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	<title>Buch &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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	<description>Für alle, die lesen, lachen und ein bisschen Chaos im Leben lieben.</description>
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	<title>Buch &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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	<item>
		<title>King</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/king/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 06:12:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Mafia]]></category>
		<category><![CDATA[Mein aktueller Lesestoff]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Mafia Romance, Urlaub und ein King, der offenbar genauso wenig normal ist wie Nero? Ich stecke gerade mitten im zweiten Teil von S.J. Tillys „Die Allianz“ und sage mal so: Moralisch grau ist hier noch sehr freundlich formuliert. Wer Lust auf herrlich überzogene, gefährliche und komplett durchgeknallte Romance hat, darf gern mit mir reinschnuppern.&#8220; &#160; Geneigte Lesende, meine Nase steckt gerade mitten im 2. Teil von „Die Allianz“ von S.J. Tilly mit dem Titel „King“. Nachdem ich den herrlich überzogenen ersten Teil „Nero“ genossen habe, möchte ich natürlich wissen, wie es mit dem 2. Mitbegründer der Allianz, nämlich King, weitergeht, denn er ist nicht weniger durchgeknallt als Nero, will ich meinen. Auch wenn sein Image nach außen hin anders aussieht. Wenn ich allerdings bedenke, wozu er Savannah gerade gezwungen hat &#8230; holla die Waldfee. Dafür gehört ihm schon eine übergebraten. Aber hey, wir sprechen von Mafia Romance in der Fiktion, da kommen solch moralisch grauen Dinge vor, und wer das nicht mag, sollte von diesem Untergenre sowieso die Finger lassen &#8230; &#160; Okay, es stimmt, es war mein Fehler, anzunehmen, dass der Mann, mit dem ich ausgehe, nicht verheiratet ist. Es war ebenfalls mein Fehler, ihn zum Abendessen bei einem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Mafia Romance, Urlaub und ein King, der offenbar genauso wenig normal ist wie Nero?</strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Ich stecke gerade mitten im zweiten Teil von S.J. Tillys „Die Allianz“ und sage mal so: Moralisch grau ist hier noch sehr freundlich formuliert.</strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Wer Lust auf herrlich überzogene, gefährliche und komplett durchgeknallte Romance hat, darf gern mit mir reinschnuppern.&#8220;</strong></em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">meine Nase steckt gerade mitten im 2. Teil von <em>„Die Allianz“</em> von S.J. Tilly mit dem Titel <em>„King“.</em> Nachdem ich den herrlich überzogenen ersten Teil <em>„Nero“</em> genossen habe, möchte ich natürlich wissen, wie es mit dem 2. Mitbegründer der Allianz, nämlich King, weitergeht, denn er ist nicht weniger durchgeknallt als Nero, will ich meinen. Auch wenn sein Image nach außen hin anders aussieht. Wenn ich allerdings bedenke, wozu er Savannah gerade gezwungen hat &#8230; holla die Waldfee. Dafür gehört ihm schon eine übergebraten. Aber hey, wir sprechen von Mafia Romance in der Fiktion, da kommen solch moralisch grauen Dinge vor, und wer das nicht mag, sollte von diesem Untergenre sowieso die Finger lassen &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54401" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-allianz-2.png" alt="S.J. Tilly Cover Die Allianz KING Buchvorstellung" width="262" height="390" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-allianz-2.png 262w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-allianz-2-202x300.png 202w" sizes="(max-width: 262px) 100vw, 262px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Okay, es stimmt, es war mein Fehler, anzunehmen, dass der Mann, mit dem ich ausgehe, <span class="a-text-italic">nicht verheiratet</span> ist. Es war ebenfalls mein Fehler, ihn zum Abendessen bei einem Freund mitzunehmen, nur um dann herauszufinden, dass mein Freund auch mit <span class="a-text-italic">seiner</span> <span class="a-text-italic">Frau</span> befreundet ist – denn, siehe da, er <span class="a-text-italic">ist</span> verheiratet. Rein zufällig ist ebendiese Frau genau an diesem Abend auch bei meinem Freund zu Hause, weil ihr Mann <span class="a-text-italic">angeblich</span> arbeitenmusste.</em><br />
<em>Ihr seid verwirrt? Gut. Ich auch.</em><br />
<em>Natürlich überrascht es jetzt nicht unbedingt, dass die Frau meines Dates super sauer ist, weil sie herausgefunden hat, dass ihr Mann ein betrügerisches Arschloch ist.</em><br />
<em>Süße, ich versteh dich. Oh, aber um die Dinge noch komplizierter zu machen, sitzt neben der Frau meines Dates ein Mann. Ein Mann namens King, der anscheinend ihr Bruder ist und seinem Namen alle Ehre macht. Da mein <span class="a-text-italic">Date</span> aber ein untreuer Scheißkerl ist, werde ich auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich wegen King anfange zu sabbern – zumal ich ihn nie wiedersehen werde. Zumindest habe ich das nicht vor.</em><br />
<em>Ich habe vor, mit einem Uber zur Wohnung dieses Betrügers zu fahren und meine Autoschlüssel abzuholen. So schnell wie möglich. Müsste ich jedoch tausend mögliche Ausgänge für diese Situation auflisten …</em><br />
<em>… dann hätte Zeuge des Mordes an meinem Date zu werden – von seinem Mörder entführt und dann gezwungen zu werden, den superattraktiven, aber offensichtlich geistesgestörten Verbrecherboss zu heiraten –, nicht unbedingt auf meinem Bingo-Schein gestanden. Aber leider Gottes ist es genau so passiert.</em> <strong>(Quelle Klappentext und Cover: <span class="a-list-item"><span class="a-text-bold"> ‎ </span> SVM Publishing</span>)</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="King" width="310" height="132" /></p>
<p class="isSelectedEnd" style="text-align: justify;">Wisst ihr, worüber ich gerade mächtig froh bin? Dass ich Urlaub habe! LOL. Ergo etwas mehr Zeit zu lesen, wenn ich nicht gerade im Garten werkle, die Hühner betütele, Brot und Kuchen backe, Marmelade koche, Terrassendielen streiche, Fenster putze und was mir sonst noch so alles einfällt. Und klar: natürlich schreiben, schreiben, schreiben für Meine tägliche Dosis.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum ich mich so gern in Historical Romances verliere</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/warum-ich-mich-so-gern-in-historical-romances-verliere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 16:55:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Buchvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Manchmal reicht schon ein raschelndes Kleid, ein viel zu stolzer Earl und eine Gesellschaftsregel, die dringend gebrochen werden möchte, damit mein Leserherz hellwach wird. Warum Historical Romances für mich wie Märchen für Erwachsene sind, weshalb ich Zweckehen, Skandale und mürrische Dukes so liebe und warum ein einziger Blick über den Handschuhrand manchmal mehr Knistern hat als jede moderne Knutschszene, erzähle ich euch hier.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende! Ich habe mir für diesen Beitrag ein paar Historicals herausgesucht, die ich persönlich fast alle mit 5 von 5 Sternen bewertet habe. Nicht als vollständige Genre-Liste (da würde ich ja morgen noch dasitzen) *fg* sondern als kleine Verlockung für alle, die vielleicht bisher noch nicht so recht wussten, ob historische Liebesromane etwas für sie sind. Vielleicht ist ja genau eines dieser Bücher, bzw. die kurze Zusammenfassung der jeweiligen Historical Romance, ja der kleine Schubs in Richtung Ballsaal, Kutsche, Skandal, Duke oder Earl. Die passenden Rezensionen findet ihr jeweils direkt unter den Abschnitten, immer nach dem Fingerzeig: 👉 Historical Romance und ich Und damit wären wir auch schon mittendrin in der Frage, warum mich diese Geschichten überhaupt so zuverlässig erwischen. Denn manchmal möchte man beim Lesen einfach nur für ein paar Stunden die Realität vergessen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Manchmal reicht schon ein raschelndes Kleid, ein viel zu stolzer Earl und eine Gesellschaftsregel, die dringend gebrochen werden möchte, damit mein Leserherz hellwach wird. Warum Historical Romances für mich wie Märchen für Erwachsene sind, weshalb ich Zweckehen, Skandale und mürrische Dukes so liebe und warum ein einziger Blick über den Handschuhrand manchmal mehr Knistern hat als jede moderne Knutschszene, erzähle ich euch hier.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="431" data-end="1007">Ich habe mir für diesen Beitrag ein paar Historicals herausgesucht, die ich persönlich fast alle mit <em>5 von 5 Sternen</em> bewertet habe. Nicht als vollständige Genre-Liste (da würde ich ja morgen noch dasitzen)<strong> *fg* </strong>sondern als kleine Verlockung für alle, die vielleicht bisher noch nicht so recht wussten, ob historische Liebesromane etwas für sie sind. Vielleicht ist ja genau eines dieser Bücher, bzw. die kurze Zusammenfassung der jeweiligen Historical Romance, ja der kleine Schubs in Richtung Ballsaal, Kutsche, Skandal, Duke oder Earl. Die passenden Rezensionen findet ihr jeweils direkt unter den Abschnitten, immer nach dem Fingerzeig: 👉</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1009" data-end="1887"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Historical Romance und ich</strong></span><br />
Und damit wären wir auch schon mittendrin in der Frage, warum mich diese Geschichten überhaupt so zuverlässig erwischen. Denn manchmal möchte man beim Lesen einfach nur für ein paar Stunden die Realität vergessen. Und genau dann kommt sie daher: diese Historical Romance, für mich persönlich sehr gerne auch angesiedelt in der Regency-Ära. Also mit raschelnden Kleidern, viel zu strengen Gesellschaftsregeln, Herren mit fragwürdiger Selbstbeherrschung, <strong>*mit den wimpern klimpert*</strong>, Damen mit sehr wachem Geist und einer Liebe, die sich grundsätzlich nicht dafür interessiert, ob sie gerade passend, erlaubt oder gar standesgemäß ist.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1009" data-end="1887">Wobei meine persönliche Einstiegsdroge in die Historical Romance gar nicht nur aus Regency-Bällen, Dukes und Earls bestand. Damals waren es auch Klassiker wie die weltberühmte historische Romanreihe „Angélique“ von Anne Golon oder die historischen LiRos aus der Feder von Kathleen E. Woodiwiss, etwa<em> „Shanna“,</em> <em>„Wohin der Sturm uns trägt“</em> und <em>„Wie eine Rose im Winter“.</em> Diese großen, dramatischen, schwelgerischen Liebesgeschichten haben vermutlich schon früh dafür gesorgt, dass ich bis heute empfänglich bin für stolze Herren, eigensinnige Heldinnen, Standesunterschiede, Skandale und all die herrlich umständlichen Wege bis zum Happy End.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1009" data-end="1887">Denkt an dieser Stelle doch an Benedict Bridgerton! Er verliebt sich auch in ein vermeintliches Hausmädchen, sowohl in <em>„seinem“</em> Buch, als auch in der Netflix-Adaption. Sofern ihr die Bridgertons noch nicht kennt, könnt ihr hier tiefer eintauchen:</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1009" data-end="1887">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/bridgerton-julia-quinns-buchreihe-vs-serie-meine-kritik-zur-netflix-adaption/"><span style="color: #800000;"><strong>„Bridgerton“: Julia Quinns Buchreihe vs. Serie – meine Kritik zur Netflix-Adaption </strong></span></a><em>Im Serienregal nehme ich die Netflix-Adaption von Julia Quinns „Bridgertons“ bissig-liebevoll unter die Lupe und vergleiche Buchreihe und Serie miteinander. Dabei geht es um prächtige Ballszenen, große Abweichungen, moderne Themen und die Frage, wie viel vom ursprünglichen Buchstoff am Ende noch übrig bleibt. </em><strong>🖤</strong><em><br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Von Bällen, Blicken und verbotenen Gefühlen</strong></span><br />
Ich gebe es offen zu: Ich habe ein Herz für Regency-Geschichten. Für rauschende Bälle, verstohlene Blicke über Fächer hinweg, Kutschenfahrten, Bibliotheken voller Geheimnisse, arrangierte Ehen mit Herzklopfen-Nachwirkung und Helden, die anfangs gern so tun, als hätten sie Gefühle nur vom Hörensagen kennengelernt. <strong>*hüstelt dezent und etwas von wegen schwerenöter vor sich hin murmelt*</strong> Natürlich nur, bis ihnen die passende Heldin begegnet und ihr Herz auf den Kopf stellt. Ein Herz, von dem sie bisher dachten, es würde einer verhunzelten Walnuss gleichen. <strong>*lacht*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/elizabeth-hoyt-die-stuermische-begegnung-der-lady/"><span style="color: #800000;"><strong>Elizabeth Hoyt — Die stürmische Begegnung der Lady </strong></span></a><em>In „Die stürmische Begegnung der Lady“ kehrt Reynaud St. Aubyn nach sieben traumatischen Jahren zurück und muss um seinen Titel, seinen Verstand und seinen Platz in der Welt kämpfen. An seiner Seite steht Lady Beatrice, klug, mitfühlend und politisch engagiert, die hinter seiner rauen Fassade den verletzten Mann erkennt. Elizabeth Hoyt liefert damit einen düsteren, fesselnden Abschluss der „Legend of the Four Soldiers“-Reihe voller Spannung, Schmerz, Leidenschaft und alter Bekannter. </em><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Wenn ein einziger Tanz schon skandalös ist</span></strong></span><br />
Was mich an Historical Romances so packt, ist dieses herrliche Zusammenspiel aus Abstand und Nähe. Die Welt ist weit genug von meiner entfernt, um sich wie eine kleine Flucht anzufühlen. Keine Handys, keine E-Mails, keine Paketboten, die genau dann klingeln, wenn man mit nassen Haaren und einem alten Shirt durch den Flur schlurft. Stattdessen gibt es Regeln, Etikette, Standesdünkel, Familienpflichten, Erbschaftsfragen, Skandale und diese wunderbar dramatische Möglichkeit, dass ein einziger Tanz bereits den gesellschaftlichen Puls in gefährliche Höhen treiben kann. Walzer sind aber auch skandalös, nicht wahr? <strong>*ggg*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">👉<span style="color: #800000;"> <a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/elizabeth-hoyt-zwischen-suende-und-sinnlichkeit/"><strong>Elizabeth Hoyt — Zwischen Sünde und Sinnlichkeit </strong></a><span style="color: #000000;"><em> „Zwischen Sünde und Sinnlichkeit“ ist der Titel des Hitoricals, in dem Bridget Crumb als entschlossene Haushälterin auf den ebenso gefährlichen wie faszinierenden Duke of Montgomery trifft, dessen dunkle Vergangenheit endlich ans Licht kommt. Elizabeth Hoyt verbindet opulente Historical-Romance-Atmosphäre mit menschlichen Abgründen, Sinnlichkeit und Spannung rund um die grausamen Machenschaften der „Lords of Chaos“. Ein intensiver, fesselnder Band der „Maiden Lane“-Reihe, der Montgomerys Figur erschreckend verständlich macht. </em><strong>🖤</strong></span></span></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54766" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance.png" alt="Historical Romance Historical Banner Buchvorstellung" width="2172" height="724" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance.png 2172w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance-300x100.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance-1024x341.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance-768x256.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance-1536x512.png 1536w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance-2048x683.png 2048w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance-750x250.png 750w" sizes="(max-width: 2172px) 100vw, 2172px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Dabei ist gerade das Enge dieser Welt oft der Grund, warum die Gefühle so groß wirken. Wenn nicht jeder einfach sagen kann: „Hey, ich mag dich, lass uns Kaffee trinken gehen“, bekommt jedes Wort Gewicht. Ein Blick wird zur Offenbarung. Eine Berührung am Handschuh kann mehr Knistern auslösen als anderswo eine komplette Knutschszene im Regen. Okay, okay, es gibt auch Knutschszenen in Büchern, die in der Gegenwart spielen und einem glatt den Boden unter den Füßen wegziehen, ich sage nur: <a href="https://meinetaeglichedosis.de/jay-crownover-entfesselte-sehnsucht-the-point-i/"><span style="color: #800000;"><strong>Jay Crownover — „The Point: Entfesselte Sehnsucht“</strong></span></a>. Doch zurück zum Thema: Wenn zwei Figuren durch Stand, Ruf, Pflicht, Familie oder Vergangenheit voneinander getrennt werden, dann lehnt sich mein inneres Leserherz sehr interessiert nach vorne und flüstert: „Na los. Macht es kompliziert. Ich habe Zeit.“</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Zweckehen, Skandale und vertraglich unzuverlässige Herzen</strong></span><br />
Natürlich leben Historical Romances auch von ihren Tropes. Gib mir eine Zweckehe, bei der beide felsenfest behaupten, es ginge nur um Vernunft, Besitz, Schutz oder gesellschaftliche Schadensbegrenzung, und ich sitze schon mit glänzenden Augen da. Denn wir wissen doch alle, wie das läuft: Erst werden klare Regeln aufgestellt. Kein Gefühl. Keine Eifersucht. Keine nächtlichen Gespräche. Kein sehnsüchtiges Herumstehen vor Schlafzimmertüren. Und spätestens nach fünf Kapiteln ist alles hinfällig, weil Herzen bekanntermaßen nicht besonders vertragstreu sind.</p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/clannon-miller-earl-of-night/"><span style="color: #800000;"><strong>Clannon Miller — Earl of Night </strong></span></a><em>Madeleine, kurz Maddy genannt ist die Tochter eines spielsüchtigen Squire namens Sir Henry Stewart, der es vorzieht in London sein Hab- und Gut zu verspielen, anstatt sich um die Belange des heimatlichen Gutshofes zu kümmern. So ist es für Maddy selbstverständlich an allen Ecken und Enden auszuhelfen. Sie ist absolut nicht kapriziös, steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden und ist ein unwahrscheinlich sympathischer, lieber Mensch. Umso schwerer trifft es die junge Frau, dass ihr Vater nicht einmal davor Halt macht, sie als Einsatz bei einem Spiel einzubringen. Wie nicht anders zu erwarten, verliert Sir Henry seine Tochter an keinen Anderen als den mysteriösen John Sutton, Earl of Dunlow. </em><strong>🖤</strong><em><br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Wenn Worte wie Degen klirren</strong></span><br />
Auch Enemies to Lovers funktioniert in historischen Settings für mich besonders gut. Wenn Familienfehden, politische Spannungen, verletzter Stolz oder alte Missverständnisse zwischen den Figuren stehen, entsteht diese knisternde Mischung aus Widerstand und Anziehung. Zwei Menschen, die sich eigentlich nicht ausstehen können, aber trotzdem jedes Gespräch führen, als würden sie mit Worten Degen kreuzen. Ach, ich liebe das. Besonders dann, wenn man schon sehr früh merkt: Die beiden hassen sich nicht halb so sehr, wie sie gern behaupten. Sie sind nur beleidigt, weil ihr Herz ihnen nicht vorher eine schriftliche Ankündigung geschickt hat.</p>
<p>👉<a href="https://meinetaeglichedosis.de/inka-loreen-minden-ein-duke-auf-abwegen/"><span style="color: #800000;"><strong> Inka Loreen Minden — Ein Duke auf Abwegen </strong></span></a><em>Diana Montague und William „Quinn“ Quintrell sind zwei vom Leben gezeichnete Figuren, deren anfängliche Feindseligkeit sich langsam in knisternde Anziehung verwandelt. Inka Loreen Minden verbindet sinnliche Historical Romance mit Spannung, Halbwelt-Atmosphäre, detektivischen Elementen und glaubwürdig recherchierten Details. Ein fesselnder Band der „Geheimnisvolle Lords“-Reihe voller Romantik, Gefahr und emotionaler Ecken und Kanten.</em> <strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>Mürrische Dukes, Schwerenöter und verletzliche Herzen</strong></span><br />
Und dann wären da die Figuren. Diese wunderbaren, manchmal herrlich überzeichneten, manchmal erstaunlich verletzlichen Romantypen. Der mürrische Duke, der angeblich niemanden braucht und natürlich ein riesiges Anwesen voller emotionaler Altlasten besitzt. Der Lebemann, der glaubt, jede Frau mit einem Lächeln, einem Kompliment und einem schiefgelegten Kopf aus dem Konzept bringen zu können, bis er an eine gerät, die seine Tricks längst aus Büchern kennt. Der schweigsame Wissenschaftler, der mit Menschen wenig anfangen kann, aber plötzlich feststellt, dass eine kluge Frau gefährlicher sein kann als jede Formel. Oder der heimliche Intellektuelle, der nach außen den perfekten Gentleman, Soldaten oder Schurken gibt, während tief in ihm ein ganzer Sack voller Sehnsucht wohnt.</p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/loretta-chase-eine-verfuehrerisch-unnahbare-lady/"><span style="color: #800000;"><strong>Loretta Chase — Eine verführerisch unnahbare Lady  </strong></span></a><em>Darius Carsington wird von seinem Vater nach Cheshire verbannt, wo er ein heruntergekommenes Landgut auf Vordermann bringen soll – und ausgerechnet dort auf Lady Charlotte Hayward trifft, die mit allen Mitteln einer Ehe entgehen will. Loretta Chase erzählt eine berührende, kluge und wunderbar intensive Annäherung zwischen zwei Menschen, die voreinander keine Rolle spielen müssen. „Eine verführerisch unnahbare Lady“ überzeugt weniger durch hohe Erotik, dafür umso mehr durch Gefühl, Vertrauen, leisen Humor und echtes Dahinschmelz-Potenzial.</em> <strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/lisa-valdez-rendezvous-mit-einem-verfuehrer/"><span style="color: #800000;"><strong>Lisa Valdez — Rendezvous mit einem Verführer  </strong></span></a><em>Eine zufällige Begegnung im Crystal Palace entfacht zwischen Passion und Mark eine verbotene Anziehung, die schnell weit über eine heimliche Liaison hinausgeht. Lisa Valdez erzählt mit „Rendezvous mit einem Verführer“ eine Historical Romance voller Sinnlichkeit, emotionaler Wucht, Schmerz, Pflichtgefühl und großer Leidenschaft. Ein heißes, intensives Leseerlebnis, das unter die Haut geht und seinem Titel mehr als gerecht wird. </em><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Heldinnen mit Verstand, Tee und eigenem Willen</strong></span><br />
Ganz besonders liebe ich allerdings die Heldinnen, die nicht brav in das passen, was ihre Zeit von ihnen erwartet. Die Leserinnen. Die Denkerinnen. Die Blaustrümpfe. Die Frauen, die auf einem Ball lieber eine Bibliothek entdecken würden als einen Ehemann. Die lieber diskutieren, forschen, lesen, beobachten und sich ihre eigenen Gedanken machen, statt dekorativ am Rand zu stehen und auf Bewunderung zu warten. Solche Heldinnen haben bei mir sofort einen Fuß in der Tür. Vielleicht auch beide. Und vermutlich sitzen sie fünf Minuten später bereits mit einer Tasse Tee auf meinem imaginären Sofa.</p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/amanda-quick-nur-ein-earl-kann-helfen/"><span style="color: #800000;"><strong>Amanda Quick — Nur ein Earl kann helfen </strong></span></a><em>Beatrice Poole und Leo Drake, der exzentrische Earl von Monkcrest, liefern sich in „Nur ein Earl kann helfen“ herrlich spritzige Wortgefechte, während sie einem mystischen Schatz auf der Spur sind. Amanda Quick verbindet Regency-Romance, Abenteuer, Humor und wohlplatzierte Sinnlichkeit zu einem charmanten Lesevergnügen. Ein mitreißender Reihenauftakt voller Knistern, Spannung und klassischem Historical-Charme.</em> <strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54769" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/historicalromance_subsi-lou.png" alt="Kutschfahrt Earl und Lady Regency Ära SUBsi-Lou Vogelschiss" width="1448" height="1086" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/historicalromance_subsi-lou.png 1448w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/historicalromance_subsi-lou-300x225.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/historicalromance_subsi-lou-1024x768.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/historicalromance_subsi-lou-768x576.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/historicalromance_subsi-lou-750x563.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1448px) 100vw, 1448px" /><em><strong>Was für ein anständiger Regency-Ausflug das werden sollte. Und dann sitzt die Lady beinahe auf dem Schoß des Earls, während ihm eine Taube auch noch gepflegt auf den Gehrock kackt.<br />
Tja, Earl hin oder her; dem Vogel war der Adelstitel offensichtlich scheißegal. So viel also zur aristokratischen Würde bei einer offenen Kutschfahrt durch den Hyde Park.<br />
Nun gut, SUBsi-Lou scheint das alles herzlich wenig zu jucken. Hauptsache, das Buch ist gut. *bahahaha*<br />
</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Geistige Augenhöhe ist manchmal heißer als ein nasses Hemd</strong></span><br />
Das ist für mich einer der schönsten Reize dieser Geschichten: Wenn die Liebe nicht nur über körperliche Anziehung erzählt wird, sondern über geistige Augenhöhe. Über Gespräche. Über Streitgespräche. Über gemeinsame Geheimnisse, geteilte Bücher, nächtliche Debatten, verbale Schlagabtausche und den Moment, in dem ein Mann begreift, dass diese Frau nicht erobert werden will wie ein hübsches Schmuckstück, sondern verstanden werden muss. Hach, wie schööön. Da kann ein einziger Satz manchmal mehr Schmelz und Knistern verursachen als zehn entblößte Oberkörper. Wobei ich gegen Letztere natürlich auch nicht grundsätzlich Einspruch einlege. Man ist ja offen für Vielseitigkeit, nee. Wer mag, darf sich an dieser Stelle gerne an die Netflix-Szene erinnern, als Anthony Bridgerton aus dem Wasser steigt und sich das nasse Hemd über seinen ansehnlichen Oberkörper spannt.  Hier könnt ihr Viscount Anthony Bridgerton näher kennenlernen:</p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/julia-quinn-wie-bezaubert-man-eine-viscount/"><span style="color: #800000;"><strong>Julia Quinn — Wie bezaubert man einen Viscount? </strong></span></a><em>Kate Sheffield will ihre jüngere Schwester Edwina vor dem berüchtigten Viscount Anthony Bridgerton schützen – und gerät dabei selbst immer stärker in den Bann des Mannes, den sie eigentlich ablehnt. Julia Quinn erzählt in „Wie bezaubert man einen Viscount“ eine amüsante, spritzige Historical Romance voller Wortgefechte, Esprit und knisternder Anziehung. Besonders Kate und Anthony machen diesen zweiten Bridgerton-Band zu einem herzerfrischenden Lesevergnügen.</em> <strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Happy Ends für erwachsene Märchenseelen</strong></span><br />
Historical Romances sind für mich aber nicht nur hübsche Kleider und stolze Herren. Sie sind auch Märchen für Erwachsene in dem am Ende dieses wunderbare Versprechen steht, dass all das Chaos, all die Missverständnisse, all die Pflichtgefühle und schmerzhaften Umwege zu etwas führen, das sich total richtig anfühlt. Ich sage nur eines: Happy End und das findet man natürlich auch bei den beiden letzten Historicals, die ich euch hier verlinke, nämlich:</p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/annabelle-anders-wie-man-eine-sitzengelassene-braut-gewinnt/"><span style="color: #800000;"><strong>Annabelle Anders — Wie man eine sitzengelassene Braut gewinnt </strong></span></a><em>Lady Felicity Brightley verliert nach Jahren des Wartens ihren vermeintlich sicheren Bräutigam – und findet ausgerechnet in Mantis, Viscount Manningham-Tissiton, einen Mann, der sie wirklich sieht. Annabelle Anders erzählt eine gefühlvolle Historical Romance mit einem sanften Riesen, einer erwachenden Heldin, romantischen Momenten, Sinnlichkeit und einer Prise Spannung. „Wie man eine sitzengelassene Braut gewinnt“ lebt vor allem von seinen ungemein sympathischen Protagonisten und echter Herzenswärme. </em><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;">👉<span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/julie-garwood-eine-bezaubernde-braut/"><strong>Julie Garwood — Eine bezaubernde Braut </strong></a></span><em>Gillian wächst im Schatten von Intrigen, Machtgier und einer verschwundenen Schatulle auf, bis sie Jahre später eine gefährliche Aufgabe erfüllen muss. An ihrer Seite steht ausgerechnet Brodick Buchanan, ein mürrischer, ruppiger Highlander mit großem Herzen. Julie Garwood verbindet in „Eine bezaubernde Braut“ Romantik, Spannung, Humor und Highlander-Charme zu einem echten Wohlfühl-Keeper. </em><strong>🖤</strong><em><br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Warum es mich immer wieder in Kutschen, Bibliotheken und Ballsaaldramen zieht</span></strong></span><br />
Und genau deshalb versinke ich so gern in Historical Romances. Sie geben mir Abstand vom Alltag und schenken mir beim Lesen Drama mit Herz. Egal, ob im Regency, in den Highlands, im viktorianischen Herrenhaus, auf der mittelalterlichen alten Burg, auf dem Landgut, in der Kutsche, in einer Bibliothek oder in irgendeinem dunklen Flur, in dem zwei Menschen ein Gespräch führen, das ganz sicher nicht so harmlos ist, wie sie behaupten: Ich bin dabei mit der festen Überzeugung, dass ein gutes LiRo-Märchen manchmal genau das ist, was eine erwachsene Seele braucht.</p>
<p>In diesem Sinne, Eure heute mal historicalisch unterwegse</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p><strong>P.S. Hätte eine gewisse klatschsüchtige Feder namens Mrs. Crackenthorpe im „Female Tatler“ über den „Fleck auf dem Frack des Earls“ berichtet, hätte sie vermutlich notiert …<br />
</strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;" data-start="68" data-end="93"><span style="font-family: book antiqua, palatino, serif; font-size: 14pt;"><em>Geneigte Leserinnen und Leser,</em></span></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="95" data-end="593"><span style="font-family: book antiqua, palatino, serif; font-size: 14pt;"><em>was zunächst wie ein höchst gesitteter Ausflug durch den Hyde Park anmutete, entwickelte sich binnen weniger Augenblicke zu einem Schauspiel, das selbst die steifsten Fächer der feinen Gesellschaft in hektische Bewegung versetzt hätte. Denn nicht nur fand sich Lady A. in einer Nähe zum Earl of R. wieder, die man bei Tageslicht und offener Kutsche durchaus als kühn bezeichnen darf — nein, auch ein gefiederter Bewohner Londons fühlte sich offenbar bemüßigt, einen eigenen Beitrag zur Szene zu leisten.</em></span></p>
<p><span style="font-family: book antiqua, palatino, serif; font-size: 14pt;"><em>So traf es den Gehrock des Earls mit jener schonungslosen Gleichgültigkeit, die nur die Natur gegenüber Titeln, Vermögen und tadellos gebundenen Halstüchern aufbringen kann. dem Vogel war der Adelstitel offensichtlich einerlei.</em></span></p>
<p><span style="font-family: book antiqua, palatino, serif; font-size: 14pt;"><em>Während die aristokratische Würde also einen deutlich sichtbaren Fleck davontrug, zeigte sich ein gewisses buchlesendes grünes Monster von diesem Skandal gänzlich unbeeindruckt. Es las weiter. Denn wahrlich: Ist das Buch gut genug, kann selbst ein befleckter Earl die Lektüre nicht stören.</em></span></p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Warum ich mich so gern in Historical Romances verliere" width="373" height="54" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle „Kutschfahrt“: Gestaltet von Ka mit Hilfe einer KI. SUBsi-Lou wollte auch unbedingt mit.<br data-start="988" data-end="991" />Bildquelle „Historical Romance-Banner“: Ebenfalls gestaltet von Ka mit Hilfe einer KI.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Age-Gap, Mafia, Australien und ein großes „HÄ?“</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/age-gap-mafia-australien-und-ein-grosses-hae/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 07:08:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Mafia]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Manchmal stolpert man in ein Buch hinein und weiß nach wenigen Kapiteln nicht mehr, ob man fasziniert, irritiert oder einfach nur maximal verwirrt ist. Mafia, Geheimnisse, eine sehr junge Heldin, ein deutlich älterer Mann und Dynamiken, bei denen mein inneres Fragezeichen Konfetti wirft. Und trotzdem will ich wissen, wie es weitergeht.&#8220; 🖤 Hmmmm, geneigte Lesende, ich lese gerade ein Buch und weiß irgendwie noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Es spielt in Australien, bewegt sich irgendwo zwischen Mafia-Setting, düsteren Familiengeheimnissen, Machtspielen und einer Heldin, die bereits auf den ersten Seiten mehr Gepäck mit sich herumschleppt, als man einem achtzehnjährigen Mädchen eigentlich zumuten möchte. Die Heldin ist seit ihrem etwa zehnten Lebensjahr im System, auch staatliche Obhut genannt, gelandet und letztendlich in einer Pflegefamilie aufgewachsen, in der sie mit mehreren „Brüdern“ zusammengelebt hat. Nun ist sie schwanger und weiß weder genau, wie es dazu kam, noch von wem das Kind ist, da sie offenbar unter Drogen gesetzt wurde. Sie hofft, dass einer ihrer Pflegebrüder der Vater ist, was die ganze Ausgangslage nicht unbedingt unkomplizierter macht. Da sie weder Geld noch eine echte Perspektive hat, macht sie sich auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater. Ihre Mutter hatte ihr [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Manchmal stolpert man in ein Buch hinein und weiß nach wenigen Kapiteln nicht mehr, ob man fasziniert, irritiert oder einfach nur maximal verwirrt ist. Mafia, Geheimnisse, eine sehr junge Heldin, ein deutlich älterer Mann und Dynamiken, bei denen mein inneres Fragezeichen Konfetti wirft. Und trotzdem will ich wissen, wie es weitergeht.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Hmmmm, geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">ich lese gerade ein Buch und weiß irgendwie noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Es spielt in Australien, bewegt sich irgendwo zwischen Mafia-Setting, düsteren Familiengeheimnissen, Machtspielen und einer Heldin, die bereits auf den ersten Seiten mehr Gepäck mit sich herumschleppt, als man einem achtzehnjährigen Mädchen eigentlich zumuten möchte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Heldin ist seit ihrem etwa zehnten Lebensjahr im <em>System, </em>auch staatliche Obhut genannt, gelandet und letztendlich in einer Pflegefamilie aufgewachsen, in der sie mit mehreren „Brüdern“ zusammengelebt hat. Nun ist sie schwanger und weiß weder genau, wie es dazu kam, noch von wem das Kind ist, da sie offenbar unter Drogen gesetzt wurde. Sie hofft, dass einer ihrer Pflegebrüder der Vater ist, was die ganze Ausgangslage nicht unbedingt unkomplizierter macht. Da sie weder Geld noch eine echte Perspektive hat, macht sie sich auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater. Ihre Mutter hatte ihr gegenüber angedeutet, dass er ein Krimineller sei, und genau diese Spur führt sie schließlich auf das Anwesen eines Mannes, der ihren Vater gekannt haben soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur ist der Besitzer dieses Anwesens seit einem Jahr tot. Stattdessen lebt dort inzwischen dessen Schwiegersohn (der jetzige Don) mit seiner Frau, also der Tochter des Verstorbenen. Und ab diesem Punkt wird es zunehmend schräg. Alles wirkt geheimnisvoll, alles fühlt sich irgendwie mafiös an, und schnell wird klar, dass hier so ziemlich jeder etwas zu verbergen hat. Auch der Vater der Heldin scheint nicht einfach nur irgendein Randspieler zu sein, sondern gehört offenbar ebenfalls dieser <em>Organisation</em> an. Gleichzeitig scheint er ein falsches Spiel zu treiben, weshalb der derzeitige Don das Mädchen wohl als eine Art Geheimwaffe nutzen möchte. Klingt spannend, klingt gefährlich, klingt nach Intrigen — und trotzdem sitze ich beim Lesen immer wieder da und denke: Hm. Was genau passiert hier gerade?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe ja wirklich nichts gegen Age-Gap. Wirklich nicht. Meine Leselandschaft weist einige dieser Tropes auf, und wenn es gut geschrieben ist, kann ich mit Altersunterschieden in Romance durchaus etwas anfangen. Trotzdem fühlt es sich hier für mich seltsam an. Er ist 35, sie ist 18. Er ist verheiratet, wenn auch offenbar nur auf dem Papier. Sie ist schwanger von irgendjemandem, an den sie sich nicht erinnern kann. Und zack, kaum stehen die beiden sich gegenüber, ist sofort diese gewaltige Chemie zwischen ihnen da. Flächenbrand, von einer Sekunde auf die andere. Innerhalb von Sekunden kippt alles in ein sehr dominantes und devotes Zusammenspiel, das mir in dieser Situation fast ein bisschen zu plötzlich kommt. Er lässt sich dann von seiner Geliebten einen bla&#8230; weil ihn das Devote der Kleinen offenbar dermaßen angemacht hat. OKAY??? Ach ja, und besagte Geliebte teilen sich übrigens er und seine Frau. Wobei die Geliebte anscheinend ziemlich hohen, gesellschaftlichen Stand hat innerhalb dieser mafiösen Strukturen. HÄ? Ich sage ja: Alles ist obskur, alles ist irgendwie düster und mafiös, aber noch nicht wirklich nachvollziehbar. Jedenfalls nicht für mich. Warum wer mit wem und wer mit wem nicht etc. pp. usw. Und was wird nun aus der Heldin? Ein viertes Blatt am Kleeblatt von ihm, seiner Frau und der gemeinsamen Geliebten? <strong>*höhöhö*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54723" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/mann_frau_geliebt_schwangererteenager.png" alt="Buchbesprechung Age-Gap Mann Frau und gemeinsame Geliebte " width="1122" height="1402" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/mann_frau_geliebt_schwangererteenager.png 1122w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/mann_frau_geliebt_schwangererteenager-240x300.png 240w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/mann_frau_geliebt_schwangererteenager-819x1024.png 819w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/mann_frau_geliebt_schwangererteenager-768x960.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/mann_frau_geliebt_schwangererteenager-750x937.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1122px) 100vw, 1122px" /><br />
<strong><em>Andere finden im Kleeblatt Glück. Ich offenbar Mafia, Age-Gap und sehr fragwürdige Beziehungsmodelle oder die Suche nach der Antwort auf die Frage: WTF?<br />
</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer weiß, vielleicht ist es die Intension der Autorin und ich soll  mich gerade so fühlen: irritiert, misstrauisch, ein bisschen überfordert und trotzdem neugierig. Denn obwohl ich mit dem Buch gerade nicht komplett warm werde, will ich dennoch wissen, wie es weitergeht. Wer spielt hier welches Spiel? Was hat ihr Vater wirklich getan? Wer hat sie geschwängert und warum lese ich trotz hochgezogener Augenbraue weiter?</p>
<p style="text-align: justify;">Tja. Keine Ahnung. Ich bin gerade irgendwie unzufrieden mit der Gesamtsituation, aber gleichzeitig viel zu neugierig, um das Buch einfach wegzulegen. <strong>*miep*</strong> Das Los einer Leserin, ne? <strong>*ggg*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ach ja, wer nach diesem kleinen Age-Gap-Stolperstein noch Lust auf mehr Geschichten mit Altersunterschied hat, wird auf meinem Blog natürlich ebenfalls fündig.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Er älter als sie:</span></strong></span><br />
<strong>👉 Ab zur Rezension: <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/megan-wade-zucker-honig-eistee/">Megan Wade – Zucker Honig Eistee</a></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;">• Kathleen E. Woodiwiss – Wohin der Sturm uns trägt </span><br />
Ein Klassiker — hierzu habe ich leider keine Rezension, obwohl ich das Buch schon oft gelesen habe. Wer das Buch heute liest, sollte allerdings wissen, dass der Einstieg für heutige Lesegewohnheiten sehr übergriffig wirken dürfte. Das ist nicht einfach nur „älterer, erfahrener Mann trifft junge Frau“, sondern aus moderner Sicht deutlich schwieriger einzuordnen. Gleichzeitig entspricht diese dramatische, grenzüberschreitende Dynamik dem Zeitkolorit vieler historischer Liebesromane jener Ära. Das Original erschien übrigens 1972, und man merkt dem Buch sehr deutlich an, aus welcher Romance-Zeit es stammt. Nichtsdestotrotz ist es ein Grundstein des Genres <em>Historical Romance.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>👉 </strong><span style="color: #000000;">Meine bisherigen Rezensionen zu:</span><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/?s=Neva+Altaj"><strong><span style="color: #000000;">  </span>Neva Altaj – Perfectly Imperfect-Reihe</strong> </a></span><br />
Hier ist Age-Gap Teil des Konzeptes.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Sie älter als er:</span></strong></span><br />
<strong><span style="color: #800000;">👉 </span></strong><span style="color: #800000;"><span style="color: #000000;">Das habe ich auch rezensiert: </span></span><strong><span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/loraine-aksander-camerons-geheimnis/">Loraine Aksander – Camerons Geheimnis</a></span></strong><br />
Teil 2 der <em>&#8222;Wolves &amp; Angels&#8220;</em>-Reihe. Es gibt auch ein Interview mit Cameron, wo er mehr über seine Liebe zu älteren Frauen erzählt. Zu finden im <strong>👉</strong> <a href="https://meinetaeglichedosis.de/heldensalon-cameron-glothe/"><span style="color: #800000;"><strong>HELDENSALON</strong></span></a><br />
Und dann gibt es für die <em>&#8222;Wolves &amp; Angels&#8220;</em> auch einen Artikel im <strong>👉<span style="color: #800000;"><a href="https://meinetaeglichedosis.de/serienregal-wolves-angels/"> SERIENREGAL</a> </span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>👉 </strong></span><span style="color: #000000;">Natürlich musste ich auch das Buch hier rezensieren, nämlich: </span><a href="https://meinetaeglichedosis.de/rhenna-morgan-liebe-mich-wenn-du-dich-traust/"><span style="color: #800000;"><strong>Rhenna Morgan – Liebe mich, wenn du dich traust</strong></span></a><br />
Eine wirklich tolle Autorin. Auch deren &#8222;NOLA Knights&#8220;-Trilogie, mit ebenfalls kriminellen Strukturen *hüstelt*, hat einen Platz im <strong>👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/serienregal-nola-knights/"><span style="color: #800000;">SERIENREGAL</span></a></strong> gefunden. <strong>*strahlt*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich wünsche euch an dieser Stelle ganz ganz viel Spaß beim Stöbern. In diesem Sinne,</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Age-Gap, Mafia, Australien und ein großes „HÄ?“" width="347" height="83" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Kleeblatt&#8220;: Erstellt von Ka mit Hilfe einer KI.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Serienregal — Die Krieger von Agron von Hope Hart</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/serienregal-die-krieger-von-agron-von-hope-hart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 18:14:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Buchvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Serienregal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meinetaeglichedosis.de/?p=54676</guid>

					<description><![CDATA[„Entführt. Verkauft. Abgestürzt. Und ausgerechnet auf Agron gelandet — einem Planeten, auf dem Gefahr lauert, Krieger knurren und Beschützerinstinkt verdammt heiß werden kann. Heute zieht eine Science-Fiction-Romance-Reihe ins Serienregal ein, in der Raumschiffe Bruchlandungen hinlegen, Alien-Krieger Herzen erobern und die Frage bleibt: Zurück zur Erde — oder direkt in die Arme eines Braxianers?“ 🖤 Geneigte Lesende! Es gibt Buchreihen, bei denen man nicht mehr auf der Erde sondern weltraumtechnisch unterwegs ist. Man wird entführt, verkauft, verschleppt, auf einem fremden Planeten irgendwo in den Weiten des Alls abgeladen und denkt trotzdem irgendwann: Moment mal … warum knistert es hier eigentlich so gewaltig? Und das es in der Reihe knistert, davon könnt ihr ausgehen. *yummi* Darum bleibt mir nur zu sagen: Willkommen auf Agron. „Die Krieger von Agron“ von Hope Hart sind eine neunteilige Science-Fiction-Romance-Reihe, in der mehrere Frauen von der Erde von den Grivath entführt und an die feindlichen Dorkhall verkauft werden. Doch bevor sie deren Heimatplaneten erreichen, stürzt das Raumschiff auf Agron ab. Klingt schon unschön genug, nicht wahr? Wird aber selbstverständlich nicht einfacher, denn zunächst geraten die überlebenden Frauen an die Voidil, deren „Rettung“ sich nicht ganz so heldenhaft entpuppt, wie man es sich in einer ohnehin schon misslichen Lage [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>„Entführt. Verkauft. Abgestürzt. Und ausgerechnet auf Agron gelandet — einem Planeten, auf dem Gefahr lauert, Krieger knurren und Beschützerinstinkt verdammt heiß werden kann.</strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Heute zieht eine Science-Fiction-Romance-Reihe ins Serienregal ein, in der Raumschiffe Bruchlandungen hinlegen, Alien-Krieger Herzen erobern und die Frage bleibt: Zurück zur Erde — oder direkt in die Arme eines Braxianers?“</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt Buchreihen, bei denen man nicht mehr auf der Erde sondern weltraumtechnisch unterwegs ist. Man wird entführt, verkauft, verschleppt, auf einem fremden Planeten irgendwo in den Weiten des Alls abgeladen und denkt trotzdem irgendwann: Moment mal … warum knistert es hier eigentlich so gewaltig? Und das es in der Reihe knistert, davon könnt ihr ausgehen. <strong>*yummi*</strong> Darum bleibt mir nur zu sagen: <strong><em>Willkommen auf Agron.</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Die Krieger von Agron“</em> von Hope Hart sind eine neunteilige Science-Fiction-Romance-Reihe, in der mehrere Frauen von der Erde von den Grivath entführt und an die feindlichen Dorkhall verkauft werden. Doch bevor sie deren Heimatplaneten erreichen, stürzt das Raumschiff auf Agron ab. Klingt schon unschön genug, nicht wahr? Wird aber selbstverständlich nicht einfacher, denn zunächst geraten die überlebenden Frauen an die Voidil, deren „Rettung“ sich nicht ganz so heldenhaft entpuppt, wie man es sich in einer ohnehin schon misslichen Lage wünschen würde.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Glück gibt es auf Agron noch die Braxianer, deren Legenden behaupten, dass ihre Vorväter von Drachen abstammen. <strong>*die augenbrauen auf und ab hüpfen lässt*<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Und Braxianer sind groß, kriegerisch, beschützend, ziemlich besitzergreifend und fest davon überzeugt, dass eine Gefährtin fürs Leben nichts ist, was man leichtfertig wieder aus den Armen lässt. Man könnte also sagen: Die Lage eskaliert. Nur eben mit Muskeln, Herzklopfen, Gefahr, fremden Stammesstrukturen und der sehr wichtigen Frage, ob die Frauen ihr Raumschiff irgendwann wieder flottbekommen, um zur Erde zurückzukehren, oder ob das Herz am Ende vielleicht ganz andere Koordinaten eingibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Und ja, diese Reihe hat bei mir tatsächlich einen deutlichen Lesesog entwickelt. Nicht jeder Band hat mich gleich stark erwischt, und nicht jeder Teil war für mich auf demselben Niveau. Aber trotzdem wollte ich immer wissen, wie es weitergeht, was aus den Frauen wird, welche Gefahren auf Agron noch lauern und welcher Braxianer als Nächstes mein Romance-Herz in Beschlag nimmt. Kurz gesagt: Ich habe die Reihe ziemlich durchgesuchtet.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54677" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/science-fiction-romance-banner.png" alt="Serienregal — Die Krieger von Agron von Hope Hart" width="945" height="291" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/science-fiction-romance-banner.png 945w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/science-fiction-romance-banner-300x92.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/science-fiction-romance-banner-768x236.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/science-fiction-romance-banner-750x231.png 750w" sizes="auto, (max-width: 945px) 100vw, 945px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Die richtige Reihenfolge der Krieger von Agron</strong></span><br />
Diese Reihe sollte man am besten der Reihe nach lesen. Zwar erzählt jeder Band seine eigene Liebesgeschichte zwischen einer Erdenfrau und einem  braxianischen Krieger, doch im Hintergrund entwickelt sich die übergreifende Handlung weiter. Die Frauen müssen sich auf Agron zurechtfinden, Feinde bleiben ein Problem, Bündnisse entstehen, neue Gefahren tauchen auf, und die Frage nach der Rückkehr zur Erde zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Reihe.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14pt;"><strong>Band 1 — Ellie und Terex<br />
</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><em><a href="https://www.amazon.de/gp/product/B08YRMMDXY?notRedirectToSDP=1&amp;ref_=dbs_mng_calw_0&amp;storeType=ebooks"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-45415 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2022/04/Dose_485_DieKriegervonArgon_1.png" alt="Serienregal — Die Krieger von Agron von Hope Hart" width="233" height="489" /></a></em></p>
<p style="text-align: justify;">Mit <em>„Nimm mich, Alien-Krieger“</em> beginnt das Abenteuer auf Agron für Ellie alles andere als glamourös. Entführt, verkauft, abgestürzt und nun auf einem fremden Planeten gestrandet, muss sie nicht nur überleben, sondern auch die anderen Frauen wiederfinden.<br />
Ausgerechnet Terex, ein wilder und sehr entschlossener Braxianer, sieht in ihr mehr, als Ellie selbst zu sehen wagt. Während sie zurück zur Erde will, scheint er längst beschlossen zu haben, dass sie zu ihm gehört.<br />
<strong>Kurz gefasst:</strong>  Ein starker Auftakt mit Entführungschaos, Überlebenskampf, Beschützerinstinkt und einer Heldin, die lernen darf, dass sie nicht erst perfekt sein muss, um begehrt zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://meinetaeglichedosis.de/hope-hart-nimm-mich-alien-krieger/"><span style="color: #800000;"><strong>→ Zur Rezension von „Nimm mich, Alien-Krieger“</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Band 2 — Nevada und König Rakiz<br />
</span></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><em><a href="https://www.amazon.de/K%C3%A4mpfe-mich-Alien-Krieger-Science-Fiction-Romanze-ebook/dp/B08YR9PHNF/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=13EDEXHEDH999&amp;keywords=K%C3%A4mpfe+um+mich+alien&amp;qid=1649698981&amp;sprefix=k%C3%A4mpfe+um+mich+alien%2Caps%2C83&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-45439 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2022/04/Dose_486_DieKriegervonArgon_2.png" alt="Serienregal — Die Krieger von Agron von Hope Hart" width="268" height="468" /></a></em></p>
<p style="text-align: justify;">Eine entschlossene Marinesoldatin trifft in <em>„Kämpfe um mich, Alien-Krieger“</em> auf einen Stammeskönig, der offenbar glaubt, Verbote seien eine gute Idee. Spoiler: Sind sie nicht.<br />
Sie will ihre Freundinnen finden. Er will sie nicht aus den Augen lassen. Zwischen beiden knistert es gewaltig, aber natürlich auf diese sehr angenehme „Ich-bringe-dich-gleich-um-oder-küsse-dich“-Art.<br />
<strong>Kurz gefasst: </strong> <em>Ein Band voller Stolz, Reibung, hitziger Wortgefechte und einer Anziehung, die sich nicht einfach wegdisziplinieren lässt.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://meinetaeglichedosis.de/hope-hart-kaempfe-um-mich-alien-krieger/"><span style="color: #800000;"><strong>→ Zur Rezension von „Kämpfe um mich, Alien-Krieger“</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14pt; color: #800000;">Band 3 — Beth und Zarix<br />
</span></strong></p>
<p><a href="https://www.amazon.de/Rette-mich-Alien-Krieger-Krieger-Agron-ebook/dp/B09316PTWR/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=3DHNGJBY94CBQ&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.hYEw5QDYJJLYexjHluTPBVqrelK3WkYu6Jys_U5WTL20sNM3d2ybsLKwNCPvTITPF-0VBE5QTqDPLTODtlxR2xcXP1EnHpf8vSlRZaZV3JKToseH15lB8CE6dw7QemDtdiM9tK5poi-YiQUdEJcUPqr4O0GoP8A_U4hmkQzOdC8QTpxe3PtdYHqGGmTfWMedkVMGWZDQaSfN-KZw1eloaqmEaLeHzvNWj_a45JAz8oI.mKianXezW9J3sqFiw04xp1v2d3hBGOzieJz7NN4TlbU&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Rette+mich%2C+Alien-Krieger&amp;qid=1779300488&amp;sprefix=rette+mich+alien-krieger%2Caps%2C131&amp;sr=8-1"><em><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-45467 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2022/04/Dose_486_DieKriegervonArgon_3.png" alt="Serienregal — Die Krieger von Agron von Hope Hart" width="265" height="456" /></em></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Titel <em>„Rette mich, Alien-Krieger“</em> suggeriert es bereits: er wird emotional schwerer. Die Heldin, Beth, ist verletzt, hoffnungslos und auf Agron erneut in Gefahr geraten. Als ein Krieger sie findet und Hilfe anbietet, fällt Vertrauen alles andere als leicht.<br />
Doch manchmal beginnt Rettung nicht erst dort, wo jemand den Körper heilt, sondern dort, wo jemand das Herz daran erinnert, wieder etwas zu fühlen.<br />
<strong>Kurz gefasst:</strong>  <em>Ein emotionaler Band über Schmerz, Überleben, Misstrauen und die leise Rückkehr von Hoffnung.</em></p>
<p><a href="https://meinetaeglichedosis.de/hope-hart-rette-mich-alien-krieger/"><span style="color: #800000;"><strong>→ Zur Rezension von „Rette mich, Alien-Krieger“</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Band 4 — Alexis und König Dexar</strong> </span></p>
<p style="text-align: center;"><em><a href="https://www.amazon.de/Verf%C3%BChre-mich-Alien-Krieger-Krieger-Agron-ebook/dp/B094YMJJ9Z/ref=sr_1_2_sspa?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=23M573G22JPNL&amp;keywords=Verf%C3%BChre+mich%2C+Alien-Krieger&amp;qid=1650567086&amp;sprefix=verf%C3%BChre+mich+alien-krieger%2Caps%2C79&amp;sr=8-2-spons&amp;psc=1&amp;spLa=ZW5jcnlwdGVkUXVhbGlmaWVyPUEzT0JIMUM5M0VDTFpDJmVuY3J5cHRlZElkPUEwMjgzMTA1MlpDODlYV1hFU0dTOSZlbmNyeXB0ZWRBZElkPUEwMjk0Nzg2Q0JQM08yRjRFSFoyJndpZGdldE5hbWU9c3BfYXRmJmFjdGlvbj1jbGlja1JlZGlyZWN0JmRvTm90TG9nQ2xpY2s9dHJ1ZQ=="><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-45475 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2022/04/Dose_486_DieKriegervonAgron_4.png" alt="Serienregal — Die Krieger von Agron von Hope Hart" width="224" height="366" /></a></em></p>
<p style="text-align: justify;">Alexis schließt in <em>„Verführe mich, Alien-Krieger“</em> einen Pakt mit einem Stammeskönig der Braxianer, dem man besser nicht leichtfertig vertraut. Dexar ist attraktiv, arrogant, verschlagen und verlangt im Austausch für wichtige Informationen, dass sie bei ihm bleibt.<br />
Ein Jahr lang.<br />
Natürlich plant sie zu fliehen. Natürlich macht er ihr diesen Plan zunehmend schwer. Und natürlich wäre es viel einfacher, wenn er nicht ausgerechnet ihre Schutzmauern ins Wanken bringen würde.<br />
<strong>Kurz gefasst:  </strong><em>Ein Band voller Machtspielchen, innerem Widerstand und knisternder Spannung zwischen Fluchtgedanken und Verführung.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://meinetaeglichedosis.de/hope-hart-verfuehre-mich-alien-krieger"><span style="color: #800000;"><strong>→ Zur Rezension von „Verführe mich, Alien-Krieger“</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Band 5 — Ivy und Vrex</strong></span><em><a href="https://www.amazon.de/Besch%C3%BCtze-mich-Alien-Krieger-Krieger-Agron-ebook/dp/B097LSNYCY/ref=sr_1_1_sspa?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=23M573G22JPNL&amp;keywords=Verf%C3%BChre+mich%2C+Alien-Krieger&amp;qid=1650567279&amp;sprefix=verf%C3%BChre+mich+alien-krieger%2Caps%2C79&amp;sr=8-1-spons&amp;psc=1&amp;spLa=ZW5jcnlwdGVkUXVhbGlmaWVyPUExTU9QMUlQSk5ZM1VXJmVuY3J5cHRlZElkPUEwMjI0NDEzM1NYQ0RZMUM2VjQxVyZlbmNyeXB0ZWRBZElkPUEwMjg3NTg2M0hTQzJENkpHTU5SNiZ3aWRnZXROYW1lPXNwX2F0ZiZhY3Rpb249Y2xpY2tSZWRpcmVjdCZkb05vdExvZ0NsaWNrPXRydWU="><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-45479 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2022/04/Dose_488_DieKriegervonAgron_5.png" alt="Serienregal — Die Krieger von Agron von Hope Hart" width="258" height="415" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2022/04/Dose_488_DieKriegervonAgron_5.png 339w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2022/04/Dose_488_DieKriegervonAgron_5-186x300.png 186w" sizes="auto, (max-width: 258px) 100vw, 258px" /></a></em></p>
<p style="text-align: justify;">Ivy wird in <em>„Beschütze mich, Alien-Krieger“</em> auf Agron zur meistgesuchten Person. Gejagt, auf der Flucht und dringend auf Hilfe angewiesen, begegnet sie Vrex, einem Braxianer, dem man vielleicht nicht trauen sollte — den man aber definitiv nicht so leicht übersieht.<br />
Gemeinsam müssen sie in gefährliches Gebiet vordringen, denn nicht nur die Frauen sind in Gefahr. Auch alte Feinde rücken näher.<br />
<strong>Kurz gefasst:  </strong><em>Ein spannender Band mit Flucht, Gefahr, Drachengebiet und einem Krieger, der vielleicht undurchschaubar ist, aber ganz sicher nicht halbherzig beschützt.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://meinetaeglichedosis.de/hope-hart-beschuetze-mich-alien-krieger/"><span style="color: #800000;"><strong>→ Zur Rezension von „Beschütze mich, Alien-Krieger“</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14pt; color: #800000;">Band 6 — Charlie und Dragix<br />
</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><em><a href="https://www.amazon.de/Lass-Gehen-Alien-Krieger-Krieger-Agron-ebook/dp/B097KY7HXR/ref=sr_1_1?crid=H1UOG828O83J&amp;keywords=lass+mich+gehen+alien+krieger&amp;qid=1650912766&amp;s=digital-text&amp;sprefix=Lass+mich+gehen%2C+alien%2Cdigital-text%2C81&amp;sr=1-1"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-45505 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2022/04/Dose_490_DieKriegervonAgron_6.png" alt="Serienregal — Die Krieger von Agron von Hope Hart" width="245" height="380" /></a></em></p>
<p style="text-align: justify;">Im 6. Teil <em>„Lass mich gehen, Alien-Krieger“</em> bekommt die Reihe eine besonders fantastische Note, denn hier wird die Heldin von einem Drachen entführt. Einem sprechenden Drachen. Einem ziemlich arroganten sprechenden Drachen, der offenbar meint, er könne sie einfach behalten.<br />
Das sieht sie naturgemäß anders.<br />
Doch zwischen Freiheitsdrang, Trotz und einer sehr ungewöhnlichen Anziehung stellt sich bald die Frage, was Gefangenschaft bedeutet — und was echte Entscheidung.<br />
<strong>Kurz gefasst:</strong>  <em>Ein Band mit Drachen, Eigensinn, Freiheitsdrang und einer Liebesdynamik zwischen Besitzanspruch, Sehnsucht und Loslassen.</em></p>
<p><a href="https://meinetaeglichedosis.de/hope-hart-lass-mich-gehen-alien-krieger/"><span style="color: #800000;"><strong>→ Zur Rezension von „Lass mich gehen, Alien-Krieger“</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Band 7 — Zoey und Tagiz</strong> </span></p>
<p style="text-align: center;"><em><a href="https://www.amazon.de/Befreie-mich-Alien-Krieger-Krieger-Agron-ebook/dp/B097LV6MKV/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=2DUQ85RXNZXIM&amp;keywords=Hope+Hart+befreie+mich%2C+alien+krieger&amp;qid=1663048281&amp;sprefix=hope+hart+befreie+mich+alien+krieger%2Caps%2C73&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-45719 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2022/09/Dose_505_DieKriegervonAgron_7.png" alt="Serienregal — Die Krieger von Agron von Hope Hart" width="266" height="430" /></a></em></p>
<p style="text-align: justify;">Zoey will in <em>„Befreie mich, Alien-Krieger“</em> nicht länger als zerbrechlich gelten. Sie hat auf Agron fast alles verloren, aber brechen lassen will sie sich davon nicht. Tagiz sieht in ihr jedoch noch immer die Frau, die er retten musste.<br />
Während sie darum kämpft, als stark genug wahrgenommen zu werden, spitzt sich die äußere Bedrohung zu. Denn die Grivath sind nicht alle tot — und sie wollen Rache.<br />
<strong>Kurz gefasst:  </strong><em>Ein Band über Überlebenswillen, Selbstbehauptung, überfürsorgliche Krieger und die Frage, ob man den Menschen verlassen kann, der einen gerettet hat.</em></p>
<p><a href="https://meinetaeglichedosis.de/hope-hart-befreie-mich-alien-krieger/"><span style="color: #800000;"><strong>→ Zur Rezension von „Befreie mich, Alien-Krieger“</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Band 8 — Vivian und König Arix</strong> </span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/Vertraue-Nicht-Alien-Krieger-Krieger-Agron/dp/B09K1TWTZ3/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&amp;dib_tag=se&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.Up1OwghHKUSxna8__7hejY5lZZGs3VDfjnbcg_-eput1CFU49MNhNqiYokPjtJb_-TthA1eTWwmzAUtw2CW27CTZizM3CqGUgUTbousZjqfMapTKQjxJVrvfyLO-O5JZppee9c_dDb1R75WBT6MDr3ZG-tb_yH4JiM7rnuKHIcS6UwJkSNLkiDT2ic-bmJv35r4MkrV4NkSQbzCsKbTDVjA_Vf-hkHUwysqcRwB8WI0.DOywu0oQRrWkzEFWkhvgtU3YpWwAcamAFjGszLTZY8E&amp;qid=1779263047&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-54680" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_708_kriegervonagron_8.png" alt="Vertraue mir nicht, Alien Krieger Hope Hart Sience Fiction Romance Rezension Buch" width="254" height="399" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_708_kriegervonagron_8.png 347w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_708_kriegervonagron_8-191x300.png 191w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Vertraue mir nicht, Alien-Krieger“</em> wird bitter und gefährlich. Vivian bekommt die Chance, die Frauen vielleicht zurück zur Erde zu bringen. Doch der Preis dafür ist Verrat.<br />
Ausgerechnet der Braxianer-König, der ihr geholfen hat und sie ansieht, als wäre sie mehr als nur eine hübsche Fassade, soll von ihr hintergangen werden. Und manchmal ist das Schlimmste an einer Entscheidung nicht, dass andere sie einem nicht verzeihen — sondern dass man es selbst auch nicht kann.<br />
<strong>Kurz gefasst:  </strong><em>Ein Band über Verrat, Selbstwert und eine Entscheidung, bei der jede Richtung wehtut.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://meinetaeglichedosis.de/hope-hart-vertraue-mir-nicht-alien-krieger/"><span style="color: #800000;"><strong>→ Zur Rezension von „Vertraue mir nicht, Alien-Krieger“</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14pt; color: #800000;">Band 9 — Sarissa und Korzyn<br />
</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/Erobere-Mich-Alien-Krieger-Krieger-Agron-ebook/dp/B09B2M3RN4/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=2XSOXUWF8PE4X&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.Tgeephbh1d_3N3jJUw_GZ9B42AlWOYF-5dWc4RzdGLOWDe6t8q_a5r_NV5h5Vw518Ih9FNpB8opt0DHq4P8jIK0_X3sSm3i6eNhwIMR6aZDgiIJCUFTQagZuC8Wdso-7.5ADdVq_jAJ_SCARck5cMArnyQBair9RW_1yS-9yqCww&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Die+Krieger+von+Agron+9&amp;qid=1712590042&amp;s=digital-text&amp;sprefix=die+krieger+von+agron+9%2Cdigital-text%2C82&amp;sr=1-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-47404" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2024/04/dose_555_diekriegervonagron_9.png" alt="Serienregal — Die Krieger von Agron von Hope Hart" width="271" height="394" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Mit <em>„Erobere mich, Alien-Krieger“</em> findet die Reihe ihren Abschluss. Misstrauen, Anziehung und Gefahr begleiten die letzte große Reise, während die Feinde näher rücken und die Lage sich zuspitzt.<br />
Sarissa kann Korzyn kaum ausstehen. Seine silberfarbenen Augen, seine Wachsamkeit, sein Misstrauen; alles an ihm reizt sie. Und doch ist da diese leise Frage, ob ausgerechnet er derjenige sein könnte, nach dem sie immer gesucht hat.<br />
<strong>Kurz gefasst:  </strong><em>Ein finales Abenteuer voller Feindseligkeit, wachsender Gefühle, gefährlicher Reise und dem schönen Romance-Gift aus „Ich kann dich nicht ausstehen“ und „Warum fühlt sich ausgerechnet deine Nähe richtig an?“</em></p>
<p><a href="https://meinetaeglichedosis.de/hope-hart-erobere-mich-alien-krieger/"><span style="color: #800000;"><strong>→ Zur Rezension von „Erobere mich, Alien-Krieger“</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54677" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/science-fiction-romance-banner.png" alt="Serienregal — Die Krieger von Agron von Hope Hart" width="945" height="291" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/science-fiction-romance-banner.png 945w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/science-fiction-romance-banner-300x92.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/science-fiction-romance-banner-768x236.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/science-fiction-romance-banner-750x231.png 750w" sizes="auto, (max-width: 945px) 100vw, 945px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 14pt; color: #800000;">Warum diese Reihe ins Serienregal gehört</span></strong><br />
Die Krieger von Agron gehören für mich genau in jene Ecke des Serienregals, in der es gefährlich nach „nur noch ein Band“ riecht. Die Ausgangslage ist dramatisch, die Welt fremd, die Krieger groß und beschützend, und zwischen all der Gefahr entwickelt sich Band für Band eine neue Liebesgeschichte.</p>
<p style="text-align: justify;">Hope Hart verbindet Science-Fiction-Romance mit Abenteuer, Gefährtenbindung, Überlebenskampf und genau jenem Beschützerinstinkt, der auch in Alien-Romances so herrlich gut funktioniert. Dabei bleibt die Reihe nicht nur bei einzelnen Paaren stehen. Im Hintergrund wächst eine fortlaufende Handlung weiter: Die Frauen suchen einander, kämpfen ums Überleben, müssen sich gegen Feinde behaupten und stehen immer wieder vor der Frage, ob sie Agron verlassen können, und ob sie das am Ende überhaupt noch wollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer weiß, vielleicht möchtet ihr noch weitere Reihen für euch entdecken, denn dieser Beitrag ist Teil meines Serienregals. Dort sammle ich alle Buchserien, Reihen und Serienbeiträge, die bisher auf dem Blog vorgestellt wurden — von Romance über Fantasy bis hin zu Paranormal, Alien-Liebe und allem, was sonst noch gefährlich nach „ach komm, den nächsten Band lese ich auch noch“ klingt.<br />
👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/serienregal-alle-buchserien-auf-einen-blick/"><span style="color: #800000;"><strong>Hier geht es zum Serienregal</strong></span></a></p>
<p style="text-align: justify;">Eure außerirdisch unterwegse</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Serienregal — Die Krieger von Agron von Hope Hart" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle des Stimmungsbanners: Gestaltet von Ka mithilfe einer KI und in Photoshop bearbeitet. </strong><br />
<strong>Es ist von meiner persönlichen Lesevorstellung inspiriert und kein offizielles Reihen- oder Verlagsmaterial.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Gesetz der emotionalen Unzurechnungsfähigkeit</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/das-gesetz-der-emotionalen-unzurechnungsfaehigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 07:53:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Lese-Gesetze]]></category>
		<category><![CDATA[Sprüche]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Wer nie eine Buchfigur angefleht hat, endlich vernünftig zu sein, hat entweder sehr sehr beherrscht gelesen oder schlicht und ergreifend noch nicht das richtige Buch erwischt. Denn manchmal bleibt man als Leser definitiv nicht still am Rand stehen und dreht Däumchen.&#8220; 🖤]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><span style="color: #800000;"><strong>&#8222;Wer nie eine Buchfigur angefleht hat, endlich vernünftig zu sein, hat entweder sehr sehr beherrscht gelesen oder schlicht und ergreifend noch nicht das richtige Buch erwischt. Denn manchmal bleibt man als Leser definitiv nicht still am Rand stehen und dreht Däumchen.&#8220;</strong></span></em></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54662" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/das-gesetz-der-emotionalen-unzurechnungsfaehigkeit.png" alt="Das Gesetz der emotionalen Unzurechnungsfähigkeit Gesetz des Lesens Lesegesetz" width="1772" height="1772" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/das-gesetz-der-emotionalen-unzurechnungsfaehigkeit.png 1772w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/das-gesetz-der-emotionalen-unzurechnungsfaehigkeit-300x300.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/das-gesetz-der-emotionalen-unzurechnungsfaehigkeit-1024x1024.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/das-gesetz-der-emotionalen-unzurechnungsfaehigkeit-150x150.png 150w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/das-gesetz-der-emotionalen-unzurechnungsfaehigkeit-768x768.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/das-gesetz-der-emotionalen-unzurechnungsfaehigkeit-1536x1536.png 1536w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/das-gesetz-der-emotionalen-unzurechnungsfaehigkeit-750x750.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1772px) 100vw, 1772px" /></p>
<p style="text-align: center;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fantasy, Paranormal, Science-Fiction? Oder: Wenn die Genre-Schublade klemmt</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/fantasy-paranormal-science-fiction-oder-wenn-die-genre-schublade-klemmt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 17:01:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Paranormal]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Wenn Fantasy, Paranormal und Science-Fiction-Romance munter durcheinanderpurzeln, wird es Zeit für einen kleinen Genre-Kompass. Denn nicht jeder Vampir gehört in die Fantasy-Schublade, nicht jeder Alien-Krieger ist paranormal und nicht jede magische Welt meint dasselbe. Also: Bücherstapel richten, Schubladen öffnen und durch einen kleinen Teil des herrlichen Chaos&#8216; der Romance-Subgenres lustwandeln .&#8220; 🖤 Geneigte Lesende! Kennt ihr das, wenn man eine Rezension liest (und ich lese viele Rezensionen) und plötzlich innerlich die Stirn runzelt? Da steht dann irgendetwas von Fantasy Romance, dabei hüpft im Buch kein einziger Fae-Prinz durch den mystischen Gespinstwald von Grondinien, kein Drache röchelt dekorativ im Hintergrund und es wartet definitiv kein magisches Königreich darauf, von einer widerspenstigen Heldin gerettet zu werden. Stattdessen haben wir Vampire, Werwölfe, Shifter oder andere übernatürliche Wesen, die sich mehr oder weniger elegant durch New York bewegen. Oder umgekehrt: Ein Buch spielt in einem magischen Reich voller Fae, Flüche, Prophezeiungen und Intrigen am Königshof — und irgendwo nennt jemand das Ganze Paranormal Romance. Da sitzt dann vermutlich ein Vampir irgendwo in einer paranormalen Ecke, nippt beleidigt an seinem Blutbeutel und murmelt: „Entschuldigung, aber Paranormales wäre eigentlich meine Abteilung.“ Ich gebe zu: Ich verstehe, woher die Verwirrung kommt. Alles, was nicht ganz realistisch ist, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;" data-start="297" data-end="314"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Wenn Fantasy, Paranormal und Science-Fiction-Romance munter durcheinanderpurzeln, wird es Zeit für einen kleinen Genre-Kompass. Denn nicht jeder Vampir gehört in die Fantasy-Schublade, nicht jeder Alien-Krieger ist paranormal und nicht jede magische Welt meint dasselbe. Also: Bücherstapel richten, Schubladen öffnen und durch einen kleinen Teil des herrlichen Chaos&#8216; der Romance-Subgenres lustwandeln .&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;" data-start="297" data-end="314"><span style="color: #800000;"><em><strong><br />
</strong></em><span style="font-size: 14pt;"><strong>🖤</strong></span></span></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="297" data-end="314">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="316" data-end="814">Kennt ihr das, wenn man eine Rezension liest (und ich lese viele Rezensionen) und plötzlich innerlich die Stirn runzelt? Da steht dann irgendetwas von <em>Fantasy Romance</em>, dabei hüpft im Buch kein einziger Fae-Prinz durch den mystischen Gespinstwald von Grondinien, kein Drache röchelt dekorativ im Hintergrund und es wartet definitiv kein magisches Königreich darauf, von einer widerspenstigen Heldin gerettet zu werden. Stattdessen haben wir Vampire, Werwölfe, Shifter oder andere übernatürliche Wesen, die sich mehr oder weniger elegant durch New York bewegen.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="816" data-end="1148">Oder umgekehrt: Ein Buch spielt in einem magischen Reich voller Fae, Flüche, Prophezeiungen und Intrigen am Königshof — und irgendwo nennt jemand das Ganze <em>Paranormal Romance</em>. Da sitzt dann vermutlich ein Vampir irgendwo in einer paranormalen Ecke, nippt beleidigt an seinem Blutbeutel und murmelt: „Entschuldigung, aber Paranormales wäre eigentlich meine Abteilung.“</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1150" data-end="1576">Ich gebe zu: Ich verstehe, woher die Verwirrung kommt. Alles, was nicht ganz realistisch ist, landet im allgemeinen Sprachgebrauch schnell im großen Topf namens „Fantasy“. Da schwimmen dann Drachen neben Vampiren, Alien-Krieger neben Fae-Prinzen, Werwölfe neben Cyborgs, und irgendwo versucht eine arme Buchbloggerseele, Ordnung in dieses <em>herrliche</em> Chaos zu bringen. <strong>*holt tief Luft und sortiert imaginäre genre-kärtchen*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1578" data-end="1699">Und weil ich offenbar gern wagemutig an Bücherstapeln rüttle, mache ich mich nun also ans Sortieren. Allerdings mit ausdrücklich erhobenem Warnfähnchen: Ich verspreche selbstverständlich nicht, dass hier jedes Buch, jedes Wesen und jeder grummelige Alien-Krieger am Ende in der einzig wahren Schublade landet, liegt oder was auch immer. Denn jeder weiß: Ich bin vieles, aber sicher nicht unfehlbar oder gar perfekt. <strong>*sich ein imaginäres staubkörnchen von der schulter wischt* </strong> Aber ich gebe mein Bestes und das könnte schon mehr Ordnung ins Chaos bringen, als der Genre-Dschungel freiwillig hergibt.</p>
<p style="text-align: center;" data-start="1578" data-end="1699"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54616" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/genre-dschungel.png" alt="Fantasy, Paranormal, Science-Fiction? Oder: Wenn die Genre-Schublade klemmt" width="1448" height="1086" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/genre-dschungel.png 1448w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/genre-dschungel-300x225.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/genre-dschungel-1024x768.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/genre-dschungel-768x576.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/genre-dschungel-750x563.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1448px) 100vw, 1448px" /></p>
<h2 style="text-align: left;" data-section-id="gtx31w" data-start="1701" data-end="1749"><span style="color: #800000;">Fantasy Romance – wenn Magie die Welt regiert</span></h2>
<p style="text-align: justify;" data-start="1751" data-end="2227"><em>Fantasy Romance</em> ist dort zu Hause, wo Magie, Mythen, Flüche, Fae, Drachen, Götter, Königreiche oder andere fantastische Elemente eine tragende Rolle spielen. Eine neu erfundene Welt, wie z.B.<span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/serienregal-die-nimmerherz-legende-von-erik-kellen/"><strong> &#8212;&gt; hier</strong></a></span>. Sie darf an historische Settings erinnern, sie darf Portale haben, magische Höfe, dunkle Prophezeiungen, verfluchte Blutlinien oder Heldinnen, die eigentlich nur ihre Ruhe wollen und dann leider doch das Schicksal der halben Welt auf den Schultern tragen. Kennt man ja. Montag eben, ne. <strong>*hüstelt*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2594" data-end="2879">Wenn also Fae-Höfe, Drachenreiter, magische Akademien, verwunschene Königreiche oder epische Quests im Vordergrund stehen, dann sind wir ziemlich sicher im Bereich Fantasy Romance unterwegs. Auch dann, wenn es ordentlich knistert. Vielleicht sogar besonders dann. <strong>*wedelt sich luft zu*</strong></p>
<h2 style="text-align: left;" data-section-id="k0jjmy" data-start="2881" data-end="2942"><span style="color: #800000;">Paranormal Romance – oder das Übernatürliche wohnt nebenan<br />
</span></h2>
<p style="text-align: justify;" data-start="2944" data-end="3266"><em>Paranormal Romance</em> ist ein bisschen anders gestrickt. Hier geht es meist um übernatürliche Wesen oder Kräfte, die in unserer Welt oder einer sehr sehr sehr ähnlichen Realität existieren. Vampire, Werwölfe, Shifter, Dämonen, Engel, Geister, Hexen, Medium-Fähigkeiten oder andere paranormale Phänomene tummeln sich darin bevorzugt.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3268" data-end="3711">Das kann urban, düster, sexy, geheimnisvoll oder auch wunderbar dramatisch sein. Vielleicht gibt es eine geheime Vampirgesellschaft unter der Stadt. Vielleicht lebt ein Wolfsrudel im Wald hinter dem verschlafenen Kleinstädtchen. Vielleicht ist der attraktive Nachbar kein schlecht gelaunter Einzelgänger, sondern ein jahrhundertealter <a href="https://meinetaeglichedosis.de/serienregal-daemonenblut/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; Dämon</strong></span></a> mit Bindungsproblemen. Was soll ich dazu sagen? Manche Mietverhältnisse sind eben komplizierter als andere. Word!</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3834" data-end="4164">Ein Werwolf ist also nicht automatisch Fantasy, nur weil er nicht realistisch ist. Ein Vampir ist nicht Fantasy, nur weil er kein Sonnenstudio braucht. Und ein Shifter ist nicht automatisch ein Fae, nur weil beide in Rezensionen gern gemeinsam in dieselbe Schublade geworfen werden. <strong>*schiebt die schublade energisch wieder gerade*</strong></p>
<h2 style="text-align: left;" data-section-id="gf1bbm" data-start="4166" data-end="4249"><span style="color: #800000;">Science-Fiction-Romance – denn der Alien-Krieger ist kein Werwolf mit Raumschiff</span></h2>
<p style="text-align: justify;" data-start="4251" data-end="4668">Und dann kommt Science-Fiction-Romance. Die wird besonders gern in den großen „nicht realistisch“-Topf geworfen, obwohl sie eigentlich eine ganz eigene Ecke verdient hat. Hier geht es nicht um Magie oder klassische übernatürliche Wesen, sondern um <a href="https://meinetaeglichedosis.de/?s=Alien-Krieger"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; Aliens</strong></span></a>, fremde Planeten, Raumfahrt, Zukunftstechnologie, Cyborgs, künstliche Intelligenz, Experimente, Kolonien im All oder dystopisch-futuristische Gesellschaften.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="4670" data-end="5115">Ein Alien-Krieger ist also in der Regel kein paranormaler Held, auch wenn er Hörner, Klauen, Schuppen, Tentakel oder ein beeindruckendes Maß an Beschützerinstinkt mitbringt. Er ist außerirdisch. Biologisch anders. Vielleicht genetisch optimiert. Vielleicht von einem fernen Planeten. Vielleicht mit einem Paarungsinstinkt ausgestattet, bei dem man als Leserin kurz die Teetasse abstellt und sagt: „Aha. Wir sind also an diesem Punkt angekommen.“ Und das, geneigte Lesende, ist mir bei Sci-Fi-Romances nicht nur einmal passiert. <strong>*gibt ein gackerndes hexenlachen von sich*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="5262" data-end="5589">Wenn also Raumschiffe, Aliens, Labore, Cyborgs, intergalaktische Kriege oder fremde Planeten eine zentrale Rolle spielen, dann sind wir nicht bei Paranormal Romance, sondern eher bei Science-Fiction-Romance. Auch wenn der Held knurrt. Knurren allein macht noch keinen Werwolf &#8230;</p>
<p style="text-align: center;" data-start="5262" data-end="5589"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54619" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/sf_fantasy_paranormal_hektor_subsi-louka.png" alt="SUBsi-Lou Bücherdrache Hektor Ka Meine tägliche Dosis Genre-Dschungel wird sortiert Bücherregal" width="1448" height="1086" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/sf_fantasy_paranormal_hektor_subsi-louka.png 1448w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/sf_fantasy_paranormal_hektor_subsi-louka-300x225.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/sf_fantasy_paranormal_hektor_subsi-louka-1024x768.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/sf_fantasy_paranormal_hektor_subsi-louka-768x576.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/sf_fantasy_paranormal_hektor_subsi-louka-750x563.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1448px) 100vw, 1448px" /><em><strong>Genre-Schubladen sortieren sich nicht von allein: Hektor übernimmt Fantasy-Romance, SUBsi-Lou wuselt durch Paranormal-Romance – und Ka klettert tapfer Richtung Science-Fiction-Sterne.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;" data-section-id="132m1r5" data-start="5591" data-end="5631"><span style="font-size: 14pt;"><strong>🖤</strong></span></p>
<h2 style="text-align: justify;" data-section-id="132m1r5" data-start="5591" data-end="5631"><span style="color: #800000;">Und was ist dann Speculative Romance?</span></h2>
<p style="text-align: justify;" data-start="5633" data-end="5943">Jetzt wird&#8217;s gemütlich, denn <em>Speculative Romance</em> ist im Grunde der große Regenschirm über all diesen nicht-realistischen Romance-Spielarten. Darunter können Fantasy Romance, Paranormal Romance, Science-Fiction-Romance, Dystopian Romance, Time-Travel Romance, Monster Romance und ähnliche Subgenres fallen.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="5945" data-end="6047">Speculative Romance bedeutet: Die Liebesgeschichte enthält ein deutliches „Was wäre, wenn …?“-Element.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="6049" data-end="6393">Was wäre, wenn sie sich in einem magischen Reich verliebt?<br data-start="6107" data-end="6110" />Was wäre, wenn er ein Vampir ist?<br data-start="6143" data-end="6146" />Was wäre, wenn sie auf einem fremden Planeten strandet?<br data-start="6201" data-end="6204" />Was wäre, wenn Liebe in einer dystopischen Zukunft gefährlich oder verboten ist?<br data-start="6284" data-end="6287" />Was wäre, wenn ein Fluch, eine Zeitreise, ein Experiment oder ein nichtmenschliches Wesen alles verändert?<br />
Was wäre, wenn er sich ausgerechnet in ein Monster verlieben würde?</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="6395" data-end="6825">Oder weniger &#8230; ähm &#8230; sachlich gesagt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;" data-start="6395" data-end="6825"><span style="color: #800000; font-size: 14pt;"><strong data-start="6425" data-end="6486">Speculative Romance ist Romance mit einem Realitätsknick.</strong> </span></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;" data-start="6395" data-end="6825">Trick. Klick. Schick. OMG! Ich muss aufhören, sonst fange ich auch noch zu reimen an. <strong>*miep-miep-miep-ich-hab-dich-lieb*</strong> Scheiß REIMEREI! Weiter im TEXT!<br />
Mal magisch, mal paranormal, mal außerirdisch, mal futuristisch, mal völlig herrlich daneben. Ich sage nur <a href="https://meinetaeglichedosis.de/was-zur-hufe-habe-ich-da-gelesen-zentauren-erotik-eskaliert/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; Zentaure</strong></span></a>. Hauptsache, die Liebe muss nicht nur mit Missverständnissen, Ex-Partnern und schlechten Kommunikationsfähigkeiten kämpfen, sondern zusätzlich mit Flüchen, Fangzähnen, Raumschiffen oder gesellschaftlichen Zusammenbrüchen. Romantisch? Absofuckinglutely! <strong>*ggg*</strong></p>
<h2 style="text-align: justify;" data-section-id="khek5r" data-start="6827" data-end="6864"><span style="color: #800000;">Warum wird das so oft verwechselt?</span></h2>
<p style="text-align: justify;" data-start="6866" data-end="7377">Weil Genre-Schubladen praktisch sind, aber Bücher nun einmal nicht immer brav darin sitzen bleiben. Manche Geschichten mischen munter. Ein Alien-Shifter kann Science-Fiction und Paranormal berühren. Eine Fae-Geschichte in einer modernen Großstadt kann Urban Fantasy, Fantasy Romance oder paranormal angehaucht wirken. Eine Zeitreise kann historisch, magisch oder technisch erklärt werden. Und Monster Romance kann je nach Wesen mal Richtung Fantasy, mal Richtung Paranormal, mal Richtung Science-Fiction kippen.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="7379" data-end="7856">Dazu kommt: Viele Lesende verwenden „Fantasy“ ganz allgemein für alles, was nicht realistisch ist. Das ist im Alltagsgespräch völlig verständlich. Für genauere Rezensionen ist es aber manchmal ein bisschen ungenau. Denn ein Vampirclub in New Orleans ist eben etwas anderes als ein Fae-Königreich hinter sieben magischen Nebeln. Und ein Alien-Krieger vom Planeten Grummeldrax ist kein Dämon, nur weil er Hörner hat und moralisch zunächst eher flexibel &#8230; wirkt. <strong>*</strong><em data-start="7850" data-end="7856"><strong>hustet sich die seele aus dem leib*</strong><br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="8509" data-end="8701">Natürlich darf ein Buch trotzdem mehrere Schubladen gleichzeitig antippen. Bücher sind da manchmal wie Katzen: Man stellt ihnen eine schöne Kiste hin, und sie setzen sich demonstrativ in den Schuhkarton.</p>
<p style="text-align: center;" data-start="8509" data-end="8701"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54960" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/speculativeromance_realitaetsknick.png" alt="Speculative Romance
Fantasy Paranormal Science Fiction" width="850" height="638" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/speculativeromance_realitaetsknick.png 850w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/speculativeromance_realitaetsknick-300x225.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/speculativeromance_realitaetsknick-768x576.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/speculativeromance_realitaetsknick-750x563.png 750w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></p>
<h2 style="text-align: justify;" data-section-id="pjmdj7" data-start="8703" data-end="8718"><span style="color: #800000;">Und am Ende?</span></h2>
<p style="text-align: justify;" data-start="8720" data-end="9001">Am Ende geht es selbstverständlich nicht darum, mit erhobenem Zeigefinger durch Rezensionen zu stapfen und „Falsch einsortiert!“ zu rufen. Dafür ist das Leben zu kurz und der SuB (jedenfalls <a href="https://meinetaeglichedosis.de/turm-der-ungelesenen-buecher/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; meiner</strong></span></a>) zu hoch. Aber eine saubere Einordnung hilft. Gerade dann, wenn andere Lesende wissen möchten, was sie erwartet.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="9003" data-end="9387">Denn wer Fantasy Romance sucht, möchte vielleicht Magie, Königreiche und Fae-Drama. Wer Paranormal Romance sucht, hat möglicherweise Lust auf Vampire oder Werwölfe. Und wer Science-Fiction-Romance sucht, freut sich vielleicht über Aliens, fremde Planeten und Helden, die zwar anatomisch Fragen aufwerfen, aber emotional erstaunlich überzeugend sind. <strong><em data-start="9362" data-end="9387">*räuspert sich würdevoll*</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="9389" data-end="9612">In diesem Sinne: Sortiert eure Genre-Schubladen, aber lasst den Büchern ruhig ein bisschen Platz zum Atmen. Manche Geschichten passen sauber hinein. Andere lehnen sich halb heraus, grinsen frech und sagen: „Sortier mich doch!“</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="9614" data-end="9623" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Eure</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="9614" data-end="9623" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;" data-start="9614" data-end="9623" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Fantasy, Paranormal, Science-Fiction? Oder: Wenn die Genre-Schublade klemmt" width="550" height="190" /></p>
<p style="text-align: center;" data-start="9614" data-end="9623" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>Bildquelle &#8222;Genre-Dschungel&#8220; — &#8222;Wir sortieren in Genres&#8220; — &#8222;Speculative Romance&#8220;: Gestaltet von Ka mit Hilfe einer KI. </strong><br />
<strong>Bild &#8222;Genre-Dschungel&#8220; zusätzlich bearbeitet mit PhotoShop.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Serienregal — The Point</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/serienregal-the-point/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 18:41:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Serienregal]]></category>
		<category><![CDATA[Spannendes]]></category>
		<category><![CDATA[Underground]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;The Point ist kein Ort für strahlende Helden und saubere Entscheidungen. Hier lieben Männer mit blutigen Knöcheln, gebrochenen Regeln und einem Herzen, das gefährlicher sein kann als jede Waffe. Jay Crownovers Trilogie ist düster, intensiv und voller Figuren, bei denen Gut und Böse nicht klar voneinander zu trennen sind und genau das macht diese Reihe so verdammt spannend.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende, &#8222;The Point&#8220; von Jay Crownover ist düster, gefährlich und verdammt intensiv! Drei Männer (eigentlich 4, doch leider wurde dieser Teil nicht ins Deutsche übersetzt). Ein Stadtviertel, das seine eigenen Gesetze schreibt. Und Frauen, die ihnen gefährlich nahekommen, obwohl in „The Point“ eigentlich niemand unbeschadet bleibt. Jay Crownovers „The Point“ ist keine Reihe für zarte Wohlfühlmomente bei Kerzenschein und Teegebäck. Nein. Denn The Point ist dreckig, laut, brutal, kaputt und voller Figuren, die nicht einfach in Gut und Böse sortiert werden können. Genau das macht diese Reihe für mich so reizvoll. Hier stehen keine strahlenden Helden auf makellosen weißen Pferden bereit. Hier kommen Männer aus dunklen Gassen, mit blutigen Knöcheln, gebrochenen Regeln und einem moralischen Kompass, der nicht immer nach Lehrbuch funktioniert. Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – trifft diese Trilogie emotional so heftig. The Point ist ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;The Point ist kein Ort für strahlende Helden und saubere Entscheidungen. Hier lieben Männer mit blutigen Knöcheln, gebrochenen Regeln und einem Herzen, das gefährlicher sein kann als jede Waffe. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Jay Crownovers Trilogie ist düster, intensiv und voller Figuren, bei denen Gut und Böse nicht klar voneinander zu trennen sind und genau das macht diese Reihe so verdammt spannend.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p>Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8222;The Point&#8220;</em> von Jay Crownover ist düster, gefährlich und verdammt intensiv! Drei Männer (eigentlich 4, doch leider wurde dieser Teil nicht ins Deutsche übersetzt). Ein Stadtviertel, das seine eigenen Gesetze schreibt. Und Frauen, die ihnen gefährlich nahekommen, obwohl in „The Point“ eigentlich niemand unbeschadet bleibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Jay Crownovers <em>„The Point“</em> ist keine Reihe für zarte Wohlfühlmomente bei Kerzenschein und Teegebäck. Nein. Denn <em>The Point</em> ist dreckig, laut, brutal, kaputt und voller Figuren, die nicht einfach in Gut und Böse sortiert werden können. Genau das macht diese Reihe für mich so reizvoll. Hier stehen keine strahlenden Helden auf makellosen weißen Pferden bereit. Hier kommen Männer aus dunklen Gassen, mit blutigen Knöcheln, gebrochenen Regeln und einem moralischen Kompass, der nicht immer nach Lehrbuch funktioniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – trifft diese Trilogie emotional so heftig.<br />
<em>The Point</em> ist ein Ort der Außenseiter, der Gesetzlosen, der Überlebenden. Ein Stadtviertel, in dem man nicht einfach wohnt, sondern irgendwie durchhält. Wer hier liebt, tut das nicht vorsichtig. Wer hier beschützt, tut das mit allen Mitteln. Und wer hier fällt, muss verdammt schnell lernen, wieder aufzustehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was mir an dieser Reihe besonders gefällt, ist dieses satte Grau zwischen Hell und Dunkel. Jay Crownover zeigt keine saubere Welt, in der die Guten immer gut und die Bösen immer böse sind. In <em>The Point</em> verschwimmen die Grenzen. Manchmal tun gute Menschen fragwürdige Dinge. Manchmal zeigen gefährliche Männer mehr Loyalität, Herz und Hingabe als so mancher Bilderbuchheld. Und manchmal ist Liebe nicht der Ausweg aus der Dunkelheit, sondern der einzige Grund, überhaupt weiterzugehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Reihe sollte meiner Meinung nach unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. Natürlich hat jeder Band sein eigenes Paar und seinen eigenen Schwerpunkt, aber <em>The Point</em> lebt stark von seinen Verbindungen. Figuren kehren wieder, Entscheidungen hallen nach, Wunden aus vorherigen Bänden reißen erneut auf oder beginnen endlich zu heilen. Gerade dieses Wiedersehen macht einen Teil des Reizes aus.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Serienregal — The Point" width="488" height="109" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Band 1</strong><br />
<strong><span style="font-size: 14pt; color: #800000;">Entfesselte Sehnsucht</span></strong><br />
<strong>Was euch erwartet: </strong><br />
<span style="font-size: 12pt;"><em>„Ein Mann, der aus dem Gefängnis kommt. Eine Frau, die raus will.<br />
Und ein Stadtviertel, das niemanden freiwillig gehen lässt.“</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54324" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/dose_702_thepoint_1.png" alt="Serienregal — The Point" width="363" height="545" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/dose_702_thepoint_1.png 363w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/dose_702_thepoint_1-200x300.png 200w" sizes="auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Shane Baxter, genannt Bax, ist gefährlich, wütend und zurück in The Point. Dovie dagegen versucht alles, um sich aus genau diesem Umfeld herauszukämpfen. Als die beiden aufeinandertreffen, prallen Dunkelheit und Hoffnung mit voller Wucht zusammen. Rau, prickelnd und überraschend emotional – ein Auftakt, der sofort klarmacht, dass The Point keine harmlose Romance-Kulisse ist.</em><br />
<span style="color: #800000;"><strong><br />
&#8212;&gt; <a href="https://meinetaeglichedosis.de/jay-crownover-entfesselte-sehnsucht-the-point-i/">KLICK zur Rezension</a></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Serienregal — The Point" width="488" height="109" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Band 2</strong><br />
<strong><span style="font-size: 14pt; color: #800000;">Wilde Hingabe</span></strong><br />
<strong>Was euch erwartet: </strong><br />
<span style="font-size: 12pt;"><em>„Ein ungekrönter König, eine Frau mit viel zu viel Verantwortung<br />
und eine Gefahr, die aus dem Schatten zuschlägt.“</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54410" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_703_thepoint_2.png" alt="Jay Crownower The Point 2 Wilde Hingabe Rezension" width="363" height="545" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_703_thepoint_2.png 363w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_703_thepoint_2-200x300.png 200w" sizes="auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Race versucht, The Point unter Kontrolle zu halten, während Brysen in ihrem eigenen Leben längst ums Gleichgewicht kämpft. Zwischen beiden knistert es gewaltig, doch als Brysen bedroht wird, reicht Anziehung allein nicht mehr aus. Dieser zweite Band ist etwas leiser als der Auftakt, aber voller Spannung, Gefühl und gefährlicher Nähe.</em><br />
<span style="color: #800000;"><strong><br />
&#8212;&gt;<a href="https://meinetaeglichedosis.de/jay-crownower-wilde-hingabe/"> KLICK zur Rezension</a></strong></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-50950 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Serienregal — The Point" width="488" height="109" /></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><strong>Band 3</strong></span><br />
<span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Unbändige Begierde</strong></span><br />
<strong>Was euch erwartet: </strong><br />
<em><span style="font-size: 12pt;">„Ein Cop am Rand der Legalität. Eine Frau mit Schuld auf den Schultern. </span></em><br />
<em><span style="font-size: 12pt;">Und eine Liebe, die mitten im Chaos aufblüht.“</span></em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54546" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_705_thepoint_3.png" alt="The Point 3 Unbändige Begierde Jay Crownover Rezension Buchbesprechung" width="363" height="545" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_705_thepoint_3.png 363w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_705_thepoint_3-200x300.png 200w" sizes="auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Titus King will The Point vor dem endgültigen Absturz bewahren, doch mit Reeve taucht ausgerechnet eine Frau wieder auf, die alte Wunden und neue Gefahr mitbringt. Zwischen Schuld, Misstrauen und knisternder Anziehung entwickelt sich eine Geschichte, die perfekt zum rauen Herz dieser Reihe passt. Düster, intensiv und mit einem starken Spiel aus Licht und Schatten.</em><br />
<strong><span style="color: #800000;"><br />
&#8212;&gt; <a href="https://meinetaeglichedosis.de/jay-crownover-unbaendige-begierde/">KLICK zur Rezension</a></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Serienregal — The Point" width="489" height="115" /></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="5922" data-end="6304">Die<em> „The Point“</em>-Reihe ist düster, spannend und voller Figuren, die man nicht immer gutheißen muss, aber trotzdem verstehen will. Bax, Race und Titus sind sehr unterschiedliche Männer, doch sie alle tragen <em>The Point</em> in sich, mit allem, was dazugehört: Gewalt, Loyalität, Schmerz, Sehnsucht und dieser unbedingten Bereitschaft, für die Menschen zu kämpfen, die ihnen wichtig sind.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="6306" data-end="6618">Wer Romantic Suspense mag, in dem es nicht nur um Gefahr von außen, sondern auch um innere Abgründe geht, dürfte hier sehr gut aufgehoben sein. <em>The Point</em> ist keine glatte, saubere Romance-Welt. Aber genau das ist ihr Reiz. Sie kratzt, sie knistert, sie tut weh – und sie zieht einen trotzdem immer tiefer hinein.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="6620" data-end="6666">Bis zum nächsten Griff ins Serienregal, eure</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="6668" data-end="6670"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="6672" data-end="7021" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong data-start="6672" data-end="6712">P.S. Noch mehr Buchserien entdecken?</strong><br data-start="6712" data-end="6715" />Dieser Beitrag ist Teil meines Serienregals. Dort sammle ich alle Buchserien, Reihen und Serienbeiträge, die ich bisher auf dem Blog vorgestellt habe — von Romance über Paranormal bis hin zu MC, Fantasy und allem, was sonst noch gefährlich nach „nur noch ein Band“ klingt.<br data-start="6987" data-end="6990" />👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/serienregal-alle-buchserien-auf-einen-blick/"><span style="color: #800000;"><strong>Hier geht es zum Serienregal</strong></span></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>King of Depravity</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/king-of-depravity/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 17:52:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[BadGuy]]></category>
		<category><![CDATA[Mafia]]></category>
		<category><![CDATA[Mein aktueller Lesestoff]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Manchmal reicht ein rot-schwarzes Cover, und schon ist man mitten auf der dunklen Seite von Vegas gelandet. Killian Smith ist kein strahlender Held, sondern gefährlich, düster und alles andere als harmlos. Warum mich „King of Depravity“ trotzdem schon nach der Hälfte ziemlich fest im Griff hat? Tja … lest selbst.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende, irgendwie scheine ich gerade an rot-schwarz gestalteten Buchcovern hängen zu bleiben, geneigte Lesende! LOL Denn nach „Tasting Red“ von Holly Roberds (&#8212;&#62; KLICK zur Rezension) hat es mich wieder zu Rot-Schwarz gezogen, in Form vom 1. Teil der „Kings of Las Vegas“-Reihe von Tammy Andresen. Verfolgt von einem psychotischen Milliardär &#8230; Kellnern ist für mich keine Berufung, sondern ein Weg, um mein Kunststudium zu finanzieren. Bis Killian Smith in die Bar spaziert und meine Welt auf den Kopf stellt. Es liegt nicht daran, dass er umwerfend gutaussehend ist. Reich. Mächtig. Es liegt daran, dass er nicht ganz richtig im Kopf ist. Ich kenne den toten Blick in seinen Augen. Ich habe den schon einmal gesehen. Und er sieht mich auch. Jede Nacht ist ein verdrehtes Katz-und-Maus-Spiel, und er ist immer näher dran, mich zu fangen. Bis ich eines Nachts in die Gasse hinter der Bar trete und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Manchmal reicht ein rot-schwarzes Cover, und schon ist man mitten auf der dunklen Seite von Vegas gelandet. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Killian Smith ist kein strahlender Held, sondern gefährlich, düster und alles andere als harmlos. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Warum mich „King of Depravity“ trotzdem schon nach der Hälfte ziemlich fest im Griff hat? Tja … les</strong></em><strong><em>t selbst.&#8220;</em></strong></span></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p>Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">irgendwie scheine ich gerade an rot-schwarz gestalteten Buchcovern hängen zu bleiben, geneigte Lesende!<strong> LOL</strong> Denn nach <em>„Tasting Red“</em> von Holly Roberds (<a href="https://meinetaeglichedosis.de/holly-roberds-tasting-red/"><strong>&#8212;&gt; KLICK zur Rezension</strong></a>) hat es mich wieder zu Rot-Schwarz gezogen, in Form vom 1. Teil der <em>„Kings of Las Vegas“</em>-Reihe von Tammy Andresen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/dp/B0GTBS8FWD?ref=ppx_yo2ov_dt_b_fed_digi_asin_title_351"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54588" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/king-of-depravity.png" alt="King of Depravity" width="264" height="394" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/king-of-depravity.png 264w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/king-of-depravity-201x300.png 201w" sizes="auto, (max-width: 264px) 100vw, 264px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="397" data-end="1461"><br data-start="413" data-end="416" /><em>Verfolgt von einem psychotischen Milliardär &#8230; Kellnern ist für mich keine Berufung, sondern ein Weg, um mein Kunststudium zu finanzieren. Bis Killian Smith in die Bar spaziert und meine Welt auf den Kopf stellt. Es liegt nicht daran, dass er umwerfend gutaussehend ist. Reich. Mächtig. Es liegt daran, dass er nicht ganz richtig im Kopf ist. Ich kenne den toten Blick in seinen Augen. Ich habe den schon einmal gesehen. Und er sieht mich auch. Jede Nacht ist ein verdrehtes Katz-und-Maus-Spiel, und er ist immer näher dran, mich zu fangen. Bis ich eines Nachts in die Gasse hinter der Bar trete und Zeuge eines Bratva-Mordes werde. Es gibt nur einen Mann, an den ich mich um Hilfe wenden kann. Der Mann, in dessen Gegenwart ich zu Stein werde, ist der Einzige, der mich beschützen kann. Killian Smith. Ein schönes Ungeheuer. Er wird mich beschützen. Aber was will er als Gegenleistung? Willkommen auf der dunklen Seite von Vegas, wo die Einsätze hoch und die Männer tödlich sind.</em><br data-start="1397" data-end="1400" />(Quelle Klappentext und Cover: Swift Romance Publishing Corp)</p>
<p style="text-align: center;" data-start="397" data-end="1461"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="King of Depravity" width="525" height="120" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png 1181w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole-300x69.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole-1024x236.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole-768x177.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole-750x173.png 750w" sizes="auto, (max-width: 525px) 100vw, 525px" /></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1463" data-end="1667">Ich muss sagen, es startete sehr, hmmm … da musste ich mich erst zurechtfinden, denn das, was Killian tut, ist nicht unbedingt … doch, es gibt einen Warnhinweis, den die Autorin der Geschichte voransetzt.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1669" data-end="2146">Doch dann, dann entwickelt er sich charakterlich, und Chloe, die Protagonistin, findet in ihm ihr ganz persönliches, beschützendes … tiriliii … wenn ich das jetzt sage, spoilere ich vielleicht. Ist zwar nur ein Wort, doch dieses Wort ist zwischen den beiden ziemlich prägnant und tragend, von daher verwende ich lieber es nicht. Mehr zu <em>„King of Depravity — Kings of Las Vegas 1“</em> erzähle ich euch spätestens in einer Rezension. Ich habe es tatsächlich bereits zu fast 50 % verschlungen. <em data-start="2140" data-end="2146">hihi</em></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2148" data-end="2202">Vor dem Buch ist während des Buches ist nach dem Buch.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2204" data-end="2206"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2208" data-end="2278" data-is-last-node="" data-is-only-node="">P.S. Zu Killian ist zu sagen: Er ist ein Bad Guy. Ist er. Tatsächlich. Nicht umsonst lautet der Titel übersetzt: König der Verdorbenheit &#8230;<br />
Solltet ihr Lust auf ein paar weitere Bad Guys haben, könnt ihr im <a href="https://meinetaeglichedosis.de/serienregal-alle-buchserien-auf-einen-blick/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; Serienregal</strong></span></a> noch ein wenig weiterstöbern.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/heldensalon-ruben-marquis-de-bounville/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 18:23:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Fiktive Charaktere]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Romance]]></category>
		<category><![CDATA[HeldenSalon]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ein mittelalterlicher Marquis, ein schlecht gelaunter Bücherdrachen und ein Glas Piment, das eindeutig stärker war als geplant. Ruben de Bounville betritt den HeldenSalon. Standesbewusst, misstrauisch und mit mehr Drohkulisse als höfischer Zurückhaltung. Es wurde hitzig, feucht und verdammt unterhaltsam.&#8220; Geneigte Lesende, ich glaube, ich brauche erst einmal einen kräftigen Schluck Kaffee. Oder roten Süßwein. Oder beides. Denn heute erwartet der HeldenSalon einen Gast, bei dem selbst Hektor vorsorglich die Schwingen ausgebreitet hat und SUBsi-Lou ihr rotes Lieblingsbuch besonders fest an sich drückt. Ruben, Marquis de Bounville, gibt sich die Ehre. Ja, genau der Ruben. Der scharfkantige Marquis aus Ria Wolfs „Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“. Ein Mann aus dem Frankreich des Jahres 1186, um den sich düstere Gerüchte ranken, dessen Ruf alles andere als kuschelig ist und der vermutlich eher Befehle erteilt, als höflich um einen zweiten Kaffee zu bitten. Wobei … Kaffee kennt er ja noch gar nicht. Heiliges Kanonenrohr, worauf habe ich mich da bloß eingelassen? Und wie spreche ich mit dem Kerl überhaupt? Mittelhoch-irgendwas? So, wie mir der Schnabel gewachsen ist? Grundgütiger! Nachdem ich in meiner Buchvorstellung ein kleines, standesgemäßes Bittgesuch an den Marquis verfasst hatte, erreichte mich — wie Ihr wisst — eine Antwort [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><span style="color: #800000;"><strong>&#8222;Ein mittelalterlicher Marquis, ein schlecht gelaunter Bücherdrachen und ein Glas Piment, das eindeutig stärker war als geplant. </strong></span></em><br data-start="127" data-end="130" /><em><span style="color: #800000;"><strong>Ruben de Bounville betritt den HeldenSalon. Standesbewusst, misstrauisch und mit mehr Drohkulisse als höfischer Zurückhaltung. </strong></span></em><br data-start="257" data-end="260" /><em><span style="color: #800000;"><strong>Es wurde hitzig, feucht und verdammt unterhaltsam.&#8220;</strong></span></em><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33717 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/04/Stempel_Spoilerspuren.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="135" height="114" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/04/Stempel_Spoilerspuren.png 350w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/04/Stempel_Spoilerspuren-300x256.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/04/Stempel_Spoilerspuren-285x240.png 285w" sizes="auto, (max-width: 135px) 100vw, 135px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">ich glaube, ich brauche erst einmal einen kräftigen Schluck Kaffee. Oder roten Süßwein. Oder beides. Denn heute erwartet der HeldenSalon einen Gast, bei dem selbst Hektor vorsorglich die Schwingen ausgebreitet hat und SUBsi-Lou ihr rotes Lieblingsbuch besonders fest an sich drückt. Ruben, Marquis de Bounville, gibt sich die Ehre.</p>
<p style="text-align: justify;">Ja, genau der Ruben. Der scharfkantige Marquis aus Ria Wolfs „Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“. Ein Mann aus dem Frankreich des Jahres 1186, um den sich düstere Gerüchte ranken, dessen Ruf alles andere als kuschelig ist und der vermutlich eher Befehle erteilt, als höflich um einen zweiten Kaffee zu bitten. Wobei … Kaffee kennt er ja noch gar nicht. Heiliges Kanonenrohr, worauf habe ich mich da bloß eingelassen? Und wie spreche ich mit dem Kerl überhaupt? Mittelhoch-irgendwas? So, wie mir der Schnabel gewachsen ist? Grundgütiger!</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem ich in meiner Buchvorstellung ein kleines, standesgemäßes Bittgesuch an den Marquis verfasst hatte, erreichte mich — wie Ihr wisst — eine Antwort <a href="https://meinetaeglichedosis.de/der-marquis-de-bounville-hat-geantwortet-und-der-heldensalon-entstaubt-die-pastetenplatten/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; auf Pergament</strong></span></a>. Eine Antwort, die zwischen Hochmut, Neugier und einer erstaunlichen Schwäche für Honiggebäck, gefüllte Pasteten und roten Süßwein schwankte. Natürlich konnte ich danach schlecht so tun, als hätte ich diese Einladung nicht ernst gemeint.</p>
<p style="text-align: justify;">Apropos Süßwein: Ich habe gelesen, dass es sich dabei womöglich um einen roten Piment gehandelt haben könnte. Der wurde anno dazumal mit Honig und Gewürzen aufgepeppt! Hallo? Findet heute mal einen roten Piment. Ergo habe ich selbst einen angesetzt. *hicks. schmeckt gut* Ein schlichter, dunkler Merlot wurde dazu mit Honig, Zimt, Nelken, Ingwer und einem Hauch Pfeffer zu einem süßen Piment veredelt. Sollte der Marquis darüber die Nase rümpfen, darf Hektor ihn streng ansehen oder ihm Feuer unterm Hintern machen. Je nachdem. <strong>LOL</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54435" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="325" height="540" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut.png 325w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut-181x300.png 181w" sizes="auto, (max-width: 325px) 100vw, 325px" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Ein Klick auf die Dose führt euch direkt zur Buchrezension!</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Bei meinen Vorbereitungen schoss zudem eine ganz andere Frage auf mich zu: Wie soll Marquis de Bounville von 1186 nach 2026 kommen? Da kommt Ria Wolf ins Spiel. Zum Glück gibt es in ihrer Prota-WG jemanden, der bei diesem zeitreisetechnischen Problem helfen kann: Adrian aus <a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-keltische-naechte-ii/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; „Keltische Nächte 2“</strong></span></a>. Der gute Mann ist in der Lage, Zeitportale zu öffnen. Ich hoffe nur, Adrian liefert ihn nicht mitten auf meinem Couchtisch ab. Oder direkt neben Hektor. <strong>*himmel bewahre*</strong> Oder mit gezücktem Schwert.</p>
<p style="text-align: justify;">Also habe ich den HeldenSalon vorbereitet. Honiggebäck steht bereit, gefüllte Blätterteig Pasteten mit Ricotta-Spinat-Füllung oder Vanillepudding warten auf ihren Einsatz. Keine Ahnung, ob er lieber Süßes oder Deftiges zu sich nehmen möchte; dass er Käse mag, weiß ich aus seiner Geschichte. Hektor habe ich nochmals eindringlich darauf hingewiesen, dass ein Marquis mit herrschergewohntem Auftreten nicht automatisch als Kampfansage zu werten ist. Es knistert plötzlich in der Luft.</p>
<p style="text-align: justify;">Oh.<br />
Oh nein.<br />
Ich glaube, das ist das Zeitportal.<br />
<strong>*richtet hastig die kissen auf dem heldensofa und wischt unsichtbaren staub vom tisch und wirft hektor einen mahnenden blick zu*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende, wenn ich gleich nicht mehr antworten kann, wurde ich entweder standesgemäß ignoriert, streng gemustert oder von einem mittelalterlichen Marquis für zu neugierig befunden.<br />
Es klopft nicht.  Natürlich nicht<br />
Stattdessen bildet sich plötzlich aus dem Glas Wasser, das ich für mich auf den Tisch gestellt habe, ein rotierender Wasserring. Ein kalter Hauch streicht über den Tisch, die Flamme der Kerze zuckt, und Hektor gibt hinter mir ein tiefes, äußerst unzufriedenes Grollen von sich. Der Wasserring wächst zu erschreckender Mannshöhe an und verharrt rotierend über dem Parkett.<br />
Dann tritt ein Mann aus dem schimmernden Kreis. Groß. Dunkel. Stolz wie eine ganze Burganlage auf zwei Beinen. Mein lieber Herr Gesangsverein. Sein Blick gleitet über den Salon, über Hektor, über die Pasteten, über mich, und für einen winzigen Moment frage ich mich, ob ich vielleicht doch besser eine Rüstung angezogen hätte, anstatt des weißen T-Shirts und meiner obligatorischen Jeans-Latzhose. Ich schlucke, setze das freundlichste Lächeln auf und neige ehrerbietig den Kopf. Zumindest hoffe ich, dass es ehrerbietig aussieht und nicht wie der verzweifelte Versuch, meine roten Chucks vor seinem Blick zu verstecken.  Der Ring fällt in sich zusammen, platscht auf den Fußboden und schlängelt sich langsam in das Glas zurück.</p>
<p>„Hochwohlgeborener Marquis de Bounville … willkommen im HeldenSalon.“</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ruben, der Marquis de Bounville neigt flüchtig den Kopf.  “Hüterin des HeldenSalons, habt Dank für die Einladung.”<br />
Sein Blick schweift sogleich abschätzend zu Hektor.  “Es heißt, Drachen wären nur Legenden. So muss ich Euch wohl eher Hüterin des letzten Drachen nennen. Und mir gefiel der Gedanke nicht, nur ohne Waffen das Portal durchschreiten zu können. Doch irgendwas findet sich immer, was man als solche nutzen kann.”<br />
Zieht die Handschuhe aus, klopft mit dem Fingerknöchel gegen Hektors Wange und streicht dann über ein paar Schuppen. “ Er ist wahrhaftig, keine Illusion. Interessant. Sitz! Drache! Willst du nicht einen Zahn oder ein Auge verlieren.”</p>
<p style="text-align: justify;">Das hat er jetzt nicht getan und gesagt oder? Schnell husche ich zu Hektor, der bereits die Zähne fletscht, während schwarze Rauchwolken und Feuerfunken aus seinen Nüstern quillen. Wenn Blicke töten könnten. Ich stelle mich auf die Zehenspitzen, ziehe seinen Kopf zu mir herunter und flüstere: „Es ist besser, du wartest draußen.“  „Und dich mit dem Typen alleine lassen? Keine Chance, Ka!“  „Doch, du gehst, sonst ist es mit der Wochenration Cookies vorbei … Außerdem, er muss sich erst … ähm … akklimatisieren.“</p>
<p style="text-align: justify;">Der Blick des Marquis trifft auf SUBsi-Lou.  “Possierlich. Steckt da ein beschriebenes Pergament zwischen den Zähnen? Gebt Ihr ihm nicht genug zu fressen? Füttert es mit Mäusen oder Hühnern, dann leiden keine Folianten.”<br />
Schnell zische ich Hektor zu: „Nimm SUBsi-Lou mit, bevor sie ihn in die Wade beißt!“ Mürrisch klemmt sich Hektor SUBsi unter den Arm und marschiert wütend zur Türe hinaus. Bevor er sie hinter sich zuknallt, dreht er sich zu Ruben, Marquis de Bounville um und knurrt: „Krümm ihr auch nur ein Haar und ich hänge dich an die nächste Zinne!&#8220; Er blickt zu mir. &#8222;Ich warte direkt vor der Tür.“</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-54458" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/hektor_und_ruben-1.png" alt="Bücherdrache Hektor Ruben Marquis de Bounville HeldenSalon Interview" width="505" height="734" /><br />
<strong><em>Wenn ein mittelalterlicher Marquis auf einen schlecht gelaunten Bücherdrachen trifft,<br />
hält selbst der HeldenSalon kurz den Atem an.</em><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ruben bedenkt ihn nur mit einem warnenden Blick und streift dann gänzlich unbeeindruckt durch den Salon. Er streicht über einige Buchrücken, mustert mit einem Anflug von Respekt die Menge der Bücher und nimmt schließlich den kleinen Globus auf. Als der zu leuchten beginnt, lässt er ihn erschrocken fallen.  „Magie! Man verschwieg mir, dass Ihr Hexenwerk betreibt!“  Mit einem wütenden Blick fährt er herum. &#8222;Bin ich hier, um einer neuen Prophezeiung gewahr zu werden? Wenn sie droht, mir Sibilla zu nehmen, verschweigt es besser, sonst breche ich Euch das Genick noch bevor Ihr das letzte Wort gesprochen habt!“<br />
Er sieht mich in Erwartung einer Erklärung an. (Während ich noch nach Worten suche, schreitet er langsam weiter, entdeckt Hektors Schachbrett und setzt einen Zug mit einem Bauern. „Wenigstens etwas vertraut Scheinendes ist in dieser Welt geblieben.&#8220; Seufzt und geht zum Tresen.</p>
<p style="text-align: justify;">Für einen winzigen Moment vergesse ich, wie Atmen funktioniert. Genick brechen? Wegen eines leuchtenden Globus? Ich werfe einen hektischen Blick zur Tür, hinter der Hektor garantiert jedes Wort gehört hat und vermutlich bereits überlegt, ob „an die nächste Zinne hängen“ nicht doch zu milde wäre.<br />
Langsam hebe ich beide Hände, als würde ich mich einem scheuenden Pferd nähern. Oder einem mittelalterlichen Marquis mit ausgeprägtem Prophezeiungstrauma. Letzteres trifft es vermutlich besser.<br />
„Marquis“, sage ich so ruhig wie möglich, obwohl mein Herz gerade panisch Polka tanzt, „das ist kein Hexenwerk. Jedenfalls keines, das Euch oder Sibilla betrifft. Das ist ein Globus. Ein Weltmodell. Ein sehr kleines, sehr harmloses Weltmodell mit Licht.“ Kurz sehe ich zu dem gefallenen Globus, dann wieder zu ihm.<br />
„Er leuchtet nur, weil Menschen meiner Zeit merkwürdige Dinge mögen. Einschließlich kleiner Weltkugeln mit Licht.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Weltkugel? Wer hat solchen Humbug erdacht? Die Welt ist eine Scheibe, das weiß ein jeder. Und dieses Licht ist magisch, ohne Zweifel. Es ist keine Kerze darin und auch nicht die Sonne. Beginnt unsere Bekanntschaft also nicht mit Lügen, Hüterin! Steht besser zu Eurem Hexentreiben. Solange Ihr es nicht an mir erprobt, ist mir das einerlei.“</p>
<p style="text-align: justify;">Da ich nicht weiß, ob er mir den Kopf mit bloßen Händen abreißen könnte und mir mein Leben lieb ist, beschließe ich, die Sache mit der Kugel, der Scheibe und dem Licht nicht weiter zu vertiefen. „Wie Ihr wünscht, Marquis. Dann einigen wir uns darauf, dass dieses kleine Ding absolut harmlose neuzeitige Magie ist, über die jeder Mensch des Jahres 2026 verfügt und Euch weder verflucht noch verhext.“<br />
Nervös und die Hände vor dem Bauch ringend beobachte ich den mittelalterlichen Mann und lasse meinen Blick über ihn wandern. In seinem dunklen Haar blitzen ab und an rötliche Lichter auf. Ruben trägt ein dunkles, eng geschnittenes Gewand, das weniger nach höfischer Bequemlichkeit als nach einem Mann aussieht, der jederzeit bereit ist, vom Gespräch in den Kampf zu wechseln. Der schwere Stoff schmiegt sich an seine Schultern und Arme, schmale Borten säumen Kragen, Kanten und Ärmel. Über einer Schulter liegt ein wadenlanger, dunkelgrüner Mantel mit goldbestickter Borte, der bei jeder Bewegung herrschaftlich mitschwingt und ungefähr so dezent wirkt wie der Mann selbst: nämlich gar nicht. Seine Haltung, diese Selbstverständlichkeit, mit der er meinen Salon inspiziert, als würde er gleich entscheiden, ob er ihn einnimmt oder gnädig duldet, lassen mich für einen Moment vergessen, dass ich hier eigentlich die Gastgeberin bin.</p>
<p style="text-align: justify;">Ruben streicht mit den Fingern über den Tresen, betrachtet die Espressomaschine, als habe sie ihn persönlich beleidigt, und greift dann nach einer der kleinen Tassen. „Wozu dient dieses seltsame Gerät?“, fragt er, ohne mich anzusehen.<br />
„Das“, sage ich und versuche, nicht zu hastig zu klingen, „ist eine Kaffeemaschine.“<br />
Er wendet den Kopf zu mir. „Eine Kriegsmaschine?“<br />
„Kaffee, nicht Krieg.“ Ich hebe beschwichtigend beide Hände. „Obwohl manche Menschen ohne Kaffee durchaus kriegerisch werden können. Ich zum Beispiel. Wenn Ihr möchtet, bereite ich Euch das Getränk zu.“<br />
Er betrachtet mich einen Moment lang schweigend. Dann gleitet sein Blick weiter zum Tisch, auf dem Honiggebäck, Blätterteig-Pasteten und der Piment bereitstehen.<br />
Ich folge seinem Blick und nutze die Gelegenheit, bevor er auf die Idee kommt die Espressomaschine auf ihre Kampftauglichkeit zu prüfen. „Vielleicht“, beginne ich vorsichtig, „wäre es angenehmer, wenn Ihr Platz nehmt. Der Piment ist mit Honig, Zimt, Nelken, Ingwer und einem Hauch Pfeffer bereitet. Ich habe mir sagen lassen, dass ein Mann Eures Standes dünnen Wein vermutlich als persönliche Beleidigung auffassen würde.“<br />
Das wirkt. Sein Blick kehrt zu mir zurück. Prüfend. Abschätzend. „Ihr habt Euch bemüht“, sagt er.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich bemühe mich immer, meine Gäste nicht zu vergiften.“</p>
<p>„Beruhigend.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Nicht wahr?“ Zuckt da gerade sein rechter Mundwinkel nach oben?</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Anwendung von Gift scheint demnach auch in dieser Zeit noch üblich.“ Unverhofft vorsichtig stellt er die kleine Tasse auf den Tresen zurück, nimmt stattdessen ein Weinglas auf und betrachtet das durchsichtige Werk.  „Warum verlangte es Euch nun tatsächlich nach meiner Gesellschaft? Steht Ihr mit dem alten de Lille im Bunde, um mich auszuschalten? Oder hofftet Ihr auf ein intimes Amüsement? Da Ihr meine Geschichte kennt, plagt Euch womöglich … Hitze?“</p>
<p style="text-align: justify;">Hitze?  Ich glaub mein Schwein pfeifft!<br />
Kurz lege ich mir eine Hand an die Brust und atme einmal sehr bewusst ein. Ganz ruhig, Ka. „Marquis“, sage ich schließlich und bemühe mich um einen ausgeglichenen Ton, „ich darf Euch versichern, dass ich weder mit dem alten de Lille im Bunde stehe noch irgendeine Absicht hege, Euch auszuschalten. Wäre dem so, hätte ich Euch vermutlich keinen Piment angeboten, der mir selbst schmeckt, ich habe ihn nämlich vorher gekostet.<br />
Und was das … intime Amüsement betrifft: Nein. Der HeldenSalon ist kein Ort solcher Absprachen. Hier werden Fragen gestellt und Geschichten beleuchtet, auch wenn bereits Männer zu Gast hier waren, deren Berufung es ist, Frauen, nun ja, lustvolle Momente zu schenken.“<br />
Kurz ziehe ich eine Augenbraue hoch.<br />
„Was mich nach Eurer Gesellschaft verlangen ließ, war Neugier, Marquis. Echte, ehrliche Neugier. Ihr seid kein einfacher Mann. Nicht bequem, nicht ungefährlich und gewiss kein Held, den man mal eben in eine hübsche Schublade steckt. Gerade deshalb wollte ich wissen, was sich hinter Eurem Ruf, Eurer Härte und Eurer bemerkenswerten Selbstgewissheit verbirgt. Und deswegen de Bounville, werde ich Euch sogleich mit meiner ersten Frage konfrontieren: Ihr geltet als skrupellos und wenig geneigt, Widerspruch zu dulden. Ist dieser Ruf in Euren Augen gerechtfertigt, oder nur das Gerede jener, die Euch fürchten?&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Überrascht lüpft er eine Augenbraue. “Skrupellos? Ich nenne es konsequent Ziele verfolgen und Grenzen setzen. Nur jene, die gedenken sie zu überschreiten oder sich mir in den Weg stellen haben etwas zu fürchten. Widerspruch dulde ich durchaus, in Momenten, wo das nicht meine Autorität untergräbt.”<br />
Ruben riecht an dem Krug Wein und probiert einen Schluck. Nachdem er sein Glas mit dem Piment gefüllt und ausgetrunken hat, nickt er anerkennend.</p>
<p style="text-align: justify;">Holla, das sieht aus, als hätte ich es tatsächlich geschafft, einen Stein ins bisher leere Brettchen des Marquis zu platzieren. Erstaunt reiße ich die Augen auf, als er sich ein weiteres Glas Wein einschenkt. Ich hoffe, er weiß, was er da tut. Obwohl, natürlich weiß er das, er ist schließlich Weingelage gewöhnt. Den haut das nicht so schnell aus den Stiefeln. Schnell stehe ich auf, um mir zur Stärkung einen Espresso runter zu lassen. Währenddessen drehe ich mich zu meinem Gast, um mit den Fragen fortzufahren.  „Ihr seid ein Mann, der gewohnt ist zu befehlen. Wie schwer fällt es Euch, wenn eine Frau wie Sibilla nicht gehorcht, sondern Euch die Stirn bietet?“</p>
<p style="text-align: justify;">Seine Augen huschen zur Espressomaschine, die gerade in Aktion tritt und meine Tasse mit dem schwarzen Gold füllt.<br />
”Manche Frauen ignorieren die Weltordnung, fürwahr. Ihr offenbar auch, Ihr tragt Beinkleider. Gehorsam schafft Ordnung auf die man vertrauen kann. Aufbegehren bringt unnötige Unruhe. Nicht selten auch den Tod. Bei Sibilla ist die Unruhe jedoch äußerst reizvoll, solange das nicht ihrem Leib und Leben schadet. Es sollte also wohl durchdacht sein, inwieweit sie mir die Stirn bieten will, sonst findet sie sich rasch mit blanker Kehrseite über meinen Knien wieder.”</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-54456 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/ruben_2.png" alt="Ruben Marquis de Bounville fiktiver Charakter aus Der skrupellose Marquis und die dritte Braut HeldenSalon" width="714" height="1062" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Ruben, Marquis de Bounville. Ist er nicht yummi? Aber das würde ich natürlich NIEMALS in seiner Gegenwart zugeben!<br />
</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Hätte ich in diesem Augenblick von meinem Espresso getrunken, wäre Ruben de Bounville vermutlich der erste Marquis des Hochmittelalters gewesen, der Bekanntschaft mit einer modernen Kaffeetaufe gemacht hätte. Ich starre ihn an.   „Ihr überrascht mich, Marquis. Nicht, weil Ihr Beinkleider an mir bemerkt habt. Damit habe ich gerechnet. Aber dass Ihr das Blankziehen von Sibillas Kehrseite mit derartiger Ruhe erwähnt, als sprächet Ihr über Wetter, Waffenpflege oder Weinqualität, ist schon … bemerkenswert.“  Ich setzte mich bemüht ruhig auf meinen Ohrensessel und rühre zwei Teelöffel Zucker in meinen Espresso.  „Allerdings erklärt es durchaus, warum Sibilla Euch nicht einfach ergeben zu Füßen sinkt, sondern lieber Dinge nach Euch wirft.“  Mit einem fetten Schmunzeln denke ich an diese tolle Frau.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ihr scheint von ähnlichem Temperament wie Sibilla.“ Er deutet auf den Ohrensessel, „Sollte dieser … Thron … nicht dem Gast vorbehalten sein? Oder ist das ein Wink, Euch auf den Schoss zu nehmen?“, und langt nach einer Pastete, riecht daran und hält sie mir mit einem Zwinkern zum Vorkosten hin.  „Was die blanke Kehrseite betrifft, was ist daran ungewöhnlich? Wie begegnen die Männer in dieser Zeit haarsträubendem Ungehorsam ihrer Frauen? Versohlte man Euch noch nie den blanken Po, so wisst Ihr auch nicht, welche Freuden diese Züchtigung beiden Seiten bringen kann. Das Maß ist entscheidend. Ich will Sibilla nicht verletzen. Ihre Fingernägel hinterlassen an meiner Kehrseite dagegen echte Wunden. Die ich nicht missen möchte. Sitze ich im Sattel, erinnert mich jede Bewegung des Pferdes an die Wonnen wie sie entstanden sind. Ich wäre ein Narr, deswegen zu jammern.“</p>
<p style="text-align: justify;">Holla die Waldfee.<br />
Ich starre erst auf die Pastete, die er mir hinhält, dann auf den Ohrensessel, dann wieder auf den Marquis. Mein Hirn braucht einen Moment, um die Begriffe Thron, Schoß, blanker Po, Sattel und Wonnen in eine halbwegs ungefährliche Reihenfolge zu bringen. Spoiler: Es gelingt nicht.<br />
„Marquis“, sage ich schließlich und nehme ihm die Pastete mit größtmöglicher Würde aus der Hand, „zunächst einmal: Dieser Ohrensessel ist MEIN Lieblingssessel. Kein Thron. Kein Wink. Und ganz sicher keine Einladung, auf Eurem Schoß Platz zu nehmen.“<br />
Ich beiße in die Pastete, kaue, schlucke und nicke.<br />
„Nicht vergiftet. Ihr seid also fürs Erste sicher, Marquis. Widmen wir uns der nächsten Frage. Was war Euer erster Gedanke, als Ihr Sibilla begegnet seid? Und bitte, versucht nicht, Euch hinter Politik, Prophezeiung oder Rache zu verstecken.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">“Der erste Gedanke? Eine verzweifelte oder geschmacklose Metze, dass sie sich mit Vicomte Leroux abgibt. Der Zweite jedoch: Interessant, eine Frau, die meine Aufmerksamkeit binden kann. Metze hin oder her.”<br />
„Eine Metze also“, wiederhole ich langsam und greife nach meiner Tasse, trinke von meinem Espresso, den ich nur süß liebe.  „Ihr versteht es wirklich, einem ersten Eindruck den Charme einer rostigen Klinge zu verleihen, Marquis. Oder bedeutet Metze für Euch etwas anderes als für mich?“ Ich ziehe eine Augenbraue hoch.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ihr scheint mir intelligent genug, um die Deutung zu verstehen“, erwidert er. „Charme einer rostigen Klinge. Eine sehr bildliche Umschreibung.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Oh, ich verstehe die Deutung durchaus, Marquis.“ Ich stelle meine Tasse ab und schenke ihm ein Lächeln, das hoffentlich höflich wirkt und nicht nach gleich fliegt Gebäck. „Ich wollte Euch lediglich die Gelegenheit geben, Euch eleganter auszudrücken. Wobei, irgendwie ist es passend, denn Ihr habt Sibilla nicht aus Liebe gewählt, sondern aus Gründen, die alles andere als romantisch sind. Wann habt Ihr zum ersten Mal gespürt, dass diese Frau gefährlicher für Euch werden könnte als jeder Feind auf dem Schlachtfeld?&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Er schnaubt. „Wäre Euch die Bezeichnung Hure lieber gewesen? So nennt man diese Damen nun einmal in meiner Zeit. Das mindert nicht ihren Wert für das Stillen gewisser Bedürfnisse. Doch zu Eurer Frage. Als Gedanken und Sorge um Sibilla meinen inneren Schutzschild durchdrangen. Derartige Irritationen machen angreifbar.”  Prüfend tastet und drückt de Bounville das Polster der Couch, setzt sich schließlich und schenkt erneut von dem Wein nach.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich reiße meine Augen auf. „Gedanken und Sorge“, wiederhole ich langsam. „Marquis, das war jetzt gefährlich nah an einem Gefühl. Soll ich das Fenster öffnen, damit Ihr Euch kurz sammeln könnt?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Deswegen spreche ich nicht gern darüber! Gefühle einzugestehen erntet nur Spot. Behaltet ihn für Euch, sonst ist die Unterhaltung sogleich beendet!“</p>
<p style="text-align: justify;">Auwehzwick! Wie konnte ich nur, er ist ein gebranntes Kind, was Spot betrifft. Ich schiebe ihm die Platte mit den Pasteten hin und reagiere lieber nicht auf das Gesagte.<br />
„Vielleicht hilft eine Pastete. Ich habe Süßes und Deftiges vorbereitet, weil ich nicht wusste, ob Euer Geschmack eher nach Vanillepudding oder nach Ricotta-Spinat verlangt. Wobei ich zugeben muss: Nach dieser Antwort tippe ich auf deftig. Männer mit inneren Schutzschilden wirken selten wie Vanillepudding.“<br />
Fragend blicke ich ihn an.</p>
<p style="text-align: justify;">„Vanille und Spinat? Mir fremdes Zeug, doch ich erweitere gern mein Wissen.“  Beherzt nimmt er eine mit Vanille und seine Augen leuchten bei dem Genuss zufrieden auf.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ihr scheint Mauern um Euch errichtet zu haben, die höher sind als jede Burgmauer. Wer oder was hat Euch gelehrt, dass Verwundbarkeit gefährlicher ist als ein Schwert?“</p>
<p style="text-align: justify;">Wischt sich einen Vanilleklecks von den Lippen und leckt die Fingerkuppe ab. Für einen Moment wirkt er so hingerissen von der Süßspeise, wie ein Junge, der einen Teiglöffel ablecken darf. Ebenso schnell verdüstert sich sein Blick aber auch wieder. „Der Schmerz um den Tod meiner Eltern. Der Kampf darum, als Nachfolger meines Vaters respektiert zu werden. Feinde gewähren keine Ruhe, weil man trauert. Sie nutzen diese Momente in der Hoffnung, man wäre handlungsunfähig. Die eigenen Leute bedauern deinen Verlust, suchen zugleich aber nach einer festen Hand, die sie leitet und schützt oder wenden sich ab. Ohne innere Mauer, die Gefühle wegschließt, ist all dem kaum zu begegnen. Eine unerschütterliche Haltung jedoch, wiegt hundert scharfe Klingen auf.”</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/skrupellose-Marquis-dritte-Braut-Antik-ebook/dp/B0GX2ZQ62M/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=2161DAC9PIWMK&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.IEiVARD1YMXGIhPV80g0Cw.ppLh6YS3z_jdXly6313gPHhoLKe-rOCJWbKESTEo390&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Ria+wolf+der+skrupellsoe+marquis+und+die+dritte+braut&amp;qid=1778436865&amp;sprefix=ria+wolf+der+skrupellsoe+marquis+und+die+dritte+braut%2Caps%2C115&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54307" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut.png" alt="Der skrupellose Marquis und die dritte Braut Buchvorstellung Cover Meine tägliche Dosis" width="260" height="395" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut.png 260w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut-197x300.png 197w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">„Puh, sehr gut gesprochen, Marquis!“  Und erschreckend nachvollziehbar. Für einen Moment sehe ich nicht den skrupellosen Mann, über den so viele tuscheln, sondern den Jungen, der viel zu früh lernen musste, dass Trauer im falschen Augenblick als Schwäche gilt. Was für ein schrecklicher Moment das gewesen sein muss. Armer Kerl. Ich räuspere mich leise und greife nach einem Stück Pastete mit Puddingfüllung. Herzhaft beiße ich in das wolkige Etwas und lecke mir einen Rest Pudding von der Lippe. Nur mit Mühe kann ich mir ein Stöhnen verkneifen, weil mir die Teilchen wirklich gut gelungen sind.  „Trotzdem frage ich mich, Marquis, ob eine unerschütterliche Haltung nicht irgendwann verdammt schwer wird, wenn darunter alles Menschliche eingemauert bleibt. Vielleicht war Sibilla deshalb so gefährlich für Euch: weil sie nicht vor Euren Mauern stehen blieb.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Fürwahr, zeitweilig steht man sich selbst im Wege. Doch die Menschlichkeit missen andere. Selbst spürt man das nicht, bis jemand an der Mauer kratzt und darauf aufmerksam macht. Die Erkenntnis, noch immer verletzlich zu sein, lässt hinterfragen, wie angreifbar ich auch noch für andere bin. Ob meine Gefühle mich für Gefahren erblinden lassen, wie meinen Vater. Wäre er nicht so auf Mutter fixiert gewesen, hätte er den Meuchler kommen sehen. So ließen sie beide ihr Leben, wegen ihrer Schwäche füreinander.“</p>
<p style="text-align: justify;">Einen Moment lang schweige ich. Nicht, weil mir nichts einfällt, sondern weil seine Worte schwer nachhallen. Dann atme ich leise durch und wage mich an die nächste Frage. „Was fürchtet Ruben de Bounville mehr: einen Feind mit gezückter Klinge oder eine Frau, die hinter seine skrupellose Schale blickt?“</p>
<p style="text-align: justify;">Er lacht ironisch auf und nimmt nun seinerseits vom Honiggebäck.  “Weder das eine noch das andere. Gezückten Klingen weiß ich zu antworten und Frauen … würden sie ausplaudern, was sie sehen … wer würde ihnen schon glauben? Und sollte das jemand tun, was nutzt es ihm? Allein für den Versuch, eine Schwäche auszunutzen, würde der Kopf desjenigen rollen.”</p>
<p>Ich starre ihn einen Moment lang an. Dann auf das Honiggebäck in seiner Hand. Dann wieder ihn.  „Ihr sprecht über rollende Köpfe, während Ihr Gebäck esst. Das muss man auch erst einmal schaffen.“  Ich atme langsam aus.  „Verzeiht, Marquis, aber an diese Mischung aus mittelalterlichem Chauvinismus, eiskalter Selbstgewissheit und hochherrschaftlicher Drohkulisse muss sich eine moderne Frau erst gewöhnen. Wobei ich zugeben muss: Ihr seid nicht grundlos so überzeugt von Euch selbst. Leider.“  Ich nicke ihm wohlwollend zu.</p>
<p style="text-align: justify;">„Warum sollte ich währenddessen nicht essen?“, winkt Ruben ab. „Nun, Ihr seid eine Frau, das erklärt Eure Irritation und das Unverständnis, denn Ihr seid mit Schlachtfeldern nicht vertraut. Könnten wir nicht auch bei Blut und abgetrennten Körperteilen essen, so fehlte uns die Kraft das nächste Scharmützel zu bestreiten. Und glaubt Ihr, die Männer würden mir noch ohne Zögern folgen, wenn ich speiend über einem Fasse hinge?“</p>
<p style="text-align: justify;">Da hat er einen Punkt eingefahren. Einen blutigen, mittelalterlichen, höchst unappetitlichen Punkt, aber einen Punkt.<br />
Ich verziehe kurz das Gesicht und schiebe meine Tasse ein Stück von mir weg. „Ich gebe zu, Marquis, aus dieser Sicht betrachtet ergibt Eure Gelassenheit eine gewisse grausige Logik. Wer auf Schlachtfeldern bestehen muss, darf vermutlich nicht bei jedem rollenden Kopf die Contenance verlieren.“<br />
Kurz mustere ich ihn nachdenklich. Was habt Ihr an Sibilla am meisten unterschätzt?“</p>
<p style="text-align: justify;">“Ihren Tatendrang, ihren Mut, mir die Stirn zu bieten und sich mir zu entziehen.”</p>
<p style="text-align: justify;">„Ohja, das war ein wirklich mutiger Schachzug von Sibilla, das muss ich ihr absolut zugestehen. Gut, dass Zoe bei ihr war, was für eine tolle Frau.  Übrigens, wie schwer fällt es einem Mann Eures Standes, sich zu entschuldigen? Oder betrachtet Ihr Entschuldigungen grundsätzlich als unnötige Schwächung der eigenen Position?“</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem er sich die Finger abgeleckt hat — verdammter Mist, ich habe tatsächlich die Servietten vergessen — sieht er mich mit aufgewölbter Augenbraue an. “Entschuldigungen sind etwas für kriecherische und verweichlichte Männer. Habt Ihr den Eindruck, ich wäre ein solcher? Und wofür, glaubt Ihr, sollte ich mich entschuldigen?”</p>
<p style="text-align: justify;">„Dem möchte ich vehement widersprechen, Marquis. Entschuldigungen sind nicht für kriecherische, verweichlichte Männer, sondern starken Männern vorbehalten. Sich zu entschuldigen bedeutet schließlich, genug Rückgrat zu besitzen, um eigenes Fehlverhalten zu erkennen, nicht wahr?“ Mit einem niedlichen Lächeln sehe ich ihn an und hätte an dieser Stelle definitiv aufhören sollen. Verdammtes Temperament, aber auch. „Ihr seid absolut ein starker Mann, nicht wahr? Warum habt Ihr Euch dann nicht dafür entschuldigt, dass Ihr monatelang – während Eurer Ehe, wohlgemerkt – mit Metzen, oder welcher Zunft auch immer diese Damen angehört haben, das Bett geteilt habt?“ Erschrocken, schlage ich mir über meine eigene Frechheit die Hände vor den Mund. Da war sie, die Frage mit der gußeisernen Bratpfanne im Unterton. Gut, dass durch das Portal keine Waffen transportiert wurden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-keltische-naechte/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-49874" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/04/dose_625_keltischenaechte_1.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="234" height="338" /></a><br />
<em><strong>Ria Wolfs &#8222;Keltische Nächte 1&#8220;<br />
Einmal auf die Dose geklickt und ZACK, seid ihr auch schon bei der Buchbesprechung.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Langsam schüttelt Marquis de Bounville den Kopf.  „Was war daran falsch und warum sollte ich mich dafür entschuldigen? Jeder Mann tut das, sofern Lust und Herz noch nicht ausschließlich an sein Weib gebunden sind. Zudem rang ich mit meinen bröckelnden Prinzipien. Diese Distanz zu Sibilla half mir, mich mit meinen Empfindungen auseinanderzusetzen. Hat es sie getroffen? Nun weiß ich das, aber zu der Zeit beruhte das mehr auf verletzte Eitelkeit. Meint Ihr nicht auch?“, gibt er mit der Zunge schnalzend von sich.  „Frauen. Ihr scheint auch übertrieben emotional und eigensinnig, sobald es um den Bund der Ehe geht. Viele Männer halten sich nebenbei sogar eine Mätresse, um dem Bett ihres Weibes auszuweichen und wahrhaftige Freuden zu genießen. Sagt nicht, das wäre Euch unbekannt.“  Erneut gießt sich Ruben Wein nach, prostet mir zu und trinkt die Hälfte aus.  „Wenn es Euch so wichtig ist, so nehmt meine Entschuldigung, dass ich Eure magische Kugel fallen ließ!“<br />
Ich blinzle ihn an und greife nach seinem halb gefüllten Glas und exe es.<br />
„Den brauche ich jetzt.“<br />
Dann stelle ich das Glas wieder hin, als wäre das völlig selbstverständlich. Bei allen Heiligen, wenn er mir mit Mätressen, weiblicher Emotionalität und einer Entschuldigung an einen Globus kommt, darf ich wohl kurz seinen Piment konfiszieren!</p>
<p style="text-align: justify;">„Ausgesprochen mutig, meinen Wein zu stehlen, Hüterin. Oder dumm? Anderen brach ich für Gleiches schon die Finger. Nur Sibilla und Stephan ist solche Frechheit gestattet. Doch Ihr habt den Wein gestellt, so will ich es dabei belassen. Aber ich wünsche einen frischen … Kelch, oder wie man diesen durchscheinenden Becher nennt.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich schenke ihm mit größtmöglicher Unschuldsmiene nach und stelle das frisch gefüllte Glas vor ihn hin. „In meiner Zeit nennt man das Glas, Marquis. Und da Ihr mir erfreulicherweise nicht die Finger brecht, wage ich mich gleich an die nächste Frage. Der HeldenSalon bietet Euch Honiggebäck, gefüllte Pasteten und roten Süßwein. Was müsste man Euch sonst noch anbieten, damit Ihr freiwillig länger bleibt als geplant?</p>
<p style="text-align: justify;">“Eine Kralle oder eine Schuppe Eures Drachen. Dafür wäre ich bereit, noch weitere, viel zu persönliche Fragen zu ertragen.”  Lässig lehnt er sich zurück, schlägt die Füße übereinander und schwenkt leicht den Wein in seinem neuen Glas.  “Was, Hüterin? Ihr müsstet einen Rock tragen, um interessanter zu sein. Oder wenigstens andere Reize erblicken lassen. Versteckt Ihr Euch hinter dieser Männerkleidung? Ist sie Euch eine Rüstung?”</p>
<p style="text-align: justify;">Entgeistert sehe ich den Frechdachs in seiner ganzen, nonchalanten Pracht an.  „Eine Schuppe von Hektor? Ganz sicher nicht. Ich hänge an meinem Bücherdrachen, und er hängt an seiner vollständigen Schuppenpracht.“  Kurz wandert mein Blick zu meiner Jeans-Latzhose.  „Joa, man könnte sie durchaus als Rüstung betrachten, wenn auch eine sehr bequeme, äußerst praktische Rüstung mit vielen Taschen. Und glaubt mir, Marquis: In meiner Zeit sind Taschen eine Macht, die Ihr nicht unterschätzen solltet.“  Grinsend lehne ich mich nach vorne und schaue ihn mit blitzenden Augen an.  „Was meine Reize betrifft, die liegen in meiner Neugier, meiner Schlagfertigkeit und meinen kulinarischen Köstlichkeiten versteckt. Wie ich sehe, hat auch der Piment einen Reiz auf Euch, mein lieber Marquis.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Piment und Mahl sind Euch gelungen. Ihr dürft in meiner Küche vorstellig werden. Wofür benötigt eine Frau Taschen? Und welche Macht soll daran gebunden sein? Habt ihr darin verwunschene Hühnerklauen oder Hasenpfoten? Ich finde Neugier lästig und Schlagfertigkeit reizt mich nur bei Sibilla. Weshalb muss Euer Drache mit dem Verlust einer Schuppe einverstanden sein? Ihr seid seine Hüterin. Und dass er keine Kralle entbehren könnte, erwähntet ihr nicht. Die soll mir recht sein. Ich möchte sie Sibilla als einzigartiges Geschenk überreichen.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Danke für die Einladung! Eine mittelalterliche Küche würde ich sehr gerne mal besichtigen. In meiner Zeit, Marquis, trägt eine Frau in Taschen keine verwunschenen Hühnerklauen, sondern Dinge, mit denen sie jederzeit sehr eigenständig handeln kann und genau darin liegt die Macht.“<br />
Ich schenke ihm ein unschuldiges Lächeln.<br />
„Was Hektors Schuppen und Krallen betrifft: Er gehört nicht mir, sondern zu mir; und bevor Ihr Sibilla ein Drachenpräsent macht, verratet mir lieber, ob Ihr den Mann, der sie zur dritten Braut machen wollte, heute einen Narren nennen würdet, einen Strategen oder einen Mann, der nicht ahnte, dass sein eigenes Herz längst belagert wurde?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Einen Strategen, der nicht ahnte, dass Herzen intensivere Strategien verfolgen.”</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-keltische-naechte-ii/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-49957" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/04/dose_62_keltischenaechte_2.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="276" height="460" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>In Keltische Nächte 2, könnt ihr mehr von Adrian, dem Portalöffner, lesen.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Awwww, davon konnte ich mich in Eurer und Sibillas Geschichte überzeugen, Marquis!“<br />
Für einen winzigen Moment glaube ich tatsächlich, so etwas wie Wärme in seinem Blick aufflackern zu sehen. Natürlich nur ganz kurz, denn diese Wärme, die schenkt er nur der Liebe seines Lebens, nämlich Sibilla. Bevor ich noch eine letzte, ganz sicher viel zu persönliche Frage stellen kann, kräuselt sich plötzlich erneut die Oberfläche des Wassers in meinem Glas. Der Wasserring, durch den Ruben vorhin so hochherrschaftlich in meinen HeldenSalon getreten ist, beginnt erneut zu wachsen und zu rotieren.  „Oh nein“, murmele ich. „Nicht schon wieder.“</p>
<p style="text-align: justify;">Aus dem schimmernden Kreis erscheint nicht etwa Adrian, wie ich erwartet hätte. Stattdessen schiebt sich eine weibliche Gestalt in den Wasserglanz. Wache blaue Augen, wallendes blondes Haar, ein entschlossener Blick und eine Ausstrahlung, die sofort verrät, dass diese Frau sich weder von Prophezeiungen noch von herrischen Marquis dauerhaft unterkriegen lässt. Sibilla.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ruben“, erklingt ihre Stimme, „Bist du fertig damit, die Hüterin des HeldenSalons einzuschüchtern?“  Ich presse die Lippen zusammen, um nicht loszuprusten.<br />
Der Marquis hebt langsam eine Augenbraue.  „Ich schüchtere keine Frauen ein.“<br />
„Natürlich nicht“, erwidert Sibilla trocken. „Das geschieht stets nur aus Versehen.“<br />
Mein Herz macht einen kleinen Hüpfer. Ich mag sie. Ich mag sie sehr.<br />
Ruben geht rasch zum Wasserring, ergreift Sibillas Hände und legt seine Stirn an ihre.  „Tritt nicht ein, mein Herz. Hier wohnen ein zweibeiniger blonder und ein echter Drachen. Ich möchte nicht, dass du gebissen oder verbrannt wirst. Ich habe kein Schwert dabei.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ha! Den blonden Drachen lasse ich ihm jetzt durchgehen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ka?“, fragt Sibilla, und ihr Blick richtet sich auf mich. „Ich danke Euch für die Einladung. Und dafür, dass Ihr ihn mit Fragen beschäftigt habt. Es ist selten genug, dass jemand ihn länger als ein paar Atemzüge aus dem Gleichgewicht bringt. Bisweilen kann er auch etwas anstrengend sein.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich bin nicht aus dem Gleichgewicht! Diese Neugier strapaziert nur meine Geduld.“ Ruben küsst Sibilla intensiv und lange. „Liebes … sagte ich schon, wie leid es mir tut“, wispert er an ihren Lippen, „dass ich dich mit anderen Frauen ein halbes Jahr lang betrog?“<br />
Ihr Blick trübte sich voller Schmerz. „Nein. Lass diese Erinnerung ruhen. Bessere Zeiten hielten seitdem Einzug. Und warum flüsterst du?“<br />
„Das muss niemand außer dir hören und ich will es diesen Moment nicht ruhen lassen. Nimm meine Entschuldigung, die aus tiefstem Herzen geboren ist. Mir fehlte der Sinn für deinen Schmerz. Doch weil ich durch dich nun alles anders betrachte, ist mir bewusst, wie demütigend das war. Verzeih mir, bitte.“</p>
<p style="text-align: justify;">Hach, da ist sie also doch, die Entschuldigung, nach der ich vorhin mit der gußeisernen Bratpfanne im Herzen gefragt hatte. Ist das nicht einfach nur schöööön? <strong>*freut sich*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">„Längst geschehen, Marquis, Herr meines Herzens, denn seit wir unserer Liebe bewusst sind, kann ich deiner Treue sicher sein.“<br />
„Du nanntest mich Marquis? Hier, vor außenstehenden Ohren? Wir müssen dringlich gehen, Liebes, meine Beinlinge werden zu eng. Oder wir werfen Ka durch den Wasserring und nutzen umgehend die erstaunlich weichen Polster.“ Leckt über ihre Lippen und zieht ihre Hüfte eng an seinen Leib. Ein kalter Wasserstrahl ergießt sich über ihn und lässt auch Sibilla nicht ganz unverschont. Ruben schnauft und streicht sich das nasse Haar zurück. „Dieser verdammte missgünstige Adrian!“<br />
Sibilla lacht und wischt Wasser aus ihrem Gesicht. „Der Mann scheint nur mehr Gespür für passende Momente zu haben.“ Ihr Blick schweift zu Ka.<br />
„Verzeiht, dass wir nun rasch gehen. Seine Ungeduld äußert sich sonst in Bärbeißigkeit und auch ich möchte keinen Moment mit ihm verstreichen lassen, bevor er wieder zu einer Schlacht gerufen wird. Gehabt Euch wohl, Ka, und tragt ihm nicht nach, wenn er ungehobelt war. Die Zeit in der wir leben, formte ihn derart. Doch wen er liebt, weiß er mit Wärme und Großmut zu umarmen.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Du musst mich nicht entschuldigen, Sibilla! Ich kann für mich selbst sprechen.“<br />
„Und schaffst dir damit mehr Feinde als Freunde. So schweige jetzt lieber! Oder ich stille meine Lust selbst und du musst bis morgen darben!“<br />
Ruben gibt ein missmutiges Brummen von sich, hebt Sibilla hoch und wuchtet sie bäuchlings auf seine Schulter. „Habt Dank, für Speise und Trank, Ka, Hüterin des HeldenSalons. Doch nun eilt es mich zu gehen.“<br />
Lachend winkt Sibilla Ka zu. „Ich liebe diesen Rohling“, ruft sie noch aus dem Wasserschimmer heraus, „und will ihn gar nicht anders haben.“</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">„Ähm … gehabt Euch wohl“, bringe ich noch hervor und hebe die Hand, während Sibillas Lachen im Wasserschimmer verklingt und Ruben mit seiner dritten Braut verschwindet, als würde er gerade nicht klatschnass, bärbeißig und mit viel zu engen Beinlingen durch ein Zeitportal stapfen.<br />
Der Wasserring fällt in sich zusammen. Dann öffnet sich die Tür einen Spalt, und Hektor steckt den Kopf herein. „Ist er weg?“<br />
Ich blinzle langsam. „Ja.“<br />
„Hat er dich bedroht?“<br />
„Ein bisschen.“<br />
„Hat er dich beleidigt?“<br />
„Auch ein bisschen.“<br />
„Hat er sich benommen?“<br />
Ich kratze mich am Kopf, sehe auf das HeldenSofa, den Piment, die Pastetenkrümel und den Fleck Wasser auf dem Boden.<br />
„Für seine Verhältnisse vermutlich schon.“</p>
<p style="text-align: justify;">Hektor schnaubt, während SUBsi-Lou unter seinem Arm hervorlugt und ihr rotes Lieblingsbuch noch fester an sich drückt.<br />
Ich lasse mich in meinen Ohrensessel sinken, greife nach meinem Espresso und stelle fest, dass ich dringend einen neuen brauche.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende, was soll ich sagen?</p>
<p style="text-align: justify;">Der HeldenSalon hat schon vieles erlebt. Warriors, Rocker, Escorts, Dämonen, Fay und allerlei heldenhafte Unruhe. Aber ein mittelalterlicher Marquis, der Drachenzähne sammelt, Piment leert, mein Sitzmöbel strategisch begutachtet und anschließend höchst erregt mit seiner lachenden Frau durch ein Wasserportal verschwindet?<br />
Das war neu, aufregend und verdammt unterhaltsam. <strong>*hihi*<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne grüßt Euch eine leicht durchnässte, pimenterprobte und sehr froh über Hosen mit Taschen seiende</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em> <strong>*hickst erneut, der hat`s in sich*</strong></p>
<p>P.S. Mehr fiktive Helden und noch mehr Interviews mit selbigen, könnt Ihr hier entdecken <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/willkommen-im-heldensalon-wo-fiktive-helden-lebendig-werden/">&#8212;&gt; Willkommen im HeldenSalon — Wo fiktive Helden lebendig werden.</a></strong><span style="color: #000000;"> Von dort aus, führen euch die Links zu allen Interviews, die ich geführt habe. Viel Spaß beim Entdecken &#8230; <strong>*mit den wimpern klimpert*</strong></span></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8248 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquellen: Die Bilder „Ruben, Marquis de Bounville“ und „Hektor mit Marquis de Bounville“ wurden von Ka mithilfe einer KI erstellt.<br />
Die Verwendung und Darstellung von Ruben erfolgte nach Rücksprache mit Ria Wolf.</strong></p>
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		<title>Tasting Red</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/tasting-red/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 16:40:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Mein aktueller Lesestoff]]></category>
		<category><![CDATA[Paranormal]]></category>
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					<description><![CDATA[„Märchenhaft, magisch und ziemlich heiß: In „Tasting Red“ trifft Rotkäppchen auf einen vernarbten Wolfswandler, der eindeutig mehr ist als nur der große, böse Wolf.Zwischen verschwundener Großmutter, alter Magie und sehr gefährlichem Knistern wird schnell klar: Diese Neuinterpretation ist nichts für zarte Märchen-Seelen.“ &#160; Himmel, Arsch und Zwirn, geneigte Lesende! Ich hatte Euch vor in paar Tagen von meiner Neuanschaffung &#8222;Tasting Red — Die Lost Girls 1&#8220; erzählt, bzw. ein Bisschen über die Herkunft des Märchens &#8222;Rotkäppchen&#8220;. Und &#8222;Tasting Red&#8220; ist eine Neuinterpretation des Märchens. Und ich muss sagen &#8230; räuspert sich &#8230; das hat dermaßen heiß angefangen. Mein lieber Herr Gesangsverein. Noch weiß ich nicht, was Red, die Protagonistin des Buches tief in sich verbirgt &#8211; und sie selbst, weiß es glaube ich auch nicht. Doch dass da was sein muss, ist irgendwie offensichtlich, denn warum sonst sollte sie immer bei &#8230; UPSI, das darf ich jetzt aber nicht verraten, sonst wird mir wieder ein Spoiler-Queen um die Ohren geworfen. *hüstelt* Was hast du doch für große… Zähne Auf zum Haus meiner Großmutter. Ich bin dorthin unterwegs, obwohl ich mit Magie und meinem früheren Leben nichts mehr zu tun haben will. Schon gar nicht mehr, nachdem ich von der Fairy [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>„</strong></em><em><strong>Märchenhaft, magisch und ziemlich heiß: In „Tasting Red“ trifft Rotkäppchen auf einen vernarbten Wolfswandler,<br />
der eindeutig mehr ist als nur der große, böse Wolf.<br data-start="183" data-end="186" data-is-only-node="" />Zwischen verschwundener Großmutter, alter Magie und sehr gefährlichem Knistern wird schnell klar:<br />
Diese Neuinterpretation ist nichts für zarte Märchen-Seelen.“</strong></em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Himmel, Arsch und Zwirn, geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hatte Euch vor in paar Tagen von meiner Neuanschaffung <em>&#8222;Tasting Red — Die Lost Girls 1&#8220;</em> erzählt, bzw. ein Bisschen über die Herkunft des Märchens &#8222;Rotkäppchen&#8220;. Und <em>&#8222;Tasting Red&#8220;</em> ist eine Neuinterpretation des Märchens. Und ich muss sagen &#8230; räuspert sich &#8230; das hat dermaßen heiß angefangen. Mein lieber Herr Gesangsverein. Noch weiß ich nicht, was Red, die Protagonistin des Buches tief in sich verbirgt &#8211; und sie selbst, weiß es glaube ich auch nicht. Doch dass da was sein muss, ist irgendwie offensichtlich, denn warum sonst sollte sie immer bei &#8230; UPSI, das darf ich jetzt aber nicht verraten, sonst wird mir wieder ein Spoiler-Queen um die Ohren geworfen. <strong>*hüstelt*</strong></p>
<p><a href="https://www.amazon.de/Tasting-Red-Pikante-Neuinterpretation-Rotk%C3%A4ppchen-ebook/dp/B0FX5Q7RWQ/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=3UI09ZW50L9QD&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.FGGtjg5WvCZwTj4eFNhhbcVjRr8Bt6tgxE4oqDWdCXPZ0kStsDa5cFO9IsOlsYWV.RGzUTYsg4Z809UgOov317NaUUPTdS1-x9nj8-PW5BbQ&amp;dib_tag=se&amp;keywords=tasting+red+holly+roberts+deutsch&amp;qid=1777227822&amp;s=digital-text&amp;sprefix=tasting+red+holly+roberds+deutsch%2Cdigital-text%2C108&amp;sr=1-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-54161 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/dielostgirls_1.png" alt="Tasting Red Die Lost Girls 1 Holly Roberds Buchvorstellung Meine tägliche Dosis" width="261" height="416" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/dielostgirls_1.png 261w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/dielostgirls_1-188x300.png 188w" sizes="auto, (max-width: 261px) 100vw, 261px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Was hast du doch für große… Zähne</strong></em><br />
<em>Auf zum Haus meiner Großmutter. Ich bin dorthin unterwegs, obwohl ich mit Magie und meinem früheren Leben nichts mehr zu tun haben will. Schon gar nicht mehr, nachdem ich von der Fairy Fine Arts Academy geflogen bin. Doch als ich im Schlafzimmer meiner Großmutter einen gefährlichen, stark vernarbten Wolfswandler vorfinde, gerät der zerbrechliche, menschliche Lebensstil, den ich mir aus dem Nichts aufgebaut habe, in Gefahr.   Magie, Chaos und meine Vergangenheit stürzen sich auf mich wie ein rasender Oger auf Pixie Sticks.  </em><br />
<em>Meine Großmutter ist spurlos verschwunden und ich werde gejagt.   Der große, böse Wolf ist der Einzige, der mich beschützen kann, bis meine Großmutter wieder auftaucht.   Aber das Schlimmste ist, dass ich läufig bin. Ich habe dem Werwolf gesagt: „Nicht anfassen“. Aber bei meinem Glück war er natürlich nicht auf der Hundeschule. Je länger wir gemeinsam in dieser Situation feststecken, desto wahrscheinlicher wird es, dass er mich entweder selbst umbringt oder mir zeigt, wie groß und böse er wirklich ist…  </em><br />
<em><strong>In dieser pikanten, actiongeladenen Märchen-Neuinterpretation ist Rotkäppchen eher scharf als süß, und der große, böse Wolf will eine Kostprobe…</strong> (</em>Quelle Klappentext und Cover: <a href="https://www.facebook.com/hollyroberdsauthorpage/?locale=de_DE"><strong>Holly Roberds</strong></a>)</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-50950 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Tasting Red" width="513" height="101" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der vermeintlich böse Wolf ist wirklich sehr sehr lecker anzusehen. <strong>*yummi*</strong> Ich mag ja fiktive Helden, die Narben tragen und auf ihn trifft es zu. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, woher genau diese Gesichtsnarben kommen! Ich habe da eine Vermutung, mal sehen, ob sich diese im Laufe der Geschichte als wahr herausstellen wird. Wäre möglich!</p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;">Gerne verlinke ich Euch hier zusätzlich 👉 &#8222;<a href="https://meinetaeglichedosis.de/rotkaeppchen-war-gestern-heute-wird-der-wolf-gekostet/"><strong>Rotkäppchen war gestern – heute wird der Wolf gekostet&#8220;.</strong></a> Denn dort gibt es die Infos über das ursprüngliche Märchen. Sofern ihr die folgenden, verlinkten Beiträge noch nicht kennt, könnt ihr gerne noch etwas in <em>märchenhaft</em> Angehauchtem schmökern. Viel Freude dabei und ich hoffe natürlich, dass ihr evtl. das ein- oder andere Buch für euch entdeckt, das euch bisher entgangen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">👉<a href="https://meinetaeglichedosis.de/aus-kindermaerchen-werden-maerchen-fuer-erwachsene/"><strong>Aus Kindermärchen werden Märchen für Erwachsene …</strong></a></p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/stasia-black-die-jungfrau-von-nebenan/"><strong>Rezension zu Stasia Blacks — Die Jungfrau von nebenan </strong></a>In der Rezension könnt ihr euch zu den anderen Bänden der „Ländliche Leidenschaft“-Reihe durchklicken. Sie können unabhängig voneinander gelesen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/mythologie-mit-augenzwinkern-von-vampiren-bis-gargoyles-mit-einem-klick-durch-die-wunderwelt/"><strong>Mythologie mit Augenzwinkern: Von Vampiren bis Gargoyles – Mit einem Klick durch die Wunderwelt! </strong></a>Von hier aus geht es weiter zu allen Beiträgen von „Mythologie mit Augenzwinkern“</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne,  vor dem Buch ist während des Buches ist nach dem Buch.</p>
<p><em>Ka</em></p>
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