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	<title>Kas Tatsachenbericht &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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	<description>Für alle, die lesen, lachen und ein bisschen Chaos im Leben lieben.</description>
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	<title>Kas Tatsachenbericht &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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		<title>Zwischen Foodporn, Bachelorfreude, Lernwahnsinn und Schneckchenlesen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 07:28:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Was passiert, wenn Ka plötzlich im Schneckentempo liest und nicht einmal Lust hat, neue Bücher zu kaufen? Richtig: Es wird gruselig. Und ein bisschen zimtzuckrig.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende, ich muss ein wenig aus dem kaistischen Nähkästchen plaudern. Momentan geht es ein wenig rund in unserer Familie, was sich natürlich auch auf das Bloggen — und auf den Berg ungebügelter Wäsche der stetig wächst *höhöhö* — auswirkt. Und als wäre das nicht schon genug, hat sich mein Lesetempo irgendwo zwischen Hefeteigruhe, Puderzucker und Klausurenwahnsinn versteckt. Mit anderen Worten: Ich lese gerade. Aber langsam. Furchtbar langsam. Schneckchenlesen deluxe, quasi. Aber der Reihe nach. Hektor, SUBsi-Lou und der heroische Versuch, zerknitterter Wäsche mit Grimm, Dampf und sehr viel Optimismus beizukommen — während Ka sich durch den kaistischen Alltag kämpft. 🖤 Ich habe gerade wieder das Backen von Schmalzgebäck für mich entdeckt, was so viel heißt, dass ich Kiachal (Ausgezogene) und Apfel-Zimtschnecken wie ein Weltmeister gebacken habe. Drei Tage hintereinander. LOL Ein Teil davon ist natürlich verschenkt worden, ein anderer Teil wurde gefuttert — lauwarm, bestreut mit Puderzucker oder gewendet in Zimtzucker *yummi* — und der letzte Teil befindet sich eingefroren in der Gefriertruhe, denn Schmalzgebäck lässt sich wunderbar einfrieren. Wenn man Lust drauf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><span style="color: #800000;"><strong>&#8222;Was passiert, wenn Ka plötzlich im Schneckentempo liest und nicht einmal Lust hat, neue Bücher zu kaufen?</strong></span></em><br />
<em><span style="color: #800000;"><strong>Richtig: Es wird gruselig. Und ein bisschen zimtzuckrig.&#8220;</strong></span></em></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">ich muss ein wenig aus dem kaistischen Nähkästchen plaudern. Momentan geht es ein wenig rund in unserer Familie, was sich natürlich auch auf das Bloggen — und auf den Berg ungebügelter Wäsche der stetig wächst <strong>*höhöhö*</strong> — auswirkt. Und als wäre das nicht schon genug, hat sich mein Lesetempo irgendwo zwischen Hefeteigruhe, Puderzucker und Klausurenwahnsinn versteckt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit anderen Worten: Ich lese gerade. Aber langsam. Furchtbar langsam. Schneckchenlesen deluxe, quasi.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber der Reihe nach.</p>
<p style="text-align: center;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55397" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/hektor-und-subsi-lou-buegeln.png" alt="Hektor und SUBsi-Lou bügeln und sorgen für Chaos" width="567" height="708" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/hektor-und-subsi-lou-buegeln.png 567w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/hektor-und-subsi-lou-buegeln-240x300.png 240w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Hektor, SUBsi-Lou und der heroische Versuch, zerknitterter Wäsche mit Grimm, Dampf und sehr viel Optimismus beizukommen — während Ka sich durch den kaistischen Alltag kämpft.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe gerade wieder das Backen von Schmalzgebäck für mich entdeckt, was so viel heißt, dass ich Kiachal (Ausgezogene) und Apfel-Zimtschnecken wie ein Weltmeister gebacken habe. Drei Tage hintereinander. <strong>LOL</strong> Ein Teil davon ist natürlich verschenkt worden, ein anderer Teil wurde gefuttert — lauwarm, bestreut mit Puderzucker oder gewendet in Zimtzucker <strong>*yummi*</strong> — und der letzte Teil befindet sich eingefroren in der Gefriertruhe, denn Schmalzgebäck lässt sich wunderbar einfrieren. Wenn man Lust drauf hat, einfach ein Stück aus der Truhe holen, rauf auf den Toaster legen, kurz von beiden Seiten antoasten, genießen. Fast wie frisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann war die Bachelorfeier meiner Tochter. Ich muss ein bisschen angeben, weil ich mich so freue, dass meine „Große“ ihren Bachelor mit 1,0 abgeschlossen hat (Politikwissenschaft). Und nein, sie wird nicht als Taxifahrerin in Berlin enden. 😀 Zudem hat mein Sohn mein Büro okkupiert, weil er sich gerade auf seine Klausuren vorbereitet.</p>
<p style="text-align: justify;">Das alles führt dazu, dass ich momentan eher mau unterwegs bin, was das Bloggen betrifft. Und mal abgesehen davon ist noch etwas eingetreten, was selten bei mir eintritt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">ICH LESE GERADE FURCHTBAR LANGSAM!</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Zudem habe ich KEINE LUST, mir neue Bücher zu kaufen. Könnt ihr euch das vorstellen? Keine Lust, neue Bücher zu kaufen. So ein Bullshit, doch das ist die ungeschminkte Wahrheit. Die Kombi aus langsamem Lesen und keiner Lust, neue Bücher kaufen zu wollen, ist schon gruselig, das sage ich Euch. Das hätte ich gebraucht, als ich meine Buch-Kauf-Fastenzeit hatte. Da musste ich mich durchquälen, weil ich so gerne welche gekauft hätte und nun? Schnicki-schnacki Misti-kacki.<strong> *miep*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bis dahinne!</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;">P.S. Falls ihr euch noch einmal genüsslich daran erinnern wollt, wie ich damals unter meiner Buchkauf-Fastenzeit gelitten habe: Hier entlang zu <a href="https://meinetaeglichedosis.de/fastenzeit-ein-feuerloescher-ein-manipulativer-drache-und-ich-oder-voll-einen-an-der-klatsche/"><span style="color: #993300;"><strong>„Fastenzeit, ein Feuerlöscher, ein manipulativer Drache und ich oder voll einen an der Klatsche!“</strong></span></a><br data-start="772" data-end="775" />Und hier gibt es noch mehr Buchdrachen-Elend: <a href="https://meinetaeglichedosis.de/buchdrache-vs-ka-oder-die-buchkauf-fastenzeit-ist-brutal/"><span style="color: #993300;"><strong>„Buchdrache vs. Ka oder die Buchkauf-Fastenzeit ist brutal!“</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Banderole zur optischen Trennung" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Bügeln&#8220;: Gestaltet von Ka mit Hilfe einer KI.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Roadtrip Tag 12 – Von Alta über Hammerfest ans Nordkap</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/roadtrip-tag-12-von-alta-ueber-hammerfest-ans-nordkap/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 18:23:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Ka on Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Roadtrip]]></category>
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					<description><![CDATA[Donnerstag, 21.08.2025 Geneigte Lesende! Heute war er also da. Der Tag, auf den wir seit Beginn dieser Reise irgendwie hingefahren sind: Das Nordkap. Aber weil man ja nicht einfach nur stumpf von A nach B fährt, wenn Nordnorwegen unterwegs ständig ruft: „Komm, guck mal hier!“, nahmen wir vorher noch Hammerfest mit. Auf nach Hammerfest – mit Regen auf der Scheibe, grauem Himmel und diesem Gefühl: Wir fahren gerade wirklich sehr, sehr weit nach Norden.   Weil Norwegen offenbar beschlossen hatte, uns den arktischen Empfang nicht allzu gemütlich zu machen, wurden wir in Hammerfest direkt mit starkem Regen begrüßt. Nass. Grau. Kalt. So ein Wetter, bei dem man die Kapuze enger zieht, die Schultern hochzieht und trotzdem grinst, weil man eben nicht irgendwo ist, sondern in Hammerfest. *froi* Einer kleinen Stadt mit rund 11.300 Einwohnern, gelegen auf der Insel Kvaløya, ganz weit oben in Finnmark. Fischerei, arktische Geschichte, moderne Energieexporte – und mittendrin dieses Gefühl, am Rand einer Karte zu stehen. Und dann passierte etwas, das ich so schnell nicht vergessen werde: Ein Rentier lief mitten durch die Stadt! Nicht irgendwo hübsch dekorativ am Straßenrand. Nicht im Gehege. Nein. Mitten durch Hammerfest. Als hätte es kurz beschlossen: „Ich muss mal eben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="wp-image-50797 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/norwegen_banner.png" alt="Roadtrip Tag 12 – Von Alta über Hammerfest ans Nordkap" width="249" height="142" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Donnerstag, 21.08.2025</strong></p>
<p>Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Heute war er also da. Der Tag, auf den wir seit Beginn dieser Reise irgendwie hingefahren sind: Das Nordkap. Aber weil man ja nicht einfach nur stumpf von A nach B fährt, wenn Nordnorwegen unterwegs ständig ruft: „Komm, guck mal hier!“, nahmen wir vorher noch Hammerfest mit.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50785" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/08/roadtrip_banderole_klein.png" alt="Roadtrip Tag 12 – Von Alta über Hammerfest ans Nordkap" width="195" height="88" /></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55342" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/auf-nach-hammerfest.jpeg" alt="Weg nach Hammerfest Norwegen Nordkap" width="2012" height="684" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/auf-nach-hammerfest.jpeg 2012w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/auf-nach-hammerfest-300x102.jpeg 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/auf-nach-hammerfest-1024x348.jpeg 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/auf-nach-hammerfest-768x261.jpeg 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/auf-nach-hammerfest-1536x522.jpeg 1536w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/auf-nach-hammerfest-750x255.jpeg 750w" sizes="auto, (max-width: 2012px) 100vw, 2012px" /><em>Auf nach Hammerfest – mit Regen auf der Scheibe, grauem Himmel und diesem Gefühl: Wir fahren gerade wirklich sehr, sehr weit nach Norden.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Weil Norwegen offenbar beschlossen hatte, uns den arktischen Empfang nicht allzu gemütlich zu machen, wurden wir in Hammerfest direkt mit starkem Regen begrüßt. Nass. Grau. Kalt. So ein Wetter, bei dem man die Kapuze enger zieht, die Schultern hochzieht und trotzdem grinst, weil man eben nicht irgendwo ist, sondern in Hammerfest.<strong> *froi*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Einer kleinen Stadt mit rund 11.300 Einwohnern, gelegen auf der Insel Kvaløya, ganz weit oben in Finnmark. Fischerei, arktische Geschichte, moderne Energieexporte – und mittendrin dieses Gefühl, am Rand einer Karte zu stehen. Und dann passierte etwas, das ich so schnell nicht vergessen werde: <strong>Ein Rentier lief mitten durch die Stadt! </strong>Nicht irgendwo hübsch dekorativ am Straßenrand. Nicht im Gehege. Nein. Mitten durch Hammerfest. Als hätte es kurz beschlossen: „Ich muss mal eben da rüber.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich liebe sowas. Dieses herrlich Ungeplante. Dieses Wilde im Alltag. Dieser Moment, in dem man merkt: Nordnorwegen spielt nach eigenen Regeln.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-55345" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/hammerfest-meridianbogen.jpeg" alt="Roadtrip Tag 12 – Von Alta über Hammerfest ans Nordkap" width="500" height="1219" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Die Meridiansäule in Hammerfest – ein Punkt im hohen Norden und gleichzeitig Teil einer richtig großen Weltvermessung.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Hammerfest selbst hat uns trotz Regen einiges gezeigt. Besonders spannend fand ich die Meridiansäule im Stadtteil Fuglenes. Sie gehört zum Struve-Bogen, einem UNESCO-Weltkulturerbe, das an eine gewaltige wissenschaftliche Vermessung erinnert. Im 19. Jahrhundert wurde damit ein Stück weit die Größe und Form der Erde bestimmt.</p>
<p style="text-align: justify;">Klingt erstmal trocken? Ist es aber nicht, wenn man dort steht und begreift, dass dieser Ort Teil einer Vermessungslinie war, die sich über viele Länder zog. Ein Punkt im hohen Norden – und plötzlich hängt Hammerfest an einer ganz großen Geschichte.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Hammerfest-Kirche fiel sofort auf. Kein klassisches Kirchlein, kein verspielter Holzbau, sondern ein moderner, markanter Dreiecksbau aus dem Jahr 1961. Ihre Form soll an die traditionellen Gestelle erinnern, auf denen früher Klippfisch getrocknet wurde. Und ja, wenn man es weiß, sieht man es plötzlich.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-55346" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/hammerfest-kirche.jpeg" alt="Kirche Hammerfest Nordkap Norwegen Ka on Tour" width="566" height="806" /><br />
<em>Architektur mit nordischem Bezug. Mag ich.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Hammerfest ging es weiter. Weiter Richtung Norden. Weiter Richtung Ziel. Weiter Richtung „Jetzt wird es ernst“. Und es stand nicht mehr nur auf Schildern oder in der Planung. Das Nordkap &#8230;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-50785 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/08/roadtrip_banderole_klein.png" alt="Roadtrip Tag 12 – Von Alta über Hammerfest ans Nordkap" width="158" height="82" /></p>
<p style="text-align: justify;">Das Nordkap liegt auf der Insel Magerøya und ist dieser berühmte Schieferfelsen, der über 300 Meter steil aus dem Meer ragt. Für viele gilt es als das symbolische Ende Europas, als der nördlichste Punkt, den man auf dem Straßenweg erreichen kann. Genau genommen reicht das benachbarte Knivskjellodden noch ein Stück weiter nach Norden, aber dorthin kommt man nur zu Fuß. Ganz ehrlich? Für uns war dieser Moment trotzdem riesig.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55347" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/barentsee.jpeg" alt="Barentsee Norkap Norwegen Ka on Tour" width="2016" height="1512" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/barentsee.jpeg 2016w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/barentsee-300x225.jpeg 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/barentsee-1024x768.jpeg 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/barentsee-768x576.jpeg 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/barentsee-1536x1152.jpeg 1536w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/barentsee-750x563.jpeg 750w" sizes="auto, (max-width: 2016px) 100vw, 2016px" /><em>Die Barentssee. Grau, gewaltig – und trotzdem so schön, dass man einfach nur still guckt.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Man steht dort oben, blickt hinaus auf die Barentssee, spürt den Wind, sieht dieses weite, offene Grau-Blau vor sich und denkt: Wir sind wirklich hier.</p>
<blockquote><p>Nach 5.460 Kilometern.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Fünftausendvierhundertsechzig. Himmel. Arsch und Zwirn. Das muss man erstmal sacken lassen.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50785" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/08/roadtrip_banderole_klein.png" alt="Roadtrip Tag 12 – Von Alta über Hammerfest ans Nordkap" width="223" height="118" /></p>
<p style="text-align: justify;">Im Vergleich zu Hammerfest zeigte sich das Nordkap fast — aber nur fast — gnädig. Es war nicht ganz so nass, wie wir es nach dem Vormittag schon befürchtet hatten. Und der Blick auf die Barentssee war großartig. Keine kitschige Postkartenidylle. Kein Sonnenuntergang in Orange und Gold. Sondern echtes Nordkap-Wetter. Kalt. Windig. Erhaben. Und genau deswegen passte es.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-55348" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/nordkap-von-der-ferne.jpeg" alt="Barentsee Nordkapp Norwegen Ka on Tour" width="426" height="610" /> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-55354" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/weltkugel_nordkap.png" alt="Weltkugel Nordkap Norwegen Ka on Tour" width="340" height="563" /><br />
<em>Wir waren da. Nass, kalt, glücklich – und nach 5.460 Kilometern ehrlich gesagt auch ein bisschen stolz.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Plateau befindet sich auch die &#8222;<em>Nordkapphallen&#8220;,</em> das Besucherzentrum, das teilweise in den Fels hineingebaut wurde. Ein Ort, an dem man kurz aus dem Wind flüchten kann, ohne das Gefühl zu verlieren, immer noch ganz oben am Rand Europas zu sein. Irgendwie hübsch fand ich das Denkmal <em>„Kinder der Welt“</em>. Große Steinscheiben, gestaltet von Kindern aus verschiedenen Kontinenten. Sie stehen für Frieden, Zusammenarbeit und den Gedanken, dass diese Welt trotz aller Grenzen eben doch zusammengehört. Gerade dort oben, an diesem windigen, kargen, weiten Ort, wirkte das auf mich sehr passend. Vielleicht, weil man am Nordkap so deutlich spürt, wie groß die Welt ist. Und wie klein man selbst daneben steht.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-55350" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/sieben-kreise.jpeg" alt="Kinder der Welt Nordkap Norwegen Ka on Tour" width="1070" height="903" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Das Denkmal „Kinder der Welt“ – sieben Kreise, eine Botschaft: Frieden darf auch am Ende Europas nicht fehlen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">In den dunklen Monaten ist das Nordkap außerdem ein wunderbarer Ort für Nordlichter. Von Ende September bis März stehen die Chancen hier oben besonders gut, weil die Region mitten im Polarlichtgebiet liegt. Wir waren dafür natürlich noch zu früh dran. August. Hell. Kalt genug, ja. Aber noch nicht diese dunkle, magische Nordlichtzeit. Trotzdem: Allein die Vorstellung, dort oben zu stehen, während grüne Schleier über den Himmel tanzen. Norwegen, du machst es einem wirklich nicht leicht, einfach wieder nach Hause zu fahren.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-55356" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/rentier-am-strassenrand.jpeg" alt="Roadtrip Tag 12 – Von Alta über Hammerfest ans Nordkap" width="483" height="1273" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>In Nordnorwegen steht dann eben auch mal ein Rentier am Straßenrand, oder zwei oder drei oder acht. Ganz normal. Für das Rentier zumindest.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55357" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/zurueck-nach-alta.jpeg" alt="Roadtrip Tag 12 – Von Alta über Hammerfest ans Nordkap" width="2016" height="1512" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/zurueck-nach-alta.jpeg 2016w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/zurueck-nach-alta-300x225.jpeg 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/zurueck-nach-alta-1024x768.jpeg 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/zurueck-nach-alta-768x576.jpeg 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/zurueck-nach-alta-1536x1152.jpeg 1536w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/zurueck-nach-alta-750x563.jpeg 750w" sizes="auto, (max-width: 2016px) 100vw, 2016px" /><em>Aufgenommen auf dem Weg zurück nach Alta. Der Kopf voll Nordkap, Rentieren, Regen und diesem einen Gedanken: Wir waren wirklich dort.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Nach diesem großen Moment ging es zurück nach Alta. Und ich gebe zu: Ich war müde. Aber auf diese gute Art müde. Diese Reisemüdigkeit, bei der der Kopf voll ist mit Bildern, Straßen, Regen, Rentieren, Felsen, Meer und diesem einen Gedanken: Wir waren am Nordkap.</p>
<p style="text-align: justify;">Die bisher zurückgelegten 5.460 Kilometer haben sich absolut gelohnt.</p>
<p><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S.</strong> Lust, nochmal einen Schritt zurück zu reisen? Hier geht es zu <strong data-start="111" data-end="263"><a class="decorated-link" href="https://meinetaeglichedosis.de/roadtrip-tag-11-von-vallen-nach-alta-stadt-der-nordlichter/?utm_source=chatgpt.com" target="_new" rel="noopener" data-start="113" data-end="261"><span style="color: #993300;">Tag 11 – Von Vallen nach Alta, „Stadt der Nordlichter“</span></a></strong><span style="color: #993300;">. </span>Und wer sich ganz gemütlich durch unseren bisherigen Norwegen-Roadtrip klicken möchte: In meinem <a href="https://meinetaeglichedosis.de/norwegen-roadtrip-zwischen-weite-wetter-und-naturspektakel/"><span style="color: #993300;"><strong data-start="364" data-end="514">Norwegen-Roadtrip-</strong></span><span style="color: #993300;"><strong data-start="364" data-end="514">Überblick</strong></span></a> habe ich alle bisher erschienenen Etappen gesammelt. Einmal einsteigen, zurücklehnen und mitreisen. <strong>*grinst* </strong>Ich wünsche euch viel Spaß — ganz ohne Reisekrankheit.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55351" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/fun_facts_12.png" alt="Fun Fact Nordkap Norwegen Ka on Tour" width="1536" height="1024" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/fun_facts_12.png 1536w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/fun_facts_12-300x200.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/fun_facts_12-1024x683.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/fun_facts_12-768x512.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/fun_facts_12-750x500.png 750w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/fun_facts_12-1080x720.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 1536px) 100vw, 1536px" /></p>
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		<title>Hitzefrei für Hirn, Drache und SuB</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/hitzefrei-fuer-hirn-drache-und-sub/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 05:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hektor]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich zerfließe langsam im Pool bei 36,6 Grad im Schatten, während SUBsi-Lou meinen SuB bewacht und Hektor in seiner Drachenhöhle schmökert. Ein kleiner Hitzekoller aus meiner Bücherwelt – mit Schwimmdonut, 30,5-Grad-Pool und dem Wunsch nach einer persönlichen Schneewolke.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende! Wundert euch bitte nicht, dass es hier in den letzten Tagen ein bisschen ruhiger war. Es ist nicht so, dass ich nichts zu erzählen hätte. Es ist eher so, dass ich zerfließe. Ganz langsam. Stilvoll vermutlich nicht. Mein Gehirn gleicht inzwischen einer Matschanlage. Allerdings keiner von diesen fröhlichen, kalten Matsch-Anlagen, in denen Kinder begeistert herumplanschen, sondern einer, die mit warmem Wasser betrieben wird. Also quasi Hirn-Matsch deluxe. Nur ohne Deluxe. *seufzt dramatisch in richtung ventilator* Selbst Hektor, mein bekanntlich sehr heißblütiger Bücherdrache, hat kapituliert. Der liegt nur noch dekorativ in seiner Drachenhöhle herum, ausgestreckt wie ein mittelalterlicher Bettvorleger mit Flügeln, und schmökert in seinen Lieblingsbüchern. Ab und zu blinzelt er mich an, als wollte er sagen: „Ka, ich bin ein Drache. Ich atme Feuer. Aber DAS hier ist übertrieben.“ Tja. Wenn sogar ein Drache die Hitze persönlich nimmt, dann wisst ihr Bescheid. Ohne Worte &#8230; *höhö* 🖤 Immerhin schwingt er sich in den kühleren Nachtstunden noch in den Nachthimmel, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #993300;"><em><strong>&#8222;Ich zerfließe langsam im Pool bei 36,6 Grad im Schatten, während SUBsi-Lou meinen SuB bewacht und Hektor in seiner Drachenhöhle schmökert.</strong></em></span><br />
<span style="color: #993300;"><em><strong>Ein kleiner Hitzekoller aus meiner Bücherwelt – mit Schwimmdonut, 30,5-Grad-Pool und dem Wunsch nach einer persönlichen Schneewolke.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 12pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Wundert euch bitte nicht, dass es hier in den letzten Tagen ein bisschen ruhiger war. Es ist nicht so, dass ich nichts zu erzählen hätte. Es ist eher so, dass ich zerfließe.</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz langsam.</p>
<p style="text-align: justify;">Stilvoll vermutlich nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Gehirn gleicht inzwischen einer Matschanlage. Allerdings keiner von diesen fröhlichen, kalten Matsch-Anlagen, in denen Kinder begeistert herumplanschen, sondern einer, die mit warmem Wasser betrieben wird. Also quasi Hirn-Matsch deluxe. Nur ohne Deluxe. <strong>*seufzt dramatisch in richtung ventilator*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Selbst Hektor, mein bekanntlich sehr heißblütiger Bücherdrache, hat kapituliert. Der liegt nur noch dekorativ in seiner Drachenhöhle herum, ausgestreckt wie ein mittelalterlicher Bettvorleger mit Flügeln, und schmökert in seinen Lieblingsbüchern. Ab und zu blinzelt er mich an, als wollte er sagen: „Ka, ich bin ein Drache. Ich atme Feuer. Aber DAS hier ist übertrieben.“</p>
<p style="text-align: justify;">Tja. Wenn sogar ein Drache die Hitze persönlich nimmt, dann wisst ihr Bescheid.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55311" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kollage_ka_hektor_subsi-lou_sommerhitze.png" alt="Bücherdrache Hektor SUBsi-Lou Ka Schwimmdonat Sommerhitze Hitzewelle" width="709" height="886" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kollage_ka_hektor_subsi-lou_sommerhitze.png 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kollage_ka_hektor_subsi-lou_sommerhitze-240x300.png 240w" sizes="auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px" /><br />
<em><strong>Ohne Worte &#8230;</strong></em><strong> *höhö*<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;">Immerhin schwingt er sich in den kühleren Nachtstunden noch in den Nachthimmel, dreht ein paar Runden über den Dächern und versucht, sich den Wind um die Schuppen wehen zu lassen. Angeblich hilft das beim Abkühlen</p>
<p style="text-align: justify;">Und SUBsi-Lou?</p>
<p style="text-align: justify;">Pah!</p>
<p style="text-align: justify;">Die sitzt wie eine Glucke auf meinem SuB und genießt die Ruhe, die ich ihr unfreiwillig gönne. Denn während ich sonst ja immer mal wieder versuche, meinen Stapel ungelesener Bücher wenigstens symbolisch zu reduzieren, lese ich momentan hauptsächlich in neu gekauften Büchern. Ja, ich weiß. Das ist nicht hilfreich. Aber es ist heiß. Und bei Hitze gelten andere Regeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Beispiel mit dem Hintern im Schwimmdonat sitzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn es irgendwie möglich ist, dümple ich nämlich im Pool herum, lese ein bisschen, starre ein bisschen ins Wasser und tue so, als wäre das alles sehr entspannend. Was es auch wäre, wenn der Pool inzwischen nicht selbst schon 30,5 Grad hätte. Abkühlung ist das nicht mehr. Das ist eher lauwarmes Teekochen mit Ka drin.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber hey: Man gönnt sich ja sonst nix, ne?</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Büro dagegen ist weiterhin eine Brutstätte für mögliche Hitzschläge. Ich meide es daher so gut es geht. Abgesehen von jetzt gerade. Aber es ist ja auch erst halb sieben am Morgen, da geht es temperaturtechnisch noch irgendwie. Also theoretisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Praktisch klebt mein Hintern schon wieder am Bürostuhl fest, meine Oberschenkel haben eine innige Verbindung mit der Sitzfläche aufgebaut, und meine Unterarme pappen am Schreibtisch, während ich diese Zeilen tippe.</p>
<p style="text-align: justify;">Das, geneigte Lesende, ist … bah.</p>
<p style="text-align: justify;">Falls hier also in den nächsten Tagen weiterhin weniger passiert als sonst, dann liegt das nicht an fehlender Leselust. Die ist da. Irgendwo. Vermutlich schwimmt sie gerade mit mir im Pool herum und versucht, nicht unterzugehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis dahin lese ich langsam, schwitze engagiert und lasse Hektor dekorativ vor sich hin schmökern.</p>
<p style="text-align: justify;">SUBsi-Lou bewacht derweil meinen SuB, als wäre er ein goldenes Drachenei.</p>
<p style="text-align: justify;">Und ich?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich warte auf Regen.</p>
<p style="text-align: justify;">Oder Wind.</p>
<p style="text-align: justify;">Oder eine persönliche Schneewolke über meinem Schreibtisch.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Hitzefrei für Hirn, Drache und SuB" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Bildquelle  &#8222;Sommerhitze-Kollage&#8220;: Gestaltet von Ka mit Hilfe einer KI.</strong></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Glas voller Sommer</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/ein-glas-voller-sommer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2026 05:22:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Foodporn]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Manchmal steht man unter einem Kirschbaum, mit roten Fingern und einer Schüssel voller Arbeit, und fragt sich: Warum eigentlich? Vielleicht, weil in einem Glas Kirschmarmelade am Ende mehr steckt als nur Kirschen. Nämlich Sommer und ein kleines bisschen Erinnerung zum Aufschrauben.&#8220; 🍒 Geneigte Lesende, als ich unter unserem Kirschbaum stand, die letzte Schüssel voller Früchte vor mir und die Finger längst rot vom Pflücken, fragte ich mich zum wiederholten Mal, warum ich mir das eigentlich antue. Schließlich könnte ich Kirschmarmelade im Supermarkt kaufen. Amarenakirschen ebenfalls. Und wir wissen, das wäre sogar deutlich 👉 weniger Arbeit. Doch je länger ich darüber nachdenke, desto mehr glaube ich, dass es beim Einkochen gar nicht nur um Marmelade und andere Leckereien geht. Es geht um Erinnerungen. Es geht um den Sommer, den man einfangen möchte, bevor er wieder vorbeizieht. Um den Duft reifer Kirschen. Um den Genuss, sich eine Kirsche nach dem Pflücken in den Mund zu stecken und mit Sohnemann „Kirschkernweitspucken“ zu zelebrieren. Es geht um die Stunden im Garten. Um das Gefühl, etwas mit den eigenen Händen geschaffen zu haben. Und vielleicht geht es auch um die Menschen, denen ich später ein Glas davon schenke. Denn ein selbstgemachtes Glas Kirschmarmelade ist nie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #993300;"><em><strong>&#8222;Manchmal steht man unter einem Kirschbaum, mit roten Fingern und einer Schüssel voller Arbeit, und fragt sich: Warum eigentlich?</strong></em></span><br />
<span style="color: #993300;"><em><strong>Vielleicht, weil in einem Glas Kirschmarmelade am Ende mehr steckt als nur Kirschen.</strong></em></span><br />
<span style="color: #993300;"><em><strong>Nämlich Sommer und ein kleines bisschen Erinnerung zum Aufschrauben.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🍒</span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">als ich unter unserem Kirschbaum stand, die letzte Schüssel voller Früchte vor mir und die Finger längst rot vom Pflücken, fragte ich mich zum wiederholten Mal, warum ich mir das eigentlich antue.</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich könnte ich Kirschmarmelade im Supermarkt kaufen. Amarenakirschen ebenfalls. Und wir wissen, das wäre sogar deutlich 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/kirsch-eskalation-oder-wie-man-aus-zwei-eimern-kirschen-ploetzlich-zehn-stunden-kuechenarbeit-macht/"><span style="color: #993300;"><strong>weniger Arbeit</strong></span></a>. Doch je länger ich darüber nachdenke, desto mehr glaube ich, dass es beim Einkochen gar nicht nur um Marmelade und andere Leckereien geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Es geht um Erinnerungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es geht um den Sommer, den man einfangen möchte, bevor er wieder vorbeizieht. Um den Duft reifer Kirschen. Um den Genuss, sich eine Kirsche nach dem Pflücken in den Mund zu stecken und mit Sohnemann „Kirschkernweitspucken“ zu zelebrieren. Es geht um die Stunden im Garten. Um das Gefühl, etwas mit den eigenen Händen geschaffen zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Und vielleicht geht es auch um die Menschen, denen ich später ein Glas davon schenke. Denn ein selbstgemachtes Glas Kirschmarmelade ist nie nur Kirschmarmelade. Darin stecken ein Kirschbaum, ein Sommertag, viele Stunden Arbeit und die Freude, etwas weitergeben zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich im Winter ein Glas öffne, schmecke ich nicht nur Kirschen. Ich schmecke auch ein Stück Sommer.</p>
<p style="text-align: justify;">Und genau deshalb werde ich vermutlich auch nächstes Jahr wieder unter dem Kirschbaum stehen und mich fragen, warum ich mir das eigentlich antue.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis ich den ersten Löffel probiere und die Antwort längst kenne.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn Romance-Anatomie nach der Übersetzung kurz die Physik verlässt</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/wenn-romance-anatomie-nach-der-uebersetzung-kurz-die-physik-verlaesst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 14:33:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[American Football]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Es wird explizit, albern und nicht jugendfrei. Manche Übersetzungen stolpern nicht über Wörter, sie zerlegen kurz die Anatomie. Genau so ein Fundstück ist mir begegnet. Kaffee festhalten, Unschuld ablegen und rein ins Vergnügen.&#8220; 🖤 Kleiner Hinweis vorab: Dieser Text ist für erwachsene Lesende gedacht, enthält explizite Wortwahl und einen Übersetzungsfund, bei dem die Anatomie leise „Darüber müssen wir definitiv diskutieren“ gemurmelt hat. Geneigte Lesende! Manchmal schenkt uns eine Übersetzung Sätze, bei denen mein inneres Kopfkino nicht einfach anspringt, sondern mit quietschenden Reifen durch die Wand fährt. *vollgas* Da sitzt die Protagonistin nach einer heißen Szene „zart zwischen den Beinen“ da, was vermutlich bedeuten soll, dass sie empfindlich ist, aber klingt, als hätte jemand sie aus Blätterteig modelliert, und beobachtet, wie der Held aufsteht. Bis hierhin: okay. Ein bisschen holprig, aber wir bleiben im Raum. Dann jedoch wippt sein immer noch harter Schwanz beim Gehen gegen seine Brust. Geneigte Lesende!!! Gegen! Seine! Brust! Und da fängt mein Hirn an, hektisch zwischen Anatomieunterricht, Fleischpenis, Blutpenis, Schwerkraft und baulicher Sondergenehmigung hin und her zu blättern. Ihr seht: Meine Phantasie schlägt Kapriolen. 😀 🖤 Denn hier verlässt diese Szene endgültig die Anatomie und betritt das Reich der mythischen Kreaturen. Bei der Größe *hust* sollte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #993300;"><em><strong>&#8222;Es wird explizit, albern und nicht jugendfrei. Manche Übersetzungen stolpern nicht über Wörter, sie zerlegen kurz die Anatomie. Genau so ein Fundstück ist mir begegnet. Kaffee festhalten, Unschuld ablegen und rein ins Vergnügen.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kleiner Hinweis vorab:</strong> Dieser Text ist für erwachsene Lesende gedacht, enthält explizite Wortwahl und einen Übersetzungsfund, bei dem die Anatomie leise „Darüber müssen wir definitiv diskutieren“ gemurmelt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Manchmal schenkt uns eine Übersetzung Sätze, bei denen mein inneres Kopfkino nicht einfach anspringt, sondern mit quietschenden Reifen durch die Wand fährt. <strong>*vollgas*</strong> Da sitzt die Protagonistin nach einer heißen Szene <em>„zart zwischen den Beinen“</em> da, was vermutlich bedeuten soll, dass sie empfindlich ist, aber klingt, als hätte jemand sie aus Blätterteig modelliert, und beobachtet, wie der Held aufsteht.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis hierhin: okay. Ein bisschen holprig, aber wir bleiben im Raum.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann jedoch wippt sein immer noch harter Schwanz beim Gehen gegen seine Brust.</p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!!! Gegen! Seine! Brust! Und da fängt mein Hirn an, hektisch zwischen Anatomieunterricht, Fleischpenis, Blutpenis, Schwerkraft und baulicher Sondergenehmigung hin und her zu blättern.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55181" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/uebersetzungsfail_cucumberhaven.png" alt="Cucumber Haven Salatgurke Übersetzungsfail Humor Witz Kas Tatsachenbericht" width="992" height="744" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/uebersetzungsfail_cucumberhaven.png 992w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/uebersetzungsfail_cucumberhaven-300x225.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/uebersetzungsfail_cucumberhaven-768x576.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/uebersetzungsfail_cucumberhaven-750x563.png 750w" sizes="auto, (max-width: 992px) 100vw, 992px" /><em><strong>Ihr seht: Meine Phantasie schlägt Kapriolen. 😀</strong></em></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;">Denn hier verlässt diese Szene endgültig die Anatomie und betritt das Reich der mythischen Kreaturen. Bei der Größe <strong>*hust*</strong> sollte <em>er</em> definitiv einen eigenen Beitrag in der Kategorie <a href="https://meinetaeglichedosis.de/mythologie-mit-augenzwinkern-von-vampiren-bis-gargoyles-mit-einem-klick-durch-die-wunderwelt/"><em>„Mythologie mit Augenzwinkern“</em></a> bekommen. Denn wenn sein Schwanz beim Gehen gegen seine Brust wippt, reden wir nicht mehr von „gut ausgestattet“, sondern von einem Körperteil mit eigener Postleitzahl.<strong> *kreiiisch*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Und hey, das ist keine Kritik, denn ich LIEBE solche unfreiwillig-komischen Übersetzungsfails. Sehr. So sehr. <strong>*höhöhö*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir lesen uns</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Wenn Romance-Anatomie nach der Übersetzung kurz die Physik verlässt" width="363" height="126" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Cucumber Haven&#8220;: Gestaltet von Ka mit Hilfe einer KI.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Daddy-Kink in Romances: Warum viele ihn lieben – und warum ich persönlich damit fremdle</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/daddy-kink-in-romances-warum-viele-ihn-lieben-und-warum-ich-persoenlich-damit-fremdle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 16:35:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hektor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Wenn in Romance zu Dominanz und erotischen Momenten plötzlich der Daddy-Faktor dazukommt, sind viele Lesende noch mittendrin im sinnlichen Knistern. Ich dagegen stolpere beim Wort „Daddy“ kopfüber aus der Szene. Ausgelöst hat das Ganze „Hans – Die Allianz, Teil 4“, ein Buch, das mich eigentlich komplett gepackt hat. Bis plötzlich „Daddy“ auf der Matte stand. Und natürlich hatte Hektor dazu wieder eine sehr eigene Meinung …&#8220; 🖤 Kleine Inhaltswarnung vorab: In diesem Beitrag geht es um erotische Romance-Inhalte, Dominanz, Spanking, den Daddy-Kink/Daddy-Trope und meine ganz persönliche Lesegrenze bei diesem Thema. Explizit wird es nicht, aber offen und ehrlich schon. Und falls Ihr den Daddy-Trope sehr liebt und Euch ein kritischer, persönlicher Blick darauf schnell piekst: Dann lest vielleicht lieber vorsichtig weiter. *grinst* Geneigte Lesende, es gibt Tropes, mit denen ich mich schwer tue. Der Daddy-Trope gehört ziemlich eindeutig in diese Kategorie. Während die einen darin eine besonders intensive Form von Dominanz, Hingabe etc. finden, löst er bei mir vor allem eines aus: sprachlichen Cringe. Nicht, weil ich anderen ihren Lesegeschmack madig machen möchte. Himmel, nein, absolut nicht. Alle dürfen lesen, was reizt, tröstet, unterhält oder das Kopfkino anschmeißt. Aber ich finde es spannend, einmal mit einem neugierigen Blick (und Ihr [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #993300;"><em><strong>&#8222;Wenn in Romance zu Dominanz und erotischen Momenten plötzlich der Daddy-Faktor dazukommt, sind viele Lesende noch mittendrin im sinnlichen Knistern. Ich dagegen stolpere beim Wort „Daddy“ kopfüber aus der Szene. Ausgelöst hat das Ganze „Hans – Die Allianz, Teil 4“, ein Buch, das mich eigentlich komplett gepackt hat. Bis plötzlich „Daddy“ auf der Matte stand. Und natürlich hatte Hektor dazu wieder eine sehr eigene Meinung …&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p><strong>Kleine Inhaltswarnung vorab:</strong> In diesem Beitrag geht es um erotische Romance-Inhalte, Dominanz, Spanking, den Daddy-Kink/Daddy-Trope und meine ganz persönliche Lesegrenze bei diesem Thema. Explizit wird es nicht, aber offen und ehrlich schon. Und falls Ihr den Daddy-Trope sehr liebt und Euch ein kritischer, persönlicher Blick darauf schnell piekst: Dann lest vielleicht lieber vorsichtig weiter.<strong> *grinst*</strong></p>
<p>Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">es gibt Tropes, mit denen ich mich schwer tue. Der Daddy-Trope gehört ziemlich eindeutig in diese Kategorie. Während die einen darin eine besonders intensive Form von Dominanz, Hingabe etc. finden, löst er bei mir vor allem eines aus: sprachlichen Cringe. Nicht, weil ich anderen ihren Lesegeschmack madig machen möchte. Himmel, nein, absolut nicht. Alle dürfen lesen, was reizt, tröstet, unterhält oder das Kopfkino anschmeißt. Aber ich finde es spannend, einmal mit einem neugierigen Blick (und Ihr wisst, wie neugierig ich in Sachen Buch sein kann) und einem kleinen Augenzwinkern darauf zu schauen, warum dieser <em>Kink</em> beliebt ist. Und warum bei mir ausgerechnet ein einziges Wort reicht, um mich komplett aus einer fiktiven Szene zu katapultieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Genau so ist es mir nämlich beim Lesen von 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/hans/"><span style="color: #800000;"><strong><em>„Hans – Die Allianz, Teil 4“</em> </strong></span></a>von S.J. Tilly gegangen. Ich finde das Buch total intensiv. Es hat diese besondere Wucht, die ich an düsteren, emotional aufgeladenen Geschichten mag. Ja, es kommt auch Popo-Klopfen vor <strong>*fg*</strong>, aber das war gar nicht der Punkt, an dem ich innerlich gestolpert bin. Das Problem kam erst, als plötzlich dieses eine Wort auf der Matte stand: Daddy. Und zack, war ich draußen. Nicht, weil die Szene schlecht geschrieben gewesen wäre. Nicht, weil ich grundsätzlich ein Problem mit Dominanz, Machtspielen oder deutlicher körperlicher Dynamik hätte. Sondern weil mein Kopf bei diesem Wort schlicht nicht mehr in der Geschichte bleiben wollte.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 18pt; color: #993300;"><strong>Wenn Fiktion einen Raum zum Loslassen öffnet</strong></span><br />
Eine mögliche Erklärung dafür, warum der Daddy-Trope für manche Lesende funktioniert, liegt vielleicht in der Fantasie, mentale Last abzugeben. Viele Menschen tragen im Alltag unfassbar viel Verantwortung. Entscheidungen, Termine, Arbeit, Familie, Haushalt, Sorgen, Selbstoptimierung, emotionale Arbeit. Im Daddy-Trope übernimmt die dominante Figur gerne Struktur, Führung und Fürsorge. Die andere Figur darf sich fallenlassen, muss nicht alles kontrollieren, nicht immer stark sein, nicht ständig funktionieren. In der Fiktion kann das wie ein extremer Gegenentwurf zum echten Leben wirken: Buch auf, Loslassen an.</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu kommt, dass dieser Trope den klassischen <em>Protector-Gedanken</em> besonders stark ausformt. Der beschützende Mann ist im Romance-Genre nun wirklich kein neues Phänomen. <strong>*höhöhö*</strong> Ihr wisst, was ich meine: Ritter, Highlander, Alpha-Males, Bodyguards, Alien-Krieger, Mafia-Bosse, grummelige Einzelgänger mit weichem Kern; sie alle bedienen auf ihre Weise diese Sehnsucht nach Sicherheit. Der Daddy-Trope macht daraus eine sehr klare, sehr intensive Form von Fürsorge.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 18pt; color: #993300;"><strong>Macht, Hingabe und das klare Regelwerk</strong></span><br />
Ein weiterer Reiz liegt womöglich in der deutlichen Machtdynamik. Während Beziehungen im echten Leben idealerweise auf Augenhöhe, Respekt und klarer Zustimmung beruhen, darf erotische bzw. romancelastige Literatur mit dem Gegensatz spielen: Führung und Hingabe, Kontrolle und Kontrollverlust, Dominanz und Unterwerfung. Unter Umständen fasziniert dieses Spiel mit Machtübergabe Lesende. Nicht, weil sie im echten Leben entmündigt werden möchten, weit gefehlt, sondern weil das Spiel mit Macht in einem fiktionalen Raum sicher, kontrollierbar und jederzeit abbrechbar bleibt. Man klappt das Buch zu, und fertig, Schluss, nächste Fiktion.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann dürfte da noch der Reiz des Tabus eine Rolle spielen. Das Wort „Daddy“ berührt sprachlich eine Grenze, die nicht alle Lesenden gleich empfinden. Für einige erzeugt gerade diese Grenzüberschreitung einen zusätzlichen Nervenkitzel. Für andere – hallo, hier sitze ich und winke heftig mit beiden Armen – passiert das genaue Gegenteil. Ich bin bei „Daddy“ raus. Aber sowas von, das kann ich euch gar nicht sagen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 18pt; color: #993300;"><strong>Kink-Voice im Romance-Buch: Warum hier meine persönliche Lesegrenze liegt</strong></span><br />
Mein Problem mit diesem Trope liegt tatsächlich weniger in der Machtdynamik selbst. Dominanz, Hingabe, Beschützen, Spanking, klare Rollen? Alles schon gelesen. Überhaupt kein Thema. Manche Varianten funktionieren für mich, andere nicht, wieder andere sind schlicht Geschmackssache. Aber sobald in einem erotischen Kontext das Wort „Daddy“ fällt, klappt in meinem Kopf eine Schranke herunter. Eine massive, fette, rote Schranke. Ohne Scheiß. Ich kann damit nicht umgehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Für mich klebt an Daddy einfach zu viel Papa, Papi oder Vati. Diese Wörter sind in meinem Kopf familiär besetzt. Punkt. Fällt so ein Begriff in einer erotischen Szene, schaltet mein Gehirn nicht auf prickelnd, sondern auf: absolfuckinglutely nein danke. Da hilft dann auch keine noch so atmosphärisch aufgebaute Szene mehr. Der Moment ist für mich kaputt. Nicht aus moralischer Überlegenheit, sondern weil mein persönlicher Erotik-Knopf an dieser Stelle einfach nicht reagiert. Nada. Niente. Nope. Besagter Knopf sucht vielmehr das Weite.</p>
<p style="text-align: justify;">Und ja, den Popo geklopft zu bekommen, habe ich in den gefühlt tausend Jahren, in denen ich lese, nicht nur einmal in Büchern erlebt. Das allein ist nicht das Problem. Es ist eher diese Mischung aus familiär klingender Sprache, klarer Machtdynamik und erotischem Kontext, die bei mir den inneren Cringe-Drachen weckt. Und der ist dann nicht empört im Sinne von „Das darf niemand lesen!“, sondern eher maximal überfordert im Sinne von: „Ka, wir verlassen jetzt geordnet diese Szene, bevor du komplett am Rad drehst.“</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55086" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/daddy-trope_ka-hektor-diskussion.png" alt="Daddy-Kink in Romances: Warum viele ihn lieben – und warum ich persönlich damit fremdle" width="787" height="984" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/daddy-trope_ka-hektor-diskussion.png 787w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/daddy-trope_ka-hektor-diskussion-240x300.png 240w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/daddy-trope_ka-hektor-diskussion-768x960.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/daddy-trope_ka-hektor-diskussion-750x938.png 750w" sizes="auto, (max-width: 787px) 100vw, 787px" /><br />
<em><strong>Ka stolpert über den Daddy-Kink und Hektor hat natürlich nichts Besseres zu tun, als genüsslich nachzufragen.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #993300;"><strong><span style="font-size: 18pt;">Hektor hatte dazu natürlich auch eine Meinung</span></strong></span><br />
Mein Bücherdrache hat wirklich einen Draht dafür zu erkennen, wann mich ein Text besonders intensiv beschäftigt. Und natürlich hat er sofort gemerkt, dass mich <em>„Hans – Die Allianz, Teil 4“</em> an einer ganz bestimmten Stelle aus der Bahn geworfen hatte. Hektor meinte, er möchte Euch jetzt aus seiner Sicht erzählen, wie er mich vorfand. Aber lest selbst:</p>
<p style="text-align: justify;">Sobald ich die Küche betrete, zieht mich der Geruch von frischem Kaffee sofort in seinen Bann. Ka sitzt am Küchentisch, eine Hand um ihre Kaffeetasse geschlungen, ihre andere liegt auf einem Buch. Das Gesicht ist knallrot, als hätte sie stundenlang in der Sonne gebrutzelt oder eine Armada meiner Lieblingskekse gebacken. Aber keine Cookies sind zu sehen. Wie schade.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ka?“ Ich runzle die Stirn und mustere sie. „Was ist los? Irgendwie sieht es so aus, als wärst du direkt aus dem Ofen gekommen. Hast du gebacken?“, frage ich trotz besseren Wissens.</p>
<p style="text-align: justify;">Sie hebt den Blick von ihrem Buch und funkelt mich an, ihre Wangen noch röter als zuvor.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich schiele auf das Buchcover, das sie hastig zuklappt, bevor ich einen genauen Blick erhaschen kann. „Ähm … also … wenn du nicht gebacken hast, warum ist dein Gesicht dann so rot?“, frage ich, als mich plötzlich die Erkenntnis packt. „Achsooo, Madame hat eine erotische Romance am Haken, nicht wahr?“ Schmunzelnd stupse ich mit einer meiner Klauen auf ihre Nase.</p>
<p style="text-align: justify;">Ka rollt genervt mit den Augen, und ich kann nicht anders, als ein wenig weiter zu sticheln. „Oh, warte. Vielleicht bist du auf eine dir bisher unbekannte sexuelle Praktik gestoßen, die dir die Hitze ins Gesicht treibt?“</p>
<p style="text-align: justify;">Sie legt das Buch auf den Tisch und stöhnt genervt. „Unbekannte sexuelle Praktik? Das ist nicht das Problem! Es ist …“ Sie seufzt tief. „Hektor, wenn du es wissen willst: Ich lese gerade &#8218;Hans – Die Allianz, Teil 4&#8216;, und das Buch ist wirklich intensiv. Es hat diese düstere, körperliche, emotionale Wucht, die mich grundsätzlich packt. Und ja, bevor du fragst, es kommt auch Popo-Klopfen vor.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich neige interessiert den Kopf. „Popo-Klopfen? Nun wird es spannend.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Hektor!“, fährt sie mich an, aber ihre Mundwinkel zucken amüsiert. „Das ist doch gar nicht mein Problem. Ich habe in meinem Leseleben schon so viele Varianten von Dominanz, Hingabe, Spanking und Machtspielchen gelesen, dass mich so schnell nichts mehr aus der Ruhe bringt. Aber dann nennt sie ihn plötzlich ‚Daddy‘. Und genau da war ich raus.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich lache unwillkürlich auf, werde aber schnell wieder still, als ich ihren Blick bemerke. „Oh, okay. Also anstatt einer neuen sexuellen Praktik eher eine … interessante Daddy-Szene, hm?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Interessant?“ Ka hebt die Hände. „Interessant ist, dass mich diese Szene eben nicht abholt. Ich frage mich da immer, warum man einen Mann, mit dem man ins Bett geht, ‚Daddy‘ nennt. Das bringt mich persönlich komplett raus.“</p>
<p style="text-align: justify;">Unweigerlich huscht ein schelmisches Grinsen über mein Gesicht. „Tja, vielleicht ist er ein sehr beschützender Typ?“</p>
<p style="text-align: justify;">Sie greift nach dem Kissen, das auf dem Stuhl links von ihr liegt, und schleudert es quer durch die Küche in meine Richtung. Gerade noch kann ich ihm ausweichen. „Das ist nicht witzig, Hektor&#8220;, schnarrt sie entnervt. &#8222;Ein intensiver Mann, eine starke Dynamik, körperliche Spannung, meinetwegen auch Popo-Klopfen, da spricht ja nicht automatisch etwas dagegen. Aber ‚Daddy‘? Klar, mir ist durchaus bewusst, dass es sich mit Sex in Büchern ähnlich verhält wie mit dem Lesen von Büchern. Für die einen ist es völlig abwegig, für andere fängt der Spaß da erst an. Passt.“</p>
<p style="text-align: justify;">Wie aus dem Nichts purzelt plötzlich ein irres Kichern aus ihrer Kehle. „Und weißt du, was mich daran so ärgert? Dass ich das Buch ansonsten wirklich intensiv finde. Total toll, und das, obwohl der Typ Stalker-Qualitäten vom Feinsten hat und sie auch auf eine gewisse Weise durchgeknallt ist. Ich war da voll dabei. Und dann steht dieses eine Wort da &#8230;“</p>
<p style="text-align: justify;">„Ka! Lass die Protas doch machen, wie sie wollen, und wenn sie Daddy sagen möchte, nur zu“, juxe ich herum. Vor lauter Lachen, weil Ka geradezu hektisch ihren Kopf schüttelt und mich voller Entsetzen ansieht, beuge ich mich nach vorne und sehe zu spät, dass ein weiteres Kissen, das sie dieses Mal vom rechten Stuhl genommen hat, auf mich zufliegt. Es trifft mich mitten ins Gesicht.</p>
<p style="text-align: justify;">„Das ist überhaupt nicht witzig, Hektor!“, fegt sie mich mit vor der Brust verschränkten Armen entrüstet an. Habe ich Euch schon erzählt, dass ich es liebe, wenn sie zornig wie ein kleiner Giftzwerg wird? Nein? Nun wisst Ihr’s.</p>
<p style="text-align: justify;">Um Contenance bemüht, erwidere ich: „Ich konnte einfach nicht widerstehen, dich noch ein wenig mehr aufzuziehen.“ Ich setze mich ihr gegenüber an den Küchentisch, lege meine Unterarme locker auf der Tischplatte ab, verschränke dabei meine Hände und blicke intensiv in ihre Augen. „Aber sag mal, wie ist das Buch sonst so? Abgesehen vom Daddy-Problem?“</p>
<p style="text-align: justify;">Ka nimmt einen großen Schluck Kaffee, und obwohl sie immer noch rot im Gesicht ist, kann ich sehen, wie sich ihre Gesichtszüge langsam entspannen. „Intensiv“, sagt sie schließlich. „Wirklich intensiv. Genau deshalb ärgert mich das ja so. Ich hatte sogar schon Pipi in den Augen, weil die Autorin so herrlich emotionsweckend geschrieben hat.“</p>
<p style="text-align: justify;">Sie stockt kurz, bevor sie hinzufügt: „Und das ist eben mein Problem mit dem Daddy-Trope. Nicht, dass andere ihn mögen. Nicht, dass er existiert und in Büchern vorkommt. Sondern dass mein eigener Kopf bei diesem Begriff regelrecht aus der erotischen Spannung herausbricht und sofort an einer ganz anderen, für mich völlig unpassenden Stelle landet. Bah! Genau deshalb lasse ich die Finger von Büchern, bei denen von vornherein klar ist, dass Daddy darin eine Rolle spielt. Und das pack dann mal anständig in eine Rezension, ohne jemandem den Spaß zu verderben.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich nicke verständnisvoll. „Tja, ich schätze, das ist nicht jedermanns Sache. Vielleicht solltest du dem Buch trotzdem weiter eine Chance geben und Daddy ausklinken.“ Ich kann es nicht lassen. Natürlich muss ich noch einen obendrauf setzen. „Vielleicht nennt sie ihn später anstatt Daddy noch Onkel oder Großvater“, bricht es unaufhaltsam und ungefiltert aus mir hervor.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Blicke töten könnten, würde ich jetzt mausetot unter dem Tisch liegen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-50950 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Daddy-Kink in Romances: Warum viele ihn lieben – und warum ich persönlich damit fremdle" width="341" height="96" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #993300;"><strong><span style="font-size: 18pt;">Geschmack ist kein Gerichtssaal</span></strong></span><br />
Und genau das ist der Punkt: Der Daddy-Trope ist für mich kein moralisches No-Go, das ich anderen ausreden möchte. Er ist schlicht ein persönliches Lese-Nope. Ich kann die Fantasie von Sicherheit, Fürsorge, Machtübergabe, Tabubruch und mentaler Entlastung  bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur bei mir macht es bei &#8222;Daddy&#8220; dann eben nicht Klick, sondern Krach. Massiv KRACH!<strong> *is&#8216; so*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Am Ende bleibt es wie immer beim Lesen: Was für die einen prickelnde Eskapismus-Magie ist, ist für die anderen ein persönlicher Stolperstein. Und beides darf nebeneinander existieren. Definitiv. Romance wäre ziemlich langweilig, wenn wir alle bei denselben Tropes dahinschmelzen würden. An dieser Stelle neige ich dazu, mich zu wiederholen, ich weiß. <strong>LOL</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ihr da draußen, lest einfach das, was euch einen kleinen Urlaub vom Alltag schenkt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p class="isSelectedEnd" style="text-align: justify;"><strong>P.S.:</strong> Falls Ihr durch <em><strong>„Hans – Die Allianz, Teil 4“</strong></em> jetzt neugierig auf die Reihe geworden seid: Meine bisherigen Beiträge und Rezensionen zu <a href="https://meinetaeglichedosis.de/s-j-tilly-nero/"><strong>👉 Nero</strong></a>, <a href="https://meinetaeglichedosis.de/s-j-tilly-king/"><strong>👉 King</strong></a> und <a href="https://meinetaeglichedosis.de/s-j-tilly-dom/"><strong>👉 </strong><strong>Do</strong><strong>m</strong></a>, den ersten drei Teilen von S.J. Tillys &#8222;Die Allianz&#8220;,  findet Ihr ebenfalls auf dem Blog. Die Rezension zu <strong>Hans</strong> ergänze ich hier, sobald sie online ist. <strong>*mit den wimpern klimpert*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Und wenn Ihr noch ein bisschen tiefer in die Faszination gefährlicher, moralisch eher abenteuerlich sortierter Männer eintauchen möchtet, passt dazu auch mein Beitrag 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/bad-guys-in-der-fiktion-gefaehrlich-schwierig-und-leider-verdammt-faszinierend/"><strong>Bad Guys in der Fiktion – gefährlich, schwierig und leider verdammt faszinierend</strong></a>. Für meine persönlichen Grenzen bei Dark Romance findet Ihr außerdem hier noch meine Gedanken: <a href="https://meinetaeglichedosis.de/ich-lese-dark-romance-aber-das-ging-zu-weit/"><strong>👉 Dark Romance oder wenn Gewalt verharmlost wird.</strong></a></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Daddy-Kink in Romances: Warum viele ihn lieben – und warum ich persönlich damit fremdle" width="341" height="96" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>© Copyright 12.06.2026 by Ka, Meine tägliche Dosis.<br />
Alle Rechte (und Drachen) vorbehalten.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Hektor im Daddy-Modus&#8220;: Gestaltet von Ka mit Hilfe einer KI, bearbeitet in Photshop.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kirsch-Eskalation oder: Wie man aus zwei Eimern Kirschen plötzlich zehn Stunden Küchenarbeit macht</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/kirsch-eskalation-oder-wie-man-aus-zwei-eimern-kirschen-ploetzlich-zehn-stunden-kuechenarbeit-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 07:35:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Foodporn]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Zwei 10-Liter-Eimer Kirschen, ein manueller Kirschentkerner und zehn Stunden später wusste ich wieder sehr genau, warum Küchenromantik manchmal klebt. Aus 12 Kilo entkernten Kirschen wurden Marmelade, Amarena-Kirschen, Zimt-Kirschen, Vorräte für später und ein Kirsch-Käsekuchen mit Baiserhaube. Außerdem klären wir die wichtige Frage, warum frühe Kirschsorten für mich eindeutig die bessere Wahl sind. Stichwort: Wurmfreie Zone.&#8220; 🍒 Geneigte Lesende! Unlängst irgendwo in Niederbayern: „Ach, so ein bisschen Kirschen verarbeiten, das geht bestimmt ganz schnell.“ Spoiler: Geht es nicht. Also wirklich nicht. Vor allem dann nicht, wenn aus „ein bisschen“ plötzlich zwei 10-Liter-Eimer voller Kirschen werden und man keinen elektrischen Kirschentkerner hat, sondern einen manuellen. Also einen, bei dem es heißt: eine Kirsche einlegen, eine Kirsche entkernen, eine Kirsche einlegen, eine Kirsche entkernen, etc. pp. usw. *was von fast blasen am zeigefinger rumjammert* Kirschernte eskaliert: Ka entsteint, Hektor vernichtet die Vorräte und SUBsi-Lou recherchiert sicherheitshalber, was passiert, wenn doch der Wurm drin ist. 🍒 Unsere Kirschernte fiel dieses Jahr jedenfalls ordentlich aus, so viel kann ich sagen. Aus zwei gut gefüllten 10-Liter-Eimern — und hey, der Baum ist noch nicht mal zur Hälfte geleert — haben wir am Ende 12 Kilogramm gewaschene und entkernte Kirschen gewonnen. Zwölf. Kilo. Kirschen. Das muss man [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Zwei 10-Liter-Eimer Kirschen, ein manueller Kirschentkerner und zehn Stunden später wusste ich wieder sehr genau, warum Küchenromantik manchmal klebt. Aus 12 Kilo entkernten Kirschen wurden Marmelade, Amarena-Kirschen, Zimt-Kirschen, Vorräte für später und ein Kirsch-Käsekuchen mit Baiserhaube. Außerdem klären wir die wichtige Frage, warum frühe Kirschsorten für mich eindeutig die bessere Wahl sind. Stichwort: Wurmfreie Zone.&#8220;</strong> </em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 18pt;">🍒</span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Unlängst irgendwo in Niederbayern: „Ach, so ein bisschen Kirschen verarbeiten, das geht bestimmt ganz schnell.“ Spoiler: Geht es nicht. Also wirklich nicht. Vor allem dann nicht, wenn aus „ein bisschen“ plötzlich zwei 10-Liter-Eimer voller Kirschen werden und man keinen elektrischen Kirschentkerner hat, sondern einen manuellen. Also einen, bei dem es heißt: eine Kirsche einlegen, eine Kirsche entkernen, eine Kirsche einlegen, eine Kirsche entkernen, etc. pp. usw. <strong>*was von fast blasen am zeigefinger rumjammert*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55058" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirscheskalation.png" alt="Kirschen-einkochen SUBsi-Lou Hektor Ka Küche Kirschernte" width="787" height="984" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirscheskalation.png 787w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirscheskalation-240x300.png 240w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirscheskalation-768x960.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirscheskalation-750x938.png 750w" sizes="auto, (max-width: 787px) 100vw, 787px" /><br />
<em><strong>Kirschernte eskaliert:<br />
Ka entsteint, Hektor vernichtet die Vorräte und SUBsi-Lou recherchiert sicherheitshalber, was passiert, wenn doch der Wurm drin ist.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 18pt;"><strong>🍒</strong></span><em><strong><br />
</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Unsere Kirschernte fiel dieses Jahr jedenfalls ordentlich aus, so viel kann ich sagen. Aus zwei gut gefüllten 10-Liter-Eimern — und hey, der Baum ist noch nicht mal zur Hälfte geleert — haben wir am Ende 12 Kilogramm gewaschene und entkernte Kirschen gewonnen. Zwölf. Kilo. Kirschen. Das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Ende wurden daraus 4,5 Kilogramm eingefrorene Kirschen, 12 Gläser Amarena-Kirschen (saulecker! ICH LIEBE AMARENA-KIRSCHEN <strong>*yamm-yamm*</strong>), 15 Gläser Kirschmarmelade, 8 Gläser eingeweckte Kirschen mit Zimt und ein Kirsch-Käsekuchen mit Baiserhaube. Hoffentlich habe ich mich mit den Gläsern nicht verzählt.<strong> *höhöhö*</strong> Insgesamt war ich rund zehn Stunden in der Küche beschäftigt, um diese Kirschen irgendwie „gebacken“ zu bekommen. Wobei „gebacken“ in diesem Fall ein sehr dehnbarer Begriff ist und ungefähr bedeutet: entsteint, gekocht, gerührt, gezuckert, abgefüllt, eingekocht, eingefroren, Küche verwüstet, Küche wieder halbwegs erkennbar gemacht und zwischendurch vermutlich ein paar Mal sehr dramatisch geseufzt. EXTREM DRAMATISCH.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55052" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirschernte_eingekochte-kirschen.png" alt="Kirsch-Eskalation oder: Wie man aus zwei Eimern Kirschen plötzlich zehn Stunden Küchenarbeit macht" width="849" height="472" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirschernte_eingekochte-kirschen.png 849w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirschernte_eingekochte-kirschen-300x167.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirschernte_eingekochte-kirschen-768x427.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirschernte_eingekochte-kirschen-750x417.png 750w" sizes="auto, (max-width: 849px) 100vw, 849px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht fragt ihr euch jetzt: Warum denn jetzt schon Kirschernte? Ist das nicht ein bisschen früh? Ja, ist es. Und genau das ist der Sinn der Sache. Denn wir haben uns damals ganz bewusst für eine frühe Kirschsorte entschieden. Nicht, weil wir besonders ungeduldig sind. Na gut, vielleicht auch ein bisschen, denn Kirschen sind zuuu lecker. Aber vor allem, weil ich keine Würmer besser gesagt Maden in meinen Kirschen mag. Und mit „nicht mag“ meine ich: Pfui daibel.</p>
<p style="text-align: justify;">Frühe Kirschsorten der 1. bis 3. Kirschwoche, also Sorten wie z.B. <em>Burlat</em>, <em>Früheste der Mark</em> oder <em>Kassins Frühe</em>, haben nämlich einen entscheidenden Vorteil: Sie sind meist schon über den kritischen Farbumschlag hinaus oder sogar bereits geerntet, bevor die Hauptpopulation der Kirschfruchtfliegen überhaupt so richtig loslegt. Diese Fliegen interessieren sich nämlich nicht für steinharte grüne Kirschen und auch nicht für lieblich süße, tiefrote, reife Früchte, sondern für genau dieses Zwischenstadium, wenn die Kirschen sich von Grün nach Gelb beziehungsweise Hellrot verfärben. Genau dann legen sie ihre Eier hinein. Und daraus werden dann diese kleinen, sehr ungebetenen Bewohner, die einem später aus der Kirsche entgegenwinken. Und die können winken, das sag’ ich euch.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hatte früher durch Schwiegertigers Kirschbaum schon Kontakt mit späteren Kirschen. Und ganz ehrlich: Mir hat gegraust, wenn mich diese kleinen Dinger aus der Frucht heraus angeguckt haben. Ja, ich weiß, ich weiß. Die futtern sich auch nur durchs Fruchtfleisch der Kirsche. Ergo schmecken sie vermutlich nach Kirsche und kacken auch Kirsche. Trotzdem möchte ich sie nicht in meinem Mund haben. Da bin ich eigen. Sehr eigen sogar.</p>
<p style="text-align: justify;">Darum haben wir uns damals für eine frühe Sorte entschieden. Die Kirschen sind früher dran, die Kirschfruchtfliegen kommen zu spät zur Party und die Maden dürfen künftig gern anderen Leuten aus dem Obst zuwinken. Aber mir nicht. <strong>LOL</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Und so standen wir nun also da mit unserer frühen, madenfreien Kirschernte und einer Küche, die zwischendurch aussah, als hätte ein Kirsch-Massaker stattgefunden. Himmel, ich hätte euch von diesem Kirschchaos echt ein Foto machen sollen. <strong>*lacht*</strong> Aber ganz ehrlich? Es hat sich gelohnt. Wenn die Gläser später im Regal stehen, die Amarena-Kirschen durchziehen, die Marmelade leuchtet, die Zimt-Kirschen auf ihren Einsatz warten und im Gefrierfach kleine Portionen für später liegen, dann ist das schon ein ziemlich gutes Gefühl. Ich mag das und habe so auch stets eine Kleinigkeit zur Hand, wenn ich Besuche mache.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-55051" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirschkuchen.png" alt="Kirschkuchen Kirsch-Käsekuchen Baiserhaube Mürbteig Kirschen" width="914" height="344" /></p>
<p style="text-align: justify;">Und der Kirsch-Käsekuchen mit Baiserhaube? Der war dann quasi die Krönung dieser kleinen Küchen-Eskalation. Nach all dem Waschen, Entsteinen, Einkochen und Marmeladekochen musste schließlich auch noch etwas direkt auf den Teller. Man will ja wissen, wofür man gelitten hat, ne?! Aber ich habe mich (leider) dieses Mal ans Rezept gehalten, weil ich mit dem Kuchen Neuland betreten habe und siehe da, er war mir persönlich &#8211; und auch meiner Familie &#8211; zu süß. Denn wenn ich Kuchen, Torten, Cookies und Co backe, dann immer mit weniger Zucker als in den Rezepten angegeben. Egal. Ich habe mir jedenfalls eine Notiz ins Backbuch gemacht, nächstes Mal weniger Zucker zu verwenden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich grüße euch heute mal kirschig-extrem,</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S.</strong> Falls ihr nach dieser Kirsch-Eskalation Lust auf mehr Hektor in der Küche habt: Bei den &#8212;&gt; <a href="https://meinetaeglichedosis.de/nutella-gluecksbomben-oder-wie-ich-hektor-fast-alles-weggefuttert-haette/"><span style="color: #800000;"><strong>Nutella-Glücksbomben</strong></span></a>, in &#8212;&gt; <a href="https://meinetaeglichedosis.de/ritter-drache-oder-doch-ein-keks/"><span style="color: #800000;"><strong>Ritter, Drache oder doch ein Keks?</strong></span></a> und bei &#8212;&gt; <a href="https://meinetaeglichedosis.de/hektors-schokolinsenversuchung/"><span style="color: #800000;"><strong>Hektors Schokolinsenversuchung</strong></span></a> zeigt sich ziemlich deutlich, dass mein Drache kulinarisch nicht nur anwesend, sondern hochgradig involviert ist.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Kirsch-Eskalation oder: Wie man aus zwei Eimern Kirschen plötzlich zehn Stunden Küchenarbeit macht" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle: Kirsch-Eskalation mit SUBsi-Lou und Hektor: Gestaltet von Ka mit Hilfe einer KI.</strong><br />
<strong>Bildquellen Kirschkuchen und Kirschernte/Eingekochte Kirschen: Fotografiert und in PhotoShop zusammengesetzt von Ka.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kerker, Kink und Kinnlade: Diese erotische Szene war mir zu viel</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/kerker-kink-und-kinnlade-diese-erotische-szene-war-mir-zu-viel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 17:16:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meinetaeglichedosis.de/?p=54838</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Manchmal liest man eine Szene und denkt: Kink? Okay. Erotik? Aber ja doch. Aber Kerker, Todesurteil und ein sehr fragwürdiges Publikum? In diesem Beitrag geht es um Exhibitionismus, Voyeurismus, schwarzen Humor und um die Frage, wann eine erotische Szene für mich persönlich einmal quer durch den Burggraben fällt.&#8220; 🖤 Warnhinweis vorab: Dieser Beitrag ist ausdrücklich für erwachsene Lesende gedacht. Es geht um Erotik, Kink, Exhibitionismus, Voyeurismus und eine Szene, die ziemlich makaber um die Ecke biegt. Wer mit solchen Themen nichts anfangen kann oder sich davon schnell unwohl fühlt, sollte diesen Text vielleicht lieber überspringen. Alle anderen: Willkommen im Kerker der fragwürdigen Leseentscheidungen. 🖤 Eieieieieieiei, geneigte Lesende! Gerade weiß ich nicht: Soll ich schreien, lachen oder mich nur noch wundern? Kink hin oder her. Erotik hin oder her. Aber das war nun so gar nicht mein Fall. Stellt euch folgende Situation vor: Die Protagonistin ist exhibitionistisch veranlagt, und es gefällt ihr allem Anschein nach, wenn sie Sex an Orten hat, an denen sie dabei beobachtet werden kann — oder könnte. Nun ist es aber so, dass ihr Lebensgefährte ziemlich, nun ja, vereinnahmend ist, was die körperlichen Attribute der Dame betrifft, sowohl die in der oberen Gegend als auch die Zonen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Manchmal liest man eine Szene und denkt: Kink? Okay. Erotik? Aber ja doch. Aber Kerker, Todesurteil und ein sehr fragwürdiges Publikum?<br />
In diesem Beitrag geht es um Exhibitionismus, Voyeurismus, schwarzen Humor und um die Frage, wann eine erotische Szene für mich persönlich einmal quer durch den Burggraben fällt.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 18pt;"><strong>Warnhinweis vorab:</strong><br />
</span><strong>Dieser Beitrag ist ausdrücklich für erwachsene Lesende gedacht. Es geht um Erotik, Kink, Exhibitionismus, Voyeurismus und eine Szene, die ziemlich makaber um die Ecke biegt. Wer mit solchen Themen nichts anfangen kann oder sich davon schnell unwohl fühlt, sollte diesen Text vielleicht lieber überspringen. Alle anderen: Willkommen im Kerker der fragwürdigen Leseentscheidungen.<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eieieieieieiei, geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade weiß ich nicht: Soll ich schreien, lachen oder mich nur noch wundern?</p>
<p style="text-align: justify;">Kink hin oder her. Erotik hin oder her. Aber das war nun so gar nicht mein Fall. Stellt euch folgende Situation vor: Die Protagonistin ist exhibitionistisch veranlagt, und es gefällt ihr allem Anschein nach, wenn sie Sex an Orten hat, an denen sie dabei beobachtet werden kann — oder könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun ist es aber so, dass ihr Lebensgefährte ziemlich, nun ja, vereinnahmend ist, was die körperlichen Attribute der Dame betrifft, sowohl die in der oberen Gegend als auch die Zonen, die sich etwas weiter unten tummeln. <strong>*hust*</strong> Er hält nichts davon, wenn andere Kerle etwas von seiner Frau sehen, was nur er sehen darf. Denn sollte ein anderer Kerl zu genau hingucken, würde das seinen — Achtung, festschnallen — Tod bedeuten. Richtig gelesen. Er würde ihn dann abmurksen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und auf welche Idee kommt dann der Held? Um der Frau eine Freude (????) zu machen, schleppt er sie in den Kerker, wo ein zum Tode Verurteilter sitzt, um es, exactement, vor dessen Augen mit seiner Frau zu … ähm,  um Körperflüssigkeiten auszutauschen<strong>. *miep*<br />
</strong><br />
Nee, ne? Ich war sprachlos. Wirklich. Ich war sprachlos. Mir fiel die Kinnlade runter und ich dachte: Mist! Ich mag das Buch wirklich. Wirklich! Ich mag es auch, wenn es in fiktiven Geschichten chaotisch und übertrieben zugeht, doch das?<br />
Jetzt sitze ich da und denke mir: Kink ist wirklich in Ordnung, doch wo beginnt der geschmackliche Totalschaden? Ein Kink ist ja erst einmal nichts anderes als eine sexuelle Vorliebe, ein besonderer Reiz, eine Fantasie oder eine Spielart, die Menschen erregend finden können. Das kann harmlos, verspielt, sehr speziell, sehr intensiv oder für Außenstehende komplett unverständlich sein. Muss man nicht alles mögen. Muss man nicht alles nachvollziehen können. Aber solange alle Beteiligten freiwillig, bewusst und einverstanden dabei sind: bitteschön. Erwachsene Menschen, erwachsene Entscheidungen, erwachsene Spielwiesen, erotische Spielart.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Fall geht es bei dem Pärchen ziemlich eindeutig um Exhibitionismus. Also um den Reiz, beim Sex gesehen zu werden oder zumindest gesehen werden zu können. Sie findet offenbar genau diese Möglichkeit erregend, dieses „Vielleicht schaut jemand hin“, dieses Spiel mit Öffentlichkeit, Risiko und Beobachtung. Soweit, so kinkig. Kann man mögen, muss man nicht, aber als Motiv ist das in erotischen Geschichten nun wirklich kein unbekannter Gast auf der literarischen Spielwiese. Definitiv nicht, schon oft genug gelesen.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54839" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/kink-im-kerker.png" alt="Kink im Kerker Kritik Erotik" width="567" height="708" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/kink-im-kerker.png 567w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/kink-im-kerker-240x300.png 240w" sizes="auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Nur kommt hier eben der große, fette Haken: Der Mann, der zusieht, ist kein freiwilliger Zuschauer in irgendeinem prickelnden Arrangement. Er sitzt im Kerker und wartet auf seinen Tod. Und das offenbar nicht einmal zufällig. Nein, nein. Der Gatte hat ihn ja genau deshalb ausgewählt, weil der arme Kerl sowieso hingerichtet werden soll. Praktisch gedacht, nicht wahr? So muss der Herr Gemahl hinterher keinen zusätzlichen Mann umbringen, nur weil dieser versehentlich oder absichtlich Brüste, Hintern und Vagina seiner Frau gesehen hat. Sehr rücksichtsvoll. Fast schon nachhaltig. Man muss schließlich Prioritäten setzen. <strong>*schwarzer humor ende*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Okay, okay, er sitzt also im Kerker und wartet auf seinen Tod. Warum genau er zum Tode verurteilt wurde, erfährt man später natürlich auch noch. Ein kleines bisschen hat mich das im Nachhinein tatsächlich versöhnt. Nicht mit der Szene selbst, aber zumindest mit der Wahl des unfreiwilligen Kerkerpublikums. Bin ich jetzt blutrünstig? Möglich. Oder einfach nur erstaunlich pragmatisch, sobald meine Kinnlade wieder eingerastet ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Und ja, ein bisschen Voyeurismus schwingt in der Szene natürlich auch mit, weil jemand beim Sex zusieht. Nur ist Voyeurismus normalerweise der Reiz des Sehens, des Beobachtens, des heimlichen oder vereinbarten Blicks. Hier wirkt es aber nicht wie ein lustvolles Spiel zwischen einverstandenen Erwachsenen, sondern wie eine sehr makabre Sondervorstellung im Kerker. Mit freiem Eintritt und ohne Ausgang für den Betrachtenden.</p>
<p style="text-align: justify;">Gut möglich, dass die Grenze in dieser Szene nur bei mir liegt, weil das nicht in mein Bild passt — nicht mal in der Fiktion —, Sex vor einem zum Tode Verurteilten zu haben. Ja, sie verletzen ihn nicht körperlich, nur weil sie Sex vor ihm haben. Aber für mein Empfinden kippt die Szene von „gewagter Kink“ zu „geschmacklich einmal quer durch den Burggraben gefallen“. Nope, mir war das zu viel.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer an dieser Stelle noch nicht genug von kritischen Anmerkungen zu fiktiven Szenen hat, darf gerne weiter stöbern. <strong>*mit den wimpern klimpert*</strong></p>
<p><strong><span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/age-gap-mafia-australien-und-ein-grosses-hae/">👉 Age-Gap, Mafia, Australien und ein großes „HÄ?“</a></span></strong></p>
<p><a href="https://meinetaeglichedosis.de/was-zur-hufe-habe-ich-da-gelesen-zentauren-erotik-eskaliert/"><span style="color: #800000;"><strong>👉 Was zur Hufe habe ich da gelesen? Zentauren-Erotik eskaliert.</strong></span></a></p>
<p><a href="https://meinetaeglichedosis.de/nur-devote-weibchen-stehen-drauf/"><strong><span style="color: #800000;">👉 Nur devote Weibchen stehen drauf</span></strong></a></p>
<p><strong><span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/die-sache-mit-dem-meermann/">👉 Die Sache mit dem Meermann</a></span></strong></p>
<p>In diesem Sinne,</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S. </strong>Da ich inzwischen einen Beitrag im <span style="color: #993300;"><a style="color: #993300;" href="https://meinetaeglichedosis.de/serienregal-die-allianz-von-s-j-tilly/"><strong>Serienregal</strong></a></span> veröffentlicht habe, kann ich an dieser Stelle auch loswerden, welches Buch sich hinter der Kerker-Szene verbirgt. Deshalb löse ich es hier auf: Es handelt sich um &#8222;<em data-start="408" data-end="414">King&#8220;</em> aus &#8222;<em data-start="419" data-end="432">Die Allianz&#8220;</em> von S. J. Tilly. Nicht, weil ich das Buch oder die Autorin an den Pranger stellen möchte — im Gegenteil, ich mochte die Geschichte insgesamt tatsächlich! Nur diese eine Szene hat mich einmal komplett aus der Lesefassung gekickt. Deshalb bleibt es bei meinem sehr persönlichen „Eieieieiei“-Moment.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Kerker, Kink und Kinnlade: Diese erotische Szene war mir zu viel" width="590" height="85" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Kerkerszene&#8220;: Gestaltet von Ka mit Hilfe einer KI und Photoshop.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1717 Tage</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/1717-tage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 10:17:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich habe es tatsächlich geschafft 1717 Tage am Stück zu esen und inzwischen hege ich den leisen, aber stetigen Verdacht, dass meine Lese-App nicht mehr zählt, sondern nur noch milde darüber entscheidet, welche sexy Zahl sie mir um die Ohren hauen soll &#8230;&#8220; Geneigte Lesende, 1717 Tage. Ich musste gestern diese Zahl tatsächlich zweimal ansehen, weil sie so aussieht, als hätte jemand die 17 genommen, sich gedacht: „Och, die ist aber schööön“, und sie dann einfach noch einmal hinten drangehängt. 17–17. Eine Zahl mit Wiederholung, die ein bisschen klingt wie ein Herzschlag auf Papier. *bu-dum. bu-dum.* 1717, schau dich an! Bin gespannt was du so kannst. Bist so sexy-hexy anzusehen. In deiner Schönheit könnt’ ich glatt vergehen. 1717 Tage lesen bedeutet definitiv nicht, dass jeder dieser Tage spektakulär war. Wirklich nicht. *höhö* Manche Lesetage waren vermutlich eher so: Ich, müde wie ein überfahrenes Sofakissen, noch 23 Seiten, damit der Tag lesetechnisch gerettet ist. Andere Tage dagegen waren das pure Abtauchen, Eintauchen, Versinken. Dieses „Nur noch ein Kapitel“, das in Wahrheit ein uralter, perfider Zauberspruch ist und grundsätzlich dazu führt, dass man viel zu spät schläft und am nächsten Morgen aussieht, als hätte man sich als Blutquelle eines Vampirs die Nächte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Ich habe es tatsächlich geschafft 1717 Tage am Stück zu esen und inzwischen hege ich den leisen, aber stetigen Verdacht, dass meine Lese-App nicht mehr zählt, sondern nur noch milde darüber entscheidet, welche sexy Zahl sie mir um die Ohren hauen soll &#8230;&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">1717 Tage.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich musste gestern diese Zahl tatsächlich zweimal ansehen, weil sie so aussieht, als hätte jemand die 17 genommen, sich gedacht: „Och, die ist aber schööön“, und sie dann einfach noch einmal hinten drangehängt. 17–17. Eine Zahl mit Wiederholung, die ein bisschen klingt wie ein Herzschlag auf Papier. <strong>*bu-dum. bu-dum.*</strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">1717, schau dich an!<br />
Bin gespannt was du so kannst.<br />
Bist so sexy-hexy anzusehen.<br />
In deiner Schönheit könnt’ ich glatt vergehen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">1717 Tage lesen bedeutet definitiv nicht, dass jeder dieser Tage spektakulär war. Wirklich nicht.<strong> *höhö*</strong> Manche Lesetage waren vermutlich eher so: Ich, müde wie ein überfahrenes Sofakissen, noch 23 Seiten, damit der Tag lesetechnisch gerettet ist. Andere Tage dagegen waren das pure Abtauchen, Eintauchen, Versinken. Dieses „Nur noch ein Kapitel“, das in Wahrheit ein uralter, perfider Zauberspruch ist und grundsätzlich dazu führt, dass man viel zu spät schläft und am nächsten Morgen aussieht, als hätte man sich als Blutquelle eines Vampirs die Nächte um die Ohren geschlagen.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-54748" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/1717.jpg" alt="1717 Tage" width="547" height="1731" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wir wissen ja, dass Lesen nicht immer ein großes Feuerwerk ist. Wäre auch zu schön um wahr zu sein. <strong>*lacht frech*</strong> Und natürlich habe ich 1717 genauer angeguckt wie ein seltsames Fundstück. Keine Primzahl! *s<strong>chnieft*</strong> Da muss ich jetzt sehr tapfer sein. 1717 lässt sich nämlich zerlegen in 17 × 101. Also keine unteilbare Diva, sondern eher ein kleines Zahlen-Duett. Die 17 vorn, die 101 hinten, beide durchaus hübsch, beide mit Charakter. Und zusammen ergeben sie diese spiegelnde, doppelte 17, und diese Zahl ist einfach nur wunder-wunderschön. Und hey, wenigstens die 17 alleine ist eine Primzahl. <strong>*yehaaa*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Historisch war 1717 übrigens auch kein völlig unauffälliges Jahr. Zum Beispiel wurde Maria Theresia geboren, später eine der prägendsten Herrscherinnen der Habsburger. Außerdem schlossen sich am 24. Juni 1717 vier Londoner Logen zur ersten Großloge der Welt zusammen, der <em>Premier Grand Lodge of England.</em> Die organisierte Freimaurerei bekam damit gewissermaßen ihr offizielles Fundament. Und als wäre das Jahr damit noch nicht geschichtsträchtig genug, kam es in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 1717 zur verheerenden Weihnachtsflut an der Nordseeküste. Ein Jahr also zwischen Herrscherinnengeburt, Logengründung und Naturkatastrophe und natürlich noch anderen geschichtsträchtigen Dingen. Dezent dramatisch, würde ich sagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und da sitze ich nun mit meiner Lese-App, meiner 1717 und dem Gefühl, dass Zahlen mehr können, als nur zu sein. Manche zwinkern. Manche stolpern einem vor die Füße. Und manche sehen aus, als hätten sie sich extra hübsch gemacht, nur damit ich einen Blogbeitrag über sie schreibe. So wie diese hübsche 1717.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne:  Auf weitere Lesetage, Lesewelten und mannigfaltig „erotisch-sexy“ Zahlen, die mich völlig unvorbereitet aus meiner Lese-App heraus anstarren.</p>
<p style="text-align: justify;">Eure <em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S. Lust darauf zu erfahren, welche Lesetage eher … hmmm, wie soll ich sagen … nicht ganz von dieser Welt waren? Oder zumindest sehr entschieden in Richtung „Was habe ich da bitte gelesen?!“ abgebogen sind? Dann klickt euch gern weiter zu:</strong><br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/was-zur-hufe-habe-ich-da-gelesen-zentauren-erotik-eskaliert/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt;  Was zur Hufe habe ich da gelesen? Zentauren-Erotik eskaliert.</strong></span></a></p>
<p><a href="https://meinetaeglichedosis.de/age-gap-mafia-australien-und-ein-grosses-hae/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; Age-Gap, Mafia, Australien und ein großes &#8222;HÄ&#8220;?</strong></span></a></p>
<p><a href="https://meinetaeglichedosis.de/immer-wieder-diese-arsc-oecher/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; Immer wieder diese Arsc&#8230;öcher</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="1717 Tage" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;">Bildquelle „Bild Lese-App 1717“: ScreenShot von Ka.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bad Guys in der Fiktion – gefährlich, schwierig und leider verdammt faszinierend</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/bad-guys-in-der-fiktion-gefaehrlich-schwierig-und-leider-verdammt-faszinierend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2026 17:52:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[BadGuy]]></category>
		<category><![CDATA[Underground]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Warum ziehen uns Bad Guys, Bad Boys und moralisch eher abenteuerlich sortierte Romanhelden so magisch an? Im echten Leben würden bei manchen Figuren vermutlich sämtliche Alarmglocken schrillen. Im Buch aber blättern wir trotzdem weiter. Ein augenzwinkernder Blick auf fiktive Lieblingschaoten und literarisches Knistern.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende, es gibt Männerfiguren in Liebesromanen, bei denen im echten Leben vermutlich sämtliche inneren Alarmanlagen gleichzeitig losgehen würden. Die rote Fahne würde nicht nur wehen, sie würde sich selbstständig machen. Und trotzdem sitzen wir da, gemütlich auf dem Sofa, Kaffee, Tee, Kakao, whatever, in Reichweite, Kuscheldecke muss natürlich auch mit, und denken: „Schwierig. Aber irgendwie interessant.“ Willkommen in der wunderbar widersprüchlichen Welt der Bad Guys, Bad Boys. Also jener Figuren, die nicht gerade damit glänzen, emotional unkompliziert, moralisch sortiert oder beziehungstechnisch TÜV-geprüft zu sein. Genau da beginnt das literarische Problem, besser gesagt: der Reiz. Denn Bad Guys bringen etwas mit, das in Liebesromanen schon immer hervorragend funktioniert hat: verdammt viel Intensität. Sie ecken an, pfeifen auf Regeln, wirken unberechenbar und bewegen sich selten brav auf dem gesellschaftlichen Parkett. Während der solide Held die Heldin freundlich fragt, ob sie noch einen Tee möchte, steht der Bad Guy schweigend im Türrahmen, sieht aus, als hätte er gerade [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Warum ziehen uns Bad Guys, Bad Boys und moralisch eher abenteuerlich sortierte Romanhelden so magisch an? Im echten Leben würden bei manchen Figuren vermutlich sämtliche Alarmglocken schrillen. Im Buch aber blättern wir trotzdem weiter. Ein augenzwinkernder Blick auf fiktive Lieblingschaoten und literarisches Knistern.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">es gibt Männerfiguren in Liebesromanen, bei denen im echten Leben vermutlich sämtliche inneren Alarmanlagen gleichzeitig losgehen würden. Die rote Fahne würde nicht nur wehen, sie würde sich selbstständig machen. Und trotzdem sitzen wir da, gemütlich auf dem Sofa, Kaffee, Tee, Kakao, whatever, in Reichweite, Kuscheldecke muss natürlich auch mit, und denken: „Schwierig. Aber irgendwie interessant.“</p>
<p style="text-align: justify;">Willkommen in der wunderbar widersprüchlichen Welt der Bad Guys, Bad Boys. Also jener Figuren, die nicht gerade damit glänzen, emotional unkompliziert, moralisch sortiert oder beziehungstechnisch TÜV-geprüft zu sein. Genau da beginnt das literarische Problem, besser gesagt: der Reiz.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn Bad Guys bringen etwas mit, das in Liebesromanen schon immer hervorragend funktioniert hat: verdammt viel Intensität. Sie ecken an, pfeifen auf Regeln, wirken unberechenbar und bewegen sich selten brav auf dem gesellschaftlichen Parkett. Während der solide Held die Heldin freundlich fragt, ob sie noch einen Tee möchte, steht der Bad Guy schweigend im Türrahmen, sieht aus, als hätte er gerade drei Feinde, zwei Geheimnisse und ein sehr kompliziertes Innenleben mitgebracht. Und natürlich lesen wir weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Warum entwickelt man also ein Faible für Helden, die sich auf dem, hmmm, nennen wir es gesellschaftlichen Parkett, nicht unbedingt so benehmen, wie man es erwarten würde? Helden, die auf soziale Regeln pfeifen? Hängt es damit zusammen, dass solche fiktiven Charaktere ein ziemlich großes Maß an Aufregung mit sich bringen, eben weil sie anecken, sozial nicht konform, frech und keine Ja-Sager sind? Vielleicht liegt es auch daran, dass sie in ihrer überzeichneten Art wie archaische Krieger wirken: gefährlich für die Welt, aber beschützend gegenüber der einen Person, die ausgerechnet ihr Herz in diese literarische Gefahrenzone geworfen hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Pädagogisch fragwürdig? Sicher. Erzählerisch wirksam? Definitiv.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">Bad Guy außen. Guter Kern innen. *yummi*</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Und genau da liegt vermutlich ein großer Teil des Problems. Oder sagen wir: der Leseversuchung. Denn der Bad Guy, der uns in Liebesromanen so reizt, ist selten einfach nur „böse“. Wenn ausgerechnet dieser Mann, der nach außen gefährlich, kantig oder gesellschaftlich völlig unpraktikabel wirkt, gegenüber der Heldin Loyalität, Schutz und Hingabe zeigt. Kurz gesagt: Er ist ein Bad Boy mit Good-Man-Kern. Und ja, gegen diese Kombination bin ich nicht immun. Aber sowas von überhaupt nicht!</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Faible für solche Figuren ist nicht neu, wer den Blog verfolgt, weiß das. Bücher, die mir besonders im Gedächtnis bleiben, haben oft Helden, die auf die eine oder andere Weise dieses berühmte Bad-Boy-Gen besitzen. Sie sind nicht unbedingt abgrundtief böse. Sie sind eher die schwarzen Schafe. Die Außenseiter. Die Männer, die sich nicht ohne Weiteres einordnen lassen. Die, die anecken, Regeln biegen oder sich erst gar nicht die Mühe machen, sie besonders ernst zu nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im paranormalen Genre ist das natürlich ein Heimspiel. Dämonen, Vampire, Gestaltwandler und andere übernatürliche Problemfälle müssen sich ohnehin selten um gesellschaftliche Etikette kümmern. Da darf geknurrt, gefaucht, gebissen und dramatisch in der Dunkelheit gestanden werden, ohne dass jemand sofort fragt, ob das noch als gesunde Kommunikation gilt. Aber längst tummeln sich die bösen Jungs auch in der fiktiven Menschenwelt: in Käfigkämpfen, in Motorradclubs, in düsteren Familienimperien, als rechte Hand eines Untergrundbosses oder gleich selbst ganz oben auf dem fragwürdigen Thron, nämlich als Don oder Pakhan. Und ja, ich gebe es zu: Das hat etwas.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54732" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/badguy.png" alt="Bad Guy Bad Boy Bookboyfriend Don Pakhan Dark Romance" width="1122" height="1402" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/badguy.png 1122w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/badguy-240x300.png 240w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/badguy-819x1024.png 819w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/badguy-768x960.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/badguy-750x937.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1122px) 100vw, 1122px" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong data-start="554" data-end="622">Ha! Warum erinnert mich „mein“ Bad Guy nur verdächtig an Hektor?</strong></em><br data-start="622" data-end="625" /><strong><em data-start="625" data-end="706">*murmelt etwas von unterbewusstsein, projektion und einem gewissen sigmund freud vor sich hin*</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht auch deshalb, weil Bücher einen sicheren Raum schaffen. Auf dem Papier dürfen Dinge gefährlich, dunkel und moralisch wackelig sein, ohne dass wir tatsächlich in Gefahr geraten. Wir können uns in intensive Dynamiken hineinziehen lassen, können mitfiebern, schimpfen, seufzen, innerlich „Mädchen, lauf!“ rufen und trotzdem weiterlesen, während das echte Leben während unserer Lesezeit draußen vor der Tür bleibt. Jedenfalls meistens, außer der Postbote klingelt oder die Nachbarin braucht jetzt genau ganz schnell Mehl &#8211; geborgt, versteht sich.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Roman kann ein Bad Guy eine spannende Figur sein. Im echten Leben wäre vieles von dem, was in solchen Geschichten dramatisch oder leidenschaftlich inszeniert wird, schlicht ein Grund, sehr schnell sehr viel Abstand zu gewinnen. Literatur darf zuspitzen. Literatur darf übertreiben. Literatur darf Tabus berühren. Aber sie sollte nicht mit einer Gebrauchsanweisung fürs reale Liebesleben verwechselt werden! Das kann nach hinten losgehen, wie ich unlängst in einem Artikel loswerden musste. Ich verlinke ihn euch unten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Satz, ich habe ihn irgendwo mal in den Weiten des www gelesen, der für mich den klassischen Bad-Boy-Reiz auf sehr pointierte Weise zusammenfasst, lautet:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">In der Öffentlichkeit gibt er den Beschützer, doch sobald niemand mehr zusieht, wird aus Schutz plötzlich heißes Knistern.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Natürlich ist das komplett überzogen und ein Spruch, der mehr mit literarischem Knistern als mit Alltagsrealität zu tun hat. Aber genau deshalb passt er so gut zum Thema. Denn viele dieser Figuren funktionieren über diesen Kontrast: nach außen gefährlich, dominant, unnahbar – aber in der intimen Dynamik plötzlich verletzlich, leidenschaftlich oder hingebungsvoll. Der Reiz liegt nicht selten in diesem Wechselspiel zwischen Kontrolle und Kontrollverlust, Härte und weichem Kern, Gefahr und Schutz.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann ist da noch der berühmte „Ich sehe das Gute in ihm“-Effekt. Der Bad Guy wirkt nach außen kalt, hart oder gefährlich. Aber ausgerechnet die Heldin erkennt, dass unter all dem Schmerz, der Wut und der finsteren Ausstrahlung noch etwas anderes liegt. Etwas Verletzliches. Etwas Beschützendes. Etwas, das natürlich nur bei ihr zum Vorschein kommt. Unser Verstand murmelt dann: „Achtung, emotionales Großprojekt.“ Unser Romance-Leserherz antwortet: „Aber guck doch, wie er sie ansieht!“ <strong>*hachjaaa*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bad Guys sind sicherlich nicht deshalb so faszinierend, weil sie verdammt vorbildlich wären. Von wegen! Sie sind faszinierend, weil sie erzählerisch knallen. Sie sind nicht glatt oder wie man auch sagen könnte, weichgespült. Sie sind nicht bequem und ja, nicht immer sympathisch. Aber oft sehr, sehr wirkungsvoll in dem, was sie tun. <strong>*aber hallo*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mein Vater hätte damals vermutlich sehr energisch genickt, wenn es um die Warnung vor Bad Boys gegangen wäre. Mein Liebster war nämlich ziemlich genau das, was er sich für „sein Mädchen“ nicht vorgestellt hatte. Dabei war es völlig egal, dass ich schon fast zwanzig war. In seiner Vorstellung stand da wohl eher jemand Grundsolides. Kategorie Banker oder Anwalt. Button-down-Hemd. Anzug.</p>
<p style="text-align: justify;">Nichts gegen Anwälte, wohlgemerkt. Ich denke da an einen gewissen Anwalt aus der Feder von Jane Christo, der durchaus ebenfalls ein Bad-Boy-Gen in sich trägt. Ich sehe schon, ich weiche mal wieder ab. *<strong>hust* </strong> Wo war ich stehen geblieben? Ach ja: Mein Pa stellte sich vermutlich jemanden vor, der sehr vernünftig, gesellschaftlich tadellos und maximal unauffällig gewesen wäre. Tja. Es kam anders. Und trotzdem bin ich heute noch glücklich mit genau diesem Mann verheiratet und habe nach wie vor Herzchen in den Augen, wenn ich ihn ansehe. <strong>*mit den augenbrauen wackelt* </strong>Manche Dinge ändern sich nie.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne,</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>PS:</strong> Wer noch weiter in die Welt der Bad Guys, Bad Boys und moralisch eher abenteuerlich sortierten Romanhelden abtauchen möchte, findet hier passende Beiträge, Rezensionen, Interviews und Serienregale. Klickt einfach auf den Fingerzeig:<br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/dark-romance-oder-wenn-gewalt-verharmlost-wird/">👉<strong> Ich lese Dark Romance. Aber das ging zu weit.</strong></a> – kritische Gedanken<br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/dark-dominant-aber-ohne-gefuehle-mein-problem-mit-emotionslegasthenikern/">👉 <strong>Dark, dominant – aber ohne Gefühle? Mein Problem mit Emotionslegasthenikern</strong></a><strong> – </strong>die Headline sagt recht gut aus, was euch im Artikel erwartet <strong>*ggg*</strong><br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/celia-aaron-dark-protector/">👉 <strong>Celia Aaron — Dark Protector</strong></a> – Rezension<br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/huntington-shen-my-dark-romeo/">👉<strong> Huntington &amp; Shen — Dark Prince Road</strong> </a>– Ihr landet bei der Rezension des 1. Teils und von dort könnt ihr euch zum 2. und 3. durchklicken.<br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/jane-christo-avery-act-of-pride/">👉 <strong>Jane Christo — Avery, Act of Pride</strong></a> – Rezension<br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut/">👉 <strong>Ria Wolf — Der skrupellose Marquis und die dritte Braut</strong> </a>– Rezension<br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/heldensalon-ruben-marquis-de-bounville/">👉 <strong>HeldenSalon:</strong> </a>Interview mit dem skrupellosen Marquis de Bounville<br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/heldensalon-ripper-hells-horsemen/">👉 <strong>HeldenSalon:</strong> </a>Interview mit Ripper vom MC Hell&#8217;s Horsemen<br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/serienatelier-dark-island-scots/">👉 <strong>Serienregal — Dark Island Scots</strong></a> – für alle, die gleich mehrere Bad Boys suchen, wie sie im Buche stehen.</p>
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<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Bad Guy&#8220;: erstellt von Ka mit Hilfe einer KI.</strong></p>
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