Blog Kas Tatsachenbericht

Norwegen-Roadtrip. Zwischen Weite, Wetter und Naturspektakel

  • 25. Februar 2026

„Manchmal merkt man erst unterwegs, dass eine Reise mehr ist als eine Route auf der Karte.
Was als Roadtrip Richtung Nordkap begann, ist längst zu einer Sammlung aus Momenten geworden.
Wind im Gesicht, salzige Luft auf den Lippen, dieses Staunen bei jeder neuen Kurve. Norwegen überrascht nicht nur, es übertrifft.

Zeit also, die 9.594 Kilometer noch einmal an uns vorbeiziehen zu lassen.“

 

Geneigte Lesende!

Wir haben Fjorde, Serpentinen und eine ordentlich Portion Wetterdrama am Trollstigen gesehen. Weiter ging es über die spektakuläre Atlantikstraße, wo ich mich beinahe in den Wind legen konnte, ohne umzufallen. Dann Kornfelder vor Trondheim, Schweden-Vibes auf endlosen Straßen und schließlich Mo i Rana, wo Schwerindustrie auf Kunst trifft.

Der Polarkreis wurde überquert. Ein Moment, der irgendwie unscheinbar und gleichzeitig monumental war. Willkommen nördlich von 66°33′. Willkommen im Land der Mitternachtssonne. Die Lofoten haben uns mit rauer Schönheit empfangen. Zwei Tage nur, aber sie haben sich tief eingebrannt. Wind, Licht, Meer. Diese Mischung aus Wildheit und Weite lässt einen gleichzeitig klein und unglaublich lebendig fühlen. Da will ich wieder hin! *was von hawaii-vibes murmelt*

Senja stand den Lofoten in nichts nach. Tungeneset, die gezackten „Teufelszähne“, der Blick vom Bergsbotn über den Fjord. Norwegen in Miniatur, sagen die einen. Ich sage: Norwegen in Perfektion. Auf dem Weg nach Alta begegneten uns kreative Felsen, melancholische Husky-Momente im Regen und ein Wasserfall, der wie ein Brautschleier in die Tiefe fiel. Alta selbst ist die Stadt der Nordlichter.

Von Alta aus ging es über Hammerfest, die nördlichste Stadt Europas, ans Nordkap, bevor wir langsam wieder Kurs Richtung Süden nahmen. Durch Finnland und Schweden führte uns der Weg über Östersund zurück nach Norwegen, wo uns die Ringebu-Stabkirche und Lillehammer mit seinen gigantischen Skisprungschanzen erwarteten.

Über Oslo erreichten wir schließlich Margretetorp in Schweden. Weiter ging es über die Öresundbrücke Richtung Dänemark, mit der Fähre von Rødby nach Fehmarn, und letztendlich hatte uns Deutschland wieder. Noch kurz zum Timmendorfer Strand und nach Vielank, wo wir unseren letzten Abend unterwegs verbrachten.

Dann hieß es nach 18 Tagen und 9.594 Kilometern endgültig: ab nach Hause.

Roadtrip Tag 17 und 18 – Von Margretetorp in Schweden über Dänemark und Vielank nach Hause

All diese Etappen findet ihr hier gesammelt zum Nachlesen, dann braucht ihr nicht lange rumzusuchen. *grinst*
👉 [Tag 1 – Von Niederbayern nach Hals]
👉 [Tag 2 – Von Hals nach Osthusvik]
👉 [Tag 3 – Von Osthusvik zum Preikestolen und nach Lysebotn]
👉 [Tag 4 – Von Osthusvik über Bergen nach Årdalsvangen]
👉 [Tag 5 – Von Årdalsvangen nach Valldal (Sylte)]
👉 [Tag 6 – Von Valldal (Sylte) über Trollstigen, Atlantikstraße nach Orkanger]
👉 [Tag 7 – Von Orkanger nach Mo i Rana]
👉 [Tag 8 – Von Mo i Rana auf die Lofoten]
👉 [Tag 9 – Lofoten]
👉 [Tag 10 – Von den Lofoten nach Vallen]
👉 [Tag 11 – Von Vallen nach Alta, „Stadt der Nordlichter“]
👉 [Tag 12 — Von Alta über Hammerfest ans Nordkap]
👉 [Tag 13 — Von Alta in Norwegen durch Finnland nach Schweden]
👉 [Tag 14 und 15 — Über Östersund nach Lillehammer]
👉 [Tag 16 — Von Lillehammer nach Margretetorp]
👉 [Tag 17 und 18 —
Von Margretetorp in Schweden über Dänemark und Vielank nach Hause]

Roadtrip Tag 17 und 18 – Von Margretetorp in Schweden über Dänemark und Vielank nach Hause

Was ich auf unserem Roadtrip gelernt habe?

Norwegen ist ein Land, das dich laut „Wow!“ schreien und im nächsten Moment andächtig still werden lässt. Und genau deshalb wirkt es so lange nach.

Aber irgendwie ist die Reise noch nicht vorbei, denn das Fernweh wird immer stärker und das Flüstern zwischen meinem Liebsten und mir immer lauter: „Ja, wir müssen unbedingt wieder dorthin.“

Ich nehme euch natürlich mit im Handgepäck. *lacht* Immer mit Zeit, immer mit Muße.

Ka

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