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Von Feen und dem fehlenden Glitzerstaub

  • 7. März 2019

Geneigte Leserinnen und Leser!

Für den Begriff „Fee“, gibt es unterschiedliche Namen. Es kommt ganz darauf an, in welchem Land man sich gerade befindet. Hier bei uns ist es schlicht die Fee, wohingegen man sie zum Beispiel bei den Kelten als Sidh bezeichnete. Laut Wikipedia, entwickelte sich der Name der Fee aus den römischen Schicksalsgöttinen, den Fata, heraus. Wie ihr wisst, gibt es nicht nur weibliche, sondern auch männliche Feen und eines ist ihnen in allen Mythologien gleich: Sie werden stets zart und schön anzusehen dargestellt.

Gegliedert in drei Feenreiche ( Hier spielt die drei übrigens eine Rolle, denn Feen tauchen entweder alleine, zu dritt, zu siebt oder zu zwölft auf 😉 ) das sagenumwobene Avalon, zudem ein Reich, dass sich im Inneren der Erde befinden soll, als auch den berühmten Feenwald Brocéliande. Man findet ihn unter diesem Namen übrigens auf keiner Landkarte! Nicht dass Ihr anfangt danach zu suchen. Doch wir, als Kenner paranormaler Bücher wissen, dass es neben den gute Feen, auch die vermeintlich bösen Feen gibt! Und Gut und Böse, will auch hier einander an den Kragen! Und wenn sie aufeinander losgehen, ist von flatternden zarten Flügelchen und Glitzerstaub nichts zu sehen!

In der Literatur, traten die Feen vor allem gehäuft in der alten Romantik auf, eine berühmte Sammlung an Märchenfeen findet man in „Cabinet des fées“ von Charles-Joseph Mayer. Die Sammmlung beinhaltet 41 Bände! Wenn Ihr überlegt, in Grimms Märchen, kommen Feen nur sehr vereinzelt vor, um eines zu nennen: bei Dornröschen. Hier kann die gute Fee den Zauber der bösen Fee nicht aufheben – wie unter Feen allgemein üblich – sondern nur abschwächen.

Doch auch in der Jetztzeit gibt es in Bücher über die Feen. So kommen nicht nur in Kindererzählungen, sonder auch wie oben bereits genannt, im paranormalen oder fantastischen Genre für Erwachsene vor, die sich mit dem Thema „Fee“, oder sollte ich in diesem Zusammenhang eher „Fae“ sagen, beschäftigen. An dieser Stelle, möchte ich Euch einige Bücher vorstellen, in denen Fae eine Rolle spielen! Und glaubt mir, hier sind sie alles andere als Handgroß und mit zart-flatternden Flügeln ausgestattet!

 

 

Werfen wir einen Blick auf die „Fever“-Serie von Karen Marie Moning! Hier sind stark die Unseelie und die Seelie, also die Dunklen und Hellen Fae, zugange, die es der Menschheit mehr als schwer machen! Denkt hier zum Beispiel an V’lane, der eine dermaßen erotische Ausstrahlung hat, dass es den Damen die Höschen reihenweise auszieht! *hüstelt*

 

 

 

Oder, ebenfalls aus der Feder von Karen Marie Moning die Highlander-Reihe in denen die Fae ordentlich mitmischen, allen voran Adam Black, der finstereste schwärzeste aller Feenmänner! Ich liebe seine und Gabriels Geschichte. Nicht umsonst hat Adam Black einen eigenen Eintrag in „HeldenHaft“ *KLICK* bekommen. „Der unsterbliche Highlander“ ist seine Geschichte, doch er mischt auch in einigen anderen Teilen der Serie mit! Er kann einfach nicht die Finger von den Menschen lassen …

 

 

Awww! Und dann gibt es noch Cathal! Himmel, das ist auch ein Unseelie wie er im Buche steht! Entsprungen aus der Feder von Maria M. Lacorix, heizt er einem in „Das Geheimnis der Feentochter“, Teil 1 und Teil 2, ordentlich ein. Der Gute war zu Gast im „HeldenSalon“ und wollte mir doch tatsächlich seinen Unaussprechlichen zeigen! Himmel, das war … boah! Aber lest selbst nach, hier ist der *LINK*.

 

 

Natürlich kommen sie auch im erotischen Genre vor! So lebten Sidh im Buch „Schwanentanz“ von Jean Francis zum Beispiel in diesem sagenumwobenen, unterirdischen Land! Man betritt es über einen mächtigen Baum! Natürlich gibt es hierzu auch eine Rezension, wenn Ihr wollt *KLICK* Wer es noch nicht wusste, Jean Francis ist das Pseudonym von Jennifer Benkau!

 

 

 

 

In der „Mondschatten“-Trilogie von Thea Harrison, kommen sowohl die Dunklen, als auch die Hellen Fae zu Wort! So spielt Isabeau, die Königin der Hellen Fae die Rolle der abgrundtief Bösen! Wohingegen Oberon, der König der Dunklen Fae einer von den Guten ist! Oberon spielt im letzen Teil der Trilogie eine tragende Rolle, nämlich in „Löwenherz“! *KLICK*

 

 

 

Was auch total schön zu lesen ist, ist „The Falconer – Die Feenjägerin“ ( Teil 1 und 2 ) von Elizabeth May! Boah, das sind zwei opulente, sehr ansprechende Bücher mit einem Touch Steampunk! Toll!

 

 

 

 

Nun hoffe ich natürlich, dass ich Euch ein wenig Lust auf die Fae gemacht habe! Nächstes mal geht es in „Mythologie mit Augenzwinkern“ weiter mit „Wesenheiten“, die so gar nichts mit den Fae zu tun haben. Dafür sind sie viel zu … orakelisch!

Ka

 

Bildquelle „Grüne Fee“: pixabay.com, unter Lizenz Public Domain Picture CC0