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	<title>Erotik &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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	<description>Für alle, die lesen, lachen und ein bisschen Chaos im Leben lieben.</description>
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	<title>Erotik &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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		<title>1 Schatzi, 1 Banane und 5 Alphas — ich muss euch da unbedingt was erzählen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 11:01:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
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		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
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					<description><![CDATA[Manche Bücher lassen mich träumen, andere lassen mich seufzen – und manche lassen mich ziemlich ratlos auf eine Banane starren. Wenn dann noch fünf Alphas, ein „Schatzi“ und gewisse anatomische Herausforderungen ins Spiel kommen, muss ich euch einfach davon erzählen. Einfach ein Leseerlebnis, das dringend rausmusste. *höhö* ACHTUNG! Dieser Beitrag ist nur für Lesende gedacht, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wer noch nicht 18 ist, dreht an dieser Stelle bitte einmal elegant um und widmet sich stattdessen einem der vielen anderen Blogbeiträge. Hier wird es nämlich stellenweise etwas … nun ja … erwachsener. Außerdem plaudere ich ab dem SPOILER-ALARM ziemlich hemmungslos über einzelne Szenen aus „Geknotet von ihren Alpha-Chefs“. Wer das Buch noch lesen möchte und sich weder Couchfedern noch Schatzis oder gewisse … nun ja … Bananen vorwegnehmen lassen will, sollte ab hier besser nicht weiterlesen. Alle anderen: Ihr seid gewarnt. Ich lass&#8216; euch schon mal eine Banane da &#8230; Schatzi, du bist ja schon klatschnass! Nein, so war es wortwörtlich nicht dort gestanden, geneigte Lesende! Schließlich ist es natürlich nicht gestattet, einfach – ohne Zitier-Grund – Passagen aus Büchern zu nehmen. Okay, eigentlich hätte ich einen redaktionellen Zitier-Grund, schließlich habe ich mich entschieden, euch außerhalb einer Rezension [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>Manche Bücher lassen mich träumen, andere lassen mich seufzen – und manche lassen mich ziemlich ratlos auf eine Banane starren.</strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Wenn dann noch fünf Alphas, ein „Schatzi“ und gewisse anatomische Herausforderungen ins Spiel kommen, muss ich euch einfach davon erzählen. Einfach ein Leseerlebnis, das dringend rausmusste. *höhö*</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>ACHTUNG!<br />
Dieser Beitrag ist nur für Lesende gedacht, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wer noch nicht 18 ist, dreht an dieser Stelle bitte einmal elegant um und widmet sich stattdessen einem der vielen anderen Blogbeiträge. Hier wird es nämlich stellenweise etwas … nun ja … erwachsener. </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt;"><strong><span style="font-size: 12pt;">Außerdem plaudere ich ab dem SPOILER-ALARM ziemlich hemmungslos über einzelne Szenen aus <em>„Geknotet von ihren Alpha-Chefs“</em>. Wer das Buch noch lesen möchte und sich weder Couchfedern noch Schatzis oder gewisse … nun ja … Bananen vorwegnehmen lassen will, sollte ab hier besser nicht weiterlesen. Alle anderen: Ihr seid gewarnt. Ich lass&#8216; euch schon mal eine Banane da &#8230;</span><br />
</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-56263" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/09/banane.png" alt="1 Schatzi, 1 Banane und 5 Alphas — ich muss euch da unbedingt was erzählen" width="200" height="149" /></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Schatzi, du bist ja schon klatschnass!</em> Nein, so war es wortwörtlich nicht dort gestanden, geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich ist es natürlich nicht gestattet, einfach – ohne Zitier-Grund – Passagen aus Büchern zu nehmen. Okay, eigentlich hätte ich einen redaktionellen Zitier-Grund, schließlich habe ich mich entschieden, euch außerhalb einer Rezension vom Buch <em>„Geknotet von ihren Alpha-Chefs“</em>, also einem Omegaverse-Reverse-Harem-Roman aus der Feder von Layla Sparks, zu erzählen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht, weil mir das Buch überhaupt nicht gefallen hätte, das ist es nicht. Ich bin einfach über ein paar Sachen gestolpert, die mich – mal mehr, mal weniger heftig – aus der Geschichte gekickt haben. <strong>*holla die waldfee*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-43034" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2020/07/Spoiler_Alarm.png" alt="Spoiler Alarm!" width="394" height="151" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wie ich zu 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/logikloecher-und-trotzdem-verliebt-wann-ist-ein-buch-eigentlich-gut/"><span style="color: #800000;"><strong>Logiklöchern stehe</strong></span></a>, habe ich euch ja bereits unlängst erzählt. Und Logiklöcher gibt es auch in diesem Roman, aber die finde ich so witzig, dass ich nur darüber schmunzeln kann. Vor allem habe ich keine Ahnung: Liegt es an der Übersetzung? Denn wenn sich die Protagonistin auf die Couch fallen lässt, wohlgemerkt auf den Bauch, und dann, weil die Couch schon so alt ist, die Federn spürt, die in ihren Rücken (RÜCKEN, nicht BAUCH) pieksen, ist das total … niedlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Was mich jedoch richtig rausgekickt hat, war, als ich in einer total spicy Szene das Wort „Schatzi“ las. „Schatzi, geht’s noch oder bist du wund?“ Auch hier habe ich natürlich den Wortlaut geändert. Ich weiß, ich weiß: Koseworte sind etwas Persönliches, etwas, das man mag oder auch nicht. Auch hier gilt: Jedem, wie es gefällt. Aber mir ist „Schatzi“ in solchen Szenen einfach zu … na ja, … zu Schatzi-mäßig. Mein Hirn macht da nicht mit. Es will nicht „Schatzi“ lesen, während die Protagonistin mit mindestens zweien ihrer fünf Rudel-Alphas heißen Sex hat. Nop. Nada. Niente.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe &#8211; wie oben bereits angemerkt &#8211; keine Ahnung, ob es am Original oder an der Übersetzung liegt. Aber gerade in den erotischen Szenen stolpere ich immer wieder über Formulierungen, die sich für mich seltsam konstruiert lesen. Obwohl es auf dem Papier ordentlich zur Sache geht, kommt das Ganze bei mir erstaunlich nüchtern an. Mein Kopf fängt dann automatisch an, die Szenen in „Kopfkino-Sätze“ zu zerlegen. Da fallen mir dann sofort so herrlich unpassende Sätze ein wie:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">„Saug weiter, Schatzi. Hör jetzt bitte nicht auf.“<br />
oder<br />
„Schatzi, ich weiß genau, was du brauchst! Spreiz deine Beine für mich …“</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Hmmm, nein. Selbst wenn die im Buch gestanden hätten, die könnten nichts daran ändern. Schatzi! Vielleicht sollte ich einfach in Erwägung ziehen, die englische Originalversion zurate zu ziehen? Oder? Nö. Werde ich nicht tun. <strong>*fg*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings bin ich noch auf etwas gestoßen, was mich mächtig irritiert hat. Foodporn. An sich kein Thema, ich schreibe ja immer wieder was zum Thema <em>Foodporn:</em> Ka kocht, backt, weckt ein etc. pp. usw. Doch in <em>„Geknotet von ihren Alpha-Chefs“</em> geht es tatsächlich um FOODPORN. Jedenfalls spielt eine reife Banane eine tragende – wenn auch bedauerlich kurzlebige – Rolle.</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56265" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/09/banane-im-harem-reverse.png" alt="Mann mit tätowierten Händen schält eine Banane" width="709" height="618" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/09/banane-im-harem-reverse.png 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/09/banane-im-harem-reverse-300x261.png 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /><br />
<em><strong>Das letzte Foto, bevor die Banane Karriere machte.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Das Absurde an der beschriebenen Szene ist dabei natürlich besonders die Bananenlogik: Ausgerechnet eine eher reife, weiche Banane – dann auch noch geschält – erweist sich für das geplante Unterfangen (hier nur ein Schlagwort: ANUS) als konstruktiv eher ungeeignet und bricht. Eine Hälfte ist dann im anustischen Nirvana, während die andere Hälfte wo auch immer bleibt. Deshalb habe ich so für mich gedacht:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">„Leute, eine geschälte reife Banane? Was genau habt ihr erwartet?“</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ich weiß nicht, was ich sagen soll, aber dieser Alpha – er ist sowieso analfixiert, was absolut in Ordnung ist, ihr wisst ja, jeder, wie er möchte und womit er zufrieden ist – ist mir an dieser Stelle jedoch zu bananen-anustitisch unterwegs. Denn: Was ist nun mit der stecken gebliebenen Banane? Ihr wollt es nicht wissen. Oder doch? Egal. <strong>*räuspert sich umständlich*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Spätestens an dieser Stelle war für mich klar: Das hier wird keine Rezension. Denn eigentlich möchte ich das Buch gar nicht bewerten, auseinandernehmen oder ihm irgendwelche Sternchen um die Ohren hauen. Ich wollte euch einfach nur von den Dingen erzählen, über die ich beim Lesen gestolpert bin. Über Couchfedern mit Orientierungsschwierigkeiten, über „Schatzi“ mitten im Rudelsex und über eine Banane, die den an sie gestellten Anforderungen nun wirklich nicht gewachsen war. Aber vielleicht war das ja von besagtem Anal-Alpha tatsächlich geplant und klein Ka hat das in ihrer Bananenlogik-Rebellion einfach falsch interpretiert?<strong> *mit den wimpern klimpert*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Trotz allem: Ich habe das Buch gelesen. Ich habe mich amüsiert, ich habe den Kopf geschüttelt, ich bin aus so mancher Szene geflogen und bei anderen dringeblieben. Wer’s mag, für den kann genau das das Höchste sein, wer’s nicht mag, sollte vermutlich die Finger davon lassen. Und ich? Ich bleibe mit dem Gefühl zurück, dass die Geschichte sprachlich an einigen Stellen zu kämpfen hat. Ob bereits im englischen Original oder erst auf dem Weg ins Deutsche? Keine Ahnung. Das werde ich auch nicht herausfinden, denn wir erinnern uns: Die englische Ausgabe werde ich nicht zurate ziehen. <strong>*gnihihi*</strong></p>
<p>Gehabt euch wohl,</p>
<p><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S.</strong> Wer an dieser Stelle noch nicht genug von bucherotischen Eskapaden hat, darf sich gerne hier weiter amüsieren: 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/was-zur-hufe-habe-ich-da-gelesen-zentauren-erotik-eskaliert/"><span style="color: #800000;"><strong>Was zur Hufe habe ich da gelesen? Zentauren-Erotik eskaliert. </strong></span></a><br />
Und falls euch die Banane anatomisch noch nicht genug beschäftigt hat: 👉 <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/wenn-romance-anatomie-nach-der-uebersetzung-kurz-die-physik-verlaesst/">Wenn Romance-Anatomie nach der Übersetzung kurz die Physik verlässt</a></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-56263" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/09/banane.png" alt="1 Schatzi, 1 Banane und 5 Alphas — ich muss euch da unbedingt was erzählen" width="200" height="149" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Banane&#8220;:</strong> Pixabay, von fikirielias<br />
<strong>Bildquelle &#8222;Mann schält Banane&#8220;:</strong> Bildidee, Prompt, Gestaltung von Ka, mit Hilfe einer KI.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Why Choose? Mein Reverse Harem möchte da mal kurz mitreden</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/why-choose-mein-reverse-harem-moechte-da-mal-kurz-mitreden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 07:40:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Reverse Harem]]></category>
		<category><![CDATA[Themenwelten]]></category>
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					<description><![CDATA[Reverse Harem war gestern, heute heißt es Why Choose. Aber ist das wirklich etwas Neues?Ich habe schließlich schon mehrere Männer in meinen Romanzen gehabt, als noch keiner „Why Choose“ auf die Schublade geklebt hat. 😉Also habe ich ein bisschen gebohrt: in alten Begriffen, neuen Etiketten, ziemlich viel Spice – und der Frage, warum eine Frau eigentlich wählen sollte.Why Choose? Eben! 🖤 Liebesdreiecke, geneigte Lesende? *gähnt ausgiebig* Warum soll sich eine Heldin mühsam zwischen dem düsteren Bad Boy und dem treuen Sandkastenfreund entscheiden, wenn sie einfach das komplette Paket haben kann? Den Bad Boy fürs Knistern. Den Beschützer fürs sichere Gefühl. Den Charmeur fürs Herzklopfen. Und wenn noch irgendwo ein schweigsamer, schwer traumatisierter Drachenprinz herumsteht – her damit. Man soll schließlich nichts verkommen lassen. 😉 Willkommen bei Why Choose Romance! Ein Begriff, über den ich in letzter Zeit immer häufiger stolpere. In den sozialen Medien, bei Buchvorstellungen und natürlich beim Lesen selbst. Durchaus freiwillig übrigens. Vor allem, wenn es dabei ordentlich Spice gibt. *höhö* Nur frage ich mich inzwischen: Was ist eigentlich aus dem guten alten Reverse Harem geworden? Jahrelang wusste ich schließlich, in welche Schublade ich meine Frau-plus-mehrere-Männer-Geschichten stecken konnte. Reverse Harem. Fertig. Und jetzt heißt das plötzlich Why Choose? [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><strong><em>Reverse Harem war gestern, heute heißt es Why Choose. Aber ist das wirklich etwas Neues?</em></strong></span><br data-start="211" data-end="214" /><span style="color: #800000;"><strong><em>Ich habe schließlich schon mehrere Männer in meinen Romanzen gehabt, als noch keiner „Why Choose“ auf die Schublade geklebt hat. </em></strong>😉</span><br data-start="347" data-end="350" /><span style="color: #800000;"><strong><em>Also habe ich ein bisschen gebohrt: in alten Begriffen, neuen Etiketten, ziemlich viel Spice – und der Frage, warum eine Frau eigentlich wählen sollte.</em></strong></span><br data-start="503" data-end="506" /><span style="color: #800000;"><strong><em>Why Choose? Eben!</em></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<div class="flex max-w-full flex-col gap-4 grow" style="text-align: justify;">
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<p data-start="66" data-end="91">Liebesdreiecke, geneigte Lesende? <strong data-start="66" data-end="91">*gähnt ausgiebig*<br />
</strong></p>
<p data-start="93" data-end="251">Warum soll sich eine Heldin mühsam zwischen dem düsteren Bad Boy und dem treuen Sandkastenfreund entscheiden, wenn sie einfach das komplette Paket haben kann?<br />
Den Bad Boy fürs Knistern. Den Beschützer fürs sichere Gefühl. Den Charmeur fürs Herzklopfen. Und wenn noch irgendwo ein schweigsamer, schwer traumatisierter Drachenprinz herumsteht – her damit. Man soll schließlich nichts verkommen lassen. 😉</p>
<blockquote>
<p data-start="498" data-end="536"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 24pt;">Willkommen bei Why Choose Romance!</span></strong></span></p>
</blockquote>
<p data-start="538" data-end="764">Ein Begriff, über den ich in letzter Zeit immer häufiger stolpere. In den sozialen Medien, bei Buchvorstellungen und natürlich beim Lesen selbst. Durchaus freiwillig übrigens. Vor allem, wenn es dabei ordentlich Spice gibt. *höhö* Nur frage ich mich inzwischen: <strong data-start="797" data-end="863">Was ist eigentlich aus dem guten alten Reverse Harem geworden?</strong></p>
<p data-start="865" data-end="981">Jahrelang wusste ich schließlich, in welche Schublade ich meine Frau-plus-mehrere-Männer-Geschichten stecken konnte. Reverse Harem. Fertig. Und jetzt heißt das plötzlich <em data-start="1037" data-end="1049">Why Choose</em>? Muss ich mich da jetzt umorientieren oder was?</p>
<p style="text-align: center;" data-start="865" data-end="981"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p data-section-id="1gl4lip" data-start="1100" data-end="1166"><strong><span style="font-size: 18pt; color: #800000;">Reverse Harem oder Why Choose – alter Wein in neuen Schläuchen?<br />
</span></strong>Neu ist die Idee jedenfalls nicht. Ich habe schon mehrere Männer in meinen Romanzen gehabt, als noch keiner <em>„Why Choose“</em> auf die Schublade geklebt hat. Also habe ich angefangen, nach dem Unterschied zu suchen. Und je länger ich danach suche, desto mehr lande ich bei derselben Frage:</p>
<p data-start="1459" data-end="1491">Wo genau soll dieser Unterschied sein?<strong data-start="1459" data-end="1491"><br />
</strong>Denn das Grundprinzip, das heute so hübsch mit <em data-start="1540" data-end="1552">Why Choose</em> überschrieben wird, kennen <em>Reverse-Harem</em>-Lesende seit Jahren: Eine Protagonistin hat mehrere Love Interests und am Ende wartet eben nicht zwangsläufig die große Aussortieraktion. Und nein, auch Beziehungen zwischen den Männern z. B. innerhalb von M-F-M sind keine Erfindung von <em>Why Choose</em>.</p>
<p style="text-align: center;" data-start="1459" data-end="1491"><a href="https://www.amazon.de/Rough-Raw-Ready-Liebe-Riders/dp/3864437792/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=40APKVOLSTOL&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.U7fqRpP5TYcfRO3LWmV8qkLnE53eiadOksTF97vY-NDZhHmPZLLCkEVaTDS1atlXSdEVvH8nVFmMmqTMESYu-dJxG-99mLvYBIuyBlwf8_gakei--jXaygu_JYcB6gSgjd0KmzdA1bPEUIUrG6DmP2_W4Rp4CUN8ZwmV5GdlZFGUkCHb8Aw-XNB-mYR-yUJSyMiygAt7Ttx5YYP7t19vnUJC8HTn9EDx2MDe7zrXTPo.aqtTZgTpm5Q8v_DbCkbhhpx_G0ULgzfoNcVI6WyAH_4&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Lorelei+James%E2%80%99+Rough%2C+Raw+and+Ready+%E2%80%93+Wenn+es+Liebe+ist&amp;qid=1786512502&amp;sprefix=lorelei+james+rough+raw+and+ready+wenn+es+liebe+ist%2Caps%2C89&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-38649 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2018/02/Dose_242_RoughRiders_5-178x300.png" alt="Why Choose? Mein Reverse Harem möchte da mal kurz mitreden" width="178" height="300" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2018/02/Dose_242_RoughRiders_5-178x300.png 178w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2018/02/Dose_242_RoughRiders_5.png 322w" sizes="auto, (max-width: 178px) 100vw, 178px" /></a></p>
<p data-start="1822" data-end="2225">Bestes Beispiel aus meinem eigenen Bücherregal: 👉 <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/lorelei-james-rough-raw-and-ready-wenn-es-liebe-ist/"><strong>Lorelei James’ <em data-start="1885" data-end="1927">Rough, Raw and Ready – Wenn es Liebe ist</em>.</strong></a></span> Das Buch erschien bereits 2008. Trevor, Chassie und Edgard lieferten mir damals eine ausgesprochen heiße M-F-M-Konstellation, in der nicht nur Chassie Beziehungen zu beiden Männern hat. Trevor und Edgard verbindet eine eigene Vergangenheit, eigenes Begehren und eine eigene emotionale Geschichte.</p>
<p data-start="2227" data-end="2265">Das Kind hatte also schon einen Namen. Warum nun <em>Why Choose</em>?</p>
<p data-start="2290" data-end="2412">Auf mich wirkt es, als hätte man für ein längst etabliertes Erzählmodell schlicht einen zeitgemäßeren Begriff gesucht. Und zugegeben: <em data-start="2429" data-end="2441">Why Choose</em> ist ziemlich geschickt. Der Begriff kommt ohne das etwas angestaubte Harem-Bild aus und lässt sich problemlos auf vielfältigere Konstellationen anwenden – queer, divers, non-binär, genderfluid oder mit Beziehungen kreuz und quer innerhalb der Gruppe.</p>
<p data-start="2694" data-end="2908">Vielleicht ist genau das sein großer Vorteil: Why Choose beschreibt weniger, wer da mit wem in welcher Geschlechterverteilung verbandelt ist, sondern bringt das romantische Versprechen auf zwei Wörter herunter. Warum wählen? Musst du nicht. Trotzdem werde ich jetzt bestimmt nicht anfangen, meine alten <em>Reverse-Harem</em>-Bücher umzuetikettieren. <strong>*pah*</strong></p>
<p style="text-align: center;" data-start="2694" data-end="2908"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p data-section-id="14t3ya0" data-start="3047" data-end="3097"><strong><span style="font-size: 18pt; color: #800000;">Das Liebesdreieck hat seinen Verlierer verloren<br />
</span></strong>Denn egal, welches Schild wir auf die Schublade kleben: Das Prinzip hat schon einen gewissen Charme. Ihr kennt das. Zwei interessante Männer, eine Frau. Man selbst hat selbstverständlich längst den Richtigen ausgesucht – die Heldin braucht nur leider noch 350 Seiten, um zur selben Erkenntnis zu gelangen. Und der andere? Pech gehabt.</p>
<p data-start="3438" data-end="3743">Narratologisch betrachtet – ha! Das Wort wollte ich unbedingt einmal unterbringen – macht <em>Why Choose</em> beziehungsweise <em>Reverse Harem</em> etwas ziemlich Cleveres: Das Modell behält eine der attraktivsten Zutaten des Liebesdreiecks, nämlich mehrere interessante Love Interests, und entsorgt den lästigen Teil: <strong data-start="3745" data-end="3766">die Entscheidung!</strong></p>
<p data-start="3768" data-end="3792">Sie nimmt einfach beide. Oder drei. Oder vier. Das ermöglicht gleichzeitig etwas, das Romance sowieso liebt: unterschiedliche Männertypen und unterschiedliche Beziehungsdynamiken in einer einzigen Geschichte. Das funktioniert allerdings nur unter einer Bedingung. Ich möchte bitte tatsächlich unterschiedliche Männer bekommen.</p>
<p style="text-align: center;" data-start="3768" data-end="3792"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p data-section-id="qjuilq" data-start="4105" data-end="4167"><strong><span style="font-size: 18pt; color: #800000;">Vier Männer. Vier Sixpacks. Vier Haarfarben. Ein Charakter?<br />
</span></strong>Genau hier kann das Ganze nämlich grandios gegen die Wand fahren. Wenn Mann Nummer eins der mürrische Alpha ist, Nummer zwei ebenfalls, Nummer drei überraschenderweise auch und Nummer vier sich hauptsächlich dadurch von den anderen unterscheidet, dass er blonde statt schwarze Haare hat, brauche ich keine vier Männer. Einer hätte gereicht.</p>
<p style="text-align: center;" data-start="4236" data-end="4488"><a href="https://www.amazon.de/Macht-F%C3%BCnf-Buch/dp/3754689266/ref=pd_bxgy_img_sccl_1/262-7797244-9143231?pd_rd_w=fjXPn&amp;content-id=amzn1.sym.6885cacb-c49f-4303-9dbe-86c115720418&amp;pf_rd_p=6885cacb-c49f-4303-9dbe-86c115720418&amp;pf_rd_r=3XJT1KEBG1E9DRBWENPR&amp;pd_rd_wg=9e7Pu&amp;pd_rd_r=f9257738-0696-441f-a7ef-fe320951d3e1&amp;pd_rd_i=3754689266&amp;psc=1"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-45896 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2023/04/Dose_512_MachtderFuenf.png" alt="Why Choose? Mein Reverse Harem möchte da mal kurz mitreden" width="167" height="309" /></a></p>
<p data-start="4513" data-end="4842">Wie gut es anders geht, hat mir 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/alex-lidell-macht-der-fuenf/"><strong><span style="color: #800000;">Alex Lidell mit ihrer <em data-start="4567" data-end="4583">&#8222;Macht der Fünf</em>-Reihe&#8220;</span></strong></a> gezeigt. River, Coal, Tye und Shade sind bereits eine Einheit, bevor Lera in ihr Leben tritt. Sie haben gemeinsam gekämpft, einen Gefährten verloren und tragen ihre eigene Geschichte mit sich herum. Und vor allem: Sie sind eigenständige Charaktere. Ähnlich funktioniert es für mich in 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/alex-lidell-ihr-koenigliches-drachenrudel/"><strong><span style="color: #800000;">Lidells <em data-start="4888" data-end="4918">&#8222;Ihr königliches Drachenrudel</em>&#8222;.</span></strong></a> Quinton, Cyril, Tavias und Hauck könnte ich nicht beliebig gegeneinander austauschen. Der eine ist ein tortured hero mit Hang zur Blutmagie, der nächste besonnen, einer Stratege und General, der andere ein verletzter Charmeur.</p>
<p data-start="5148" data-end="5168">Vier Drachenprinzen. Vier Persönlichkeiten. So darf das. Denn wenn ich schon vier Männer bekomme, möchte ich bitteschön nicht vier Körper, sondern vier Figuren. ^^</p>
<p style="text-align: center;" data-start="5148" data-end="5168"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p data-section-id="1s4sh7p" data-start="5320" data-end="5354"><strong><span style="font-size: 18pt; color: #800000;">Und was ist mit dem ganzen Sex?<br />
</span></strong>Ja, was wohl? Her damit.<strong> *yummi*</strong> <em>Reverse Harem</em> – upsi, <em>Why Choose</em> – darf für mich ausgesprochen spicy sein. Mein Problem beginnt nicht dort, wo viel Sex stattfindet, sondern dort, wo außerhalb des Bettes nichts mehr stattfindet. Das habe ich vor Jahren wunderbar unfreiwillig getestet, nämlich mit Charlene Teglias &#8222;<em data-start="5677" data-end="5697">Nacht der Begierde&#8220; (ich hänge euch die Rezension unten an den Beitrag)</em>.</p>
<p data-start="5700" data-end="5710">Eine Frau. Elf Männer. Ja. <strong data-start="5729" data-end="5737">Elf. </strong>Meine damalige Erotikwertung: 4,5 Punkte. Meine Wertung für die Handlung: 2 Punkte. Damit dürfte zumindest geklärt sein, dass ich einem Buch nicht vorwerfe, zu viel Sex zu haben.  Interessanterweise ist &#8222;<em data-start="5946" data-end="5966">Nacht der Begierde&#8220;</em> trotz elf Männern nicht unbedingt ein Paradebeispiel für eine Frau plus viele Männer. Chandra sollte sich nämlich aus ihren elf Werwölfen einen, nennen wir es, Hauptpartner wählen. Wie das ausgeht? Selber lesen. <strong>*lacht los*</strong></p>
<p data-start="6153" data-end="6194">Meiner Meinung nach macht die Anzahl der Kerle allein noch keine gute Mehrfachromanze aus. Für mich liegt der Unterschied zwischen einer Geschichte, die funktioniert, und einer, die mich irgendwann nur noch durch die Bettszenen trägt, woanders: bei den Beziehungen UND beim Rundherum. Ein gutes <em>Why Choose, </em>ein guter <em>Reverse Harem</em> brauchen nicht möglichst viele Männer. Es braucht mehrere glaubwürdige Beziehungen – und eine Geschichte, die auch dann noch funktioniert, wenn gerade niemand miteinander schläft. Hallo? 11 in einer Nacht? <strong>*hüstelt*</strong> Das nenne ich produktiv &#8230;</p>
<p style="text-align: center;" data-start="6341" data-end="6538"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p data-section-id="e3o7n1" data-start="6760" data-end="6831"><strong><span style="font-size: 18pt; color: #800000;">Aber Moment mal: Wie frei ist die Wahl der Protagonistin?<br />
</span></strong>Auf den ersten Blick könnte man dem Genre glatt ein kleines Emanzipationsschleifchen umbinden. Die Heldin muss sich nicht für einen Mann entscheiden. Sie darf mehrere Männer lieben und begehren. Sie darf unterschiedliche Bedürfnisse haben und muss ihre Gefühle nicht auf den einen einzig wahren Kerl reduzieren.</p>
<p data-start="7146" data-end="7167">Klingt ziemlich frei. Bis man ein bisschen genauer hinsieht. Denn häufig begegnet einem eine interessante Konstruktion: Sie darf mehrere Männer haben – während ihre Männer ihrerseits auf sie und keine andere Frau ausgerichtet sind.</p>
<p data-start="7389" data-end="7400">Moment mal. Haben wir die klassische Romance-Fantasie vom Mann, für den nur diese eine Frau existiert, damit wirklich abgeschafft? <strong data-start="7522" data-end="7566">Oder haben wir sie einfach vervielfacht? </strong>Vielleicht schafft das Genre die klassische Romance-Fantasie also gar nicht ab. Vielleicht <strong data-start="7661" data-end="7678">MULTIPLIZIERT</strong> es sie nur.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;" data-start="7389" data-end="7400"><strong><span style="font-size: 24pt; color: #800000;">Ein Mann, der dich liebt, begehrt und beschützt? Nett. Vier davon? Wo muss ich unterschreiben?<br />
</span></strong></p>
</blockquote>
<p data-start="7794" data-end="8043">Wobei auch das natürlich längst nicht auf jede Geschichte passt. Gerade Konstellationen wie die von Trevor, Chassie und Edgard zeigen, dass Beziehungen innerhalb einer Gruppe erheblich komplexer sein können als „mehrere Männer kreisen um eine Frau“.</p>
<p data-start="8045" data-end="8098">Und genau deshalb finde ich die Sache so interessant.</p>
<p style="text-align: center;" data-start="8045" data-end="8098"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p data-section-id="hfnu51" data-start="8100" data-end="8139"><strong><span style="font-size: 18pt; color: #800000;">Und wer hat hier eigentlich gewählt?<br />
</span></strong>Noch lustiger wird es, wenn das Schicksal seine Finger im Spiel hat. Fated Mates. Gefährtenbande. Rudelstrukturen. Magische Verbindungen. Das volle paranormale Partnervermittlungsprogramm.</p>
<p data-start="8332" data-end="8626">In &#8222;<em data-start="8335" data-end="8351">Macht der Fünf&#8220;</em> bestimmt die Magie, dass Lera das fehlende Mitglied des Quints ist. 👉 <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/?s=Lily+Archer+-+Omega+Academy"><strong>In Lily Archers &#8222;<em data-start="8436" data-end="8452">Omega-Akademie&#8220;</em></strong></a></span> bilden Lana und ihre drei Alphas Kyte, Jeren und Ceredes einen mächtigen Kreis. Bei 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/charmaine-ross-beanspruchte-magie/"><span style="color: #800000;"><strong>Charmaine Ross’ &#8222;<em data-start="8553" data-end="8573">Beanspruchte Magie&#8220;</em> </strong></span></a>spielen Gefährtenbande und Rudelstruktur eine Rolle.</p>
<p style="text-align: center;" data-start="8332" data-end="8626"><a href="https://www.amazon.de/Beanspruchte-Magie-paranormale-Schicksalsgef%C3%A4hrten-Gestaltwandler-ebook/dp/B0DJ32LMXS/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=1RIYFIDKYUA83&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.fRAS1bsScV2iclWrOULjbEwb2TyZXnka1r1zL_VKv6jGjHj071QN20LucGBJIEps.pRPrHky9GjgimCGiunLvKYjH_fwwQgM0MruT33oNQzs&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Charmaine+Ross%E2%80%99+%22Beanspruchte+Magie&amp;qid=1786512541&amp;sprefix=charmaine+ross+%22beanspruchte+magie%2Caps%2C107&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-49519" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2024/12/dose_615_verfluchtegestaltwandler_1.png" sizes="auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2024/12/dose_615_verfluchtegestaltwandler_1.png 363w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2024/12/dose_615_verfluchtegestaltwandler_1-200x300.png 200w" alt="Charmaine Ross — Beanspruchte Magie" width="193" height="321" /></a></p>
<p data-start="8628" data-end="8880">Diese Konstruktionen können einer Geschichte eine wunderbare innere Logik geben. Gerade in Fantasy, Paranormal Romance oder Omegaverse muss mir dann niemand seitenlang erklären, warum drei oder vier Männer mit dieser Beziehungskonstellation klarkommen. Die Welt liefert ihre eigenen Regeln gleich mit. Nur drängt sich mir dabei eine etwas gemeine Frage auf:<br />
Wie viel „Why Choose?“ steckt eigentlich in einer Geschichte, wenn Magie, Biologie oder Schicksal die Auswahl längst getroffen haben? Vielleicht sollte das dann &#8222;<em data-start="9155" data-end="9171">Already Chosen&#8220;</em> heißen. <strong>*fg*</strong></p>
<p style="text-align: center;" data-start="8989" data-end="9126"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55895" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/reverse-harem_why-choose.png" alt="Reverse Harem aka Why Choose" width="709" height="472" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/reverse-harem_why-choose.png 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/reverse-harem_why-choose-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px" /><br />
<em><strong><span style="font-size: 12pt;">Wer den entscheidenden Unterschied findet, darf ihn behalten. *grinst breit*<br />
</span></strong></em></p>
<p style="text-align: center;" data-start="8989" data-end="9126"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p data-section-id="1fw0swx" data-start="9184" data-end="9257"><strong><span style="font-size: 18pt; color: #800000;">Vielleicht ist Why Choose einfach Reverse Harem mit neuem Namensschild</span></strong></p>
<p data-start="9259" data-end="9338">Und damit bin ich wieder bei der Frage angekommen, mit der ich angefangen habe. Was ist eigentlich aus Reverse Harem geworden? Nach meinem ganzen Herumbohren lautet meine höchst unwissenschaftliche Antwort: <em>Eigentlich gar nichts.</em></p>
<p data-start="9497" data-end="9701"><em>Reverse Harem</em> ist nicht plötzlich verschwunden und <em>Why Choose</em> hat auch nicht über Nacht eine völlig neue Art erfunden, mehrere Menschen gleichzeitig lieben, begehren oder miteinander verbandeln zu lassen. Das gab es vorher.</p>
<p data-start="9723" data-end="9830">Das gab es vielfältiger, als manche schnelle Definition des klassischen <em>Reverse Harem</em> heute vermuten lässt. Und das gab es bereits, als <em data-start="9860" data-end="9872">Why Choose</em> noch nicht als schickes Etikett auf jeder zweiten entsprechenden Romance klebte. Auf mich wirkt es deshalb, als hätte man für ein längst etabliertes Erzählmodell schlicht einen zeitgemäßeren Begriff gesucht.</p>
<p data-start="10087" data-end="10302">Vielleicht einen, der offener klingt. Einen, der ohne das Wort <em data-start="10150" data-end="10157">Harem</em> <strong>*mit den augenbrauen wackelt*</strong> auskommt. Einen, unter dem sich unterschiedliche Geschlechter, sexuelle Orientierungen und Beziehungskonstellationen leichter versammeln lassen.</p>
<p data-start="10304" data-end="10328">Kann ich nachvollziehen. Nur neu erfunden wurde das Rad deshalb für mich nicht. Das Kind hatte definitiv schon einen Namen. Neues Etikett, bekannte Ware. Nur die Schrift auf der Verpackung ist moderner geworden.Darüber dürfen sich andere streiten. Ich nehme solange meine Drachenprinzen und lese weiterhin <em>Reverse Harem</em>, denn warum sollte ich wählen?</p>
<blockquote>
<p data-start="10576" data-end="10595"><span style="font-size: 24pt; color: #800000;"><strong data-start="10576" data-end="10595">Why Choose?</strong></span></p>
</blockquote>
<p data-start="10597" data-end="10613">In diesem Sinne,</p>
<p data-start="10615" data-end="10617" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;" data-start="10615" data-end="10617" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Banderole zur optischen Trennung" width="283" height="76" /></p>
<p data-start="10615" data-end="10617" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>P.S. Wie oben bereits angekündigt, ist hier noch meine Rezension zu „Nacht der Begierde“ von Charlene Teglia. Sie stammt aus dem Jahr 2011 – ist also schon eine ganze Weile her. 😀<br />
(Werbung wegen eines damals erhaltenen Rezensionsexemplars.)<br />
</strong></p>
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<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="14" data-end="118">Meine Wertung? Zwischen 4,5 und 2 Punkten. Wie ich darauf komme? Einfach weiterlesen, das erklärt alles:</p>
<p data-start="120" data-end="319">Mir fehlen die Worte – und das mag `was heißen. „Nacht der Begierde“ von Charlene Teglia ist Erotik, vollgepumpt mit animalischem Sex. Keine Verniedlichungen. Kein Blümchensex. Lust und Begierde pur.</p>
<p data-start="321" data-end="663">Zur Handlung: Plötzlich scheint Chandras Leben aus den Fugen zu geraten. Ihre Sinne, die schon vorher gut waren, spielen verrückt – und das seit ihrem einundzwanzigsten Geburtstag. Sie weiß nicht, ob es genetisch bedingt an ihrer familiären Herkunft liegt, da sie einst adoptiert wurde. Ihre biologischen Eltern hat Chandra nie kennengelernt.</p>
<p data-start="665" data-end="1156">Chandra beginnt wie üblich ihren Arbeitstag im Tyson Corner – einem Leder-Laden – und findet sich unversehens Zach gegenüber. Zach Nuri ist der Alpha eines Werwolfrudels und spricht mit Chandra, als würde er sie schon ewig kennen. Doch Chandra lässt ihn abblitzen, nur um dann nach Ende der Arbeitszeit von ihm vor drei „Panthern“ gerettet zu werden. Er wiederholt seine Forderung, dass Chandra vor dem kommenden Vollmond zu seinem Haus kommen soll. Dem Haus, das sie in ihren Träumen sieht.</p>
<p data-start="1158" data-end="1596">Was hat das alles zu bedeuten? Später im Bett, als sie aus dem Schlaf erwacht, findet sie sich – zum Schutz – in den Armen von David wieder, einem weiteren Werwolf, der morgens wieder verschwunden ist. Um Antworten zu finden, macht sie sich auf, um in einer Bibliothek zu recherchieren, und wird tatsächlich fündig. Neuri. Nordslawischer Stamm, dessen Angehörige sich in Werwölfe verwandeln. Und von da an nimmt die Geschichte ihren Lauf.</p>
<p data-start="1598" data-end="2105">Chandra ist nämlich Werwölfin – dies macht sich erst nach dem Erreichen des Erwachsenenalters bemerkbar – und auserkoren, als „Königin“ Zachs Rudel zu führen. Sie muss sich dazu vorher einen der elf männlichen Rudelangehörigen als Partner auswählen. Doch zuerst wird sie von allen elf in einer Nacht – ich nenne es jetzt ganz salopp – markiert. Chandra empfängt in dieser Nacht ein Kind, aber nicht von dem Neuri, welchen sie als ihren „König“ will. Wohin das führt? In ein relativ ungewöhnliches Happy End.</p>
<p data-start="2107" data-end="2565">Meine Bewertung fällt mir genauso schwer wie anfangs meine ersten Worte. Wie bereits vorweg erwähnt, gibt es in „Nacht der Begierde“ mehr als reichlich offenherzige Erotik. Schließlich ist das Buch als erotischer Roman ausgeschrieben. Sex ist hier definitiv Sex, und zwar von der „animalischen“ Art. Eine Frau mit elf Männern, das ist schwer zu erfassen, auch wenn alles, nun ja, eher „entspannt“ und in voller Bereitschaft – von allen Beteiligten – abläuft.</p>
<p data-start="2567" data-end="3007">Charlene Teglia bedient sich einer eindeutigen, ungekünstelten Sprache, die klipp und klar das sagt, was gemeint ist. Unverhüllt! Für alle Leser, die es gerne bei erotischer Lektüre „animalisch-mega-orgienmäßig“ *<em data-start="2779" data-end="2786">grins*</em> mögen, ist diese Geschichte sehr geeignet. Hierfür gibt es 4,5 Punkte. Aber aufgepasst! Kalkuliere den Rudel-Faktor mit ein. Mir persönlich ist besagter Faktor definitiv zu hoch. Meine romantische Seite leidet hier.</p>
<p data-start="3009" data-end="3286"><strong>Kurz gefasst:</strong><em> Den romantisch veranlagten Lesern, die Wert auf eine umfassende, „gepflegte“ Handlung legen, rate ich dagegen ab, diesen Roman zu konsumieren. Die Handlung steht hier nicht im Vordergrund, obwohl der Grundgedanke – meines Erachtens – nicht schlecht ist. Dafür gibt es 2 Punkte. Die durchschnittliche Punktzahl liegt dann nach Adam Riese bei 3,25 Punkten. Und hiermit ist dem Erotik-Fan sowie dem Romantik-Fan eine hoffentlich helfende Rezension an die Hand gegeben worden.</em></p>
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<div class="z-0 flex min-h-[46px] justify-start"></div>
<p style="text-align: center;" data-start="10615" data-end="10617" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Banderole zur optischen Trennung" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle „Reverse Harem / Why Choose“:</strong><br data-start="153" data-end="156" /><strong>Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.</strong></p>
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<div class="z-0 flex min-h-[46px] justify-start" style="text-align: justify;"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kerker, Kink und Kinnlade: Diese erotische Szene war mir zu viel</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/kerker-kink-und-kinnlade-diese-erotische-szene-war-mir-zu-viel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 17:16:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Manchmal liest man eine Szene und denkt: Kink? Okay. Erotik? Aber ja doch. Aber Kerker, Todesurteil und ein sehr fragwürdiges Publikum? In diesem Beitrag geht es um Exhibitionismus, Voyeurismus, schwarzen Humor und um die Frage, wann eine erotische Szene für mich persönlich einmal quer durch den Burggraben fällt.&#8220; 🖤 Warnhinweis vorab: Dieser Beitrag ist ausdrücklich für erwachsene Lesende gedacht. Es geht um Erotik, Kink, Exhibitionismus, Voyeurismus und eine Szene, die ziemlich makaber um die Ecke biegt. Wer mit solchen Themen nichts anfangen kann oder sich davon schnell unwohl fühlt, sollte diesen Text vielleicht lieber überspringen. Alle anderen: Willkommen im Kerker der fragwürdigen Leseentscheidungen. 🖤 Eieieieieieiei, geneigte Lesende! Gerade weiß ich nicht: Soll ich schreien, lachen oder mich nur noch wundern? Kink hin oder her. Erotik hin oder her. Aber das war nun so gar nicht mein Fall. Stellt euch folgende Situation vor: Die Protagonistin ist exhibitionistisch veranlagt, und es gefällt ihr allem Anschein nach, wenn sie Sex an Orten hat, an denen sie dabei beobachtet werden kann — oder könnte. Nun ist es aber so, dass ihr Lebensgefährte ziemlich, nun ja, vereinnahmend ist, was die körperlichen Attribute der Dame betrifft, sowohl die in der oberen Gegend als auch die Zonen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Manchmal liest man eine Szene und denkt: Kink? Okay. Erotik? Aber ja doch. Aber Kerker, Todesurteil und ein sehr fragwürdiges Publikum?<br />
In diesem Beitrag geht es um Exhibitionismus, Voyeurismus, schwarzen Humor und um die Frage, wann eine erotische Szene für mich persönlich einmal quer durch den Burggraben fällt.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 18pt;"><strong>Warnhinweis vorab:</strong><br />
</span><strong>Dieser Beitrag ist ausdrücklich für erwachsene Lesende gedacht. Es geht um Erotik, Kink, Exhibitionismus, Voyeurismus und eine Szene, die ziemlich makaber um die Ecke biegt. Wer mit solchen Themen nichts anfangen kann oder sich davon schnell unwohl fühlt, sollte diesen Text vielleicht lieber überspringen. Alle anderen: Willkommen im Kerker der fragwürdigen Leseentscheidungen.<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eieieieieieiei, geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade weiß ich nicht: Soll ich schreien, lachen oder mich nur noch wundern?</p>
<p style="text-align: justify;">Kink hin oder her. Erotik hin oder her. Aber das war nun so gar nicht mein Fall. Stellt euch folgende Situation vor: Die Protagonistin ist exhibitionistisch veranlagt, und es gefällt ihr allem Anschein nach, wenn sie Sex an Orten hat, an denen sie dabei beobachtet werden kann — oder könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun ist es aber so, dass ihr Lebensgefährte ziemlich, nun ja, vereinnahmend ist, was die körperlichen Attribute der Dame betrifft, sowohl die in der oberen Gegend als auch die Zonen, die sich etwas weiter unten tummeln. <strong>*hust*</strong> Er hält nichts davon, wenn andere Kerle etwas von seiner Frau sehen, was nur er sehen darf. Denn sollte ein anderer Kerl zu genau hingucken, würde das seinen — Achtung, festschnallen — Tod bedeuten. Richtig gelesen. Er würde ihn dann abmurksen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und auf welche Idee kommt dann der Held? Um der Frau eine Freude (????) zu machen, schleppt er sie in den Kerker, wo ein zum Tode Verurteilter sitzt, um es, exactement, vor dessen Augen mit seiner Frau zu … ähm,  um Körperflüssigkeiten auszutauschen<strong>. *miep*<br />
</strong><br />
Nee, ne? Ich war sprachlos. Wirklich. Ich war sprachlos. Mir fiel die Kinnlade runter und ich dachte: Mist! Ich mag das Buch wirklich. Wirklich! Ich mag es auch, wenn es in fiktiven Geschichten chaotisch und übertrieben zugeht, doch das?<br />
Jetzt sitze ich da und denke mir: Kink ist wirklich in Ordnung, doch wo beginnt der geschmackliche Totalschaden? Ein Kink ist ja erst einmal nichts anderes als eine sexuelle Vorliebe, ein besonderer Reiz, eine Fantasie oder eine Spielart, die Menschen erregend finden können. Das kann harmlos, verspielt, sehr speziell, sehr intensiv oder für Außenstehende komplett unverständlich sein. Muss man nicht alles mögen. Muss man nicht alles nachvollziehen können. Aber solange alle Beteiligten freiwillig, bewusst und einverstanden dabei sind: bitteschön. Erwachsene Menschen, erwachsene Entscheidungen, erwachsene Spielwiesen, erotische Spielart.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Fall geht es bei dem Pärchen ziemlich eindeutig um Exhibitionismus. Also um den Reiz, beim Sex gesehen zu werden oder zumindest gesehen werden zu können. Sie findet offenbar genau diese Möglichkeit erregend, dieses „Vielleicht schaut jemand hin“, dieses Spiel mit Öffentlichkeit, Risiko und Beobachtung. Soweit, so kinkig. Kann man mögen, muss man nicht, aber als Motiv ist das in erotischen Geschichten nun wirklich kein unbekannter Gast auf der literarischen Spielwiese. Definitiv nicht, schon oft genug gelesen.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54839" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/kink-im-kerker.png" alt="Kink im Kerker Kritik Erotik" width="567" height="708" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/kink-im-kerker.png 567w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/kink-im-kerker-240x300.png 240w" sizes="auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Nur kommt hier eben der große, fette Haken: Der Mann, der zusieht, ist kein freiwilliger Zuschauer in irgendeinem prickelnden Arrangement. Er sitzt im Kerker und wartet auf seinen Tod. Und das offenbar nicht einmal zufällig. Nein, nein. Der Gatte hat ihn ja genau deshalb ausgewählt, weil der arme Kerl sowieso hingerichtet werden soll. Praktisch gedacht, nicht wahr? So muss der Herr Gemahl hinterher keinen zusätzlichen Mann umbringen, nur weil dieser versehentlich oder absichtlich Brüste, Hintern und Vagina seiner Frau gesehen hat. Sehr rücksichtsvoll. Fast schon nachhaltig. Man muss schließlich Prioritäten setzen. <strong>*schwarzer humor ende*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Okay, okay, er sitzt also im Kerker und wartet auf seinen Tod. Warum genau er zum Tode verurteilt wurde, erfährt man später natürlich auch noch. Ein kleines bisschen hat mich das im Nachhinein tatsächlich versöhnt. Nicht mit der Szene selbst, aber zumindest mit der Wahl des unfreiwilligen Kerkerpublikums. Bin ich jetzt blutrünstig? Möglich. Oder einfach nur erstaunlich pragmatisch, sobald meine Kinnlade wieder eingerastet ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Und ja, ein bisschen Voyeurismus schwingt in der Szene natürlich auch mit, weil jemand beim Sex zusieht. Nur ist Voyeurismus normalerweise der Reiz des Sehens, des Beobachtens, des heimlichen oder vereinbarten Blicks. Hier wirkt es aber nicht wie ein lustvolles Spiel zwischen einverstandenen Erwachsenen, sondern wie eine sehr makabre Sondervorstellung im Kerker. Mit freiem Eintritt und ohne Ausgang für den Betrachtenden.</p>
<p style="text-align: justify;">Gut möglich, dass die Grenze in dieser Szene nur bei mir liegt, weil das nicht in mein Bild passt — nicht mal in der Fiktion —, Sex vor einem zum Tode Verurteilten zu haben. Ja, sie verletzen ihn nicht körperlich, nur weil sie Sex vor ihm haben. Aber für mein Empfinden kippt die Szene von „gewagter Kink“ zu „geschmacklich einmal quer durch den Burggraben gefallen“. Nope, mir war das zu viel.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer an dieser Stelle noch nicht genug von kritischen Anmerkungen zu fiktiven Szenen hat, darf gerne weiter stöbern. <strong>*mit den wimpern klimpert*</strong></p>
<p><strong><span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/age-gap-mafia-australien-und-ein-grosses-hae/">👉 Age-Gap, Mafia, Australien und ein großes „HÄ?“</a></span></strong></p>
<p><a href="https://meinetaeglichedosis.de/was-zur-hufe-habe-ich-da-gelesen-zentauren-erotik-eskaliert/"><span style="color: #800000;"><strong>👉 Was zur Hufe habe ich da gelesen? Zentauren-Erotik eskaliert.</strong></span></a></p>
<p><a href="https://meinetaeglichedosis.de/nur-devote-weibchen-stehen-drauf/"><strong><span style="color: #800000;">👉 Nur devote Weibchen stehen drauf</span></strong></a></p>
<p><strong><span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/die-sache-mit-dem-meermann/">👉 Die Sache mit dem Meermann</a></span></strong></p>
<p>In diesem Sinne,</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S. </strong>Da ich inzwischen einen Beitrag im <span style="color: #993300;"><a style="color: #993300;" href="https://meinetaeglichedosis.de/serienregal-die-allianz-von-s-j-tilly/"><strong>Serienregal</strong></a></span> veröffentlicht habe, kann ich an dieser Stelle auch loswerden, welches Buch sich hinter der Kerker-Szene verbirgt. Deshalb löse ich es hier auf: Es handelt sich um &#8222;<em data-start="408" data-end="414">King&#8220;</em> aus &#8222;<em data-start="419" data-end="432">Die Allianz&#8220;</em> von S. J. Tilly. Nicht, weil ich das Buch oder die Autorin an den Pranger stellen möchte — im Gegenteil, ich mochte die Geschichte insgesamt tatsächlich! Nur diese eine Szene hat mich einmal komplett aus der Lesefassung gekickt. Deshalb bleibt es bei meinem sehr persönlichen „Eieieieiei“-Moment.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Kerker, Kink und Kinnlade: Diese erotische Szene war mir zu viel" width="590" height="85" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Kerkerszene&#8220;:<br />
Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.<br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Holly Roberds — Tasting Red</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/holly-roberds-tasting-red/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 19:13:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erotisches]]></category>
		<category><![CDATA[Paranormales/Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Hexen]]></category>
		<category><![CDATA[Paranormal]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Was passiert, wenn Rotkäppchen plötzlich nicht nur dem großen bösen Wolf begegnet, sondern ausgerechnet auf seinen Schutz angewiesen ist? In „Tasting Red“ wird das Märchen wild, spicy und herrlich magisch neu erzählt. Zwischen Gefahr, Chaos und knisternder Anziehung müssen Red und Brexley herausfinden, ob sie einander trauen können. Und sagen wir mal so: Dieser Wolf hat definitiv Biss.&#8220; &#160; Tasting Red Holly Roberds Originaltitel: Tasting Red Verlag: Independently published ISBN: 979-8268143706 ASIN: B0FX5Q7RWQ Erscheinungsdatum: 10. Januar 2026 Genre: Paranormal / Märchenadaption Teil einer Serie: The Lost Girls 1) Tasting Red 2) Chasing Goldie 3) Igniting Cinder Klappentext Was hast du doch für große… Zähne Auf zum Haus meiner Großmutter. Ich bin dorthin unterwegs, obwohl ich mit Magie und meinem früheren Leben nichts mehr zu tun haben will. Schon gar nicht mehr, nachdem ich von der Fairy Fine Arts Academy geflogen bin. Doch als ich im Schlafzimmer meiner Großmutter einen gefährlichen, stark vernarbten Wolfswandler vorfinde, gerät der zerbrechliche, menschliche Lebensstil, den ich mir aus dem Nichts aufgebaut habe, in Gefahr.   Magie, Chaos und meine Vergangenheit stürzen sich auf mich wie ein rasender Oger auf Pixie Sticks.   Meine Großmutter ist spurlos verschwunden und ich werde gejagt.   Der große, böse Wolf ist der Einzige, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Was passiert, wenn Rotkäppchen plötzlich nicht nur dem großen bösen Wolf begegnet, sondern ausgerechnet auf seinen Schutz angewiesen ist?<br />
In „Tasting Red“ wird das Märchen wild, spicy und herrlich magisch neu erzählt.<br />
Zwischen Gefahr, Chaos und knisternder Anziehung müssen Red und Brexley herausfinden, ob sie einander trauen können.<br />
Und sagen wir mal so: Dieser Wolf hat definitiv Biss.&#8220;</strong></em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tasting Red</strong><br />
Holly Roberds</p>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Tasting Red<br />
<strong>Verlag:</strong> Independently published<br />
<strong>ISBN:</strong> 979-8268143706<br />
<strong>ASIN: </strong>B0FX5Q7RWQ<br />
<strong>Erscheinungsdatum:</strong> 10. Januar 2026<br />
<strong>Genre:</strong> Paranormal / Märchenadaption</p>
<p><strong>Teil einer Serie:</strong> The Lost Girls<br />
1) Tasting Red<br />
2) Chasing Goldie<br />
3) Igniting Cinder</p>
<p><strong>Klappentext</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Was hast du doch für große… Zähne</strong></em><br />
<em>Auf zum Haus meiner Großmutter. Ich bin dorthin unterwegs, obwohl ich mit Magie und meinem früheren Leben nichts mehr zu tun haben will. Schon gar nicht mehr, nachdem ich von der Fairy Fine Arts Academy geflogen bin. Doch als ich im Schlafzimmer meiner Großmutter einen gefährlichen, stark vernarbten Wolfswandler vorfinde, gerät der zerbrechliche, menschliche Lebensstil, den ich mir aus dem Nichts aufgebaut habe, in Gefahr.   Magie, Chaos und meine Vergangenheit stürzen sich auf mich wie ein rasender Oger auf Pixie Sticks.  </em><br />
<em>Meine Großmutter ist spurlos verschwunden und ich werde gejagt.   Der große, böse Wolf ist der Einzige, der mich beschützen kann, bis meine Großmutter wieder auftaucht.   Aber das Schlimmste ist, dass ich läufig bin. Ich habe dem Werwolf gesagt: „Nicht anfassen“. Aber bei meinem Glück war er natürlich nicht auf der Hundeschule. Je länger wir gemeinsam in dieser Situation feststecken, desto wahrscheinlicher wird es, dass er mich entweder selbst umbringt oder mir zeigt, wie groß und böse er wirklich ist…  </em><br />
<em><strong>In dieser pikanten, actiongeladenen Märchen-Neuinterpretation ist Rotkäppchen eher scharf als süß, und der große, böse Wolf will eine Kostprobe…</strong></em></p>
<p>Quelle Klappentext und Cover: <a href="https://www.facebook.com/hollyroberdsauthorpage/?locale=de_DE"><strong>Holly Roberds</strong></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/Tasting-Red-Pikante-Neuinterpretation-Rotk%C3%A4ppchen-ebook/dp/B0FX5Q7RWQ/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&amp;dib_tag=se&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.6F6Vt_gcsKVUuaQH2sXoIByUIFGgneMaoCJZ57YCJx9nMv9I1TAUOdaTZxPC8FQNqnxt1uLNpTkj0gB0qni3f0vTTFWRPtShvjEwDMMPOrmaMK1gCqcOKjs2C2IRmTq0k5Z4iQ2UIx_wX0RAO2gImA.2xyT5SpLFupD3wiV9t24oob2ma8DSnHQlo1pjzuZSYo&amp;qid=1778784163&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54581" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_706_thelostgirls_1.png" alt="The Lost Girls 1 Holly Roberds Rezension Buchbesprechung Cover" width="347" height="545" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_706_thelostgirls_1.png 347w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_706_thelostgirls_1-191x300.png 191w" sizes="auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px" /></a></p>
<p><strong>Kas Bewertung</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-31882" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_4_5.png" alt="Holly Roberds — Tasting Red" width="333" height="50" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_4_5.png 333w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_4_5-300x45.png 300w" sizes="auto, (max-width: 333px) 100vw, 333px" /></p>
<p style="text-align: justify;">In <em>„Tasting Red“</em> wird Rotkäppchen alles andere als brav und unschuldig neu erzählt. Red will mit Magie und ihrem früheren Leben eigentlich nichts mehr zu tun haben, doch als sie im Haus ihrer verschwundenen Großmutter auf einen gefährlichen, vernarbten Wolf-Shifter trifft, ist es mit ihrem mühsam aufgebauten normalen Leben schlagartig vorbei. Plötzlich wird sie gejagt, ihre Vergangenheit holt sie ein und ausgerechnet der große böse Wolf scheint der Einzige zu sein, der sie beschützen kann. Dumm nur, dass zwischen Gefahr, Misstrauen und jeder Menge Chaos auch noch eine gewaltige Anziehung knistert, die sich nicht so leicht ignorieren lässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Holla die Waldfee, dieses Buch fackelt wirklich nicht lange. Kaum ist man ein paar Seiten drin, landet man auch schon mitten in der ersten spicy Szene und merkt ziemlich schnell: Diese Märchenadaption ist definitiv nichts für zarte Rotkäppchen-Nerven. Holly Roberds nimmt die bekannte Grundidee rund um Red, Großmutter und den großen bösen Wolf, wirft Magie, Shifter, Fae-Vibes, Humor, Hitze und eine ordentliche Portion Action dazu und macht daraus eine Geschichte, die deutlich wilder, frecher und sinnlicher ist, als man es von einem klassischen Märchen erwarten würde.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Einstieg war für mich anfangs ein kleines bisschen holprig, weil man direkt in diese besondere Welt geworfen wird und sich erst einmal zwischen Magie, Vergangenheit, Gefahr und Reds aktueller Situation zurechtfinden muss. Aber genau das hat sich für mich schnell ins Positive gedreht. Sobald ich angekommen war, hatte die Geschichte einen schönen Sog und ich wollte wissen, was wirklich hinter allem steckt, was mit Reds Großmutter passiert ist und welche Rolle Brexley dabei tatsächlich spielt. Besonders mochte ich, dass sich die Geschichte nicht nur auf Spice verlässt, auch wenn der definitiv sehr präsent ist. Es gibt genug Spannung, Entwicklung und märchenhafte Elemente, damit das Ganze nicht nur heiß, sondern auch unterhaltsam bleibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Brexley hat mir als großer böser Wolf richtig gut gefallen. Er ist gefährlich, verschlossen, kantig und trägt spürbar seine eigenen Narben mit sich herum. Gerade diese Mischung aus Bedrohlichkeit und Verletzlichkeit macht ihn interessant. Schön fand ich, wie er sich im Laufe der Handlung verändert: vom einsamen Wolf, der Nähe eher meidet, zu jemandem, der langsam zulässt, dass Red ihm unter die Haut geht. Diese Entwicklung wirkte für mich nicht künstlich erzwungen, sondern nachvollziehbar erzählt. Auch die kleinen, weicheren Momente rund um ihn, Red und ihre beiden Kaninchen haben mir besonders gut gefallen, weil sie diesem eigentlich düsteren, wilden Charakter eine unerwartet zarte Seite gegeben haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch Red selbst macht eine spürbare Veränderung durch. Sie ist nicht einfach nur die Frau, die beschützt werden muss, sondern jemand mit eigener Geschichte, eigenen emotionalen Wunden und einer Vergangenheit, vor der sie nicht ewig weglaufen kann. Ich mochte, dass ihre Entwicklung nicht überstürzt wurde. Man versteht, warum sie so reagiert, warum sie Abstand zu Magie und ihrem früheren Leben halten will und warum Brexley für sie gleichzeitig Gefahr und Rettungsanker ist. Zwischen den beiden knistert es gewaltig, aber mir hat gefallen, dass unter der körperlichen Anziehung auch Vertrauen, Schutz und emotionale Annäherung wachsen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Nebenfiguren wurden ebenfalls schön eingebunden. Reds Großmutter bleibt durch ihr Verschwinden ein wichtiger Motor der Handlung, während die anderen Lost Girls, Cinder und Goldy, neugierig auf mehr machen. Man bekommt hier schon das Gefühl, dass diese Reihe noch einiges zu bieten hat und dass jede dieser Figuren ihre ganz eigene Geschichte mitbringen könnte. Auch Hänsel und Gretel als Antagonisten haben funktioniert, denn ihnen bringt man sehr schnell die passende Portion Abneigung entgegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Für mich war <em>„Tasting Red“</em> eine stimmige, spicy und actionreiche Märchenadaption, die Rotkäppchen auf eine moderne, paranormale und ziemlich heiße Weise neu interpretiert. Der Anfang brauchte bei mir kurz, aber danach hat mich die Geschichte gut gepackt und mir abwechslungsreiche Lesestunden beschert. Wer Märchen-Retellings mag, die nicht süß und harmlos daherkommen, sondern frech, sinnlich, magisch und ein bisschen wild sind, sollte hier definitiv einen Blick riskieren. 4,5 Punkte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz gefasst:</strong> <em>„Tasting Red — The Lost Girls 1“ von Holly Roberds ist eine heiße, unterhaltsame und temporeiche Rotkäppchen-Adaption mit Magie, Wolf-Shifter, Humor, Spannung und ordentlich Knistern. Für mich ein gelungener Reihenauftakt mit märchenhaftem Chaos.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tasting Red</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/tasting-red/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 16:40:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Mein aktueller Lesestoff]]></category>
		<category><![CDATA[Paranormal]]></category>
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					<description><![CDATA[„Märchenhaft, magisch und ziemlich heiß: In „Tasting Red“ trifft Rotkäppchen auf einen vernarbten Wolfswandler, der eindeutig mehr ist als nur der große, böse Wolf.Zwischen verschwundener Großmutter, alter Magie und sehr gefährlichem Knistern wird schnell klar: Diese Neuinterpretation ist nichts für zarte Märchen-Seelen.“ &#160; Himmel, Arsch und Zwirn, geneigte Lesende! Ich hatte Euch vor in paar Tagen von meiner Neuanschaffung &#8222;Tasting Red — Die Lost Girls 1&#8220; erzählt, bzw. ein Bisschen über die Herkunft des Märchens &#8222;Rotkäppchen&#8220;. Und &#8222;Tasting Red&#8220; ist eine Neuinterpretation des Märchens. Und ich muss sagen &#8230; räuspert sich &#8230; das hat dermaßen heiß angefangen. Mein lieber Herr Gesangsverein. Noch weiß ich nicht, was Red, die Protagonistin des Buches tief in sich verbirgt &#8211; und sie selbst, weiß es glaube ich auch nicht. Doch dass da was sein muss, ist irgendwie offensichtlich, denn warum sonst sollte sie immer bei &#8230; UPSI, das darf ich jetzt aber nicht verraten, sonst wird mir wieder ein Spoiler-Queen um die Ohren geworfen. *hüstelt* Was hast du doch für große… Zähne Auf zum Haus meiner Großmutter. Ich bin dorthin unterwegs, obwohl ich mit Magie und meinem früheren Leben nichts mehr zu tun haben will. Schon gar nicht mehr, nachdem ich von der Fairy [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>„</strong></em><em><strong>Märchenhaft, magisch und ziemlich heiß: In „Tasting Red“ trifft Rotkäppchen auf einen vernarbten Wolfswandler,<br />
der eindeutig mehr ist als nur der große, böse Wolf.<br data-start="183" data-end="186" data-is-only-node="" />Zwischen verschwundener Großmutter, alter Magie und sehr gefährlichem Knistern wird schnell klar:<br />
Diese Neuinterpretation ist nichts für zarte Märchen-Seelen.“</strong></em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Himmel, Arsch und Zwirn, geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hatte Euch vor in paar Tagen von meiner Neuanschaffung <em>&#8222;Tasting Red — Die Lost Girls 1&#8220;</em> erzählt, bzw. ein Bisschen über die Herkunft des Märchens &#8222;Rotkäppchen&#8220;. Und <em>&#8222;Tasting Red&#8220;</em> ist eine Neuinterpretation des Märchens. Und ich muss sagen &#8230; räuspert sich &#8230; das hat dermaßen heiß angefangen. Mein lieber Herr Gesangsverein. Noch weiß ich nicht, was Red, die Protagonistin des Buches tief in sich verbirgt &#8211; und sie selbst, weiß es glaube ich auch nicht. Doch dass da was sein muss, ist irgendwie offensichtlich, denn warum sonst sollte sie immer bei &#8230; UPSI, das darf ich jetzt aber nicht verraten, sonst wird mir wieder ein Spoiler-Queen um die Ohren geworfen. <strong>*hüstelt*</strong></p>
<p><a href="https://www.amazon.de/Tasting-Red-Pikante-Neuinterpretation-Rotk%C3%A4ppchen-ebook/dp/B0FX5Q7RWQ/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=3UI09ZW50L9QD&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.FGGtjg5WvCZwTj4eFNhhbcVjRr8Bt6tgxE4oqDWdCXPZ0kStsDa5cFO9IsOlsYWV.RGzUTYsg4Z809UgOov317NaUUPTdS1-x9nj8-PW5BbQ&amp;dib_tag=se&amp;keywords=tasting+red+holly+roberts+deutsch&amp;qid=1777227822&amp;s=digital-text&amp;sprefix=tasting+red+holly+roberds+deutsch%2Cdigital-text%2C108&amp;sr=1-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-54161 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/dielostgirls_1.png" alt="Tasting Red Die Lost Girls 1 Holly Roberds Buchvorstellung Meine tägliche Dosis" width="261" height="416" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/dielostgirls_1.png 261w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/dielostgirls_1-188x300.png 188w" sizes="auto, (max-width: 261px) 100vw, 261px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Was hast du doch für große… Zähne</strong></em><br />
<em>Auf zum Haus meiner Großmutter. Ich bin dorthin unterwegs, obwohl ich mit Magie und meinem früheren Leben nichts mehr zu tun haben will. Schon gar nicht mehr, nachdem ich von der Fairy Fine Arts Academy geflogen bin. Doch als ich im Schlafzimmer meiner Großmutter einen gefährlichen, stark vernarbten Wolfswandler vorfinde, gerät der zerbrechliche, menschliche Lebensstil, den ich mir aus dem Nichts aufgebaut habe, in Gefahr.   Magie, Chaos und meine Vergangenheit stürzen sich auf mich wie ein rasender Oger auf Pixie Sticks.  </em><br />
<em>Meine Großmutter ist spurlos verschwunden und ich werde gejagt.   Der große, böse Wolf ist der Einzige, der mich beschützen kann, bis meine Großmutter wieder auftaucht.   Aber das Schlimmste ist, dass ich läufig bin. Ich habe dem Werwolf gesagt: „Nicht anfassen“. Aber bei meinem Glück war er natürlich nicht auf der Hundeschule. Je länger wir gemeinsam in dieser Situation feststecken, desto wahrscheinlicher wird es, dass er mich entweder selbst umbringt oder mir zeigt, wie groß und böse er wirklich ist…  </em><br />
<em><strong>In dieser pikanten, actiongeladenen Märchen-Neuinterpretation ist Rotkäppchen eher scharf als süß, und der große, böse Wolf will eine Kostprobe…</strong> (</em>Quelle Klappentext und Cover: <a href="https://www.facebook.com/hollyroberdsauthorpage/?locale=de_DE"><strong>Holly Roberds</strong></a>)</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-50950 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Tasting Red" width="513" height="101" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der vermeintlich böse Wolf ist wirklich sehr sehr lecker anzusehen. <strong>*yummi*</strong> Ich mag ja fiktive Helden, die Narben tragen und auf ihn trifft es zu. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, woher genau diese Gesichtsnarben kommen! Ich habe da eine Vermutung, mal sehen, ob sich diese im Laufe der Geschichte als wahr herausstellen wird. Wäre möglich!</p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;">Gerne verlinke ich Euch hier zusätzlich 👉 &#8222;<a href="https://meinetaeglichedosis.de/rotkaeppchen-war-gestern-heute-wird-der-wolf-gekostet/"><strong>Rotkäppchen war gestern – heute wird der Wolf gekostet&#8220;.</strong></a> Denn dort gibt es die Infos über das ursprüngliche Märchen. Sofern ihr die folgenden, verlinkten Beiträge noch nicht kennt, könnt ihr gerne noch etwas in <em>märchenhaft</em> Angehauchtem schmökern. Viel Freude dabei und ich hoffe natürlich, dass ihr evtl. das ein- oder andere Buch für euch entdeckt, das euch bisher entgangen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">👉<a href="https://meinetaeglichedosis.de/aus-kindermaerchen-werden-maerchen-fuer-erwachsene/"><strong>Aus Kindermärchen werden Märchen für Erwachsene …</strong></a></p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/stasia-black-die-jungfrau-von-nebenan/"><strong>Rezension zu Stasia Blacks — Die Jungfrau von nebenan </strong></a>In der Rezension könnt ihr euch zu den anderen Bänden der „Ländliche Leidenschaft“-Reihe durchklicken. Sie können unabhängig voneinander gelesen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/mythologie-mit-augenzwinkern-von-vampiren-bis-gargoyles-mit-einem-klick-durch-die-wunderwelt/"><strong>Mythologie mit Augenzwinkern: Von Vampiren bis Gargoyles – Mit einem Klick durch die Wunderwelt! </strong></a>Von hier aus geht es weiter zu allen Beiträgen von „Mythologie mit Augenzwinkern“</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne,  vor dem Buch ist während des Buches ist nach dem Buch.</p>
<p><em>Ka</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Silphium – Das antike Lustkraut, bei dem selbst Amor vermutlich nervös wurde</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/silphium-das-antike-lustkraut-bei-dem-selbst-amor-vermutlich-nervoes-wurde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2026 19:04:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Mythologie mit Augenzwinkern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meinetaeglichedosis.de/?p=54341</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Ich saß unlängst da, stolperte über ein antikes Gewächs namens Silphium und stellte fest: Hoppla. Da klafft eine Wissenslücke in meinem Hirn. Und ihr kennt mich; so etwas lässt mein Hirn natürlich nicht einfach unbeschnuppert liegen.&#8220; Geneigte Lesende, Leser unter 18 Jahren sollten ab hier vielleicht lieber ein Kräuterlexikon ohne Nebenwirkungen aufschlagen. Wobei … genau da beginnt das Problem. Denn manchmal ist ein Kräuterlexikon eben nicht nur ein Kräuterlexikon. Manchmal steht da nicht bloß: „Hilft gegen Husten, Bauchweh und schlechte Laune.“ Manchmal steht da sinngemäß: „Dieses Gewächs würzt dein Essen, kuriert gefühlt die halbe Antike, weckt womöglich Lust, verhindert vielleicht deren Folgen und ist am Ende so begehrt, dass es von der Bildfläche verschwunden ist.“ Willkommen bei Silphium, dem antiken Rundum-sorglos-Pflänzchen für alle, die es angeblich zuerst zu sich nahmen, um gesteigert der Lust zu frönen, und die Pflanze danach einwarfen, damit die ausgelebte Lust babylos blieb. Silphium war ein sagenumwobenes Gewächs aus der Gegend um Kyrene, also der heutigen Kyrenaika in Libyen. In der Antike war diese Pflanze offenbar derart wertvoll, dass sie auf Münzen geprägt wurde. Nicht etwa als dekoratives „Ach, guck mal, ein nettes Blümchen“, sondern als stolzes Symbol einer Region, deren Wirtschaft ordentlich an diesem Gewächs [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Ich saß unlängst da, stolperte über ein antikes Gewächs namens Silphium und stellte fest: Hoppla. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Da klafft eine Wissenslücke in meinem Hirn. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Und ihr kennt mich; so etwas lässt mein Hirn natürlich nicht einfach unbeschnuppert liegen.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">Leser unter 18 Jahren sollten ab hier vielleicht lieber ein Kräuterlexikon ohne Nebenwirkungen aufschlagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wobei … genau da beginnt das Problem.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn manchmal ist ein Kräuterlexikon eben nicht nur ein Kräuterlexikon. Manchmal steht da nicht bloß: „Hilft gegen Husten, Bauchweh und schlechte Laune.“ Manchmal steht da sinngemäß: „Dieses Gewächs würzt dein Essen, kuriert gefühlt die halbe Antike, weckt womöglich Lust, verhindert vielleicht deren Folgen und ist am Ende so begehrt, dass es von der Bildfläche verschwunden ist.“</p>
<p style="text-align: justify;">Willkommen bei Silphium, dem antiken Rundum-sorglos-Pflänzchen für alle, die es angeblich zuerst zu sich nahmen, um gesteigert der Lust zu frönen, und die Pflanze danach einwarfen, damit die ausgelebte Lust babylos blieb.</p>
<p style="text-align: justify;">Silphium war ein sagenumwobenes Gewächs aus der Gegend um Kyrene, also der heutigen Kyrenaika in Libyen. In der Antike war diese Pflanze offenbar derart wertvoll, dass sie auf Münzen geprägt wurde. Nicht etwa als dekoratives „Ach, guck mal, ein nettes Blümchen“, sondern als stolzes Symbol einer Region, deren Wirtschaft ordentlich an diesem Gewächs hing. Silphium war Handelsware, Heilmittel, Gewürz und vermutlich auch Gegenstand sehr lebhafter … viriler Erwartungen.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54344" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/silphium_und_muenze.png" alt="Silphium antikes Gewächs Münze aus Kyrene" width="1449" height="1086" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/silphium_und_muenze.png 1449w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/silphium_und_muenze-300x225.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/silphium_und_muenze-1024x767.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/silphium_und_muenze-768x576.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/silphium_und_muenze-750x562.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1449px) 100vw, 1449px" /></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Der Teil, bei dem meine Bloghistorie<br />
vehement zu mir herübergewunken hat<br />
</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, hier auf <em>Meine tägliche Dosis</em> habe ich schon über so einiges geschrieben. Über erotische Bücher. Über die literarische Wundertüte namens Penis<a href="https://meinetaeglichedosis.de/wundertuete-penis/"><span style="color: #800000;"><strong> &#8212;&gt;KLICK</strong></span></a>. Über Helden, die offenbar mit eingebautem Maßband geliefert werden. Über Übungen auf Hüpfbällen, bei denen man sich fragt, ob die Sportabteilung oder doch eher die Schlafzimmerabteilung zuständig ist. &#8212;&gt; Über <a href="https://meinetaeglichedosis.de/sapiosexualitaet-macht-intelligenz-wirklich-sexy/"><span style="color: #800000;"><strong>Sapiosexualität.</strong></span></a> Über Bücher, in denen es mal mehr, mal weniger üppig knistert.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann waren da diese E-Mails. Ihr erinnert euch vielleicht: Ich bekam tatsächlich Anfragen, ob ich statt eines Buches nicht lieber ein Potenzmittel testen wolle. Ein Potenzmittel. Für mich. <strong>*sich an der stirn kratzt*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Da stand ich nun, zwischen Büchern, die ich rezensieren wollte, meinem Bücherdrachen Hektor und der existenziellen Frage: Bin ich durch meine Wortergüsse auf dem Blog zur Potenzmittelkoryphäe avanciert? <strong>*knchknch*</strong> Offenbar war ich moderner Spam-Algorithmik zufolge nur noch einen Klick davon entfernt, im weißen Kittel durch die Bloglandschaft zu schreiten und zu verkünden: „Heute testen wir keine Mafia Romance, sondern Fleisch- und Blutpenis mit Ambition und exponentiellem Wachstum.“ <strong>*mit den wimpern klimpert*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Silphium: ein Tausendsassa?<br />
</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Plötzlich kam Silphium um die Ecke. Besser gesagt: Es sprang mich beim Lesen eines Artikels auf Spektrum der Wissenschaft an. Da wurden meine Antennen plötzlich mächtig groß und neugierig auf dieses antike Gewächs, das angeblich so viel konnte, dass  die Betreffzeile heutiger Werbemails vor Neid vermutlich grün anlaufen würden.</p>
<p style="text-align: justify;">Silphium wurde in antiken Quellen nämlich als Heil- und Gewürzpflanze beschrieben. Man schrieb dem Gewächs verschiedenste Wirkungen zu, von Verdauung über Husten bis zu allerlei medizinischen Anwendungen. Besonders spannend, und für unsere heutige kleine, <em>mythologisch angehauchte</em> Reise natürlich nicht ganz unschuldig, ist die spätere Verbindung mit Aphrodisiakum, Verhütung und möglicherweise auch Schwangerschaftsabbruch.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier muss man vorsichtig bleiben: Die genaue Pflanze ist nicht sicher identifiziert, und nicht jede moderne Behauptung lässt sich sauber aus antiken Quellen herausklopfen wie Sand aus einer alten Tunika nach einem Stell-dich-ein am Strand. Aber der Ruf, der Silphium umgibt, ist eindeutig: Diese Pflanze stand irgendwo zwischen Küche, Apotheke und potentem … upsi, ich meinte natürlich potenziellem Schlafzimmerregal.</p>
<p style="text-align: justify;">Kurz gesagt: Silphium war vielleicht nicht die „Pille der Antike“. Aber die Antike traute dieser Pflanze offenbar einiges zu. Vor allem dort, wo Liebe, Lust und Folgenabschätzung miteinander Ringelreihen tanzten. Und mal ehrlich: Das ist doch ein Stoff, bei dem Hektor definitiv vom Bücherstapel aufblicken würde.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ka“, würde er vermutlich sagen, „du willst mir also erzählen, die Römer hatten ein Kraut, das würzte, heilte, lüsterne Hoffnungen weckte und am Ende ausgestorben sein soll?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Ja, Hektor. Genau das“, würde ich murmeln.</p>
<p style="text-align: justify;">„Und heute schicken sie dir Potenzmittel-Spam?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Leider auch das.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Menschheit hat sich nicht sehr weit entwickelt.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Stimmt, mein weiser Bücherdrache. Sie hat nur das Medium gewechselt“, müsste ich ihm letztendlich zustimmen.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Die Geburt des Herzsymbols?</strong> </span></p>
<p style="text-align: justify;">Besonders hübsch wird die Sache durch die berühmten Münzen aus Kyrene. Auf ihnen sieht man Silphium oder seine Frucht beziehungsweise Samenform. Manche dieser Darstellungen erinnern an eine Herzform, weshalb es die — wie ich persönlich finde — sehr reizvolle Theorie gibt, dass unser heutiges Liebesherz vielleicht indirekt von Silphium inspiriert sein könnte. Bewiesen ist das nicht. Aber als Gedanke ist es so charmant, dass man ihn zumindest mit einem kleinen Zwinkern betrachten darf.</p>
<p style="text-align: justify;">Stellt euch das bitte einmal vor: Wir schicken heute Herzchen in Nachrichten, setzen sie unter Buchzitate, kleben sie gedanklich auf Romance-Cover und versehen damit alles, was irgendwie nach Liebe, Sehnsucht oder „ich brauche Band zwei sofort“ riecht. Und vielleicht, nur vielleicht, geht diese Form auf die Frucht eines Gewächses zurück, das in der Antike mit Lust, Fruchtbarkeit, Verhütung und sehr praktischen Hoffnungen verbunden wurde.</p>
<p>Das Herzsymbol! Nicht geboren aus einem romantischen Sonnenuntergang. Sondern womöglich aus einer Pflanze, bei der die halbe Antike dachte: „Davon nehme ich bitte noch etwas. Sicher ist sicher.“ Na, wenn das nicht interessant ist, weiß ich auch nicht. Auch wenn es nur eine Hypothese ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Obendrauf behaupte ich jetzt einfach mal, dass Amor vermutlich einen megafetten Kräutergarten hatte, in dem er dieses wirkungsvolle Kraut anbaute, der olle Schwerenöter.  Vielleicht hat er sogar seine Pfeilspitzen in einen Sud aus Silphium-Kraut getaucht. Puh, ich habe eindeutig zu viel paranormale Romances gelesen.  <strong>*kichert irre*<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Silphium schafft es bis in die Lyrik</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Auch literarisch lässt sich Silphium wunderbar einfangen. Catullus, der große römische Dichter der Küsse, erwähnt in einem seiner berühmten Lesbia-Gedichte die Gegend um das „silphiumtragende“ Kyrene. In diesem Gedicht geht es um die Frage, wie viele Küsse genug seien. Antwort: so viele wie Sandkörner in Libyen und Sterne, die nachts die heimlichen Lieben der Menschen beobachten. Himmel, warum fällt mir da jetzt nur das herzzerreißende Buch <a href="https://meinetaeglichedosis.de/tillie-cole-a-thousand-boy-kisses/"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8212;&gt; „A Thousand Boy Kisses“</strong></em></span></a> von Tillie Cole ein?!</p>
<p style="text-align: justify;">Ja, Silphium ist im Lesbia-Gedicht nicht der Hauptdarsteller, aber es steht poetisch im Hintergrund wie ein sehr diskreter Statist mit pikantem Ruf. <strong>*lässt die augenbrauen auf und ab hüpfen*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Dann wäre da noch Nero. Oh, NERO!</span></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Plinius der Ältere berichtet, dass der letzte bekannte Stängel Silphium aus Kyrenaika angeblich Kaiser Nero als Kuriosität geschickt wurde. Ob das wirklich der dramatische letzte Auftritt dieser Pflanze war, lässt sich nicht mit moderner Gewissheit sagen. Aber als Szene ist sie grandios: Ein Gewächs voller Luxus, Begehren und medizinischer Hoffnungen endet ausgerechnet am Hof eines Kaisers, dessen Name nicht unbedingt für bescheidene Zurückhaltung steht. Wenn das kein antiker Abgang mit dramatischer Bühnenbeleuchtung ist, weiß ich auch nicht. Obwohl … bei Nero zuckt der Begriff „römische Feuersbrunst“ natürlich verführerisch mit den Flammen. <strong>*hüstelt historisch vorsichtig*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14pt; color: #800000;">Es wird spekuliert</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Niemand weiß heute mit absoluter Sicherheit, welche Pflanze Silphium genau war. Vermutet wird oft eine Verwandtschaft mit Ferula-Arten, also riesenfenchelartigen Doldenblütlern. Es gibt auch moderne Kandidaten, die diskutiert werden. Aber ohne erhaltenes Originalmaterial bleibt Silphium ein botanisches Rätsel mit sehr gutem Marketing.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-54347" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/silphium_beipackzettel.png" alt="Silphium Beipackzettel" width="636" height="915" /></p>
<p style="text-align: justify;">Silphium rauscht durch die Antike wie eine Mischung aus Luxusgewürz, Medizin und Liebesmythos. Das gilt für antike Gewächse genauso wie für vergriffene Buchausgaben, attraktive Nebenfiguren und Männer in Romances, die eigentlich viel zu gefährlich sind, aber leider sehr gut aussehen. Und damit sind wir wieder bei meinen geliebten Büchern. Ha! Die Kurve ist mir fast gelungen, ne? <strong>*lacht los*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In Romance-Romanen begegnen uns regelmäßig Helden, deren körperliche Ausstattung offenbar in einer eigenen <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/mythos-maennergroesse-wenn-der-held-das-massband-sprengt/"><strong>&#8212;&gt; mythologischen Maßeinheit</strong></a></span> angegeben werden müsste. Da wird nicht beschrieben, da wird vermessen. Da fragt man sich: Hat der Mann eine Hose an oder transportiert er ein architektonisches Wunder? Während moderne Lesende sich dabei manchmal fragen, ob das anatomisch, logistisch und textiltechnisch wirklich alles so funktionieren kann, saß die Antike womöglich schon vor zweitausend Jahren da und dachte: „Wir haben da ein Kraut &#8230;“</p>
<p style="text-align: justify;">Manche Dinge ändern sich nie. Nur dass wir heute Spam-Mails und Suchmaschinen haben, während Kyrene Münzen prägte und Silphium in die Welt hinausschickte. Vielleicht ist das der eigentliche gemeinsame Nenner: Menschen waren schon immer neugierig, wenn es um Liebe, Lust, Körper, Wirkung und Wunschdenken ging.</p>
<p style="text-align: justify;">Inzwischen bin ich soweit zu sagen: Eigentlich wollte ich doch nur ein wenig nachlesen, was Silphium für eine Pflanze war. Aber ihr kennt ja mein Hirn, das macht dann BÄNG und rattert los. Ungefragt. Aber eines ist sicher, geneigte Lesende: Ich werde kein modernes Potenzmittel testen. Ich werde Hektor nichts unter die Cookies mischen. Und falls irgendwo ein Händler auftaucht und mir „echtes Silphium“ andrehen möchte, werde ich sehr höflich lächeln und ihn von meinem Bücherdrachen nachdrücklich vom Hof jagen lassen. Er spielt doch so gerne mit seinem Drachenfeuer. <strong>*kichert*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Sofern ihr neugierig darauf seid, welche anderen mythologischen Abenteuer ich noch ausgegraben habe: Alle bisherigen Beiträge dieser Kategorie findet ihr hier – mit einem Augenzwinkern garantiert. —&gt;<span style="color: #800000;"> <strong>KLICK</strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/mythologie-mit-augenzwinkern-von-vampiren-bis-gargoyles-mit-einem-klick-durch-die-wunderwelt/"><strong> „Mythologie mit Augenzwinkern: Von Vampiren bis Gargoyles – Mit einem Klick durch die Wunderwelt!“</strong></a></span></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne: Passt auf eure Kräuter auf und traut nicht jeder antiken Wunderpflanze.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S.:</strong> Wenn ich es drauf hätte und mich in Archäobotanik, Ethnobotanik, Taxonomie, Pflanzensystematik und antiker Quellenkunde auskennen würde … OMG … ich würde dermaßen versuchen, dieses Pflänzchen wiederzubeleben, zu untersuchen und seine sagenumwobene Essenz unter die neugierige Menschheit zu bringen, natürlich erst nach ein paar &#8230; oder mehreren Selbstversuchen. <strong>:3</strong><br />
Ach ja, und bevor ich es vergesse: Mr. Spamversender bekäme selbstverständlich nichts davon ab. <strong>*höhöhö*</strong> So viel Strafe muss sein, da reicht ein Hintenanstellen definitiv nicht! Never. Ever.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.P.S.:</strong> Bevor ich es vergesse: Da gibt es noch die eine Sache mit der möglichen Wiederentdeckung. Der türkische Professor Mahmut Miski brachte vor einigen Jahren <em>Ferula drudeana</em> ins Spiel, eine seltene Ferula-Art aus Anatolien, die seiner Ansicht nach erstaunliche Ähnlichkeiten mit antiken Beschreibungen und Münzbildern des Silphiums aufweist. Untersucht hat er die Pflanze allerdings schon deutlich länger; seine Silphium-Hypothese machte vor allem ab 2021 die Runde. Die Pflanze soll interessante Inhaltsstoffe besitzen, ihr Harz wurde inzwischen sogar hinsichtlich Aroma und kulinarischer Verwendung untersucht. Ob <em>Ferula drudeana</em> nun wirklich das sagenumwobene antike Silphium ist oder „nur“ eine sehr reizvolle botanische Verwandte mit dramatischem Auftritt, bleibt umstritten. Aber mal ehrlich: Für ein antikes Rätselgewächs ist das doch ein ziemlich glamouröses Comeback-Gerücht.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Silphium – Das antike Lustkraut, bei dem selbst Amor vermutlich nervös wurde" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bild &#8222;Historischer Beipackzettel&#8220; &#8222;Interpretation von Silphium&#8220;:<br />
Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Felicity LaForgia — Amber Rain</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/felicity-laforgia-amber-rain/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 18:27:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erotisches]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössisches]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Zwischen Angst, Vertrauen und einer ungewöhnlichen Form der Nähe entspinnt sich in „Amber Rain“ eine intensive Geschichte, die unter die Haut geht. Felicity LaForgia verbindet Shibari, emotionale Tiefe und knisternde Spannung zu einer BDSM-Romance, die überrascht und fesselt.&#8220; &#160; Amber Rain Felicity LaForgia (Pseudonym des Autorenduos Nicole Wellemin und Corinna Vexborg) Originaltitel: &#8212; Verlag: Sieben Verlag ISBN:  ‎ 978-3864433610 Erscheinungsdatum: 1. Februar 2014 Genre: Erotik / BDSM Teil einer Serie: &#8212; Klappentext Eine Liebe, stärker als die Grenzen von Ethik und Moral. Leidenschaft und eine Tour de Force in die Abgründe aus Lust und Verlangen. Amber Rain Nicholas lebt für die Bühne. Eine Agoraphobie, die irrationale Angst, sich auf offenen Plätzen zu verlieren, fesselt sie jedoch an ihr Zuhause. Um ihre Leidenschaft, das Theaterspiel, dennoch ausleben zu können, hat sie sich ein ungewöhnliches Hobby ausgesucht. Dr. Richard Crispin Holloway ist psychiatrischer Gutachter, Neurologe und bewunderter Shibari-Künstler. Zwei Bereiche seines Lebens, die er konsequent trennt. Durch seinen feinen Spürsinn hat sich Richard einen Namen in der medizinischen Welt gemacht. In seinem Privatleben ist er Crispin, der Dom. Doch die Grenzen seiner zwei Leben verwischen, als er eines Abends eine Frau am Telefon hat, die ihn vom ersten Augenblick an fasziniert. Angeblich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><span style="color: #800000;"><b>&#8222;Zwischen Angst, Vertrauen und einer ungewöhnlichen Form der Nähe entspinnt sich in <strong data-start="123" data-end="139">„Amber Rain“</strong> eine intensive Geschichte,<br />
die unter die Haut geht. <br data-start="191" data-end="194" />Felicity LaForgia verbindet Shibari, emotionale Tiefe und knisternde Spannung zu einer BDSM-Romance, die überrascht und fesselt.&#8220;</b></span></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Amber Rain<br />
</b>Felicity LaForgia<br />
(Pseudonym des Autorenduos Nicole Wellemin und Corinna Vexborg)</p>
<p><b><br />
</b><strong>Originaltitel: </strong>&#8212;<span class="a-list-item"><br />
<strong>Verlag:</strong> Sieben Verlag</span><br />
<strong>ISBN</strong>:  <span class="a-list-item"><span class="a-text-bold"> ‎ </span> 978-3864433610</span><br />
<strong>Erscheinungsdatum</strong>: 1. Februar 2014<br />
<strong>Genre:</strong> Erotik / BDSM</p>
<p><strong>Teil einer Serie: &#8212;</strong></p>
<p><strong>Klappentext</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Liebe, stärker als die Grenzen von Ethik und Moral. Leidenschaft und eine Tour de Force in die Abgründe aus Lust und Verlangen. Amber Rain Nicholas lebt für die Bühne. Eine Agoraphobie, die irrationale Angst, sich auf offenen Plätzen zu verlieren, fesselt sie jedoch an ihr Zuhause. Um ihre Leidenschaft, das Theaterspiel, dennoch ausleben zu können, hat sie sich ein ungewöhnliches Hobby ausgesucht. Dr. Richard Crispin Holloway ist psychiatrischer Gutachter, Neurologe und bewunderter Shibari-Künstler. Zwei Bereiche seines Lebens, die er konsequent trennt. Durch seinen feinen Spürsinn hat sich Richard einen Namen in der medizinischen Welt gemacht. In seinem Privatleben ist er Crispin, der Dom. Doch die Grenzen seiner zwei Leben verwischen, als er eines Abends eine Frau am Telefon hat, die ihn vom ersten Augenblick an fasziniert. Angeblich heißt sie Josie. Und Josie will spielen …</p>
<p><em>Quelle Klappentext und Cover: <a href="https://www.sieben-verlag.de/"><strong>Sieben Verlag</strong></a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/Amber-Rain-Felicity-LaForgia/dp/3864433614/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=31VKT4NIQLRAE&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.k5u2QoSlWUNGXZ-SNDTuR61st7WSlnkV8kd5LQVKkQQOY5K-JK0KELC6J6pSvu7j8u0TXotCtRhjzzLT09PyWJarn9jXsDv_OFxIkrCDWLksYNzwVXs7E1_1sM9NHhrIuxdj8__P7GBhPsiTyhmqZXLpDgbETGbk3zoR4WSr_BGHLMW0-MtEFlwcVN2C_iDkBa5KiWiV1EVhAhAImks6EGnu3HTfVtySf99wJNZTNrc.cRgBl9sNKgLs27RmdBHg6bv5upN32hguhX_cFVKCUJA&amp;dib_tag=se&amp;keywords=amber+rain&amp;qid=1776967478&amp;s=books&amp;sprefix=amber+rain%2Cstripbooks%2C113&amp;sr=1-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54053" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/dose_698_amberrain.png" alt="Felicity LaForgia — Amber Rain" width="363" height="545" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/dose_698_amberrain.png 363w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/dose_698_amberrain-200x300.png 200w" sizes="auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px" /></a></p>
<p><strong>Kas Bewertung</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-31883" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png" alt="Felicity LaForgia — Amber Rain" width="333" height="50" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png 333w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5-300x45.png 300w" sizes="auto, (max-width: 333px) 100vw, 333px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Neurologe und psychiatrische Gutachter Dr. Richard Crispin Holloway hat ein besonderes Hobby, dem er in seiner Freizeit nachgeht: er ist Shibari-Künstler, eine japanische Art des Bondage. Dr. Richard Holloway stellt &#8211; falls erforderlich &#8211; psychologische Gutachten für die Metropolitan Police von London. Bei solch einem Auftrag, hat er ersten Kontakt zu Amber Rain Nicholas.</p>
<p style="text-align: justify;">Amber ist mit Leib und Seele Schauspielerin, doch leider hindert sie ihre Agoraphobie seit nunmehr einem Jahr, ihrem Beruf nachzugehen. Ihr Panik vor offenen Plätzen hindert sie vehement. Die selbe Angst, die sie bei einem Casting in Panik verfallen lässt, was wiederum eine Massenpanik auslöst. So wird sie in Polizeigewahrsam genommen, dort, bei der Metropolitan Police, sieht Crispin Amber das erste mal. Er kann sie &#8211; geschützt hinter einem Beobachtungsspiegel &#8211; betrachten. Und was er sieht, weckt sowohl seine Präsenz als Psychiater als auch seine Präsenz als Dom.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist die ungewöhnliche und überraschende Ausgangssituation von Felicity LaForgias <em>&#8222;Amber Rain&#8220;</em>. Da ich kein typischer BDSM-Leser bin, ging ich eher vorsichtig an das Buch heran und habe es mit keiner Silbe bereut. Wie durch einen erzählerischen Strudel, wird man in diese gefühlsmäßig intensive Geschichte von Felicity La Forgia hineingesaugt. Man ist erstaunt, dass, obwohl Amber Rain eigentlich den submissiv-Part in der Beziehung einnimmt, sie diejenige ist, die trotz ihrer Phobie, immensen Mut aufbringt. Durch das Band, nicht nur sprichwörtlich gemeint, das Crispin zu ihr knüpft, lernst sie was es heißt, einen Anker zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Felicity LaForgia hat es verstanden, den Leser glaubhaft zu vermitteln, was zwischen dem &#8222;Heldenpaar&#8220; geschieht. So ist es zudem wunderschön zu verfolgen, dass sich das Dom/Sub-Verhältnis fast ausschließlich in den &#8222;Spielereien&#8220; der beiden abspielt. Die innere Stärke, die Amber Rain gegenüber Crispin an den Tag legt, war beim Lesen regelrecht spürbar und ich habe vor meinem inneren Auge gesehen, wenn Crispin sie zu einem &#8222;Shibari-Kunstwerkt&#8220; verschnürt hat. Die innige Liebe, die Amber Rain und Crispin zueinander aufbauen ist außerordentlich liebevoll dargestellt, bis ein Geheimnis an die Oberfläche kommt, die alles bisherige zu zerstören droht. Was für eine geniale Geschichte. 5 absolut lesezufriedene Punkte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz gefasst:</strong> <em>Intensive, erotische Erzählung, die einem beim Lesen des öfteren die Sprache verschlagen lässt. Felicity La Forgias beschreibt die sexuelle Spielart des Shibari für den Leser sehr eindringlich und nachvollziehbar.</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Felicity LaForgia — Amber Rain" width="402" height="104" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kleine Einordnung</strong><b><strong data-start="1179" data-end="1201">:<br />
</strong></b>Diese Rezension hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. <br data-start="1307" data-end="1310" />&#8222;Amber Rain&#8220; erhielt ich 2014 als Rezensionsexemplar. Die Besprechung entstand unbezahlt und spiegelt ausschließlich meine persönliche Meinung wider.</p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was zur Hufe habe ich da gelesen? Zentauren-Erotik eskaliert.</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/was-zur-hufe-habe-ich-da-gelesen-zentauren-erotik-eskaliert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 16:17:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Buchvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Fantasy-Erotik besser gesagt Monster-Erotik kann vieles sein, aber ein Zentaur im Bett? Ich hatte plötzlich sehr viele anatomische Fragen &#8230; und ein Schleim-Trauma. Warum mich &#8222;Der Zentaur in meinem Wald&#8220; gleichzeitig amüsiert, irritiert und sprachlich hat zusammenzucken lassen, erzähle ich euch hier.&#8220; Geneigte Lesende! Nach einer erotischen Exkursion zu einem Zentauren und seiner menschlichen Gefährtin *hustet sich die Seele aus dem Leib*, mit dem Titel &#8222;Der Zentaur in meinem Wald&#8220; von L.V. Lane, muss ich unbedingt ein wenig darüber loswerden, bevor es mich in Fetzen zerreißt! Mir wurde die &#8222;Ein begehrter Beuteroman&#8220;-Serie von L.V. Lane immer in den sozialen Medien vorgeschlagen. So dachte ich mir, ich ziehe mal los und klicke mich durch die Reihe. Da ich nicht wusste, was mich erwartet, wählte ich &#8222;Der Zentaur in meinem Wald&#8220;, weil es sich um eine Kurzgeschichte handelt. Kurzgeschichten liefern meiner Meinung nach eine sehr gute Möglichkeit, Lesern Autoren vorzustellen. Also habe ich es mir gekauft. Bildgewaltig, aber historisch nicht ganz korrekt: &#8222;Der Raub der Sabinerinnen&#8220; in der etwas modifizierten Zentauren-Version. *höhö* Ja, ja, ich weiß. Paul Rubens kam ursprünglich ohne Zentauren aus. Das hier von Pixabay nennen wir jetzt einfach: künstlerisch frei. Himmel. Arsch und Zwirn aber auch, die hat es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Fantasy-Erotik besser gesagt Monster-Erotik kann vieles sein, aber ein Zentaur im Bett?<br />
Ich hatte plötzlich sehr viele anatomische Fragen &#8230; und ein Schleim-Trauma.<br />
Warum mich &#8222;Der Zentaur in meinem Wald&#8220; gleichzeitig amüsiert, irritiert<br />
und sprachlich hat zusammenzucken lassen, erzähle ich euch hier.&#8220;<br />
</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer erotischen Exkursion zu einem Zentauren und seiner menschlichen Gefährtin <strong>*hustet sich die Seele aus dem Leib*,</strong> mit dem Titel <em>&#8222;Der Zentaur in meinem Wald&#8220;</em> von L.V. Lane, muss ich unbedingt ein wenig darüber loswerden, bevor es mich in Fetzen zerreißt!</p>
<p style="text-align: justify;">Mir wurde die <em>&#8222;Ein begehrter Beuteroman&#8220;</em>-Serie von L.V. Lane immer in den sozialen Medien vorgeschlagen. So dachte ich mir, ich ziehe mal los und klicke mich durch die Reihe. Da ich nicht wusste, was mich erwartet, wählte ich <em>&#8222;Der Zentaur in meinem Wald&#8220;,</em> weil es sich um eine Kurzgeschichte handelt. Kurzgeschichten liefern meiner Meinung nach eine sehr gute Möglichkeit, Lesern Autoren vorzustellen. Also habe ich es mir gekauft.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-53833" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/zentaur_maid.png" alt="Der Zentaur in meinem Wald L.V. Lane Buch Erotik Fantasy" width="640" height="640" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/zentaur_maid.png 640w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/zentaur_maid-300x300.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/zentaur_maid-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><br />
<strong><em>Bildgewaltig, aber historisch nicht ganz korrekt: &#8222;Der Raub der Sabinerinnen&#8220; </em></strong><strong><em>in der etwas modifizierten Zentauren-Version. *höhö*<br />
</em>Ja, ja, ich weiß. Paul Rubens kam ursprünglich ohne Zentauren aus. Das hier von Pixabay nennen wir jetzt einfach: künstlerisch frei.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Himmel. Arsch und Zwirn aber auch, die hat es in sich! Ähm, ich habe mich schon gefragt, wie L.V. Lane das mit der Erotik zwischen Zentaur und Menschenfrau lösen wird.<strong> LOL</strong> Ganz schön einfallsreich, das sage ich euch, auch wenn manche Begebenheit nach totalem fiktionalen Irrsinn aussieht! Denn ein Zentaur, der mit seiner Frau im Bett liegt, um zu kuscheln und zu schlafen? Wirklich schlafen, nicht das, was ihr jetzt womöglich denkt. Doch: Wohin mit den Hufen?! <strong>*grinst frech*</strong> Er kann ja rein anatomisch nur seitlich liegen, oder? Oder liegt er beim Schlafen auch auf dem Rücken (irgendwie?) und die 4 Beine stehen alle nach oben oder ab dem Knie abgewinkelt nach unten hängend? Stellt euch nur dieses Bild vor. Meine Güte, meine Fantasie geht da dermaßen mit mir durch. Wer weiß: Vielleicht wäre das ja tatsächlich möglich, mit ein bisschen v<em>erbiegen</em>?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich meine, ab dem Rumpf wird aus dem menschlichen Körper schließlich ein Pferdekörper, mit ALLEM, was dazu gehört &#8230; <strong>*hustet sich noch lauter die Seele aus dem Leib*</strong> Aber hey! In der Fiktion gibt es offensichtlich nix, was es nicht gibt, ne? Was es jedoch gibt, ist, dass bei der Protagonistin durch die <em>&#8222;Göttin&#8220;</em> (sie wird von den Zentauren verehrt) ein bisschen &#8230; &#8230; nun ja, ihr wisst schon, wegen der Größe des &#8230; des zentaurischen Unaussprechlichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich höre jetzt lieber auf! Ich sage nur ein Wort: Schleim! Und ja, ich finde dieses Wort in der Übersetzung wirklich, wirklich sehr, sehr unschön. <strong>*brrr*</strong> Warum zum Henker hat man nicht andere, etwas im deutschen Sprachgebrauch angenehmere Worte finden können, wie z.B.</p>
<p style="text-align: justify;">• Feuchtigkeit<br />
• Nässe<br />
• Lustfeuchtigkeit<br />
• Erregungsfeuchtigkeit<br />
• Sekret (Okay, okay, das ist wohl zu &#8222;klinisch&#8220;)</p>
<p style="text-align: justify;">Aber ihr wisst sicherlich, was ich meine. Aber nun gut, so schlitterte ich also auf dem Schleim durch die Seiten und stolperte tatsächlich — auch wenn ich es bereits des Öfteren gelesen hatte — stets erneut über dieses Wort: Schleim. Nö, Schleim im erotischen Kontext ist nicht positiv konnotiert. Jedenfalls nicht in meinen Augen oder meinem Hirn. Denn es erinnert mich an:</p>
<p style="text-align: justify;">• Nasenschleimhautentzündung<br />
• Bronchitis<br />
• Schlodder<br />
• Schlonz</p>
<p style="text-align: justify;">Aber nicht an etwas, das erotisch anmuten soll. Doch mal abgesehen davon hat es das Buch in sich. Ja, die Handlung ist eher schmückendes Beiwerk, denn für mehr ist die Protagonistin viel zu &#8230; erregt. Aber der Zentaur, der managt das mit &#8230; Geduld. <strong>*lacht los*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das war&#8217;s vom Zentauren und seiner Maid. Und ja, ich schreibe keine Rezension dazu. Ich wüsste gar nicht, wie ich das ordentlich in Worte fassen soll. Okay, okay, ich wüsste es, ich mag aber nicht. *tiriliii*</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p>P.S. Grundgütiger! Fast hätte ich es vergessen, wer Lust auf ein bisschen Mythologie mit Augenzwinkern, bzw. auf Zentauren hat, der folge einfach dem Link zu <a href="https://meinetaeglichedosis.de/von-kronos-bis-hogwarts-die-wilden-mischwesen-im-galopp/">&#8212;&gt; <strong><span style="font-size: 10pt; color: #800000;">Von Kronos bis Hogwarts: Die wilden Mischwesen im Galopp!</span></strong></a></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Was zur Hufe habe ich da gelesen? Zentauren-Erotik eskaliert." width="324" height="79" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle: Pixabay.com von januszj</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sapiosexualität: Macht Intelligenz wirklich sexy?</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/sapiosexualitaet-macht-intelligenz-wirklich-sexy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 08:01:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Erotisches]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Hektor]]></category>
		<category><![CDATA[Themenwelten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://happy-end-buecher.de/?p=28283</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Macht Intelligenz sexy? Oder knistert es erst dann richtig, wenn Herz, Hirn und ein scharfer Dialog aufeinandertreffen? In meinem Blogartikel geht es um Sapiosexualität, charmante Populärwissenschaft und die Frage, warum der Geist vielleicht die unterschätzteste erogene Zone überhaupt ist. Mit einem Augenzwinkern, ein wenig Wissenschaft und natürlich einer Portion Hektor. &#8220; 😉 &#160; Geneigte Lesende, in der Vergangenheit habe ich mich bereits immer wieder mit dem Begriff der Sapiosexualität auseinandergesetzt, und auch heute ist das nicht anders. Der Grund für dieses erneute Aufflammen ist ein erotischer Roman und die Protagonistin, die darin ihr Unwesen … trieb. *mit den augen rollt über deren fette portion naivität* Wie dem auch sei, lösen wir uns nun von besagtem fiktiven Charakter und widmen uns der Sapiosexualität, ne? Nichts ist erotischer als eine gute, intelligente Konversation. Oder? Macht Intelligenz an? Ist ein kluger Geist sexy? Und warum gibt es Menschen, die innerlich schon leicht durchgaren, sobald ihr Gegenüber einen gescheiten Satz formuliert, ohne dabei sprachlich gegen drei Wände zu laufen? Und genau an dieser Stelle taucht früher oder später der Begriff Sapiosexualität auf. Sapiosexualität beschreibt die Erfahrung, Intelligenz als besonders anziehend oder erotisch zu empfinden. Wissenschaftlich wird das meist eher als Vorliebe oder Präferenz eingeordnet [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Macht Intelligenz sexy? Oder knistert es erst dann richtig, wenn Herz, Hirn und ein scharfer Dialog aufeinandertreffen?</strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>In meinem Blogartikel geht es um Sapiosexualität, charmante Populärwissenschaft und die Frage,<br />
warum der Geist vielleicht die unterschätzteste erogene Zone überhaupt ist.</strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Mit einem Augenzwinkern, ein wenig Wissenschaft und natürlich einer Portion Hektor. &#8220; </strong></em></span>😉</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">in der Vergangenheit habe ich mich bereits immer wieder mit dem Begriff der Sapiosexualität auseinandergesetzt, und auch heute ist das nicht anders. Der Grund für dieses erneute Aufflammen ist ein erotischer Roman und die Protagonistin, die darin ihr Unwesen … trieb. <strong>*mit den augen rollt über deren fette portion naivität*</strong> Wie dem auch sei, lösen wir uns nun von besagtem fiktiven Charakter und widmen uns der Sapiosexualität, ne?</p>
<p style="text-align: justify;">Nichts ist erotischer als eine gute, intelligente Konversation. Oder? Macht Intelligenz an? Ist ein kluger Geist sexy? Und warum gibt es Menschen, die innerlich schon leicht durchgaren, sobald ihr Gegenüber einen gescheiten Satz formuliert, ohne dabei sprachlich gegen drei Wände zu laufen?<br />
Und genau an dieser Stelle taucht früher oder später der Begriff Sapiosexualität auf. Sapiosexualität beschreibt die Erfahrung, Intelligenz als besonders anziehend oder erotisch zu empfinden. Wissenschaftlich wird das meist eher als Vorliebe oder Präferenz eingeordnet als als klar definierte sexuelle Orientierung. Trotzdem zeigt das Thema, wie stark geistige Reize unsere Anziehung beeinflussen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Sapiosexualität? Ja, ich weiß. Allein diese drei Buchstaben, die da so verdächtig mittendrin herumlungern, sorgen schon für Aufmerksamkeit. Beim zweiten Blick wird aber klar: Es geht nicht um ein unanständiges Fremdwort für Fortgeschrittene, sondern um die Idee, dass Intelligenz als besonders anziehend oder sogar erotisch empfunden wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Wort kommt vom lateinischen sapere, also <em>„wissen“</em> oder <em>„weise sein</em>“. Klingt rund, meint aber im Grunde eine ganz einfache Frage:  Was nützt die hübscheste Verpackung, wenn beim Reden geistiger Durchzug herrscht? Ich persönlich sage: eher wenig.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-53795" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/sapiosexualitaet.png" alt="Sapiosexualität Ist Intelligenz sexy Meine tägliche Dosis" width="612" height="487" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000; font-size: 14pt;"><strong>Sapiosexualität: sexy Wahrheit oder hübsch verpacktes Etikett?</strong></span><br />
Und jetzt kommt der Punkt, an dem das Internet gern sehr bedeutungsvoll mit den Augenbrauen wackelt und so tut, als sei hier schon alles restlos wissenschaftlich sortiert.<br />
Ist es aber nicht.<br />
Ja, es gibt Menschen, die Intelligenz wirklich ausgesprochen anziehend finden. <strong>*aufgeregt auf- und abhüpft und ich-ich-ich ruft*</strong> Nicht bloß im Sinne von „ach, ganz sympathisch“, sondern im Sinne von: Ui. Jetzt wird es interessant. Für manche ist ein kluger Kopf tatsächlich einer der wichtigsten Funken überhaupt. Für andere ist Intelligenz eher ein Bonus. Also etwas, das enorm helfen kann, aber nicht automatisch den ganzen Laden in Brand setzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wissenschaftlich würde man hier eher von einer Präferenz sprechen, also einer Vorliebe, nicht unbedingt von einer klar abgegrenzten sexuellen Orientierung. Und das finde ich eigentlich ganz tröstlich, denn der Mensch ist kompliziert genug, ohne dass wir jedes Kribbeln sofort in eine klinisch beschriftete Schublade pressen müssen.<br />
Mit anderen Worten: Ein geistreicher Mensch kann sehr sexy sein.<br />
Ein Mensch, der dir ungefragt dreißig Minuten lang etwas über Quantenphysik referiert, ist aber nicht automatisch eine Naturgewalt der Verführung. Außer natürlich, er kennt sich damit aus, 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/wenn-dein-buecherregal-ploetzlich-ein-quantenchaos-wird/"><span style="color: #800000;"><strong>warum aus meinem Bücherregal plötzlich ein Quantenchaos wird.</strong></span></a> Willst du das genauer erforschen, dann klick doch einfach mal dort vorbei.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 14pt; color: #800000;">Der Kopf flirtet mit</span></strong><br />
Was bei dem Thema gern vergessen wird: Anziehung ist nicht nur Bauch, Blick und Biochemie, sondern auch Kognition. Also Denkprozesse, die stattfinden, wie Wahrnehmen, Verstehen, Erinnern, Abwägen und Schlussfolgern. Sehr unromantisch formuliert könnte man also sagen: Bei manchen Menschen funkt es nicht zuerst bei einem Blick auf einen skulpturierten maskulinen Unterarm oder ein attraktives Dekolleté, sondern über die geistige Verarbeitung.<br />
Und ganz ehrlich?  Das ist doch eigentlich ziemlich charmant.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn natürlich registrieren wir nicht nur, wie jemand aussieht, sondern auch, wie jemand denkt. Ist da Witz? Schlagfertigkeit? Sprachgefühl? Tiefgang? Kann ein Mensch einen Gedanken zu Ende führen, ohne sich unterwegs dreimal selbst zu verlieren? <strong>*hüstelt verlegen. schweift nämlich selbst gerne ab. hüstelt nochmal.*</strong> Hat jemand dieses gewisse Etwas, bei dem man plötzlich auffallend aufmerksam zuhört?<br />
Wenn ja, dann kann genau das ungemein anziehend wirken.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 14pt; color: #800000;">Was man dazu sagen kann und was eher in die Rubrik „klingt toll, ist aber hübsch aufgepumpte Populärwissenschaft“ gehört</span></strong><br />
Rund um Sapiosexualität wird ja gern so getan, als hätte die Wissenschaft bereits mit einem roten Filzstift im Gehirn markiert, wo genau der „Diese Person ist klug und deshalb unfassbar heiß“-Knopf sitzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist, freundlich formuliert … nicht so.<br />
Selbstverständlich ist der Kopf beteiligt, wenn wir Menschen spannend, attraktiv oder begehrenswert finden. Denken, Fantasie, Erwartung, Emotion und körperliche Reaktion hängen zusammen.<strong> *yum-yum*</strong> Aber dieses gern erzählte Bild von wegen: Hier sitzt der Intelligenz-Schalter, dort springt das Lustlämpchen an, und zack, schon sind wir geistig verführt &#8230; nun ja. Das klingt sehr einfach, ist in Wahrheit aber eher die glatt geschliffene Version einer viel komplizierteren Sache.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn sexuelle Erregung ist kein einzelner Knopf, sondern eher ein Netzwerkprozess, bei dem verschiedene Vorgänge, also Gehirn und Körper, zusammenarbeiten. Wahrnehmung, Bewertung, Erwartung, Gefühl, Motivation, Erinnerung, all das spielt mit hinein. Nicht besonders sexy formuliert, ich weiß. Aber doch deutlich näher an der Wirklichkeit als jedes Bild vom magischen „Sapiosexualitäts-Zentrum“.<br />
Abgesehen davon: Jup, der Kopf flirtet definitiv mit.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Wenn der Geist „Mehr davon“ ruft</span></strong></span><br />
Übrigens könnte man populärwissenschaftlich sagen, dass bei der zwischenmenschlichen Anziehung auch das Belohnungssystem mitmischt. Jenes System, das mit Motivation, angenehmen Reizen <strong>*mit den wimpern klimpert*</strong> und dem Gefühl von „Oh, davon hätte ich gern eine fette Portion mehr“ zu tun hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann kommt noch das Dopamin daher. Der Botenstoff, der oft mit Belohnung, Motivation und Annäherung in Verbindung gebracht wird. Das heißt nicht, dass ein kluger Satz automatisch eine chemische Silvesterparty im Gehirn auslöst. Aber es heißt sehr wohl, dass geistige Reize im Menschen einiges in Bewegung setzen können. <strong>*sich Luft zufächelt und an den letzten gelesenen erotischen Roman denkt*</strong><br />
Und WAS Reize alles in Bewegung setzen können! Mit diesem Thema habe ich mich unlängst etwas näher beschäftigt. Lust auf einen kleinen Ausflug zu 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/wo-geschichten-wirklich-entstehen-im-kopf/"><span style="color: #800000;"><strong>„Wo Geschichten wirklich entstehen: im Kopf“</strong></span></a>? Dann nur herein spaziert.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit anderen Worten:  Ein brillanter Gedanke kann unter Umständen mehr auslösen als ein wohlgeformter Bizeps, der sich nur dekorativ im Türrahmen abstützt.<br />
Intelligenz als Vorspiel? Durchaus denkbar.<br />
Es könnte also durchaus sein, dass bei Menschen mit einer starken Vorliebe für Intelligenz das Vorspiel nicht mit dem beginnt, was man klassischerweise so darunter versteht,  <strong>*hihi*</strong> sondern mit etwas viel Gefährlicherem: einem Gespräch.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit einem Gegenüber, das nicht nur redet, sondern denkt.  Mit jemandem, der nicht in abgenutzten Floskeln badet, sondern wo es Funken schlägt.  Mit einer Person, die Sprache beherrscht, statt von ihr verprügelt zu werden.<br />
Vielleicht sind es philosophische Gespräche. Vielleicht trockener Humor. Vielleicht die Fähigkeit, einen klugen Gedanken elegant auf den Punkt zu bringen. Ich denke, jeder von uns tickt da anders, was das betrifft.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 14pt; color: #800000;">In der Fiktion? Aber hallo!</span></strong><br />
Spinnen wir das Ganze einmal Richtung Fiktion weiter, denn dort wird die Sache besonders köstlich.<br />
Ich behaupte nämlich: Der Geist ist eine sträflich unterschätzte erogene Zone.<br />
Gerade in Büchern.  Gerade in Dialogen.  Gerade dann, wenn zwei Figuren einander verbal umkreisen und man als lesender Mensch plötzlich das Gefühl hat, die Luft sei merklich wärmer geworden.</p>
<p style="text-align: justify;">Erotische Spannung entsteht schließlich nicht nur dann, wenn sich Figuren aus den Kleidern schälen. Manchmal reicht ein einziger intelligenter Schlagabtausch. Eine doppeldeutige Bemerkung. Ein Satz, der sitzt. Eine Szene, in der man merkt: Diese beiden Menschen fordern einander heraus, geistig wie emotional. Und auf einmal knistert es gewaltig, obwohl noch nicht einmal eine Fingerspitze an verbotene Orte gewandert ist.<strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das ist ja das Gemeine an Sprache.  Sie kann sehr anständig aussehen und trotzdem unanständig wirken. <strong>*aber sowas von vor sich hinmurmelt*</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000; font-size: 14pt;"><strong>Herz und Hirn: die unschlagbare Kombination</strong></span><br />
Persönlich finde ich Protagonisten, die über das doppelte H verfügen, nämlich Herz und Hirn, geradezu umwerfend. Es gibt kaum etwas Ermüdenderes als Heldinnen und Helden, die aussehen, als seien sie direkt aus einem göttlich ausgeleuchteten Traum gefallen, sich aber benehmen, als hätten sie beim Denken regelmäßig Sendeausfall.<br />
Da kann die Handlung noch so spannend sein. Da kann die Figur optisch noch so appetitlich daherkommen. Wenn sie Entscheidungen trifft, bei denen selbst ein Einzeller kurz innehält und sich fragt, ob das wirklich nötig war, dann versiegt meine Leselust erstaunlich schnell.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann stehe ich irgendwann an dem Punkt, an dem mir eine innere Stimme zuflüstert:  Blätterst du jetzt weiter oder klappst du das Buch mit jener Entschlossenheit zu, die sonst nur Menschen zeigen, die die Schnauze voll haben? Wie bereits in der Einleitung angemerkt, bin ich da über eine Heldin gestolpert &#8230; Mehr sage ich dazu nicht. Ich trinke lieber meinen Kaffee, optional meinen Pfefferminztee, atme tief durch und denke mir meinen Teil. Sehr deutlich. Sehr still. Sehr genervt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Aber nun Butter bei die Bücher</strong></span><br />
Ich überlege mal laut und stelle mir vor, mir gegenüber würde ein Mann sitzen, der mich optisch absolut nicht anspricht. Den ich zu allem Überfluss auch nicht riechen kann. Geruch ist, für mich persönlich, eine sehr wichtige Angelegenheit.<br />
Nun sitzt dort also dieser Mann. Er hat eine Intelligenz, die einem die Schuhe auszieht und die Fußnägel hochrollen lässt. Denn ist es nicht schrecklich, sich mit jemandem zu unterhalten, der den Geist eines Pantoffeltierchens sein Eigen nennt? Da kann der Gegenüber noch so ein Leckerli sein.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-53785" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2020/07/gespraech_sapiosexualitaet.png" alt="Sapiosexualität Bücherdrache Hektor Ka Meine tägliche Dosis Erotik" width="819" height="1335" /><br />
<strong><em>Ohne Worte :3</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Wie der, der mir jetzt auf einmal gegenübersitzt &#8230;<br />
Himmel. Arsch und Zwirn!<br />
Ich saß doch gerade eben noch dem müffelnden, unattraktiven Kerl mit der sexy Intelligenz gegenüber. Warum sitzt mir plötzlich Hektor gegenüber, in seiner menschlichen Gestalt. Die kräftigen Arme vor seiner maskulinen Brust verschränkt, während sich seine abgewetzte Jeans um anbetungswürdige Oberschenkel spannt? <strong>*sorry, sucht eben nach einem sabberlätzchen*</strong> Dessen Optik mir JEDESMAL die Schuhe auszieht und den Puls nach oben schnellen lässt?! Und dann auch noch seine sexy Intelligenz! Heiliges Kanonenrohr, was bin ich froh, dass mein Bücherdrache beides verbindet.</p>
<p style="text-align: justify;">Wobei man fairerweise sagen muss: Hektor hat da ohnehin eine gewisse … literarische Vorliebe.<br data-start="430" data-end="433" />Erotische Literatur gehört ganz klar zu seinen favorisierten Genres. Falls das bisher noch nicht bekannt war: Ich habe ihm tatsächlich schon einmal aus einem entsprechenden Werk vorgelesen. Aus 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/inka-loreen-minden-sinful-games/"><span style="color: #800000;"><strong><em data-start="627" data-end="641">Sinful Games</em></strong></span></a>, um genau zu sein.<br data-start="660" data-end="663" />Seine Reaktion? Sagen wir so: äußerst aufmerksam. Und verdächtig interessiert.<br data-start="741" data-end="744" />👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/hektor-oder-doch-sinful-games/"><span style="color: #800000;"><strong>Zum Blogbeitrag geht es hier entlang</strong></span></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Was also bleibt?</strong></span><br />
Vielleicht dies:<br />
Intelligenz macht nicht automatisch sexy.  Aber sie kann Anziehung sehr vertiefen.  Sie kann herrlich Spannung erzeugen.  Sie kann dafür sorgen, dass aus einem harmlosen Gespräch plötzlich eines wird, bei dem man sich fragt, ob es im Zimmer tatsächlich um 10 Grad wärmer geworden ist oder schlicht und ergreifend nur der Puls nach oben geschnellt ist.<br />
Und in der Fiktion gilt ohnehin: Eine Figur mit Herz, Verstand und der Fähigkeit, kluge Dinge auf reizvolle Weise zu sagen, hat beste Chancen, sich dauerhaft im Leserhirn einzunisten. Jedenfalls geht es mir so.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Zum Abschluss unserer sapiosexuellen Exkursion</strong></span><br />
Mit den letzten Worten halte ich mich an eine Wahrheit, die zumindest literarisch kaum zu widerlegen ist:<br />
Ein schöner Körper ist yummi . Ein kluger Kopf ist gefährlich.  Und beides zusammen ist für manche Figuren schlicht absofuckinglutely unverschämt, wie Hektor.</p>
<p style="text-align: justify;">Und nicht zu vergessen:<br />
<span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>A dirty mind is better than no mind at all.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne</p>
<p style="text-align: justify;">Eure <em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Sapiosexualität: Macht Intelligenz wirklich sexy?" width="398" height="114" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Buch mit Sapiosexualität&#8220; &amp; &#8222;Gedankenwelt Sapiosexualität&#8220;: Erstellt von Ka mit Hilfe einer KI.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn Körperteile plötzlich ein Eigenleben führen</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/wenn-koerperteile-ploetzlich-ein-eigenleben-fuehren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 09:01:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meinetaeglichedosis.de/?p=49766</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Manchmal ist es nicht die Story, die mich zum Lachen bringt, sondern die Übersetzung.Ein kleiner Satzdreher, und plötzlich tanzen Körperteile völlig aus der Reihe.Was dabei herauskommt? Kopfkino der ganz eigenen, leicht verstörenden Art.Neugierig? Dann lies besser auf eigene Gefahr weiter.&#8220; &#160; Geneigte Lesende, manchmal kann ich mich über Übersetzungen einfach nur köstlich amüsieren. Natürlich ist mir klar, dass die Passage, die mich zum Grinsen brachte, unfreiwillig komisch übersetzt war, daber genau das macht es ja nicht weniger lustig.. Warnung Anfang! Das folgende Beispiel wollte ich euch nicht vorenthalten und möchte die unter 18-Jährigen bitten, an dieser Stelle das Weite zu suchen. Ihr könntet von Folgendem sonst „traumatisiert“ werden. *hust* Das Weiterlesen erfolgt nun auf eigene Gefahr. Warnung Ende! In erotischen Szenen liest man ja des Öfteren vom Cunnilingus. Ihr wisst schon, cunnus, weibliche Scham, und lingua, Zunge. Also ein orales Highlight, dessen sich viele weibliche Protagonisten erfreuen. Natürlich erfreut sich Frau auch in der Realität daran, sofern der Partner dieser Kunst mächtig ist, aber das ist eine andere Geschichte. *mit den wimpern klimpert* Nun gibt es auch eine Umschreibung, die man in diesem Kontext immer und immer wieder liest: „seine Zunge umtanzt ihre Klit“. In der Kurzgeschichte, die ich unlängst [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Manchmal ist es nicht die Story, die mich zum Lachen bringt, sondern die Übersetzung.</strong></em></span><br data-start="340" data-end="343" data-is-only-node="" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Ein kleiner Satzdreher, und plötzlich tanzen Körperteile völlig aus der Reihe.</strong></em></span><br data-start="421" data-end="424" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Was dabei herauskommt? Kopfkino der ganz eigenen, leicht verstörenden Art.</strong></em></span><br data-start="498" data-end="501" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Neugierig? Dann lies besser auf eigene Gefahr weiter.&#8220;</strong></em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">manchmal kann ich mich über Übersetzungen einfach nur köstlich amüsieren. Natürlich ist mir klar, dass die Passage, die mich zum Grinsen brachte, unfreiwillig komisch übersetzt war, daber genau das macht es ja nicht weniger lustig..</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000; font-size: 14pt;"><strong>Warnung Anfang!</strong></span><br />
Das folgende Beispiel wollte ich euch nicht vorenthalten und möchte die unter 18-Jährigen bitten, an dieser Stelle das Weite zu suchen. Ihr könntet von Folgendem sonst „traumatisiert“ werden. *<strong>hust*</strong> Das Weiterlesen erfolgt nun auf eigene Gefahr.<br />
<span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Warnung Ende!</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">In erotischen Szenen liest man ja des Öfteren vom Cunnilingus. Ihr wisst schon, cunnus, weibliche Scham, und lingua, Zunge. Also ein orales Highlight, dessen sich viele weibliche Protagonisten erfreuen. Natürlich erfreut sich Frau auch in der Realität daran, sofern der Partner dieser Kunst mächtig ist, aber das ist eine andere Geschichte. <strong>*mit den wimpern klimpert*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1115" data-end="1470">Nun gibt es auch eine Umschreibung, die man in diesem Kontext immer und immer wieder liest: <em>„seine Zunge umtanzt ihre Klit“.</em> In der Kurzgeschichte, die ich unlängst las, war es jedoch etwas anders, denn dort <em>„umtanzte ihre Klitoris die Zunge des Mannes“.</em> Und hey, seid mir bitte nicht böse, aber ab diesem Moment ging meine Phantasie mit mir durch. <strong>*miep*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1472" data-end="1799">Scheiß Phantasie aber auch! Stellt euch das bitte mal bildlich vor. Eine Klitoris, die die Zunge umtanzt. Was muss das bitteschön für ein ungewöhnlich langes, hervorstehendes Teil sein? Von der Bewegung, die sie vollzog, mal ganz abgesehen. Höchst flexibel, kann ich da nur sagen. OMG! Das hat fast schon einen verstörenden Charakter, wenn es nicht so komisch wäre. <strong>*höhöhö*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1801" data-end="1973">Ihr seht, ein kleiner Übersetzungsverdreher kann für ordentlich Lachsalven sorgen! Jedenfalls, wenn die Phantasie nicht jugendfrei ist. Ich darf gar nicht dran denken … sonst geht das wieder los mit dem Weglachen!</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1801" data-end="1973"><em>Ka</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">
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