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	<title>Historical Romance &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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	<description>Für alle, die lesen, lachen und ein bisschen Chaos im Leben lieben.</description>
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	<title>Historical Romance &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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		<title>Kathleen E. Woodiwiss — Shanna</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/kathleen-e-woodiwiss-shanna/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 13:50:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Lords & Ladies]]></category>
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					<description><![CDATA[„Shanna“ von Kathleen E. Woodiwiss ist ein großer, dramatischer Historical-Romance-Klassiker voller Stolz, Leidenschaft und Abenteuer. Zwischen London, karibischer Kulisse und gefährlichen Verwicklungen trifft eine eigensinnige Heldin auf einen Helden, der viel zu charmant ist, um vergessen zu werden. Altmodisch, opulent und herrlich übertrieben – aber genau deshalb bis heute ein echtes Romance-Erlebnis. &#160; Shanna Kathleen E. Woodiwiss Originaltitel: Shanna Verlag: Goldmann Verlag ISBN: 978-3442410903 Erscheinungsdatum: 1. Januar 1996 Genre: Historical Romance Teil einer Serie: &#8211; Klappentext &#8211; eigene Zusammenfassung London um 1750 Shanna, Tochter eines reichen Plantagenbesitzers, will sich den Heiratsplänen ihres Vaters entziehen und greift zu einem gewagten Plan. Sie heiratet heimlich Ruark Beauchamp, einen jungen Mann aus guter Familie, der wegen Mordes zum Tode verurteilt wurde. Für Shanna scheint die Sache einfach: Ein Ehemann auf dem Papier, bald eine Witwe in Freiheit. Doch Ruark ist längst nicht so leicht aus ihrem Leben zu entfernen, wie sie gehofft hat. Seine Flucht wird zum Beginn einer abenteuerlichen, gefährlichen und leidenschaftlichen Geschichte voller Intrigen, Stolz und unwiderstehlicher Anziehung. Quelle Cover: Goldmann Verlag Kas Bewertung „Shanna“ von Kathleen E. Woodiwiss ist ein historischer Romance-Klassiker, der nicht kleckert, sondern sehr eindeutig klotzt. Mit Gefängnismauern, falschen Erwartungen, verletztem Stolz, karibischer Kulisse, Abenteuer, Gefahr, Seefahrerflair [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>„Shanna“ von Kathleen E. Woodiwiss ist ein großer, dramatischer Historical-Romance-Klassiker voller Stolz, Leidenschaft und Abenteuer. Zwischen London, karibischer Kulisse und gefährlichen Verwicklungen trifft eine eigensinnige Heldin auf einen Helden, der viel zu charmant ist, um vergessen zu werden. Altmodisch, opulent und herrlich übertrieben – aber genau deshalb bis heute ein echtes Romance-Erlebnis.</strong></em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Shanna<br />
</strong>Kathleen E. Woodiwiss<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Shanna<br />
<strong>Verlag:</strong> <span class="a-list-item">Goldmann Verlag</span><br />
<strong>ISBN:</strong> 978-3442410903<br />
<strong>Erscheinungsdatum:</strong> <span class="a-list-item">1. Januar 1996</span><br />
<strong>Genre:</strong> Historical Romance</p>
<p><strong>Teil einer Serie:</strong> &#8211;</p>
<p><strong>Klappentext &#8211; eigene Zusammenfassung<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>London um 1750</strong><br />
Shanna, Tochter eines reichen Plantagenbesitzers, will sich den Heiratsplänen ihres Vaters entziehen und greift zu einem gewagten Plan. Sie heiratet heimlich Ruark Beauchamp, einen jungen Mann aus guter Familie, der wegen Mordes zum Tode verurteilt wurde. Für Shanna scheint die Sache einfach: Ein Ehemann auf dem Papier, bald eine Witwe in Freiheit. Doch Ruark ist längst nicht so leicht aus ihrem Leben zu entfernen, wie sie gehofft hat. Seine Flucht wird zum Beginn einer abenteuerlichen, gefährlichen und leidenschaftlichen Geschichte voller Intrigen, Stolz und unwiderstehlicher Anziehung.</p>
<p><em>Quelle Cover: Goldmann Verlag<br />
</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/Shanna-Roman-Goldmann-Allgemeine-Reihe/dp/3442410908"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54974" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/dose_710_shanna.png" alt="Kathleen E. Woodiwiss — Shanna" width="347" height="545" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/dose_710_shanna.png 347w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/dose_710_shanna-191x300.png 191w" sizes="(max-width: 347px) 100vw, 347px" /></a></p>
<p><strong>Kas Bewertung</strong></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-31883" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png" alt="Kathleen E. Woodiwiss — Shanna" width="333" height="50" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png 333w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5-300x45.png 300w" sizes="(max-width: 333px) 100vw, 333px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Shanna“</em> von Kathleen E. Woodiwiss ist ein historischer Romance-Klassiker, der nicht kleckert, sondern sehr eindeutig klotzt. Mit Gefängnismauern, falschen Erwartungen, verletztem Stolz, karibischer Kulisse, Abenteuer, Gefahr, Seefahrerflair und einer Liebesgeschichte, die sich weder von gesellschaftlichen Regeln noch von Vernunft besonders beeindrucken lässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Mittelpunkt steht Shanna, eine junge Erbin, die sich in einer ziemlich verzwickten Lage befindet. Sie braucht einen Ehemann, aber bitte ohne die lästige Konsequenz, diesen Ehemann anschließend auch wirklich in ihrem Leben haben zu müssen. Praktisch, wenn sich dafür ein zum Tode verurteilter Mann anbietet. Unpraktisch, wenn dieser Mann Ruark Beauchamp ist und sich das Schicksal nicht im Geringsten an Shannas sorgfältig zurechtgelegten Plan hält. Denn Ruark ist nicht nur deutlich lebendiger, als ihr lieb sein dürfte, sondern auch viel zu anziehend, viel zu beharrlich und viel zu schwer aus dem Herzen zu verbannen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und ja, Shanna selbst ist keine Heldin, die man durchgehend knuddeln möchte. Im Gegenteil. Sie kann verwöhnt, stur, naiv, eigensinnig und wahnsinnig anstrengend sein. Manchmal möchte man sie sanft an den Schultern nehmen, manchmal weniger sanft, und ihr zuflüstern: Mädchen, jetzt reiß dich bitte zusammen. Gleichzeitig ist genau das ein Teil des Reizes. Shanna ist nicht von Anfang an die reife, einsichtige Liebesheldin, die alles richtig macht. Sie wächst in diese Geschichte hinein. Sie stolpert, verdrängt, wehrt sich, verletzt und begreift erst nach und nach, was Ruark ihr wirklich bedeutet. Diese Entwicklung macht sie nicht immer sympathisch, aber interessant. Und gerade weil sie so viele Ecken, Kanten und emotionale Scheuklappen hat, wirkt ihre Wandlung am Ende umso spürbarer.</p>
<p style="text-align: justify;">Ruark dagegen ist eine vollkommen andere Kategorie Mann. Einer dieser historischen Romance-Helden, bei denen man sehr schnell versteht, warum Lesende auch Jahrzehnte später noch mit glänzenden Augen seinen Namen nennen. Er ist charmant, klug, leidenschaftlich, gefährlich genug für Herzklopfen und gleichzeitig erstaunlich geduldig mit einer Frau, die ihm das Leben wirklich nicht leicht macht. Man könnte sagen: Ruark leidet schöner, liebt hartnäckiger und verzeiht großzügiger, als es für den Blutdruck der Leserin gut ist. Er ist einer dieser Helden, bei denen man während des Lesens gelegentlich denkt: Shanna, Schätzchen, falls du ihn nicht möchtest, es gäbe da sicher eine lange Warteliste.</p>
<p style="text-align: justify;">Was <em>„Shanna“</em> besonders macht, ist aber nicht nur die Liebesgeschichte, sondern dieses enorme Gefühl von Weite. Das Buch bleibt nicht brav in einem Salon sitzen und lässt zwei Menschen über Teetassen hinweg schmachten. Nein, diese Geschichte will hinaus. Von düsteren Londoner Gassen geht es über den Atlantik, auf eine karibische Insel, auf Schiffe, in gefährliche Situationen und später noch in eine wildere, rauere Welt. Dadurch fühlt sich <em>„Shanna“</em> weniger wie eine reine Liebesgeschichte an, sondern eher wie ein großes historisches Abenteuer mit sehr viel Herzklopfen im Gepäck. Es gibt Gefahren, Intrigen, Flucht, Geheimnisse, Nebenfiguren, Schauplätze und diese herrlich dramatische Atmosphäre, bei der man merkt: Hier durfte Romance noch episch sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Kathleen E. Woodiwiss schreibt dabei nicht nüchtern, knapp oder modern reduziert. Ihr Stil ist üppig, bildreich, die Sprache dem Zeitkolorit angepasst und eindeutig ein Kind seiner Zeit. Wer minimalistische Sätze, schnelles Tempo und schlichte Dialoge bevorzugt, könnte hier zwischendurch die Augenbraue heben. Aber wer sich auf diese Sprache einlässt, bekommt genau dieses große Kopfkino, das historische Romances so wunderbar machen können. Alles wirkt opulent: die Kulissen, die Kleidung, die Gefühle, die Konflikte, die Leidenschaft. Man riecht förmlich die salzige Luft, hört das Rascheln der Stoffe und sieht Ruark vermutlich viel zu gut vor sich.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich merkt man dem Buch an, dass es ein Klassiker ist. Figurenbilder, Dynamiken und manche romantische Zuspitzung entsprechen nicht unbedingt dem, was man heute in einer modernen Romance erwarten würde. Auch Shannas Verhalten kann Geduld kosten, und Ruarks fast grenzenlose Hingabe wirkt stellenweise wie ein romantischer Fiebertraum. Aber genau darin liegt auch der Reiz dieser alten, großen Historicals: Sie sind nicht vorsichtig. Sie sind dramatisch, überbordend, sinnlich, manchmal widerspenstig und sehr überzeugt von ihrer eigenen Wucht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz gefasst:</strong> <em>„Shanna“ ist groß, altmodisch, dramatisch und stellenweise herrlich übertrieben. Ja, ich finde durchaus kritische Worte für dieses Buch, aber das ändert nichts daran, dass es für mich ein echter Evergreen ist und trotzdem volle Punkte bekommt. Eine Romance, die nicht leise anklopft, sondern mit wehenden Röcken, pochendem Herzen und einem Ruark Beauchamp im Gepäck die Tür aufstößt.</em></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-54766" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance.png" alt="Historical Romance Historical Banner Buchvorstellung" width="435" height="185" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S.</strong> Wenn euch <em>„Shanna“</em> jetzt wieder Lust auf große Gefühle in historischen Kulissen gemacht hat, habe ich noch ein bisschen weiterführenden Lesestoff für euch. Denn Historical Romance kann so viel mehr sein als nur raschelnde Kleider, strenge Gesellschaftsregeln und dramatische Blicke über Ballsäle hinweg, auch wenn ich genau das natürlich sehr liebe. In meinem Artikel 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/warum-ich-mich-so-gern-in-historical-romances-verliere/"><span style="color: #800000;"><strong data-start="446" data-end="506">„Warum ich mich so gern in Historical Romances verliere“</strong></span></a> erzähle ich ausführlicher, warum mich dieses Genre immer wieder so zuverlässig erwischt. Wer es etwas rauer, schottischer und mit mehr Highlander-Herzklopfen mag, findet vielleicht in 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/highlander-herzklopfen-und-eskapismus-warum-ich-die-schottischen-helden-liebe/"><span style="color: #800000;"><strong data-start="691" data-end="777">„Highlander, Herzklopfen und Eskapismus – Warum ich die schottischen Helden liebe“</strong> </span></a>den nächsten passenden Abstecher. Und falls ihr eher neugierig seid, wie sich moderne Serienadaptionen historischer Liebesgeschichten schlagen, schaut gern auch in mein Serienregal zu 👉 <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/bridgerton-julia-quinns-buchreihe-vs-serie-meine-kritik-zur-netflix-adaption/">„Bridgerton“: Julia Quinns Buchreihe vs. Serie – meine Kritik zur Netflix-Adaption</a></strong></span> hinein. Vielleicht findet ihr dort direkt die nächste historische Eskapismus-Dosis für eure Leseliste.</p>
<p style="text-align: justify;">Sofern eure Lesenase nun noch mehr Lust auf Historical-Romance-Klassiker bekommen hat, verlinke ich euch hier außerdem zwei weitere Rezensionen: 👉<strong><span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/johanna-lindsey-im-taumel-der-herzen/"> „Johanna Lindsey – Im Taumel der Herzen“</a> </span></strong>und 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/julie-garwood-die-braut-des-normannen/"><span style="color: #800000;"><strong>„Julie Garwood – Die Braut des Normannen“.</strong></span></a> Beide führen euch noch einmal mitten hinein in jene großen, dramatischen, manchmal herrlich überzeichneten Liebeswelten, in denen Gefühle selten leise auftreten und historische Kulissen genau den richtigen Hauch Eskapismus liefern.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Warum ich mich so gern in Historical Romances verliere</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/warum-ich-mich-so-gern-in-historical-romances-verliere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 16:55:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Buchvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Themenwelten]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Manchmal reicht schon ein raschelndes Kleid, ein viel zu stolzer Earl und eine Gesellschaftsregel, die dringend gebrochen werden möchte, damit mein Leserherz hellwach wird. Warum Historical Romances für mich wie Märchen für Erwachsene sind, weshalb ich Zweckehen, Skandale und mürrische Dukes so liebe und warum ein einziger Blick über den Handschuhrand manchmal mehr Knistern hat als jede moderne Knutschszene, erzähle ich euch hier.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende! Ich habe mir für diesen Beitrag ein paar Historicals herausgesucht, die ich persönlich fast alle mit 5 von 5 Sternen bewertet habe. Nicht als vollständige Genre-Liste (da würde ich ja morgen noch dasitzen) *fg* sondern als kleine Verlockung für alle, die vielleicht bisher noch nicht so recht wussten, ob historische Liebesromane etwas für sie sind. Vielleicht ist ja genau eines dieser Bücher, bzw. die kurze Zusammenfassung der jeweiligen Historical Romance, ja der kleine Schubs in Richtung Ballsaal, Kutsche, Skandal, Duke oder Earl. Die passenden Rezensionen findet ihr jeweils direkt unter den Abschnitten, immer nach dem Fingerzeig: 👉 Historical Romance und ich Und damit wären wir auch schon mittendrin in der Frage, warum mich diese Geschichten überhaupt so zuverlässig erwischen. Denn manchmal möchte man beim Lesen einfach nur für ein paar Stunden die Realität vergessen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Manchmal reicht schon ein raschelndes Kleid, ein viel zu stolzer Earl und eine Gesellschaftsregel, die dringend gebrochen werden möchte, damit mein Leserherz hellwach wird. Warum Historical Romances für mich wie Märchen für Erwachsene sind, weshalb ich Zweckehen, Skandale und mürrische Dukes so liebe und warum ein einziger Blick über den Handschuhrand manchmal mehr Knistern hat als jede moderne Knutschszene, erzähle ich euch hier.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="431" data-end="1007">Ich habe mir für diesen Beitrag ein paar Historicals herausgesucht, die ich persönlich fast alle mit <em>5 von 5 Sternen</em> bewertet habe. Nicht als vollständige Genre-Liste (da würde ich ja morgen noch dasitzen)<strong> *fg* </strong>sondern als kleine Verlockung für alle, die vielleicht bisher noch nicht so recht wussten, ob historische Liebesromane etwas für sie sind. Vielleicht ist ja genau eines dieser Bücher, bzw. die kurze Zusammenfassung der jeweiligen Historical Romance, ja der kleine Schubs in Richtung Ballsaal, Kutsche, Skandal, Duke oder Earl. Die passenden Rezensionen findet ihr jeweils direkt unter den Abschnitten, immer nach dem Fingerzeig: 👉</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1009" data-end="1887"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Historical Romance und ich</strong></span><br />
Und damit wären wir auch schon mittendrin in der Frage, warum mich diese Geschichten überhaupt so zuverlässig erwischen. Denn manchmal möchte man beim Lesen einfach nur für ein paar Stunden die Realität vergessen. Und genau dann kommt sie daher: diese Historical Romance, für mich persönlich sehr gerne auch angesiedelt in der Regency-Ära. Also mit raschelnden Kleidern, viel zu strengen Gesellschaftsregeln, Herren mit fragwürdiger Selbstbeherrschung, <strong>*mit den wimpern klimpert*</strong>, Damen mit sehr wachem Geist und einer Liebe, die sich grundsätzlich nicht dafür interessiert, ob sie gerade passend, erlaubt oder gar standesgemäß ist.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1009" data-end="1887">Wobei meine persönliche Einstiegsdroge in die Historical Romance gar nicht nur aus Regency-Bällen, Dukes und Earls bestand. Damals waren es auch Klassiker wie die weltberühmte historische Romanreihe „Angélique“ von Anne Golon oder die historischen LiRos aus der Feder von Kathleen E. Woodiwiss, etwa<em> „Shanna“,</em> <em>„Wohin der Sturm uns trägt“</em> und <em>„Wie eine Rose im Winter“.</em> Diese großen, dramatischen, schwelgerischen Liebesgeschichten haben vermutlich schon früh dafür gesorgt, dass ich bis heute empfänglich bin für stolze Herren, eigensinnige Heldinnen, Standesunterschiede, Skandale und all die herrlich umständlichen Wege bis zum Happy End.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1009" data-end="1887">Denkt an dieser Stelle doch an Benedict Bridgerton! Er verliebt sich auch in ein vermeintliches Hausmädchen, sowohl in <em>„seinem“</em> Buch, als auch in der Netflix-Adaption. Sofern ihr die Bridgertons noch nicht kennt, könnt ihr hier tiefer eintauchen:</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1009" data-end="1887">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/bridgerton-julia-quinns-buchreihe-vs-serie-meine-kritik-zur-netflix-adaption/"><span style="color: #800000;"><strong>„Bridgerton“: Julia Quinns Buchreihe vs. Serie – meine Kritik zur Netflix-Adaption </strong></span></a><em>Im Serienregal nehme ich die Netflix-Adaption von Julia Quinns „Bridgertons“ bissig-liebevoll unter die Lupe und vergleiche Buchreihe und Serie miteinander. Dabei geht es um prächtige Ballszenen, große Abweichungen, moderne Themen und die Frage, wie viel vom ursprünglichen Buchstoff am Ende noch übrig bleibt. </em><strong>🖤</strong><em><br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Von Bällen, Blicken und verbotenen Gefühlen</strong></span><br />
Ich gebe es offen zu: Ich habe ein Herz für Regency-Geschichten. Für rauschende Bälle, verstohlene Blicke über Fächer hinweg, Kutschenfahrten, Bibliotheken voller Geheimnisse, arrangierte Ehen mit Herzklopfen-Nachwirkung und Helden, die anfangs gern so tun, als hätten sie Gefühle nur vom Hörensagen kennengelernt. <strong>*hüstelt dezent und etwas von wegen schwerenöter vor sich hin murmelt*</strong> Natürlich nur, bis ihnen die passende Heldin begegnet und ihr Herz auf den Kopf stellt. Ein Herz, von dem sie bisher dachten, es würde einer verhunzelten Walnuss gleichen. <strong>*lacht*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/elizabeth-hoyt-die-stuermische-begegnung-der-lady/"><span style="color: #800000;"><strong>Elizabeth Hoyt — Die stürmische Begegnung der Lady </strong></span></a><em>In „Die stürmische Begegnung der Lady“ kehrt Reynaud St. Aubyn nach sieben traumatischen Jahren zurück und muss um seinen Titel, seinen Verstand und seinen Platz in der Welt kämpfen. An seiner Seite steht Lady Beatrice, klug, mitfühlend und politisch engagiert, die hinter seiner rauen Fassade den verletzten Mann erkennt. Elizabeth Hoyt liefert damit einen düsteren, fesselnden Abschluss der „Legend of the Four Soldiers“-Reihe voller Spannung, Schmerz, Leidenschaft und alter Bekannter. </em><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Wenn ein einziger Tanz schon skandalös ist</span></strong></span><br />
Was mich an Historical Romances so packt, ist dieses herrliche Zusammenspiel aus Abstand und Nähe. Die Welt ist weit genug von meiner entfernt, um sich wie eine kleine Flucht anzufühlen. Keine Handys, keine E-Mails, keine Paketboten, die genau dann klingeln, wenn man mit nassen Haaren und einem alten Shirt durch den Flur schlurft. Stattdessen gibt es Regeln, Etikette, Standesdünkel, Familienpflichten, Erbschaftsfragen, Skandale und diese wunderbar dramatische Möglichkeit, dass ein einziger Tanz bereits den gesellschaftlichen Puls in gefährliche Höhen treiben kann. Walzer sind aber auch skandalös, nicht wahr? <strong>*ggg*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">👉<span style="color: #800000;"> <a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/elizabeth-hoyt-zwischen-suende-und-sinnlichkeit/"><strong>Elizabeth Hoyt — Zwischen Sünde und Sinnlichkeit </strong></a><span style="color: #000000;"><em> „Zwischen Sünde und Sinnlichkeit“ ist der Titel des Hitoricals, in dem Bridget Crumb als entschlossene Haushälterin auf den ebenso gefährlichen wie faszinierenden Duke of Montgomery trifft, dessen dunkle Vergangenheit endlich ans Licht kommt. Elizabeth Hoyt verbindet opulente Historical-Romance-Atmosphäre mit menschlichen Abgründen, Sinnlichkeit und Spannung rund um die grausamen Machenschaften der „Lords of Chaos“. Ein intensiver, fesselnder Band der „Maiden Lane“-Reihe, der Montgomerys Figur erschreckend verständlich macht. </em><strong>🖤</strong></span></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54766" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance.png" alt="Historical Romance Historical Banner Buchvorstellung" width="2172" height="724" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance.png 2172w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance-300x100.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance-1024x341.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance-768x256.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance-1536x512.png 1536w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance-2048x683.png 2048w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance-750x250.png 750w" sizes="auto, (max-width: 2172px) 100vw, 2172px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Dabei ist gerade das Enge dieser Welt oft der Grund, warum die Gefühle so groß wirken. Wenn nicht jeder einfach sagen kann: „Hey, ich mag dich, lass uns Kaffee trinken gehen“, bekommt jedes Wort Gewicht. Ein Blick wird zur Offenbarung. Eine Berührung am Handschuh kann mehr Knistern auslösen als anderswo eine komplette Knutschszene im Regen. Okay, okay, es gibt auch Knutschszenen in Büchern, die in der Gegenwart spielen und einem glatt den Boden unter den Füßen wegziehen, ich sage nur: <a href="https://meinetaeglichedosis.de/jay-crownover-entfesselte-sehnsucht-the-point-i/"><span style="color: #800000;"><strong>Jay Crownover — „The Point: Entfesselte Sehnsucht“</strong></span></a>. Doch zurück zum Thema: Wenn zwei Figuren durch Stand, Ruf, Pflicht, Familie oder Vergangenheit voneinander getrennt werden, dann lehnt sich mein inneres Leserherz sehr interessiert nach vorne und flüstert: „Na los. Macht es kompliziert. Ich habe Zeit.“</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Zweckehen, Skandale und vertraglich unzuverlässige Herzen</strong></span><br />
Natürlich leben Historical Romances auch von ihren Tropes. Gib mir eine Zweckehe, bei der beide felsenfest behaupten, es ginge nur um Vernunft, Besitz, Schutz oder gesellschaftliche Schadensbegrenzung, und ich sitze schon mit glänzenden Augen da. Denn wir wissen doch alle, wie das läuft: Erst werden klare Regeln aufgestellt. Kein Gefühl. Keine Eifersucht. Keine nächtlichen Gespräche. Kein sehnsüchtiges Herumstehen vor Schlafzimmertüren. Und spätestens nach fünf Kapiteln ist alles hinfällig, weil Herzen bekanntermaßen nicht besonders vertragstreu sind.</p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/clannon-miller-earl-of-night/"><span style="color: #800000;"><strong>Clannon Miller — Earl of Night </strong></span></a><em>Madeleine, kurz Maddy genannt ist die Tochter eines spielsüchtigen Squire namens Sir Henry Stewart, der es vorzieht in London sein Hab- und Gut zu verspielen, anstatt sich um die Belange des heimatlichen Gutshofes zu kümmern. So ist es für Maddy selbstverständlich an allen Ecken und Enden auszuhelfen. Sie ist absolut nicht kapriziös, steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden und ist ein unwahrscheinlich sympathischer, lieber Mensch. Umso schwerer trifft es die junge Frau, dass ihr Vater nicht einmal davor Halt macht, sie als Einsatz bei einem Spiel einzubringen. Wie nicht anders zu erwarten, verliert Sir Henry seine Tochter an keinen Anderen als den mysteriösen John Sutton, Earl of Dunlow. </em><strong>🖤</strong><em><br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Wenn Worte wie Degen klirren</strong></span><br />
Auch Enemies to Lovers funktioniert in historischen Settings für mich besonders gut. Wenn Familienfehden, politische Spannungen, verletzter Stolz oder alte Missverständnisse zwischen den Figuren stehen, entsteht diese knisternde Mischung aus Widerstand und Anziehung. Zwei Menschen, die sich eigentlich nicht ausstehen können, aber trotzdem jedes Gespräch führen, als würden sie mit Worten Degen kreuzen. Ach, ich liebe das. Besonders dann, wenn man schon sehr früh merkt: Die beiden hassen sich nicht halb so sehr, wie sie gern behaupten. Sie sind nur beleidigt, weil ihr Herz ihnen nicht vorher eine schriftliche Ankündigung geschickt hat.</p>
<p>👉<a href="https://meinetaeglichedosis.de/inka-loreen-minden-ein-duke-auf-abwegen/"><span style="color: #800000;"><strong> Inka Loreen Minden — Ein Duke auf Abwegen </strong></span></a><em>Diana Montague und William „Quinn“ Quintrell sind zwei vom Leben gezeichnete Figuren, deren anfängliche Feindseligkeit sich langsam in knisternde Anziehung verwandelt. Inka Loreen Minden verbindet sinnliche Historical Romance mit Spannung, Halbwelt-Atmosphäre, detektivischen Elementen und glaubwürdig recherchierten Details. Ein fesselnder Band der „Geheimnisvolle Lords“-Reihe voller Romantik, Gefahr und emotionaler Ecken und Kanten.</em> <strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>Mürrische Dukes, Schwerenöter und verletzliche Herzen</strong></span><br />
Und dann wären da die Figuren. Diese wunderbaren, manchmal herrlich überzeichneten, manchmal erstaunlich verletzlichen Romantypen. Der mürrische Duke, der angeblich niemanden braucht und natürlich ein riesiges Anwesen voller emotionaler Altlasten besitzt. Der Lebemann, der glaubt, jede Frau mit einem Lächeln, einem Kompliment und einem schiefgelegten Kopf aus dem Konzept bringen zu können, bis er an eine gerät, die seine Tricks längst aus Büchern kennt. Der schweigsame Wissenschaftler, der mit Menschen wenig anfangen kann, aber plötzlich feststellt, dass eine kluge Frau gefährlicher sein kann als jede Formel. Oder der heimliche Intellektuelle, der nach außen den perfekten Gentleman, Soldaten oder Schurken gibt, während tief in ihm ein ganzer Sack voller Sehnsucht wohnt.</p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/loretta-chase-eine-verfuehrerisch-unnahbare-lady/"><span style="color: #800000;"><strong>Loretta Chase — Eine verführerisch unnahbare Lady  </strong></span></a><em>Darius Carsington wird von seinem Vater nach Cheshire verbannt, wo er ein heruntergekommenes Landgut auf Vordermann bringen soll – und ausgerechnet dort auf Lady Charlotte Hayward trifft, die mit allen Mitteln einer Ehe entgehen will. Loretta Chase erzählt eine berührende, kluge und wunderbar intensive Annäherung zwischen zwei Menschen, die voreinander keine Rolle spielen müssen. „Eine verführerisch unnahbare Lady“ überzeugt weniger durch hohe Erotik, dafür umso mehr durch Gefühl, Vertrauen, leisen Humor und echtes Dahinschmelz-Potenzial.</em> <strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/lisa-valdez-rendezvous-mit-einem-verfuehrer/"><span style="color: #800000;"><strong>Lisa Valdez — Rendezvous mit einem Verführer  </strong></span></a><em>Eine zufällige Begegnung im Crystal Palace entfacht zwischen Passion und Mark eine verbotene Anziehung, die schnell weit über eine heimliche Liaison hinausgeht. Lisa Valdez erzählt mit „Rendezvous mit einem Verführer“ eine Historical Romance voller Sinnlichkeit, emotionaler Wucht, Schmerz, Pflichtgefühl und großer Leidenschaft. Ein heißes, intensives Leseerlebnis, das unter die Haut geht und seinem Titel mehr als gerecht wird. </em><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Heldinnen mit Verstand, Tee und eigenem Willen</strong></span><br />
Ganz besonders liebe ich allerdings die Heldinnen, die nicht brav in das passen, was ihre Zeit von ihnen erwartet. Die Leserinnen. Die Denkerinnen. Die Blaustrümpfe. Die Frauen, die auf einem Ball lieber eine Bibliothek entdecken würden als einen Ehemann. Die lieber diskutieren, forschen, lesen, beobachten und sich ihre eigenen Gedanken machen, statt dekorativ am Rand zu stehen und auf Bewunderung zu warten. Solche Heldinnen haben bei mir sofort einen Fuß in der Tür. Vielleicht auch beide. Und vermutlich sitzen sie fünf Minuten später bereits mit einer Tasse Tee auf meinem imaginären Sofa.</p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/amanda-quick-nur-ein-earl-kann-helfen/"><span style="color: #800000;"><strong>Amanda Quick — Nur ein Earl kann helfen </strong></span></a><em>Beatrice Poole und Leo Drake, der exzentrische Earl von Monkcrest, liefern sich in „Nur ein Earl kann helfen“ herrlich spritzige Wortgefechte, während sie einem mystischen Schatz auf der Spur sind. Amanda Quick verbindet Regency-Romance, Abenteuer, Humor und wohlplatzierte Sinnlichkeit zu einem charmanten Lesevergnügen. Ein mitreißender Reihenauftakt voller Knistern, Spannung und klassischem Historical-Charme.</em> <strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54769" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/historicalromance_subsi-lou.png" alt="Kutschfahrt Earl und Lady Regency Ära SUBsi-Lou Vogelschiss" width="1448" height="1086" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/historicalromance_subsi-lou.png 1448w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/historicalromance_subsi-lou-300x225.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/historicalromance_subsi-lou-1024x768.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/historicalromance_subsi-lou-768x576.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/historicalromance_subsi-lou-750x563.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1448px) 100vw, 1448px" /><em><strong>Was für ein anständiger Regency-Ausflug das werden sollte. Und dann sitzt die Lady beinahe auf dem Schoß des Earls, während ihm eine Taube auch noch gepflegt auf den Gehrock kackt.<br />
Tja, Earl hin oder her; dem Vogel war der Adelstitel offensichtlich scheißegal. So viel also zur aristokratischen Würde bei einer offenen Kutschfahrt durch den Hyde Park.<br />
Nun gut, SUBsi-Lou scheint das alles herzlich wenig zu jucken. Hauptsache, das Buch ist gut. *bahahaha*<br />
</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Geistige Augenhöhe ist manchmal heißer als ein nasses Hemd</strong></span><br />
Das ist für mich einer der schönsten Reize dieser Geschichten: Wenn die Liebe nicht nur über körperliche Anziehung erzählt wird, sondern über geistige Augenhöhe. Über Gespräche. Über Streitgespräche. Über gemeinsame Geheimnisse, geteilte Bücher, nächtliche Debatten, verbale Schlagabtausche und den Moment, in dem ein Mann begreift, dass diese Frau nicht erobert werden will wie ein hübsches Schmuckstück, sondern verstanden werden muss. Hach, wie schööön. Da kann ein einziger Satz manchmal mehr Schmelz und Knistern verursachen als zehn entblößte Oberkörper. Wobei ich gegen Letztere natürlich auch nicht grundsätzlich Einspruch einlege. Man ist ja offen für Vielseitigkeit, nee. Wer mag, darf sich an dieser Stelle gerne an die Netflix-Szene erinnern, als Anthony Bridgerton aus dem Wasser steigt und sich das nasse Hemd über seinen ansehnlichen Oberkörper spannt.  Hier könnt ihr Viscount Anthony Bridgerton näher kennenlernen:</p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/julia-quinn-wie-bezaubert-man-eine-viscount/"><span style="color: #800000;"><strong>Julia Quinn — Wie bezaubert man einen Viscount? </strong></span></a><em>Kate Sheffield will ihre jüngere Schwester Edwina vor dem berüchtigten Viscount Anthony Bridgerton schützen – und gerät dabei selbst immer stärker in den Bann des Mannes, den sie eigentlich ablehnt. Julia Quinn erzählt in „Wie bezaubert man einen Viscount“ eine amüsante, spritzige Historical Romance voller Wortgefechte, Esprit und knisternder Anziehung. Besonders Kate und Anthony machen diesen zweiten Bridgerton-Band zu einem herzerfrischenden Lesevergnügen.</em> <strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Happy Ends für erwachsene Märchenseelen</strong></span><br />
Historical Romances sind für mich aber nicht nur hübsche Kleider und stolze Herren. Sie sind auch Märchen für Erwachsene in dem am Ende dieses wunderbare Versprechen steht, dass all das Chaos, all die Missverständnisse, all die Pflichtgefühle und schmerzhaften Umwege zu etwas führen, das sich total richtig anfühlt. Ich sage nur eines: Happy End und das findet man natürlich auch bei den beiden letzten Historicals, die ich euch hier verlinke, nämlich:</p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/annabelle-anders-wie-man-eine-sitzengelassene-braut-gewinnt/"><span style="color: #800000;"><strong>Annabelle Anders — Wie man eine sitzengelassene Braut gewinnt </strong></span></a><em>Lady Felicity Brightley verliert nach Jahren des Wartens ihren vermeintlich sicheren Bräutigam – und findet ausgerechnet in Mantis, Viscount Manningham-Tissiton, einen Mann, der sie wirklich sieht. Annabelle Anders erzählt eine gefühlvolle Historical Romance mit einem sanften Riesen, einer erwachenden Heldin, romantischen Momenten, Sinnlichkeit und einer Prise Spannung. „Wie man eine sitzengelassene Braut gewinnt“ lebt vor allem von seinen ungemein sympathischen Protagonisten und echter Herzenswärme. </em><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;">👉<span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/julie-garwood-eine-bezaubernde-braut/"><strong>Julie Garwood — Eine bezaubernde Braut </strong></a></span><em>Gillian wächst im Schatten von Intrigen, Machtgier und einer verschwundenen Schatulle auf, bis sie Jahre später eine gefährliche Aufgabe erfüllen muss. An ihrer Seite steht ausgerechnet Brodick Buchanan, ein mürrischer, ruppiger Highlander mit großem Herzen. Julie Garwood verbindet in „Eine bezaubernde Braut“ Romantik, Spannung, Humor und Highlander-Charme zu einem echten Wohlfühl-Keeper. </em><strong>🖤</strong><em><br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Warum es mich immer wieder in Kutschen, Bibliotheken und Ballsaaldramen zieht</span></strong></span><br />
Und genau deshalb versinke ich so gern in Historical Romances. Sie geben mir Abstand vom Alltag und schenken mir beim Lesen Drama mit Herz. Egal, ob im Regency, in den Highlands, im viktorianischen Herrenhaus, auf der mittelalterlichen alten Burg, auf dem Landgut, in der Kutsche, in einer Bibliothek oder in irgendeinem dunklen Flur, in dem zwei Menschen ein Gespräch führen, das ganz sicher nicht so harmlos ist, wie sie behaupten: Ich bin dabei mit der festen Überzeugung, dass ein gutes LiRo-Märchen manchmal genau das ist, was eine erwachsene Seele braucht.</p>
<p>In diesem Sinne, Eure heute mal historicalisch unterwegse</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p><strong>P.S. Hätte eine gewisse klatschsüchtige Feder namens Mrs. Crackenthorpe im „Female Tatler“ über den „Fleck auf dem Frack des Earls“ berichtet, hätte sie vermutlich notiert …<br />
</strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;" data-start="68" data-end="93"><span style="font-family: book antiqua, palatino, serif; font-size: 14pt;"><em>Geneigte Leserinnen und Leser,</em></span></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="95" data-end="593"><span style="font-family: book antiqua, palatino, serif; font-size: 14pt;"><em>was zunächst wie ein höchst gesitteter Ausflug durch den Hyde Park anmutete, entwickelte sich binnen weniger Augenblicke zu einem Schauspiel, das selbst die steifsten Fächer der feinen Gesellschaft in hektische Bewegung versetzt hätte. Denn nicht nur fand sich Lady A. in einer Nähe zum Earl of R. wieder, die man bei Tageslicht und offener Kutsche durchaus als kühn bezeichnen darf — nein, auch ein gefiederter Bewohner Londons fühlte sich offenbar bemüßigt, einen eigenen Beitrag zur Szene zu leisten.</em></span></p>
<p><span style="font-family: book antiqua, palatino, serif; font-size: 14pt;"><em>So traf es den Gehrock des Earls mit jener schonungslosen Gleichgültigkeit, die nur die Natur gegenüber Titeln, Vermögen und tadellos gebundenen Halstüchern aufbringen kann. dem Vogel war der Adelstitel offensichtlich einerlei.</em></span></p>
<p><span style="font-family: book antiqua, palatino, serif; font-size: 14pt;"><em>Während die aristokratische Würde also einen deutlich sichtbaren Fleck davontrug, zeigte sich ein gewisses buchlesendes grünes Monster von diesem Skandal gänzlich unbeeindruckt. Es las weiter. Denn wahrlich: Ist das Buch gut genug, kann selbst ein befleckter Earl die Lektüre nicht stören.</em></span></p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Warum ich mich so gern in Historical Romances verliere" width="373" height="54" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle „Kutschfahrt“: Gestaltet von Ka mit Hilfe einer KI. SUBsi-Lou wollte auch unbedingt mit.<br data-start="988" data-end="991" />Bildquelle „Historical Romance-Banner“: Ebenfalls gestaltet von Ka mit Hilfe einer KI.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/heldensalon-ruben-marquis-de-bounville/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 18:23:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Fiktive Charaktere]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Romance]]></category>
		<category><![CDATA[HeldenSalon]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ein mittelalterlicher Marquis, ein schlecht gelaunter Bücherdrachen und ein Glas Piment, das eindeutig stärker war als geplant. Ruben de Bounville betritt den HeldenSalon. Standesbewusst, misstrauisch und mit mehr Drohkulisse als höfischer Zurückhaltung. Es wurde hitzig, feucht und verdammt unterhaltsam.&#8220; Geneigte Lesende, ich glaube, ich brauche erst einmal einen kräftigen Schluck Kaffee. Oder roten Süßwein. Oder beides. Denn heute erwartet der HeldenSalon einen Gast, bei dem selbst Hektor vorsorglich die Schwingen ausgebreitet hat und SUBsi-Lou ihr rotes Lieblingsbuch besonders fest an sich drückt. Ruben, Marquis de Bounville, gibt sich die Ehre. Ja, genau der Ruben. Der scharfkantige Marquis aus Ria Wolfs „Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“. Ein Mann aus dem Frankreich des Jahres 1186, um den sich düstere Gerüchte ranken, dessen Ruf alles andere als kuschelig ist und der vermutlich eher Befehle erteilt, als höflich um einen zweiten Kaffee zu bitten. Wobei … Kaffee kennt er ja noch gar nicht. Heiliges Kanonenrohr, worauf habe ich mich da bloß eingelassen? Und wie spreche ich mit dem Kerl überhaupt? Mittelhoch-irgendwas? So, wie mir der Schnabel gewachsen ist? Grundgütiger! Nachdem ich in meiner Buchvorstellung ein kleines, standesgemäßes Bittgesuch an den Marquis verfasst hatte, erreichte mich — wie Ihr wisst — eine Antwort [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><span style="color: #800000;"><strong>&#8222;Ein mittelalterlicher Marquis, ein schlecht gelaunter Bücherdrachen und ein Glas Piment, das eindeutig stärker war als geplant. </strong></span></em><br data-start="127" data-end="130" /><em><span style="color: #800000;"><strong>Ruben de Bounville betritt den HeldenSalon. Standesbewusst, misstrauisch und mit mehr Drohkulisse als höfischer Zurückhaltung. </strong></span></em><br data-start="257" data-end="260" /><em><span style="color: #800000;"><strong>Es wurde hitzig, feucht und verdammt unterhaltsam.&#8220;</strong></span></em><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33717 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/04/Stempel_Spoilerspuren.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="135" height="114" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/04/Stempel_Spoilerspuren.png 350w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/04/Stempel_Spoilerspuren-300x256.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/04/Stempel_Spoilerspuren-285x240.png 285w" sizes="auto, (max-width: 135px) 100vw, 135px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">ich glaube, ich brauche erst einmal einen kräftigen Schluck Kaffee. Oder roten Süßwein. Oder beides. Denn heute erwartet der HeldenSalon einen Gast, bei dem selbst Hektor vorsorglich die Schwingen ausgebreitet hat und SUBsi-Lou ihr rotes Lieblingsbuch besonders fest an sich drückt. Ruben, Marquis de Bounville, gibt sich die Ehre.</p>
<p style="text-align: justify;">Ja, genau der Ruben. Der scharfkantige Marquis aus Ria Wolfs „Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“. Ein Mann aus dem Frankreich des Jahres 1186, um den sich düstere Gerüchte ranken, dessen Ruf alles andere als kuschelig ist und der vermutlich eher Befehle erteilt, als höflich um einen zweiten Kaffee zu bitten. Wobei … Kaffee kennt er ja noch gar nicht. Heiliges Kanonenrohr, worauf habe ich mich da bloß eingelassen? Und wie spreche ich mit dem Kerl überhaupt? Mittelhoch-irgendwas? So, wie mir der Schnabel gewachsen ist? Grundgütiger!</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem ich in meiner Buchvorstellung ein kleines, standesgemäßes Bittgesuch an den Marquis verfasst hatte, erreichte mich — wie Ihr wisst — eine Antwort <a href="https://meinetaeglichedosis.de/der-marquis-de-bounville-hat-geantwortet-und-der-heldensalon-entstaubt-die-pastetenplatten/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; auf Pergament</strong></span></a>. Eine Antwort, die zwischen Hochmut, Neugier und einer erstaunlichen Schwäche für Honiggebäck, gefüllte Pasteten und roten Süßwein schwankte. Natürlich konnte ich danach schlecht so tun, als hätte ich diese Einladung nicht ernst gemeint.</p>
<p style="text-align: justify;">Apropos Süßwein: Ich habe gelesen, dass es sich dabei womöglich um einen roten Piment gehandelt haben könnte. Der wurde anno dazumal mit Honig und Gewürzen aufgepeppt! Hallo? Findet heute mal einen roten Piment. Ergo habe ich selbst einen angesetzt. *hicks. schmeckt gut* Ein schlichter, dunkler Merlot wurde dazu mit Honig, Zimt, Nelken, Ingwer und einem Hauch Pfeffer zu einem süßen Piment veredelt. Sollte der Marquis darüber die Nase rümpfen, darf Hektor ihn streng ansehen oder ihm Feuer unterm Hintern machen. Je nachdem. <strong>LOL</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54435" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="325" height="540" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut.png 325w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut-181x300.png 181w" sizes="auto, (max-width: 325px) 100vw, 325px" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Ein Klick auf die Dose führt euch direkt zur Buchrezension!</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Bei meinen Vorbereitungen schoss zudem eine ganz andere Frage auf mich zu: Wie soll Marquis de Bounville von 1186 nach 2026 kommen? Da kommt Ria Wolf ins Spiel. Zum Glück gibt es in ihrer Prota-WG jemanden, der bei diesem zeitreisetechnischen Problem helfen kann: Adrian aus <a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-keltische-naechte-ii/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; „Keltische Nächte 2“</strong></span></a>. Der gute Mann ist in der Lage, Zeitportale zu öffnen. Ich hoffe nur, Adrian liefert ihn nicht mitten auf meinem Couchtisch ab. Oder direkt neben Hektor. <strong>*himmel bewahre*</strong> Oder mit gezücktem Schwert.</p>
<p style="text-align: justify;">Also habe ich den HeldenSalon vorbereitet. Honiggebäck steht bereit, gefüllte Blätterteig Pasteten mit Ricotta-Spinat-Füllung oder Vanillepudding warten auf ihren Einsatz. Keine Ahnung, ob er lieber Süßes oder Deftiges zu sich nehmen möchte; dass er Käse mag, weiß ich aus seiner Geschichte. Hektor habe ich nochmals eindringlich darauf hingewiesen, dass ein Marquis mit herrschergewohntem Auftreten nicht automatisch als Kampfansage zu werten ist. Es knistert plötzlich in der Luft.</p>
<p style="text-align: justify;">Oh.<br />
Oh nein.<br />
Ich glaube, das ist das Zeitportal.<br />
<strong>*richtet hastig die kissen auf dem heldensofa und wischt unsichtbaren staub vom tisch und wirft hektor einen mahnenden blick zu*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende, wenn ich gleich nicht mehr antworten kann, wurde ich entweder standesgemäß ignoriert, streng gemustert oder von einem mittelalterlichen Marquis für zu neugierig befunden.<br />
Es klopft nicht.  Natürlich nicht<br />
Stattdessen bildet sich plötzlich aus dem Glas Wasser, das ich für mich auf den Tisch gestellt habe, ein rotierender Wasserring. Ein kalter Hauch streicht über den Tisch, die Flamme der Kerze zuckt, und Hektor gibt hinter mir ein tiefes, äußerst unzufriedenes Grollen von sich. Der Wasserring wächst zu erschreckender Mannshöhe an und verharrt rotierend über dem Parkett.<br />
Dann tritt ein Mann aus dem schimmernden Kreis. Groß. Dunkel. Stolz wie eine ganze Burganlage auf zwei Beinen. Mein lieber Herr Gesangsverein. Sein Blick gleitet über den Salon, über Hektor, über die Pasteten, über mich, und für einen winzigen Moment frage ich mich, ob ich vielleicht doch besser eine Rüstung angezogen hätte, anstatt des weißen T-Shirts und meiner obligatorischen Jeans-Latzhose. Ich schlucke, setze das freundlichste Lächeln auf und neige ehrerbietig den Kopf. Zumindest hoffe ich, dass es ehrerbietig aussieht und nicht wie der verzweifelte Versuch, meine roten Chucks vor seinem Blick zu verstecken.  Der Ring fällt in sich zusammen, platscht auf den Fußboden und schlängelt sich langsam in das Glas zurück.</p>
<p>„Hochwohlgeborener Marquis de Bounville … willkommen im HeldenSalon.“</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ruben, der Marquis de Bounville neigt flüchtig den Kopf.  “Hüterin des HeldenSalons, habt Dank für die Einladung.”<br />
Sein Blick schweift sogleich abschätzend zu Hektor.  “Es heißt, Drachen wären nur Legenden. So muss ich Euch wohl eher Hüterin des letzten Drachen nennen. Und mir gefiel der Gedanke nicht, nur ohne Waffen das Portal durchschreiten zu können. Doch irgendwas findet sich immer, was man als solche nutzen kann.”<br />
Zieht die Handschuhe aus, klopft mit dem Fingerknöchel gegen Hektors Wange und streicht dann über ein paar Schuppen. “ Er ist wahrhaftig, keine Illusion. Interessant. Sitz! Drache! Willst du nicht einen Zahn oder ein Auge verlieren.”</p>
<p style="text-align: justify;">Das hat er jetzt nicht getan und gesagt oder? Schnell husche ich zu Hektor, der bereits die Zähne fletscht, während schwarze Rauchwolken und Feuerfunken aus seinen Nüstern quillen. Wenn Blicke töten könnten. Ich stelle mich auf die Zehenspitzen, ziehe seinen Kopf zu mir herunter und flüstere: „Es ist besser, du wartest draußen.“  „Und dich mit dem Typen alleine lassen? Keine Chance, Ka!“  „Doch, du gehst, sonst ist es mit der Wochenration Cookies vorbei … Außerdem, er muss sich erst … ähm … akklimatisieren.“</p>
<p style="text-align: justify;">Der Blick des Marquis trifft auf SUBsi-Lou.  “Possierlich. Steckt da ein beschriebenes Pergament zwischen den Zähnen? Gebt Ihr ihm nicht genug zu fressen? Füttert es mit Mäusen oder Hühnern, dann leiden keine Folianten.”<br />
Schnell zische ich Hektor zu: „Nimm SUBsi-Lou mit, bevor sie ihn in die Wade beißt!“ Mürrisch klemmt sich Hektor SUBsi unter den Arm und marschiert wütend zur Türe hinaus. Bevor er sie hinter sich zuknallt, dreht er sich zu Ruben, Marquis de Bounville um und knurrt: „Krümm ihr auch nur ein Haar und ich hänge dich an die nächste Zinne!&#8220; Er blickt zu mir. &#8222;Ich warte direkt vor der Tür.“</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-54458" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/hektor_und_ruben-1.png" alt="Bücherdrache Hektor Ruben Marquis de Bounville HeldenSalon Interview" width="505" height="734" /><br />
<strong><em>Wenn ein mittelalterlicher Marquis auf einen schlecht gelaunten Bücherdrachen trifft,<br />
hält selbst der HeldenSalon kurz den Atem an.</em><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ruben bedenkt ihn nur mit einem warnenden Blick und streift dann gänzlich unbeeindruckt durch den Salon. Er streicht über einige Buchrücken, mustert mit einem Anflug von Respekt die Menge der Bücher und nimmt schließlich den kleinen Globus auf. Als der zu leuchten beginnt, lässt er ihn erschrocken fallen.  „Magie! Man verschwieg mir, dass Ihr Hexenwerk betreibt!“  Mit einem wütenden Blick fährt er herum. &#8222;Bin ich hier, um einer neuen Prophezeiung gewahr zu werden? Wenn sie droht, mir Sibilla zu nehmen, verschweigt es besser, sonst breche ich Euch das Genick noch bevor Ihr das letzte Wort gesprochen habt!“<br />
Er sieht mich in Erwartung einer Erklärung an. (Während ich noch nach Worten suche, schreitet er langsam weiter, entdeckt Hektors Schachbrett und setzt einen Zug mit einem Bauern. „Wenigstens etwas vertraut Scheinendes ist in dieser Welt geblieben.&#8220; Seufzt und geht zum Tresen.</p>
<p style="text-align: justify;">Für einen winzigen Moment vergesse ich, wie Atmen funktioniert. Genick brechen? Wegen eines leuchtenden Globus? Ich werfe einen hektischen Blick zur Tür, hinter der Hektor garantiert jedes Wort gehört hat und vermutlich bereits überlegt, ob „an die nächste Zinne hängen“ nicht doch zu milde wäre.<br />
Langsam hebe ich beide Hände, als würde ich mich einem scheuenden Pferd nähern. Oder einem mittelalterlichen Marquis mit ausgeprägtem Prophezeiungstrauma. Letzteres trifft es vermutlich besser.<br />
„Marquis“, sage ich so ruhig wie möglich, obwohl mein Herz gerade panisch Polka tanzt, „das ist kein Hexenwerk. Jedenfalls keines, das Euch oder Sibilla betrifft. Das ist ein Globus. Ein Weltmodell. Ein sehr kleines, sehr harmloses Weltmodell mit Licht.“ Kurz sehe ich zu dem gefallenen Globus, dann wieder zu ihm.<br />
„Er leuchtet nur, weil Menschen meiner Zeit merkwürdige Dinge mögen. Einschließlich kleiner Weltkugeln mit Licht.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Weltkugel? Wer hat solchen Humbug erdacht? Die Welt ist eine Scheibe, das weiß ein jeder. Und dieses Licht ist magisch, ohne Zweifel. Es ist keine Kerze darin und auch nicht die Sonne. Beginnt unsere Bekanntschaft also nicht mit Lügen, Hüterin! Steht besser zu Eurem Hexentreiben. Solange Ihr es nicht an mir erprobt, ist mir das einerlei.“</p>
<p style="text-align: justify;">Da ich nicht weiß, ob er mir den Kopf mit bloßen Händen abreißen könnte und mir mein Leben lieb ist, beschließe ich, die Sache mit der Kugel, der Scheibe und dem Licht nicht weiter zu vertiefen. „Wie Ihr wünscht, Marquis. Dann einigen wir uns darauf, dass dieses kleine Ding absolut harmlose neuzeitige Magie ist, über die jeder Mensch des Jahres 2026 verfügt und Euch weder verflucht noch verhext.“<br />
Nervös und die Hände vor dem Bauch ringend beobachte ich den mittelalterlichen Mann und lasse meinen Blick über ihn wandern. In seinem dunklen Haar blitzen ab und an rötliche Lichter auf. Ruben trägt ein dunkles, eng geschnittenes Gewand, das weniger nach höfischer Bequemlichkeit als nach einem Mann aussieht, der jederzeit bereit ist, vom Gespräch in den Kampf zu wechseln. Der schwere Stoff schmiegt sich an seine Schultern und Arme, schmale Borten säumen Kragen, Kanten und Ärmel. Über einer Schulter liegt ein wadenlanger, dunkelgrüner Mantel mit goldbestickter Borte, der bei jeder Bewegung herrschaftlich mitschwingt und ungefähr so dezent wirkt wie der Mann selbst: nämlich gar nicht. Seine Haltung, diese Selbstverständlichkeit, mit der er meinen Salon inspiziert, als würde er gleich entscheiden, ob er ihn einnimmt oder gnädig duldet, lassen mich für einen Moment vergessen, dass ich hier eigentlich die Gastgeberin bin.</p>
<p style="text-align: justify;">Ruben streicht mit den Fingern über den Tresen, betrachtet die Espressomaschine, als habe sie ihn persönlich beleidigt, und greift dann nach einer der kleinen Tassen. „Wozu dient dieses seltsame Gerät?“, fragt er, ohne mich anzusehen.<br />
„Das“, sage ich und versuche, nicht zu hastig zu klingen, „ist eine Kaffeemaschine.“<br />
Er wendet den Kopf zu mir. „Eine Kriegsmaschine?“<br />
„Kaffee, nicht Krieg.“ Ich hebe beschwichtigend beide Hände. „Obwohl manche Menschen ohne Kaffee durchaus kriegerisch werden können. Ich zum Beispiel. Wenn Ihr möchtet, bereite ich Euch das Getränk zu.“<br />
Er betrachtet mich einen Moment lang schweigend. Dann gleitet sein Blick weiter zum Tisch, auf dem Honiggebäck, Blätterteig-Pasteten und der Piment bereitstehen.<br />
Ich folge seinem Blick und nutze die Gelegenheit, bevor er auf die Idee kommt die Espressomaschine auf ihre Kampftauglichkeit zu prüfen. „Vielleicht“, beginne ich vorsichtig, „wäre es angenehmer, wenn Ihr Platz nehmt. Der Piment ist mit Honig, Zimt, Nelken, Ingwer und einem Hauch Pfeffer bereitet. Ich habe mir sagen lassen, dass ein Mann Eures Standes dünnen Wein vermutlich als persönliche Beleidigung auffassen würde.“<br />
Das wirkt. Sein Blick kehrt zu mir zurück. Prüfend. Abschätzend. „Ihr habt Euch bemüht“, sagt er.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich bemühe mich immer, meine Gäste nicht zu vergiften.“</p>
<p>„Beruhigend.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Nicht wahr?“ Zuckt da gerade sein rechter Mundwinkel nach oben?</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Anwendung von Gift scheint demnach auch in dieser Zeit noch üblich.“ Unverhofft vorsichtig stellt er die kleine Tasse auf den Tresen zurück, nimmt stattdessen ein Weinglas auf und betrachtet das durchsichtige Werk.  „Warum verlangte es Euch nun tatsächlich nach meiner Gesellschaft? Steht Ihr mit dem alten de Lille im Bunde, um mich auszuschalten? Oder hofftet Ihr auf ein intimes Amüsement? Da Ihr meine Geschichte kennt, plagt Euch womöglich … Hitze?“</p>
<p style="text-align: justify;">Hitze?  Ich glaub mein Schwein pfeifft!<br />
Kurz lege ich mir eine Hand an die Brust und atme einmal sehr bewusst ein. Ganz ruhig, Ka. „Marquis“, sage ich schließlich und bemühe mich um einen ausgeglichenen Ton, „ich darf Euch versichern, dass ich weder mit dem alten de Lille im Bunde stehe noch irgendeine Absicht hege, Euch auszuschalten. Wäre dem so, hätte ich Euch vermutlich keinen Piment angeboten, der mir selbst schmeckt, ich habe ihn nämlich vorher gekostet.<br />
Und was das … intime Amüsement betrifft: Nein. Der HeldenSalon ist kein Ort solcher Absprachen. Hier werden Fragen gestellt und Geschichten beleuchtet, auch wenn bereits Männer zu Gast hier waren, deren Berufung es ist, Frauen, nun ja, lustvolle Momente zu schenken.“<br />
Kurz ziehe ich eine Augenbraue hoch.<br />
„Was mich nach Eurer Gesellschaft verlangen ließ, war Neugier, Marquis. Echte, ehrliche Neugier. Ihr seid kein einfacher Mann. Nicht bequem, nicht ungefährlich und gewiss kein Held, den man mal eben in eine hübsche Schublade steckt. Gerade deshalb wollte ich wissen, was sich hinter Eurem Ruf, Eurer Härte und Eurer bemerkenswerten Selbstgewissheit verbirgt. Und deswegen de Bounville, werde ich Euch sogleich mit meiner ersten Frage konfrontieren: Ihr geltet als skrupellos und wenig geneigt, Widerspruch zu dulden. Ist dieser Ruf in Euren Augen gerechtfertigt, oder nur das Gerede jener, die Euch fürchten?&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Überrascht lüpft er eine Augenbraue. “Skrupellos? Ich nenne es konsequent Ziele verfolgen und Grenzen setzen. Nur jene, die gedenken sie zu überschreiten oder sich mir in den Weg stellen haben etwas zu fürchten. Widerspruch dulde ich durchaus, in Momenten, wo das nicht meine Autorität untergräbt.”<br />
Ruben riecht an dem Krug Wein und probiert einen Schluck. Nachdem er sein Glas mit dem Piment gefüllt und ausgetrunken hat, nickt er anerkennend.</p>
<p style="text-align: justify;">Holla, das sieht aus, als hätte ich es tatsächlich geschafft, einen Stein ins bisher leere Brettchen des Marquis zu platzieren. Erstaunt reiße ich die Augen auf, als er sich ein weiteres Glas Wein einschenkt. Ich hoffe, er weiß, was er da tut. Obwohl, natürlich weiß er das, er ist schließlich Weingelage gewöhnt. Den haut das nicht so schnell aus den Stiefeln. Schnell stehe ich auf, um mir zur Stärkung einen Espresso runter zu lassen. Währenddessen drehe ich mich zu meinem Gast, um mit den Fragen fortzufahren.  „Ihr seid ein Mann, der gewohnt ist zu befehlen. Wie schwer fällt es Euch, wenn eine Frau wie Sibilla nicht gehorcht, sondern Euch die Stirn bietet?“</p>
<p style="text-align: justify;">Seine Augen huschen zur Espressomaschine, die gerade in Aktion tritt und meine Tasse mit dem schwarzen Gold füllt.<br />
”Manche Frauen ignorieren die Weltordnung, fürwahr. Ihr offenbar auch, Ihr tragt Beinkleider. Gehorsam schafft Ordnung auf die man vertrauen kann. Aufbegehren bringt unnötige Unruhe. Nicht selten auch den Tod. Bei Sibilla ist die Unruhe jedoch äußerst reizvoll, solange das nicht ihrem Leib und Leben schadet. Es sollte also wohl durchdacht sein, inwieweit sie mir die Stirn bieten will, sonst findet sie sich rasch mit blanker Kehrseite über meinen Knien wieder.”</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-54456 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/ruben_2.png" alt="Ruben Marquis de Bounville fiktiver Charakter aus Der skrupellose Marquis und die dritte Braut HeldenSalon" width="714" height="1062" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Ruben, Marquis de Bounville. Ist er nicht yummi? Aber das würde ich natürlich NIEMALS in seiner Gegenwart zugeben!<br />
</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Hätte ich in diesem Augenblick von meinem Espresso getrunken, wäre Ruben de Bounville vermutlich der erste Marquis des Hochmittelalters gewesen, der Bekanntschaft mit einer modernen Kaffeetaufe gemacht hätte. Ich starre ihn an.   „Ihr überrascht mich, Marquis. Nicht, weil Ihr Beinkleider an mir bemerkt habt. Damit habe ich gerechnet. Aber dass Ihr das Blankziehen von Sibillas Kehrseite mit derartiger Ruhe erwähnt, als sprächet Ihr über Wetter, Waffenpflege oder Weinqualität, ist schon … bemerkenswert.“  Ich setzte mich bemüht ruhig auf meinen Ohrensessel und rühre zwei Teelöffel Zucker in meinen Espresso.  „Allerdings erklärt es durchaus, warum Sibilla Euch nicht einfach ergeben zu Füßen sinkt, sondern lieber Dinge nach Euch wirft.“  Mit einem fetten Schmunzeln denke ich an diese tolle Frau.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ihr scheint von ähnlichem Temperament wie Sibilla.“ Er deutet auf den Ohrensessel, „Sollte dieser … Thron … nicht dem Gast vorbehalten sein? Oder ist das ein Wink, Euch auf den Schoss zu nehmen?“, und langt nach einer Pastete, riecht daran und hält sie mir mit einem Zwinkern zum Vorkosten hin.  „Was die blanke Kehrseite betrifft, was ist daran ungewöhnlich? Wie begegnen die Männer in dieser Zeit haarsträubendem Ungehorsam ihrer Frauen? Versohlte man Euch noch nie den blanken Po, so wisst Ihr auch nicht, welche Freuden diese Züchtigung beiden Seiten bringen kann. Das Maß ist entscheidend. Ich will Sibilla nicht verletzen. Ihre Fingernägel hinterlassen an meiner Kehrseite dagegen echte Wunden. Die ich nicht missen möchte. Sitze ich im Sattel, erinnert mich jede Bewegung des Pferdes an die Wonnen wie sie entstanden sind. Ich wäre ein Narr, deswegen zu jammern.“</p>
<p style="text-align: justify;">Holla die Waldfee.<br />
Ich starre erst auf die Pastete, die er mir hinhält, dann auf den Ohrensessel, dann wieder auf den Marquis. Mein Hirn braucht einen Moment, um die Begriffe Thron, Schoß, blanker Po, Sattel und Wonnen in eine halbwegs ungefährliche Reihenfolge zu bringen. Spoiler: Es gelingt nicht.<br />
„Marquis“, sage ich schließlich und nehme ihm die Pastete mit größtmöglicher Würde aus der Hand, „zunächst einmal: Dieser Ohrensessel ist MEIN Lieblingssessel. Kein Thron. Kein Wink. Und ganz sicher keine Einladung, auf Eurem Schoß Platz zu nehmen.“<br />
Ich beiße in die Pastete, kaue, schlucke und nicke.<br />
„Nicht vergiftet. Ihr seid also fürs Erste sicher, Marquis. Widmen wir uns der nächsten Frage. Was war Euer erster Gedanke, als Ihr Sibilla begegnet seid? Und bitte, versucht nicht, Euch hinter Politik, Prophezeiung oder Rache zu verstecken.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">“Der erste Gedanke? Eine verzweifelte oder geschmacklose Metze, dass sie sich mit Vicomte Leroux abgibt. Der Zweite jedoch: Interessant, eine Frau, die meine Aufmerksamkeit binden kann. Metze hin oder her.”<br />
„Eine Metze also“, wiederhole ich langsam und greife nach meiner Tasse, trinke von meinem Espresso, den ich nur süß liebe.  „Ihr versteht es wirklich, einem ersten Eindruck den Charme einer rostigen Klinge zu verleihen, Marquis. Oder bedeutet Metze für Euch etwas anderes als für mich?“ Ich ziehe eine Augenbraue hoch.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ihr scheint mir intelligent genug, um die Deutung zu verstehen“, erwidert er. „Charme einer rostigen Klinge. Eine sehr bildliche Umschreibung.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Oh, ich verstehe die Deutung durchaus, Marquis.“ Ich stelle meine Tasse ab und schenke ihm ein Lächeln, das hoffentlich höflich wirkt und nicht nach gleich fliegt Gebäck. „Ich wollte Euch lediglich die Gelegenheit geben, Euch eleganter auszudrücken. Wobei, irgendwie ist es passend, denn Ihr habt Sibilla nicht aus Liebe gewählt, sondern aus Gründen, die alles andere als romantisch sind. Wann habt Ihr zum ersten Mal gespürt, dass diese Frau gefährlicher für Euch werden könnte als jeder Feind auf dem Schlachtfeld?&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Er schnaubt. „Wäre Euch die Bezeichnung Hure lieber gewesen? So nennt man diese Damen nun einmal in meiner Zeit. Das mindert nicht ihren Wert für das Stillen gewisser Bedürfnisse. Doch zu Eurer Frage. Als Gedanken und Sorge um Sibilla meinen inneren Schutzschild durchdrangen. Derartige Irritationen machen angreifbar.”  Prüfend tastet und drückt de Bounville das Polster der Couch, setzt sich schließlich und schenkt erneut von dem Wein nach.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich reiße meine Augen auf. „Gedanken und Sorge“, wiederhole ich langsam. „Marquis, das war jetzt gefährlich nah an einem Gefühl. Soll ich das Fenster öffnen, damit Ihr Euch kurz sammeln könnt?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Deswegen spreche ich nicht gern darüber! Gefühle einzugestehen erntet nur Spot. Behaltet ihn für Euch, sonst ist die Unterhaltung sogleich beendet!“</p>
<p style="text-align: justify;">Auwehzwick! Wie konnte ich nur, er ist ein gebranntes Kind, was Spot betrifft. Ich schiebe ihm die Platte mit den Pasteten hin und reagiere lieber nicht auf das Gesagte.<br />
„Vielleicht hilft eine Pastete. Ich habe Süßes und Deftiges vorbereitet, weil ich nicht wusste, ob Euer Geschmack eher nach Vanillepudding oder nach Ricotta-Spinat verlangt. Wobei ich zugeben muss: Nach dieser Antwort tippe ich auf deftig. Männer mit inneren Schutzschilden wirken selten wie Vanillepudding.“<br />
Fragend blicke ich ihn an.</p>
<p style="text-align: justify;">„Vanille und Spinat? Mir fremdes Zeug, doch ich erweitere gern mein Wissen.“  Beherzt nimmt er eine mit Vanille und seine Augen leuchten bei dem Genuss zufrieden auf.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ihr scheint Mauern um Euch errichtet zu haben, die höher sind als jede Burgmauer. Wer oder was hat Euch gelehrt, dass Verwundbarkeit gefährlicher ist als ein Schwert?“</p>
<p style="text-align: justify;">Wischt sich einen Vanilleklecks von den Lippen und leckt die Fingerkuppe ab. Für einen Moment wirkt er so hingerissen von der Süßspeise, wie ein Junge, der einen Teiglöffel ablecken darf. Ebenso schnell verdüstert sich sein Blick aber auch wieder. „Der Schmerz um den Tod meiner Eltern. Der Kampf darum, als Nachfolger meines Vaters respektiert zu werden. Feinde gewähren keine Ruhe, weil man trauert. Sie nutzen diese Momente in der Hoffnung, man wäre handlungsunfähig. Die eigenen Leute bedauern deinen Verlust, suchen zugleich aber nach einer festen Hand, die sie leitet und schützt oder wenden sich ab. Ohne innere Mauer, die Gefühle wegschließt, ist all dem kaum zu begegnen. Eine unerschütterliche Haltung jedoch, wiegt hundert scharfe Klingen auf.”</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/skrupellose-Marquis-dritte-Braut-Antik-ebook/dp/B0GX2ZQ62M/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=2161DAC9PIWMK&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.IEiVARD1YMXGIhPV80g0Cw.ppLh6YS3z_jdXly6313gPHhoLKe-rOCJWbKESTEo390&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Ria+wolf+der+skrupellsoe+marquis+und+die+dritte+braut&amp;qid=1778436865&amp;sprefix=ria+wolf+der+skrupellsoe+marquis+und+die+dritte+braut%2Caps%2C115&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54307" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut.png" alt="Der skrupellose Marquis und die dritte Braut Buchvorstellung Cover Meine tägliche Dosis" width="260" height="395" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut.png 260w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut-197x300.png 197w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">„Puh, sehr gut gesprochen, Marquis!“  Und erschreckend nachvollziehbar. Für einen Moment sehe ich nicht den skrupellosen Mann, über den so viele tuscheln, sondern den Jungen, der viel zu früh lernen musste, dass Trauer im falschen Augenblick als Schwäche gilt. Was für ein schrecklicher Moment das gewesen sein muss. Armer Kerl. Ich räuspere mich leise und greife nach einem Stück Pastete mit Puddingfüllung. Herzhaft beiße ich in das wolkige Etwas und lecke mir einen Rest Pudding von der Lippe. Nur mit Mühe kann ich mir ein Stöhnen verkneifen, weil mir die Teilchen wirklich gut gelungen sind.  „Trotzdem frage ich mich, Marquis, ob eine unerschütterliche Haltung nicht irgendwann verdammt schwer wird, wenn darunter alles Menschliche eingemauert bleibt. Vielleicht war Sibilla deshalb so gefährlich für Euch: weil sie nicht vor Euren Mauern stehen blieb.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Fürwahr, zeitweilig steht man sich selbst im Wege. Doch die Menschlichkeit missen andere. Selbst spürt man das nicht, bis jemand an der Mauer kratzt und darauf aufmerksam macht. Die Erkenntnis, noch immer verletzlich zu sein, lässt hinterfragen, wie angreifbar ich auch noch für andere bin. Ob meine Gefühle mich für Gefahren erblinden lassen, wie meinen Vater. Wäre er nicht so auf Mutter fixiert gewesen, hätte er den Meuchler kommen sehen. So ließen sie beide ihr Leben, wegen ihrer Schwäche füreinander.“</p>
<p style="text-align: justify;">Einen Moment lang schweige ich. Nicht, weil mir nichts einfällt, sondern weil seine Worte schwer nachhallen. Dann atme ich leise durch und wage mich an die nächste Frage. „Was fürchtet Ruben de Bounville mehr: einen Feind mit gezückter Klinge oder eine Frau, die hinter seine skrupellose Schale blickt?“</p>
<p style="text-align: justify;">Er lacht ironisch auf und nimmt nun seinerseits vom Honiggebäck.  “Weder das eine noch das andere. Gezückten Klingen weiß ich zu antworten und Frauen … würden sie ausplaudern, was sie sehen … wer würde ihnen schon glauben? Und sollte das jemand tun, was nutzt es ihm? Allein für den Versuch, eine Schwäche auszunutzen, würde der Kopf desjenigen rollen.”</p>
<p>Ich starre ihn einen Moment lang an. Dann auf das Honiggebäck in seiner Hand. Dann wieder ihn.  „Ihr sprecht über rollende Köpfe, während Ihr Gebäck esst. Das muss man auch erst einmal schaffen.“  Ich atme langsam aus.  „Verzeiht, Marquis, aber an diese Mischung aus mittelalterlichem Chauvinismus, eiskalter Selbstgewissheit und hochherrschaftlicher Drohkulisse muss sich eine moderne Frau erst gewöhnen. Wobei ich zugeben muss: Ihr seid nicht grundlos so überzeugt von Euch selbst. Leider.“  Ich nicke ihm wohlwollend zu.</p>
<p style="text-align: justify;">„Warum sollte ich währenddessen nicht essen?“, winkt Ruben ab. „Nun, Ihr seid eine Frau, das erklärt Eure Irritation und das Unverständnis, denn Ihr seid mit Schlachtfeldern nicht vertraut. Könnten wir nicht auch bei Blut und abgetrennten Körperteilen essen, so fehlte uns die Kraft das nächste Scharmützel zu bestreiten. Und glaubt Ihr, die Männer würden mir noch ohne Zögern folgen, wenn ich speiend über einem Fasse hinge?“</p>
<p style="text-align: justify;">Da hat er einen Punkt eingefahren. Einen blutigen, mittelalterlichen, höchst unappetitlichen Punkt, aber einen Punkt.<br />
Ich verziehe kurz das Gesicht und schiebe meine Tasse ein Stück von mir weg. „Ich gebe zu, Marquis, aus dieser Sicht betrachtet ergibt Eure Gelassenheit eine gewisse grausige Logik. Wer auf Schlachtfeldern bestehen muss, darf vermutlich nicht bei jedem rollenden Kopf die Contenance verlieren.“<br />
Kurz mustere ich ihn nachdenklich. Was habt Ihr an Sibilla am meisten unterschätzt?“</p>
<p style="text-align: justify;">“Ihren Tatendrang, ihren Mut, mir die Stirn zu bieten und sich mir zu entziehen.”</p>
<p style="text-align: justify;">„Ohja, das war ein wirklich mutiger Schachzug von Sibilla, das muss ich ihr absolut zugestehen. Gut, dass Zoe bei ihr war, was für eine tolle Frau.  Übrigens, wie schwer fällt es einem Mann Eures Standes, sich zu entschuldigen? Oder betrachtet Ihr Entschuldigungen grundsätzlich als unnötige Schwächung der eigenen Position?“</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem er sich die Finger abgeleckt hat — verdammter Mist, ich habe tatsächlich die Servietten vergessen — sieht er mich mit aufgewölbter Augenbraue an. “Entschuldigungen sind etwas für kriecherische und verweichlichte Männer. Habt Ihr den Eindruck, ich wäre ein solcher? Und wofür, glaubt Ihr, sollte ich mich entschuldigen?”</p>
<p style="text-align: justify;">„Dem möchte ich vehement widersprechen, Marquis. Entschuldigungen sind nicht für kriecherische, verweichlichte Männer, sondern starken Männern vorbehalten. Sich zu entschuldigen bedeutet schließlich, genug Rückgrat zu besitzen, um eigenes Fehlverhalten zu erkennen, nicht wahr?“ Mit einem niedlichen Lächeln sehe ich ihn an und hätte an dieser Stelle definitiv aufhören sollen. Verdammtes Temperament, aber auch. „Ihr seid absolut ein starker Mann, nicht wahr? Warum habt Ihr Euch dann nicht dafür entschuldigt, dass Ihr monatelang – während Eurer Ehe, wohlgemerkt – mit Metzen, oder welcher Zunft auch immer diese Damen angehört haben, das Bett geteilt habt?“ Erschrocken, schlage ich mir über meine eigene Frechheit die Hände vor den Mund. Da war sie, die Frage mit der gußeisernen Bratpfanne im Unterton. Gut, dass durch das Portal keine Waffen transportiert wurden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-keltische-naechte/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-49874" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/04/dose_625_keltischenaechte_1.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="234" height="338" /></a><br />
<em><strong>Ria Wolfs &#8222;Keltische Nächte 1&#8220;<br />
Einmal auf die Dose geklickt und ZACK, seid ihr auch schon bei der Buchbesprechung.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Langsam schüttelt Marquis de Bounville den Kopf.  „Was war daran falsch und warum sollte ich mich dafür entschuldigen? Jeder Mann tut das, sofern Lust und Herz noch nicht ausschließlich an sein Weib gebunden sind. Zudem rang ich mit meinen bröckelnden Prinzipien. Diese Distanz zu Sibilla half mir, mich mit meinen Empfindungen auseinanderzusetzen. Hat es sie getroffen? Nun weiß ich das, aber zu der Zeit beruhte das mehr auf verletzte Eitelkeit. Meint Ihr nicht auch?“, gibt er mit der Zunge schnalzend von sich.  „Frauen. Ihr scheint auch übertrieben emotional und eigensinnig, sobald es um den Bund der Ehe geht. Viele Männer halten sich nebenbei sogar eine Mätresse, um dem Bett ihres Weibes auszuweichen und wahrhaftige Freuden zu genießen. Sagt nicht, das wäre Euch unbekannt.“  Erneut gießt sich Ruben Wein nach, prostet mir zu und trinkt die Hälfte aus.  „Wenn es Euch so wichtig ist, so nehmt meine Entschuldigung, dass ich Eure magische Kugel fallen ließ!“<br />
Ich blinzle ihn an und greife nach seinem halb gefüllten Glas und exe es.<br />
„Den brauche ich jetzt.“<br />
Dann stelle ich das Glas wieder hin, als wäre das völlig selbstverständlich. Bei allen Heiligen, wenn er mir mit Mätressen, weiblicher Emotionalität und einer Entschuldigung an einen Globus kommt, darf ich wohl kurz seinen Piment konfiszieren!</p>
<p style="text-align: justify;">„Ausgesprochen mutig, meinen Wein zu stehlen, Hüterin. Oder dumm? Anderen brach ich für Gleiches schon die Finger. Nur Sibilla und Stephan ist solche Frechheit gestattet. Doch Ihr habt den Wein gestellt, so will ich es dabei belassen. Aber ich wünsche einen frischen … Kelch, oder wie man diesen durchscheinenden Becher nennt.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich schenke ihm mit größtmöglicher Unschuldsmiene nach und stelle das frisch gefüllte Glas vor ihn hin. „In meiner Zeit nennt man das Glas, Marquis. Und da Ihr mir erfreulicherweise nicht die Finger brecht, wage ich mich gleich an die nächste Frage. Der HeldenSalon bietet Euch Honiggebäck, gefüllte Pasteten und roten Süßwein. Was müsste man Euch sonst noch anbieten, damit Ihr freiwillig länger bleibt als geplant?</p>
<p style="text-align: justify;">“Eine Kralle oder eine Schuppe Eures Drachen. Dafür wäre ich bereit, noch weitere, viel zu persönliche Fragen zu ertragen.”  Lässig lehnt er sich zurück, schlägt die Füße übereinander und schwenkt leicht den Wein in seinem neuen Glas.  “Was, Hüterin? Ihr müsstet einen Rock tragen, um interessanter zu sein. Oder wenigstens andere Reize erblicken lassen. Versteckt Ihr Euch hinter dieser Männerkleidung? Ist sie Euch eine Rüstung?”</p>
<p style="text-align: justify;">Entgeistert sehe ich den Frechdachs in seiner ganzen, nonchalanten Pracht an.  „Eine Schuppe von Hektor? Ganz sicher nicht. Ich hänge an meinem Bücherdrachen, und er hängt an seiner vollständigen Schuppenpracht.“  Kurz wandert mein Blick zu meiner Jeans-Latzhose.  „Joa, man könnte sie durchaus als Rüstung betrachten, wenn auch eine sehr bequeme, äußerst praktische Rüstung mit vielen Taschen. Und glaubt mir, Marquis: In meiner Zeit sind Taschen eine Macht, die Ihr nicht unterschätzen solltet.“  Grinsend lehne ich mich nach vorne und schaue ihn mit blitzenden Augen an.  „Was meine Reize betrifft, die liegen in meiner Neugier, meiner Schlagfertigkeit und meinen kulinarischen Köstlichkeiten versteckt. Wie ich sehe, hat auch der Piment einen Reiz auf Euch, mein lieber Marquis.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Piment und Mahl sind Euch gelungen. Ihr dürft in meiner Küche vorstellig werden. Wofür benötigt eine Frau Taschen? Und welche Macht soll daran gebunden sein? Habt ihr darin verwunschene Hühnerklauen oder Hasenpfoten? Ich finde Neugier lästig und Schlagfertigkeit reizt mich nur bei Sibilla. Weshalb muss Euer Drache mit dem Verlust einer Schuppe einverstanden sein? Ihr seid seine Hüterin. Und dass er keine Kralle entbehren könnte, erwähntet ihr nicht. Die soll mir recht sein. Ich möchte sie Sibilla als einzigartiges Geschenk überreichen.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Danke für die Einladung! Eine mittelalterliche Küche würde ich sehr gerne mal besichtigen. In meiner Zeit, Marquis, trägt eine Frau in Taschen keine verwunschenen Hühnerklauen, sondern Dinge, mit denen sie jederzeit sehr eigenständig handeln kann und genau darin liegt die Macht.“<br />
Ich schenke ihm ein unschuldiges Lächeln.<br />
„Was Hektors Schuppen und Krallen betrifft: Er gehört nicht mir, sondern zu mir; und bevor Ihr Sibilla ein Drachenpräsent macht, verratet mir lieber, ob Ihr den Mann, der sie zur dritten Braut machen wollte, heute einen Narren nennen würdet, einen Strategen oder einen Mann, der nicht ahnte, dass sein eigenes Herz längst belagert wurde?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Einen Strategen, der nicht ahnte, dass Herzen intensivere Strategien verfolgen.”</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-keltische-naechte-ii/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-49957" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/04/dose_62_keltischenaechte_2.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="276" height="460" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>In Keltische Nächte 2, könnt ihr mehr von Adrian, dem Portalöffner, lesen.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Awwww, davon konnte ich mich in Eurer und Sibillas Geschichte überzeugen, Marquis!“<br />
Für einen winzigen Moment glaube ich tatsächlich, so etwas wie Wärme in seinem Blick aufflackern zu sehen. Natürlich nur ganz kurz, denn diese Wärme, die schenkt er nur der Liebe seines Lebens, nämlich Sibilla. Bevor ich noch eine letzte, ganz sicher viel zu persönliche Frage stellen kann, kräuselt sich plötzlich erneut die Oberfläche des Wassers in meinem Glas. Der Wasserring, durch den Ruben vorhin so hochherrschaftlich in meinen HeldenSalon getreten ist, beginnt erneut zu wachsen und zu rotieren.  „Oh nein“, murmele ich. „Nicht schon wieder.“</p>
<p style="text-align: justify;">Aus dem schimmernden Kreis erscheint nicht etwa Adrian, wie ich erwartet hätte. Stattdessen schiebt sich eine weibliche Gestalt in den Wasserglanz. Wache blaue Augen, wallendes blondes Haar, ein entschlossener Blick und eine Ausstrahlung, die sofort verrät, dass diese Frau sich weder von Prophezeiungen noch von herrischen Marquis dauerhaft unterkriegen lässt. Sibilla.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ruben“, erklingt ihre Stimme, „Bist du fertig damit, die Hüterin des HeldenSalons einzuschüchtern?“  Ich presse die Lippen zusammen, um nicht loszuprusten.<br />
Der Marquis hebt langsam eine Augenbraue.  „Ich schüchtere keine Frauen ein.“<br />
„Natürlich nicht“, erwidert Sibilla trocken. „Das geschieht stets nur aus Versehen.“<br />
Mein Herz macht einen kleinen Hüpfer. Ich mag sie. Ich mag sie sehr.<br />
Ruben geht rasch zum Wasserring, ergreift Sibillas Hände und legt seine Stirn an ihre.  „Tritt nicht ein, mein Herz. Hier wohnen ein zweibeiniger blonder und ein echter Drachen. Ich möchte nicht, dass du gebissen oder verbrannt wirst. Ich habe kein Schwert dabei.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ha! Den blonden Drachen lasse ich ihm jetzt durchgehen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ka?“, fragt Sibilla, und ihr Blick richtet sich auf mich. „Ich danke Euch für die Einladung. Und dafür, dass Ihr ihn mit Fragen beschäftigt habt. Es ist selten genug, dass jemand ihn länger als ein paar Atemzüge aus dem Gleichgewicht bringt. Bisweilen kann er auch etwas anstrengend sein.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich bin nicht aus dem Gleichgewicht! Diese Neugier strapaziert nur meine Geduld.“ Ruben küsst Sibilla intensiv und lange. „Liebes … sagte ich schon, wie leid es mir tut“, wispert er an ihren Lippen, „dass ich dich mit anderen Frauen ein halbes Jahr lang betrog?“<br />
Ihr Blick trübte sich voller Schmerz. „Nein. Lass diese Erinnerung ruhen. Bessere Zeiten hielten seitdem Einzug. Und warum flüsterst du?“<br />
„Das muss niemand außer dir hören und ich will es diesen Moment nicht ruhen lassen. Nimm meine Entschuldigung, die aus tiefstem Herzen geboren ist. Mir fehlte der Sinn für deinen Schmerz. Doch weil ich durch dich nun alles anders betrachte, ist mir bewusst, wie demütigend das war. Verzeih mir, bitte.“</p>
<p style="text-align: justify;">Hach, da ist sie also doch, die Entschuldigung, nach der ich vorhin mit der gußeisernen Bratpfanne im Herzen gefragt hatte. Ist das nicht einfach nur schöööön? <strong>*freut sich*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">„Längst geschehen, Marquis, Herr meines Herzens, denn seit wir unserer Liebe bewusst sind, kann ich deiner Treue sicher sein.“<br />
„Du nanntest mich Marquis? Hier, vor außenstehenden Ohren? Wir müssen dringlich gehen, Liebes, meine Beinlinge werden zu eng. Oder wir werfen Ka durch den Wasserring und nutzen umgehend die erstaunlich weichen Polster.“ Leckt über ihre Lippen und zieht ihre Hüfte eng an seinen Leib. Ein kalter Wasserstrahl ergießt sich über ihn und lässt auch Sibilla nicht ganz unverschont. Ruben schnauft und streicht sich das nasse Haar zurück. „Dieser verdammte missgünstige Adrian!“<br />
Sibilla lacht und wischt Wasser aus ihrem Gesicht. „Der Mann scheint nur mehr Gespür für passende Momente zu haben.“ Ihr Blick schweift zu Ka.<br />
„Verzeiht, dass wir nun rasch gehen. Seine Ungeduld äußert sich sonst in Bärbeißigkeit und auch ich möchte keinen Moment mit ihm verstreichen lassen, bevor er wieder zu einer Schlacht gerufen wird. Gehabt Euch wohl, Ka, und tragt ihm nicht nach, wenn er ungehobelt war. Die Zeit in der wir leben, formte ihn derart. Doch wen er liebt, weiß er mit Wärme und Großmut zu umarmen.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Du musst mich nicht entschuldigen, Sibilla! Ich kann für mich selbst sprechen.“<br />
„Und schaffst dir damit mehr Feinde als Freunde. So schweige jetzt lieber! Oder ich stille meine Lust selbst und du musst bis morgen darben!“<br />
Ruben gibt ein missmutiges Brummen von sich, hebt Sibilla hoch und wuchtet sie bäuchlings auf seine Schulter. „Habt Dank, für Speise und Trank, Ka, Hüterin des HeldenSalons. Doch nun eilt es mich zu gehen.“<br />
Lachend winkt Sibilla Ka zu. „Ich liebe diesen Rohling“, ruft sie noch aus dem Wasserschimmer heraus, „und will ihn gar nicht anders haben.“</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">„Ähm … gehabt Euch wohl“, bringe ich noch hervor und hebe die Hand, während Sibillas Lachen im Wasserschimmer verklingt und Ruben mit seiner dritten Braut verschwindet, als würde er gerade nicht klatschnass, bärbeißig und mit viel zu engen Beinlingen durch ein Zeitportal stapfen.<br />
Der Wasserring fällt in sich zusammen. Dann öffnet sich die Tür einen Spalt, und Hektor steckt den Kopf herein. „Ist er weg?“<br />
Ich blinzle langsam. „Ja.“<br />
„Hat er dich bedroht?“<br />
„Ein bisschen.“<br />
„Hat er dich beleidigt?“<br />
„Auch ein bisschen.“<br />
„Hat er sich benommen?“<br />
Ich kratze mich am Kopf, sehe auf das HeldenSofa, den Piment, die Pastetenkrümel und den Fleck Wasser auf dem Boden.<br />
„Für seine Verhältnisse vermutlich schon.“</p>
<p style="text-align: justify;">Hektor schnaubt, während SUBsi-Lou unter seinem Arm hervorlugt und ihr rotes Lieblingsbuch noch fester an sich drückt.<br />
Ich lasse mich in meinen Ohrensessel sinken, greife nach meinem Espresso und stelle fest, dass ich dringend einen neuen brauche.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende, was soll ich sagen?</p>
<p style="text-align: justify;">Der HeldenSalon hat schon vieles erlebt. Warriors, Rocker, Escorts, Dämonen, Fay und allerlei heldenhafte Unruhe. Aber ein mittelalterlicher Marquis, der Drachenzähne sammelt, Piment leert, mein Sitzmöbel strategisch begutachtet und anschließend höchst erregt mit seiner lachenden Frau durch ein Wasserportal verschwindet?<br />
Das war neu, aufregend und verdammt unterhaltsam. <strong>*hihi*<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne grüßt Euch eine leicht durchnässte, pimenterprobte und sehr froh über Hosen mit Taschen seiende</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em> <strong>*hickst erneut, der hat`s in sich*</strong></p>
<p>P.S. Mehr fiktive Helden und noch mehr Interviews mit selbigen, könnt Ihr hier entdecken <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/willkommen-im-heldensalon-wo-fiktive-helden-lebendig-werden/">&#8212;&gt; Willkommen im HeldenSalon — Wo fiktive Helden lebendig werden.</a></strong><span style="color: #000000;"> Von dort aus, führen euch die Links zu allen Interviews, die ich geführt habe. Viel Spaß beim Entdecken &#8230; <strong>*mit den wimpern klimpert*</strong></span></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8248 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquellen: Die Bilder „Ruben, Marquis de Bounville“ und „Hektor mit Marquis de Bounville“ wurden von Ka mithilfe einer KI erstellt.<br />
Die Verwendung und Darstellung von Ruben erfolgte nach Rücksprache mit Ria Wolf.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ria Wolf — Der skrupellose Marquis und die dritte Braut</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 17:25:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
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					<description><![CDATA[Der skrupellose Marquis und die dritte Braut Ria Wolf Originaltitel: ——— Herausgeber: ‎ Independently published ISBN: 979-8257279683 Erscheinungsdatum: 1. Mai 2026 Verkauft durch: Amazon Media EU S.à r.l. ASIN:  ‎ B0GX2ZQ62M Genre: Historical Romance / Dark Romance Teil einer Reihe: &#8212; Klappentext „Möge die Beule so groß werden wie Euer Egoismus und Euer Gemächt verdorren wie Eure Menschlichkeit!“ Frankreich 1186 Er gilt als grausam. Und er hat sie gewählt. Ruben, Marquis de Bounville, ist kein Mann, der Widerstand akzeptiert. Getrieben von einer Prophezeiung sucht er den vermeintlichen Mörder seiner Eltern auf, um mit dessen Tochter die Bestimmung zu erfüllen und zugleich den Widersacher schmerzlich zu treffen. Sibilla schaudert es, dass er ausgerechnet sie zur dritten Braut will, und sucht nach Möglichkeiten, dem drohenden Unheil zu entgehen. Weil Männer herrschen, bleiben ihr jedoch nicht viele. Und die Verfolgung durch den Marquis ist arg konsequent. In ihren Träumen verzehrt sie sich nach diesem Kerl, der sie töten will. Das ist irrsinnig. Aber manchmal gewinnt sie den Eindruck, dass unter der skrupellosen Schale noch etwas Liebenswertes verborgen liegt. Ein Dark Romance, aber dark with heart, über Enemies to Lovers, Morally Grey und Slow Burn im, für Frauen, düsteren Mittelalter. Quelle Klappentext und Cover: [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Der skrupellose Marquis und die dritte Braut<br />
</b>Ria Wolf<b><br />
</b></p>
<p><strong>Originaltitel: </strong><span class="a-list-item">———<br />
<strong>Herausgeber:</strong> <span class="a-text-bold"> ‎ </span> Independently published<br />
<strong>ISBN:</strong> 979-8257279683<br />
<strong>Erscheinungsdatum:</strong> 1. Mai 2026<br />
<strong>Verkauft durch: </strong>Amazon Media EU S.à r.l.</span><br />
<strong>ASIN</strong>:  <span class="a-list-item"><span class="a-text-bold"> ‎ </span>B0GX2ZQ62M</span><br />
<strong>Genre:</strong> Historical Romance / Dark Romance</p>
<p><strong>Teil einer Reihe:</strong> &#8212;</p>
<p><strong>Klappentext</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Möge die Beule so groß werden wie Euer Egoismus und Euer Gemächt verdorren wie Eure Menschlichkeit!“<br />
</strong>Frankreich 1186<br />
Er gilt als grausam. Und er hat sie gewählt.<br />
Ruben, Marquis de Bounville, ist kein Mann, der Widerstand akzeptiert. Getrieben von einer Prophezeiung sucht er den vermeintlichen Mörder seiner Eltern auf, um mit dessen Tochter die Bestimmung zu erfüllen und zugleich den Widersacher schmerzlich zu treffen.<br />
Sibilla schaudert es, dass er ausgerechnet sie zur dritten Braut will, und sucht nach Möglichkeiten, dem drohenden Unheil zu entgehen. Weil Männer herrschen, bleiben ihr jedoch nicht viele. Und die Verfolgung durch den Marquis ist arg konsequent. In ihren Träumen verzehrt sie sich nach diesem Kerl, der sie töten will. Das ist irrsinnig. Aber manchmal gewinnt sie den Eindruck, dass unter der skrupellosen Schale noch etwas Liebenswertes verborgen liegt.<br />
<strong>Ein Dark Romance, aber dark with heart, über Enemies to Lovers, Morally Grey und Slow Burn im, für Frauen, düsteren Mittelalte</strong><em><strong>r.</strong></em></p>
<p><em>Quelle Klappentext und Cover: <a href="https://www.facebook.com/riawolf.autorin"><strong>Ria Wolf</strong></a></em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/skrupellose-Marquis-dritte-Braut-Antik-ebook/dp/B0GX2ZQ62M/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&amp;dib_tag=se&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.x2qtP6J0eR5Qm0DKeuuHieS2Cnsuy4SPAKsvyZ5h8yKgasFOxN9f5pubvKYOnkPSXirQ9RSnzUhPC34rsY78f-cnLZluB8IcrCc4YBsYS9j1EKDif5-ISeHAz9RZ2hd5t4BHV8og--EcawrU_JFbptjOv3XjsHFL2CYJ2042zo_1wCs-vQj65JCnTeV1ZJqt.zSE5SQb5M6kBnrbhQoLaRqxFMRGPE_Z7KHkJGkkNd78&amp;qid=1778084126&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54435" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut.png" alt="Ria Wolf — Der skrupellose Marquis und die dritte Braut" width="325" height="540" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut.png 325w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut-181x300.png 181w" sizes="auto, (max-width: 325px) 100vw, 325px" /></a></p>
<p><strong>Kas Bewertung<br />
</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-31882" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_4_5.png" alt="Ria Wolf — Der skrupellose Marquis und die dritte Braut" width="333" height="50" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_4_5.png 333w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_4_5-300x45.png 300w" sizes="auto, (max-width: 333px) 100vw, 333px" /></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Möge die Beule so groß werden wie Euer Egoismus und Euer Gemächt verdorren wie Eure Menschlichkeit!“ Dieser Satz fällt tatsächlich im Buch, und ich sage es mal so: Die Protagonistin hat in diesem Moment verdammt recht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ruben, Marquis de Bounville, ist ein Mann seiner Zeit. Nach heutigen Maßstäben würde man ihn vermutlich mit einer gußeisernen Bratpfanne bearbeiten wollen. Er hat den männlichen Chauvinismus zur Kunstform erhoben, ist herrisch, stolz bis in die Haarspitzen und davon überzeugt, dass Frauen vor allem dazu da sind, seinen Willen zu erfüllen oder ihm im Bett gefällig zu sein. Er ist absolut loyal gegenüber König Philipp II., in der Schlacht ein sehr kluger Stratege, streng zu den Seinen und bei den Frauen gern gesehen. Nun ja. Nicht nur gesehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass seine ersten beiden Ehefrauen starben, hat seinem Ruf gar nicht geholfen. Um Ruben ranken sich Gerüchte, dunkle Geschichten und mehr als nur misstrauische Blicke. Als er nun eine dritte Braut sucht, fällt seine Wahl ausgerechnet auf Sibilla, die Tochter seines schärfsten Widersachers. Aus Liebe? Natürlich nicht. Wo kämen wir denn da hin? Es geht um Prophezeiung, Rache und um einen Schlag gegen einen Feind, der möglichst tief sitzen soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Sibilla ist allerdings keine Frau, die sich einfach brav in ihr Schicksal fügt. Zum Glück! Sie ist sympathisch, klug und besitzt genug Rückgrat, um Ruben nicht nur verbal Paroli zu bieten. Wenn nötig, fliegt eben auch mal etwas in seine Richtung. Ich mochte sehr, dass sie sich nicht von ihm kleinmachen lässt, obwohl ihre Möglichkeiten in dieser Zeit erschreckend begrenzt sind. Denn genau das macht das mittelalterliche Setting in <em>„Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“</em> so düster: Nicht nur Ruben ist gefährlich, sondern die ganze Welt, in der Sibilla lebt, ist für Frauen alles andere als gnädig.</p>
<p style="text-align: justify;">Sehr schön fand ich, wie langsam Ria Wolf an Rubens harter Schale kratzt. Dieser Mann trägt Mauern mit sich herum, die nicht aus ein bisschen Trotz bestehen, sondern aus Verlust, Angst und dem festen Entschluss, nie wieder verwundbar zu sein. Natürlich versucht er, sein Herz vor Sibilla zu verschließen. Dumm nur, dass Herzen sich selten an Befehle halten; nicht einmal an die eines Marquis. Gerade dieses langsame Bröckeln seiner inneren Festung hat mir gefallen. Er wird nicht von einer Seite auf die nächste zum weichgespülten Traummann, sondern bleibt lange kantig und moralisch grau.</p>
<p style="text-align: justify;">Sibilla dagegen muss sich mit einem Mann arrangieren, der so ganz anders ist als das, was sie aus ihrer ersten Ehe kannte. Ihr verstorbener Ehemann war freundlicher, angenehmer, sanfter, und genau deshalb ist Rubens Art für sie umso schwerer zu ertragen. Sie hadert, sie kämpft, sie fühlt sich angezogen und abgestoßen zugleich. Dieses Spannungsfeld zwischen Widerstand, Angst, Faszination und wachsender Nähe trägt die Geschichte.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Nebenfiguren haben mir gefallen. Zoe fand ich besonders interessant. Auch Chevalier Robert, Chevalier Stephan, die alte Gisele (was für eine Marke!) und Luc de Lille geben der Geschichte zusätzliche Farbe. Sie sorgen dafür, dass sich Rubens Welt nicht wie eine Kulisse anfühlt, sondern bevölkert, rau und lebendig. Was mir ein wenig gefehlt hat, waren noch mehr Einblicke in die Vergangenheit von Ruben und Sibilla. Gerade weil beide so viel mitbringen und weil manche Wunden zwischen den Zeilen spürbar werden, hätte ich hier gern noch ein bisschen tiefer gegraben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ria Wolf wäre allerdings nicht Ria Wolf, wenn sie nicht auch Spannung, Gefahr und einige Momente einweben würde, bei denen man mit den Figuren mitfiebert. Besonders hübsch fand ich zudem die Illustrationen an den Kapitelenden. Sie geben dem Gelesenen noch einmal einen kleinen visuellen Nachklang und passen sehr schön zur Atmosphäre. Auch das Cover mit Ruben und seiner dritten Braut fügt sich stimmig ein und transportiert diese düstere, historische Romance-Stimmung. 4,5 Punkte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz gefasst:</strong> <em>„Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“ ist eine düstere Historical Romance mit einem schwierigen, herrischen und moralisch grauen Helden, einer widerständigen Protagonistin in mittelalterlichem Setting – mit stimmigem Sprachkolorit und ohne die rauen Seiten dieser Zeit weichzuzeichnen. Kein Buch zum Nebenbeiweglesen, sondern eine Geschichte mit Ecken, Kanten und rauem Herz, auf die man sich einlassen muss.</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Ria Wolf — Der skrupellose Marquis und die dritte Braut" width="283" height="76" /></p>
<p data-start="43" data-end="298">Wer nach der Rezension noch nicht genug von diesem herrischen, düsteren und erstaunlich hartnäckigen Marquis hat, findet hier weitere Beiträge rund um „Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“:</p>
<p>👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut/"><strong><span style="color: #800000;">Der skrupellose Marquis und die dritte Braut</span></strong></a><br />
<span style="color: #800000;">👉 <a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/der-marquis-de-bounville-hat-geantwortet-und-der-heldensalon-entstaubt-die-pastetenplatten/"><strong>Der Marquis de Bounville hat geantwortet – und der HeldenSalon entstaubt die Pastetenplatten</strong></a></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Marquis de Bounville hat geantwortet – und der HeldenSalon entstaubt die Pastetenplatten</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/der-marquis-de-bounville-hat-geantwortet-und-der-heldensalon-entstaubt-die-pastetenplatten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 18:23:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Romance]]></category>
		<category><![CDATA[HeldenSalon]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ein Marquis aus dem Hochmittelalter hat den HeldenSalon erhört – und tatsächlich geantwortet. Natürlich standesgemäß, leicht hochmütig und mit einer bemerkenswerten Schwäche für Honiggebäck, gefüllte Pasteten und roten Süßwein. Hektor ist misstrauisch. Ich bin hibbelig. Und die Tür zum HeldenSalon steht plötzlich wieder verdächtig weit offen …&#8220; Geneigte Lesende! Ihr werdet es verdammt noch mal nicht glauben! Mich hat eine Nachricht von Ruben, Marquis de Bounville, erreicht. Er hat sich tatsächlich bemüßigt gefühlt, mir auf meine Frage hin zu antworten. *kreiiischt* Hier könnt Ihr noch einmal nachlesen, worum es geht: &#8212;&#62; KLICK zu „Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“ Holla die Waldfee! Jetzt gilt es nur noch, dem Kerl eine wenigstens standesgemäß anmutende Antwort zu schreiben. *räuspert sich umständlich und nimmt die gänsefeder zur hand* Hochwohlgeborener Marquis de Bounville, Eure Antwort hat den HeldenSalon erreicht und ich gestehe, sie hat für ein nicht unerhebliches Maß an Aufregung in unserem Gemäuer gesorgt. Dass Ihr Eure kostbare Zeit für gewöhnlich nicht mit Plauderstunden zu vergeuden pflegt, habe ich mit gebührendem Ernst zur Kenntnis genommen. Gleichwohl freut es mich außerordentlich, dass Honiggebäck, gefüllte Pasteten und guter roter Süßwein offenbar geeignet sind, selbst einen Mann Eures Standes zu einer Reise in meine Zeit zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Ein Marquis aus dem Hochmittelalter hat den HeldenSalon erhört – und tatsächlich geantwortet. </strong></em></span><br data-start="93" data-end="96" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Natürlich standesgemäß, leicht hochmütig und mit einer bemerkenswerten Schwäche für Honiggebäck, gefüllte Pasteten und roten Süßwein. </strong></em></span><br data-start="229" data-end="232" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Hektor ist misstrauisch. Ich bin hibbelig. </strong></em></span><br data-start="274" data-end="277" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Und die Tür zum HeldenSalon steht plötzlich wieder verdächtig weit offen …&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr werdet es verdammt noch mal nicht glauben! Mich hat eine Nachricht von Ruben, Marquis de Bounville, erreicht. Er hat sich tatsächlich bemüßigt gefühlt, mir auf meine Frage hin zu antworten. *kreiiischt*</p>
<p style="text-align: justify;">Hier könnt Ihr noch einmal nachlesen, worum es geht: <a href="https://meinetaeglichedosis.de/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; KLICK zu „Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54381" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/riawolf_rubens_antwort_auf_pergament.png" alt="Ruben, Marquis de Bounville Der skrupellose Marquis und die dritte Braut" width="502" height="741" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/riawolf_rubens_antwort_auf_pergament.png 502w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/riawolf_rubens_antwort_auf_pergament-203x300.png 203w" sizes="auto, (max-width: 502px) 100vw, 502px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Holla die Waldfee! Jetzt gilt es nur noch, dem Kerl eine wenigstens standesgemäß anmutende Antwort zu schreiben. <strong>*räuspert sich umständlich und nimmt die gänsefeder zur hand*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Der Marquis de Bounville hat geantwortet – und der HeldenSalon entstaubt die Pastetenplatten" width="283" height="76" /></p>
<h3 style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 14pt;">Hochwohlgeborener Marquis de Bounville,</span></em></h3>
<h3 style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 14pt;">Eure Antwort hat den HeldenSalon erreicht und ich gestehe, sie hat für ein nicht unerhebliches Maß an Aufregung in unserem Gemäuer gesorgt.</span></em></h3>
<h3 style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 14pt;">Dass Ihr Eure kostbare Zeit für gewöhnlich nicht mit Plauderstunden zu vergeuden pflegt, habe ich mit gebührendem Ernst zur Kenntnis genommen. Gleichwohl freut es mich außerordentlich, dass Honiggebäck, gefüllte Pasteten und guter roter Süßwein offenbar geeignet sind, selbst einen Mann Eures Standes zu einer Reise in meine Zeit zu bewegen.</span></em><br />
<em><span style="font-size: 14pt;"><br />
Der HeldenSalon wird entsprechend vorbereitet sein.</span></em></h3>
<h3 style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 14pt;">Was Eure Neugier auf meine Zeit betrifft, so sei Euch versichert: Auch hier gibt es Grenzen zu bewachen, Gefahren zu erkennen und widerspenstige Wesen zur Vernunft zu bringen. Nur werden Letztere heutzutage seltener an Burgzinnen aufgehängt, was gewiss eine Umstellung für Euch darstellen dürfte.</span></em></h3>
<h3 style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 14pt;">Ich werde Euch mit wohlgesetzten Fragen empfangen und mit der gebotenen Vorsicht. Denn bereits wenige Kapitel Eurer Geschichte haben genügt, um mir vor Augen zu führen, dass Ihr kein Mann seid, den man leichtfertig unterschätzt.</span></em></h3>
<h3 style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 14pt;">In gespannter Erwartung Eures Erscheinens verbleibe ich mit ehrerbietiger Neugier und sorgfältig gedecktem Tisch</span></em></h3>
<h3 style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 14pt;">Ka, Hüterin des HeldenSalons</span></em></h3>
<h3 style="text-align: center;"><em><span style="font-size: 14pt;"><strong>Post Scriptum:</strong> Solltet Ihr beim Betreten des Salons auf ein kleines, grünes Monster mit einem roten Folianten in der Hand und einen missmutigen, angriffslustig-majestätischen Bücherdrachen treffen, so betrachtet dies bitte nicht als feindselige Handlung. Sie gehören zum Haus. Hektor, besagter Bücherdrachen, wurde vorsorglich darauf hingewiesen, dass ein unter Umständen angriffslustiges Auftreten Euererseits nicht automatisch als Kampfansage zu werten ist.</span></em></h3>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Der Marquis de Bounville hat geantwortet – und der HeldenSalon entstaubt die Pastetenplatten" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende, ich denke, dem ist nichts mehr hinzuzufügen, harren wir also der Dinge, die da kommen!</p>
<p style="text-align: justify;">Eure</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Der Marquis de Bounville hat geantwortet – und der HeldenSalon entstaubt die Pastetenplatten" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><br />
</em><strong>Bildquelle &#8222;Pergamentrolle&#8220;: Mit freundlicher Genehmigung von <a href="https://www.facebook.com/riawolf.autorin?locale=de_DE">Ria Wolf, Autorin.</a><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der skrupellose Marquis und die dritte Braut</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2026 06:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Mein aktueller Lesestoff]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ein grausamer Marquis, eine widerstrebende Braut mitten im Hochmittelalter, das alles andere als zimperlich daherkommt. Ria Wolf schickt mit „Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“ eine Dark Romance ins Rennen, die nach Prophezeiung, Gefahr und ordentlich Knistern klingt. Und natürlich stellt sich sofort die Frage: Würde dieser Marquis wohl im HeldenSalon Platz nehmen?&#8220; &#160; Aber hallo, geneigte Lesende, was sehen meine entzündeten Äuglein da? Ein frisches Buch hat das Licht der Welt erblickt, und zwar aus der begabten Feder von Ria Wolf! Ich wurde von der Autorin nicht nur von ihren „Escort“-Männern im &#8212;&#62; HeldenSalon sehr gut unterhalten, sondern auch von z.B. ihren beiden Zeitreise-Büchern, nämlich mit „Keltische Nächte“ &#8212;&#62; KLICK Teil 1 und KLICK Teil 2 Und nun ist eine Dark Romance im Anmarsch, mit mittelalterlichem Setting! Holla, die Waldfee, kann ich dazu nur sagen. „Möge die Beule so groß werden wie Euer Egoismus und Euer Gemächt verdorren wie Eure Menschlichkeit!“ Frankreich 1186 Er gilt als grausam. Und er hat sie gewählt. Ruben, Marquis de Bounville, ist kein Mann, der Widerstand akzeptiert. Getrieben von einer Prophezeiung sucht er den vermeintlichen Mörder seiner Eltern auf, um mit dessen Tochter die Bestimmung zu erfüllen und zugleich den Widersacher schmerzlich zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Ein grausamer Marquis, eine widerstrebende Braut mitten im Hochmittelalter, das alles andere als zimperlich daherkommt. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Ria Wolf schickt mit „Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“ eine Dark Romance ins Rennen,<br />
die nach Prophezeiung, Gefahr und ordentlich Knistern klingt. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Und natürlich stellt sich sofort die Frage: Würde dieser Marquis wohl im HeldenSalon Platz nehmen?&#8220;</strong></em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Aber hallo, geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">was sehen meine entzündeten Äuglein da? Ein frisches Buch hat das Licht der Welt erblickt, und zwar aus der begabten Feder von Ria Wolf! Ich wurde von der Autorin nicht nur von ihren <em>„Escort“</em>-Männern im &#8212;&gt; <a href="https://meinetaeglichedosis.de/heldensalon-beloved-escort/"><span style="color: #800000;"><strong>HeldenSalon</strong></span></a> sehr gut unterhalten, sondern auch von z.B. ihren beiden Zeitreise-Büchern, nämlich mit <em>„Keltische Nächte“</em> &#8212;&gt; <strong><a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-keltische-naechte/"><span style="color: #800000;">KLICK Teil 1</span></a></strong><span style="color: #800000;"> und <a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-keltische-naechte-ii/"><strong>KLICK Teil 2</strong></a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Und nun ist eine Dark Romance im Anmarsch, mit mittelalterlichem Setting! Holla, die Waldfee, kann ich dazu nur sagen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/skrupellose-Marquis-dritte-Braut-Antik-ebook/dp/B0GX2ZQ62M/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=1PHK84MA62WWH&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.x2qtP6J0eR5Qm0DKeuuHiUfxVu3PGvlyjFAKG1X68hnHAZWMX3uMIsvCmUXF72nhUj4q8JJiIiUQ7ioh5BX_B-dHYvEUHOA8a0KkI8_4zF8.bNQ60NE_08qEUE7ZAKqUZQpqJK4925Ln8QegfweDLr0&amp;dib_tag=se&amp;keywords=ria+wolf+der+marquis+und+die+dritte+Brauta&amp;qid=1777710810&amp;sprefix=ria+wolf+der+marquis+und+die+dritte+brauta%2Caps%2C144&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54307" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut.png" alt="Der skrupellose Marquis und die dritte Braut Buchvorstellung Cover Meine tägliche Dosis" width="260" height="395" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut.png 260w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut-197x300.png 197w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>„Möge die Beule so groß werden wie Euer Egoismus und Euer Gemächt verdorren wie Eure Menschlichkeit!“<br />
</strong>Frankreich 1186</em><br />
<em>Er gilt als grausam. Und er hat sie gewählt.</em><br />
<em>Ruben, Marquis de Bounville, ist kein Mann, der Widerstand akzeptiert. Getrieben von einer Prophezeiung sucht er den vermeintlichen Mörder seiner Eltern auf, um mit dessen Tochter die Bestimmung zu erfüllen und zugleich den Widersacher schmerzlich zu treffen.</em><br />
<em>Sibilla schaudert es, dass er ausgerechnet sie zur dritten Braut will, und sucht nach Möglichkeiten, dem drohenden Unheil zu entgehen. Weil Männer herrschen, bleiben ihr jedoch nicht viele. Und die Verfolgung durch den Marquis ist arg konsequent. In ihren Träumen verzehrt sie sich nach diesem Kerl, der sie töten will. Das ist irrsinnig. Aber manchmal gewinnt sie den Eindruck, dass unter der skrupellosen Schale noch etwas Liebenswertes verborgen liegt.<br />
<strong>Ein Dark Romance, aber dark with heart, über Enemies to Lovers, Morally Grey und Slow Burn im, für Frauen, düsteren Mittelalter.</strong> </em>(Quelle Klappentext und Cover: Ria Wolf)</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Der skrupellose Marquis und die dritte Braut" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Also mittendrin im Hochmittelalter! Mit Burgen, Kreuzzügen, höfischer Kultur, Minnesang, Lehnswesen, starker Kirche und Rittertum. Ich bin gespannt, wie sich Ruben — schöner Name übrigens! — Marquis de Bounville machen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Hmmm, da schießt mir gerade eine Idee in den Kopf! Ich hatte noch nie einen fiktiven Charakter aus der Vergangenheit im HeldenSalon. <strong>*sinnt darüber nach, pergament zu holen, eine feder zu spitzen und mit eisengallustinte ein bittgesuch an den Marquis zu verfassen und greift tatsächlich zur feder*<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8248 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Der skrupellose Marquis und die dritte Braut" width="283" height="76" /><br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;"><em>Hochwohlgeborener Marquis de Bounville,</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;"><em>mit gebührender Ehrfurcht und nicht minder großer Neugier wage ich es, diese Zeilen an Euch zu richten.</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;"><em>Es ist mir zu Ohren gekommen, dass Euer Name bereits von düsteren Schatten, gefährlichen Absichten und einer gewissen Unnachgiebigkeit begleitet wird. Da der HeldenSalon jedoch seit jeher auch jenen Herren Einlass gewährt, deren Herzen nicht auf den ersten Blick zu durchschauen sind, erlaube ich mir die kühne Frage:</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;"><em>Wäret Ihr geneigt, dem HeldenSalon Eure geschätzte, wenn auch womöglich bedrohliche Anwesenheit zu schenken?</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;"><em>Ein Gespräch bei Honiggebäck oder gefüllten Pasteten und wohlgesetzten Fragen sei Euch angeboten. Ob Ihr diese Einladung als Zumutung, Herausforderung oder willkommene Abwechslung betrachtet, überlasse ich selbstverständlich Eurem Urteil.</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;"><em>In gespannter Erwartung Eurer Antwort verbleibe ich mit ergebenem Gruß</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: times new roman, times, serif; font-size: 14pt;"><em>Ka, Hüterin des HeldenSalons</em></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Der skrupellose Marquis und die dritte Braut" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Mal sehen was da kommt! <strong>*hibbelig ist*</strong> Bis spätestens in einer Rezension und dem Hinweis: Vor dem Buch ist während des Buches ist nach dem Buch.</p>
<p style="text-align: justify;">Eure</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p><strong>P.S.</strong> Sofern ihr Lust habt zu erfahren, was der Marquis in der Zwischenzeit geantwortet hat, folge einfach dem KLICK zu <a href="https://meinetaeglichedosis.de/der-marquis-de-bounville-hat-geantwortet-und-der-heldensalon-entstaubt-die-pastetenplatten/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; &#8222;Marquis de Bounville hat geantwortet – und der HeldenSalon entstaubt die Pastetenplatten&#8220;</strong></span></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kinley MacGregor — Die schottische Braut</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/kinley-macgregor-die-schottische-braut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 20:12:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Highlander]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meinetaeglichedosis.de/?p=54132</guid>

					<description><![CDATA[„Ein Highlander in Schwarz, ein Herz voller Narben und eine Ehe, die alles andere als freiwillig beginnt. Sin MacAllister wollte nie geliebt werden – Callie MacNeely sieht trotzdem den Mann hinter der Rüstung. „Die schottische Braut“ – eine meiner liebsten Highlander-Romances – hat endlich eine Rezension bekommen.“ &#160; Die schottische Braut Kinley MacGregor Originaltitel: Born in Sin Verlag: Blanvalet  Verlag (Die Printausgabe scheint aktuell nicht mehr direkt beim Verlag gelistet zu sein, ist aber antiquarisch/gebraucht noch erhältlich.) ISBN: 978-3-442-36055-0 Verkauft durch: Amazon Media EU S.à r.l. Erscheinungsdatum: 31. Juli 2003 Genre: Historical Romance &#8211; Highlander Teil einer Serie: Brotherhood of the Sword &#38; MacAllister 1) In den Armen des Highlanders (Master of Desire) 2) Highlander meines Herzens (Claiming the Highlander) 3) Die schottische Braut (Born in Sin) 4) Der widerspenstige Highlander (Taming the Scotsman) 5) Nacht über den Highlands (A Dark Champion) 6) Die Rückkehr des Highlanders (Return of the Warrior) 7) Die schottische Wildkatze (The Warrior) Darum geht’s – in meinen Worten:Caledonia MacNeely ist bereit, für die Rettung ihres Clans alles zu tun – sogar einen fremden Mann zu heiraten, dessen Ruf ebenso düster ist wie seine Vergangenheit. Sin MacAllister gilt als gefürchteter, eiskalter Lord, der nur seinem König [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><strong><em>„Ein Highlander in Schwarz, ein Herz voller Narben und eine Ehe, die alles andere als freiwillig beginnt.<br />
Sin MacAllister wollte nie geliebt werden – Callie MacNeely sieht trotzdem den Mann hinter der Rüstung.<br />
„Die schottische Braut“ – eine meiner liebsten Highlander-Romances – hat endlich eine Rezension bekommen.“</em></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Die schottische Braut</b><b><br />
</b>Kinley MacGregor <b><br />
</b></p>
<p><strong>Originaltitel: </strong>Born in Sin<strong><br />
Verlag: </strong>Blanvalet  Verlag<strong><br />
</strong>(Die Printausgabe scheint aktuell nicht mehr direkt beim Verlag gelistet zu sein, ist aber antiquarisch/gebraucht noch erhältlich.)<strong><br />
ISBN: </strong>978-3-442-36055-0<strong><br />
Verkauft durch</strong>: Amazon Media EU S.à r.l.<br />
<strong>Erscheinungsdatum</strong>: 31. Juli 2003<br />
<strong>Genre:</strong> Historical Romance &#8211; Highlander</p>
<p><strong>Teil einer Serie: </strong>Brotherhood of the Sword &amp; MacAllister<strong><br />
</strong>1) In den Armen des Highlanders (Master of Desire)<br />
2) Highlander meines Herzens (Claiming the Highlander)<br />
3) Die schottische Braut (Born in Sin)<br />
4) Der widerspenstige Highlander (Taming the Scotsman)<br />
5) Nacht über den Highlands (A Dark Champion)<br />
6) Die Rückkehr des Highlanders (Return of the Warrior)<br />
7) Die schottische Wildkatze (The Warrior)</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Darum geht’s – in meinen Worten:<br data-start="589" data-end="592" /></strong>Caledonia MacNeely ist bereit, für die Rettung ihres Clans alles zu tun – sogar einen fremden Mann zu heiraten, dessen Ruf ebenso düster ist wie seine Vergangenheit. Sin MacAllister gilt als gefürchteter, eiskalter Lord, der nur seinem König verpflichtet ist. Doch ausgerechnet diese erzwungene Verbindung bringt beide näher zusammen, als sie je erwartet hätten.</p>
<p><strong>Quelle Cover: </strong>Blanvalet Verlag</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54135" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/dose_700_dieschottischebraut_macallister_3.png" alt="Die schottische Braut Kinley Mac Gregor Historical Romance Rezension " width="363" height="545" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/dose_700_dieschottischebraut_macallister_3.png 363w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/dose_700_dieschottischebraut_macallister_3-200x300.png 200w" sizes="auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px" /></p>
<p><strong>Kas Bewertung</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-31883" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png" alt="Kinley MacGregor — Die schottische Braut" width="333" height="50" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png 333w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5-300x45.png 300w" sizes="auto, (max-width: 333px) 100vw, 333px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Sin MacAllister dient König Henry treu, doch sein neuer Auftrag trifft ihn an einer besonders wunden Stelle: Er soll die schottische Geisel Caledonia MacNeely heiraten, mit ihr nach Schottland reisen und dort einen Aufständischen aufspüren, der den Engländern gefährlich wird. Für Sin ist Schottland jedoch kein Sehnsuchtsort, sondern der Ursprung vieler alter Verletzungen, sowohl körperlicher, als auch seelischer. Als  kleiner Junge wurde er von seinem schottischen Vater weggegeben – ein Verrat, der ihn tief geprägt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch Callie geht diese Ehe nicht freiwillig ein. Sie will ihren Clan schützen und verhindern, dass König Henry mit Gewalt gegen ihre Leute vorgeht. Doch zwischen politischem Zwang, Misstrauen und Gefahr entsteht langsam eine Verbindung, die Sin nicht erwartet hat. Callie begegnet ihm nicht mit Angst, sondern mit Wärme, Vertrauen und erstaunlich viel Rückgrat. Genau da liegt für mich der Zauber dieses Buches.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Die schottische Braut“</em> ist ein klassischer Highland-Historical mit Zwangsehe, Clan-Konflikten, verletzten Herzen, Loyalität und großen Gefühlen. Die Geschichte trifft emotional genau dorthin, wo man wehrlos ist. Sin MacAllister hat bei mir damals, als ich das Buch das erste Mal las, ziemlich direkt getroffen. Es ist für mich ein echter Evergreen, zu dem ich gedanklich immer wieder zurückkehre und immer wieder lese. Jetzt habe ich mich endlich entschlossen, diesem Herzensbuch auch eine Rezension zu widmen. Denn ganz ehrlich: Sin und Callie gehen immer!</p>
<p style="text-align: justify;">Sin ist einer dieser Helden, die man nicht einfach nur liest, sondern sofort ins Herz schließt. Stark, gefährlich, loyal und leidenschaftlich, aber auch tief verletzt; ein tortured hero. Nie wirklich geliebt, von Ablehnung, Gewalt und Demütigung geprägt, hat er gelernt, sich auf niemanden zu verlassen. Kein Wunder also, dass sein Herz eher hinter Mauern und Gräben versteckt liegt. Callie ist für mich genau die richtige Frau an seiner Seite. Sie ist warmherzig, steht unerschütterlich an seiner Seite, ist mutig und keineswegs blass neben diesem düsteren Highlander-Traum. Sie sieht nicht nur den gefürchteten Krieger, der bereits zu Lebzeiten eine Legende ist, sondern den verletzten Menschen dahinter. Und sie zeigt ihm Stück für Stück, dass Fürsorge keine Schwäche ist und Liebe nichts ist, wovor er sich verstecken muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Sin hat diese dunkle, gefährliche Highlander-Ausstrahlung, bei der man als Romance-Leserin kurz dekorativ dahinsinken möchte. Und Callie ist einfach nur ein Schatz! Eine tolle Protagonistin. Für mich ist <em>„Die schottische Braut“</em> kein Buch, das man einfach weglegt und vergisst, sondern, wie oben bereits geschrieben, ein echtes Herzensbuch. Eines dieser Bücher, zu denen man gedanklich immer wieder zurückkehrt, weil Figuren, Gefühl und Atmosphäre hängen bleiben. Emotional spielt Sin MacAllister für mich ganz oben bei meinen Lieblingshighlandern mit: geboren in Sünde, geformt durch Schmerz und Krieg, aber ungebrochen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz gefasst: </strong><em>Ein gefühlvoller Highland-Historical mit einem tief verletzten Helden, einer starken Heldin und einer Liebesgeschichte, die durch Vertrauen, Zuwendung und emotionale Heilung berührt. Lesenswert!<br />
</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Kinley MacGregor — Die schottische Braut" width="621" height="133" /></p>
<p style="text-align: center;">Falls ihr noch nicht genug vom Genre habt, oder speziell von Sin, hier gibt es Nachschub:<br />
&#8212;&gt; <a href="https://meinetaeglichedosis.de/heldenhaft-sin-macallister/"><span style="color: #800000;"><strong>KLICK HeldenHaft — Sin MacAllister</strong></span></a><br />
&#8212;&gt; <a href="https://meinetaeglichedosis.de/highlander-herzklopfen-und-eskapismus-warum-ich-die-schottischen-helden-liebe/"><span style="color: #800000;"><strong>KLICK Highlander, Herzklopfen und Eskapismus — Warum ich die schottischen Helden liebe</strong> </span></a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Bridgerton“: Julia Quinns Buchreihe vs. Serie – meine Kritik zur Netflix-Adaption</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/bridgerton-julia-quinns-buchreihe-vs-serie-meine-kritik-zur-netflix-adaption/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 07:44:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Serien]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Lords & Ladies]]></category>
		<category><![CDATA[Serienregal]]></category>
		<category><![CDATA[Themenwelten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meinetaeglichedosis.de/?p=53261</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Bücherliebe trifft Netflix: Julia Quinns Bridgertons-Bücher vs. die Bridgerton-Netflix-Serie im kritischen VergleichWo stimmt die Umsetzung, wo weicht sie ab?Ich habe jede Staffel kritisch unter die Lupe genommen und zeige euch, wie Buch und Bildschirm sich unterscheiden.Perfekt für alle, die historische Romances lieben und wissen wollen, was geblieben ist und was nicht.&#8220; 💛 Hinweis: Dieser Übersichtsartikel wurde um weitere Bridgerton-Beiträge ergänzt und aktualisiert. &#160; Was soll ich sagen, geneigte Lesende, die Diskrepanz zwischen dem gelesenen Wort und der filmischen Umsetzung ist oftmals groß.So auch bei der Netflix-Adaption von Julia Quinns lesenswerten Historical-Romance-Reihe „Bridgertons“. Und genau diese Unterschiede zwischen Buch und Serie nehme ich hier unter die Lupe. Ihr wisst ja, dass mein Herz für das Genre schlägt, und ich es mir schon deshalb natürlich  nicht nehmen ließ, die Film-Serie „Bridgerton“ im Fernsehen anzusehen. Serie vs. Buch – meine bissig-liebevolle Analyse Nach jeder Staffel habe ich mich kritisch mit dem Gesehenen auseinandergesetzt, und obwohl ich kritisiert habe, muss(te) ich immer wieder weiterschauen. *hehehe* Manche Sachen sind einfach zu anziehend, ich sage nur prächtige Ballszenen, Tänze, explodierender Blauregen, *hüstelt* das umeinander herum Tänzeln. Nichtsdestotrotz: die filmische Umsetzung weicht mehr und mehr von der Buchreihe ab. Was ich sehr bedauerlich finde. In der Tiefe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Bücherliebe trifft Netflix: Julia Quinns Bridgertons-Bücher vs. die Bridgerton-Netflix-Serie im kritischen Vergleich</strong></em></span><br data-start="119" data-end="122" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Wo stimmt die Umsetzung, wo weicht sie ab?</strong></em></span><br data-start="220" data-end="223" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Ich habe jede Staffel kritisch unter die Lupe genommen und zeige euch, wie Buch und Bildschirm sich unterscheiden.</strong></em></span><br data-start="337" data-end="340" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Perfekt für alle, die historische Romances lieben und wissen wollen, was geblieben ist und was nicht.&#8220;<br />
</strong></em>💛<em><strong><br />
<span style="font-size: 14pt;">Hinweis: Dieser Übersichtsartikel wurde um weitere Bridgerton-Beiträge ergänzt und aktualisiert.</span><br />
</strong></em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Was soll ich sagen, geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">die Diskrepanz zwischen dem gelesenen Wort und der filmischen Umsetzung ist oftmals groß.<br data-start="1352" data-end="1355" />So auch bei der Netflix-Adaption von <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Julia Quinn</span></span>s lesenswerten Historical-Romance-Reihe „Bridgertons“. Und genau diese Unterschiede zwischen Buch und Serie nehme ich hier unter die Lupe. Ihr wisst ja, dass mein Herz für das Genre schlägt, und ich es mir schon deshalb natürlich  nicht nehmen ließ, die Film-Serie<em> „Bridgerton“</em> im Fernsehen anzusehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 14pt; color: #800000;">Serie vs. Buch – meine bissig-liebevolle Analyse</span></strong><br />
Nach jeder Staffel habe ich mich kritisch mit dem Gesehenen auseinandergesetzt, und obwohl ich kritisiert habe, muss(te) ich immer wieder weiterschauen. <strong>*hehehe*</strong> Manche Sachen sind einfach zu anziehend, ich sage nur prächtige Ballszenen, Tänze, explodierender Blauregen, <strong>*hüstelt*</strong> das umeinander herum Tänzeln. Nichtsdestotrotz: die filmische Umsetzung weicht mehr und mehr von der Buchreihe ab. Was ich sehr bedauerlich finde. In der Tiefe meines buchvernarrten Herzens wünschte ich, dass die Filmemacher sich näher an den Büchern orientieren würden. Doch es wirkt, als wäre bald nichts mehr übrig vom Buchstoff, von den Hauptcharakteren mal abgesehen. Was noch hinzu kommt ist, dass die historische Geschichte mehr und mehr modernen Themen weichen muss um Quoten zu erfüllen. <strong>*grinst frech*<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ihr euch also fragt, wie nah die Netflix-Serie an den Büchern von <span class="hover:entity-accent entity-underline inline cursor-pointer align-baseline"><span class="whitespace-normal">Julia Quinn</span></span> bleibt – oder wo sie völlig eigene Wege geht – seid ihr hier genau richtig. Ich fasse für euch die <em>Bridgertons</em> hier im Serienregal zusammen, dann könnt ihr je nach Lust und Laune durch die verlinkten Artikel oder Rezensionen klicken, die euch näher an dieses interessante Thema heranführen.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-53312" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/03/banderole_diebridgertons.png" alt="Die Bridgertons Bridgerton Julia Quinn Regency Historical Romance Lords &amp; Ladys" width="510" height="113" /></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 18pt;"><strong><span style="color: #800000;">Staffel für Staffel: Meine Kritiken</span></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Bevor wir uns in die funkelnde Welt der Bridgerton-Staffeln stürzen, fasse ich hier für euch zusammen, was mir bei jeder einzelnen aufgefallen ist: Wo glänzt die Serie, wo stolpert sie über ihre eigenen Plots – und wie nah bleibt sie den Büchern von Julia Quinn? Schnappt euch Tee, Popcorn oder auch nur die pure Neugier, denn es wird unterhaltsam, bissig und manchmal ein kleines bisschen dramatisch.</p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>Staffel 1: Die Geschichte von Daphne Bridgerton und Simon Basset</strong></span><br />
Meine Kritik zur Netflix-Serie Bridgerton Staffel 1. Acht Folgen in zwei Tagen. Ja, ich bereue nichts.  Zwischen kunterbunten Kleidern, sehr freier Buch-Umsetzung und einem äußerst ansehnlichen Duke habe ich gelacht, gestöhnt  (vor Frust UND aus anderen Gründen) und kritisch geschaut. Warum mich manches irritiert und ich trotzdem weitergucke<strong> &#8212;&gt; </strong><span style="color: #000000;"><span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/bridgerton-staffel-1-kritik-zwischen-farbenrausch-freier-umsetzung-und-nacktem-duke/"><strong> lest meine Kritik zu Staffel 1</strong> </a></span></span></li>
<li style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #800000;"><strong>Staffel 2: Die Geschichte von Kate Sheffield und Anthony Bridgerton</strong></span><br />
Wieder durchgesuchtet; sehr zum Leidwesen meines GöGa. Sein leicht genervter Gesichtsausdrucks sprach Bände. Anthony, Kate, jede Menge Drama, himmelschreiende Featherington-Roben und natürlich ein nasses Hemd-Moment. Warum mein Bücherherz trotzdem weint und ich trotzem nicht wegsehen konnte, <strong>&#8212;&gt;</strong> <strong><a style="color: #000000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/bridgerton-staffel-2-kritik-viscount-wortgefechte-wachsende-zweifel/"><span style="color: #800000;"> hier geht es zu meiner Betrachtung zu Staffel 2</span></a></strong></span></li>
<li style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #800000;"><strong>Staffel 3: Die Geschichte von Penelope Featherington und Colin Bridgerton</strong></span><br />
Alles wollte gleichzeitig erzählt werden. Echte Chemie zwischen Colin und Penelope fehlte mir eindeutig. Zu viele Nebenplots und fette Abweichungen vom Buch. Ich sage nur: aus Hetero wird bisexuell. Sexy ja, emotional hat es mich aber nicht geflasht. <strong><strong>&#8212;&gt;</strong></strong><a style="color: #000000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/chemie-bleibt-aus-und-weg-vom-buch-kritik-an-staffel-3-bridgerton-auf-netflix/"><strong><span style="color: #800000;"> Mehr dazu könnt ihr in meiner Reflexion zu Staffel 3 lesen.</span></strong></a></span></li>
<li style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #800000;"><strong>Staffel 4: Die Geschichte von Sophia Beckett und Benedict Bridgerton</strong></span><br />
Historische Romanze trifft moderne Abweichung und stolpert. Kritik an der 4. Staffel von Netflix „Bridgerton“. Opfert für mich zunehmend erzählerische Logik zugunsten sichtbarer Erfüllung moderner Themen. Schöne Kostüme retten keine Geschichte, wenn das Setzen das Erzählen ersetzt. Ich schaue weiter. Ich meckere weiter. Mit Fächer. Mit Tee. <strong>&#8212;&gt; </strong><a style="color: #000000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/wenn-historie-auf-quote-trifft-meine-netflix-bridgerton-kritik/"><strong><span style="color: #800000;">Mein üppiges Urteil zu Staffel 4 Teil 1 findet ihr hier.</span></strong></a></span></li>
<li style="text-align: justify;" data-start="290" data-end="611">Die Serie driftet immer weiter weg von Julia Quinns Buchvorlage, Nebenplots überrollen alles und Drama gibt’s im Überfluss. Wer will, kann sich mein würziges Urteil dazu jetzt durchlesen…<br />
P.S.: Lady Whistledown würde vermutlich lächeln, ihre Feder wetzen und flüstern: „Manche Herzen lieben nicht nur laut, manche Plotlinien auch queer und Netflix macht dabei die Regeln<span style="color: #800000;">. <span style="color: #000000;"><strong>&#8212;&gt;</strong></span> <strong>Das</strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/bridgerton-staffel-4-michael-michaela-netflix-was-machst-du-nur/"><strong> Fazit zu Staffel 4 Teil 2 könnt ihr hier lesen.</strong> </a></span></li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-53262" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/03/bridgerton-buecherstapel.png" alt="„Bridgerton“: Julia Quinns Buchreihe vs. Serie – meine Kritik zur Netflix-Adaption" width="536" height="1004" /><br />
<strong><em>Mein Büchertraum &#8211; mit deutlicher Verstärkung auf das Wort Traum &#8211; rund um die Bridgertons.</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong><span style="font-size: 18pt;">Die Bridgerton-Bücher von Julia Quinn<br />
</span></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Meine <em>„Die Bridgertons“</em>-Leidenschaft begann mit dem Erscheinen des ersten Teils „<em>Wie erobert man einen Herzog“</em> (heute lautet der Titel <em>„Der Duke und ich“</em>). Damals noch im Cora-Verlag als Historical-Gold-Ausgabe erschienen.<br />
Von neuem Teil zu neuem Teil rund um die illustren <em>Bridgertons</em> las ich mich durch diese Regency-Welt aus der Feder von Julia Quinn. Wow, kann ich da nur sagen. Und ja, natürlich haben mich nicht alle Teile gleichermaßen geflasht, doch in der Summe war die Bridgerton-Welt einfach nur vorzüglich und hat direkt mein Leseherz erobert.<br />
Damals, also um 2003 herum, als ich meinen Bridgertons-Leseeinstieg hatte, schrieb ich noch nicht – so wie heute, <strong>LOL</strong> – so viele Rezensionen. Darum fällt die Ausbeute hier etwas mau aus.<strong> *miep*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14pt;"><strong>Rezensionen – ich weiß, ich habe hier definitiv geschwächelt *hüstelt*<br />
</strong></span></p>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li data-start="117" data-end="342"><span style="color: #800000;"><strong>Der Duke und ich</strong></span><br />
Scheinverlobung trifft auf echte Gefühle – und genau daraus entsteht eine charmante, witzige und emotionale Geschichte rund um Daphne und Simon. Wortgefechte, knisternde Spannung und Figuren, die man einfach gernhaben muss. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt – aber insgesamt ein absoluter Wohlfühlroman mit Herz.<br />
<strong data-start="436" data-end="452">Kurz gesagt:</strong> Charmant, unterhaltsam und genau die richtige Portion Drama. <span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/julia-quinn-der-duke-und-ich/"><strong><span style="color: #800000;">Und wer mehr dazu lesen möchte, &#8222;Der Duke und ich&#8220; wartet auf euch.</span></strong></a></span></li>
<li data-start="147" data-end="377"><span style="color: #800000;"><strong>Wie bezaubert man einen Viscount</strong></span><br />
Eigentlich will Anthony die brave Edwina heiraten – dumm nur, dass ihre Schwester Kate ihm ordentlich Paroli bietet. Zwischen Wortgefechten, Funkenflug und verdrängten Gefühlen entwickelt sich eine herrlich lebendige Geschichte.<br />
Ein kleines Drama-Detail war mir etwas drüber – aber das Knistern zwischen Kate und Anthony macht das mehr als wett.<br />
<strong data-start="502" data-end="518">Kurz gesagt:</strong> Schlagfertig, spritzig und voller Funken – macht einfach Spaß. Wenn Ihr mehr Spaß haben wollt, klickt einfach zu &#8222;<span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/julia-quinn-wie-bezaubert-man-eine-viscount/"><strong><span style="color: #800000;">Wie bezaubert man einen Viscount&#8220;.</span></strong></a></span></li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-53321" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/03/banderole_regency.png" alt="Historical Regency Bücher Banderole" width="378" height="119" /></p>
<p style="text-align: justify;">Für die, die die Buchreihe noch nicht kennen, hier die Reihenfolge von Julia Quinns „Bridgertons“. Ich stelle euch, um Verwirrungen zu vermeiden, jeweils den aktuellen Buchtitel sowie den Titel des Originals vor. Denn, in der Zwischenzeit wurden die Teile bereits mehrmals wieder aufgelegt und manche erhielten zudem modifizierte Titel. Ich unterlege euch die Titel mit Links zu Rezensionen, die ihr auf Happy End Bücher findet. Ihr wisst ja, dass ich viele Jahre für HEB geschrieben habe &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Die Familie Bridgerton<br />
</strong></span>1. Der Duke und ich (HarperCollins) , The Duke and I (Original erschienen: 2000)<br />
2. Wie bezaubert man einen Viscount? (HarperCollins),  The Viscount Who Loved Me (Original erschienen: 2000)<br />
3. <a href="https://happy-end-buecher.de/autoren/autoren-q/quinn-julia/bridgerton-wie-verfuehrt-man-einen-lord">Wie verführt man einen Lord?</a> (HarperCollins),  An Offer from a Gentleman (Original erschienen: 2001)<br />
4. <a href="https://happy-end-buecher.de/autoren/autoren-q/quinn-julia/bridgerton-penelopes-pikantes-geheimnis">Penelopes pikantes Geheimnis</a> (HarperCollins),  Romancing Mr. Bridgerton (Original erschienen: 2002)<br />
5. <a href="https://happy-end-buecher.de/autoren/autoren-q/quinn-julia/bridgerton-liebe-ihre-eloise">In Liebe, Ihre Eloise</a> (HarperCollins) , To Sir Phillip, With Love (Original erschienen: 2003)<br />
6. <a href="https://happy-end-buecher.de/autoren/autoren-q/quinn-julia/bridgerton-ein-hinreissend-verruchter-gentleman">Ein hinreißend verruchter Gentleman</a> (HarperCollins),  When He Was Wicked (Original erschienen:2004)<br />
7. <a href="https://happy-end-buecher.de/autoren/autoren-q/quinn-julia/bridgerton-mitternachtsdiamanten">Mitternachtsdiamanten</a> (HarperCollins), It&#8217;s in His Kiss (Original erschienen: 2005)<br />
8. <a href="https://happy-end-buecher.de/autoren/autoren-q/quinn-julia/bridgerton-hochzeitglocken-fuer-lady-lucy">Hochzeitsglocken für Lady Lucy</a> (HarperCollins) , On the Way to the Wedding (Original erschienen: 2006)</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2371" data-end="2488">Seid ihr Team Buch oder Team Serie? Oder habt ihr euch, so wie ich, irgendwie zwischen beidem verloren oder gar verrannt? Wenn ihr euch weiter aufregen (oder verlieben) wollt: Stürzt euch einfach durch meine Staffel-Kritiken! <strong>*hihi*</strong></p>
<p data-start="2371" data-end="2488"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-53321 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/03/banderole_regency.png" alt="Historical Regency Bücher Banderole" width="378" height="119" /></p>
<p style="text-align: center;" data-start="2371" data-end="2488"><span style="color: #800000; font-size: 18pt;"><strong>Bridgerton im Alltag – kleine Fundstücke, Tee, Tratsch und andere Regency-Momente</strong></span></p>
<ul>
<li data-section-id="10rf5jd" data-start="2313" data-end="2610"><strong data-start="2315" data-end="2393">Bridgertons übernehmen sogar meinen Tee – Pink Grapefruit statt Earl Grey!</strong><br data-start="2393" data-end="2396" />Von Netflix direkt auf die Teepackung: Wenn Bridgerton plötzlich beim Einkauf auftaucht, ist Regency offenbar endgültig im Alltag angekommen. Mit Pink Grapefruit, Fächer und einer Prise Sarkasmus. —&gt; <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/bridgertons-uebernehmen-sogar-meinen-tee-pink-grapefruit-statt-earl-grey/"><strong>hereinspaziert</strong></a></span></li>
<li data-section-id="ltvoek" data-start="2057" data-end="2311"><strong data-start="2059" data-end="2096">Ich nehm’ den mit den Bridgertons</strong><br data-start="2096" data-end="2099" />Als selbst GöGa plötzlich gezielt nach dem „mit den Bridgertons drauf“ verlangt, ist klar: Diese Familie hat endgültig auch unsere Küche erobert. Tee, Alltag und ein innerlicher Honk, der grölt. —&gt; <strong><span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/ich-nehm-den-mit-den-bridgertons/">hier entlang</a></span></strong></li>
<li data-section-id="eawdcc" data-start="2612" data-end="2891"><strong data-start="2315" data-end="2393">Wie Nicole die Bridgertons erlebt und ich dazu lyrisch werde</strong><br data-start="2678" data-end="2681" />Zwischen Tee, Himbeerlolli-Duft und einem kleinen Gedicht zeigt sich, wie weit die Bridgertons inzwischen in den Alltag hineingewirbelt sind. Ein charmantes Seitenstück mit viel Augenzwinkern. —&gt; <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/wie-nicole-die-bridgertons-erlebt-und-ich-dazu-lyrisch-werde/">mehr davon gibt&#8217;s hier.</a></strong></span></li>
</ul>
<p>Viel Spaß beim Stöbern, geneigte Lesende!</p>
<p><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S. Noch mehr Buchserien entdecken?</strong><br />
Dieser Beitrag ist Teil meines Serienregals. Dort sammle ich alle Buchserien, Reihen und Serienbeiträge, die ich bisher auf dem Blog vorgestellt habe — von Romance über Paranormal bis hin zu MC, Fantasy und allem, was sonst noch gefährlich nach „nur noch ein Band“ klingt.<br />
👉<a href="https://meinetaeglichedosis.de/serienregal-alle-buchserien-auf-einen-blick/"><span style="color: #800000;"><strong> Hier geht es zum Serienregal</strong></span></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-53321 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/03/banderole_regency.png" alt="Historical Regency Bücher Banderole" width="378" height="119" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Bildquellen:</em> <em>Erstellt von Ka mit Hilfe einer KI und Photoshop.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>💛<em><br />
Keine Verbindung zu Netflix, Julia Quinn oder den jeweiligen Rechteinhabern. Nennung erfolgt ausschließlich redaktionell.<br />
</em></strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Inka Loreen Minden — Ein Duke zwischen Himmel und Hölle</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/inka-loreen-minden-ein-duke-zwischen-himmel-und-hoelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 18:14:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Paranormales/Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Paranormal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meinetaeglichedosis.de/?p=53772</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Dämonin trifft Wächterengel und eine alte Liebe, die nie wirklich gestorben ist. Zwischen Londoner Bällen und höllischen Abgründen beginnt ein gefährliches Spiel. Gefühlvoll, düster und verdammt spannend.&#8220; &#160; Ein Duke zwischen Himmel und Hölle &#8211; Verdammt verliebt Inka Loreen Minden Originaltitel: &#8212; Verkauft durch: Amazon Media EU S.à r.l. Herausgeber ‏: ‎ Independently published ASIN: ‎ B0GGZWMKP9 ISBN: 979-8254478935 Erscheinungsdatum: 5. April 2026 Genre: Historical/Paranormal Romance Teil einer Serie: Regency Creatures 1) Die Lady und das Biest 2) Die Lady und der Gargoyle 3) Ein Duke zwischen Himmel und Hölle Klappentext Die Dämonenlady und der Wächterengel Sie kam auf die Erde, um ihre einstige Liebe zu vernichten. Stattdessen verliebte sie sich erneut in ihn – ihren Feind. London 1814: Die Dämonin Minerva hat einen Pakt mit Luzifer persönlich geschlossen: Sie liefert ihm eine unsterbliche Seele und bekommt dafür ihr eigenes Reich in der Unterwelt. Sie hat auch schon den geeigneten Kandidaten im Blick: ihre einstige Liebe Quentin, den Duke of Lindsey. Der Wächterengel der Londoner »Liga« hat ihr vor hundert Jahren das Herz aus der Brust gerissen und für ihren tiefen Fall gesorgt. Dafür soll er nun büßen. Dumm ist nur, dass es ihr so großen Spaß macht, mit seinen Gefühlen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><b>&#8222;Dämonin trifft Wächterengel und eine alte Liebe, die nie wirklich gestorben ist.<br />
Zwischen Londoner Bällen und höllischen Abgründen beginnt ein gefährliches Spiel.<br />
Gefühlvoll, düster und verdammt spannend.&#8220;</b></em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b><br />
Ein Duke zwischen Himmel und Hölle &#8211; Verdammt verliebt<br />
</b>Inka Loreen Minden<b><br />
</b></p>
<p><strong>Originaltitel: &#8212;<br />
Verkauft durch: </strong>Amazon Media EU S.à r.l.<br />
<strong>Herausgeber ‏:</strong> ‎ Independently published<br />
<strong>ASIN</strong>: <span class="a-list-item"><span class="a-text-bold"> ‎ </span>B0GGZWMKP9<br />
<strong>ISBN:</strong> 979-8254478935</span><br />
<strong>Erscheinungsdatum</strong>: 5. April 2026<br />
<strong>Genre:</strong> Historical/Paranormal Romance</p>
<p><strong>T</strong><strong>eil einer Serie:</strong> Regency Creatures<br />
1) <a href="https://meinetaeglichedosis.de/inka-loreen-minden-die-lady-und-das-biest/"><strong>Die Lady und das Biest</strong></a><br />
2) <a href="https://meinetaeglichedosis.de/inka-loreen-minden-die-lady-und-der-gargoyle/"><strong>Die Lady und der Gargoyle</strong></a><br />
3) Ein Duke zwischen Himmel und Hölle</p>
<p><strong>Klappentext</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Die Dämonenlady und der Wächterengel<br />
Sie kam auf die Erde, um ihre einstige Liebe zu vernichten. Stattdessen verliebte sie sich erneut in ihn – ihren Feind.</em></strong><br />
<em>London 1814: Die Dämonin Minerva hat einen Pakt mit Luzifer persönlich geschlossen: Sie liefert ihm eine unsterbliche Seele und bekommt dafür ihr eigenes Reich in der Unterwelt. Sie hat auch schon den geeigneten Kandidaten im Blick: ihre einstige Liebe Quentin, den Duke of Lindsey. Der Wächterengel der Londoner »Liga« hat ihr vor hundert Jahren das Herz aus der Brust gerissen und für ihren tiefen Fall gesorgt. Dafür soll er nun büßen. Dumm ist nur, dass es ihr so großen Spaß macht, mit seinen Gefühlen zu spielen, dass ihr eigenes dunkles Herz dabei in Gefahr gerät. Doch der Teufel hat auch noch ein Wörtchen mitzureden.</em><br />
<em>Enemies-to-Lovers-Fantasy-Romance im historischen Setting mit einer großen Portion Spannung, viel Gefühl und heißer Leidenschaft. Wie immer mit einem Rundum-Wohlfühlende!</em><br />
<em>»Die Mischung aus Herzschmerz, Intrige und dem ultimativen Opfergang ist genau das, was Leserinnen an Paranormal Regency lieben.«</em></p>
<p><em>Quelle Klappentext und Cover: <a href="https://www.inka-loreen-minden.de/"><strong>Inka Loreen Minden</strong></a></em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/Ein-Duke-zwischen-Himmel-H%C3%B6lle/dp/B0GVWT73D1/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&amp;dib_tag=se&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.C6NZSCxgL-fkkvgFY1aMJEZauk_vJEZY6B7kZKXhldFGtmQSe1ASJX6gfyWo-eboehVuPCJgBB5TIImWwi0ZrHxAI9xVP1borskqk8DgBrQk9ZnSd06H7vMgbGf2xymk8sYF0JLrKGw5IFhiI8Tx-rlWZyQLrXH_xPG_XQdxd0JFIMWSoHPUO_nnAqnBzuALCQbE7snneEvIM7Aa6qBqWGOhSoD3KZ2txDglCPxAd7I.t8MQye5UA6sPBI6U8jNWvCu20hSzn33btl6OXLlTjhM&amp;qid=1775840966&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-53775" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/dose_694_regencycreatures_3.png" alt="Regency Creatures Ein Duke zwischen Himmel und Hölle Rezension Historical Paranormal Inka Loreen Minden Meine tägliche Dosis" width="363" height="545" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/dose_694_regencycreatures_3.png 363w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/dose_694_regencycreatures_3-200x300.png 200w" sizes="auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px" /></a></p>
<p><strong>Kas Bewertung</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-31883" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png" alt="Inka Loreen Minden — Ein Duke zwischen Himmel und Hölle" width="333" height="50" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png 333w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5-300x45.png 300w" sizes="auto, (max-width: 333px) 100vw, 333px" /></p>
<p style="text-align: justify;">In <em>„Ein Duke zwischen Himmel und Hölle &#8211; Verdammt verliebt“</em>, dem dritten Teil der „<em>Regency Creatures“</em>-Reihe von Inka Loreen Minden, treffen alte Liebe, dunkle Abgründe und ein ziemlich teuflischer Plan aufeinander.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch vor hundert Jahren waren Minerva und Quentin ein Paar, das sich innig liebte. Tief verbunden, bis ein dramatisches Ereignis alles zerstörte und Minerva in die Hölle gestürzt wurde. Dort hat sie sich nicht nur behauptet, sondern ist zur Lieblingsschülerin des Teufels aufgestiegen. Der hat auch direkt einen Auftrag für sie parat: Sie soll ihm die reine Seele eines Wächterengels bringen. Als Gegenleistung winkt die Herrschaft über Nyxgard, ein derzeit herrenloser Bezirk der Hölle. Minervas Wahl fällt wenig überraschend auf Quentin Lockwood, Duke of Lindsey – und genau der Mann, mit dem sie noch eine ganz eigene Rechnung offen hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Während Quentin, ein Wächterengel und Leiter der „Liga“ wie gewohnt seine nächtlichen Runden durchs British Museum dreht, begegnet er einer Lady, die ihn auf eine Weise aus dem Gleichgewicht bringt, wie es seit Minervas Sturz keine Frau mehr geschafft hat. Lady Seraphina Sterling wirkt nicht nur faszinierend, sondern auch beunruhigend vertraut. Was er zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnt: Das Spiel hat längst begonnen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Ein Duke zwischen Himmel und Hölle“</em> ist spannend aufgebaut und nutzt geschickt den Wissensvorsprung auf Seiten der Lesenden. Dadurch entsteht eine ganz eigene Dynamik, weil früh klar ist, worauf alles hinausläuft, während Quentin noch im Ungewissen ist. Dieser Effekt trägt die Handlung gerade zu Beginn stark und sorgt für ordentlich Zug. Atmosphärisch punktet der Roman mit sehr bildhaften Beschreibungen. Die eleganten, üppig inszenierten Ballszenen stehen im starken Kontrast zu den düsteren Einblicken in die Hölle und was darin mitunter passiert, was beides gleichermaßen greifbar macht. Genau diese Mischung verleiht der Geschichte ihren Reiz.</p>
<p style="text-align: justify;">Emotional gibt es ebenfalls Momente, die hängen bleiben. Besonders die Szene rund um ein Orakel, das Quentin zu Rate zieht, hebt sich hervor, weil sie intensiv zeigt, was unter der Oberfläche brodelt und welche Gefühle nie wirklich verschwunden sind. Ich hatte glatt Pipi in den Augen, weil das so berührend geschrieben war.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erotischen, knisternden Szenen sind fein dosiert und fügen sich stimmig in die Entwicklung zwischen Minerva und Quentin ein, ohne die eigentliche Handlung zu überlagern. Die Protagonisten wirken in ihrem Handeln nachvollziehbar, denn ihre Vergangenheit, ihre Entscheidungen und die Konflikte, in denen sie stecken, ergeben ein rundes Gesamtbild. Nebencharaktere wie Sheffield, Ashford und Sarah geben Einblicke in Quentins Umfeld, während ich persönlich vor allem die Banshee Alethea als total gelungen dargestellt empfand – auch, wo und wie sie lebt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz gefasst:</strong> <em>Eine Dämonin mit einem Auftrag aus der Hölle, ein Wächterengel mit Vergangenheit und ein Wiedersehen, das alles ins Wanken bringt. „Ein Duke zwischen Himmel und Hölle &#8211; Verdammt verliebt“ ist ein lesenswerter paranormaler Regency-Roman mit einer stimmigen Mischung aus Spannung, Gefühl, Freundschaft und einer tiefgreifenden Liebe, die sich nicht so leicht begraben lässt.</em></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie Nicole die Bridgertons erlebt und ich dazu lyrisch werde</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/wie-nicole-die-bridgertons-erlebt-und-ich-dazu-lyrisch-werde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 18:14:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meinetaeglichedosis.de/?p=53593</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Regency-Fieber, Himbeerlolli-Duft und geheimnisvolle Tänze hinter Topfpflanzen. Nicci ist mittendrin, ich bin mittendrin, und ihr? Taucht ein in die Welt der Bridgertons!&#8220; Geneigte Lesende! Heute habe ich auf der Facebook-Seite von Nicole, ihr wisst schon, diejenige Nicole (*KLICK zu Niccis fb-Seite*), die wie ich für das Online-Magazin Happy End Bücher geschrieben hat, ein kleines Schwätzchen über die Bridgertons gehalten. Diesen charmanten Regency-Clan, den man einfach ins Herz schließen muss – oder auch nicht (nach der Netflix-Adaption). *hust* Sie erzählte mir von ihren niedlichen, neuesten „Bridgerton-Entdeckungen“! Was mich sofort an meinen Liebsten erinnerte: Offenbar hat auch Nicoles Mann sich standesgemäß für den „Bridgerton Fenchel-Anis-Tee“ entschieden. Sehr stilvoll, wenn ihr mich fragt. Ihr erinnert euch, mein Mann ist dem Pink Grapefruit zugetan. *höhö* Nicole selbst war kurz davor, mich zu fragen, woher ich die hübsche Tasse habe, die ich in 👉 „Ich nehm den mit den Bridgertons“ vorgestellt hatte – musste dann aber feststellen, dass ich das Bild selbst mit KI erstellt hatte. 😂 Aber das war noch lange nicht alles! Nicci ist offenbar voll im Bridgerton-Fieber: Vom Deo über Shampoo bis hin zum Peeling-Duschgel, alles duftet bei Nicole nach intensivem Himbeerlolli. So eine kleine Schwerenöterin. *hihi* Und als wäre das nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Regency-Fieber, Himbeerlolli-Duft und geheimnisvolle Tänze hinter Topfpflanzen. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Nicci ist mittendrin, ich bin mittendrin, und ihr? Taucht ein in die Welt der Bridgertons!&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Heute habe ich auf der Facebook-Seite von Nicole, ihr wisst schon, diejenige Nicole (<em><a href="https://www.facebook.com/profile.php?id=100015246019152&amp;locale=de_DE"><span style="color: #800000;"><strong>*KLICK zu Niccis fb-Seite*</strong></span></a></em>), die wie ich für das Online-Magazin Happy End Bücher geschrieben hat, ein kleines Schwätzchen über die Bridgertons gehalten. Diesen charmanten Regency-Clan, den man einfach ins Herz schließen muss – oder auch nicht (nach der Netflix-Adaption). *hust* Sie erzählte mir von ihren niedlichen, neuesten „Bridgerton-Entdeckungen“!</p>
<p style="text-align: justify;">Was mich sofort an meinen Liebsten erinnerte: Offenbar hat auch Nicoles Mann sich standesgemäß für den „Bridgerton Fenchel-Anis-Tee“ entschieden. Sehr stilvoll, wenn ihr mich fragt. Ihr erinnert euch, mein Mann ist dem Pink Grapefruit zugetan. <strong>*höhö*</strong> Nicole selbst war kurz davor, mich zu fragen, woher ich die hübsche Tasse habe, die ich in 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/ich-nehm-den-mit-den-bridgertons/"><span style="color: #800000;"><em><strong>„Ich nehm den mit den Bridgertons“</strong></em></span></a> vorgestellt hatte – musste dann aber feststellen, dass ich das Bild selbst mit KI erstellt hatte. 😂</p>
<p style="text-align: justify;">Aber das war noch lange nicht alles! Nicci ist offenbar voll im Bridgerton-Fieber: Vom Deo über Shampoo bis hin zum Peeling-Duschgel, alles duftet bei Nicole nach intensivem Himbeerlolli. So eine kleine Schwerenöterin. <strong>*hihi*</strong> Und als wäre das nicht genug, hat sie beim Shoppen so charmante Verkäuferinnen erwischt, dass sie beim Kauf eines Bridgerton-Täschchens und einer Handytasche sogar noch einen passenden Bridgerton-Schuhkarton geschenkt bekam.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer hätte gedacht, dass Regency so einen Wirbel in der modernen Welt auslösen kann? Ich sage nur: Tee, Himbeerlolli-Duft und Schuhkartons und fertig ist das perfekte Bridgerton-Erlebnis!</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem Nicole mir von all diesen kleinen Bridgerton-Momenten erzählt hatte konnte ich mich des gelegenheitslyrischen Ergusses nicht erwehren, der mich von der Seite ansprang.<strong> *mit den wimpern klimpert*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-53312" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/03/banderole_diebridgertons.png" alt="Die Bridgertons Bridgerton Julia Quinn Regency Historical Romance Lords &amp; Ladys" width="579" height="100" /></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Nicoles Tanz mit den Bridgertons</strong></span></p>
<p style="text-align: center;">Die Bridgertons und die Nicole,<br />
finden Regency ganz toll.<br />
Sie gehen gern zu vielen Bällen,<br />
tanzen da Walzer gar, den Schnellen.</p>
<p style="text-align: center;">Kichern hinter jedem Fächer,<br />
trinken Punsch aus Glasesbecher.<br />
Tuscheln sich Gerüchte ins Ohr,<br />
über den Earl, der das Duell verlor.</p>
<p style="text-align: center;">Schleichen sich hinter Topfes Pflanzen,<br />
beginnen dort geheim zu tanzen.<br />
Wehe sie werden dabei erwischt,<br />
steht schnell `ne Hochzeit auf dem Tisch.</p>
<p style="text-align: center;">Denn Ehen wurden schnell geschlossen,<br />
noch ehe aus dem Rohr geschossen.<br />
Und die Moral von dem Gedichte,<br />
die Bridgertons sind &#8217;ne tolle Geschichte.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>© Copyright 2. April 2026 by Ka, Meine tägliche Dosis.<br />
Alle Rechte vorbehalten.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-53312" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/03/banderole_diebridgertons.png" alt="Die Bridgertons Bridgerton Julia Quinn Regency Historical Romance Lords &amp; Ladys" width="579" height="100" /></p>
<p style="text-align: justify;">Oder wie Lady Whistledown Gossip wieder geben würde:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Leserschaft,<br />
es entgeht wohl keinem aufmerksamen Auge, dass selbst Lady N.G. dem Zauber der Bridgertons erlegen ist. Tee, nach Himbeeren duftende feine Seifen und gar ein entzückendes Retikül; welch delikate Kombination, die das Herz der Lady höherschlagen lässt! Man darf gespannt sein, welche heimlichen Tänze und skandlöses Flüstern noch hinter den Vorhängen und Topfpflanzen geschieht, ehe die Gesellschaft es erfährt. Denn, wo Bridgertons walten, ist Langeweile ein Fremdwort.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Noch nicht genug Bridgertons? Dann ab in meinen Sammelartikel 👉 <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/bridgerton-julia-quinns-buchreihe-vs-serie-meine-kritik-zur-netflix-adaption/"><em><strong>„Bridgerton“: Julia Quinns Buchreihe vs. Serie – meine Kritik zur Netflix-Adaption</strong></em></a></span>&#8220; Alle Beiträge zu Büchern, Serie und süßen Regency-Momenten warten dort – Lady Whistledown hätte es euch womöglich nicht verraten!</p>
<p>Kichernde Grüße sendet euch die</p>
<p><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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