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	<title>Historical Romance &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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	<description>Für alle, die lesen, lachen und ein bisschen Chaos im Leben lieben.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 30 Aug 2026 19:26:08 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Historical Romance &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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		<title>1813 Tage oder: Herzlich willkommen im Regency</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 17:45:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;1813 Tage gelesen. Am Stück. Eigentlich ein Grund, sich über einen neuen Rekord zu freuen. Mein Hirn hatte allerdings andere Pläne und schickte mich kurzerhand ins Jahr 1813. Dorthin, wo Herzöge noch Herzöge waren, Kerzen als Beleuchtung galten und der Kindle vermutlich als Hexenwerk durchgegangen wäre.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende! Diese Zahl prangte in meiner Lese-App: 1813 Tage. Und natürlich hätte ich mich einfach darüber freuen können, schließlich habe ich damit nicht nur die nächste hübsche Zahl erreicht, sondern gleich einen doppelten Rekord aufgestellt: 1813 Tage und 268 Wochen gelesen. Am Stück. Man könnte sich also zufrieden zurücklehnen, sich selbst ein wenig auf die Schulter klopfen und anschließend gepflegt weiterlesen. Wenn man nicht ich wäre und mein Hirn bei der Zahl 1813 praktisch ohne zu bremsen ganz woanders abgebogen wäre. Ich sage nur: Regency. Ja, Regency. Wir reden schließlich von jener ausgesprochen reizvollen Epoche, in der meine geliebten Historical Romances bevorzugt ihre Herzöge, Viscounts, Earls und sonstigen schwer vermittelbaren adeligen Herren auf heiratsfähige junge Damen loslassen. Ihr kennt das. Er ist reich, arrogant, emotional ungefähr so zugänglich wie eine verrammelte Burg und selbstverständlich umweht ihn irgendeine skandalöse Vergangenheit, denn geneigte Lesende, so muss dassein! 😉 Sie ist hübsch, klug, für die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;1813 Tage gelesen. Am Stück. Eigentlich ein Grund, sich über einen neuen Rekord zu freuen.<br />
Mein Hirn hatte allerdings andere Pläne und schickte mich kurzerhand ins Jahr 1813.<br />
Dorthin, wo Herzöge noch Herzöge waren, Kerzen als Beleuchtung galten und der Kindle vermutlich als Hexenwerk durchgegangen wäre.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Zahl prangte in meiner Lese-App: 1813 Tage. Und natürlich hätte ich mich einfach darüber freuen können, schließlich habe ich damit nicht nur die nächste hübsche Zahl erreicht, sondern gleich einen doppelten Rekord aufgestellt: 1813 Tage und 268 Wochen gelesen. Am Stück.<br />
Man könnte sich also zufrieden zurücklehnen, sich selbst ein wenig auf die Schulter klopfen und anschließend gepflegt weiterlesen. Wenn man nicht ich wäre und mein Hirn bei der Zahl 1813 praktisch ohne zu bremsen ganz woanders abgebogen wäre. Ich sage nur: Regency.</p>
<p style="text-align: center;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-56203" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/1813-tage-lesen.png" alt="Screenshot der Lese-App für 1813 Lesetage " width="564" height="963" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, Regency. Wir reden schließlich von jener ausgesprochen reizvollen Epoche, in der <a href="https://meinetaeglichedosis.de/warum-ich-mich-so-gern-in-historical-romances-verliere/"><span style="color: #800000;"><strong>meine geliebten Historical Romances</strong></span></a> bevorzugt ihre Herzöge, Viscounts, Earls und sonstigen schwer vermittelbaren adeligen Herren auf heiratsfähige junge Damen loslassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr kennt das. Er ist reich, arrogant, emotional ungefähr so zugänglich wie eine verrammelte Burg und selbstverständlich umweht ihn irgendeine skandalöse Vergangenheit, denn geneigte Lesende, so muss dassein! <strong>😉</strong> Sie ist hübsch, klug, für die damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse ein bisschen zu meinungsfreudig und wild entschlossen, diesen unausstehlichen Kerl niemals zu heiraten. Und ich weiß natürlich längst, wie das endet. Ihr auch, oder? <strong>*hihi*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">So weit, so vertraut. Nur stellte sich mir angesichts meiner hübschen 1813 plötzlich eine Frage, die vorher ganz bestimmt niemand gebraucht hatte, die nun aber unbedingt beantwortet werden wollte: Was wäre eigentlich, wenn ich meinen 1813. Lesetag tatsächlich im Jahr 1813 verbringen müsste?<br />
Denn sind wir mal ehrlich: Wenn es irgendeine historische Epoche gibt, in der ich mich aufgrund meines jahrzehntelangen Romance-Konsums zumindest theoretisch nicht vollkommen verloren fühlen dürfte, dann doch wohl das Regency.</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich habe ich genügend Historical Romances gelesen, um mehrere Ballsaisons problemlos damit zu füllen. Mir sind Dukes, Earls, Viscounts, Marquesses und Barons in einer Anzahl bekannt, bei der der britische Hochadel vermutlich selbst den Überblick verlieren würde. Ebenso weiß ich, dass eine junge unverheiratete Dame tunlichst darauf achten sollte, mit wem sie wann auf welcher Terasse allein erwischt wird, kenne Debütantinnen, Anstandsdamen, Morning Calls, gesellschaftliche Regeln und selbstverständlich die verheerenden Folgen eines einzigen unbedachten Kusses. Und Himmel bewahre, eine der Damen würde einen Fußknöchel aufblitzen lassen: Skandalös! Vom Anblick ihrer Drawers mal ganz abgesehen &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr seht: Ich wäre also bestens vorbereitet. Zumindest wäre ich davon kerkertief überzeugt, während mein Hirn beschließt, die Sache konsequent weiterzuspinnen und mich gedanklich ins Jahr 1813 verfrachtet. Was soll schließlich groß schiefgehen?</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 18pt;">Einmal Regency, bitte!</span></strong></span><br />
Stellen wir uns die Sache also vor: Ich zelebriere meinen 1813. Lesetag und schwupps stehe ich irgendwo in England zu besagter Zeit herum.<br />
Wisst ihr was? In den ersten Minuten wäre ich vermutlich noch ausgesprochen guter Dinge. Immerhin lese ich Historical Romances nicht erst seit gestern. Regency? Kenne ich! Zumindest theoretisch. Ich weiß, dass ein Duke gesellschaftlich ein paar Stockwerke über einem Mister wohnt, dass unverheiratete junge Damen nicht einfach unbeaufsichtigt mit irgendwelchen Herren durch die Gegend streifen sollten und dass ein Ball nicht ausschließlich dazu dient, sich hübsch anzuziehen und anschließend dem nächstbesten Duke schöne Augen zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich kenne Almack’s, weiß, wie man von Mayfair zum Hyde Park kommt und weiß, dass Skandale das gefundene Fressen für den <em>Ton</em> waren. In unzählige Seasons konnte ich lesend vermutlich mehr Viscounts kennengelernen als im Jahr 1813 tatsächlich frei auf dem Heiratsmarkt herumliefen und habe ausreichend Duelle überlebt, um zu wissen, dass man sich als unverheiratete Frau besser nicht nachts allein mit Lord Sowieso in der Bibliothek erwischen lässt. Ich wäre praktisch vorbereitet! Also … theoretisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn zwischen „Ich habe ungefähr drölfzig Historical Romances gelesen“ und „Ich lebe jetzt tatsächlich im Jahr 1813“ könnte es möglicherweise doch den einen oder anderen <em>klitzekleinen</em> Unterschied geben. Allein meine Sprache dürfte interessant werden. Nicht, weil ich davon ausgehe, dass ich mich hinstellen und einer ehrwürdigen Dowager Duchess ein fröhliches „Wow, wie cool!“ entgegenschleudern würde. Ich traue mir durchaus zu, mich sprachlich relativ schnell meiner Umgebung anzupassen. Wahrscheinlich würde es sogar erschreckend flott gehen, weil mein Hirn genügend Romanmaterial gespeichert hat, um irgendwo zwischen „My Lady“, „Your Grace“ und ausgesuchter Höflichkeit den passenden Gang einzulegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gefährlicher wäre vermutlich der Moment, in dem ich mich ärgere. <strong>*husterer*</strong> Denn irgendwann würde mir garantiert etwas herausrutschen, bei dem die anwesende Gesellschaft geschlossen die Luft einsaugt und ich einen Sekundenbruchteil später denke: Upsi. Nun gut, dann müsste eben schnell ein Duke her, der meinen Ruf rettet. Wozu lese ich schließlich seit Jahren Historical Romance? <strong>*fg*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56206" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/regency.jpg" alt="Bild Regency-Paar" width="640" height="640" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/regency.jpg 640w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/regency-300x300.jpg 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/regency-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><br />
<strong>1813 – ein ausgesprochen gutes Jahr für stolze Männer, die sich hoffnungslos verlieben.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 18pt;">Wo zur Hölle ist mein Kindle?</span></strong></span><br />
Das eigentliche Drama würde ohnehin an ganz anderer Stelle beginnen. Ich bin schließlich nicht wegen irgendeines Dukes im Jahr 1813 gelandet, sondern wegen meines 1813. Lesetages. Folglich möchte ich lesen. Und genau jetzt hätte die Regency-Romantik ihren ersten ernsthaften Riss.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich gab es Bücher. Selbstverständlich wurde gelesen. Und ausgerechnet 1813 hätte für mich sogar etwas ganz Besonderes zu bieten, denn am 28. Januar dieses Jahres erschien Jane Austens <em>&#8222;Pride and Prejudice — Stolz und Vorurteil&#8220;</em>. Während ich also 2026 über meinen 1813. Lesetag stolpere, wurden im echten Jahr 1813 Elizabeth Bennet und Mr. Darcy erstmals auf die Leserschaft losgelassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Heiliges Kanonenrohr! Wie perfekt kann eine Zahl eigentlich zu einem Romance-Bücherblog passen? Aber wartet, das wird noch besser. Denn wenn wir schon bei meinen geliebten Historical Romances sind, hat die Zahl 1813 noch einen weiteren Treffer gelandet: Auch Julia Quinn lässt die <a href="https://meinetaeglichedosis.de/bridgertons-im-serienregal-julia-quinns-buecher-die-netflix-serie-und-meine-kritiken/"><span style="color: #800000;"><strong>Geschichte der Bridgertons</strong></span></a> genau in diesem Jahr beginnen. <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/julia-quinn-der-duke-und-ich/">&#8222;<em data-start="1400" data-end="1416">The Duke and I — Der Duke und ich&#8220;</em></a></strong></span>, also die Geschichte von Daphne Bridgerton und Simon Basset, spielt 1813.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1492" data-end="1504">Ähm … hallo? Da zeigt mir meine Lese-App nach 1813 Tagen ausgerechnet eine Zahl, die mich in das Erscheinungsjahr von &#8222;<em data-start="1611" data-end="1632">Pride and Prejudice&#8220;</em> katapultiert und gleichzeitig in jenes Regency-Jahr, in dem Daphne Bridgerton ihren Duke bekommt? Langsam bekomme ich das Gefühl, diese Zahl hat sich nicht zufällig auf meinen Bildschirm verirrt.<strong> *mit den augenbrauen wackelt*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1838" data-end="1898">Und jetzt möchte ich erst recht wissen, wo mein Duke bleibt. Den ich, wie bereits erwähnt, natürlich überhaupt nicht brauche. Aber das Prinzip, geneigte Lesende! Es geht ums Prinzip!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich könnte mir also theoretisch <em>&#8222;Pride and Prejudice&#8220;</em> besorgen, im Original (!!!) und meinen 1813. Lesetag mit einem Roman verbringen. Spätestens am Abend würde ich meinen Kindle wahrscheinlich trotzdem schmerzlich vermissen. Obwohl … wenn man bedenkt, dass eine Originalausgabe 2022 bei einer Auktion angeblich 92.000 Pfund einbrachte, wäre das schon, wie soll ich sagen, ein Moment, in dem man den Kindle vielleicht gar nicht mehr sooo schmerzlich vermisst.<strong> *höhöhö*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings bin ich inzwischen ausgesprochen verwöhnt. Ich kann lesen, wann ich möchte. Ist es dunkel, leuchtet mein Reader. Ist mir die Schrift zu klein, mache ich sie größer. Beende ich nachts um 23:48 Uhr einen Band und stelle fest, dass ich JETZT SOFORT wissen muss, wie es weitergeht, dauert es normalerweise nur wenige Augenblicke, bis der nächste auf meinem Kindle liegt. Versucht das mal in der Regency-Ära.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">„Schnell, Perkins. Lassen Sie die Kutsche anspannen! Ich benötige dringend Band zwei.“</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ich fürchte, spätestens an dieser Stelle würde mir auffallen, dass die gute alte Zeit aus Sicht einer Vielleserin durchaus gewisse logistische Schwächen hatte. <strong>*lacht*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 18pt; color: #800000;">Mein Regency hat einen Komfortfilter</span></strong><br />
Nach diesem Debakel wäre wahrscheinlich genau das die größte Erkenntnis meines kleinen Ausflugs. Trotzdem: Ich liebe das Regency, das mir Historical Romances schenken. Ich liebe die prachtvollen Bälle, die wunderschönen Kleider, die Kutschen, Landsitze und riesigen Bibliotheken. Ich mag den ganzen gesellschaftlichen Zirkus mit seinen Regeln, die heimlichen Blicke über einen Ballsaal hinweg, die Skandale, den Klatsch und natürlich jene Herren, die zu Beginn eines Romans häufig kerkertief davon überzeugt sind, niemals ihr Herz an irgendeine Frau zu verlieren. <strong>*hach ja*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nur besitzt mein literarisches Regency einen ausgesprochen angenehmen Komfortfilter. Während ich lese, muss ich mir keine Gedanken darüber machen, wie warm das Schlafzimmer dieses prachtvollen Herrenhauses im Januar tatsächlich ist. Ich muss nicht darüber nachdenken, ob ich mich nach einem langen Tag einfach unter eine warme Dusche stellen kann, und eine Zahnwurzelentzündung interessiert mich höchstens dann, wenn eine Autorin beschlossen hat, damit eine Nebenfigur zu quälen. ^^</p>
<p style="text-align: justify;">Vor allem aber kann ich über all die gesellschaftlichen Regeln herrlich lesen, weil sie für mich keine Konsequenzen haben. Eine Romanheldin kann sich darüber sorgen, dass ein falscher Schritt ihren Ruf ruiniert, und ich kann mit ihr mitfiebern. Würde mir dagegen jemand erklären, wohin ich ohne männliche Begleitung gehen darf, welche Entscheidungen ich nicht allein treffen kann oder dass meine wirtschaftliche Zukunft im Wesentlichen davon abhängt, möglichst vorteilhaft zu heiraten, dürfte sich meine Begeisterung für das authentische Regency relativ schnell in überschaubaren Grenzen halten.</p>
<p style="text-align: justify;">Da hilft dann vermutlich auch kein Duke mehr. Wobei …<br />
Wenn er schon einmal da ist, kann ich ihn mir natürlich trotzdem ansehen. Und wenn er zufällig <a href="https://meinetaeglichedosis.de/c-wie-charme-chemie-und-crush/"><span style="color: #800000;"><strong>Sir Anthony Malory (aus &#8222;Lodernde Leidenschaft&#8220; von Johanna Lindsey)</strong></span></a> heißt &#8230; man muss ja nicht gleich heiraten. <strong>:3</strong></p>
<p>Es grüßt, die heute mal 1813mäßig unterwegse,</p>
<p><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Banderole zur optischen Trennung" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Regency-Pärchen&#8220;:</strong> Pixabay, by Praxi05, KI- generiert</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Lesephase&#8220;</strong>: Screenshot von Kas Handy.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Serienregal — Söhne der Luna</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/serienregal-soehne-der-luna/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 18:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Buchvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Paranormal]]></category>
		<category><![CDATA[Serienregal]]></category>
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					<description><![CDATA[Drei Werwölfe, ein ziemlich unwiderstehlicher Vampir und eine Welt, in der historische Kulisse, Mythologie und große Gefühle aufeinandertreffen. Die „Söhne der Luna“ haben mich schon vor vielen Jahren begeistert. Nun sind die alten Rezensionen endlich in „Meine tägliche Dosis“ eingezogen. Damit wird es höchste Zeit, den Herren samt ihrer Herzensdamen einen Platz im Serienregal einzuräumen. 🖤 Geneigte Lesende! Manche Buchreihen geraten irgendwann ein wenig in Vergessenheit. Und manche liegen viele Jahre zurück und brauchen nur einen kleinen Schubs, damit man plötzlich wieder ganz genau weiß, warum man sie damals so gerne gelesen hat. Lara Wegners „Söhne der Luna“ gehören für mich eindeutig zur zweiten Sorte. Die Geschichten habe ich vor vielen Jahren gelesen und rezensiert, allerdings erschienen meine Rezensionen damals noch bei Happy End Bücher. Jetzt habe ich sie aus meinem alten Rezensionsarchiv geholt, minimalst überarbeitet und endlich hier integriert. Und ja – man merkt den Rezensionen durchaus an, dass sie schon ein paar Jährchen auf dem Buckel haben. Manches würde ich heute vermutlich anders formulieren, weniger vom &#8222;Inhalt&#8220; und mehr darüber schreiben &#8222;warum mir die jeweiligen Geschichte gefällt&#8220; aber ich wollte ihnen ihren damaligen Charme nicht komplett wegpolieren. *lacht* Alte Rezensionen dürfen schließlich auch ein bisschen Patina tragen. 😉 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><span style="color: #800000;"><strong>Drei Werwölfe, ein ziemlich unwiderstehlicher Vampir und eine Welt, in der historische Kulisse, Mythologie und große Gefühle aufeinandertreffen.<br />
Die „Söhne der Luna“ haben mich schon vor vielen Jahren begeistert. Nun sind die alten Rezensionen endlich in „Meine tägliche Dosis“ eingezogen.<br />
Damit wird es höchste Zeit, den Herren samt ihrer Herzensdamen einen Platz im Serienregal einzuräumen.</strong></span></em></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Manche Buchreihen geraten irgendwann ein wenig in Vergessenheit. Und manche liegen viele Jahre zurück und brauchen nur einen kleinen Schubs, damit man plötzlich wieder ganz genau weiß, warum man sie damals so gerne gelesen hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Lara Wegners <em>„Söhne der Luna“</em> gehören für mich eindeutig zur zweiten Sorte. Die Geschichten habe ich vor vielen Jahren gelesen und rezensiert, allerdings erschienen meine Rezensionen damals noch bei <a href="https://happy-end-buecher.de/ueber-uns/team"><em>Happy End Bücher</em></a>. Jetzt habe ich sie aus meinem alten Rezensionsarchiv geholt, minimalst überarbeitet und endlich hier integriert.</p>
<p style="text-align: justify;">Und ja – man merkt den Rezensionen durchaus an, dass sie schon ein paar Jährchen auf dem Buckel haben. Manches würde ich heute vermutlich anders formulieren, weniger vom &#8222;Inhalt&#8220; und mehr darüber schreiben &#8222;warum mir die jeweiligen Geschichte gefällt&#8220; aber ich wollte ihnen ihren damaligen Charme nicht komplett wegpolieren. <strong>*lacht*</strong> Alte Rezensionen dürfen schließlich auch ein bisschen Patina tragen. <strong>😉</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Und während ich mich erneut mit Florine und Cassian, Aurora und Ruben sowie Berenike und Juvenal beschäftigt habe, war dieses alte Gefühl ziemlich schnell wieder da: Diese Welt hatte etwas.</p>
<p style="text-align: justify;">Historisches Frankreich und Italien, Werwölfe, Vampire, Lamia, Hexen, Larvae, alte Prophezeiungen, gefährliche Wesen, Romantik und Sinnlichkeit – Lara Wegner hat daraus eine paranormale Welt geschaffen, die für mich vor allem durch ihre Atmosphäre lebte. Ihre Figuren begegnen einander über die einzelnen Bücher hinweg immer wieder, alte Konflikte ziehen sich weiter und aus zunächst geheimnisvollen Nebenfiguren werden plötzlich Charaktere, über die man unbedingt mehr erfahren möchte.</p>
<p style="text-align: justify;">Womit wir bei Mica wären. Mica, der Goldene. Vampir. Sarkastisch. Arrogant. Mächtig. Und bereits während der Geschichten der de Garous so interessant, dass dieser Mann – Verzeihung, Vampir – irgendwann schlicht seine eigene Geschichte brauchte. Ich meine mich zu erinnern, dass die <em>„Söhne der Luna“</em> ursprünglich als Trilogie geplant waren, doch Micas Präsenz und die Verzückung der Lesenden über diesen tollen Charakter, wuchs, sodass daraus schließlich „<em>Mica“</em> geboren wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">So erschien <em>„Mica“</em> offiziell als vierter Teil der <em>„Söhne der Luna“</em>. Inhaltlich ist seine Geschichte für mich jedoch ein Spin-off, denn Mica ist nun einmal keiner der titelgebenden Werwölfe. Er gehört aber so sehr zu dieser Welt, dass sein Buch im Serienregal natürlich direkt neben den drei de-Garou-Geschichten stehen muss. Ich würde alleine schon deshalb definitv empfehlen, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-56146" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/banner_soehnederluna_serienregal.png" alt="Banner Söhne der Luna" width="754" height="163" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 18pt; color: #800000;">Teil 1: Im Bann des Wolfes </span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Florine &amp; Cassian de Garou</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/S%C3%B6hne-Luna-Band-Bann-Wolfes/dp/3940235873/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=1T5ZK7Q1NO0RI&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.JszUNtfsbJgez85OBCBqkUdMfaqUkIv70ZVNrGDkQy3tJzdxXxBybbYBDwqtymuZyHsvOiPJNqzb6VD549TlgQ.jNSn5KhGEFjh_V-R61iSPrB0b2OLaqUiFvFAslH933E&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Lara+Wegner+Im+bann+des+Wolfes&amp;qid=1787943304&amp;sprefix=lara+wegner+im+bann+des+wolfes%2Caps%2C130&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-56080" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/dose_726_soehnederluna_1.png" alt="Rezensionsdose mit Cover von Im Bann des Wolfes von Lara Wegner Sieben Verlag 2010" width="213" height="412" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Im Frankreich des 18. Jahrhunderts gerät Florine unverhofft in die Welt von Werwölfen, Vampiren und den gefürchteten Namenlosen. Ausgerechnet Cassian de Garou, ein dominanter Alpha mit einer ziemlich ungezähmten Bestie in sich, fühlt sich ungewöhnlich stark zu ihr hingezogen. Doch Florine ist alles andere als ein hilfloses Mädchen – in ihr schlägt das Herz einer Kriegerin.<br />
<strong>Ein atmosphärisch dichter Auftakt voller Spannung, Romantik und paranormaler Geheimnisse, der mich damals vollkommen in seinen Bann gezogen hat.</strong></p>
<p>→ Zur Rezension von <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-im-bann-des-wolfes/"><strong>„Im Bann des Wolfes“</strong></a><br />
</span>(Werbung – damals als Rezensionsexemplar erhalten.)</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 18pt; color: #800000;"><strong>Teil 2: Die Braut des Wolfes</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Aurora Braglia &amp; Ruben de Garou</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/S%C3%B6hne-Luna-Die-Braut-Wolfes/dp/3941547178/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=3IYOHT7K0VPL&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.B3OfaCYbihxfZKOEP_4VPaIUoMbfjvS7mhvUPf4JkolV2sL4HzcyQvkte-N-bfHvQQGSo1BZ7Qu1C15Y_9itxOjowBpeIBtn30_aLNk42knZ0SrfW9a4vi0OdUazRPOo8prcyZzgAzKf6NrO2jzYpqpGmF4DSCgw05Voj3V1lfr8NbxlL-IGIl605FtmZoBGpQoJ0ARkuZ2z_Kfl7tmx9HUnjhOexfUt5o7pAFhmn3s.il8cXwHRTihZvmtfOLuhrNpUCHmWvC71lUTS3uGhn68&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Lara+Wegner+Die+Braut+des+Wolfes&amp;qid=1787944067&amp;sprefix=lara+wegner+die+braut+des+wolfes%2Caps%2C95&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-56086" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/dose_727_soehnederluna_2.png" alt="Rezensionsdose Cover von Die Braut des Wolfes von Lara Wegner Sieben Verlag 2011" width="208" height="355" /></a></p>
<p>Aurora ist die letzte Überlebende ihrer Hexengilde und ausgerechnet eine Hexe, die ihre eigenen Kräfte kaum beherrscht. Ruben de Garou wiederum ist ein Werwolf, Vagabund und Schwerenöter, dem Ehe und Sesshaftigkeit so gar nicht liegen. Trotzdem führt das Schicksal die beiden zusammen und mitten hinein in eine Bedrohung durch die Larvae.<br />
<strong>Zwischen nächtlichem Rom, Vampiren, Lamia und Magie entsteht erneut diese dichte, sinnliche Atmosphäre, die die „Söhne der Luna“ für mich so besonders gemacht hat. Und dass Rubens Wolf dabei ganz eigene Pläne mit Aurora verfolgt, macht die Sache nicht gerade uninteressanter.<br />
</strong></p>
<p>→ Zur Rezension von <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-die-braut-des-wolfes/">„Die Braut des Wolfes“</a><br />
</strong></span>(Werbung &#8211; damals ebenfalls als Rezensionsexemplar erhalten.)</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 18pt;"><strong>Teil 3: Der Fürst der Wölfe</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Berenike &amp; Juvenal de Garou</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/S%C3%B6hne-Luna-03-F%C3%BCrst-W%C3%B6lfe/dp/3941547437/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=2UTTBATQ760KH&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.SNbD4SO9CSUemWb6CnGG73ma19o4dJU1YqsEjYWQiD-e8jBj1nBLl3q8-APxDpdf8K5LQN6QOX0La95jIT6ikD5Zeei0o4rzeKaZBicljUFOKNcWi9TdDxdcxpMTmlhp6ui2nMxEMV3Fs9p6_RQ92g.pSa3H1plnpWX3i_wabVh3T7IKwpzKjUg1IpoNTMrYNA&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Lara+Wegner+der+f%C3%BCrste+der+w%C3%B6lfe&amp;qid=1787944296&amp;sprefix=lara+wegner+der+f%C3%BCrste+der+w%C3%B6lfe%2Caps%2C95&amp;sr=8-2"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-56094" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/dose_728_soehnederluna_3.png" alt="Rezensionsdose Cover von Der Fürst der Wölfe von Lara Wegner Sieben Verlag 2011" width="210" height="320" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Berenike, eine kämpferische Lamia mit ziemlich eigenem Kopf, trifft auf Juvenal de Garou, den mächtigen Fürsten der Werwölfe, der noch immer um seine verstorbene Gefährtin trauert. Ein mysteriöser Todesfall führt beide nach London und mitten hinein in die Prophezeiung um den geheimnisvollen „Spiegel der Sonne“. Während Berenike längst weiß, was sie für Juvenal empfindet, muss der erst einmal begreifen, dass sein Herz durchaus noch andere Pläne mit ihm hat.<br />
<strong>„Der Fürst der Wölfe&#8220; ist eine bildgewaltige, paranormale Geschichte über Verlust, neue Liebe und zwei starke Charaktere – mit Mica, dem Goldenen, natürlich wieder mittendrin. ^^</strong></p>
<p>→ Zur Rezension von <a href="https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-der-fuerst-der-woelfe/"><span style="color: #800000;"><strong>„Der Fürst der Wölfe“</strong></span></a><br />
(Werbung — auch den dritten Teil habe ich damals als Rezensionsexemplar erhalten.)</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 18pt;"><strong>Teil 4 / Spin-off: Mica</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Eden &amp; Mica „Der Goldene“</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/Mica-S%C3%B6hne-Luna-Lara-Wegner/dp/3864434408/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=1WVU0XCJKXNIX&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.SNbD4SO9CSUemWb6CnGG70RKlHUfFcIQdMaTdw1m8c0DTv_TD00ud4Skj53n4DP9hpiJBcZUTjqQe__abuKgig.88uAOODM5ZFlaxefGKbHOEBU0DlRespRl3dQXAfjJFI&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Lara+Wegner+Mica&amp;qid=1787945018&amp;sprefix=lara+wegner+mica%2Caps%2C94&amp;sr=8-3"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-56100" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/dose_729_soehnederluna_4.png" alt="Rezensionsdose mit Cover von Mica von Lara Wegner Sieben Verlag 2014" width="213" height="342" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Mica, der Goldene, bekommt endlich seine eigene Geschichte und mit Eden kehrt ausgerechnet jene Frau zurück, mit der ihn eine jahrtausendealte Liebe und ein gebrochenes Blutversprechen verbinden. Während alte Verletzungen zwischen ihnen aufbrechen, verschwinden junge Vampire und eine geheimnisvolle Blüte wird selbst für das alte Volk zur tödlichen Gefahr. Gleichzeitig soll Mica auf Geheiß des Vampirrates für reinblütigen Nachwuchs sorgen – als hätte der Herr der Vampire nicht schon genug Probleme.<br data-start="751" data-end="754" /><strong>Endlich durfte ich hinter die arrogante, sarkastische Fassade des Goldenen schauen – und ja, das Knistern zwischen Mica und Eden war kaum zu übersehen. Yummi!</strong></p>
<p>→ Zur Rezension von <a href="https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-mica/"><span style="color: #800000;"><strong>„Mica“</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-56146" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/banner_soehnederluna_serienregal.png" alt="Banner Söhne der Luna" width="754" height="163" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Warum die „Söhne der Luna“ ins Serienregal gehören</span></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Weil sie für mich ein schönes Beispiel dafür sind, dass ältere Reihen nicht automatisch im Bücher-Nirwana verschwinden müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Rezensionen lagen viele Jahre zurück, die Bücher selbst sind heute teilweise nur noch schwer erhältlich – und trotzdem hatte ich beim Überarbeiten sofort wieder Lust, diese Geschichten aus meinem alten Archiv hervorzuholen und ihnen hier einen festen Platz zu geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Die zwischen 2010 und 2014 erschienenen Bücher wurden, soweit ich weiß, nicht als E-Book formatiert und bieten daher echten Papier-Charme. Da die Verfügbarkeit variiert, von Hörbuch-Optionen bei Band 1 bis hin zu Print-Funden der einzelnen Bände, gleicht die Suche einem kleinen Abenteuer. Details dazu finden sich in den jeweiligen Rezensionen; dort habe ich jeweils notiert, was ich bei meiner Recherche noch finden konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Genau dafür gibt es mein Serienregal: Nicht nur für aktuelle Reihen, sondern auch für jene, die irgendwann einmal begeistert gelesen wurden und es verdient haben, nicht einfach zwischen hunderten alten Rezensionen unterzugehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und bei den <em>„Söhnen der Luna“</em> war für mich ziemlich schnell klar: Die gehören zusammen ins Regal. Das schreit geradezu nach einem Re-Reading.<strong> LOL</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;">Wer noch ein wenig weiter durch Buchreihen stöbern möchte: Dieser Beitrag ist Teil meines Serienregals. Dort haben inzwischen die unterschiedlichsten Reihen, Buchwelten und literarischen Herzensangelegenheiten ihren Platz gefunden: → <a href="https://meinetaeglichedosis.de/serienregal-alle-buchserien-auf-einen-blick/" rel="bookmark"><span style="color: #800000;"><strong>Serienregal – alle Buchserien auf einen Blick</strong></span></a></p>
<p>Eure</p>
<p><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Serienregal — Söhne der Luna" width="584" height="129" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle „Banner – Söhne der Luna“:</strong><br />
Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI und anschließend in Photoshop bearbeitet.<br />
Das Motiv ist von meiner persönlichen Lesevorstellung inspiriert und kein offizielles Reihen- oder Verlagsmaterial.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lara Wegner — Mica</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-mica/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 07:20:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Paranormales/Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Paranormal]]></category>
		<category><![CDATA[Vampir]]></category>
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					<description><![CDATA[„Mica“  von Lara Wegner war für mich das wirklich heiß ersehnte Spin Off zu den „Söhnen der Luna“. Nachdem mich der Goldene schon durch die drei vorherigen Werwolfbände begleitet und dabei gehörig neugierig gemacht hatte, musste seine eigene Geschichte natürlich bei mir einziehen. Und was soll ich sagen? Mica war ein absoluter Knüller – arrogant, sarkastisch, unnahbar und dabei verdammt anziehend. Yummi! 🖤 Mica Lara Wegner Originaltitel: &#8212; Verlag: ‎ Sieben Verlag ISBN: ‎ 978-3864434402 Verkauft durch: Amazon Media EU S.à r.l. Erscheinungsdatum: 1. August 2014 Genre: Paranormale Historical-Romance Teil einer Serie: Die Söhne der Luna 1) Im Bann des Wolfes (Florine und Cassian de Garou) — Soweit ich weiß, gibt es das Buch nur noch als Print-Version, sowie als Hörbuch. 2) Die Braut des Wolfes (Aurora Braglia und Ruben de Garou) — Wenn ich richtig informiert bin, gibt es &#8222;Die Braut des Wolfes&#8220; nur noch als Print-Version. 3) Der Fürst der Wölfe (Berenike und Juvenal de Garou) — Diesen dritten Teil habe ich tatsächlich nur noch gebraucht im Onlinebuchhandel gefunden. 4) Spin Off: Mica (Eden und Mica &#8222;Der Goldene&#8220;) — Das Buch ist gebraucht sehr schwer zu haben. Jedenfalls nach meinen Recherchen, aber ich bin nicht unfehlbar. 😉 Klappentext [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>„Mica“  von Lara Wegner war für mich das wirklich heiß ersehnte Spin Off zu den „Söhnen der Luna“.<br />
Nachdem mich der Goldene schon durch die drei vorherigen Werwolfbände begleitet und dabei gehörig neugierig gemacht hatte, musste seine eigene Geschichte natürlich bei mir einziehen.<br />
Und was soll ich sagen? Mica war ein absoluter Knüller – arrogant, sarkastisch, unnahbar und dabei verdammt anziehend. Yummi!<br />
</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000; font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p><strong>Mica<br />
</strong>Lara Wegner<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Originaltitel: </strong>&#8212;<br />
<strong>Verlag:</strong> ‎ Sieben Verlag<br />
<strong>ISBN:</strong> <span class="a-list-item"><span class="a-text-bold"> ‎ </span>978-3864434402</span><br />
<strong>Verkauft durch</strong>: Amazon Media EU S.à r.l.<br />
<strong>Erscheinungsdatum</strong>: <span class="a-list-item">1. August 2014</span><br />
<strong>Genre:</strong> Paranormale Historical-Romance</p>
<p><strong>Teil einer Serie:</strong> Die Söhne der Luna<br />
<span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-im-bann-des-wolfes/"><strong>1) Im Bann des Wolfes</strong></a> </span>(Florine und Cassian de Garou) — <span class="a-list-item"><strong>Soweit ich weiß, gibt es das Buch nur noch als Print-Version, sowie als Hörbuch.</strong> </span><br />
<span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-die-braut-des-wolfes/"><strong>2) Die Braut des Wolfes</strong></a></span> (Aurora Braglia und Ruben de Garou) — <span class="a-list-item"><strong>Wenn ich richtig informiert bin, gibt es &#8222;Die Braut des Wolfes&#8220; nur noch als Print-Version.</strong></span><br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-der-fuerst-der-woelfe/"><strong><span style="color: #800000;">3) Der Fürst der Wölfe</span></strong></a> (Berenike und Juvenal de Garou) — <span class="a-list-item"><strong>Diesen dritten Teil habe ich tatsächlich nur noch gebraucht im Onlinebuchhandel gefunden.</strong></span><br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-mica/"><span style="color: #800000;"><strong>4) Spin Off: Mica</strong> </span></a>(Eden und Mica &#8222;Der Goldene&#8220;) — <strong>Das Buch ist gebraucht sehr schwer zu haben. Jedenfalls nach meinen Recherchen, aber ich bin nicht unfehlbar. 😉</strong></p>
<p><strong>Klappentext</strong></p>
<div class="a-expander-content a-expander-partial-collapse-content" data-expanded="false">
<p style="text-align: justify;">Eine Liebe, die vergessen ist. Ein Versprechen, das auf ewig gilt. Eine Blume, die den Tod bringt. Einzig die Liebe, so heißt es, kann das Böse überwinden. Daran wird Eden erinnert, als eine tödliche Gefahr im Volk der Vampire und Lamia um sich greift. Sie ist gezwungen, ausgerechnet zu jenem Vampir Kontakt aufzunehmen, der sie einst verschmähte und ihre Liebe verriet. Mica – der Goldene des alten Volkes. Doch kaum steht sie ihm gegenüber, empfängt er sie mit Spott und Hohn. Wie also soll sie seine Liebe erringen und ihm damit die einzige Waffe in die Hand geben, die dem Bösen standhält? Und will sie das überhaupt? Oder wäre es nicht klüger, ihm den Rücken zu kehren und ihn seinen Feinden und dem sicheren Untergang zu überlassen?</p>
</div>
<p><em>Quelle Klappentext und Cover:<a href="http://www.sieben-verlag.de/"> Sieben Verlag</a><br />
</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/Mica-S%C3%B6hne-Luna-Lara-Wegner/dp/3864434408/?_encoding=UTF8&amp;pd_rd_w=7lhnF&amp;content-id=amzn1.sym.a892ef12-d605-493e-a415-3c7532e8f88d&amp;pf_rd_p=a892ef12-d605-493e-a415-3c7532e8f88d&amp;pf_rd_r=262-8017809-5051159&amp;pd_rd_wg=uhA7j&amp;pd_rd_r=e777ecdb-d884-49e7-8470-f5b37b410665"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56100" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/dose_729_soehnederluna_4.png" alt="Rezensionsdose mit Cover von Mica von Lara Wegner Sieben Verlag 2014" width="347" height="545" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/dose_729_soehnederluna_4.png 347w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/dose_729_soehnederluna_4-191x300.png 191w" sizes="auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px" /></a></p>
<p><strong>Kas Bewertung</strong></p>
<p><a href="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-31883 alignnone" title="Sterne_5" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png" alt="Lara Wegner — Mica" width="333" height="50" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png 333w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5-300x45.png 300w" sizes="auto, (max-width: 333px) 100vw, 333px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Mica, der Goldene. Herr über die Vampire und eine Figur, die mich bereits durch die drei Bände der <em>„Söhne der Luna“</em> begleitet hat. Kühl, mächtig, undurchschaubar und mit einer gehörigen Portion Sarkasmus ausgestattet, war er für mich immer einer der interessantesten Charaktere der Reihe. Umso schöner, dass Lara Wegner ihm mit <em>„Mica“</em> seine eigene Geschichte geschenkt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Eden und Mica verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, die Jahrtausende zurückliegt. Einst liebten sie einander und waren durch ein Blutversprechen verbunden, doch ihre Wege trennten sich im Streit. Eden zog sich zurück, während Mica zu jenem mächtigen Vampir wurde, den wir bereits aus den Geschichten der de Garous kennen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Jahr 1762 droht Vampiren und Lamia eine tödliche Gefahr. Junge Vampire verschwinden, eine geheimnisvolle Blüte bringt den Tod und ein unbekannter Gegner scheint selbst für die Mächtigen des alten Volkes eine ernst zu nehmende Bedrohung zu sein. Ausgerechnet in dieser Situation steht Eden plötzlich wieder vor Mica.</p>
<p style="text-align: justify;">Als wäre das allein nicht kompliziert genug, hat auch Mica seine eigenen Probleme. Sein Bestreben, den Frieden mit den Werwölfen zu erhalten, hat ihm unter den Vampiren nicht nur Freunde eingebracht. Der Vampirrat stellt Mica derweil vor eine Forderung, die ihm ganz und gar nicht behagt: Er soll für reinblütigen Nachwuchs sorgen. Mit Rebecca steht sogar schon eine Kandidatin bereit, die aus dieser Verbindung ihren ganz eigenen Nutzen ziehen möchte.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Wiedersehen zwischen Mica und Eden fällt entsprechend wenig herzlich aus. Alte Verletzungen, Stolz und Gefühle, die offenbar selbst Jahrtausende nicht vollständig auslöschen konnten, stehen zwischen ihnen. Gleichzeitig bleibt kaum Zeit, die gemeinsame Vergangenheit aufzuarbeiten. Denn hinter der Bedrohung steckt ein Gegner, dessen gefährliche Blüten selbst für das alte Volk tödliche Folgen haben – und ausgerechnet die Liebe könnte die einzige Macht sein, die ihm etwas entgegenzusetzen vermag.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach drei Büchern über die Werwölfe de Garou war ich unheimlich gespannt darauf, endlich hinter die Fassade des Goldenen blicken zu dürfen. Mica war für mich schon zuvor weit mehr als eine interessante Nebenfigur. Er war sehr – wie soll ich sagen – anziehend. Ja, dieser arrogante, sarkastische und oftmals herrlich unnahbare Vampir hatte etwas an sich, das neugierig machte.</p>
<p style="text-align: justify;">In seiner eigenen Geschichte bekommt Mica nun wesentlich mehr Tiefe. Hinter der kühlen Überlegenheit kommen Verletzlichkeit, Zweifel, Angst und vor allem Gefühle zum Vorschein, die er ausgesprochen sorgfältig unter Verschluss gehalten hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Eden bildet mit ihrer sanfteren Art einen wunderbaren Gegenpol zu ihm, ohne deshalb neben Mica zu verblassen. Sie kann durchaus ihre Krallen ausfahren, und gerade das macht die Dynamik zwischen den beiden so reizvoll. Bei all dem alten Schmerz ist das Knistern kaum zu übersehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Lara Wegner gelingt es auch in <em>„Mica“</em>, jene besondere Atmosphäre entstehen zu lassen, die mich bereits an den <em>„Söhnen der Luna 1 bis 3“</em> begeistert hat. Mythologie, Vampire, Lamia, gefährliche Wesen, Romantik und Sinnlichkeit verbinden sich erneut zu einer Welt, in der man gerne ein wenig länger verweilt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz gefasst:</strong><em> Ich hatte mir gewünscht, mehr über Mica, den Goldenen, zu erfahren – und mit diesem Spin-off bekam ausgerechnet eine meiner liebsten Figuren aus der Welt der „Söhne der Luna“ ihre eigene Geschichte. Eine Geschichte über eine Liebe, die Jahrtausende überdauert, über alte Verletzungen, Stolz und eine zweite Chance.</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-50950 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Lara Wegner — Mica" width="404" height="61" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S.</strong> Mica hat euch jetzt ebenfalls ein wenig Appetit auf Vampire gemacht? Dann hätte ich noch etwas Lesefutter für euch: In <a href="https://meinetaeglichedosis.de/vampire-blutsauger-nachtschwaermer-erotik-legenden/"><span style="color: #800000;"><strong>„Vampire – Blutsauger, Nachtschwärmer, Erotik &amp; Legenden“</strong> </span></a>geht es um die faszinierenden Blutsauger zwischen Mythos, Literatur und jeder Menge düsterer Anziehungskraft. Viel Spaß beim Reinbeißen. ^^</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lara Wegner — Der Fürst der Wölfe</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-der-fuerst-der-woelfe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 08:10:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Paranormales/Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Paranormal]]></category>
		<category><![CDATA[Werwölfe]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch „Der Fürst der Wölfe – Söhne der Luna 3“ von Lara Wegner habe ich damals als Rezensionsexemplar erhalten und gelesen. Mit Juvenal und Berenike zieht nun auch der dritte Teil in „Meine tägliche Dosis“ ein. Damit ist die Reihe komplett – und noch immer erinnere ich mich sehr gerne an diese bildgewaltige, paranormale Welt voller Werwölfe, Vampire, Lamia und großer Gefühle. 🖤 Der Fürst der Wölfe Lara Wegner Originaltitel: &#8212; Verlag: ‎ Sieben Verlag ISBN: ‎ 978-3941547438 Verkauft durch: Amazon Media EU S.à r.l. Erscheinungsdatum: 1. November 2011 Genre: Paranormale Historical-Romance Teil einer Serie: Die Söhne der Luna 1) Im Bann des Wolfes (Florine und Cassian de Garou) — Soweit ich weiß, gibt es das Buch nur noch als Print-Version, sowie als Hörbuch. 2) Die Braut des Wolfes (Aurora Braglia und Ruben de Garou) — Wenn ich richtig informiert bin, gibt es &#8222;Die Braut des Wolfes&#8220; nur noch als Print-Version. 3) Der Fürst der Wölfe (Berenike und Juvenal de Garou) — Diesen dritten Teil habe ich tatsächlich nur noch gebraucht im Onlinebuchhandel gefunden. 4) Spin Off: Mica (Eden und Mica &#8222;Der Goldene&#8220;) — Das Buch ist gebraucht sehr schwer zu haben. Jedenfalls nach meinen Recherchen, aber ich bin nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>Auch „Der Fürst der Wölfe – Söhne der Luna 3“ von Lara Wegner habe ich damals als Rezensionsexemplar erhalten und gelesen.<br />
Mit Juvenal und Berenike zieht nun auch der dritte Teil in „Meine tägliche Dosis“ ein.<br />
Damit ist die Reihe komplett – und noch immer erinnere ich mich sehr gerne an diese bildgewaltige, paranormale Welt voller Werwölfe, Vampire, Lamia und großer Gefühle.</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p><strong>Der Fürst der Wölfe<br />
</strong>Lara Wegner<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Originaltitel: </strong>&#8212;<br />
<strong>Verlag:</strong> ‎ Sieben Verlag<br />
<strong>ISBN:</strong> <span class="a-list-item"><span class="a-text-bold"> ‎ </span> 978-3941547438</span><br />
<strong>Verkauft durch</strong>: Amazon Media EU S.à r.l.<br />
<strong>Erscheinungsdatum</strong>: <span class="a-list-item">1. November 2011 </span><br />
<strong>Genre:</strong> Paranormale Historical-Romance</p>
<p><strong>Teil einer Serie:</strong> Die Söhne der Luna<br />
<span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-im-bann-des-wolfes/"><strong>1) Im Bann des Wolfes</strong></a> </span>(Florine und Cassian de Garou) — <span class="a-list-item"><strong>Soweit ich weiß, gibt es das Buch nur noch als Print-Version, sowie als Hörbuch.</strong> </span><br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-die-braut-des-wolfes/"><strong><span style="color: #800000;">2) Die Braut des Wolfes</span></strong></a> (Aurora Braglia und Ruben de Garou) — <span class="a-list-item"><strong>Wenn ich richtig informiert bin, gibt es &#8222;Die Braut des Wolfes&#8220; nur noch als Print-Version.</strong></span><br />
<span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-der-fuerst-der-woelfe/"><strong>3) Der Fürst der Wölfe</strong></a></span> (Berenike und Juvenal de Garou) — <span class="a-list-item"><strong>Diesen dritten Teil habe ich tatsächlich nur noch gebraucht im Onlinebuchhandel gefunden.</strong></span><br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-mica/"><span style="color: #800000;"><strong>4) Spin Off: Mica</strong></span></a> (Eden und Mica &#8222;Der Goldene&#8220;) — <strong>Das Buch ist gebraucht sehr schwer zu haben. Jedenfalls nach meinen Recherchen, aber ich bin nicht unfehlbar. 😉</strong></p>
<p><strong>Werbung — Ich habe &#8222;Der Fürst der Wölfe&#8220; damals als Rezensionsexemplar erhalten.</strong></p>
<p><strong>Klappentext</strong></p>
<div class="a-expander-content a-expander-partial-collapse-content" data-expanded="false">
<p style="text-align: justify;">Die Lamia Berenike hat das Gift ihrer Fänge verloren und fürchtet, zur Ausgestoßenen zu werden. Um sich zu beweisen, reist sie nach London, denn sie ist davon überzeugt, hat sie erst einmal einen Werwolf aus der uralten Sippe der Garou geschossen, wird ihr Volk über ihren Makel hinwegsehen. Doch jemand ist ihr zuvorgekommen. Gilian de Garou ist bereits tot, und sein Vater Juvenal, der größte Krieger und machtvolle Fürst der Werwölfe, ist auf der Suche nach dem Mörder. Berenike kann ihm nichts entgegensetzen, da nützt auch kein noch so gut durchdachter Mordplan. Als Berenike und Juvenal ins Visier eines gefährlichen Gegners geraten, sind sie plötzlich aufeinander angewiesen. Langsam wandelt sich ihre erbitterte Feindschaft in sündhafte Versuchung. Doch eine Verbindung zwischen Lamia und Werwolf ist undenkbar &#8230;</p>
</div>
<p><em>Quelle Klappentext und Cover:<a href="http://www.sieben-verlag.de/"> Sieben Verlag</a><br />
</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/S%C3%B6hne-Luna-03-F%C3%BCrst-W%C3%B6lfe/dp/3941547437/ref=sr_1_4?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=1HMFR5HIZTP8&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.0ZoDDRWn_jOnVzn6T2W8cdGLjDuUrMxaP2EjOyOfCb3EL65_vYj64aAk1od8M_-1f8HpB538Ge4BvhHnuMxDfuAP6F8yfJGh-XGjBQPyg7g.zw34QCQAa-W69K0vssOMvAvEUrX31mhZxJuvQ_1qeGs&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Lara+Wegner+die+S%C3%B6hne+der+Luna+3&amp;qid=1787736425&amp;s=books&amp;sprefix=lara+wegner+die+s%C3%B6hne+der+luna+3%2Cstripbooks%2C95&amp;sr=1-4"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56094" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/dose_728_soehnederluna_3.png" alt="Rezensionsdose Cover von Der Fürst der Wölfe von Lara Wegner Sieben Verlag 2011" width="347" height="545" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/dose_728_soehnederluna_3.png 347w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/dose_728_soehnederluna_3-191x300.png 191w" sizes="auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px" /></a></p>
<p><strong>Kas Bewertung</strong></p>
<p><a href="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-31883 alignnone" title="Sterne_5" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png" alt="Lara Wegner — Der Fürst der Wölfe" width="333" height="50" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png 333w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5-300x45.png 300w" sizes="auto, (max-width: 333px) 100vw, 333px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Berenike, die Tochter der mächtigen römischen Lamia Selene, hat einen Makel: Das Gift ihrer Fänge ist versiegt, seit sie von den Larvae gefangen genommen und in einen Kokon „gesponnen“ worden war. Um ein Zeichen zu setzen, dass sie trotzdem noch eine vollwertige Lamia ist, und um der „vermuteten“ Verbindung mit Tizzio, einem Werwolf, zu entgehen, macht sie sich – energisch, wie sie ist – auf nach London. Bewaffnet mit einem Katana und ihrem festen Willen, will sie den Werwolf Gillian de Garou töten.</p>
<p style="text-align: justify;">Juvenal, der Fürst der Werwölfe und Vater von Ruben, Cassian und Gillian de Garou, hat ein schweres Los zu tragen: den Tod seiner Gefährtin Sorscha, das Debakel um seine Tochter Alba und nun auch noch die dunkle Ahnung, dass etwas auf Gillian zukommen wird. Er macht sich also auf den Weg zu Gillian, der auf Rache an dem Vampir Branwyn sinnt. Denn Dorothy, Gillians Verlobte, ist in Liebe zu Branwyn entbrannt!</p>
<p style="text-align: justify;">Als Juvenal und Berenike in London ankommen, ist Gillian auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Ist es wirklich Branwyn, der hinter der Tat steckt, oder scheint eine Prophezeiung um den „Spiegel der Sonne“ wahr zu werden?</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz der Begebenheiten, die Juvenal und Berenike aufeinandertreffen lassen, kommen sich die beiden langsam näher. Berenike ist bereit, für ihre Liebe zu Juvenal zu kämpfen. Juvenal selbst ist sich noch nicht darüber im Klaren, dass Berenike sein Gegenstück ist – denn er hadert immer noch mit dem Tod seiner Alphawölfin Sorscha.</p>
<p style="text-align: justify;">Juvenal ist ein Held, auf dessen Schultern die Verantwortung seiner Stellung schwer lastet. Er ist ein starker Charakter und zu tiefer Liebe fähig. Was mich sehr gerührt hat, war sein Umgang mit dem Omegawolf Sancho, der Berenike sehr zugetan ist. Berenike ist eine Heldin, die trotz aller widrigen Umstände zu der tiefen Liebe steht, die sie für Juvenal empfindet. Auch entgegen den Wünschen der Lamia und Vampire.</p>
<p style="text-align: justify;">Mica, der Goldene, nimmt einen wichtigen Part rund um den „Spiegel der Sonne“ ein. In manchen Situationen musste ich ob seiner Äußerungen vor mich hingrinsen, wie zum Beispiel hier: <em>„Ihr beide fügt euch zusammen, wie ein Arsch auf einem Eimer. Kaum lasse ich euch aus den Augen, treibt ihr Unsinn! Was zur Hölle habt ihr euch dabei gedacht, mich in dieses dornige Loch zu schieben?“  </em>(Zitat entnommen aus dem hier rezensierten Buch &#8222;Der Fürst der Wölfe &#8211; Söhne der Luna 3&#8220; von Lara Wegner, Copyright by Sieben Verlag, Ober-Ramstadt, 2011)<em><br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;">Liebevoll sind auch die Charaktere der Mitspieler gezeichnet und wecken Sympathie oder auch Widerwillen. Vor allem mit Grishan hat die Autorin einen weiteren sympathischen und sehr vielversprechenden Charakter ins Geschehen geschickt. Von Mica ganz zu schweigen. ^^ Dieses Lesevergnügen rund um die „Söhne der Luna“ ist mir gerne fünf Sterne wert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz gefasst:</strong> <em>Und wieder hat Lara Wegner es geschafft, mich zu begeistern! Auch im dritten Teil der „Söhne der Luna“-Reihe, „Der Fürst der Wölfe“, entführt die Autorin ihre Leser in eine bildgewaltige, paranormale Welt und lässt sie am Geschehen rund um Juvenal und Berenike teilhaben.</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-50950 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Lara Wegner — Der Fürst der Wölfe" width="404" height="61" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S.</strong> Vampire, Werwölfe, Lamia und andere fantastische Gestalten haben es euch ebenso angetan? Dann schaut doch einmal bei <strong><a href="https://meinetaeglichedosis.de/mythologie-mit-augenzwinkern-von-vampiren-bis-gargoyles-mit-einem-klick-durch-die-wunderwelt/"><span style="color: #800000;">„Mythologie mit Augenzwinkern: Von Vampiren bis Gargoyles – Mit einem Klick durch die Wunderwelt!“</span></a></strong> vorbei. Dort findet ihr den Weg zu allerlei Beiträgen über Zentauren, Vampire, Feen, Sirenen und noch so manch anderes Wesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lara Wegner — Die Braut des Wolfes</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-die-braut-des-wolfes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 07:20:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Paranormales/Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Paranormal]]></category>
		<category><![CDATA[Werwölfe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meinetaeglichedosis.de/?p=56085</guid>

					<description><![CDATA[Auch „Die Braut des Wolfes &#8211; Söhne der Luna 2“ von Lara Wegner habe ich damals als Rezensionsexemplar erhalten und gelesen. Nach Cassian bekommt nun sein Bruder Ruben seinen Platz in „Meine tägliche Dosis“ – samt Hexen, Werwölfen, Vampiren und allerlei düsteren Gestalten. Eine atmosphärisch dichte Geschichte zwischen Rom und Paris, die mich damals erneut tief in die Welt der „Söhne der Luna“ hineingezogen hat. 🖤 Die Braut des Wolfes Lara Wegner Originaltitel: &#8212; Verlag: ‎ Sieben Verlag ISBN: 978-3941547179 Verkauft durch: Amazon Media EU S.à r.l. Erscheinungsdatum: 1. März 2011 Genre: Paranormale Historical-Romance Teil einer Serie: Die Söhne der Luna 1) Im Bann des Wolfes (Florine und Cassian de Garou) — Soweit ich weiß, gibt es das Buch nur noch als Print-Version, sowie als Hörbuch. 2) Die Braut des Wolfes (Aurora Braglia und Ruben de Garou) — Wenn ich richtig informiert bin, gibt es &#8222;Die Braut des Wolfes&#8220; nur noch als Print-Version. 3) Der Fürst der Wölfe (Berenike und Juvenal de Garou) — Diesen dritten Teil habe ich tatsächlich nur noch gebraucht im Onlinebuchhandel gefunden. 4) Spin Off: Mica (Eden und Mica &#8222;Der Goldene&#8220;) — Das Buch ist gebraucht sehr schwer zu haben. Jedenfalls nach meinen Recherchen, aber ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><strong><span style="color: #800000;">Auch „Die Braut des Wolfes &#8211; Söhne der Luna 2“ von Lara Wegner habe ich damals als Rezensionsexemplar erhalten und gelesen.</span><br />
<span style="color: #800000;">Nach Cassian bekommt nun sein Bruder Ruben seinen Platz in „Meine tägliche Dosis“ – samt Hexen, Werwölfen, Vampiren und allerlei düsteren Gestalten.</span><br />
<span style="color: #800000;">Eine atmosphärisch dichte Geschichte zwischen Rom und Paris, die mich damals erneut tief in die Welt der „Söhne der Luna“ hineingezogen hat.</span><br />
</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p><strong>Die Braut des Wolfes<br />
</strong>Lara Wegner<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Originaltitel: </strong>&#8212;<br />
<strong>Verlag:</strong> ‎ Sieben Verlag<br />
<strong>ISBN:</strong> <span class="a-list-item">978-3941547179</span><br />
<strong>Verkauft durch</strong>: Amazon Media EU S.à r.l.<br />
<strong>Erscheinungsdatum</strong>: <span class="a-list-item">1. März 2011 </span><br />
<strong>Genre:</strong> Paranormale Historical-Romance</p>
<p><strong>Teil einer Serie:</strong> Die Söhne der Luna<br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-im-bann-des-wolfes/"><strong><span style="color: #800000;">1) Im Bann des Wolfes</span></strong></a> (Florine und Cassian de Garou) — <span class="a-list-item"><strong>Soweit ich weiß, gibt es das Buch nur noch als Print-Version, sowie als Hörbuch.</strong> </span><br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-die-braut-des-wolfes/"><strong><span style="color: #800000;">2) Die Braut des Wolfes</span></strong></a> (Aurora Braglia und Ruben de Garou) — <span class="a-list-item"><strong>Wenn ich richtig informiert bin, gibt es &#8222;Die Braut des Wolfes&#8220; nur noch als Print-Version.</strong></span><br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-der-fuerst-der-woelfe/"><span style="color: #000000;"><strong><span style="color: #800000;">3) Der Fürst der Wölfe</span></strong></span></a> (Berenike und Juvenal de Garou) — <span class="a-list-item"><strong>Diesen dritten Teil habe ich tatsächlich nur noch gebraucht im Onlinebuchhandel gefunden.</strong></span><br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-mica/"><span style="color: #800000;"><strong>4) Spin Off: Mica</strong> </span></a>(Eden und Mica &#8222;Der Goldene&#8220;) — <strong>Das Buch ist gebraucht sehr schwer zu haben. Jedenfalls nach meinen Recherchen, aber ich bin nicht unfehlbar. 😉</strong></p>
<p><strong>Werbung — Ich habe &#8222;Die Braut des Wolfes&#8220; damals als Rezensionsexemplar erhalten.</strong></p>
<p><strong>Klappentext</strong></p>
<div class="a-expander-content a-expander-partial-collapse-content" data-expanded="false">
<p style="text-align: justify;">Aurora Braglia ist eine Hexe ohne erkennbare Fähigkeiten, dafür aber mit einem Fluch belegt, den ihre Zunft vor Generationen auf sich gezogen hat. Als die Gefährtin ihres Vormundes verschwindet, soll Aurora sie finden. Um Aurora das Risiko schmackhaft zu machen, wird ihr ein Beschützer und Gemahl in Aussicht gestellt: der Vagabund und Werwolf Ruben de Garou. Schnell stellt sich heraus, dass sich der Einzelgänger nicht freiwillig in die Rolle des Bräutigams gefügt hat. Obwohl sie das weiß, kann sich Aurora ihrem Schicksal nicht entziehen und wagt sich mit ihm in die nächtlichen Straßen von Rom. Dort wartet auf sie eine Bedrohung von ungeahntem Ausmaß. Der Fluch der Larvae. Ohne die Kraft und Liebe ihres Begleiters droht Aurora der Tod. Doch wie soll sie einen Werwolf erobern, der sein Herz verschließt?</p>
</div>
<p><em>Quelle Klappentext und Cover:<a href="http://www.sieben-verlag.de/"> Sieben Verlag</a><br />
</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/S%C3%B6hne-Luna-Die-Braut-Wolfes/dp/3941547178/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=1OMWD95969WBQ&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.0ZoDDRWn_jOnVzn6T2W8cdGLjDuUrMxaP2EjOyOfCb0BqLlux7BQtKiOq5Q3BzSvqAbGIweJFGU_r6eYaxrdR8wCWpdGj6SHmrpBxm6BPRBjTVuQMgSrKfMsH8IGC9xeo-siB20tb6R7UlmnF3PwqA.5hnCtQXsGW1TAD1hJeP6Md8nJHnqcmEvVJvEaxYukwQ&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Lara+Wegner+die+S%C3%B6hne+der+Luna+2&amp;qid=1787735020&amp;s=books&amp;sprefix=lara+wegner+die+s%C3%B6hne+der+luna+2%2Cstripbooks%2C203&amp;sr=1-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56086" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/dose_727_soehnederluna_2.png" alt="Rezensionsdose Cover von Die Braut des Wolfes von Lara Wegner Sieben Verlag 2011" width="347" height="545" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/dose_727_soehnederluna_2.png 347w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/dose_727_soehnederluna_2-191x300.png 191w" sizes="auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px" /></a></p>
<p><strong>Kas Bewertung</strong></p>
<p><a href="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-31883 alignnone" title="Sterne_5" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png" alt="Lara Wegner — Die Braut des Wolfes" width="333" height="50" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png 333w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5-300x45.png 300w" sizes="auto, (max-width: 333px) 100vw, 333px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Aurora Braglia ist die letzte Überlebende der Hexengilde der Braglia. Ein Kind der Luft, das eigentlich Wind und Wetter bestimmen kann. Doch bei Aurora liegt die Betonung auf eigentlich – jedenfalls vorerst.</p>
<p style="text-align: justify;">Ursprünglich dem Alphawolf Tizzio di Mannero als Gefährtin versprochen, wurde sie von diesem nach dem gewaltsamen Tod ihrer Eltern – verursacht durch die Larvae – in ein Kloster verbannt. Ohne elterliche, magische Anleitung ist Aurora nicht fähig, ihre Magie auszuüben, und glaubt letztendlich selbst, dass sie keinerlei magische Fähigkeiten besitzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Tizzio hat sich derweil – entgegen der Abmachung zwischen Braglia und di Mannero – mit Saphira verbunden. Doch Saphira ist verschwunden und Tizzio setzt alles daran, Aurora dafür zu gewinnen, nach ihr zu suchen. Er ist fest davon überzeugt, dass die Larvae – aus der römischen Religion stammende böse Geister – für Saphiras Verschwinden verantwortlich sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier kommt Ruben de Garou ins Spiel. Denn nur eines konnte Aurora – übrigens der Name der römischen Göttin der Morgenröte – aus den sicheren Mauern des Klosters locken: Tizzios Versprechen, für sie einen Mann zu finden, der bereit ist, Aurora, die Hexe, zu ehelichen und sie vor der Bedrohung durch die Larvae zu beschützen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ruben erklärt sich eher unfreiwillig – abgesehen von einer „erotischen“ Bezahlung – bereit, eine Art Scheinehe mit ihr einzugehen. Ehe und Kinder stehen dem Vagabunden und Schwerenöter eigentlich gar nicht im Sinn. Ruben ist schließlich nicht auf Geheiß seines Bruders Cassian – wir kennen ihn aus dem ersten Teil – nach Rom gereist, um zu heiraten, sondern um Mica, den Goldenen, dabei zu unterstützen, den fragilen Frieden zwischen Werwölfen und Vampiren zu bewahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch der Wolf in ihm hat definitiv anderes mit Aurora vor als die menschliche Seite Rubens.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie bereits im ersten Teil der <em>„Söhne der Luna“</em>-Reihe von Lara Wegner alias Antonia Munoz wird der Leser geradezu in diese magische Welt aus Hexen, Lamia, Larvae, Vampiren und Werwölfen hineingesaugt.</p>
<p style="text-align: justify;">Man schleicht mit Aurora und Ruben durch die nächtlichen Straßen Roms auf der Suche nach den Larvae. Rumpelt in Micas Kutsche über das holprige Pariser Kopfsteinpflaster und sieht Selena, eine Lamia und Micas Mutter, mit tizianrotem, wallendem Haar und schwarzem Kleid über die Fliesen ihres Palazzos schweben.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Eifersucht der jungen Lamia Brenike auf ihren Bruder Mica ist ebenso gegenwärtig wie der Markierungsduft Rubens, der den Raum mit Harz- und Holzduft erfüllt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz gefasst:</strong> <em>Die Welt, die Lara Wegner aus Mythischem, Geschichtlichem, Paranormalem und Erotischem erschafft, verführt den Leser geradezu dazu, in ihr zu bleiben. Für diesen atmosphärisch dichten Roman vergebe ich gerne fünf Punkte.</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-50950 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Lara Wegner — Die Braut des Wolfes" width="404" height="61" /></p>
<p><strong>P.S.</strong> Wer gerne mehr über paranormale Wesen lesen möchte, darf seine Lesenase gerne in <a href="https://meinetaeglichedosis.de/mythologie-mit-augenzwinkern-von-vampiren-bis-gargoyles-mit-einem-klick-durch-die-wunderwelt/"><strong><span style="color: #800000;">Mythologie mit Augenzwinkern: Von Vampiren bis Gargoyles – Mit einem Klick durch die Wunderwelt! </span></strong></a> stecken. Von dort aus geht es weiter zu diversen Beiträgen über Vampire, Gargoyles, Faune, Zentauren, Feen und wie sie alle heißen. Viel Spaß beim Stöbern.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lara Wegner — Im Bann des Wolfes</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-im-bann-des-wolfes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 08:48:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Paranormales/Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Paranormal]]></category>
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					<description><![CDATA[„Im Bann des Wolfes“ von Lara Wegner habe ich vor Jahren als Rezensionsexemplar erhalten und gelesen. Die Reihe ist mir bis heute in Erinnerung geblieben. Weil die „Söhne der Luna“ einfach viel zu schade sind, um in meinem alten Rezensionsarchiv zu schlummern, ziehen nun alle Teile in „Meine tägliche Dosis“ ein. Den Anfang macht Cassians und Florines Geschichte: historisch, paranormal, sinnlich und ein fantastisches Leseerlebnis. 🖤 Im Bann des Wolfes Lara Wegner Originaltitel: &#8212; Verlag: ‎ Sieben Verlag ISBN: 978-3940235879 Verkauft durch: Amazon Media EU S.à r.l. Erscheinungsdatum: 1. April 2010 Genre: Paranormale Historical-Romance Teil einer Serie: Die Söhne der Luna 1) Im Bann des Wolfes (Florine und Cassian de Garou) — Soweit ich weiß, gibt es das Buch nur noch als Print-Version, sowie als Hörbuch. 2) Die Braut des Wolfes (Aurora Braglia und Ruben de Garou) — Wenn ich richtig informiert bin, gibt es &#8222;Die Braut des Wolfes&#8220; nur noch als Print-Version. 3) Der Fürst der Wölfe (Berenike und Juvenal de Garou) — Diesen dritten Teil habe ich tatsächlich nur noch gebraucht im Onlinebuchhandel gefunden. 4) Spin Off: Mica (Eden und Mica &#8222;Der Goldene&#8220;) — Das Buch ist gebraucht sehr schwer zu haben. Jedenfalls nach meinen Recherchen, aber ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>„Im Bann des Wolfes“ von Lara Wegner habe ich vor Jahren als Rezensionsexemplar erhalten und gelesen. Die Reihe ist mir bis heute in Erinnerung geblieben.<br />
Weil die „Söhne der Luna“ einfach viel zu schade sind, um in meinem alten Rezensionsarchiv zu schlummern, ziehen nun alle Teile in „Meine tägliche Dosis“ ein.<br />
Den Anfang macht Cassians und Florines Geschichte: historisch, paranormal, sinnlich und ein fantastisches Leseerlebnis.</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p><strong>Im Bann des Wolfes<br />
</strong>Lara Wegner<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Originaltitel: </strong>&#8212;<br />
<strong>Verlag:</strong> ‎ Sieben Verlag<br />
<strong>ISBN:</strong> <span class="a-list-item">978-3940235879</span><br />
<strong>Verkauft durch</strong>: Amazon Media EU S.à r.l.<br />
<strong>Erscheinungsdatum</strong>: <span class="a-list-item">1. April 2010 </span><br />
<strong>Genre:</strong> Paranormale Historical-Romance</p>
<p><strong>Teil einer Serie:</strong> Die Söhne der Luna<br />
<span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-im-bann-des-wolfes/"><strong>1) Im Bann des Wolfes</strong></a> </span>(Florine und Cassian de Garou) — <span class="a-list-item"><strong>Soweit ich weiß, gibt es das Buch nur noch als Print-Version, sowie als Hörbuch.</strong> </span><br />
<span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-die-braut-des-wolfes/"><strong>2) Die Braut des Wolfes</strong></a> </span>(Aurora Braglia und Ruben de Garou) — <span class="a-list-item"><strong>Wenn ich richtig informiert bin, gibt es &#8222;Die Braut des Wolfes&#8220; nur noch als Print-Version.</strong></span><br />
<span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-der-fuerst-der-woelfe/"><strong>3) Der Fürst der Wölfe</strong></a> </span>(Berenike und Juvenal de Garou) — <span class="a-list-item"><strong>Diesen dritten Teil habe ich tatsächlich nur noch gebraucht im Onlinebuchhandel gefunden.</strong></span><br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/lara-wegner-mica/"><span style="color: #800000;"><strong>4) Spin Off: Mica</strong></span></a> (Eden und Mica &#8222;Der Goldene&#8220;) — <strong>Das Buch ist gebraucht sehr schwer zu haben. Jedenfalls nach meinen Recherchen, aber ich bin nicht unfehlbar. 😉</strong></p>
<p><strong>Werbung — Ich habe &#8222;Im Bann des Wolfes&#8220; damals als Rezensionsexemplar erhalten.</strong></p>
<p><strong>Klappentext</strong></p>
<div class="a-expander-content a-expander-partial-collapse-content" data-expanded="false">
<p style="text-align: justify;">In Madame Chrysanthemes Haus werden die Wünsche und Sehnsüchte der Höflinge des Königs nach Laster und Sinnlichkeit mit höchster Professionalität erfüllt. Nicht zuletzt verdankt das exklusive Etablissement seinen hervorragenden Ruf der jungen Florine, die als rechte Hand der Chefin die Geschäfte führt. Nachdem Florine jedoch versehentlich den Werwolf Cassian de Garou aus einer höchst prekären Situation befreit hat, gerät ihr Leben völlig aus den geregelten Bahnen. Der Clan der Werwölfe führt einen Jahrtausende alten Kampf gegen einen Gegner, der auch den Vampiren zu schaffen macht. Eine alte Fehde verhindert jedoch ein gemeinsames Vorgehen der Werwölfe und Vampire gegen den Feind. Florine gerät in diesen Schmelztiegel aus Macht und Ehre, der sie fast zerreißt. Denn auch ihr Schicksal ist in die Ereignisse verwoben und sie muss sich Tatsachen stellen, die sie nie vermutet hätte. Hinzu kommt, dass ein mächtiger Vampir Anspruch auf sie erhebt, ebenso wie der nicht minder gefährliche Cassian de Garou.</p>
</div>
<p><em>Quelle Klappentext und Cover:<a href="http://www.sieben-verlag.de/"> Sieben Verlag</a><br />
</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/S%C3%B6hne-Luna-Band-Bann-Wolfes/dp/3940235873/ref=cm_cr_srp_d_product_top?ie=UTF8"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56080" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/dose_726_soehnederluna_1.png" alt="Rezensionsdose mit Cover von Im Bann des Wolfes von Lara Wegner Sieben Verlag 2010" width="347" height="545" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/dose_726_soehnederluna_1.png 347w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/dose_726_soehnederluna_1-191x300.png 191w" sizes="auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px" /></a></p>
<p><strong>Kas Bewertung</strong></p>
<p><a href="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-31883 alignnone" title="Sterne_5" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png" alt="Lara Wegner — Im Bann des Wolfes" width="333" height="50" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png 333w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5-300x45.png 300w" sizes="auto, (max-width: 333px) 100vw, 333px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wir befinden uns zur Zeit König Ludwigs XV. von Frankreich, also im 18. Jahrhundert. Die Geschichte beginnt in Versailles, einem Vorort von Paris, in einem von Madame Chrysantheme geführten Kurtisanenhaus. Ein Ort, der seinen Besuchern keine Wünsche offenlässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Florine wurde einst als Findelkind in das Haus von Madame Balbeuf gebracht. Mit neun Jahren floh sie, da das Leben dort kaum zu ertragen war. Hunger. Kälte. Beißende Armut. Sterbende Kinder.</p>
<p style="text-align: justify;">Madame Chrysantheme nahm die kleine Florine als Kammerzofe auf. Florine nutzte ihre Zeit gut und ist nun – neun Jahre später – das, was man die rechte Hand von Madame Chrysantheme nennen kann. Ein wahres Organisationstalent, wenn es um die professionelle Gestaltung von Festivitäten aller Art geht, die in Chrysanthemes Haus stattfinden. Auch unter den Höflingen ist sie hoch angesehen. Doch hinter Florines augenscheinlicher Normalität verbirgt sich ein außergewöhnliches Geheimnis.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf einem von Florine organisierten Fest gerät sie unverhofft in eine lebensgefährliche Situation und rettet Cassian de Garou das Leben. Cassian ist ein typischer, dominanter Alpha und einer der drei Söhne von Juvenal, einem hochrangigen Fürsten eines uralten Werwolfgeschlechts. Er vertreibt sich nur allzu gerne die Zeit mit dem schönen Geschlecht und ist entsprechend überrumpelt, als er sich ungewöhnlich stark zu Florine und ihrem außergewöhnlichen Duft hingezogen fühlt. Sie entspricht so gar nicht seinem sonstigen Geschmack, was Frauen betrifft.</p>
<p style="text-align: justify;">Nichtsdestotrotz trägt Cassian de Garou schwer daran, dass der Vollmond einmal im Monat seinen Tribut verlangt: Die Bestie, die in Cassian lebt, will mit aller Gewalt nach draußen. Und ich spreche hier nicht von einem „harmlosen“ Wolf.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Gegenspieler Cassians ist Mica „der Goldene“ – Herr über die Vampire von Paris. Er hat sich aus seinem Leben als Oberhaupt zurückgezogen, weil er seine über alles geliebte Frau Marie an die Namenlosen verloren hat. Mica hält sich von allem fern, bis er, eingefädelt durch seinen Handlanger Saint-Germain, mit Florine zusammentrifft. Mit Florine hält für Mica plötzlich wieder das Leben Einzug.</p>
<p style="text-align: justify;">Florine wird durch ihr beherztes Handeln in einen Kampf hineingezogen, dessen Ausmaße sie nicht erfassen kann. Sie glaubt weder an Werwölfe noch an Vampire oder an deren gemeinsamen Feind: die Namenlosen, die aus den Katakomben von Paris kommen und Angst und Schrecken verbreiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch beherzt, wie Florine nun einmal ist, stellt sie sich immer wieder scheinbar ausweglosen Situationen. Sie sagt all denen den „Kampf“ an, die sich ihr in den Weg stellen. Egal ob Juvenal, Mica, Cassian, die Bestien oder die Namenlosen. In ihrer Brust schlägt das Herz einer Kriegerin.</p>
<p style="text-align: justify;">Lara Wegner ist mit<em> „Im Bann des Wolfes“</em> ein absolut lesenswerter Einstieg in die paranormale Reihe „Söhne der Luna“ gelungen. Die Autorin hat eine außerordentlich fesselnde Art zu schreiben. Sie schafft in diesem Roman eine Atmosphäre, die ihresgleichen sucht. Man wird als Leser durch ihre wundervoll bildhafte Sprache förmlich in die Geschichte hineingezogen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hatte das Gefühl, als würde ich im Kino sitzen und mir „Im Bann des Wolfes“ ansehen. Gekonnt hat Lara Wegner den Spannungsbogen mit Romantik, Spannung, Mysteriösem und sinnlichen erotischen Momenten bestückt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz gefasst:</strong> <em>„Im Bann des Wolfes“ ist ein 357 Seiten langes, fantastisches Leseerlebnis. Könnte ich sechs Punkte verteilen – diese historisch-paranormale Erzählung würde sie bekommen.</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-50950 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Lara Wegner — Im Bann des Wolfes" width="404" height="61" /></p>
<p style="text-align: justify;">P.S. Habt ihr Lust auf ein wenig mehr<em> Historical Romance,</em> bzw. warum mich das Genre immer wieder packt? Dann habe ich hier etwas für euch: <a href="https://meinetaeglichedosis.de/warum-ich-mich-so-gern-in-historical-romances-verliere/" rel="bookmark"><span style="color: #800000;"><strong>Warum ich mich so gern in Historical Romances verliere.</strong> </span> </a>Habt viel Spaß damit. ^^</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kathleen E. Woodiwiss — Shanna</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/kathleen-e-woodiwiss-shanna/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 13:50:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Lords & Ladies]]></category>
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					<description><![CDATA[„Shanna“ von Kathleen E. Woodiwiss ist ein großer, dramatischer Historical-Romance-Klassiker voller Stolz, Leidenschaft und Abenteuer. Zwischen London, karibischer Kulisse und gefährlichen Verwicklungen trifft eine eigensinnige Heldin auf einen Helden, der viel zu charmant ist, um vergessen zu werden. Altmodisch, opulent und herrlich übertrieben – aber genau deshalb bis heute ein echtes Romance-Erlebnis. &#160; Shanna Kathleen E. Woodiwiss Originaltitel: Shanna Verlag: Goldmann Verlag ISBN: 978-3442410903 Erscheinungsdatum: 1. Januar 1996 Genre: Historical Romance Teil einer Serie: &#8211; Klappentext &#8211; eigene Zusammenfassung London um 1750 Shanna, Tochter eines reichen Plantagenbesitzers, will sich den Heiratsplänen ihres Vaters entziehen und greift zu einem gewagten Plan. Sie heiratet heimlich Ruark Beauchamp, einen jungen Mann aus guter Familie, der wegen Mordes zum Tode verurteilt wurde. Für Shanna scheint die Sache einfach: Ein Ehemann auf dem Papier, bald eine Witwe in Freiheit. Doch Ruark ist längst nicht so leicht aus ihrem Leben zu entfernen, wie sie gehofft hat. Seine Flucht wird zum Beginn einer abenteuerlichen, gefährlichen und leidenschaftlichen Geschichte voller Intrigen, Stolz und unwiderstehlicher Anziehung. Quelle Cover: Goldmann Verlag Kas Bewertung „Shanna“ von Kathleen E. Woodiwiss ist ein historischer Romance-Klassiker, der nicht kleckert, sondern sehr eindeutig klotzt. Mit Gefängnismauern, falschen Erwartungen, verletztem Stolz, karibischer Kulisse, Abenteuer, Gefahr, Seefahrerflair [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>„Shanna“ von Kathleen E. Woodiwiss ist ein großer, dramatischer Historical-Romance-Klassiker voller Stolz, Leidenschaft und Abenteuer. Zwischen London, karibischer Kulisse und gefährlichen Verwicklungen trifft eine eigensinnige Heldin auf einen Helden, der viel zu charmant ist, um vergessen zu werden. Altmodisch, opulent und herrlich übertrieben – aber genau deshalb bis heute ein echtes Romance-Erlebnis.</strong></em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Shanna<br />
</strong>Kathleen E. Woodiwiss<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Originaltitel:</strong> Shanna<br />
<strong>Verlag:</strong> <span class="a-list-item">Goldmann Verlag</span><br />
<strong>ISBN:</strong> 978-3442410903<br />
<strong>Erscheinungsdatum:</strong> <span class="a-list-item">1. Januar 1996</span><br />
<strong>Genre:</strong> Historical Romance</p>
<p><strong>Teil einer Serie:</strong> &#8211;</p>
<p><strong>Klappentext &#8211; eigene Zusammenfassung<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>London um 1750</strong><br />
Shanna, Tochter eines reichen Plantagenbesitzers, will sich den Heiratsplänen ihres Vaters entziehen und greift zu einem gewagten Plan. Sie heiratet heimlich Ruark Beauchamp, einen jungen Mann aus guter Familie, der wegen Mordes zum Tode verurteilt wurde. Für Shanna scheint die Sache einfach: Ein Ehemann auf dem Papier, bald eine Witwe in Freiheit. Doch Ruark ist längst nicht so leicht aus ihrem Leben zu entfernen, wie sie gehofft hat. Seine Flucht wird zum Beginn einer abenteuerlichen, gefährlichen und leidenschaftlichen Geschichte voller Intrigen, Stolz und unwiderstehlicher Anziehung.</p>
<p><em>Quelle Cover: Goldmann Verlag<br />
</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/Shanna-Roman-Goldmann-Allgemeine-Reihe/dp/3442410908"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54974" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/dose_710_shanna.png" alt="Kathleen E. Woodiwiss — Shanna" width="347" height="545" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/dose_710_shanna.png 347w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/dose_710_shanna-191x300.png 191w" sizes="auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px" /></a></p>
<p><strong>Kas Bewertung</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-31883" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png" alt="Kathleen E. Woodiwiss — Shanna" width="333" height="50" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5.png 333w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_5-300x45.png 300w" sizes="auto, (max-width: 333px) 100vw, 333px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Shanna“</em> von Kathleen E. Woodiwiss ist ein historischer Romance-Klassiker, der nicht kleckert, sondern sehr eindeutig klotzt. Mit Gefängnismauern, falschen Erwartungen, verletztem Stolz, karibischer Kulisse, Abenteuer, Gefahr, Seefahrerflair und einer Liebesgeschichte, die sich weder von gesellschaftlichen Regeln noch von Vernunft besonders beeindrucken lässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Mittelpunkt steht Shanna, eine junge Erbin, die sich in einer ziemlich verzwickten Lage befindet. Sie braucht einen Ehemann, aber bitte ohne die lästige Konsequenz, diesen Ehemann anschließend auch wirklich in ihrem Leben haben zu müssen. Praktisch, wenn sich dafür ein zum Tode verurteilter Mann anbietet. Unpraktisch, wenn dieser Mann Ruark Beauchamp ist und sich das Schicksal nicht im Geringsten an Shannas sorgfältig zurechtgelegten Plan hält. Denn Ruark ist nicht nur deutlich lebendiger, als ihr lieb sein dürfte, sondern auch viel zu anziehend, viel zu beharrlich und viel zu schwer aus dem Herzen zu verbannen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und ja, Shanna selbst ist keine Heldin, die man durchgehend knuddeln möchte. Im Gegenteil. Sie kann verwöhnt, stur, naiv, eigensinnig und wahnsinnig anstrengend sein. Manchmal möchte man sie sanft an den Schultern nehmen, manchmal weniger sanft, und ihr zuflüstern: Mädchen, jetzt reiß dich bitte zusammen. Gleichzeitig ist genau das ein Teil des Reizes. Shanna ist nicht von Anfang an die reife, einsichtige Liebesheldin, die alles richtig macht. Sie wächst in diese Geschichte hinein. Sie stolpert, verdrängt, wehrt sich, verletzt und begreift erst nach und nach, was Ruark ihr wirklich bedeutet. Diese Entwicklung macht sie nicht immer sympathisch, aber interessant. Und gerade weil sie so viele Ecken, Kanten und emotionale Scheuklappen hat, wirkt ihre Wandlung am Ende umso spürbarer.</p>
<p style="text-align: justify;">Ruark dagegen ist eine vollkommen andere Kategorie Mann. Einer dieser historischen Romance-Helden, bei denen man sehr schnell versteht, warum Lesende auch Jahrzehnte später noch mit glänzenden Augen seinen Namen nennen. Er ist charmant, klug, leidenschaftlich, gefährlich genug für Herzklopfen und gleichzeitig erstaunlich geduldig mit einer Frau, die ihm das Leben wirklich nicht leicht macht. Man könnte sagen: Ruark leidet schöner, liebt hartnäckiger und verzeiht großzügiger, als es für den Blutdruck der Leserin gut ist. Er ist einer dieser Helden, bei denen man während des Lesens gelegentlich denkt: Shanna, Schätzchen, falls du ihn nicht möchtest, es gäbe da sicher eine lange Warteliste.</p>
<p style="text-align: justify;">Was <em>„Shanna“</em> besonders macht, ist aber nicht nur die Liebesgeschichte, sondern dieses enorme Gefühl von Weite. Das Buch bleibt nicht brav in einem Salon sitzen und lässt zwei Menschen über Teetassen hinweg schmachten. Nein, diese Geschichte will hinaus. Von düsteren Londoner Gassen geht es über den Atlantik, auf eine karibische Insel, auf Schiffe, in gefährliche Situationen und später noch in eine wildere, rauere Welt. Dadurch fühlt sich <em>„Shanna“</em> weniger wie eine reine Liebesgeschichte an, sondern eher wie ein großes historisches Abenteuer mit sehr viel Herzklopfen im Gepäck. Es gibt Gefahren, Intrigen, Flucht, Geheimnisse, Nebenfiguren, Schauplätze und diese herrlich dramatische Atmosphäre, bei der man merkt: Hier durfte Romance noch episch sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Kathleen E. Woodiwiss schreibt dabei nicht nüchtern, knapp oder modern reduziert. Ihr Stil ist üppig, bildreich, die Sprache dem Zeitkolorit angepasst und eindeutig ein Kind seiner Zeit. Wer minimalistische Sätze, schnelles Tempo und schlichte Dialoge bevorzugt, könnte hier zwischendurch die Augenbraue heben. Aber wer sich auf diese Sprache einlässt, bekommt genau dieses große Kopfkino, das historische Romances so wunderbar machen können. Alles wirkt opulent: die Kulissen, die Kleidung, die Gefühle, die Konflikte, die Leidenschaft. Man riecht förmlich die salzige Luft, hört das Rascheln der Stoffe und sieht Ruark vermutlich viel zu gut vor sich.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich merkt man dem Buch an, dass es ein Klassiker ist. Figurenbilder, Dynamiken und manche romantische Zuspitzung entsprechen nicht unbedingt dem, was man heute in einer modernen Romance erwarten würde. Auch Shannas Verhalten kann Geduld kosten, und Ruarks fast grenzenlose Hingabe wirkt stellenweise wie ein romantischer Fiebertraum. Aber genau darin liegt auch der Reiz dieser alten, großen Historicals: Sie sind nicht vorsichtig. Sie sind dramatisch, überbordend, sinnlich, manchmal widerspenstig und sehr überzeugt von ihrer eigenen Wucht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz gefasst:</strong> <em>„Shanna“ ist groß, altmodisch, dramatisch und stellenweise herrlich übertrieben. Ja, ich finde durchaus kritische Worte für dieses Buch, aber das ändert nichts daran, dass es für mich ein echter Evergreen ist und trotzdem volle Punkte bekommt. Eine Romance, die nicht leise anklopft, sondern mit wehenden Röcken, pochendem Herzen und einem Ruark Beauchamp im Gepäck die Tür aufstößt.</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-54766" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance.png" alt="Historical Romance Historical Banner Buchvorstellung" width="435" height="185" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S.</strong> Wenn euch <em>„Shanna“</em> jetzt wieder Lust auf große Gefühle in historischen Kulissen gemacht hat, habe ich noch ein bisschen weiterführenden Lesestoff für euch. Denn Historical Romance kann so viel mehr sein als nur raschelnde Kleider, strenge Gesellschaftsregeln und dramatische Blicke über Ballsäle hinweg, auch wenn ich genau das natürlich sehr liebe. In meinem Artikel 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/warum-ich-mich-so-gern-in-historical-romances-verliere/"><span style="color: #800000;"><strong data-start="446" data-end="506">„Warum ich mich so gern in Historical Romances verliere“</strong></span></a> erzähle ich ausführlicher, warum mich dieses Genre immer wieder so zuverlässig erwischt. Wer es etwas rauer, schottischer und mit mehr Highlander-Herzklopfen mag, findet vielleicht in 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/highlander-herzklopfen-und-eskapismus-warum-ich-die-schottischen-helden-liebe/"><span style="color: #800000;"><strong data-start="691" data-end="777">„Highlander, Herzklopfen und Eskapismus – Warum ich die schottischen Helden liebe“</strong> </span></a>den nächsten passenden Abstecher. Und falls ihr eher neugierig seid, wie sich moderne Serienadaptionen historischer Liebesgeschichten schlagen, schaut gern auch in mein Serienregal zu 👉 <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/bridgerton-julia-quinns-buchreihe-vs-serie-meine-kritik-zur-netflix-adaption/">„Bridgerton“: Julia Quinns Buchreihe vs. Serie – meine Kritik zur Netflix-Adaption</a></strong></span> hinein. Vielleicht findet ihr dort direkt die nächste historische Eskapismus-Dosis für eure Leseliste.</p>
<p style="text-align: justify;">Sofern eure Lesenase nun noch mehr Lust auf Historical-Romance-Klassiker bekommen hat, verlinke ich euch hier außerdem zwei weitere Rezensionen: 👉<strong><span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/johanna-lindsey-im-taumel-der-herzen/"> „Johanna Lindsey – Im Taumel der Herzen“</a> </span></strong>und 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/julie-garwood-die-braut-des-normannen/"><span style="color: #800000;"><strong>„Julie Garwood – Die Braut des Normannen“.</strong></span></a> Beide führen euch noch einmal mitten hinein in jene großen, dramatischen, manchmal herrlich überzeichneten Liebeswelten, in denen Gefühle selten leise auftreten und historische Kulissen genau den richtigen Hauch Eskapismus liefern.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum ich mich so gern in Historical Romances verliere</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/warum-ich-mich-so-gern-in-historical-romances-verliere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 16:55:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Buchvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Themenwelten]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Manchmal reicht schon ein raschelndes Kleid, ein viel zu stolzer Earl und eine Gesellschaftsregel, die dringend gebrochen werden möchte, damit mein Leserherz hellwach wird. Warum Historical Romances für mich wie Märchen für Erwachsene sind, weshalb ich Zweckehen, Skandale und mürrische Dukes so liebe und warum ein einziger Blick über den Handschuhrand manchmal mehr Knistern hat als jede moderne Knutschszene, erzähle ich euch hier.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende! Ich habe mir für diesen Beitrag ein paar Historicals herausgesucht, die ich persönlich fast alle mit 5 von 5 Sternen bewertet habe. Nicht als vollständige Genre-Liste (da würde ich ja morgen noch dasitzen) *fg* sondern als kleine Verlockung für alle, die vielleicht bisher noch nicht so recht wussten, ob historische Liebesromane etwas für sie sind. Vielleicht ist ja genau eines dieser Bücher, bzw. die kurze Zusammenfassung der jeweiligen Historical Romance, ja der kleine Schubs in Richtung Ballsaal, Kutsche, Skandal, Duke oder Earl. Die passenden Rezensionen findet ihr jeweils direkt unter den Abschnitten, immer nach dem Fingerzeig: 👉 Historical Romance und ich Und damit wären wir auch schon mittendrin in der Frage, warum mich diese Geschichten überhaupt so zuverlässig erwischen. Denn manchmal möchte man beim Lesen einfach nur für ein paar Stunden die Realität vergessen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Manchmal reicht schon ein raschelndes Kleid, ein viel zu stolzer Earl und eine Gesellschaftsregel, die dringend gebrochen werden möchte, damit mein Leserherz hellwach wird. Warum Historical Romances für mich wie Märchen für Erwachsene sind, weshalb ich Zweckehen, Skandale und mürrische Dukes so liebe und warum ein einziger Blick über den Handschuhrand manchmal mehr Knistern hat als jede moderne Knutschszene, erzähle ich euch hier.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="431" data-end="1007">Ich habe mir für diesen Beitrag ein paar Historicals herausgesucht, die ich persönlich fast alle mit <em>5 von 5 Sternen</em> bewertet habe. Nicht als vollständige Genre-Liste (da würde ich ja morgen noch dasitzen)<strong> *fg* </strong>sondern als kleine Verlockung für alle, die vielleicht bisher noch nicht so recht wussten, ob historische Liebesromane etwas für sie sind. Vielleicht ist ja genau eines dieser Bücher, bzw. die kurze Zusammenfassung der jeweiligen Historical Romance, ja der kleine Schubs in Richtung Ballsaal, Kutsche, Skandal, Duke oder Earl. Die passenden Rezensionen findet ihr jeweils direkt unter den Abschnitten, immer nach dem Fingerzeig: 👉</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1009" data-end="1887"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Historical Romance und ich</strong></span><br />
Und damit wären wir auch schon mittendrin in der Frage, warum mich diese Geschichten überhaupt so zuverlässig erwischen. Denn manchmal möchte man beim Lesen einfach nur für ein paar Stunden die Realität vergessen. Und genau dann kommt sie daher: diese Historical Romance, für mich persönlich sehr gerne auch angesiedelt in der Regency-Ära. Also mit raschelnden Kleidern, viel zu strengen Gesellschaftsregeln, Herren mit fragwürdiger Selbstbeherrschung, <strong>*mit den wimpern klimpert*</strong>, Damen mit sehr wachem Geist und einer Liebe, die sich grundsätzlich nicht dafür interessiert, ob sie gerade passend, erlaubt oder gar standesgemäß ist.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1009" data-end="1887">Wobei meine persönliche Einstiegsdroge in die Historical Romance gar nicht nur aus Regency-Bällen, Dukes und Earls bestand. Damals waren es auch Klassiker wie die weltberühmte historische Romanreihe „Angélique“ von Anne Golon oder die historischen LiRos aus der Feder von Kathleen E. Woodiwiss, etwa<em> „Shanna“,</em> <em>„Wohin der Sturm uns trägt“</em> und <em>„Wie eine Rose im Winter“.</em> Diese großen, dramatischen, schwelgerischen Liebesgeschichten haben vermutlich schon früh dafür gesorgt, dass ich bis heute empfänglich bin für stolze Herren, eigensinnige Heldinnen, Standesunterschiede, Skandale und all die herrlich umständlichen Wege bis zum Happy End.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1009" data-end="1887">Denkt an dieser Stelle doch an Benedict Bridgerton! Er verliebt sich auch in ein vermeintliches Hausmädchen, sowohl in <em>„seinem“</em> Buch, als auch in der Netflix-Adaption. Sofern ihr die Bridgertons noch nicht kennt, könnt ihr hier tiefer eintauchen:</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1009" data-end="1887">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/bridgerton-julia-quinns-buchreihe-vs-serie-meine-kritik-zur-netflix-adaption/"><span style="color: #800000;"><strong>„Bridgerton“: Julia Quinns Buchreihe vs. Serie – meine Kritik zur Netflix-Adaption </strong></span></a><em>Im Serienregal nehme ich die Netflix-Adaption von Julia Quinns „Bridgertons“ bissig-liebevoll unter die Lupe und vergleiche Buchreihe und Serie miteinander. Dabei geht es um prächtige Ballszenen, große Abweichungen, moderne Themen und die Frage, wie viel vom ursprünglichen Buchstoff am Ende noch übrig bleibt. </em><strong>🖤</strong><em><br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Von Bällen, Blicken und verbotenen Gefühlen</strong></span><br />
Ich gebe es offen zu: Ich habe ein Herz für Regency-Geschichten. Für rauschende Bälle, verstohlene Blicke über Fächer hinweg, Kutschenfahrten, Bibliotheken voller Geheimnisse, arrangierte Ehen mit Herzklopfen-Nachwirkung und Helden, die anfangs gern so tun, als hätten sie Gefühle nur vom Hörensagen kennengelernt. <strong>*hüstelt dezent und etwas von wegen schwerenöter vor sich hin murmelt*</strong> Natürlich nur, bis ihnen die passende Heldin begegnet und ihr Herz auf den Kopf stellt. Ein Herz, von dem sie bisher dachten, es würde einer verhunzelten Walnuss gleichen. <strong>*lacht*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/elizabeth-hoyt-die-stuermische-begegnung-der-lady/"><span style="color: #800000;"><strong>Elizabeth Hoyt — Die stürmische Begegnung der Lady </strong></span></a><em>In „Die stürmische Begegnung der Lady“ kehrt Reynaud St. Aubyn nach sieben traumatischen Jahren zurück und muss um seinen Titel, seinen Verstand und seinen Platz in der Welt kämpfen. An seiner Seite steht Lady Beatrice, klug, mitfühlend und politisch engagiert, die hinter seiner rauen Fassade den verletzten Mann erkennt. Elizabeth Hoyt liefert damit einen düsteren, fesselnden Abschluss der „Legend of the Four Soldiers“-Reihe voller Spannung, Schmerz, Leidenschaft und alter Bekannter. </em><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Wenn ein einziger Tanz schon skandalös ist</span></strong></span><br />
Was mich an Historical Romances so packt, ist dieses herrliche Zusammenspiel aus Abstand und Nähe. Die Welt ist weit genug von meiner entfernt, um sich wie eine kleine Flucht anzufühlen. Keine Handys, keine E-Mails, keine Paketboten, die genau dann klingeln, wenn man mit nassen Haaren und einem alten Shirt durch den Flur schlurft. Stattdessen gibt es Regeln, Etikette, Standesdünkel, Familienpflichten, Erbschaftsfragen, Skandale und diese wunderbar dramatische Möglichkeit, dass ein einziger Tanz bereits den gesellschaftlichen Puls in gefährliche Höhen treiben kann. Walzer sind aber auch skandalös, nicht wahr? <strong>*ggg*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">👉<span style="color: #800000;"> <a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/elizabeth-hoyt-zwischen-suende-und-sinnlichkeit/"><strong>Elizabeth Hoyt — Zwischen Sünde und Sinnlichkeit </strong></a><span style="color: #000000;"><em> „Zwischen Sünde und Sinnlichkeit“ ist der Titel des Hitoricals, in dem Bridget Crumb als entschlossene Haushälterin auf den ebenso gefährlichen wie faszinierenden Duke of Montgomery trifft, dessen dunkle Vergangenheit endlich ans Licht kommt. Elizabeth Hoyt verbindet opulente Historical-Romance-Atmosphäre mit menschlichen Abgründen, Sinnlichkeit und Spannung rund um die grausamen Machenschaften der „Lords of Chaos“. Ein intensiver, fesselnder Band der „Maiden Lane“-Reihe, der Montgomerys Figur erschreckend verständlich macht. </em><strong>🖤</strong></span></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54766" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance.png" alt="Historical Romance Historical Banner Buchvorstellung" width="2172" height="724" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance.png 2172w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance-300x100.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance-1024x341.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance-768x256.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance-1536x512.png 1536w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance-2048x683.png 2048w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/banner_historicalromance-750x250.png 750w" sizes="auto, (max-width: 2172px) 100vw, 2172px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Dabei ist gerade das Enge dieser Welt oft der Grund, warum die Gefühle so groß wirken. Wenn nicht jeder einfach sagen kann: „Hey, ich mag dich, lass uns Kaffee trinken gehen“, bekommt jedes Wort Gewicht. Ein Blick wird zur Offenbarung. Eine Berührung am Handschuh kann mehr Knistern auslösen als anderswo eine komplette Knutschszene im Regen. Okay, okay, es gibt auch Knutschszenen in Büchern, die in der Gegenwart spielen und einem glatt den Boden unter den Füßen wegziehen, ich sage nur: <a href="https://meinetaeglichedosis.de/jay-crownover-entfesselte-sehnsucht-the-point-i/"><span style="color: #800000;"><strong>Jay Crownover — „The Point: Entfesselte Sehnsucht“</strong></span></a>. Doch zurück zum Thema: Wenn zwei Figuren durch Stand, Ruf, Pflicht, Familie oder Vergangenheit voneinander getrennt werden, dann lehnt sich mein inneres Leserherz sehr interessiert nach vorne und flüstert: „Na los. Macht es kompliziert. Ich habe Zeit.“</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Zweckehen, Skandale und vertraglich unzuverlässige Herzen</strong></span><br />
Natürlich leben Historical Romances auch von ihren Tropes. Gib mir eine Zweckehe, bei der beide felsenfest behaupten, es ginge nur um Vernunft, Besitz, Schutz oder gesellschaftliche Schadensbegrenzung, und ich sitze schon mit glänzenden Augen da. Denn wir wissen doch alle, wie das läuft: Erst werden klare Regeln aufgestellt. Kein Gefühl. Keine Eifersucht. Keine nächtlichen Gespräche. Kein sehnsüchtiges Herumstehen vor Schlafzimmertüren. Und spätestens nach fünf Kapiteln ist alles hinfällig, weil Herzen bekanntermaßen nicht besonders vertragstreu sind.</p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/clannon-miller-earl-of-night/"><span style="color: #800000;"><strong>Clannon Miller — Earl of Night </strong></span></a><em>Madeleine, kurz Maddy genannt ist die Tochter eines spielsüchtigen Squire namens Sir Henry Stewart, der es vorzieht in London sein Hab- und Gut zu verspielen, anstatt sich um die Belange des heimatlichen Gutshofes zu kümmern. So ist es für Maddy selbstverständlich an allen Ecken und Enden auszuhelfen. Sie ist absolut nicht kapriziös, steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden und ist ein unwahrscheinlich sympathischer, lieber Mensch. Umso schwerer trifft es die junge Frau, dass ihr Vater nicht einmal davor Halt macht, sie als Einsatz bei einem Spiel einzubringen. Wie nicht anders zu erwarten, verliert Sir Henry seine Tochter an keinen Anderen als den mysteriösen John Sutton, Earl of Dunlow. </em><strong>🖤</strong><em><br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Wenn Worte wie Degen klirren</strong></span><br />
Auch Enemies to Lovers funktioniert in historischen Settings für mich besonders gut. Wenn Familienfehden, politische Spannungen, verletzter Stolz oder alte Missverständnisse zwischen den Figuren stehen, entsteht diese knisternde Mischung aus Widerstand und Anziehung. Zwei Menschen, die sich eigentlich nicht ausstehen können, aber trotzdem jedes Gespräch führen, als würden sie mit Worten Degen kreuzen. Ach, ich liebe das. Besonders dann, wenn man schon sehr früh merkt: Die beiden hassen sich nicht halb so sehr, wie sie gern behaupten. Sie sind nur beleidigt, weil ihr Herz ihnen nicht vorher eine schriftliche Ankündigung geschickt hat.</p>
<p>👉<a href="https://meinetaeglichedosis.de/inka-loreen-minden-ein-duke-auf-abwegen/"><span style="color: #800000;"><strong> Inka Loreen Minden — Ein Duke auf Abwegen </strong></span></a><em>Diana Montague und William „Quinn“ Quintrell sind zwei vom Leben gezeichnete Figuren, deren anfängliche Feindseligkeit sich langsam in knisternde Anziehung verwandelt. Inka Loreen Minden verbindet sinnliche Historical Romance mit Spannung, Halbwelt-Atmosphäre, detektivischen Elementen und glaubwürdig recherchierten Details. Ein fesselnder Band der „Geheimnisvolle Lords“-Reihe voller Romantik, Gefahr und emotionaler Ecken und Kanten.</em> <strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>Mürrische Dukes, Schwerenöter und verletzliche Herzen</strong></span><br />
Und dann wären da die Figuren. Diese wunderbaren, manchmal herrlich überzeichneten, manchmal erstaunlich verletzlichen Romantypen. Der mürrische Duke, der angeblich niemanden braucht und natürlich ein riesiges Anwesen voller emotionaler Altlasten besitzt. Der Lebemann, der glaubt, jede Frau mit einem Lächeln, einem Kompliment und einem schiefgelegten Kopf aus dem Konzept bringen zu können, bis er an eine gerät, die seine Tricks längst aus Büchern kennt. Der schweigsame Wissenschaftler, der mit Menschen wenig anfangen kann, aber plötzlich feststellt, dass eine kluge Frau gefährlicher sein kann als jede Formel. Oder der heimliche Intellektuelle, der nach außen den perfekten Gentleman, Soldaten oder Schurken gibt, während tief in ihm ein ganzer Sack voller Sehnsucht wohnt.</p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/loretta-chase-eine-verfuehrerisch-unnahbare-lady/"><span style="color: #800000;"><strong>Loretta Chase — Eine verführerisch unnahbare Lady  </strong></span></a><em>Darius Carsington wird von seinem Vater nach Cheshire verbannt, wo er ein heruntergekommenes Landgut auf Vordermann bringen soll – und ausgerechnet dort auf Lady Charlotte Hayward trifft, die mit allen Mitteln einer Ehe entgehen will. Loretta Chase erzählt eine berührende, kluge und wunderbar intensive Annäherung zwischen zwei Menschen, die voreinander keine Rolle spielen müssen. „Eine verführerisch unnahbare Lady“ überzeugt weniger durch hohe Erotik, dafür umso mehr durch Gefühl, Vertrauen, leisen Humor und echtes Dahinschmelz-Potenzial.</em> <strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/lisa-valdez-rendezvous-mit-einem-verfuehrer/"><span style="color: #800000;"><strong>Lisa Valdez — Rendezvous mit einem Verführer  </strong></span></a><em>Eine zufällige Begegnung im Crystal Palace entfacht zwischen Passion und Mark eine verbotene Anziehung, die schnell weit über eine heimliche Liaison hinausgeht. Lisa Valdez erzählt mit „Rendezvous mit einem Verführer“ eine Historical Romance voller Sinnlichkeit, emotionaler Wucht, Schmerz, Pflichtgefühl und großer Leidenschaft. Ein heißes, intensives Leseerlebnis, das unter die Haut geht und seinem Titel mehr als gerecht wird. </em><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Heldinnen mit Verstand, Tee und eigenem Willen</strong></span><br />
Ganz besonders liebe ich allerdings die Heldinnen, die nicht brav in das passen, was ihre Zeit von ihnen erwartet. Die Leserinnen. Die Denkerinnen. Die Blaustrümpfe. Die Frauen, die auf einem Ball lieber eine Bibliothek entdecken würden als einen Ehemann. Die lieber diskutieren, forschen, lesen, beobachten und sich ihre eigenen Gedanken machen, statt dekorativ am Rand zu stehen und auf Bewunderung zu warten. Solche Heldinnen haben bei mir sofort einen Fuß in der Tür. Vielleicht auch beide. Und vermutlich sitzen sie fünf Minuten später bereits mit einer Tasse Tee auf meinem imaginären Sofa.</p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/amanda-quick-nur-ein-earl-kann-helfen/"><span style="color: #800000;"><strong>Amanda Quick — Nur ein Earl kann helfen </strong></span></a><em>Beatrice Poole und Leo Drake, der exzentrische Earl von Monkcrest, liefern sich in „Nur ein Earl kann helfen“ herrlich spritzige Wortgefechte, während sie einem mystischen Schatz auf der Spur sind. Amanda Quick verbindet Regency-Romance, Abenteuer, Humor und wohlplatzierte Sinnlichkeit zu einem charmanten Lesevergnügen. Ein mitreißender Reihenauftakt voller Knistern, Spannung und klassischem Historical-Charme.</em> <strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54769" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/historicalromance_subsi-lou.png" alt="Kutschfahrt Earl und Lady Regency Ära SUBsi-Lou Vogelschiss" width="1448" height="1086" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/historicalromance_subsi-lou.png 1448w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/historicalromance_subsi-lou-300x225.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/historicalromance_subsi-lou-1024x768.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/historicalromance_subsi-lou-768x576.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/historicalromance_subsi-lou-750x563.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1448px) 100vw, 1448px" /><em><strong>Was für ein anständiger Regency-Ausflug das werden sollte. Und dann sitzt die Lady beinahe auf dem Schoß des Earls, während ihm eine Taube auch noch gepflegt auf den Gehrock kackt.<br />
Tja, Earl hin oder her; dem Vogel war der Adelstitel offensichtlich scheißegal. So viel also zur aristokratischen Würde bei einer offenen Kutschfahrt durch den Hyde Park.<br />
Nun gut, SUBsi-Lou scheint das alles herzlich wenig zu jucken. Hauptsache, das Buch ist gut. *bahahaha*<br />
</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Geistige Augenhöhe ist manchmal heißer als ein nasses Hemd</strong></span><br />
Das ist für mich einer der schönsten Reize dieser Geschichten: Wenn die Liebe nicht nur über körperliche Anziehung erzählt wird, sondern über geistige Augenhöhe. Über Gespräche. Über Streitgespräche. Über gemeinsame Geheimnisse, geteilte Bücher, nächtliche Debatten, verbale Schlagabtausche und den Moment, in dem ein Mann begreift, dass diese Frau nicht erobert werden will wie ein hübsches Schmuckstück, sondern verstanden werden muss. Hach, wie schööön. Da kann ein einziger Satz manchmal mehr Schmelz und Knistern verursachen als zehn entblößte Oberkörper. Wobei ich gegen Letztere natürlich auch nicht grundsätzlich Einspruch einlege. Man ist ja offen für Vielseitigkeit, nee. Wer mag, darf sich an dieser Stelle gerne an die Netflix-Szene erinnern, als Anthony Bridgerton aus dem Wasser steigt und sich das nasse Hemd über seinen ansehnlichen Oberkörper spannt.  Hier könnt ihr Viscount Anthony Bridgerton näher kennenlernen:</p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/julia-quinn-wie-bezaubert-man-eine-viscount/"><span style="color: #800000;"><strong>Julia Quinn — Wie bezaubert man einen Viscount? </strong></span></a><em>Kate Sheffield will ihre jüngere Schwester Edwina vor dem berüchtigten Viscount Anthony Bridgerton schützen – und gerät dabei selbst immer stärker in den Bann des Mannes, den sie eigentlich ablehnt. Julia Quinn erzählt in „Wie bezaubert man einen Viscount“ eine amüsante, spritzige Historical Romance voller Wortgefechte, Esprit und knisternder Anziehung. Besonders Kate und Anthony machen diesen zweiten Bridgerton-Band zu einem herzerfrischenden Lesevergnügen.</em> <strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Happy Ends für erwachsene Märchenseelen</strong></span><br />
Historical Romances sind für mich aber nicht nur hübsche Kleider und stolze Herren. Sie sind auch Märchen für Erwachsene in dem am Ende dieses wunderbare Versprechen steht, dass all das Chaos, all die Missverständnisse, all die Pflichtgefühle und schmerzhaften Umwege zu etwas führen, das sich total richtig anfühlt. Ich sage nur eines: Happy End und das findet man natürlich auch bei den beiden letzten Historicals, die ich euch hier verlinke, nämlich:</p>
<p style="text-align: justify;">👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/annabelle-anders-wie-man-eine-sitzengelassene-braut-gewinnt/"><span style="color: #800000;"><strong>Annabelle Anders — Wie man eine sitzengelassene Braut gewinnt </strong></span></a><em>Lady Felicity Brightley verliert nach Jahren des Wartens ihren vermeintlich sicheren Bräutigam – und findet ausgerechnet in Mantis, Viscount Manningham-Tissiton, einen Mann, der sie wirklich sieht. Annabelle Anders erzählt eine gefühlvolle Historical Romance mit einem sanften Riesen, einer erwachenden Heldin, romantischen Momenten, Sinnlichkeit und einer Prise Spannung. „Wie man eine sitzengelassene Braut gewinnt“ lebt vor allem von seinen ungemein sympathischen Protagonisten und echter Herzenswärme. </em><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;">👉<span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/julie-garwood-eine-bezaubernde-braut/"><strong>Julie Garwood — Eine bezaubernde Braut </strong></a></span><em>Gillian wächst im Schatten von Intrigen, Machtgier und einer verschwundenen Schatulle auf, bis sie Jahre später eine gefährliche Aufgabe erfüllen muss. An ihrer Seite steht ausgerechnet Brodick Buchanan, ein mürrischer, ruppiger Highlander mit großem Herzen. Julie Garwood verbindet in „Eine bezaubernde Braut“ Romantik, Spannung, Humor und Highlander-Charme zu einem echten Wohlfühl-Keeper. </em><strong>🖤</strong><em><br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Warum es mich immer wieder in Kutschen, Bibliotheken und Ballsaaldramen zieht</span></strong></span><br />
Und genau deshalb versinke ich so gern in Historical Romances. Sie geben mir Abstand vom Alltag und schenken mir beim Lesen Drama mit Herz. Egal, ob im Regency, in den Highlands, im viktorianischen Herrenhaus, auf der mittelalterlichen alten Burg, auf dem Landgut, in der Kutsche, in einer Bibliothek oder in irgendeinem dunklen Flur, in dem zwei Menschen ein Gespräch führen, das ganz sicher nicht so harmlos ist, wie sie behaupten: Ich bin dabei mit der festen Überzeugung, dass ein gutes LiRo-Märchen manchmal genau das ist, was eine erwachsene Seele braucht.</p>
<p>In diesem Sinne, Eure heute mal historicalisch unterwegse</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p><strong>P.S. Hätte eine gewisse klatschsüchtige Feder namens Mrs. Crackenthorpe im „Female Tatler“ über den „Fleck auf dem Frack des Earls“ berichtet, hätte sie vermutlich notiert …<br />
</strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;" data-start="68" data-end="93"><span style="font-family: book antiqua, palatino, serif; font-size: 14pt;"><em>Geneigte Leserinnen und Leser,</em></span></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="95" data-end="593"><span style="font-family: book antiqua, palatino, serif; font-size: 14pt;"><em>was zunächst wie ein höchst gesitteter Ausflug durch den Hyde Park anmutete, entwickelte sich binnen weniger Augenblicke zu einem Schauspiel, das selbst die steifsten Fächer der feinen Gesellschaft in hektische Bewegung versetzt hätte. Denn nicht nur fand sich Lady A. in einer Nähe zum Earl of R. wieder, die man bei Tageslicht und offener Kutsche durchaus als kühn bezeichnen darf — nein, auch ein gefiederter Bewohner Londons fühlte sich offenbar bemüßigt, einen eigenen Beitrag zur Szene zu leisten.</em></span></p>
<p><span style="font-family: book antiqua, palatino, serif; font-size: 14pt;"><em>So traf es den Gehrock des Earls mit jener schonungslosen Gleichgültigkeit, die nur die Natur gegenüber Titeln, Vermögen und tadellos gebundenen Halstüchern aufbringen kann. Dem Vogel war der Adelstitel offensichtlich einerlei.</em></span></p>
<p><span style="font-family: book antiqua, palatino, serif; font-size: 14pt;"><em>Während die aristokratische Würde also einen deutlich sichtbaren Fleck davontrug, zeigte sich ein gewisses buchlesendes grünes Monster von diesem Skandal gänzlich unbeeindruckt. Es las weiter. Denn wahrlich: Ist das Buch gut genug, kann selbst ein befleckter Earl die Lektüre nicht stören.</em></span></p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Warum ich mich so gern in Historical Romances verliere" width="373" height="54" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle „Kutschfahrt mit SUBsi-Lou“ und  Bildquelle „Historical Romance-Banner“:<br />
Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.<br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/heldensalon-ruben-marquis-de-bounville/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 18:23:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Fiktive Charaktere]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Romance]]></category>
		<category><![CDATA[HeldenSalon]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ein mittelalterlicher Marquis, ein schlecht gelaunter Bücherdrachen und ein Glas Piment, das eindeutig stärker war als geplant. Ruben de Bounville betritt den HeldenSalon. Standesbewusst, misstrauisch und mit mehr Drohkulisse als höfischer Zurückhaltung. Es wurde hitzig, feucht und verdammt unterhaltsam.&#8220; Geneigte Lesende, ich glaube, ich brauche erst einmal einen kräftigen Schluck Kaffee. Oder roten Süßwein. Oder beides. Denn heute erwartet der HeldenSalon einen Gast, bei dem selbst Hektor vorsorglich die Schwingen ausgebreitet hat und SUBsi-Lou ihr rotes Lieblingsbuch besonders fest an sich drückt. Ruben, Marquis de Bounville, gibt sich die Ehre. Ja, genau der Ruben. Der scharfkantige Marquis aus Ria Wolfs „Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“. Ein Mann aus dem Frankreich des Jahres 1186, um den sich düstere Gerüchte ranken, dessen Ruf alles andere als kuschelig ist und der vermutlich eher Befehle erteilt, als höflich um einen zweiten Kaffee zu bitten. Wobei … Kaffee kennt er ja noch gar nicht. Heiliges Kanonenrohr, worauf habe ich mich da bloß eingelassen? Und wie spreche ich mit dem Kerl überhaupt? Mittelhoch-irgendwas? So, wie mir der Schnabel gewachsen ist? Grundgütiger! Nachdem ich in meiner Buchvorstellung ein kleines, standesgemäßes Bittgesuch an den Marquis verfasst hatte, erreichte mich — wie Ihr wisst — eine Antwort [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><span style="color: #800000;"><strong>&#8222;Ein mittelalterlicher Marquis, ein schlecht gelaunter Bücherdrachen und ein Glas Piment, das eindeutig stärker war als geplant. </strong></span></em><br data-start="127" data-end="130" /><em><span style="color: #800000;"><strong>Ruben de Bounville betritt den HeldenSalon. Standesbewusst, misstrauisch und mit mehr Drohkulisse als höfischer Zurückhaltung. </strong></span></em><br data-start="257" data-end="260" /><em><span style="color: #800000;"><strong>Es wurde hitzig, feucht und verdammt unterhaltsam.&#8220;</strong></span></em><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33717 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/04/Stempel_Spoilerspuren.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="135" height="114" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/04/Stempel_Spoilerspuren.png 350w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/04/Stempel_Spoilerspuren-300x256.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/04/Stempel_Spoilerspuren-285x240.png 285w" sizes="auto, (max-width: 135px) 100vw, 135px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">ich glaube, ich brauche erst einmal einen kräftigen Schluck Kaffee. Oder roten Süßwein. Oder beides. Denn heute erwartet der HeldenSalon einen Gast, bei dem selbst Hektor vorsorglich die Schwingen ausgebreitet hat und SUBsi-Lou ihr rotes Lieblingsbuch besonders fest an sich drückt. Ruben, Marquis de Bounville, gibt sich die Ehre.</p>
<p style="text-align: justify;">Ja, genau der Ruben. Der scharfkantige Marquis aus Ria Wolfs „Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“. Ein Mann aus dem Frankreich des Jahres 1186, um den sich düstere Gerüchte ranken, dessen Ruf alles andere als kuschelig ist und der vermutlich eher Befehle erteilt, als höflich um einen zweiten Kaffee zu bitten. Wobei … Kaffee kennt er ja noch gar nicht. Heiliges Kanonenrohr, worauf habe ich mich da bloß eingelassen? Und wie spreche ich mit dem Kerl überhaupt? Mittelhoch-irgendwas? So, wie mir der Schnabel gewachsen ist? Grundgütiger!</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem ich in meiner Buchvorstellung ein kleines, standesgemäßes Bittgesuch an den Marquis verfasst hatte, erreichte mich — wie Ihr wisst — eine Antwort <a href="https://meinetaeglichedosis.de/der-marquis-de-bounville-hat-geantwortet-und-der-heldensalon-entstaubt-die-pastetenplatten/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; auf Pergament</strong></span></a>. Eine Antwort, die zwischen Hochmut, Neugier und einer erstaunlichen Schwäche für Honiggebäck, gefüllte Pasteten und roten Süßwein schwankte. Natürlich konnte ich danach schlecht so tun, als hätte ich diese Einladung nicht ernst gemeint.</p>
<p style="text-align: justify;">Apropos Süßwein: Ich habe gelesen, dass es sich dabei womöglich um einen roten Piment gehandelt haben könnte. Der wurde anno dazumal mit Honig und Gewürzen aufgepeppt! Hallo? Findet heute mal einen roten Piment. Ergo habe ich selbst einen angesetzt. *hicks. schmeckt gut* Ein schlichter, dunkler Merlot wurde dazu mit Honig, Zimt, Nelken, Ingwer und einem Hauch Pfeffer zu einem süßen Piment veredelt. Sollte der Marquis darüber die Nase rümpfen, darf Hektor ihn streng ansehen oder ihm Feuer unterm Hintern machen. Je nachdem. <strong>LOL</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54435" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="325" height="540" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut.png 325w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut-181x300.png 181w" sizes="auto, (max-width: 325px) 100vw, 325px" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Ein Klick auf die Dose führt euch direkt zur Buchrezension!</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Bei meinen Vorbereitungen schoss zudem eine ganz andere Frage auf mich zu: Wie soll Marquis de Bounville von 1186 nach 2026 kommen? Da kommt Ria Wolf ins Spiel. Zum Glück gibt es in ihrer Prota-WG jemanden, der bei diesem zeitreisetechnischen Problem helfen kann: Adrian aus <a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-keltische-naechte-ii/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; „Keltische Nächte 2“</strong></span></a>. Der gute Mann ist in der Lage, Zeitportale zu öffnen. Ich hoffe nur, Adrian liefert ihn nicht mitten auf meinem Couchtisch ab. Oder direkt neben Hektor. <strong>*himmel bewahre*</strong> Oder mit gezücktem Schwert.</p>
<p style="text-align: justify;">Also habe ich den HeldenSalon vorbereitet. Honiggebäck steht bereit, gefüllte Blätterteig Pasteten mit Ricotta-Spinat-Füllung oder Vanillepudding warten auf ihren Einsatz. Keine Ahnung, ob er lieber Süßes oder Deftiges zu sich nehmen möchte; dass er Käse mag, weiß ich aus seiner Geschichte. Hektor habe ich nochmals eindringlich darauf hingewiesen, dass ein Marquis mit herrschergewohntem Auftreten nicht automatisch als Kampfansage zu werten ist. Es knistert plötzlich in der Luft.</p>
<p style="text-align: justify;">Oh.<br />
Oh nein.<br />
Ich glaube, das ist das Zeitportal.<br />
<strong>*richtet hastig die kissen auf dem heldensofa und wischt unsichtbaren staub vom tisch und wirft hektor einen mahnenden blick zu*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende, wenn ich gleich nicht mehr antworten kann, wurde ich entweder standesgemäß ignoriert, streng gemustert oder von einem mittelalterlichen Marquis für zu neugierig befunden.<br />
Es klopft nicht.  Natürlich nicht<br />
Stattdessen bildet sich plötzlich aus dem Glas Wasser, das ich für mich auf den Tisch gestellt habe, ein rotierender Wasserring. Ein kalter Hauch streicht über den Tisch, die Flamme der Kerze zuckt, und Hektor gibt hinter mir ein tiefes, äußerst unzufriedenes Grollen von sich. Der Wasserring wächst zu erschreckender Mannshöhe an und verharrt rotierend über dem Parkett.<br />
Dann tritt ein Mann aus dem schimmernden Kreis. Groß. Dunkel. Stolz wie eine ganze Burganlage auf zwei Beinen. Mein lieber Herr Gesangsverein. Sein Blick gleitet über den Salon, über Hektor, über die Pasteten, über mich, und für einen winzigen Moment frage ich mich, ob ich vielleicht doch besser eine Rüstung angezogen hätte, anstatt des weißen T-Shirts und meiner obligatorischen Jeans-Latzhose. Ich schlucke, setze das freundlichste Lächeln auf und neige ehrerbietig den Kopf. Zumindest hoffe ich, dass es ehrerbietig aussieht und nicht wie der verzweifelte Versuch, meine roten Chucks vor seinem Blick zu verstecken.  Der Ring fällt in sich zusammen, platscht auf den Fußboden und schlängelt sich langsam in das Glas zurück.</p>
<p>„Hochwohlgeborener Marquis de Bounville … willkommen im HeldenSalon.“</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ruben, der Marquis de Bounville neigt flüchtig den Kopf.  “Hüterin des HeldenSalons, habt Dank für die Einladung.”<br />
Sein Blick schweift sogleich abschätzend zu Hektor.  “Es heißt, Drachen wären nur Legenden. So muss ich Euch wohl eher Hüterin des letzten Drachen nennen. Und mir gefiel der Gedanke nicht, nur ohne Waffen das Portal durchschreiten zu können. Doch irgendwas findet sich immer, was man als solche nutzen kann.”<br />
Zieht die Handschuhe aus, klopft mit dem Fingerknöchel gegen Hektors Wange und streicht dann über ein paar Schuppen. “ Er ist wahrhaftig, keine Illusion. Interessant. Sitz! Drache! Willst du nicht einen Zahn oder ein Auge verlieren.”</p>
<p style="text-align: justify;">Das hat er jetzt nicht getan und gesagt oder? Schnell husche ich zu Hektor, der bereits die Zähne fletscht, während schwarze Rauchwolken und Feuerfunken aus seinen Nüstern quillen. Wenn Blicke töten könnten. Ich stelle mich auf die Zehenspitzen, ziehe seinen Kopf zu mir herunter und flüstere: „Es ist besser, du wartest draußen.“  „Und dich mit dem Typen alleine lassen? Keine Chance, Ka!“  „Doch, du gehst, sonst ist es mit der Wochenration Cookies vorbei … Außerdem, er muss sich erst … ähm … akklimatisieren.“</p>
<p style="text-align: justify;">Der Blick des Marquis trifft auf SUBsi-Lou.  “Possierlich. Steckt da ein beschriebenes Pergament zwischen den Zähnen? Gebt Ihr ihm nicht genug zu fressen? Füttert es mit Mäusen oder Hühnern, dann leiden keine Folianten.”<br />
Schnell zische ich Hektor zu: „Nimm SUBsi-Lou mit, bevor sie ihn in die Wade beißt!“ Mürrisch klemmt sich Hektor SUBsi unter den Arm und marschiert wütend zur Türe hinaus. Bevor er sie hinter sich zuknallt, dreht er sich zu Ruben, Marquis de Bounville um und knurrt: „Krümm ihr auch nur ein Haar und ich hänge dich an die nächste Zinne!&#8220; Er blickt zu mir. &#8222;Ich warte direkt vor der Tür.“</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-54458" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/hektor_und_ruben-1.png" alt="Bücherdrache Hektor Ruben Marquis de Bounville HeldenSalon Interview" width="505" height="734" /><br />
<strong><em>Wenn ein mittelalterlicher Marquis auf einen schlecht gelaunten Bücherdrachen trifft,<br />
hält selbst der HeldenSalon kurz den Atem an.</em><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ruben bedenkt ihn nur mit einem warnenden Blick und streift dann gänzlich unbeeindruckt durch den Salon. Er streicht über einige Buchrücken, mustert mit einem Anflug von Respekt die Menge der Bücher und nimmt schließlich den kleinen Globus auf. Als der zu leuchten beginnt, lässt er ihn erschrocken fallen.  „Magie! Man verschwieg mir, dass Ihr Hexenwerk betreibt!“  Mit einem wütenden Blick fährt er herum. &#8222;Bin ich hier, um einer neuen Prophezeiung gewahr zu werden? Wenn sie droht, mir Sibilla zu nehmen, verschweigt es besser, sonst breche ich Euch das Genick noch bevor Ihr das letzte Wort gesprochen habt!“<br />
Er sieht mich in Erwartung einer Erklärung an. (Während ich noch nach Worten suche, schreitet er langsam weiter, entdeckt Hektors Schachbrett und setzt einen Zug mit einem Bauern. „Wenigstens etwas vertraut Scheinendes ist in dieser Welt geblieben.&#8220; Seufzt und geht zum Tresen.</p>
<p style="text-align: justify;">Für einen winzigen Moment vergesse ich, wie Atmen funktioniert. Genick brechen? Wegen eines leuchtenden Globus? Ich werfe einen hektischen Blick zur Tür, hinter der Hektor garantiert jedes Wort gehört hat und vermutlich bereits überlegt, ob „an die nächste Zinne hängen“ nicht doch zu milde wäre.<br />
Langsam hebe ich beide Hände, als würde ich mich einem scheuenden Pferd nähern. Oder einem mittelalterlichen Marquis mit ausgeprägtem Prophezeiungstrauma. Letzteres trifft es vermutlich besser.<br />
„Marquis“, sage ich so ruhig wie möglich, obwohl mein Herz gerade panisch Polka tanzt, „das ist kein Hexenwerk. Jedenfalls keines, das Euch oder Sibilla betrifft. Das ist ein Globus. Ein Weltmodell. Ein sehr kleines, sehr harmloses Weltmodell mit Licht.“ Kurz sehe ich zu dem gefallenen Globus, dann wieder zu ihm.<br />
„Er leuchtet nur, weil Menschen meiner Zeit merkwürdige Dinge mögen. Einschließlich kleiner Weltkugeln mit Licht.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Weltkugel? Wer hat solchen Humbug erdacht? Die Welt ist eine Scheibe, das weiß ein jeder. Und dieses Licht ist magisch, ohne Zweifel. Es ist keine Kerze darin und auch nicht die Sonne. Beginnt unsere Bekanntschaft also nicht mit Lügen, Hüterin! Steht besser zu Eurem Hexentreiben. Solange Ihr es nicht an mir erprobt, ist mir das einerlei.“</p>
<p style="text-align: justify;">Da ich nicht weiß, ob er mir den Kopf mit bloßen Händen abreißen könnte und mir mein Leben lieb ist, beschließe ich, die Sache mit der Kugel, der Scheibe und dem Licht nicht weiter zu vertiefen. „Wie Ihr wünscht, Marquis. Dann einigen wir uns darauf, dass dieses kleine Ding absolut harmlose neuzeitige Magie ist, über die jeder Mensch des Jahres 2026 verfügt und Euch weder verflucht noch verhext.“<br />
Nervös und die Hände vor dem Bauch ringend beobachte ich den mittelalterlichen Mann und lasse meinen Blick über ihn wandern. In seinem dunklen Haar blitzen ab und an rötliche Lichter auf. Ruben trägt ein dunkles, eng geschnittenes Gewand, das weniger nach höfischer Bequemlichkeit als nach einem Mann aussieht, der jederzeit bereit ist, vom Gespräch in den Kampf zu wechseln. Der schwere Stoff schmiegt sich an seine Schultern und Arme, schmale Borten säumen Kragen, Kanten und Ärmel. Über einer Schulter liegt ein wadenlanger, dunkelgrüner Mantel mit goldbestickter Borte, der bei jeder Bewegung herrschaftlich mitschwingt und ungefähr so dezent wirkt wie der Mann selbst: nämlich gar nicht. Seine Haltung, diese Selbstverständlichkeit, mit der er meinen Salon inspiziert, als würde er gleich entscheiden, ob er ihn einnimmt oder gnädig duldet, lassen mich für einen Moment vergessen, dass ich hier eigentlich die Gastgeberin bin.</p>
<p style="text-align: justify;">Ruben streicht mit den Fingern über den Tresen, betrachtet die Espressomaschine, als habe sie ihn persönlich beleidigt, und greift dann nach einer der kleinen Tassen. „Wozu dient dieses seltsame Gerät?“, fragt er, ohne mich anzusehen.<br />
„Das“, sage ich und versuche, nicht zu hastig zu klingen, „ist eine Kaffeemaschine.“<br />
Er wendet den Kopf zu mir. „Eine Kriegsmaschine?“<br />
„Kaffee, nicht Krieg.“ Ich hebe beschwichtigend beide Hände. „Obwohl manche Menschen ohne Kaffee durchaus kriegerisch werden können. Ich zum Beispiel. Wenn Ihr möchtet, bereite ich Euch das Getränk zu.“<br />
Er betrachtet mich einen Moment lang schweigend. Dann gleitet sein Blick weiter zum Tisch, auf dem Honiggebäck, Blätterteig-Pasteten und der Piment bereitstehen.<br />
Ich folge seinem Blick und nutze die Gelegenheit, bevor er auf die Idee kommt die Espressomaschine auf ihre Kampftauglichkeit zu prüfen. „Vielleicht“, beginne ich vorsichtig, „wäre es angenehmer, wenn Ihr Platz nehmt. Der Piment ist mit Honig, Zimt, Nelken, Ingwer und einem Hauch Pfeffer bereitet. Ich habe mir sagen lassen, dass ein Mann Eures Standes dünnen Wein vermutlich als persönliche Beleidigung auffassen würde.“<br />
Das wirkt. Sein Blick kehrt zu mir zurück. Prüfend. Abschätzend. „Ihr habt Euch bemüht“, sagt er.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich bemühe mich immer, meine Gäste nicht zu vergiften.“</p>
<p>„Beruhigend.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Nicht wahr?“ Zuckt da gerade sein rechter Mundwinkel nach oben?</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Anwendung von Gift scheint demnach auch in dieser Zeit noch üblich.“ Unverhofft vorsichtig stellt er die kleine Tasse auf den Tresen zurück, nimmt stattdessen ein Weinglas auf und betrachtet das durchsichtige Werk.  „Warum verlangte es Euch nun tatsächlich nach meiner Gesellschaft? Steht Ihr mit dem alten de Lille im Bunde, um mich auszuschalten? Oder hofftet Ihr auf ein intimes Amüsement? Da Ihr meine Geschichte kennt, plagt Euch womöglich … Hitze?“</p>
<p style="text-align: justify;">Hitze?  Ich glaub mein Schwein pfeifft!<br />
Kurz lege ich mir eine Hand an die Brust und atme einmal sehr bewusst ein. Ganz ruhig, Ka. „Marquis“, sage ich schließlich und bemühe mich um einen ausgeglichenen Ton, „ich darf Euch versichern, dass ich weder mit dem alten de Lille im Bunde stehe noch irgendeine Absicht hege, Euch auszuschalten. Wäre dem so, hätte ich Euch vermutlich keinen Piment angeboten, der mir selbst schmeckt, ich habe ihn nämlich vorher gekostet.<br />
Und was das … intime Amüsement betrifft: Nein. Der HeldenSalon ist kein Ort solcher Absprachen. Hier werden Fragen gestellt und Geschichten beleuchtet, auch wenn bereits Männer zu Gast hier waren, deren Berufung es ist, Frauen, nun ja, lustvolle Momente zu schenken.“<br />
Kurz ziehe ich eine Augenbraue hoch.<br />
„Was mich nach Eurer Gesellschaft verlangen ließ, war Neugier, Marquis. Echte, ehrliche Neugier. Ihr seid kein einfacher Mann. Nicht bequem, nicht ungefährlich und gewiss kein Held, den man mal eben in eine hübsche Schublade steckt. Gerade deshalb wollte ich wissen, was sich hinter Eurem Ruf, Eurer Härte und Eurer bemerkenswerten Selbstgewissheit verbirgt. Und deswegen de Bounville, werde ich Euch sogleich mit meiner ersten Frage konfrontieren: Ihr geltet als skrupellos und wenig geneigt, Widerspruch zu dulden. Ist dieser Ruf in Euren Augen gerechtfertigt, oder nur das Gerede jener, die Euch fürchten?&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Überrascht lüpft er eine Augenbraue. “Skrupellos? Ich nenne es konsequent Ziele verfolgen und Grenzen setzen. Nur jene, die gedenken sie zu überschreiten oder sich mir in den Weg stellen haben etwas zu fürchten. Widerspruch dulde ich durchaus, in Momenten, wo das nicht meine Autorität untergräbt.”<br />
Ruben riecht an dem Krug Wein und probiert einen Schluck. Nachdem er sein Glas mit dem Piment gefüllt und ausgetrunken hat, nickt er anerkennend.</p>
<p style="text-align: justify;">Holla, das sieht aus, als hätte ich es tatsächlich geschafft, einen Stein ins bisher leere Brettchen des Marquis zu platzieren. Erstaunt reiße ich die Augen auf, als er sich ein weiteres Glas Wein einschenkt. Ich hoffe, er weiß, was er da tut. Obwohl, natürlich weiß er das, er ist schließlich Weingelage gewöhnt. Den haut das nicht so schnell aus den Stiefeln. Schnell stehe ich auf, um mir zur Stärkung einen Espresso runter zu lassen. Währenddessen drehe ich mich zu meinem Gast, um mit den Fragen fortzufahren.  „Ihr seid ein Mann, der gewohnt ist zu befehlen. Wie schwer fällt es Euch, wenn eine Frau wie Sibilla nicht gehorcht, sondern Euch die Stirn bietet?“</p>
<p style="text-align: justify;">Seine Augen huschen zur Espressomaschine, die gerade in Aktion tritt und meine Tasse mit dem schwarzen Gold füllt.<br />
”Manche Frauen ignorieren die Weltordnung, fürwahr. Ihr offenbar auch, Ihr tragt Beinkleider. Gehorsam schafft Ordnung auf die man vertrauen kann. Aufbegehren bringt unnötige Unruhe. Nicht selten auch den Tod. Bei Sibilla ist die Unruhe jedoch äußerst reizvoll, solange das nicht ihrem Leib und Leben schadet. Es sollte also wohl durchdacht sein, inwieweit sie mir die Stirn bieten will, sonst findet sie sich rasch mit blanker Kehrseite über meinen Knien wieder.”</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-54456 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/ruben_2.png" alt="Ruben Marquis de Bounville fiktiver Charakter aus Der skrupellose Marquis und die dritte Braut HeldenSalon" width="714" height="1062" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Ruben, Marquis de Bounville. Ist er nicht yummi? Aber das würde ich natürlich NIEMALS in seiner Gegenwart zugeben!<br />
</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Hätte ich in diesem Augenblick von meinem Espresso getrunken, wäre Ruben de Bounville vermutlich der erste Marquis des Hochmittelalters gewesen, der Bekanntschaft mit einer modernen Kaffeetaufe gemacht hätte. Ich starre ihn an.   „Ihr überrascht mich, Marquis. Nicht, weil Ihr Beinkleider an mir bemerkt habt. Damit habe ich gerechnet. Aber dass Ihr das Blankziehen von Sibillas Kehrseite mit derartiger Ruhe erwähnt, als sprächet Ihr über Wetter, Waffenpflege oder Weinqualität, ist schon … bemerkenswert.“  Ich setzte mich bemüht ruhig auf meinen Ohrensessel und rühre zwei Teelöffel Zucker in meinen Espresso.  „Allerdings erklärt es durchaus, warum Sibilla Euch nicht einfach ergeben zu Füßen sinkt, sondern lieber Dinge nach Euch wirft.“  Mit einem fetten Schmunzeln denke ich an diese tolle Frau.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ihr scheint von ähnlichem Temperament wie Sibilla.“ Er deutet auf den Ohrensessel, „Sollte dieser … Thron … nicht dem Gast vorbehalten sein? Oder ist das ein Wink, Euch auf den Schoss zu nehmen?“, und langt nach einer Pastete, riecht daran und hält sie mir mit einem Zwinkern zum Vorkosten hin.  „Was die blanke Kehrseite betrifft, was ist daran ungewöhnlich? Wie begegnen die Männer in dieser Zeit haarsträubendem Ungehorsam ihrer Frauen? Versohlte man Euch noch nie den blanken Po, so wisst Ihr auch nicht, welche Freuden diese Züchtigung beiden Seiten bringen kann. Das Maß ist entscheidend. Ich will Sibilla nicht verletzen. Ihre Fingernägel hinterlassen an meiner Kehrseite dagegen echte Wunden. Die ich nicht missen möchte. Sitze ich im Sattel, erinnert mich jede Bewegung des Pferdes an die Wonnen wie sie entstanden sind. Ich wäre ein Narr, deswegen zu jammern.“</p>
<p style="text-align: justify;">Holla die Waldfee.<br />
Ich starre erst auf die Pastete, die er mir hinhält, dann auf den Ohrensessel, dann wieder auf den Marquis. Mein Hirn braucht einen Moment, um die Begriffe Thron, Schoß, blanker Po, Sattel und Wonnen in eine halbwegs ungefährliche Reihenfolge zu bringen. Spoiler: Es gelingt nicht.<br />
„Marquis“, sage ich schließlich und nehme ihm die Pastete mit größtmöglicher Würde aus der Hand, „zunächst einmal: Dieser Ohrensessel ist MEIN Lieblingssessel. Kein Thron. Kein Wink. Und ganz sicher keine Einladung, auf Eurem Schoß Platz zu nehmen.“<br />
Ich beiße in die Pastete, kaue, schlucke und nicke.<br />
„Nicht vergiftet. Ihr seid also fürs Erste sicher, Marquis. Widmen wir uns der nächsten Frage. Was war Euer erster Gedanke, als Ihr Sibilla begegnet seid? Und bitte, versucht nicht, Euch hinter Politik, Prophezeiung oder Rache zu verstecken.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">“Der erste Gedanke? Eine verzweifelte oder geschmacklose Metze, dass sie sich mit Vicomte Leroux abgibt. Der Zweite jedoch: Interessant, eine Frau, die meine Aufmerksamkeit binden kann. Metze hin oder her.”<br />
„Eine Metze also“, wiederhole ich langsam und greife nach meiner Tasse, trinke von meinem Espresso, den ich nur süß liebe.  „Ihr versteht es wirklich, einem ersten Eindruck den Charme einer rostigen Klinge zu verleihen, Marquis. Oder bedeutet Metze für Euch etwas anderes als für mich?“ Ich ziehe eine Augenbraue hoch.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ihr scheint mir intelligent genug, um die Deutung zu verstehen“, erwidert er. „Charme einer rostigen Klinge. Eine sehr bildliche Umschreibung.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Oh, ich verstehe die Deutung durchaus, Marquis.“ Ich stelle meine Tasse ab und schenke ihm ein Lächeln, das hoffentlich höflich wirkt und nicht nach gleich fliegt Gebäck. „Ich wollte Euch lediglich die Gelegenheit geben, Euch eleganter auszudrücken. Wobei, irgendwie ist es passend, denn Ihr habt Sibilla nicht aus Liebe gewählt, sondern aus Gründen, die alles andere als romantisch sind. Wann habt Ihr zum ersten Mal gespürt, dass diese Frau gefährlicher für Euch werden könnte als jeder Feind auf dem Schlachtfeld?&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Er schnaubt. „Wäre Euch die Bezeichnung Hure lieber gewesen? So nennt man diese Damen nun einmal in meiner Zeit. Das mindert nicht ihren Wert für das Stillen gewisser Bedürfnisse. Doch zu Eurer Frage. Als Gedanken und Sorge um Sibilla meinen inneren Schutzschild durchdrangen. Derartige Irritationen machen angreifbar.”  Prüfend tastet und drückt de Bounville das Polster der Couch, setzt sich schließlich und schenkt erneut von dem Wein nach.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich reiße meine Augen auf. „Gedanken und Sorge“, wiederhole ich langsam. „Marquis, das war jetzt gefährlich nah an einem Gefühl. Soll ich das Fenster öffnen, damit Ihr Euch kurz sammeln könnt?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Deswegen spreche ich nicht gern darüber! Gefühle einzugestehen erntet nur Spot. Behaltet ihn für Euch, sonst ist die Unterhaltung sogleich beendet!“</p>
<p style="text-align: justify;">Auwehzwick! Wie konnte ich nur, er ist ein gebranntes Kind, was Spot betrifft. Ich schiebe ihm die Platte mit den Pasteten hin und reagiere lieber nicht auf das Gesagte.<br />
„Vielleicht hilft eine Pastete. Ich habe Süßes und Deftiges vorbereitet, weil ich nicht wusste, ob Euer Geschmack eher nach Vanillepudding oder nach Ricotta-Spinat verlangt. Wobei ich zugeben muss: Nach dieser Antwort tippe ich auf deftig. Männer mit inneren Schutzschilden wirken selten wie Vanillepudding.“<br />
Fragend blicke ich ihn an.</p>
<p style="text-align: justify;">„Vanille und Spinat? Mir fremdes Zeug, doch ich erweitere gern mein Wissen.“  Beherzt nimmt er eine mit Vanille und seine Augen leuchten bei dem Genuss zufrieden auf.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ihr scheint Mauern um Euch errichtet zu haben, die höher sind als jede Burgmauer. Wer oder was hat Euch gelehrt, dass Verwundbarkeit gefährlicher ist als ein Schwert?“</p>
<p style="text-align: justify;">Wischt sich einen Vanilleklecks von den Lippen und leckt die Fingerkuppe ab. Für einen Moment wirkt er so hingerissen von der Süßspeise, wie ein Junge, der einen Teiglöffel ablecken darf. Ebenso schnell verdüstert sich sein Blick aber auch wieder. „Der Schmerz um den Tod meiner Eltern. Der Kampf darum, als Nachfolger meines Vaters respektiert zu werden. Feinde gewähren keine Ruhe, weil man trauert. Sie nutzen diese Momente in der Hoffnung, man wäre handlungsunfähig. Die eigenen Leute bedauern deinen Verlust, suchen zugleich aber nach einer festen Hand, die sie leitet und schützt oder wenden sich ab. Ohne innere Mauer, die Gefühle wegschließt, ist all dem kaum zu begegnen. Eine unerschütterliche Haltung jedoch, wiegt hundert scharfe Klingen auf.”</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/skrupellose-Marquis-dritte-Braut-Antik-ebook/dp/B0GX2ZQ62M/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=2161DAC9PIWMK&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.IEiVARD1YMXGIhPV80g0Cw.ppLh6YS3z_jdXly6313gPHhoLKe-rOCJWbKESTEo390&amp;dib_tag=se&amp;keywords=Ria+wolf+der+skrupellsoe+marquis+und+die+dritte+braut&amp;qid=1778436865&amp;sprefix=ria+wolf+der+skrupellsoe+marquis+und+die+dritte+braut%2Caps%2C115&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54307" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut.png" alt="Der skrupellose Marquis und die dritte Braut Buchvorstellung Cover Meine tägliche Dosis" width="260" height="395" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut.png 260w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut-197x300.png 197w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">„Puh, sehr gut gesprochen, Marquis!“  Und erschreckend nachvollziehbar. Für einen Moment sehe ich nicht den skrupellosen Mann, über den so viele tuscheln, sondern den Jungen, der viel zu früh lernen musste, dass Trauer im falschen Augenblick als Schwäche gilt. Was für ein schrecklicher Moment das gewesen sein muss. Armer Kerl. Ich räuspere mich leise und greife nach einem Stück Pastete mit Puddingfüllung. Herzhaft beiße ich in das wolkige Etwas und lecke mir einen Rest Pudding von der Lippe. Nur mit Mühe kann ich mir ein Stöhnen verkneifen, weil mir die Teilchen wirklich gut gelungen sind.  „Trotzdem frage ich mich, Marquis, ob eine unerschütterliche Haltung nicht irgendwann verdammt schwer wird, wenn darunter alles Menschliche eingemauert bleibt. Vielleicht war Sibilla deshalb so gefährlich für Euch: weil sie nicht vor Euren Mauern stehen blieb.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Fürwahr, zeitweilig steht man sich selbst im Wege. Doch die Menschlichkeit missen andere. Selbst spürt man das nicht, bis jemand an der Mauer kratzt und darauf aufmerksam macht. Die Erkenntnis, noch immer verletzlich zu sein, lässt hinterfragen, wie angreifbar ich auch noch für andere bin. Ob meine Gefühle mich für Gefahren erblinden lassen, wie meinen Vater. Wäre er nicht so auf Mutter fixiert gewesen, hätte er den Meuchler kommen sehen. So ließen sie beide ihr Leben, wegen ihrer Schwäche füreinander.“</p>
<p style="text-align: justify;">Einen Moment lang schweige ich. Nicht, weil mir nichts einfällt, sondern weil seine Worte schwer nachhallen. Dann atme ich leise durch und wage mich an die nächste Frage. „Was fürchtet Ruben de Bounville mehr: einen Feind mit gezückter Klinge oder eine Frau, die hinter seine skrupellose Schale blickt?“</p>
<p style="text-align: justify;">Er lacht ironisch auf und nimmt nun seinerseits vom Honiggebäck.  “Weder das eine noch das andere. Gezückten Klingen weiß ich zu antworten und Frauen … würden sie ausplaudern, was sie sehen … wer würde ihnen schon glauben? Und sollte das jemand tun, was nutzt es ihm? Allein für den Versuch, eine Schwäche auszunutzen, würde der Kopf desjenigen rollen.”</p>
<p>Ich starre ihn einen Moment lang an. Dann auf das Honiggebäck in seiner Hand. Dann wieder ihn.  „Ihr sprecht über rollende Köpfe, während Ihr Gebäck esst. Das muss man auch erst einmal schaffen.“  Ich atme langsam aus.  „Verzeiht, Marquis, aber an diese Mischung aus mittelalterlichem Chauvinismus, eiskalter Selbstgewissheit und hochherrschaftlicher Drohkulisse muss sich eine moderne Frau erst gewöhnen. Wobei ich zugeben muss: Ihr seid nicht grundlos so überzeugt von Euch selbst. Leider.“  Ich nicke ihm wohlwollend zu.</p>
<p style="text-align: justify;">„Warum sollte ich währenddessen nicht essen?“, winkt Ruben ab. „Nun, Ihr seid eine Frau, das erklärt Eure Irritation und das Unverständnis, denn Ihr seid mit Schlachtfeldern nicht vertraut. Könnten wir nicht auch bei Blut und abgetrennten Körperteilen essen, so fehlte uns die Kraft das nächste Scharmützel zu bestreiten. Und glaubt Ihr, die Männer würden mir noch ohne Zögern folgen, wenn ich speiend über einem Fasse hinge?“</p>
<p style="text-align: justify;">Da hat er einen Punkt eingefahren. Einen blutigen, mittelalterlichen, höchst unappetitlichen Punkt, aber einen Punkt.<br />
Ich verziehe kurz das Gesicht und schiebe meine Tasse ein Stück von mir weg. „Ich gebe zu, Marquis, aus dieser Sicht betrachtet ergibt Eure Gelassenheit eine gewisse grausige Logik. Wer auf Schlachtfeldern bestehen muss, darf vermutlich nicht bei jedem rollenden Kopf die Contenance verlieren.“<br />
Kurz mustere ich ihn nachdenklich. Was habt Ihr an Sibilla am meisten unterschätzt?“</p>
<p style="text-align: justify;">“Ihren Tatendrang, ihren Mut, mir die Stirn zu bieten und sich mir zu entziehen.”</p>
<p style="text-align: justify;">„Ohja, das war ein wirklich mutiger Schachzug von Sibilla, das muss ich ihr absolut zugestehen. Gut, dass Zoe bei ihr war, was für eine tolle Frau.  Übrigens, wie schwer fällt es einem Mann Eures Standes, sich zu entschuldigen? Oder betrachtet Ihr Entschuldigungen grundsätzlich als unnötige Schwächung der eigenen Position?“</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem er sich die Finger abgeleckt hat — verdammter Mist, ich habe tatsächlich die Servietten vergessen — sieht er mich mit aufgewölbter Augenbraue an. “Entschuldigungen sind etwas für kriecherische und verweichlichte Männer. Habt Ihr den Eindruck, ich wäre ein solcher? Und wofür, glaubt Ihr, sollte ich mich entschuldigen?”</p>
<p style="text-align: justify;">„Dem möchte ich vehement widersprechen, Marquis. Entschuldigungen sind nicht für kriecherische, verweichlichte Männer, sondern starken Männern vorbehalten. Sich zu entschuldigen bedeutet schließlich, genug Rückgrat zu besitzen, um eigenes Fehlverhalten zu erkennen, nicht wahr?“ Mit einem niedlichen Lächeln sehe ich ihn an und hätte an dieser Stelle definitiv aufhören sollen. Verdammtes Temperament, aber auch. „Ihr seid absolut ein starker Mann, nicht wahr? Warum habt Ihr Euch dann nicht dafür entschuldigt, dass Ihr monatelang – während Eurer Ehe, wohlgemerkt – mit Metzen, oder welcher Zunft auch immer diese Damen angehört haben, das Bett geteilt habt?“ Erschrocken, schlage ich mir über meine eigene Frechheit die Hände vor den Mund. Da war sie, die Frage mit der gußeisernen Bratpfanne im Unterton. Gut, dass durch das Portal keine Waffen transportiert wurden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-keltische-naechte/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-49874" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/04/dose_625_keltischenaechte_1.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="234" height="338" /></a><br />
<em><strong>Ria Wolfs &#8222;Keltische Nächte 1&#8220;<br />
Einmal auf die Dose geklickt und ZACK, seid ihr auch schon bei der Buchbesprechung.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Langsam schüttelt Marquis de Bounville den Kopf.  „Was war daran falsch und warum sollte ich mich dafür entschuldigen? Jeder Mann tut das, sofern Lust und Herz noch nicht ausschließlich an sein Weib gebunden sind. Zudem rang ich mit meinen bröckelnden Prinzipien. Diese Distanz zu Sibilla half mir, mich mit meinen Empfindungen auseinanderzusetzen. Hat es sie getroffen? Nun weiß ich das, aber zu der Zeit beruhte das mehr auf verletzte Eitelkeit. Meint Ihr nicht auch?“, gibt er mit der Zunge schnalzend von sich.  „Frauen. Ihr scheint auch übertrieben emotional und eigensinnig, sobald es um den Bund der Ehe geht. Viele Männer halten sich nebenbei sogar eine Mätresse, um dem Bett ihres Weibes auszuweichen und wahrhaftige Freuden zu genießen. Sagt nicht, das wäre Euch unbekannt.“  Erneut gießt sich Ruben Wein nach, prostet mir zu und trinkt die Hälfte aus.  „Wenn es Euch so wichtig ist, so nehmt meine Entschuldigung, dass ich Eure magische Kugel fallen ließ!“<br />
Ich blinzle ihn an und greife nach seinem halb gefüllten Glas und exe es.<br />
„Den brauche ich jetzt.“<br />
Dann stelle ich das Glas wieder hin, als wäre das völlig selbstverständlich. Bei allen Heiligen, wenn er mir mit Mätressen, weiblicher Emotionalität und einer Entschuldigung an einen Globus kommt, darf ich wohl kurz seinen Piment konfiszieren!</p>
<p style="text-align: justify;">„Ausgesprochen mutig, meinen Wein zu stehlen, Hüterin. Oder dumm? Anderen brach ich für Gleiches schon die Finger. Nur Sibilla und Stephan ist solche Frechheit gestattet. Doch Ihr habt den Wein gestellt, so will ich es dabei belassen. Aber ich wünsche einen frischen … Kelch, oder wie man diesen durchscheinenden Becher nennt.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich schenke ihm mit größtmöglicher Unschuldsmiene nach und stelle das frisch gefüllte Glas vor ihn hin. „In meiner Zeit nennt man das Glas, Marquis. Und da Ihr mir erfreulicherweise nicht die Finger brecht, wage ich mich gleich an die nächste Frage. Der HeldenSalon bietet Euch Honiggebäck, gefüllte Pasteten und roten Süßwein. Was müsste man Euch sonst noch anbieten, damit Ihr freiwillig länger bleibt als geplant?</p>
<p style="text-align: justify;">“Eine Kralle oder eine Schuppe Eures Drachen. Dafür wäre ich bereit, noch weitere, viel zu persönliche Fragen zu ertragen.”  Lässig lehnt er sich zurück, schlägt die Füße übereinander und schwenkt leicht den Wein in seinem neuen Glas.  “Was, Hüterin? Ihr müsstet einen Rock tragen, um interessanter zu sein. Oder wenigstens andere Reize erblicken lassen. Versteckt Ihr Euch hinter dieser Männerkleidung? Ist sie Euch eine Rüstung?”</p>
<p style="text-align: justify;">Entgeistert sehe ich den Frechdachs in seiner ganzen, nonchalanten Pracht an.  „Eine Schuppe von Hektor? Ganz sicher nicht. Ich hänge an meinem Bücherdrachen, und er hängt an seiner vollständigen Schuppenpracht.“  Kurz wandert mein Blick zu meiner Jeans-Latzhose.  „Joa, man könnte sie durchaus als Rüstung betrachten, wenn auch eine sehr bequeme, äußerst praktische Rüstung mit vielen Taschen. Und glaubt mir, Marquis: In meiner Zeit sind Taschen eine Macht, die Ihr nicht unterschätzen solltet.“  Grinsend lehne ich mich nach vorne und schaue ihn mit blitzenden Augen an.  „Was meine Reize betrifft, die liegen in meiner Neugier, meiner Schlagfertigkeit und meinen kulinarischen Köstlichkeiten versteckt. Wie ich sehe, hat auch der Piment einen Reiz auf Euch, mein lieber Marquis.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Piment und Mahl sind Euch gelungen. Ihr dürft in meiner Küche vorstellig werden. Wofür benötigt eine Frau Taschen? Und welche Macht soll daran gebunden sein? Habt ihr darin verwunschene Hühnerklauen oder Hasenpfoten? Ich finde Neugier lästig und Schlagfertigkeit reizt mich nur bei Sibilla. Weshalb muss Euer Drache mit dem Verlust einer Schuppe einverstanden sein? Ihr seid seine Hüterin. Und dass er keine Kralle entbehren könnte, erwähntet ihr nicht. Die soll mir recht sein. Ich möchte sie Sibilla als einzigartiges Geschenk überreichen.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Danke für die Einladung! Eine mittelalterliche Küche würde ich sehr gerne mal besichtigen. In meiner Zeit, Marquis, trägt eine Frau in Taschen keine verwunschenen Hühnerklauen, sondern Dinge, mit denen sie jederzeit sehr eigenständig handeln kann und genau darin liegt die Macht.“<br />
Ich schenke ihm ein unschuldiges Lächeln.<br />
„Was Hektors Schuppen und Krallen betrifft: Er gehört nicht mir, sondern zu mir; und bevor Ihr Sibilla ein Drachenpräsent macht, verratet mir lieber, ob Ihr den Mann, der sie zur dritten Braut machen wollte, heute einen Narren nennen würdet, einen Strategen oder einen Mann, der nicht ahnte, dass sein eigenes Herz längst belagert wurde?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Einen Strategen, der nicht ahnte, dass Herzen intensivere Strategien verfolgen.”</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-keltische-naechte-ii/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-49957" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/04/dose_62_keltischenaechte_2.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="276" height="460" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>In Keltische Nächte 2, könnt ihr mehr von Adrian, dem Portalöffner, lesen.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Awwww, davon konnte ich mich in Eurer und Sibillas Geschichte überzeugen, Marquis!“<br />
Für einen winzigen Moment glaube ich tatsächlich, so etwas wie Wärme in seinem Blick aufflackern zu sehen. Natürlich nur ganz kurz, denn diese Wärme, die schenkt er nur der Liebe seines Lebens, nämlich Sibilla. Bevor ich noch eine letzte, ganz sicher viel zu persönliche Frage stellen kann, kräuselt sich plötzlich erneut die Oberfläche des Wassers in meinem Glas. Der Wasserring, durch den Ruben vorhin so hochherrschaftlich in meinen HeldenSalon getreten ist, beginnt erneut zu wachsen und zu rotieren.  „Oh nein“, murmele ich. „Nicht schon wieder.“</p>
<p style="text-align: justify;">Aus dem schimmernden Kreis erscheint nicht etwa Adrian, wie ich erwartet hätte. Stattdessen schiebt sich eine weibliche Gestalt in den Wasserglanz. Wache blaue Augen, wallendes blondes Haar, ein entschlossener Blick und eine Ausstrahlung, die sofort verrät, dass diese Frau sich weder von Prophezeiungen noch von herrischen Marquis dauerhaft unterkriegen lässt. Sibilla.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ruben“, erklingt ihre Stimme, „Bist du fertig damit, die Hüterin des HeldenSalons einzuschüchtern?“  Ich presse die Lippen zusammen, um nicht loszuprusten.<br />
Der Marquis hebt langsam eine Augenbraue.  „Ich schüchtere keine Frauen ein.“<br />
„Natürlich nicht“, erwidert Sibilla trocken. „Das geschieht stets nur aus Versehen.“<br />
Mein Herz macht einen kleinen Hüpfer. Ich mag sie. Ich mag sie sehr.<br />
Ruben geht rasch zum Wasserring, ergreift Sibillas Hände und legt seine Stirn an ihre.  „Tritt nicht ein, mein Herz. Hier wohnen ein zweibeiniger blonder und ein echter Drachen. Ich möchte nicht, dass du gebissen oder verbrannt wirst. Ich habe kein Schwert dabei.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ha! Den blonden Drachen lasse ich ihm jetzt durchgehen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ka?“, fragt Sibilla, und ihr Blick richtet sich auf mich. „Ich danke Euch für die Einladung. Und dafür, dass Ihr ihn mit Fragen beschäftigt habt. Es ist selten genug, dass jemand ihn länger als ein paar Atemzüge aus dem Gleichgewicht bringt. Bisweilen kann er auch etwas anstrengend sein.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich bin nicht aus dem Gleichgewicht! Diese Neugier strapaziert nur meine Geduld.“ Ruben küsst Sibilla intensiv und lange. „Liebes … sagte ich schon, wie leid es mir tut“, wispert er an ihren Lippen, „dass ich dich mit anderen Frauen ein halbes Jahr lang betrog?“<br />
Ihr Blick trübte sich voller Schmerz. „Nein. Lass diese Erinnerung ruhen. Bessere Zeiten hielten seitdem Einzug. Und warum flüsterst du?“<br />
„Das muss niemand außer dir hören und ich will es diesen Moment nicht ruhen lassen. Nimm meine Entschuldigung, die aus tiefstem Herzen geboren ist. Mir fehlte der Sinn für deinen Schmerz. Doch weil ich durch dich nun alles anders betrachte, ist mir bewusst, wie demütigend das war. Verzeih mir, bitte.“</p>
<p style="text-align: justify;">Hach, da ist sie also doch, die Entschuldigung, nach der ich vorhin mit der gußeisernen Bratpfanne im Herzen gefragt hatte. Ist das nicht einfach nur schöööön? <strong>*freut sich*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">„Längst geschehen, Marquis, Herr meines Herzens, denn seit wir unserer Liebe bewusst sind, kann ich deiner Treue sicher sein.“<br />
„Du nanntest mich Marquis? Hier, vor außenstehenden Ohren? Wir müssen dringlich gehen, Liebes, meine Beinlinge werden zu eng. Oder wir werfen Ka durch den Wasserring und nutzen umgehend die erstaunlich weichen Polster.“ Leckt über ihre Lippen und zieht ihre Hüfte eng an seinen Leib. Ein kalter Wasserstrahl ergießt sich über ihn und lässt auch Sibilla nicht ganz unverschont. Ruben schnauft und streicht sich das nasse Haar zurück. „Dieser verdammte missgünstige Adrian!“<br />
Sibilla lacht und wischt Wasser aus ihrem Gesicht. „Der Mann scheint nur mehr Gespür für passende Momente zu haben.“ Ihr Blick schweift zu Ka.<br />
„Verzeiht, dass wir nun rasch gehen. Seine Ungeduld äußert sich sonst in Bärbeißigkeit und auch ich möchte keinen Moment mit ihm verstreichen lassen, bevor er wieder zu einer Schlacht gerufen wird. Gehabt Euch wohl, Ka, und tragt ihm nicht nach, wenn er ungehobelt war. Die Zeit in der wir leben, formte ihn derart. Doch wen er liebt, weiß er mit Wärme und Großmut zu umarmen.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Du musst mich nicht entschuldigen, Sibilla! Ich kann für mich selbst sprechen.“<br />
„Und schaffst dir damit mehr Feinde als Freunde. So schweige jetzt lieber! Oder ich stille meine Lust selbst und du musst bis morgen darben!“<br />
Ruben gibt ein missmutiges Brummen von sich, hebt Sibilla hoch und wuchtet sie bäuchlings auf seine Schulter. „Habt Dank, für Speise und Trank, Ka, Hüterin des HeldenSalons. Doch nun eilt es mich zu gehen.“<br />
Lachend winkt Sibilla Ka zu. „Ich liebe diesen Rohling“, ruft sie noch aus dem Wasserschimmer heraus, „und will ihn gar nicht anders haben.“</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">„Ähm … gehabt Euch wohl“, bringe ich noch hervor und hebe die Hand, während Sibillas Lachen im Wasserschimmer verklingt und Ruben mit seiner dritten Braut verschwindet, als würde er gerade nicht klatschnass, bärbeißig und mit viel zu engen Beinlingen durch ein Zeitportal stapfen.<br />
Der Wasserring fällt in sich zusammen. Dann öffnet sich die Tür einen Spalt, und Hektor steckt den Kopf herein. „Ist er weg?“<br />
Ich blinzle langsam. „Ja.“<br />
„Hat er dich bedroht?“<br />
„Ein bisschen.“<br />
„Hat er dich beleidigt?“<br />
„Auch ein bisschen.“<br />
„Hat er sich benommen?“<br />
Ich kratze mich am Kopf, sehe auf das HeldenSofa, den Piment, die Pastetenkrümel und den Fleck Wasser auf dem Boden.<br />
„Für seine Verhältnisse vermutlich schon.“</p>
<p style="text-align: justify;">Hektor schnaubt, während SUBsi-Lou unter seinem Arm hervorlugt und ihr rotes Lieblingsbuch noch fester an sich drückt.<br />
Ich lasse mich in meinen Ohrensessel sinken, greife nach meinem Espresso und stelle fest, dass ich dringend einen neuen brauche.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende, was soll ich sagen?</p>
<p style="text-align: justify;">Der HeldenSalon hat schon vieles erlebt. Warriors, Rocker, Escorts, Dämonen, Fay und allerlei heldenhafte Unruhe. Aber ein mittelalterlicher Marquis, der Drachenzähne sammelt, Piment leert, mein Sitzmöbel strategisch begutachtet und anschließend höchst erregt mit seiner lachenden Frau durch ein Wasserportal verschwindet?<br />
Das war neu, aufregend und verdammt unterhaltsam. <strong>*hihi*<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne grüßt Euch eine leicht durchnässte, pimenterprobte und sehr froh über Hosen mit Taschen seiende</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em> <strong>*hickst erneut, der hat`s in sich*</strong></p>
<p>P.S. Mehr fiktive Helden und noch mehr Interviews mit selbigen, könnt Ihr hier entdecken <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/willkommen-im-heldensalon-wo-fiktive-helden-lebendig-werden/">&#8212;&gt; Willkommen im HeldenSalon — Wo fiktive Helden lebendig werden.</a></strong><span style="color: #000000;"> Von dort aus, führen euch die Links zu allen Interviews, die ich geführt habe. Viel Spaß beim Entdecken &#8230; <strong>*mit den wimpern klimpert*</strong></span></span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8248 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="[HeldenSalon] — Ruben, Marquis de Bounville" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquellen: Die Bilder „Ruben, Marquis de Bounville“ und „Hektor mit Marquis de Bounville“: <em><br />
</em>Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.<br />
Die Verwendung und Darstellung von Ruben erfolgte nach Rücksprache mit Ria Wolf.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Bildquelle der Buchcover/Cover: jeweilige Verlage bzw. Rechteinhaber; Verwendung im Rahmen der Rezension/Buchvorstellung.</strong></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ria Wolf — Der skrupellose Marquis und die dritte Braut</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 17:25:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
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					<description><![CDATA[Der skrupellose Marquis und die dritte Braut Ria Wolf Originaltitel: ——— Herausgeber: ‎ Independently published ISBN: 979-8257279683 Erscheinungsdatum: 1. Mai 2026 Verkauft durch: Amazon Media EU S.à r.l. ASIN:  ‎ B0GX2ZQ62M Genre: Historical Romance / Dark Romance Teil einer Reihe: &#8212; Klappentext „Möge die Beule so groß werden wie Euer Egoismus und Euer Gemächt verdorren wie Eure Menschlichkeit!“ Frankreich 1186 Er gilt als grausam. Und er hat sie gewählt. Ruben, Marquis de Bounville, ist kein Mann, der Widerstand akzeptiert. Getrieben von einer Prophezeiung sucht er den vermeintlichen Mörder seiner Eltern auf, um mit dessen Tochter die Bestimmung zu erfüllen und zugleich den Widersacher schmerzlich zu treffen. Sibilla schaudert es, dass er ausgerechnet sie zur dritten Braut will, und sucht nach Möglichkeiten, dem drohenden Unheil zu entgehen. Weil Männer herrschen, bleiben ihr jedoch nicht viele. Und die Verfolgung durch den Marquis ist arg konsequent. In ihren Träumen verzehrt sie sich nach diesem Kerl, der sie töten will. Das ist irrsinnig. Aber manchmal gewinnt sie den Eindruck, dass unter der skrupellosen Schale noch etwas Liebenswertes verborgen liegt. Ein Dark Romance, aber dark with heart, über Enemies to Lovers, Morally Grey und Slow Burn im, für Frauen, düsteren Mittelalter. Quelle Klappentext und Cover: [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Der skrupellose Marquis und die dritte Braut<br />
</b>Ria Wolf<b><br />
</b></p>
<p><strong>Originaltitel: </strong><span class="a-list-item">———<br />
<strong>Herausgeber:</strong> <span class="a-text-bold"> ‎ </span> Independently published<br />
<strong>ISBN:</strong> 979-8257279683<br />
<strong>Erscheinungsdatum:</strong> 1. Mai 2026<br />
<strong>Verkauft durch: </strong>Amazon Media EU S.à r.l.</span><br />
<strong>ASIN</strong>:  <span class="a-list-item"><span class="a-text-bold"> ‎ </span>B0GX2ZQ62M</span><br />
<strong>Genre:</strong> Historical Romance / Dark Romance</p>
<p><strong>Teil einer Reihe:</strong> &#8212;</p>
<p><strong>Klappentext</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Möge die Beule so groß werden wie Euer Egoismus und Euer Gemächt verdorren wie Eure Menschlichkeit!“<br />
</strong>Frankreich 1186<br />
Er gilt als grausam. Und er hat sie gewählt.<br />
Ruben, Marquis de Bounville, ist kein Mann, der Widerstand akzeptiert. Getrieben von einer Prophezeiung sucht er den vermeintlichen Mörder seiner Eltern auf, um mit dessen Tochter die Bestimmung zu erfüllen und zugleich den Widersacher schmerzlich zu treffen.<br />
Sibilla schaudert es, dass er ausgerechnet sie zur dritten Braut will, und sucht nach Möglichkeiten, dem drohenden Unheil zu entgehen. Weil Männer herrschen, bleiben ihr jedoch nicht viele. Und die Verfolgung durch den Marquis ist arg konsequent. In ihren Träumen verzehrt sie sich nach diesem Kerl, der sie töten will. Das ist irrsinnig. Aber manchmal gewinnt sie den Eindruck, dass unter der skrupellosen Schale noch etwas Liebenswertes verborgen liegt.<br />
<strong>Ein Dark Romance, aber dark with heart, über Enemies to Lovers, Morally Grey und Slow Burn im, für Frauen, düsteren Mittelalte</strong><em><strong>r.</strong></em></p>
<p><em>Quelle Klappentext und Cover: <a href="https://www.facebook.com/riawolf.autorin"><strong>Ria Wolf</strong></a></em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.amazon.de/skrupellose-Marquis-dritte-Braut-Antik-ebook/dp/B0GX2ZQ62M/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&amp;dib_tag=se&amp;dib=eyJ2IjoiMSJ9.x2qtP6J0eR5Qm0DKeuuHieS2Cnsuy4SPAKsvyZ5h8yKgasFOxN9f5pubvKYOnkPSXirQ9RSnzUhPC34rsY78f-cnLZluB8IcrCc4YBsYS9j1EKDif5-ISeHAz9RZ2hd5t4BHV8og--EcawrU_JFbptjOv3XjsHFL2CYJ2042zo_1wCs-vQj65JCnTeV1ZJqt.zSE5SQb5M6kBnrbhQoLaRqxFMRGPE_Z7KHkJGkkNd78&amp;qid=1778084126&amp;sr=8-1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54435" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut.png" alt="Ria Wolf — Der skrupellose Marquis und die dritte Braut" width="325" height="540" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut.png 325w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/dose_704_derskrupellosemarquisunddiedrittebraut-181x300.png 181w" sizes="auto, (max-width: 325px) 100vw, 325px" /></a></p>
<p><strong>Kas Bewertung<br />
</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-31882" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_4_5.png" alt="Ria Wolf — Der skrupellose Marquis und die dritte Braut" width="333" height="50" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_4_5.png 333w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2016/12/Sterne_4_5-300x45.png 300w" sizes="auto, (max-width: 333px) 100vw, 333px" /></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Möge die Beule so groß werden wie Euer Egoismus und Euer Gemächt verdorren wie Eure Menschlichkeit!“ Dieser Satz fällt tatsächlich im Buch, und ich sage es mal so: Die Protagonistin hat in diesem Moment verdammt recht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ruben, Marquis de Bounville, ist ein Mann seiner Zeit. Nach heutigen Maßstäben würde man ihn vermutlich mit einer gußeisernen Bratpfanne bearbeiten wollen. Er hat den männlichen Chauvinismus zur Kunstform erhoben, ist herrisch, stolz bis in die Haarspitzen und davon überzeugt, dass Frauen vor allem dazu da sind, seinen Willen zu erfüllen oder ihm im Bett gefällig zu sein. Er ist absolut loyal gegenüber König Philipp II., in der Schlacht ein sehr kluger Stratege, streng zu den Seinen und bei den Frauen gern gesehen. Nun ja. Nicht nur gesehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass seine ersten beiden Ehefrauen starben, hat seinem Ruf gar nicht geholfen. Um Ruben ranken sich Gerüchte, dunkle Geschichten und mehr als nur misstrauische Blicke. Als er nun eine dritte Braut sucht, fällt seine Wahl ausgerechnet auf Sibilla, die Tochter seines schärfsten Widersachers. Aus Liebe? Natürlich nicht. Wo kämen wir denn da hin? Es geht um Prophezeiung, Rache und um einen Schlag gegen einen Feind, der möglichst tief sitzen soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Sibilla ist allerdings keine Frau, die sich einfach brav in ihr Schicksal fügt. Zum Glück! Sie ist sympathisch, klug und besitzt genug Rückgrat, um Ruben nicht nur verbal Paroli zu bieten. Wenn nötig, fliegt eben auch mal etwas in seine Richtung. Ich mochte sehr, dass sie sich nicht von ihm kleinmachen lässt, obwohl ihre Möglichkeiten in dieser Zeit erschreckend begrenzt sind. Denn genau das macht das mittelalterliche Setting in <em>„Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“</em> so düster: Nicht nur Ruben ist gefährlich, sondern die ganze Welt, in der Sibilla lebt, ist für Frauen alles andere als gnädig.</p>
<p style="text-align: justify;">Sehr schön fand ich, wie langsam Ria Wolf an Rubens harter Schale kratzt. Dieser Mann trägt Mauern mit sich herum, die nicht aus ein bisschen Trotz bestehen, sondern aus Verlust, Angst und dem festen Entschluss, nie wieder verwundbar zu sein. Natürlich versucht er, sein Herz vor Sibilla zu verschließen. Dumm nur, dass Herzen sich selten an Befehle halten; nicht einmal an die eines Marquis. Gerade dieses langsame Bröckeln seiner inneren Festung hat mir gefallen. Er wird nicht von einer Seite auf die nächste zum weichgespülten Traummann, sondern bleibt lange kantig und moralisch grau.</p>
<p style="text-align: justify;">Sibilla dagegen muss sich mit einem Mann arrangieren, der so ganz anders ist als das, was sie aus ihrer ersten Ehe kannte. Ihr verstorbener Ehemann war freundlicher, angenehmer, sanfter, und genau deshalb ist Rubens Art für sie umso schwerer zu ertragen. Sie hadert, sie kämpft, sie fühlt sich angezogen und abgestoßen zugleich. Dieses Spannungsfeld zwischen Widerstand, Angst, Faszination und wachsender Nähe trägt die Geschichte.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Nebenfiguren haben mir gefallen. Zoe fand ich besonders interessant. Auch Chevalier Robert, Chevalier Stephan, die alte Gisele (was für eine Marke!) und Luc de Lille geben der Geschichte zusätzliche Farbe. Sie sorgen dafür, dass sich Rubens Welt nicht wie eine Kulisse anfühlt, sondern bevölkert, rau und lebendig. Was mir ein wenig gefehlt hat, waren noch mehr Einblicke in die Vergangenheit von Ruben und Sibilla. Gerade weil beide so viel mitbringen und weil manche Wunden zwischen den Zeilen spürbar werden, hätte ich hier gern noch ein bisschen tiefer gegraben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ria Wolf wäre allerdings nicht Ria Wolf, wenn sie nicht auch Spannung, Gefahr und einige Momente einweben würde, bei denen man mit den Figuren mitfiebert. Besonders hübsch fand ich zudem die Illustrationen an den Kapitelenden. Sie geben dem Gelesenen noch einmal einen kleinen visuellen Nachklang und passen sehr schön zur Atmosphäre. Auch das Cover mit Ruben und seiner dritten Braut fügt sich stimmig ein und transportiert diese düstere, historische Romance-Stimmung. 4,5 Punkte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kurz gefasst:</strong> <em>„Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“ ist eine düstere Historical Romance mit einem schwierigen, herrischen und moralisch grauen Helden, einer widerständigen Protagonistin in mittelalterlichem Setting – mit stimmigem Sprachkolorit und ohne die rauen Seiten dieser Zeit weichzuzeichnen. Kein Buch zum Nebenbeiweglesen, sondern eine Geschichte mit Ecken, Kanten und rauem Herz, auf die man sich einlassen muss.</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Ria Wolf — Der skrupellose Marquis und die dritte Braut" width="283" height="76" /></p>
<p data-start="43" data-end="298">Wer nach der Rezension noch nicht genug von diesem herrischen, düsteren und erstaunlich hartnäckigen Marquis hat, findet hier weitere Beiträge rund um „Der skrupellose Marquis und die dritte Braut“:</p>
<p>👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut/"><strong><span style="color: #800000;">Der skrupellose Marquis und die dritte Braut</span></strong></a><br />
<span style="color: #800000;">👉 <a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/der-marquis-de-bounville-hat-geantwortet-und-der-heldensalon-entstaubt-die-pastetenplatten/"><strong>Der Marquis de Bounville hat geantwortet – und der HeldenSalon entstaubt die Pastetenplatten</strong></a></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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