Buch Fiktive Charaktere

[HeldenSalon] Cathal

  • 9. Juni 2014

Randanmerkung Maria M. Lacroix:
Cathal ist ein Fay, ein Unseelie – leider ist das Führen eines Interviews mit ihm nicht leicht, da Fay nie wirklich auf Fragen direkt antworten. Sie lügen nicht, das heißt aber nicht, dass man am Ende die Dinge erfährt, die man gefragt hat … 😉

Geneigte Leserinnen und Leser,

heute ist ein Held zu Gast im HeldenSalon, den man getrost als ungewöhnlich bezeichnen kann. Nicht nur, dass er Schwingen wie Kyrian hat *mit einem zufriedenen Lächeln an den Gargoyle denke*, nein, er hat auch einen überaus großen Schwanz. Was?!?!?! Nicht das, was Ihr jetzt denkt, Ihr Schelme! Ich spreche von einem Schwanz, wie in z.B. Drachen haben! Ihr wieder! *ggg* Sein Name ist Cathal und er ist der Herr über die Sluaghs, auch Seelenfresser genannt und frisch aus Maria M. Lacroix Buch “Secrets – Das Geheimnis der Feentochter” entstiegen. Ich bin mal gespannt, ob er sich als Mensch getarnt hat, oder so hier auftaucht, wie er eigentlich aussieht, denn Ihr müsst wissen, er ist ein Unseelie. Oh, ich höre da eben etwas *geht zur Tür, öffnet sie einen Spalt und linst hinaus. reißt die Augen auf, als sie Cathal erblickt* Heiliges Kanonenrohr! Cathal! Wie bist Du bloß in diese schwarze Lederhose reingekommen? *schlägt sich mit der Hand auf den Mund und nuschelt* Vergiß einfach, dass ich das jetzt gesagt habe, okay? *läuft feuerrot an*

*sich-lässig-gegen-den-Rahmen-lehnt-und-sein-verführerischstes-Lächeln-aufsetzt* Schon in Ordnung, meine Schöne, ich bin derartige Reaktionen von euch Menschen gewohnt. Aber keine Sorge, ich werde versuchen den wenigen aphrodisierenden Seelie-Zauber, den ich habe, so gut es geht einzudämmen … *Ka-zuzwinkert*

Secrets: Das Geheimnis der Feentochter I

… WENIGEN aphrodisierenden Seelie-Zauber? So nennst Du das? Also mir reicht er vollkommen, Cathal! Na hoffentlich hält Dein Eindämmungszauber, mein Großer, sonst könnte es peinlich für uns beide werden!. *fächelt sich hektisch Luft zu*
Schön übrigens, dass Du es einrichten konntest, hier bei uns vorbei zu kommen. Komm, setzt Dich bitte. *deutet aufs Sofa und lässt sich selbst darauf nieder*

Ich freue mich auch, obwohl meine Zeit derzeit recht begrenzt ist. Seit ich in den Besitz des Gefäßes der Macht gekommen bin und der Komplott der Königin aufgedeckt wurde, befindet sich der Síd im – wie soll ich sagen? – Aufruhr. *schaut-sich-prüfend-um* *ordnet-die-Schwingen-hinter-die-Lehne-und-den-Schwanz-neben-sich-bis-er-bequem-sitzt*
Entschuldige, meine Anhänge zu verstauen, ohne dabei Blumenvasen oder Tischlampen umzuwerfen, ist immer eine etwas größere Sache.

Deine Anhänge? Ich sehe schon, ich muss in Deiner Gegenwart darauf Acht geben, dass meine Phantasie nicht mir durchgeht. *räuspert sich* Bist Du eigentlich genauso kaffeesüchtig wie Deine Schöpferin? *lächelt ihn an*

Kaffee? *winkt-ab* Ich verstehe die Faszination von euch Menschen mit diesem bitteren Gebräu nicht. Für einen guten Whisky oder Gin habe ich deutlich mehr übrig.

Whisky ist alle aber einen Monkey 47 hätte ich. Nur zu, bedien` Dich! *Sieht ihm dabei zu, wie er sich ein Glas einschenkt* Darf ich Dir eine sehr persönliche Frage stellen, Cathal?

Du darfst mich alles fragen, was du möchtest, meine Schöne. *blickt-Ka-tief-in-die-Augen* Wie ich darauf reagiere, sehen wir dann …

*Ka versucht sich auf ihre Frage zu konzentrieren* … ähm, wie schläft es sich mit Schwingen und einem Schwanz. Dass man sich herrlich – sozusagen in Dich – einmummeln kann, kann ich mir gut vorstellten, doch wo bleibt das Erbe Deines Vaters? *sieht ihn aus gesenkten Wimpern hervor an*

Ich gehe davon aus, dass du nicht auf den rückziehbaren Penis der männlichen Sluaghs anspielst, oder? Denn was das betrifft, mein Engel, kann ich dir versichern, dass ich nach menschlichen Standards gebaut bin. Oder brauchst du einen Beweis? *fängt-an-den-obersten-Knopf-der-Hose-zu-öffnen*

*Ka springt panisch auf und hält Cathals Handgelenke fest* Cathal!!! Du kannst doch nicht einfach so … so … na Du weisst schon. Sonst falle ich freiweg um … *lässt sich immer noch geschockt neben ihn zurück aufs Sofa plumpsen und sieht ihn mit weit aufgerissenen Augen an*

Ihr Menschenfrauen seid immer so entzückend prüde. *seufzt* Dann meinst du sicher die unbändige Gier danach frische Seelen zu verschlingen? Derartige Gelüste verspüre ich nicht, was das betrifft, so hat sich wohl das Erbe meiner Mutter durchgesetzt. Du brauchst um deine Seele nicht zu fürchten, meine Schöne. *zwinkert*

Kiss of Fay: Das Geheimnis der Feentochter II

Du bist echt eine freche Laus und wirst mir immer sympathischer! *grinst ihn an* Da wir eben bei Deinem Vater waren. Weißt Du etwas mehr über Deine Eltern, als in “Secrets” beschrieben wurde?

*lacht-laut-auf* Sicher weiß ich mehr, du denkst doch nicht, dass ich meiner Schreiberin alles erzählt habe? Sicher, ich habe immer all ihre Fragen beantwortet, doch ihr Menschen wisst oft nicht die richtigen Fragen zu stellen. *lächelt-amüsiert*

Bisher bin ich mit Deinen Antworten auf meine Fragen zufrieden, mal abgesehen davon, dass Du Dich eben noch entblättern wolltest. *greift zu einem Glas Wasser um ihre staubtrockene Kehle zu befeuchten* Wenn Du zurück in Deine Kindheit blickst, die sicherlich schwer für einen Halbling war, gab es trotzdem Momente, in denen Du kindlichen Spaß haben konntest? Mal abgesehen von dem Moment, als Du Dir das erste Mal Deine … ähm … Deine Hörner abgestoßen hast. *hustet auf*

Meine Kindheit habe ich am leuchtenden Hof der Seelie – bei den Elfen – verbracht, da sich die Sluagh-Auswüchse erst im Alter von fünf oder sechs manifestiert haben. Meine Mutter wurde dann für den Frevel, sich mit der untersten der Unseelie-Kasten eingelassen zu haben, aus dem Seelie-Territorium verbannt. Sie hat oft bei den Seelie vorgesprochen und versucht uns dorthin zurückzubringen, uns einen Platz im Seelie-Reich zu sichern – für uns beide, sie hat mich nie aufgegeben –, doch die Seelie haben sie jedes Mal abgewiesen und somit zutiefst gedemütigt. *starrt-mit-finsterem-Blick-auf-den-Tisch* Eines Tages, ich war bereits ein heranwachsender Jüngling und mein Sluagh-Erbe deutlich ausgebildet, kehrte sie nicht zurück und als ich mich auf die Suche nach ihr begeben habe, befand sie sich vor den Toren des Seelie-Hofes an die Felsen genagelt, tot. Ich habe Rache geschworen. Sollte ich denjenigen finden, der ihr das angetan hat, so Gnade ihm die Mächte dieser und der anderen Welt!

Ich hoffe, Du findest denjenigen, Chatal. Das hoffe ich wirklich!
Du weißt sicherlich, dass unlängst Deine Schöpferin im AutorenSalon zu Besuch war. Sie meinte, Du hättest es gerne gehört, wenn sie Dich als “sexy”, “Adonis”, “Frauenbeglücker” vorgestellt hätte. Wie würdest Du Deine Schöpferin beschreiben. *grinst ihn frech an*

Hmmmm … *blickt-nachdenklich-an-die-Decke* Nervös, jedenfalls hat sie oft nervöse Zuckungen am Augenlid. *blickt-Ka-wieder-tief-in-die-Augen*

*Ka senkt verlegen die Lider um sich in seinen Augen nicht zu verlieren und rutscht etwas von ihm ab*

Maria schiebt das auf den hohen Kaffeekonsum, doch ich bin überzeugt, dass meine sexuelle Aura sie dermaßen aus der Fassung bringt. *lacht*
*wieder-ernster* Ich finde, sie ist bisweilen zu schwarzseherisch und zynisch. Das Leben hat sie so geformt und ich denke, es ist tragisch, wenn jemand so junges – also jenseits der hundert – bereits dermaßen pessimistisch und negativ ist. Aber sie verfolgt hartnäckig ihre Träume. Zu viele Menschen schieben ihre Träume und Sehnsüchte aufgrund der vermeintlichen Sicherheit eines Jobs (den sie meist hassen) zur Seite, statt sie zu auszuleben.

No heartbeat before coffee

Du scheinst sie gut zu kennen, Cathal. Das ist schön. *lächelt ihn zufrieden an* Was wird übrigens in der Zukunft mit Emma, Nessyas bester Freundin passieren? *denkt mit Schrecken an das, was mit Emma passiert ist*

*seufzt-laut* Oh ja, Emma. Nun, wir arbeiten an einer Lösung, wenngleich es im Augenblick schlecht aussieht. Sie ist gebrochen und eine gebrochene Seele zu heilen ist nahezu unmöglich und – sollte es doch gelingen – kostet viel Zeit und Geduld. Geduld, die die meisten Menschen nicht aufbringen, da sie irgendwann aufgeben. Falls uns das gelingt – und ich glaube fest daran, dass Nessya ihre Freundin nicht aufgeben wird – werden wir mit dem nächsten Problem konfrontiert sein: Ihre Lebensfreude wiederzubeschaffen. Uisdean hat diese als Trophäe behalten.

Schande! Das auch noch! Das ist ja schrecklich, Cathal! Aber ihr werdet Emma sicherlich auf die eine- oder andere Art und Weise helfen können!
Ich – und ich denke ich spreche nicht nur für mich – bin tierisch gespannt, wie es mit Dir uns Nessya weitergehen wird. Darfst Du ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern?

*versteift-sich* Nun, wir haben ein Abkommen geschlossen und ich werde dafür sorgen, dass sie ihren Teil der Abmachung einhält. Dafür biete ich ihr Sicherheit und Loyalität, was kann sich eine Frau mehr wünschen? Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Randanmerkung Maria M. Lacorix: Wenn Fay ihre Gefühle hinter einer undurchdringlichen Maske verstecken, steckt meist sehr viel mehr dahinter, als sie zugeben wollen. Was er sagt, entspricht der Wahrheit, was aber nicht bedeutet, dass es die ganze Wahrheit ist. Ich kann es nicht genau sagen und möchte es ihm nicht unterstellen, doch ich glaube, dass er Nessya zutiefst liebt, es aber nicht zugeben will oder kann, weil sie sich ihrer Gefühle für ihn noch nicht sicher ist.

*Ka faltet vergnügt ihre Hände im Schoß* Okay, dann belassenen wir es einfach bei dieser Antwort. Ich denke, wenn ich Nessya fragen würde, fiel sie vielleicht nicht sooo nüchterne aus. *grinst Cathal schelmisch an* Eines möchte ich noch loswerden, bevor Du gehst: Ich finde es – hoffentlich erscheine ich jetzt nicht blutrünstig – sehr hmm, wie soll ich das am besten sagen, sehr überlegt von Dir, dass Du Unterschiede zwischen Seelen und Seelen machst, die Du für Dein Heer erbeutest. Ich meine damit, es ist ehrenhaft, dass Du Dich auf die abgrundtief bösen Seelen konzentrierst. So, jetzt ist es raus! *atmet erleichtert aus und steht auf, um Cathal zur Türe zu begleiten*

Nun, dafür gibt es eine ganz rationale Erklärung: Die Bösen schmecken besser. *zwinkert-Ka-zu*

No heartbeat before coffee: Die Monate dazwischen: Spin-off: Bonus-Szenen (Diana Cunningham Series)

*lacht laut los* Du bist mir vielleicht einer! *streckt Cathal die Hand hin zum Abschiedsgruß* Es war sehr schön, mit Dir zu sprechen, Cathal. Ich freue mich bald wieder von Dir, Nessya, Emma und allen anderen zu lesen! Bleib wie Du bist!

*nimmt-Kas-Hand-dreht-sie-herum-und-haucht-ihr-einen-Kuss-auf-den-Handrücken*

*Ka errötet entzückend und hätte fast nach dem Saum eines nicht vorhandenen, bodenlangen Kleides gegriffen, um einen formvollendeten Knicks hinzulegen*

*Cathal streckt-anschließend-mit-einem-lauten-*flapp*-die-Schwingen-aus*
Das Vergnügen ist ganz auf meiner Seite, meine Schöne. Ich freue mich, dass ich dich besuchen durfte und hoffe, dass ich das schlechte Bild, dass die Menschen von uns Fay haben, etwas verbessern konnte.
Bis bald. *entschwindet-mit lauten-Flügelschlägen-in-die-Nacht*

Welches schlechte Bild, mein Großer? *ruft sie verschmitzt dem davon gleitenden Cathal hinterher*

Geneigte Leserinnen und Leser,
habe ich Euch schon gesagt, dass ich Nessya und Cathal gut leiden kann? Ich mag die beiden. Sehr sogar und freue mich, bald wieder von ihnen zu lesen. Ich hoffe, dass die Katastrophe, die mit Emma passiert ist, in einem guten, positiven, heilenden Weg enden wird, damit auch Emma ihr persönliches Happy End bekommt. *schnief*

In diesem Sinne, grüßt Euch die lese- und interviewzufriedene

Ka