-historical-romances-verliere/"><span style="color: #800000;"><strong>meine geliebten Historical Romances</strong></span></a> bevorzugt ihre Herzöge, Viscounts, Earls und sonstigen schwer vermittelbaren adeligen Herren auf heiratsfähige junge Damen loslassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr kennt das. Er ist reich, arrogant, emotional ungefähr so zugänglich wie eine verrammelte Burg und selbstverständlich umweht ihn irgendeine skandalöse Vergangenheit, denn geneigte Lesende, so muss dassein! <strong>😉</strong> Sie ist hübsch, klug, für die damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse ein bisschen zu meinungsfreudig und wild entschlossen, diesen unausstehlichen Kerl niemals zu heiraten. Und ich weiß natürlich längst, wie das endet. Ihr auch, oder? <strong>*hihi*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">So weit, so vertraut. Nur stellte sich mir angesichts meiner hübschen 1813 plötzlich eine Frage, die vorher ganz bestimmt niemand gebraucht hatte, die nun aber unbedingt beantwortet werden wollte: Was wäre eigentlich, wenn ich meinen 1813. Lesetag tatsächlich im Jahr 1813 verbringen müsste?<br />
Denn sind wir mal ehrlich: Wenn es irgendeine historische Epoche gibt, in der ich mich aufgrund meines jahrzehntelangen Romance-Konsums zumindest theoretisch nicht vollkommen verloren fühlen dürfte, dann doch wohl das Regency.</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich habe ich genügend Historical Romances gelesen, um mehrere Ballsaisons problemlos damit zu füllen. Mir sind Dukes, Earls, Viscounts, Marquesses und Barons in einer Anzahl bekannt, bei der der britische Hochadel vermutlich selbst den Überblick verlieren würde. Ebenso weiß ich, dass eine junge unverheiratete Dame tunlichst darauf achten sollte, mit wem sie wann auf welcher Terasse allein erwischt wird, kenne Debütantinnen, Anstandsdamen, Morning Calls, gesellschaftliche Regeln und selbstverständlich die verheerenden Folgen eines einzigen unbedachten Kusses. Und Himmel bewahre, eine der Damen würde einen Fußknöchel aufblitzen lassen: Skandalös! Vom Anblick ihrer Drawers mal ganz abgesehen &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr seht: Ich wäre also bestens vorbereitet. Zumindest wäre ich davon kerkertief überzeugt, während mein Hirn beschließt, die Sache konsequent weiterzuspinnen und mich gedanklich ins Jahr 1813 verfrachtet. Was soll schließlich groß schiefgehen?</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 18pt;">Einmal Regency, bitte!</span></strong></span><br />
Stellen wir uns die Sache also vor: Ich zelebriere meinen 1813. Lesetag und schwupps stehe ich irgendwo in England zu besagter Zeit herum.<br />
Wisst ihr was? In den ersten Minuten wäre ich vermutlich noch ausgesprochen guter Dinge. Immerhin lese ich Historical Romances nicht erst seit gestern. Regency? Kenne ich! Zumindest theoretisch. Ich weiß, dass ein Duke gesellschaftlich ein paar Stockwerke über einem Mister wohnt, dass unverheiratete junge Damen nicht einfach unbeaufsichtigt mit irgendwelchen Herren durch die Gegend streifen sollten und dass ein Ball nicht ausschließlich dazu dient, sich hübsch anzuziehen und anschließend dem nächstbesten Duke schöne Augen zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich kenne Almack’s, weiß, wie man von Mayfair zum Hyde Park kommt und weiß, dass Skandale das gefundene Fressen für den <em>Ton</em> waren. In unzählige Seasons konnte ich lesend vermutlich mehr Viscounts kennengelernen als im Jahr 1813 tatsächlich frei auf dem Heiratsmarkt herumliefen und habe ausreichend Duelle überlebt, um zu wissen, dass man sich als unverheiratete Frau besser nicht nachts allein mit Lord Sowieso in der Bibliothek erwischen lässt. Ich wäre praktisch vorbereitet! Also … theoretisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn zwischen „Ich habe ungefähr drölfzig Historical Romances gelesen“ und „Ich lebe jetzt tatsächlich im Jahr 1813“ könnte es möglicherweise doch den einen oder anderen <em>klitzekleinen</em> Unterschied geben. Allein meine Sprache dürfte interessant werden. Nicht, weil ich davon ausgehe, dass ich mich hinstellen und einer ehrwürdigen Dowager Duchess ein fröhliches „Wow, wie cool!“ entgegenschleudern würde. Ich traue mir durchaus zu, mich sprachlich relativ schnell meiner Umgebung anzupassen. Wahrscheinlich würde es sogar erschreckend flott gehen, weil mein Hirn genügend Romanmaterial gespeichert hat, um irgendwo zwischen „My Lady“, „Your Grace“ und ausgesuchter Höflichkeit den passenden Gang einzulegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gefährlicher wäre vermutlich der Moment, in dem ich mich ärgere. <strong>*husterer*</strong> Denn irgendwann würde mir garantiert etwas herausrutschen, bei dem die anwesende Gesellschaft geschlossen die Luft einsaugt und ich einen Sekundenbruchteil später denke: Upsi. Nun gut, dann müsste eben schnell ein Duke her, der meinen Ruf rettet. Wozu lese ich schließlich seit Jahren Historical Romance? <strong>*fg*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56206" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/regency.jpg" alt="Bild Regency-Paar" width="640" height="640" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/regency.jpg 640w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/regency-300x300.jpg 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/regency-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><br />
<strong>1813 – ein ausgesprochen gutes Jahr für stolze Männer, die sich hoffnungslos verlieben.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 18pt;">Wo zur Hölle ist mein Kindle?</span></strong></span><br />
Das eigentliche Drama würde ohnehin an ganz anderer Stelle beginnen. Ich bin schließlich nicht wegen irgendeines Dukes im Jahr 1813 gelandet, sondern wegen meines 1813. Lesetages. Folglich möchte ich lesen. Und genau jetzt hätte die Regency-Romantik ihren ersten ernsthaften Riss.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich gab es Bücher. Selbstverständlich wurde gelesen. Und ausgerechnet 1813 hätte für mich sogar etwas ganz Besonderes zu bieten, denn am 28. Januar dieses Jahres erschien Jane Austens <em>&#8222;Pride and Prejudice — Stolz und Vorurteil&#8220;</em>. Während ich also 2026 über meinen 1813. Lesetag stolpere, wurden im echten Jahr 1813 Elizabeth Bennet und Mr. Darcy erstmals auf die Leserschaft losgelassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Heiliges Kanonenrohr! Wie perfekt kann eine Zahl eigentlich zu einem Romance-Bücherblog passen? Aber wartet, das wird noch besser. Denn wenn wir schon bei meinen geliebten Historical Romances sind, hat die Zahl 1813 noch einen weiteren Treffer gelandet: Auch Julia Quinn lässt die <a href="https://meinetaeglichedosis.de/bridgertons-im-serienregal-julia-quinns-buecher-die-netflix-serie-und-meine-kritiken/"><span style="color: #800000;"><strong>Geschichte der Bridgertons</strong></span></a> genau in diesem Jahr beginnen. <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/julia-quinn-der-duke-und-ich/">&#8222;<em data-start="1400" data-end="1416">The Duke and I — Der Duke und ich&#8220;</em></a></strong></span>, also die Geschichte von Daphne Bridgerton und Simon Basset, spielt 1813.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1492" data-end="1504">Ähm … hallo? Da zeigt mir meine Lese-App nach 1813 Tagen ausgerechnet eine Zahl, die mich in das Erscheinungsjahr von &#8222;<em data-start="1611" data-end="1632">Pride and Prejudice&#8220;</em> katapultiert und gleichzeitig in jenes Regency-Jahr, in dem Daphne Bridgerton ihren Duke bekommt? Langsam bekomme ich das Gefühl, diese Zahl hat sich nicht zufällig auf meinen Bildschirm verirrt.<strong> *mit den augenbrauen wackelt*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1838" data-end="1898">Und jetzt möchte ich erst recht wissen, wo mein Duke bleibt. Den ich, wie bereits erwähnt, natürlich überhaupt nicht brauche. Aber das Prinzip, geneigte Lesende! Es geht ums Prinzip!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich könnte mir also theoretisch <em>&#8222;Pride and Prejudice&#8220;</em> besorgen, im Original (!!!) und meinen 1813. Lesetag mit einem Roman verbringen. Spätestens am Abend würde ich meinen Kindle wahrscheinlich trotzdem schmerzlich vermissen. Obwohl … wenn man bedenkt, dass eine Originalausgabe 2022 bei einer Auktion angeblich 92.000 Pfund einbrachte, wäre das schon, wie soll ich sagen, ein Moment, in dem man den Kindle vielleicht gar nicht mehr sooo schmerzlich vermisst.<strong> *höhöhö*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings bin ich inzwischen ausgesprochen verwöhnt. Ich kann lesen, wann ich möchte. Ist es dunkel, leuchtet mein Reader. Ist mir die Schrift zu klein, mache ich sie größer. Beende ich nachts um 23:48 Uhr einen Band und stelle fest, dass ich JETZT SOFORT wissen muss, wie es weitergeht, dauert es normalerweise nur wenige Augenblicke, bis der nächste auf meinem Kindle liegt. Versucht das mal in der Regency-Ära.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">„Schnell, Perkins. Lassen Sie die Kutsche anspannen! Ich benötige dringend Band zwei.“</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ich fürchte, spätestens an dieser Stelle würde mir auffallen, dass die gute alte Zeit aus Sicht einer Vielleserin durchaus gewisse logistische Schwächen hatte. <strong>*lacht*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 18pt; color: #800000;">Mein Regency hat einen Komfortfilter</span></strong><br />
Nach diesem Debakel wäre wahrscheinlich genau das die größte Erkenntnis meines kleinen Ausflugs. Trotzdem: Ich liebe das Regency, das mir Historical Romances schenken. Ich liebe die prachtvollen Bälle, die wunderschönen Kleider, die Kutschen, Landsitze und riesigen Bibliotheken. Ich mag den ganzen gesellschaftlichen Zirkus mit seinen Regeln, die heimlichen Blicke über einen Ballsaal hinweg, die Skandale, den Klatsch und natürlich jene Herren, die zu Beginn eines Romans häufig kerkertief davon überzeugt sind, niemals ihr Herz an irgendeine Frau zu verlieren. <strong>*hach ja*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nur besitzt mein literarisches Regency einen ausgesprochen angenehmen Komfortfilter. Während ich lese, muss ich mir keine Gedanken darüber machen, wie warm das Schlafzimmer dieses prachtvollen Herrenhauses im Januar tatsächlich ist. Ich muss nicht darüber nachdenken, ob ich mich nach einem langen Tag einfach unter eine warme Dusche stellen kann, und eine Zahnwurzelentzündung interessiert mich höchstens dann, wenn eine Autorin beschlossen hat, damit eine Nebenfigur zu quälen. ^^</p>
<p style="text-align: justify;">Vor allem aber kann ich über all die gesellschaftlichen Regeln herrlich lesen, weil sie für mich keine Konsequenzen haben. Eine Romanheldin kann sich darüber sorgen, dass ein falscher Schritt ihren Ruf ruiniert, und ich kann mit ihr mitfiebern. Würde mir dagegen jemand erklären, wohin ich ohne männliche Begleitung gehen darf, welche Entscheidungen ich nicht allein treffen kann oder dass meine wirtschaftliche Zukunft im Wesentlichen davon abhängt, möglichst vorteilhaft zu heiraten, dürfte sich meine Begeisterung für das authentische Regency relativ schnell in überschaubaren Grenzen halten.</p>
<p style="text-align: justify;">Da hilft dann vermutlich auch kein Duke mehr. Wobei …<br />
Wenn er schon einmal da ist, kann ich ihn mir natürlich trotzdem ansehen. Und wenn er zufällig <a href="https://meinetaeglichedosis.de/c-wie-charme-chemie-und-crush/"><span style="color: #800000;"><strong>Sir Anthony Malory (aus &#8222;Lodernde Leidenschaft&#8220; von Johanna Lindsey)</strong></span></a> heißt &#8230; man muss ja nicht gleich heiraten. <strong>:3</strong></p>
<p>Es grüßt, die heute mal 1813mäßig unterwegse,</p>
<p><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Banderole zur optischen Trennung" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Regency-Pärchen&#8220;:</strong> Pixabay, by Praxi05, KI- generiert</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Lesephase&#8220;</strong>: Screenshot von Kas Handy.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pool einwintern für Fortgeschrittene — oder: Easy-peasy, noch nix passiert …</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/pool-einwintern-fuer-fortgeschrittene-oder-easy-peasy-noch-nix-passiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 07:02:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Pool einwintern? Können wir. Machen wir schließlich seit Jahren. Was soll da schon groß schiefgehen? Nun ja. Sagen wir es so: Alles, was schiefgehen konnte, lief schief.  Und als wir endlich fertig waren … waren wir es natürlich nicht.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende! Ich muss euch das unbedingt erzählen, denn das, was heute alles beim Pool-Einwintern schieflaufen konnte, lief schief. Und das, obwohl wir das schon seit Jahren praktizieren. An dieser Stelle stellt ihr euch sicherlich die Frage, warum wir im August den Pool schon eingewintert haben? Grund: Die Wetterprognosen sind einfach zu schlecht und ich friere mir beim Poolen ungern den Ar… ähm, den Popo ab – ich bin eben eine absolute Warmwasserfanatikerin! Und wie lief das Ganze nun ab? Ihr müsst euch das so vorstellen. GöGa holt den Traktor aus dem Stall, um Sandsäcke, Schwimmkörper, Metallabdeckungen etc., die wir im Frühling feinsäuberlich auf eine Europalette geschichtet haben, wieder aus der Versenkung zu holen. Alles kein Thema, alles kein Stress. Die Palette samt Stapelschicht wird dann übern Hof rüber zu unserer Garage gefahren und dort abgeladen.  Easy-peasy, noch nix passiert. Dann ging es los. Wir brauchen zum Entlüften der Leitungen einen Kompressor mit einem speziellen Aufsatz. Besser gesagt: mit zwei unterschiedlichen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Pool einwintern? Können wir. Machen wir schließlich seit Jahren. Was soll da schon groß schiefgehen?</strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Nun ja. Sagen wir es so: Alles, was schiefgehen konnte, lief schief.  Und als wir endlich fertig waren … waren wir es natürlich nicht.</strong></em></span>&#8220;</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich muss euch das unbedingt erzählen, denn das, was heute alles beim Pool-Einwintern schieflaufen konnte, lief schief. Und das, obwohl wir das schon seit Jahren praktizieren. An dieser Stelle stellt ihr euch sicherlich die Frage, warum wir im August den Pool schon eingewintert haben? Grund: Die Wetterprognosen sind einfach zu schlecht und ich friere mir beim Poolen ungern den Ar… ähm, den Popo ab – ich bin eben eine absolute Warmwasserfanatikerin!</p>
<p style="text-align: justify;">Und wie lief das Ganze nun ab? Ihr müsst euch das so vorstellen. GöGa holt den Traktor aus dem Stall, um Sandsäcke, Schwimmkörper, Metallabdeckungen etc., die wir im Frühling feinsäuberlich auf eine Europalette geschichtet haben, wieder aus der Versenkung zu holen. Alles kein Thema, alles kein Stress. Die Palette samt Stapelschicht wird dann übern Hof rüber zu unserer Garage gefahren und dort abgeladen.  Easy-peasy, noch nix passiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann ging es los.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir brauchen zum Entlüften der Leitungen einen Kompressor mit einem speziellen Aufsatz. Besser gesagt: mit zwei unterschiedlichen Aufsätzen. Alles kein Ding, normalerweise. Doch einer der Aufsätze war unauffindbar, obwohl wir das Teil immer dort mit den Kleinteilen lagern, wo wir das Zeugs immer lagern. In einem Eimer, der in einem geschlossenen Wandschrank der Garage steht. Seit Jaaahren!</p>
<p style="text-align: justify;">GöGa also – nachdem wir wie die Doofen nach dem verdammten Aufsatz gesucht haben – losgetingelt, um einen neuen zu kaufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was macht klein Ka, als er zurückkommt? Geht schnurstracks zum Regal in der Garage, nimmt eine der Metalldosen, die dort fröhlich vor sich hin gammeln, sieht ihren Göttergatten entgeistert und das Aufsatzdingenskirchen in seiner Hand an, nimmt dessen Pendant aus der Dose und hält es ihm entgegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir starren uns beide an und mein Liebster meint:<br />
„Hättest du nicht vorher in die Dose gucken können?“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich darauf:<br />
„Hätte. Hätte. Fahrradkette.“</p>
<p style="text-align: justify;">Egal, das war noch nicht alles.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir inzwischen mit einem Teil des Wassers den Garten gegossen, das meiste bleibt im Pool. Dann ging es ans Ausblasen der Leitungen. Doch irgendwas war dieses Mal schiefgegangen. Es war Restwasser im Skimmer, das ist das Teil, das den Schmutz von der Wasseroberfläche absaugt. Verdammt und zugenäht. Wie bekommen wir nun das Restwasser da raus? Die Anlage ist schon aus. Der Wasserstand unter dem Skimmer! Neues Wasser einfüllen und dann nochmal den Garten gießen???</p>
<p style="text-align: justify;">Never. Ever.</p>
<p style="text-align: justify;">Ergo wieder rein in die Garage, unseren akkubetriebenen Druckstrahler geholt, den man auch aus einer Regentonne mit Wasser „befeuern“ kann. Weswegen es für das Teil einen längeren Schlauch gibt. Wir den Schlauch auseinandergepriemelt und vorsichtig ins Ablaufrohr vom Skimmer gesteckt und geschoben, geschoben, geschoben, bis nix mehr ging. GöGa dann mit dem Druckstrahler im Anschlag wieder den Garten gegossen. Der hat sich nach der Dürre natürlich gefreut wie Nachbars Lumpi über ein Stück Keule.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie dem auch sei.</p>
<p style="text-align: justify;">Endlich kam kein Wasser mehr und ich den Schlauch gaaanz vorsichtig aus dem Ablaufrohr gezogen! Nicht, dass sich die Kappe vom Schlauch löst und da drinnen stecken bleibt. Uff, dieser Kelch ging an mir vorüber. Endlich. Der Skimmer war nun auch leer. Aber hey, der Tag war noch nicht zu Ende, besser gesagt: Der Pool noch nicht fertig eingewintert.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur gut, dass mit den Schwimmkörpern alles problemlos lief, die dafür zuständig sind, in Bewegung zu bleiben, sollte das Wasser zufrieren. Wir also los und haben die Siloplane geholt, mit der wir den Pool abdecken, damit die UV-Strahlung draußen bleibt. Dabei gilt: Schwarze Seite nach unten, weiße Seite nach oben.</p>
<p style="text-align: justify;">Überhaupt kein Anlass zur Sorge.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorausgesetzt, der Wind hat sich nicht genau dann entschlossen loszulegen und alle dürren Blätter, die im Garten herumlagen – es sind genug gewesen und ja, ich weiß, es ist noch nicht Herbst, aber immer noch trocken – in den Pool zu wehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mist, verdammter.</p>
<p style="text-align: justify;">GöGa warf sich in die Badehose, sprang in den pool und holte  per Hand alles mit dem Kescher raus. Das zog sich natürlich bei der Masse an verdorrten Blättern.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56186" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/ka-und-goega-wintern-den-pool-ein.png" alt="Ka und GöGa wintern den Pool ein und kämpfen mit der Abdeckplane" width="850" height="567" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/ka-und-goega-wintern-den-pool-ein.png 850w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/ka-und-goega-wintern-den-pool-ein-300x200.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/ka-und-goega-wintern-den-pool-ein-768x512.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/ka-und-goega-wintern-den-pool-ein-750x500.png 750w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Kampf der Titanen &#8230;</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Liebster dann wieder raus, abgetrocknet, rein in die Arbeitsklamotten und mit mir endlich die riesige Siloplane ausgebreitet. Der Wind spielte weiter verrückt. Stob wie ein Blöder unter die Plane und blähte sie auf. Wir hatten zu tun und kämpften mit dem Teil und dem Wind.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir gewannen und irgendwann hatten wir es geschafft, die Plane mit Sandsäcken zu fixieren. Völlig kroggy schoben wir das Dach drüber, legten die Metallabdeckungen auf die Schienen und klopften uns innterlich auf die Schulern. Alles super. Dachten wir &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">„Ka, wir haben was vergessen“, stöhnte GöGa plötzlich genervt.</p>
<p style="text-align: justify;">„Was? Hätten wir doch nochmal Wasser auffüllen und den Skimmer anders entwässern sollen? Hat einer der Sandsäcke ein Loch?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Nein, wir haben das Einwinterungsmittel nicht ins Wasser geschüttet.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Du willst mich doch verarschen, oder?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Nein. Wir haben tatsächlich das Einwinterungsmittel vergessen.“</p>
<p style="text-align: justify;">„So ein Mist! Und was nun? Sag nicht, wir müssen das Ding jetzt nochmal aufmachen?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Doch!“</p>
<p style="text-align: justify;">„Das kann nicht dein Ernst sein. Vielleicht bekommen wir einen heißen Winter und brauchen das nicht.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Doch, das müssen wir reinschütten.“</p>
<p style="text-align: justify;">Der Rest, geneigte Lesende, ist Geschichte … <strong>*seufzt pooltief frustriert*</strong></p>
<p>Bis zur nächsten easy-peasy &#8230; Eskalation. Eure</p>
<p><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Banderole zur optischen Trennung" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Ka und GöGa im Kampf mit der Plane&#8220;:</strong><br />
Bildidee, Prompt und Gestaltung von Ka mit Hilfe einer KI.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Norwegen-Roadtrip Tag 16 — Von Lillehammer nach Margretetorp</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/norwegen-roadtrip-tag-16-von-lillehammer-nach-margretetorp/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 07:30:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Ka on Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Roadtrip]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meinetaeglichedosis.de/?p=56040</guid>

					<description><![CDATA[Montag, 25.08.2025 Geneigte Lesende! Und wieder heißt es Abschied nehmen, dieses Mal von Lillehammer. Und wie es sich für einen ordentlichen Abschied gehört, zeigte sich Norwegen noch einmal von seiner freundlichen Seite: Sonne. Blauer Himmel. Bestes Reisewetter. Unser Ziel für diesen Tag lag bereits wieder in Schweden: Margretetorp, ein kleiner Ort unweit von Båstad. Zunächst allerdings mussten wir an Oslo vorbei. Und plötzlich war es vorbei mit der großen skandinavischen Straßenidylle. Verkehr! Und zwar so richtig. Nach all den Kilometern durch Norwegen, auf denen wir uns an leere Straßen, Berge, Fjorde und gelegentlich mehr Rentiere und Schafe als Autos gewöhnt hatten, fühlte sich die Gegend rund um norwegens Hauptstadt Oslo beinahe wie ein kleiner Kulturschock an. Autos vor uns, Autos hinter uns, Autos neben uns. Fast wie daheim. 😅 Gothenburg City Gate im Stadtteil Gårda &#160; Nachdem wir Oslo hinter uns gelassen und die Grenze nach Schweden überquert hatten, wurde es zunächst wieder angenehmer – bis Göteborg näher rückte. Dort zeigte sich ein ähnliches Bild: viel Verkehr, volle Straßen und das deutliche Gefühl, wieder in dichter besiedelten Gefilden angekommen zu sein. Je weiter wir anschließend nach Süden fuhren, desto ruhiger wurde es jedoch wieder bis wir schließlich in Margretetorp landeten. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-50797 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/norwegen_banner.png" alt="Norwegen-Roadtrip Tag 16 — Von Lillehammer nach Margretetorp" width="249" height="142" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Montag, 25.08.2025</strong></p>
<p>Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Und wieder heißt es Abschied nehmen, dieses Mal von Lillehammer. Und wie es sich für einen ordentlichen Abschied gehört, zeigte sich Norwegen noch einmal von seiner freundlichen Seite: Sonne. Blauer Himmel. Bestes Reisewetter. Unser Ziel für diesen Tag lag bereits wieder in Schweden: Margretetorp, ein kleiner Ort unweit von Båstad.</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst allerdings mussten wir an Oslo vorbei. Und plötzlich war es vorbei mit der großen skandinavischen Straßenidylle. Verkehr! Und zwar so richtig.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach all den Kilometern durch Norwegen, auf denen wir uns an leere Straßen, Berge, Fjorde und gelegentlich mehr Rentiere und Schafe als Autos gewöhnt hatten, fühlte sich die Gegend rund um norwegens Hauptstadt Oslo beinahe wie ein kleiner Kulturschock an. Autos vor uns, Autos hinter uns, Autos neben uns. Fast wie daheim. 😅</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-56041" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/gebaeude_1.jpeg" alt="Gebäude in Göteborg" width="383" height="976" /><br />
<em><strong>Gothenburg City Gate im Stadtteil Gårda</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem wir Oslo hinter uns gelassen und die Grenze nach Schweden überquert hatten, wurde es zunächst wieder angenehmer – bis Göteborg näher rückte. Dort zeigte sich ein ähnliches Bild: viel Verkehr, volle Straßen und das deutliche Gefühl, wieder in dichter besiedelten Gefilden angekommen zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Je weiter wir anschließend nach Süden fuhren, desto ruhiger wurde es jedoch wieder bis wir schließlich in Margretetorp landeten. Was für ein Kontrast.</p>
<p style="text-align: justify;">Eben noch Verkehr, Straßen und Großstadt – und plötzlich sattes Grün, alte Bäume, Ruhe und dieses kleine Fleckchen Schweden am Fuß des Hallandsåsen, das aussah, als hätte jemand beschlossen, den Lärm der Welt einfach draußen zu lassen.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-50785 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/08/roadtrip_banderole_klein.png" alt="Norwegen-Roadtrip Tag 16 — Von Lillehammer nach Margretetorp" width="195" height="88" /></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;"><strong>Margretetorp – und ein Hotel mit Geschichte</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Unser Hotel für diese Nacht war das <em>Margretetorps Gästgifvaregård</em>. Und ich muss euch davon berichten, denn dieses Hotel war der absolute Hammer.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56042" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/aussenansticht-margretetorp.jpeg" alt="Außenansicht" width="709" height="448" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/aussenansticht-margretetorp.jpeg 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/aussenansticht-margretetorp-300x190.jpeg 300w" sizes="auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px" /><em><strong><br />
Blick von Außen auf das Hotels in Margretetorp.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Schon das Areal rund um den historischen Gasthof hatte etwas Besonderes. Das Gästgifvaregård liegt eingebettet in unglaublich viel Grün, mit altem Baumbestand, gepflegten Rasenflächen und einem weitläufigen Garten, in dem man wunderbar herumspazieren konnte. Kleine Wege führten zwischen Bäumen, Sträuchern und Blumen hindurch, hier und dort standen Bänke und Sitzgelegenheiten, und überall gab es kleine Ecken zu entdecken. Das fand ich herrlich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-56044 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/innenhof_margretetorp.jpeg" alt="Innenhof Margretetorp Gästehaus" width="709" height="945" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/innenhof_margretetorp.jpeg 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/innenhof_margretetorp-225x300.jpeg 225w" sizes="auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Überhaupt wirkte das Ganze weniger wie ein Hotelgelände und mehr wie ein alter schwedischer Landsitz, der im Laufe der Jahrhunderte gewachsen ist. Mehrere Gebäude gehören zum Ensemble und verteilen sich über das Grundstück, dazwischen Grünflächen, Garten und mächtige alte Bäume. Alles wirkte gepflegt, aber nicht auf Hochglanz getrimmt. Gerade das machte für mich einen großen Teil seines Charmes aus.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56043" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/garten_margretetorp.jpeg" alt="Garten vom Margretetorp Gästehaus" width="709" height="945" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/garten_margretetorp.jpeg 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/garten_margretetorp-225x300.jpeg 225w" sizes="auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Nach den vielen Kilometern und vor allem dem Verkehr rund um Oslo und Göteborg hätte der Gegensatz kaum größer sein können. Dort Autos, Asphalt und Gewusel – hier Vogelgezwitscher, Grün und Ruhe. Man hatte beinahe automatisch das Bedürfnis, ein bisschen langsamer zu gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und auch Wasser gehört zu diesem kleinen Idyll. Durch das Gelände fließt ein Bach, und im Garten befindet sich ein Teich, der sich wunderbar in die üppige Vegetation einfügt. Zusammen mit den alten Bäumen und den historischen Gebäuden entstand dadurch eine Atmosphäre, bei der man tatsächlich ein wenig das Gefühl bekam, aus der Gegenwart herausgefallen zu sein.</p>
<p style="text-align: center;"> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56047" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/treppe_margretetorp.jpeg" alt="Treppe Margretetorp-Garten" width="709" height="945" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/treppe_margretetorp.jpeg 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/treppe_margretetorp-225x300.jpeg 225w" sizes="auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Dabei ist dieses hübsche Drumherum keineswegs nur schmückendes Beiwerk. Das Anwesen blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück und genau das merkt man den Gebäuden an. Die Geschichte dieses Hauses, konnte man förmlich spüren (und riechen, doch dazu später mehr).</p>
<p style="text-align: justify;">Margretetorp lag über Jahrhunderte an einer wichtigen Reiseroute durch diese Gegend. Lange bevor Reisende mit Autos über schwedische Straßen rollten, waren sie auch hier natürlich mit Pferden und Kutschen unterwegs. Gasthöfe wie dieser waren deshalb weit mehr als Orte, an denen man etwas essen oder übernachten konnte. Hier wurde gerastet, gegessen, getrunken, Pferde wurden versorgt und gewechselt, ehe die Reise weiterging. Und genau diese Vergangenheit steckt noch heute im Gebäude.</p>
<p style="text-align: justify;">Altes Holz, historische Bausubstanz und die verwinkelte Anlage erinnern noch immer daran, dass dieses Haus schon Reisende beherbergte, als niemand auch nur im Traum an Autobahnen, Navigationsgeräte oder unseren Roadtrip gedacht hätte.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-50785 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/08/roadtrip_banderole_klein.png" alt="Norwegen-Roadtrip Tag 16 — Von Lillehammer nach Margretetorp" width="195" height="88" /></p>
<p style="text-align: justify;">Das Faszinierendste aber war etwas ganz anderes. Man konnte die Pferde noch riechen. Nein, nicht unangenehm. <strong>*hihi*</strong> Es roch nicht nach Stall im Sinne von: <em>Hilfe, hier müsste dringend jemand ausmisten.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Es war vielmehr dieser ganz eigene, warme Geruch von altem Holz, Leder und Pferd, der irgendwo tief im Gemäuer zu stecken schien. Ganz dezent, aber unverkennbar. Man ging durch das Haus und hatte tatsächlich das Gefühl, seine Geschichte nicht nur sehen, sondern auch riechen zu können. Richtig großartig.</p>
<p style="text-align: justify;">Und so abwegig ist es gar nicht, dass ausgerechnet hier die Erinnerung an Pferde so präsent geblieben ist. Bereits im Mittelalter spielten entlang der wichtigen Reisewege Gasthöfe und Pferdewechselstationen eine entscheidende Rolle. Reisende konnten schließlich nicht Hunderte Kilometer mit denselben Pferden zurücklegen. In regelmäßigen Abständen mussten die Tiere versorgt oder gewechselt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Margretetorp entwickelte sich zu einer dieser wichtigen Stationen am Hallandsåsen. Später gehörten selbstverständlich auch große Stallungen und Wirtschaftsgebäude zu einem Gasthof dieser Bedeutung. Wenn königliche Gesellschaften mit Gefolge unterwegs waren, bedeutete das nicht zwei Pferde und eine hübsche Kutsche, sondern mitunter einen gewaltigen Tross aus Menschen, Wagen und Tieren.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56049" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/blick-aus-fenster-margretetorp.jpeg" alt="Blick aus unserem Zimmer Margretetorp Gästehaus" width="709" height="945" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/blick-aus-fenster-margretetorp.jpeg 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/blick-aus-fenster-margretetorp-225x300.jpeg 225w" sizes="auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px" /><br />
<em><strong>Blick aus unserem Zimmer &#8230;</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel gefällig? Als der spätere König Gustav III. im Jahr 1766 seine Braut Sophie Magdalene von Dänemark in Helsingborg empfing, soll der Tross aus sage und schreibe 400 Pferden und 56 Wagen bestanden haben. Man kann sich ungefähr vorstellen, was es bedeutete, wenn eine solche Reisegesellschaft unterwegs versorgt werden musste. Ähm, nur mal so zur Info. <strong>*hüstelt*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Heute geht es hier erheblich beschaulicher zu. Keine königliche Reisegesellschaft weit und breit, jedenfalls haben wir keine gesehen — oder erkannt? <strong>LOL</strong> Nachdem wir eingecheckt und unser wirklich außergewöhnliches Quartier ausgiebig bestaunt hatten, wollten wir den Abend natürlich noch nicht im Hotel verbringen. Schließlich lag Båstad nur um die 20 Kilometer entfernt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-50785 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/08/roadtrip_banderole_klein.png" alt="Norwegen-Roadtrip Tag 16 — Von Lillehammer nach Margretetorp" width="158" height="82" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Båstad – Schweden mit einem Hauch Süden</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Von Båstad hatten wir im Vorfeld gehört, dass der Ort einen Strand besitzen und beinahe mediterranes Flair verbreiten sollte. Bei solchen Beschreibungen bin ich ein wenig vorsichtig. „Mediterranes Flair“ kann schließlich vieles bedeuten. Manchmal reichen dafür offenbar schon drei Blumenkübel, zwei Sonnenschirme und ein Café mit Olivenbaum. <strong>*ggg*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Aber Båstad? Båstad konnte das tatsächlich. Der kleine Küstenort liegt auf der Bjäre-Halbinsel am Kattegat und gilt in Schweden seit Langem als mondäner Sommer- und Badeort. Schon beim ersten Spaziergang verstanden wir, warum.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Meer. Die Strandpromenade. Die Häuser und Villen, die teilweise unmittelbar hinter dem Strand stehen. Dazu das satte Grün, das Licht und diese entspannte Atmosphäre eines Ortes, der ganz offensichtlich seit Generationen weiß, wie Sommerurlaub funktioniert. Ja. Das hatte was.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56070" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/bastad_2.jpeg" alt="Bastad Steg ins Meer" width="737" height="983" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/bastad_2.jpeg 737w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/bastad_2-225x300.jpeg 225w" sizes="auto, (max-width: 737px) 100vw, 737px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Unser Ziel war natürlich der Strand. Skansenbadet liegt direkt bei Båstad. Er gehört unmittelbar zum Ort. Hafen, Promenade, Strand und Bebauung gehen beinahe nahtlos ineinander über.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Strand stehen außerdem kleine hölzerne Badehütten, die weit mehr sind als hübsche Fotomotive. Sie gehören zum charakteristischen Bild des Skansenbadet und erinnern an Båstads lange Tradition als Badeort. Übernachtet wird darin nicht. Sie dienen vielmehr als private Rückzugsorte am Meer – für Liegestühle, Handtücher, Kaffeegeschirr und all die Dinge, die man für einen ausgedehnten schwedischen Strandtag eben braucht.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Hütten werden innerhalb der Familien weitergegeben und sind eng mit der Geschichte des Badeortes verbunden. Selbst bei Veränderungen achtet man darauf, dass das vertraute Bild am Strand erhalten bleibt.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56053" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/bastad_1.png" alt="Båstad Strand Schweden" width="709" height="604" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/bastad_1.png 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/bastad_1-300x256.png 300w" sizes="auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px" /><br />
<em><strong>Hach, das war so schön dort &#8230;</strong> </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Während wir am Strand entlanggingen, wurde jedenfalls schnell klar, warum Båstad als einer der bekanntesten Sommerorte Schwedens gilt. Im Hochsommer dürfte hier richtig etwas los sein. Ende August, an einem lauen Abend, war es bereits ruhiger – und vielleicht war gerade das besonders schön. Der angekündigte mediterrane Flair war da, definitiv.</p>
<p style="text-align: justify;">Innerhalb weniger Kilometer waren wir an diesem Tag von Lillehammers norwegischer Bergkulisse über die verkehrsreichen Regionen rund um norwegische Oslo und das schwedische Göteborg bis an einen Sandstrand gefahren – und schliefen am Ende in einem jahrhundertealten Gasthof, in dessen Mauern noch immer ein Hauch seiner Zeit als Pferde- und Reisestation steckte.</p>
<p style="text-align: justify;">Genau solche Tage mag ich an einem Roadtrip. Man fährt morgens los und hat keine Ahnung, welches Bild am Abend im Kopf hängen bleiben wird. An diesem Tag waren es zwei. Das Meer vor Båstad. Und der Duft nach Pferden in einem alten schwedischen Gemäuer.</p>
<p><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S. </strong>Wer jetzt wissen möchte, was vor unserem Abstecher nach Margretetorp und Båstad passiert ist, darf gerne noch einmal mit uns zurück nach Norwegen reisen: <a href="https://meinetaeglichedosis.de/roadtrip-tag-14-und-15-ueber-oestersund-nach-lillehammer/"><span style="color: #800000;"><strong>Tag 14 und 15 – Über Östersund nach Lillehammer</strong></span></a></p>
<p class="isSelectedEnd" style="text-align: justify;">Oder ihr macht gleich die ganz große Rolle rückwärts. <strong>*fg* </strong>In meinem <strong><a href="https://meinetaeglichedosis.de/norwegen-roadtrip-zwischen-weite-wetter-und-naturspektakel/"><span style="color: #800000;">Norwegen-Roadtrip-Überblick</span></a></strong> findet ihr alle bisher veröffentlichten Etappen unserer Reise versammelt. Vom ersten Kilometer bis zu unserem inzwischen ziemlich weit fortgeschrittenen Roadtrip.</p>
<p style="text-align: justify;">Also: Wunsch-Etappe aussuchen, virtuell einsteigen und losfahren. Für ausreichend Beinfreiheit müsst ihr allerdings selbst sorgen.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56061" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/fun_facts_16.png" alt="Fun-Fact für Oslo Tag 16" width="1536" height="1024" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/fun_facts_16.png 1536w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/fun_facts_16-300x200.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/fun_facts_16-1024x683.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/fun_facts_16-768x512.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/fun_facts_16-750x500.png 750w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/fun_facts_16-1080x720.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 1536px) 100vw, 1536px" /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie viele Bücher habe ich eigentlich? Ähm … reden wir lieber nicht darüber.</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/wie-viele-buecher-habe-ich-eigentlich-aehm-reden-wir-lieber-nicht-darueber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2026 07:02:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hektor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich dachte wirklich, ich hätte ungefähr 1.500 Bücher. Dann habe ich angefangen zu zählen. Zumindest so ungefähr. Sagen wir mal so: Hektor findet das Ergebnis ziemlich niedlich.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende! Unlängst habe ich ein Gespräch über Bücher geführt, was sonst. 😀 Und dann herausposaunt, dass ich um die 1.500 Bücher (aus Papier, nicht digital) besitze. Was soll ich sagen, ich habe mich selbst total unterschätzt. 1.500 Bücher hören sich erst mal viel an, oder? Ich also heute ins Büro, meine Regale betrachtet – es sind zwei und noch ein Schrank dazu, in dem auch ein paar Bücher *hust* verstaut sind –, um selbige zu zählen. Da ich aber keine Lust hatte, jedes einzelne in die Hand zu nehmen, habe ich sie überschlagen. Das geht definitiv schneller. Darum zählte ich jeweils die vordere Reihe, nahm sie mal 3, da die Bücher in drei Reihen hintereinander stehen (wegen Platzmangels), dann wiederum die Fächer gezählt und mit dem Ergebnis der drei Reihen multipliziert. Dann kamen noch die, die auf und im Schrank stehen. Ähm ja &#8230; Alleine im Büro bin ich geschätzt auf um die 820 Bücher gekommen. Das sind aber noch nicht alle, weil ich auch noch Bücher im Schlafzimmer, im Schlafzimmerschrank, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Ich dachte wirklich, ich hätte ungefähr 1.500 Bücher.</strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Dann habe ich angefangen zu zählen. Zumindest so ungefähr.</strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Sagen wir mal so: Hektor findet das Ergebnis ziemlich niedlich.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Unlängst habe ich ein Gespräch über Bücher geführt, was sonst. 😀 Und dann herausposaunt, dass ich um die 1.500 Bücher (aus Papier, nicht digital) besitze. Was soll ich sagen, ich habe mich selbst total unterschätzt.</p>
<p style="text-align: justify;">1.500 Bücher hören sich erst mal viel an, oder? Ich also heute ins Büro, meine Regale betrachtet – es sind zwei und noch ein Schrank dazu, in dem auch ein paar Bücher *hust* verstaut sind –, um selbige zu zählen. Da ich aber keine Lust hatte, jedes einzelne in die Hand zu nehmen, habe ich sie überschlagen. Das geht definitiv schneller.</p>
<p style="text-align: justify;">Darum zählte ich jeweils die vordere Reihe, nahm sie mal 3, da die Bücher in drei Reihen hintereinander stehen (wegen Platzmangels), dann wiederum die Fächer gezählt und mit dem Ergebnis der drei Reihen multipliziert. Dann kamen noch die, die auf und im Schrank stehen. Ähm ja &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Alleine im Büro bin ich geschätzt auf um die 820 Bücher gekommen. Das sind aber noch nicht alle, weil ich auch noch Bücher im Schlafzimmer, im Schlafzimmerschrank, im Wohnzimmer, in der Küche, im Hausgang, im Gang zum Keller und im Keller selbst verstaut habe. <strong>*hüstelt*</strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 18pt;"><strong>Die 1.500 Bücher reichen also bei Weitem nicht!</strong></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Und während ich noch überlege, ob ich wirklich wissen will, wie viele Bücher es insgesamt sind, höre ich hinter mir ein verdächtiges Schnauben. Hektor. Natürlich. Er sagt nichts. Er sieht mich nur mit diesem überheblichen Drachenblick an, bei dem ich ganz genau weiß, was er denkt:</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55941" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/hektor-poliert-seine-klauen.png" alt="Hektor lehnt arrogant am Bücherregal und poliert seine Klauen und sagt: Anfängerin" width="709" height="886" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/hektor-poliert-seine-klauen.png 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/hektor-poliert-seine-klauen-240x300.png 240w" sizes="auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Falls ich jemals den Mut aufbringe, mit dem Taschenrechner in den Keller hinabzusteigen, erfahrt ihr es hier zuerst. Bis die Tage, eure</p>
<p><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Wie viele Bücher habe ich eigentlich? Ähm … reden wir lieber nicht darüber." width="301" height="63" /><br />
<strong>Bildquelle „Hektor poliert seine Klauen“:</strong><br data-start="153" data-end="156" /><strong>Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Why Choose? Mein Reverse Harem möchte da mal kurz mitreden</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/why-choose-mein-reverse-harem-moechte-da-mal-kurz-mitreden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 07:40:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Reverse Harem]]></category>
		<category><![CDATA[Themenwelten]]></category>
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					<description><![CDATA[Reverse Harem war gestern, heute heißt es Why Choose. Aber ist das wirklich etwas Neues?Ich habe schließlich schon mehrere Männer in meinen Romanzen gehabt, als noch keiner „Why Choose“ auf die Schublade geklebt hat. 😉Also habe ich ein bisschen gebohrt: in alten Begriffen, neuen Etiketten, ziemlich viel Spice – und der Frage, warum eine Frau eigentlich wählen sollte.Why Choose? Eben! 🖤 Liebesdreiecke, geneigte Lesende? *gähnt ausgiebig* Warum soll sich eine Heldin mühsam zwischen dem düsteren Bad Boy und dem treuen Sandkastenfreund entscheiden, wenn sie einfach das komplette Paket haben kann? Den Bad Boy fürs Knistern. Den Beschützer fürs sichere Gefühl. Den Charmeur fürs Herzklopfen. Und wenn noch irgendwo ein schweigsamer, schwer traumatisierter Drachenprinz herumsteht – her damit. Man soll schließlich nichts verkommen lassen. 😉 Willkommen bei Why Choose Romance! Ein Begriff, über den ich in letzter Zeit immer häufiger stolpere. In den sozialen Medien, bei Buchvorstellungen und natürlich beim Lesen selbst. Durchaus freiwillig übrigens. Vor allem, wenn es dabei ordentlich Spice gibt. *höhö* Nur frage ich mich inzwischen: Was ist eigentlich aus dem guten alten Reverse Harem geworden? Jahrelang wusste ich schließlich, in welche Schublade ich meine Frau-plus-mehrere-Männer-Geschichten stecken konnte. Reverse Harem. Fertig. Und jetzt heißt das plötzlich Why Choose? [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><strong><em>Reverse Harem war gestern, heute heißt es Why Choose. Aber ist das wirklich etwas Neues?</em></strong></span><br data-start="211" data-end="214" /><span style="color: #800000;"><strong><em>Ich habe schließlich schon mehrere Männer in meinen Romanzen gehabt, als noch keiner „Why Choose“ auf die Schublade geklebt hat. </em></strong>😉</span><br data-start="347" data-end="350" /><span style="color: #800000;"><strong><em>Also habe ich ein bisschen gebohrt: in alten Begriffen, neuen Etiketten, ziemlich viel Spice – und der Frage, warum eine Frau eigentlich wählen sollte.</em></strong></span><br data-start="503" data-end="506" /><span style="color: #800000;"><strong><em>Why Choose? Eben!</em></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<div class="flex max-w-full flex-col gap-4 grow" style="text-align: justify;">
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<p data-start="66" data-end="91">Liebesdreiecke, geneigte Lesende? <strong data-start="66" data-end="91">*gähnt ausgiebig*<br />
</strong></p>
<p data-start="93" data-end="251">Warum soll sich eine Heldin mühsam zwischen dem düsteren Bad Boy und dem treuen Sandkastenfreund entscheiden, wenn sie einfach das komplette Paket haben kann?<br />
Den Bad Boy fürs Knistern. Den Beschützer fürs sichere Gefühl. Den Charmeur fürs Herzklopfen. Und wenn noch irgendwo ein schweigsamer, schwer traumatisierter Drachenprinz herumsteht – her damit. Man soll schließlich nichts verkommen lassen. 😉</p>
<blockquote>
<p data-start="498" data-end="536"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 24pt;">Willkommen bei Why Choose Romance!</span></strong></span></p>
</blockquote>
<p data-start="538" data-end="764">Ein Begriff, über den ich in letzter Zeit immer häufiger stolpere. In den sozialen Medien, bei Buchvorstellungen und natürlich beim Lesen selbst. Durchaus freiwillig übrigens. Vor allem, wenn es dabei ordentlich Spice gibt. *höhö* Nur frage ich mich inzwischen: <strong data-start="797" data-end="863">Was ist eigentlich aus dem guten alten Reverse Harem geworden?</strong></p>
<p data-start="865" data-end="981">Jahrelang wusste ich schließlich, in welche Schublade ich meine Frau-plus-mehrere-Männer-Geschichten stecken konnte. Reverse Harem. Fertig. Und jetzt heißt das plötzlich <em data-start="1037" data-end="1049">Why Choose</em>? Muss ich mich da jetzt umorientieren oder was?</p>
<p style="text-align: center;" data-start="865" data-end="981"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p data-section-id="1gl4lip" data-start="1100" data-end="1166"><strong><span style="font-size: 18pt; color: #800000;">Reverse Harem oder Why Choose – alter Wein in neuen Schläuchen?<br />
</span></strong>Neu ist die Idee jedenfalls nicht. Ich habe schon mehrere Männer in meinen Romanzen gehabt, als noch keiner <em>„Why Choose“</em> auf die Schublade geklebt hat. Also habe ich angefangen, nach dem Unterschied zu suchen. Und je länger ich danach suche, desto mehr lande ich bei derselben Frage:</p>
<p data-start="1459" data-end="1491">Wo genau soll dieser Unterschied sein?<strong data-start="1459" data-end="1491"><br />
</strong>Denn das Grundprinzip, das heute so hübsch mit <em data-start="1540" data-end="1552">Why Choose</em> überschrieben wird, kennen <em>Reverse-Harem</em>-Lesende seit Jahren: Eine Protagonistin hat mehrere Love Interests und am Ende wartet eben nicht zwangsläufig die große Aussortieraktion. Und nein, auch Beziehungen zwischen den Männern z. B. innerhalb von M-F-M sind keine Erfindung von <em>Why Choose</em>.</p>
<p style="text-align: center;" data-start="1459" data-end="1491"><a href="https://www.amazon.de/Rough-Raw-Ready-Liebe-Riders/dp/3864437792/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=40APKVOLSTOL&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.U7fqRpP5TYcfRO3LWmV8qkLnE53eiadOksTF97vY-NDZhHmPZLLCkEVaTDS1atlXSdEVvH8nVFmMmqTMESYu-dJxG-99mLvYBIuyBlwf8_gakei--jXaygu_JYcB6gSgjd0KmzdA1bPEUIUrG6DmP2_W4Rp4CUN8ZwmV5GdlZFGUkCHb8Aw-XNB-mYR-yUJSyMiygAt7Ttx5YYP7t19vnUJC8HTn9EDx2MDe7zrXTPo.aqtTZgTpm5Q8v_DbCkbhhpx_G0ULgzfoNcVI6WyAH_4&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Lorelei+James%E2%80%99+Rough%2C+Raw+and+Ready+%E2%80%93+Wenn+es+Liebe+ist&amp;qid=1786512502&amp;sprefix=lorelei+james+rough+raw+and+ready+wenn+es+liebe+ist%2Caps%2C89&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-38649 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2018/02/Dose_242_RoughRiders_5-178x300.png" alt="Why Choose? Mein Reverse Harem möchte da mal kurz mitreden" width="178" height="300" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2018/02/Dose_242_RoughRiders_5-178x300.png 178w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2018/02/Dose_242_RoughRiders_5.png 322w" sizes="auto, (max-width: 178px) 100vw, 178px" /></a></p>
<p data-start="1822" data-end="2225">Bestes Beispiel aus meinem eigenen Bücherregal: 👉 <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/lorelei-james-rough-raw-and-ready-wenn-es-liebe-ist/"><strong>Lorelei James’ <em data-start="1885" data-end="1927">Rough, Raw and Ready – Wenn es Liebe ist</em>.</strong></a></span> Das Buch erschien bereits 2008. Trevor, Chassie und Edgard lieferten mir damals eine ausgesprochen heiße M-F-M-Konstellation, in der nicht nur Chassie Beziehungen zu beiden Männern hat. Trevor und Edgard verbindet eine eigene Vergangenheit, eigenes Begehren und eine eigene emotionale Geschichte.</p>
<p data-start="2227" data-end="2265">Das Kind hatte also schon einen Namen. Warum nun <em>Why Choose</em>?</p>
<p data-start="2290" data-end="2412">Auf mich wirkt es, als hätte man für ein längst etabliertes Erzählmodell schlicht einen zeitgemäßeren Begriff gesucht. Und zugegeben: <em data-start="2429" data-end="2441">Why Choose</em> ist ziemlich geschickt. Der Begriff kommt ohne das etwas angestaubte Harem-Bild aus und lässt sich problemlos auf vielfältigere Konstellationen anwenden – queer, divers, non-binär, genderfluid oder mit Beziehungen kreuz und quer innerhalb der Gruppe.</p>
<p data-start="2694" data-end="2908">Vielleicht ist genau das sein großer Vorteil: Why Choose beschreibt weniger, wer da mit wem in welcher Geschlechterverteilung verbandelt ist, sondern bringt das romantische Versprechen auf zwei Wörter herunter. Warum wählen? Musst du nicht. Trotzdem werde ich jetzt bestimmt nicht anfangen, meine alten <em>Reverse-Harem</em>-Bücher umzuetikettieren. <strong>*pah*</strong></p>
<p style="text-align: center;" data-start="2694" data-end="2908"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p data-section-id="14t3ya0" data-start="3047" data-end="3097"><strong><span style="font-size: 18pt; color: #800000;">Das Liebesdreieck hat seinen Verlierer verloren<br />
</span></strong>Denn egal, welches Schild wir auf die Schublade kleben: Das Prinzip hat schon einen gewissen Charme. Ihr kennt das. Zwei interessante Männer, eine Frau. Man selbst hat selbstverständlich längst den Richtigen ausgesucht – die Heldin braucht nur leider noch 350 Seiten, um zur selben Erkenntnis zu gelangen. Und der andere? Pech gehabt.</p>
<p data-start="3438" data-end="3743">Narratologisch betrachtet – ha! Das Wort wollte ich unbedingt einmal unterbringen – macht <em>Why Choose</em> beziehungsweise <em>Reverse Harem</em> etwas ziemlich Cleveres: Das Modell behält eine der attraktivsten Zutaten des Liebesdreiecks, nämlich mehrere interessante Love Interests, und entsorgt den lästigen Teil: <strong data-start="3745" data-end="3766">die Entscheidung!</strong></p>
<p data-start="3768" data-end="3792">Sie nimmt einfach beide. Oder drei. Oder vier. Das ermöglicht gleichzeitig etwas, das Romance sowieso liebt: unterschiedliche Männertypen und unterschiedliche Beziehungsdynamiken in einer einzigen Geschichte. Das funktioniert allerdings nur unter einer Bedingung. Ich möchte bitte tatsächlich unterschiedliche Männer bekommen.</p>
<p style="text-align: center;" data-start="3768" data-end="3792"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p data-section-id="qjuilq" data-start="4105" data-end="4167"><strong><span style="font-size: 18pt; color: #800000;">Vier Männer. Vier Sixpacks. Vier Haarfarben. Ein Charakter?<br />
</span></strong>Genau hier kann das Ganze nämlich grandios gegen die Wand fahren. Wenn Mann Nummer eins der mürrische Alpha ist, Nummer zwei ebenfalls, Nummer drei überraschenderweise auch und Nummer vier sich hauptsächlich dadurch von den anderen unterscheidet, dass er blonde statt schwarze Haare hat, brauche ich keine vier Männer. Einer hätte gereicht.</p>
<p style="text-align: center;" data-start="4236" data-end="4488"><a href="https://www.amazon.de/Macht-F%C3%BCnf-Buch/dp/3754689266/ref=pd_bxgy_img_sccl_1/262-7797244-9143231?pd_rd_w=fjXPn&amp;content-id=amzn1.sym.6885cacb-c49f-4303-9dbe-86c115720418&amp;pf_rd_p=6885cacb-c49f-4303-9dbe-86c115720418&amp;pf_rd_r=3XJT1KEBG1E9DRBWENPR&amp;pd_rd_wg=9e7Pu&amp;pd_rd_r=f9257738-0696-441f-a7ef-fe320951d3e1&amp;pd_rd_i=3754689266&amp;psc=1"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-45896 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2023/04/Dose_512_MachtderFuenf.png" alt="Why Choose? Mein Reverse Harem möchte da mal kurz mitreden" width="167" height="309" /></a></p>
<p data-start="4513" data-end="4842">Wie gut es anders geht, hat mir 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/alex-lidell-macht-der-fuenf/"><strong><span style="color: #800000;">Alex Lidell mit ihrer <em data-start="4567" data-end="4583">&#8222;Macht der Fünf</em>-Reihe&#8220;</span></strong></a> gezeigt. River, Coal, Tye und Shade sind bereits eine Einheit, bevor Lera in ihr Leben tritt. Sie haben gemeinsam gekämpft, einen Gefährten verloren und tragen ihre eigene Geschichte mit sich herum. Und vor allem: Sie sind eigenständige Charaktere. Ähnlich funktioniert es für mich in 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/alex-lidell-ihr-koenigliches-drachenrudel/"><strong><span style="color: #800000;">Lidells <em data-start="4888" data-end="4918">&#8222;Ihr königliches Drachenrudel</em>&#8222;.</span></strong></a> Quinton, Cyril, Tavias und Hauck könnte ich nicht beliebig gegeneinander austauschen. Der eine ist ein tortured hero mit Hang zur Blutmagie, der nächste besonnen, einer Stratege und General, der andere ein verletzter Charmeur.</p>
<p data-start="5148" data-end="5168">Vier Drachenprinzen. Vier Persönlichkeiten. So darf das. Denn wenn ich schon vier Männer bekomme, möchte ich bitteschön nicht vier Körper, sondern vier Figuren. ^^</p>
<p style="text-align: center;" data-start="5148" data-end="5168"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p data-section-id="1s4sh7p" data-start="5320" data-end="5354"><strong><span style="font-size: 18pt; color: #800000;">Und was ist mit dem ganzen Sex?<br />
</span></strong>Ja, was wohl? Her damit.<strong> *yummi*</strong> <em>Reverse Harem</em> – upsi, <em>Why Choose</em> – darf für mich ausgesprochen spicy sein. Mein Problem beginnt nicht dort, wo viel Sex stattfindet, sondern dort, wo außerhalb des Bettes nichts mehr stattfindet. Das habe ich vor Jahren wunderbar unfreiwillig getestet, nämlich mit Charlene Teglias &#8222;<em data-start="5677" data-end="5697">Nacht der Begierde&#8220; (ich hänge euch die Rezension unten an den Beitrag)</em>.</p>
<p data-start="5700" data-end="5710">Eine Frau. Elf Männer. Ja. <strong data-start="5729" data-end="5737">Elf. </strong>Meine damalige Erotikwertung: 4,5 Punkte. Meine Wertung für die Handlung: 2 Punkte. Damit dürfte zumindest geklärt sein, dass ich einem Buch nicht vorwerfe, zu viel Sex zu haben.  Interessanterweise ist &#8222;<em data-start="5946" data-end="5966">Nacht der Begierde&#8220;</em> trotz elf Männern nicht unbedingt ein Paradebeispiel für eine Frau plus viele Männer. Chandra sollte sich nämlich aus ihren elf Werwölfen einen, nennen wir es, Hauptpartner wählen. Wie das ausgeht? Selber lesen. <strong>*lacht los*</strong></p>
<p data-start="6153" data-end="6194">Meiner Meinung nach macht die Anzahl der Kerle allein noch keine gute Mehrfachromanze aus. Für mich liegt der Unterschied zwischen einer Geschichte, die funktioniert, und einer, die mich irgendwann nur noch durch die Bettszenen trägt, woanders: bei den Beziehungen UND beim Rundherum. Ein gutes <em>Why Choose, </em>ein guter <em>Reverse Harem</em> brauchen nicht möglichst viele Männer. Es braucht mehrere glaubwürdige Beziehungen – und eine Geschichte, die auch dann noch funktioniert, wenn gerade niemand miteinander schläft. Hallo? 11 in einer Nacht? <strong>*hüstelt*</strong> Das nenne ich produktiv &#8230;</p>
<p style="text-align: center;" data-start="6341" data-end="6538"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p data-section-id="e3o7n1" data-start="6760" data-end="6831"><strong><span style="font-size: 18pt; color: #800000;">Aber Moment mal: Wie frei ist die Wahl der Protagonistin?<br />
</span></strong>Auf den ersten Blick könnte man dem Genre glatt ein kleines Emanzipationsschleifchen umbinden. Die Heldin muss sich nicht für einen Mann entscheiden. Sie darf mehrere Männer lieben und begehren. Sie darf unterschiedliche Bedürfnisse haben und muss ihre Gefühle nicht auf den einen einzig wahren Kerl reduzieren.</p>
<p data-start="7146" data-end="7167">Klingt ziemlich frei. Bis man ein bisschen genauer hinsieht. Denn häufig begegnet einem eine interessante Konstruktion: Sie darf mehrere Männer haben – während ihre Männer ihrerseits auf sie und keine andere Frau ausgerichtet sind.</p>
<p data-start="7389" data-end="7400">Moment mal. Haben wir die klassische Romance-Fantasie vom Mann, für den nur diese eine Frau existiert, damit wirklich abgeschafft? <strong data-start="7522" data-end="7566">Oder haben wir sie einfach vervielfacht? </strong>Vielleicht schafft das Genre die klassische Romance-Fantasie also gar nicht ab. Vielleicht <strong data-start="7661" data-end="7678">MULTIPLIZIERT</strong> es sie nur.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;" data-start="7389" data-end="7400"><strong><span style="font-size: 24pt; color: #800000;">Ein Mann, der dich liebt, begehrt und beschützt? Nett. Vier davon? Wo muss ich unterschreiben?<br />
</span></strong></p>
</blockquote>
<p data-start="7794" data-end="8043">Wobei auch das natürlich längst nicht auf jede Geschichte passt. Gerade Konstellationen wie die von Trevor, Chassie und Edgard zeigen, dass Beziehungen innerhalb einer Gruppe erheblich komplexer sein können als „mehrere Männer kreisen um eine Frau“.</p>
<p data-start="8045" data-end="8098">Und genau deshalb finde ich die Sache so interessant.</p>
<p style="text-align: center;" data-start="8045" data-end="8098"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p data-section-id="hfnu51" data-start="8100" data-end="8139"><strong><span style="font-size: 18pt; color: #800000;">Und wer hat hier eigentlich gewählt?<br />
</span></strong>Noch lustiger wird es, wenn das Schicksal seine Finger im Spiel hat. Fated Mates. Gefährtenbande. Rudelstrukturen. Magische Verbindungen. Das volle paranormale Partnervermittlungsprogramm.</p>
<p data-start="8332" data-end="8626">In &#8222;<em data-start="8335" data-end="8351">Macht der Fünf&#8220;</em> bestimmt die Magie, dass Lera das fehlende Mitglied des Quints ist. 👉 <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/?s=Lily+Archer+-+Omega+Academy"><strong>In Lily Archers &#8222;<em data-start="8436" data-end="8452">Omega-Akademie&#8220;</em></strong></a></span> bilden Lana und ihre drei Alphas Kyte, Jeren und Ceredes einen mächtigen Kreis. Bei 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/charmaine-ross-beanspruchte-magie/"><span style="color: #800000;"><strong>Charmaine Ross’ &#8222;<em data-start="8553" data-end="8573">Beanspruchte Magie&#8220;</em> </strong></span></a>spielen Gefährtenbande und Rudelstruktur eine Rolle.</p>
<p style="text-align: center;" data-start="8332" data-end="8626"><a href="https://www.amazon.de/Beanspruchte-Magie-paranormale-Schicksalsgef%C3%A4hrten-Gestaltwandler-ebook/dp/B0DJ32LMXS/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=1RIYFIDKYUA83&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.fRAS1bsScV2iclWrOULjbEwb2TyZXnka1r1zL_VKv6jGjHj071QN20LucGBJIEps.pRPrHky9GjgimCGiunLvKYjH_fwwQgM0MruT33oNQzs&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Charmaine+Ross%E2%80%99+%22Beanspruchte+Magie&amp;qid=1786512541&amp;sprefix=charmaine+ross+%22beanspruchte+magie%2Caps%2C107&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-49519" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2024/12/dose_615_verfluchtegestaltwandler_1.png" sizes="auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2024/12/dose_615_verfluchtegestaltwandler_1.png 363w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2024/12/dose_615_verfluchtegestaltwandler_1-200x300.png 200w" alt="Charmaine Ross — Beanspruchte Magie" width="193" height="321" /></a></p>
<p data-start="8628" data-end="8880">Diese Konstruktionen können einer Geschichte eine wunderbare innere Logik geben. Gerade in Fantasy, Paranormal Romance oder Omegaverse muss mir dann niemand seitenlang erklären, warum drei oder vier Männer mit dieser Beziehungskonstellation klarkommen. Die Welt liefert ihre eigenen Regeln gleich mit. Nur drängt sich mir dabei eine etwas gemeine Frage auf:<br />
Wie viel „Why Choose?“ steckt eigentlich in einer Geschichte, wenn Magie, Biologie oder Schicksal die Auswahl längst getroffen haben? Vielleicht sollte das dann &#8222;<em data-start="9155" data-end="9171">Already Chosen&#8220;</em> heißen. <strong>*fg*</strong></p>
<p style="text-align: center;" data-start="8989" data-end="9126"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55895" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/reverse-harem_why-choose.png" alt="Reverse Harem aka Why Choose" width="709" height="472" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/reverse-harem_why-choose.png 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/reverse-harem_why-choose-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px" /><br />
<em><strong><span style="font-size: 12pt;">Wer den entscheidenden Unterschied findet, darf ihn behalten. *grinst breit*<br />
</span></strong></em></p>
<p style="text-align: center;" data-start="8989" data-end="9126"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p data-section-id="1fw0swx" data-start="9184" data-end="9257"><strong><span style="font-size: 18pt; color: #800000;">Vielleicht ist Why Choose einfach Reverse Harem mit neuem Namensschild</span></strong></p>
<p data-start="9259" data-end="9338">Und damit bin ich wieder bei der Frage angekommen, mit der ich angefangen habe. Was ist eigentlich aus Reverse Harem geworden? Nach meinem ganzen Herumbohren lautet meine höchst unwissenschaftliche Antwort: <em>Eigentlich gar nichts.</em></p>
<p data-start="9497" data-end="9701"><em>Reverse Harem</em> ist nicht plötzlich verschwunden und <em>Why Choose</em> hat auch nicht über Nacht eine völlig neue Art erfunden, mehrere Menschen gleichzeitig lieben, begehren oder miteinander verbandeln zu lassen. Das gab es vorher.</p>
<p data-start="9723" data-end="9830">Das gab es vielfältiger, als manche schnelle Definition des klassischen <em>Reverse Harem</em> heute vermuten lässt. Und das gab es bereits, als <em data-start="9860" data-end="9872">Why Choose</em> noch nicht als schickes Etikett auf jeder zweiten entsprechenden Romance klebte. Auf mich wirkt es deshalb, als hätte man für ein längst etabliertes Erzählmodell schlicht einen zeitgemäßeren Begriff gesucht.</p>
<p data-start="10087" data-end="10302">Vielleicht einen, der offener klingt. Einen, der ohne das Wort <em data-start="10150" data-end="10157">Harem</em> <strong>*mit den augenbrauen wackelt*</strong> auskommt. Einen, unter dem sich unterschiedliche Geschlechter, sexuelle Orientierungen und Beziehungskonstellationen leichter versammeln lassen.</p>
<p data-start="10304" data-end="10328">Kann ich nachvollziehen. Nur neu erfunden wurde das Rad deshalb für mich nicht. Das Kind hatte definitiv schon einen Namen. Neues Etikett, bekannte Ware. Nur die Schrift auf der Verpackung ist moderner geworden.Darüber dürfen sich andere streiten. Ich nehme solange meine Drachenprinzen und lese weiterhin <em>Reverse Harem</em>, denn warum sollte ich wählen?</p>
<blockquote>
<p data-start="10576" data-end="10595"><span style="font-size: 24pt; color: #800000;"><strong data-start="10576" data-end="10595">Why Choose?</strong></span></p>
</blockquote>
<p data-start="10597" data-end="10613">In diesem Sinne,</p>
<p data-start="10615" data-end="10617" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;" data-start="10615" data-end="10617" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Banderole zur optischen Trennung" width="283" height="76" /></p>
<p data-start="10615" data-end="10617" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>P.S. Wie oben bereits angekündigt, ist hier noch meine Rezension zu „Nacht der Begierde“ von Charlene Teglia. Sie stammt aus dem Jahr 2011 – ist also schon eine ganze Weile her. 😀<br />
(Werbung wegen eines damals erhaltenen Rezensionsexemplars.)<br />
</strong></p>
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<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="14" data-end="118">Meine Wertung? Zwischen 4,5 und 2 Punkten. Wie ich darauf komme? Einfach weiterlesen, das erklärt alles:</p>
<p data-start="120" data-end="319">Mir fehlen die Worte – und das mag `was heißen. „Nacht der Begierde“ von Charlene Teglia ist Erotik, vollgepumpt mit animalischem Sex. Keine Verniedlichungen. Kein Blümchensex. Lust und Begierde pur.</p>
<p data-start="321" data-end="663">Zur Handlung: Plötzlich scheint Chandras Leben aus den Fugen zu geraten. Ihre Sinne, die schon vorher gut waren, spielen verrückt – und das seit ihrem einundzwanzigsten Geburtstag. Sie weiß nicht, ob es genetisch bedingt an ihrer familiären Herkunft liegt, da sie einst adoptiert wurde. Ihre biologischen Eltern hat Chandra nie kennengelernt.</p>
<p data-start="665" data-end="1156">Chandra beginnt wie üblich ihren Arbeitstag im Tyson Corner – einem Leder-Laden – und findet sich unversehens Zach gegenüber. Zach Nuri ist der Alpha eines Werwolfrudels und spricht mit Chandra, als würde er sie schon ewig kennen. Doch Chandra lässt ihn abblitzen, nur um dann nach Ende der Arbeitszeit von ihm vor drei „Panthern“ gerettet zu werden. Er wiederholt seine Forderung, dass Chandra vor dem kommenden Vollmond zu seinem Haus kommen soll. Dem Haus, das sie in ihren Träumen sieht.</p>
<p data-start="1158" data-end="1596">Was hat das alles zu bedeuten? Später im Bett, als sie aus dem Schlaf erwacht, findet sie sich – zum Schutz – in den Armen von David wieder, einem weiteren Werwolf, der morgens wieder verschwunden ist. Um Antworten zu finden, macht sie sich auf, um in einer Bibliothek zu recherchieren, und wird tatsächlich fündig. Neuri. Nordslawischer Stamm, dessen Angehörige sich in Werwölfe verwandeln. Und von da an nimmt die Geschichte ihren Lauf.</p>
<p data-start="1598" data-end="2105">Chandra ist nämlich Werwölfin – dies macht sich erst nach dem Erreichen des Erwachsenenalters bemerkbar – und auserkoren, als „Königin“ Zachs Rudel zu führen. Sie muss sich dazu vorher einen der elf männlichen Rudelangehörigen als Partner auswählen. Doch zuerst wird sie von allen elf in einer Nacht – ich nenne es jetzt ganz salopp – markiert. Chandra empfängt in dieser Nacht ein Kind, aber nicht von dem Neuri, welchen sie als ihren „König“ will. Wohin das führt? In ein relativ ungewöhnliches Happy End.</p>
<p data-start="2107" data-end="2565">Meine Bewertung fällt mir genauso schwer wie anfangs meine ersten Worte. Wie bereits vorweg erwähnt, gibt es in „Nacht der Begierde“ mehr als reichlich offenherzige Erotik. Schließlich ist das Buch als erotischer Roman ausgeschrieben. Sex ist hier definitiv Sex, und zwar von der „animalischen“ Art. Eine Frau mit elf Männern, das ist schwer zu erfassen, auch wenn alles, nun ja, eher „entspannt“ und in voller Bereitschaft – von allen Beteiligten – abläuft.</p>
<p data-start="2567" data-end="3007">Charlene Teglia bedient sich einer eindeutigen, ungekünstelten Sprache, die klipp und klar das sagt, was gemeint ist. Unverhüllt! Für alle Leser, die es gerne bei erotischer Lektüre „animalisch-mega-orgienmäßig“ *<em data-start="2779" data-end="2786">grins*</em> mögen, ist diese Geschichte sehr geeignet. Hierfür gibt es 4,5 Punkte. Aber aufgepasst! Kalkuliere den Rudel-Faktor mit ein. Mir persönlich ist besagter Faktor definitiv zu hoch. Meine romantische Seite leidet hier.</p>
<p data-start="3009" data-end="3286"><strong>Kurz gefasst:</strong><em> Den romantisch veranlagten Lesern, die Wert auf eine umfassende, „gepflegte“ Handlung legen, rate ich dagegen ab, diesen Roman zu konsumieren. Die Handlung steht hier nicht im Vordergrund, obwohl der Grundgedanke – meines Erachtens – nicht schlecht ist. Dafür gibt es 2 Punkte. Die durchschnittliche Punktzahl liegt dann nach Adam Riese bei 3,25 Punkten. Und hiermit ist dem Erotik-Fan sowie dem Romantik-Fan eine hoffentlich helfende Rezension an die Hand gegeben worden.</em></p>
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<div class="z-0 flex min-h-[46px] justify-start"></div>
<p style="text-align: center;" data-start="10615" data-end="10617" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Banderole zur optischen Trennung" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle „Reverse Harem / Why Choose“:</strong><br data-start="153" data-end="156" /><strong>Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.</strong></p>
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