„Manchmal reicht eine offene Balkontür, und schon steht nicht nur ein fremder Mann im Wohnzimmer, sondern gleich ein ganzes Mafia-Problem im Leben.
Nero ist gefährlich, besitzergreifend und moralisch sehr grau, aber Payton fasziniert ihn vom ersten Moment an.
Und ab da wird es düster, heiß und ziemlich kompromisslos.“
Nero
S.J. Tilly
Originaltitel: Nero
Herausgeber: SVM Publishing
ASIN: B0GTBS8FWD
ISBN-13 : 978-3989427877
Verkauft durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Erscheinungsdatum: 21. Januar 2025
Genre: Mafia Romance
Teil einer Serie: Die Allianz (Original: Alliance Series)
1) Nero
2) King
3) Dom
4) Hans
Klappentext
Payton
Mit siebzehn von zu Hause wegzulaufen, war nicht einfach. Na ja, wenn ich ehrlich bin, waren weder die Jahre davor noch die zehn Jahre danach jemals einfach für mich. Aber jetzt geht es mir relativ gut. Irgendwie. Ich muss einfach nur weitermachen, mich über Wasser halten, unter dem Radar bleiben – und den Menschen aus dem Weg gehen.
Als also ein fremder Mann durch meine offene Balkontür in mein Zuhause und mein Leben tritt, sollte ich eigentlich Angst haben. Zu Tode erschrocken und bis ins Mark verängstigt sein. Ich muss wohl doch gebrochener sein, als mir bewusst war, denn ich bin nichts von alledem.
Ich bin fasziniert. Und ich frage mich, ob ich die Kontrolle über mein Leben vielleicht nur dann erlangen kann, wenn ich ihm nachgebe.
Nero
Als ich zum ersten Mal einem Mann das Leben nahm, wusste ich, dass es kein Zurück mehr geben wird. Ein normales Leben war für mich unmöglich. Anstatt mich also abzuwenden, kletterte ich über einen Berg aus Leichen und bestimmte mein Schicksal selbst, indem ich Die Allianz gründete.
Für mich war das völlig in Ordnung. Es war zufriedenstellend genug, um weiterzumachen. Bis ich durch diese offenen Balkontüren und in ihr Leben trat. Noch im selben Moment hätte ich gehen sollen. Hätte direkt wieder durch die Tür verschwinden sollen – aber das tat ich nicht, und nun ist ihr Leben in Gefahr.
Aber die Sache ist die … Wenn man der Böse ist, ist man gerne dazu bereit, die Straßen der Stadt mit Blut zu pflastern, nur um das zu schützen, was einem gehört. Und Payton gehört mir – ob sie es nun will oder nicht.
Quelle Klappentext und Cover: SVM Publishing
Kas Bewertung

Manchmal reicht eine offene Balkontür, und plötzlich steht nicht nur ein fremder Mann in der Wohnung, sondern gleich ein ganzes Problem im Leben. Payton arbeitet in einem Coffee-Shop in Minneapolis und schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Seit sie mit siebzehn von zu Hause geflohen ist, war ihr Leben von Gewalt, Angst und Überleben geprägt. Als eines Nachts ein fremder Mann durch ihre Balkontür in ihr Zuhause tritt, müsste sie eigentlich panisch werden. Stattdessen ist sie fasziniert. Und ganz ehrlich: Bei Nero versteht man diesen kleinen Kurzschluss im Sicherheitszentrum ziemlich schnell.
Nero hat sich von ganz unten nach ganz oben gekämpft und die kriminelle Vereinigung „Die Allianz“ mitgegründet. Er ist gefährlich, mächtig, moralisch sehr grau und definitiv kein Mann, der brav um Erlaubnis fragt. Als er in Paytons Leben stolpert, hätte er eigentlich sofort wieder verschwinden sollen. Tut er aber nicht. Natürlich nicht. Denn kaum ist Payton in seinem Blickfeld, ist es um ihn geschehen. Und ab da wird aus einem zufälligen nächtlichen Besuch sehr schnell eine düstere, besitzergreifende und ziemlich heiße Mafia-Romance.
Die Chemie zwischen Payton und Nero stimmt praktisch sofort. Da knistert es nicht nur, da steht die Luft schon nach wenigen Seiten unter Strom. Nero ist anfangs durchaus stalkerig unterwegs, aber eben auf diese Dark-Romance-Art, bei der der gesunde Menschenverstand leise hustet, während das Romance-Herz längst Popcorn holt. Er beschützt, beansprucht, kontrolliert und verfällt Payton dabei so herrlich offensichtlich, dass es trotz aller Gefahr manchmal fast niedlich wirkt. Also … so niedlich, wie ein Mafia-Boss eben sein kann.
Besonders schön fand ich Payton als kurvige, verletzte, aber nicht gebrochene Protagonistin. Sie hat viel erlebt, sie ist vorsichtig, aber sie ist nicht farblos. Sie ist einfach nur ein „gebranntes Kind“. Nero dagegen ist ein klassischer Alphamann: dominant, gefährlich, überzogen beschützend und bereit, für „seine“ Frau alles niederzubrennen. Der Altersunterschied — er vierzig, sie siebenundzwanzig — passt gut zu dieser Dynamik, und auch der Spice kommt hier nicht zu kurz. Zartes Händchenhalten bei Mondschein? Eher nicht. Klare Wortwahl? Definitiv. Besitzanspruch, Hitze und moralisch fragwürdige Entscheidungen? Oh ja.
Kurz gefasst: Für mich ist „Nero – Die Allianz 1“ ein herrlich überzogener, düster-knisternder Auftakt für alle, die Dark Mafia Romance genau wegen dieser Mischung lesen: gefährlicher Alphamann, sofortige Anziehung, kurvige Heldin, Stalker-Vibes in romantisch-dunkler Verpackung und ordentlich Spice. Realismus lässt man hier besser vor der Balkontür stehen. Nero kommt schließlich auch einfach rein.
