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	<title>Dies &amp; Das &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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	<description>Für alle, die lesen, lachen und ein bisschen Chaos im Leben lieben.</description>
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	<title>Dies &amp; Das &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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	<item>
		<title>Logiklöcher und trotzdem verliebt: Wann ist ein Buch eigentlich gut?</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/logikloecher-und-trotzdem-verliebt-wann-ist-ein-buch-eigentlich-gut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2026 15:23:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Themenwelten]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Logikloch entdeckt. Augen gerollt. Trotzdem bis halb drei weitergelesen. Warum uns manche Bücher trotz Macken komplett erwischen – und andere trotz fünf Sternen kaltlassen. Hektor passt übrigens durchs Logikloch. Ich lese trotzdem weiter.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende, Marcel Reich-Ranicki war der Ansicht, gute Literatur sei vor allem eines: nicht langweilig. Daraus möchte ich heute die Frage abwandeln: Wann ist Literatur – oder besser gesagt: Wann ist ein Buch eigentlich gut? Klingt zunächst nach einer Frage, auf die sich doch bitteschön irgendeine vernünftige Antwort finden lassen müsste. Schließlich beurteilen wir Bücher ständig. Wir vergeben Sterne, schreiben Rezensionen, empfehlen Geschichten weiter und haben meist überhaupt kein Problem damit, nach der letzten Seite zu verkünden: großartig, mittelmäßig oder komplett Nullinger. &#160; Was genau macht ein gutes Buch eigentlich gut? Natürlich kann man Bücher handwerklich beurteilen. Man kann sich anschauen, ob eine Geschichte in sich schlüssig ist. Ob Figuren nachvollziehbar handeln. Ob der Stil zur Geschichte passt. Ob Perspektiven sauber geführt werden, Dialoge funktionieren, die Dramaturgie trägt und ein Text sprachlich sorgfältig gearbeitet ist. Das alles existiert. Nur kommt jetzt mein persönliches Problem mit der schönen Theorie: Ich habe schon Bücher gelesen, die Logiklöcher hatten, durch die Hektor bequem mit ausgebreiteten Flügeln hätte fliegen können. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Logikloch entdeckt. Augen gerollt. Trotzdem bis halb drei weitergelesen.</strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Warum uns manche Bücher trotz Macken komplett erwischen – und andere trotz fünf Sternen kaltlassen.</strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Hektor passt übrigens durchs Logikloch. Ich lese trotzdem weiter.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">Marcel Reich-Ranicki war der Ansicht, <strong><span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://kampaverlag.ch/produkt/der-doppelte-boden">gute Literatur sei vor allem eines: nicht langweilig. </a></span></strong>Daraus möchte ich heute die Frage abwandeln: Wann ist Literatur – oder besser gesagt: Wann ist ein Buch eigentlich gut?</p>
<p style="text-align: justify;">Klingt zunächst nach einer Frage, auf die sich doch bitteschön irgendeine vernünftige Antwort finden lassen müsste. Schließlich beurteilen wir Bücher ständig. Wir vergeben Sterne, schreiben Rezensionen, empfehlen Geschichten weiter und haben meist überhaupt kein Problem damit, nach der letzten Seite zu verkünden: großartig, mittelmäßig oder komplett Nullinger.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 18pt; color: #800000;"><strong>Was genau macht ein gutes Buch eigentlich gut?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich kann man Bücher handwerklich beurteilen. Man kann sich anschauen, ob eine Geschichte in sich schlüssig ist. Ob Figuren nachvollziehbar handeln. Ob der Stil zur Geschichte passt. Ob Perspektiven sauber geführt werden, Dialoge funktionieren, die Dramaturgie trägt und ein Text sprachlich sorgfältig gearbeitet ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Das alles existiert. Nur kommt jetzt mein persönliches Problem mit der schönen Theorie: Ich habe schon Bücher gelesen, die Logiklöcher hatten, durch die Hektor bequem mit ausgebreiteten Flügeln hätte fliegen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Und? Ich habe sie gefressen. Kompletto dutto. Logikfehler entdeckt. Kurz die Augenbraue hochgezogen. Mitgerissen weitergelesen. Nächsten Logikfehler entdeckt. „Ja, ja, jetzt ist’s aber gut“, gedacht und mit einem: „Ach, EGAL!“, weitergelesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Für genau dieses komplette Versinken in einer Geschichte gibt es in der Forschung sogar einen Begriff: <em>„Narrative Transportation“.</em> Gemeint ist damit ein Zustand, in dem Aufmerksamkeit, Vorstellungskraft und Gefühle ziemlich ordentlich von einer Geschichte in Beschlag genommen werden. Und jetzt kommt’s: In Untersuchungen haben stark in eine Geschichte eingetauchte Leser sogar weniger Unstimmigkeiten darin bemerkt als Leser, die weniger stark eingetaucht waren. Ha! Mein Lesehirn hat also offenbar eine wissenschaftlich untersuchte Möglichkeit gefunden, Hektors Logiklöcher vorübergehend mit einem hübschen Vorhang abzuhängen. <strong>*fg*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn mich eine Geschichte einmal an den richtigen Stellen erwischt hat, werde ich erstaunlich großzügig. Dann darf eine Figur auch einmal etwas tun, bei dem mein vernünftiges Ich laut protestiert. Dann verzeihe ich Zufälle. Dann sehe ich ein Klischee drei Kilometer gegen den Wind kommen und renne ihm trotzdem freudestrahlend entgegen. „Komm zu Mama, Baby!“</p>
<p style="text-align: justify;">Denn: Vorhersehbarkeit muss mich nicht langweilen. Ganz im Gegenteil. Wir Romance-Lesenden wissen doch häufig schon beim Klappentext, wer am Ende mit wem im Bett … äh … zusammen landet. <strong>*unschuldig guckt*</strong> Und trotzdem lesen wir. Offensichtlich kann „Ich weiß ungefähr, wohin die Reise geht“ also kein besonders zuverlässiges Kriterium für ein schlechtes Buch sein.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55978" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/hektor-fliegt-durch-ein-logikloch_2.png" alt="Hektor fliegt durch ein Logikloch, das sich in einem Buch auftut" width="709" height="531" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/hektor-fliegt-durch-ein-logikloch_2.png 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/hektor-fliegt-durch-ein-logikloch_2-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /><br />
</span><em><strong>Groß genug für Hektor – aber offenbar nicht groß genug, um meinen Lesefluss zu stoppen.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 18pt;">Vielleicht gibt es zwei verschiedene Arten von „gut“</span></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr glaube ich, dass wir zwei Dinge ständig durcheinanderwerfen. Da ist auf der einen Seite das handwerklich gute Buch. Und auf der anderen Seite das für mich gute Buch. Im Idealfall treffen sich beide und animieren mich zu einer 5-Sterne-Bewertung. Aber sie müssen nicht zusammengehören.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Roman kann sprachlich wunderbar geschrieben, sorgfältig aufgebaut und voller ausgefeilter Figuren sein – und mich trotzdem emotional ungefähr so stark berühren wie die Bedienungsanleitung meiner Waschmaschine. Ich erkenne dann durchaus an, dass das Buch etwas kann. Ich will es trotzdem nicht lesen, auch wenn massenweise Rezensionen dafür sprechen.</p>
<p style="text-align: justify;">Andersherum kann mir ein Buch sämtliche Gründe liefern, warum ich eigentlich mit den Augen rollen müsste – und ich klebe an seinen Seiten wie SUBsi-Lou an meinem Stapel ungelesener Bücher.</p>
<p style="text-align: justify;">Warum? Weil Geschichten keine Matheaufgaben sind. Da kann zwei plus eins noch so oft drei ergeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Gute Figuren plus guter Schreibstil plus logische Handlung ergibt nicht automatisch: Ka ist begeistert. So funktioniert Lesen nicht! Jedenfalls nicht für mich, aber ich denke, euch da draußen wird es nicht anders gehen.<br />
Denn: Es muss irgendetwas während des Lesens andocken!</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p><span style="font-size: 18pt; color: #800000;"><strong>Das Wunder im Lesehirn</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Schon <a href="https://meinetaeglichedosis.de/wo-geschichten-wirklich-entstehen-im-kopf/"><span style="color: #800000;"><strong>bei meinem kleinen Ausflug ins lesende Gehirn</strong></span></a> hatte ich darüber geschrieben, dass Geschichten nicht einfach auf dem Papier liegen bleiben. Unser Gehirn verarbeitet Sprache, verknüpft das Gelesene mit Wissen, Erinnerungen und Emotionen und baut daraus seine ganz eigene Vorstellung einer Geschichte. Genau da wird es für die Frage nach dem „guten Buch“ interessant. Denn kein Leser bringt dasselbe Gehirn mit. Was für eine Überraschung. <strong>*höhöhö*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir lesen also dieselben Wörter, bringen aber keineswegs dieselben Voraussetzungen mit. Eigentlich ein kleines Wunder, dass wir uns über Bücher überhaupt jemals einig sind. <strong>*lacht los*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Was ich als herrlich dominant empfinde, findet eine andere Leserin möglicherweise unerträglich übergriffig. Was jemand als selbstbewusste Heldin feiert, kann mir nach fünfzig Seiten gewaltig auf den Keks gehen. Was für den einen pervers ist, ist für den anderen Leser erotischer Geschichten völlig normal.<br />
Ein Dialog, bei dem ich Tränen lache, lässt den Nächsten völlig kalt. Und bei einem Protagonisten, bei dem 800 Rezensierende kollektiv dahinschmelzen und Höschen feucht werden, sitze ich vielleicht da und frage mich: Bei dem? Ernsthaft? <strong>*husterer*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Möglicherweise erklärt das auch, warum Empfehlungen manchmal so wunderbar funktionieren und ein anderes Mal grandios gegen die Wand fahren. „Das musst du unbedingt lesen!“ bedeutet letztlich ja nur: Dieses Buch hat bei mir voll funktioniert. Und bei mir dann vielleicht nicht. Basta.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 18pt; color: #800000;"><strong>Was ist nun ein schlechtes Buch?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das ist eine knifflige Frage. Natürlich gibt es Texte mit massiven handwerklichen Problemen. Widersprüche, unverständliche Sätze, Figuren, deren Verhalten sich ohne erkennbaren Grund von Seite zu Seite ändert, Anschlussfehler oder Geschichten, die ihre eigenen Regeln vergessen.</p>
<p style="text-align: justify;">Darüber kann man sprechen und manches davon auch ziemlich konkret benennen. Aber selbst dann bleibt eine unbequeme kleine Wahrheit:<br />
Ein handwerklich schwaches Buch kann einem Leser trotzdem verdammt gut gefallen. Ich bin der lebende Beweis. <strong>*hebt die hand und hüpft auf und ab*</strong> Denn am Ende lese ich einen Roman nicht, um nach dreihundert Seiten ein literaturwissenschaftliches TÜV-Siegel draufzukleben, sondern weil ich etwas erleben möchte.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte lachen. Mitfiebern. Mich aufregen und verlieben. Leiden. Den Antagonisten eine mit der Bratpfanne überbraten. Einer Heldin zurufen, dass sie um Himmels willen NICHT durch diese Tür gehen soll. Ich möchte um halb drei nachts auf die Uhr sehen, „Scheiße!“ murmeln und trotzdem das nächste Kapitel anfangen. Selbst wenn Hektor immer noch durch diese Logiklöcher passt.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht ist die falsche Frage: Ist dieses Buch gut? Vielleicht sollten wir viel öfter fragen: Ist dieses Buch gut für mich?</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne,</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S.</strong> Sofern ihr an dieser Stelle noch nicht genug von meinen Gedankengängen habt, könnt ihr euch hier noch ein bisschen weiter durch mein Oberstübchen verirren – zum Beispiel in <a href="https://meinetaeglichedosis.de/trivial-oder-nicht-trivial-was-fuer-eine-bescheuerte-frage/"><span style="color: #800000;"><strong>„Trivial oder nicht trivial? Was für eine bescheuerte Frage!“</strong></span></a> oder <strong><span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/nett-oder-die-kleine-schwester-von/">„Nett oder die kleine Schwester von …“</a></span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Logiklöcher und trotzdem verliebt: Wann ist ein Buch eigentlich gut?" width="359" height="99" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle „Hektor fliegt durch ein Logikloch“:</strong><br data-start="153" data-end="156" /><strong>Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Von Krokodilen und Volksfesthupen – das Gäubodenvolksfest hat uns wieder</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/von-krokodilen-und-volksfesthupen-das-gaeubodenvolksfest-hat-uns-wieder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 09:12:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Das Gäubodenvolksfest hat Straubing wieder fest im Griff – und mich irgendwie auch.Zwischen geklauten Krokodilen, stolzen Maßpreisen und Erinnerungen an viiiiele Festtage wird es Zeit für einen neuen Tatsachenbericht.&#8220; 🖤 Am Eröffnungsabend des Gäubodenvolksfests in Straubing, Freitag, 7. August 2026, kamen ein paar offenbar ziemlich angeheiterte Festbesucher auf eine ganz besonders grandiose Idee: Sie schnappten sich kurzerhand ein Krokodil aus einer Geisterbahn. Kein echtes, versteht sich, sondern ein rund drei Meter langes und 50 Kilogramm schweres Exemplar aus Glasfaser. Wert: schlappe 5.000 Euro. Damit marschierten sie quer über das Festgelände Richtung Ausgang. Vermutlich in der Hoffnung, dass ein drei Meter langes Krokodil unter dem Arm nicht weiter auffällt. Weit kamen sie allerdings nicht, denn gegen 23:00 Uhr war Schluss mit lustig – die Polizei stoppte den ungewöhnlichen Krokodil-Ausflug. Richtig gelesen, geneigte Lesende! Das Straubinger Gäubodenvolksfest hat uns wieder. 2025 hieß das, dass 1,25 Millionen Gäste die kleine Gäuboden-Metropole *hihi* besucht und um die 680.000 Maß Bier bzw. Radler gedudelt haben. Himmel. Arsch und Zwirn, kann ich da nur sagen. Und danach wundert man sich über spazieren gehende Krokodile. *hüstel* Vor viiiielen Jahren, so um die 1980er Jahre, waren es noch deutlich weniger Besucher (zwischen 500.000 und 700.000) und entsprechend geringer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Das Gäubodenvolksfest hat Straubing wieder fest im Griff – und mich irgendwie auch.</strong></em></span><br data-start="181" data-end="184" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Zwischen geklauten Krokodilen, stolzen Maßpreisen und Erinnerungen an viiiiele Festtage wird es Zeit für einen neuen Tatsachenbericht.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Am Eröffnungsabend des Gäubodenvolksfests in Straubing, Freitag, 7. August 2026, kamen ein paar offenbar ziemlich angeheiterte Festbesucher auf eine ganz besonders grandiose Idee: Sie schnappten sich kurzerhand ein Krokodil aus einer Geisterbahn. Kein echtes, versteht sich, sondern ein rund drei Meter langes und 50 Kilogramm schweres Exemplar aus Glasfaser. Wert: schlappe 5.000 Euro. Damit marschierten sie quer über das Festgelände Richtung Ausgang. Vermutlich in der Hoffnung, dass ein drei Meter langes Krokodil unter dem Arm nicht weiter auffällt. Weit kamen sie allerdings nicht, denn gegen 23:00 Uhr war Schluss mit lustig – die Polizei stoppte den ungewöhnlichen Krokodil-Ausflug.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Richtig gelesen, geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Das Straubinger Gäubodenvolksfest hat uns wieder. 2025 hieß das, dass 1,25 Millionen Gäste die kleine Gäuboden-Metropole <strong>*hihi*</strong> besucht und um die 680.000 Maß Bier bzw. Radler gedudelt haben. Himmel. Arsch und Zwirn, kann ich da nur sagen. Und danach wundert man sich über spazieren gehende Krokodile. <strong>*hüstel*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Vor viiiielen Jahren, so um die 1980er Jahre, waren es noch deutlich weniger Besucher (zwischen 500.000 und 700.000) und entsprechend geringer war auch der Bierkonsum. Versteht sich von selbst.</p>
<p style="text-align: justify;">Was sich ebenfalls sehr deutlich geändert hat, ist natürlich der Bierpreis. Im Jahr 1980 zahlte man für eine Maß Festbier (1 Maß entspricht 1 Liter) in Straubing noch unter 5,00 Deutsche Mark (DM). In diesem Jahr liegt der Preis bei 13,30 Euro pro Maß. Das ist schon … Wucher, wenn ich das so sagen darf. Nicht, dass ich jemals eine Maß Bier auf dem Volksfest getrunken hätte, selbst dann nicht, als ich noch eine richtige Volksfesthupe war.</p>
<p style="text-align: justify;">Und damit wären wir auch schon bei einem Begriff, den ich vielleicht kurz erklären sollte.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 18pt;">Volksfesthupe.</span></strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das bedeutete: Dauerpräsenz. Ich habe keinen einzigen Festtag verpasst. Vom feierlichen Einzug am Eröffnungsfreitag bis zum Kehraus am letzten Montag hat man mich täglich auf dem Festplatz angetroffen. Nur gut, dass ich eine große Verwandtschaft hatte, die mir immer wieder wohlwollend Geld zugesteckt hat, sonst hätte ich mir diese ausgeprägte Form der Brauchtumspflege definitiv nicht leisten können.<strong> LOL</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Heute sieht das etwas anders aus. Ich gehe aufs Volksfest – selbstredend in Tracht (Dirndl oder Lederhose mit Hemd und Weste) –, aber aus dem „täglich“ wurde zwei- bis dreimal. Man wird schließlich … vernünftig. Angeblich.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Grund für mich ist, dass es die Gemütlichkeit verloren hat, die es früher hatte. Ja, man trifft immer noch Leute, die man seit Jahren nicht gesehen hat, und das ist wirklich schön, aber mir persönlich ist inzwischen zu viel los. Ich sage nur: 1,25 Millionen Gäste. Deswegen hat mich auch noch nie jemand aufs Münchner Oktoberfest gebracht. Und es haben durchaus schon Leute versucht.<strong> *lacht*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Banderole zur optischen Trennung" width="283" height="76" /></span></p>
<p style="text-align: justify;">Was ich gerne mache, ist, mir die Ostbayernschau anzusehen. Heuer mit einer Mission: Ich möchte mir die Aussteller herauspicken, die Brotbacköfen präsentieren. Sollte mich tatsächlich einer anlachen und der Preis sein Übriges tun – wer weiß, vielleicht zeige ich euch dann in einem Blogbeitrag selbigen. Ich sehe mich innerlich ja schon Brotlaibe aus dem eigenen Ofen ziehen. Doch das, das steht noch in den Sternen. Und vermutlich auch ein bisschen auf dem Preisschild. Die Teile sind schweineteuer. <strong>*seufzt kerkertief*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bis es so weit ist, werde ich weiter meine Tracht bügeln und polieren und mir überlegen, ob ich lieber meine Harley-Davidson-Schnürstiefel oder doch die kleinen, feinen Schnürstiefeletten zum Dirndl anziehen soll. Am bequemsten wären meine voll-ledernen Wanderschuhe, die schon einiges mitgemacht haben, von Kanada bis Tirol. Die wären definitiv volksfesttauglich. Ob sie allerdings auch dirndltauglich sind, steht auf einem anderen Blatt. Aber das ist mir schnurz-piep-egal. <strong>*hahaha*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em>, auch ehemals <em>Volksfesthupe</em> genannt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Über 1.300 Leser können sich doch nicht irren. Oder?</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/ueber-1-300-leser-koennen-sich-doch-nicht-irren-oder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2026 15:54:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;4,2 Sterne und mehr als 1.300 Bewertungen. Was soll da schon schiefgehen? Eine ganze Menge offenbar, denn während gefühlt die halbe Lesewelt begeistert ist, sitze ich da und denke: Joa. Nö.  Aber warum kann ein Buch für Hunderte großartig sein und bei mir so gar nicht zünden?&#8220; 🖤 Geneigte Lesende, 4,2 Sterne. Mehr als 1.300 Bewertungen. Das sind Zahlen, bei denen mein lesendes Ich normalerweise zufrieden mit dem Kopf nickt und denkt: Na also. Kann man machen. Offensichtlich haben sich hier schon ziemlich viele Menschen durch die Seiten gelesen und sind anschließend nicht schreiend davongelaufen. Dann noch der Klappentext. Eine junge Buchhalterin. Kurvig. Dazu ein dominant-charmanter Casinobesitzer. Hallo? Ich fühlte mich mächtig angesprungen. *hust* Also zog das Buch bei mir ein. Mit durchaus gewissen Erwartungen, denn neben einem Klappentext, der ziemlich energisch mit &#8222;Da habe ich Lust drauf!&#8220;, wedelte, standen da schließlich diese 4,2 Sterne und über 1.300 Bewertungen. Und dann las ich. Und las. Und wartete. Auf dieses gewisse Etwas. Auf den Moment, in dem eine Geschichte den kleinen Schalter im Kopf umlegt und aus „Ich lese ein Buch“ plötzlich „FASS MICH NICHT AN, ICH MUSS WISSEN, WIE ES WEITERGEHT!“ wird. Kam nicht. *miep* Das Buch und ich – [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;4,2 Sterne und mehr als 1.300 Bewertungen. Was soll da schon schiefgehen? Eine ganze Menge offenbar, denn während gefühlt die halbe Lesewelt begeistert ist, sitze ich da und denke: Joa. Nö.  Aber warum kann ein Buch für Hunderte großartig sein und bei mir so gar nicht zünden?&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende, 4,2 Sterne. Mehr als 1.300 Bewertungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das sind Zahlen, bei denen mein lesendes Ich normalerweise zufrieden mit dem Kopf nickt und denkt: Na also. Kann man machen. Offensichtlich haben sich hier schon ziemlich viele Menschen durch die Seiten gelesen und sind anschließend nicht schreiend davongelaufen. Dann noch der Klappentext. Eine junge Buchhalterin. Kurvig. Dazu ein dominant-charmanter Casinobesitzer. Hallo? Ich fühlte mich mächtig angesprungen. <em><strong>*hust*</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Also zog das Buch bei mir ein. Mit durchaus gewissen Erwartungen, denn neben einem Klappentext, der ziemlich energisch mit &#8222;Da habe ich Lust drauf!&#8220;, wedelte, standen da schließlich diese 4,2 Sterne und über 1.300 Bewertungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann las ich. Und las. Und wartete. Auf dieses gewisse Etwas. Auf den Moment, in dem eine Geschichte den kleinen Schalter im Kopf umlegt und aus „Ich lese ein Buch“ plötzlich „FASS MICH NICHT AN, ICH MUSS WISSEN, WIE ES WEITERGEHT!“ wird. Kam nicht. <em><strong>*miep*</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Das Buch und ich – wir wurden einfach nichts miteinander. Dies brachte mich auf eine Frage, die eigentlich ziemlich simpel klingt und es überhaupt nicht ist: Warum finden viele, viele Menschen ein Buch offenbar ziemlich gut und klein Ka sitzt da und denkt: Joa. Nö.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Über 1.300 Leser können sich doch nicht irren. Oder?" width="378" height="87" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png 1181w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole-300x69.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole-1024x236.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole-768x177.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole-750x173.png 750w" sizes="auto, (max-width: 378px) 100vw, 378px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 18pt;">4,2 Sterne sind keine 4,2 Sterne für mich</span></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich machen wir beim Bücherkauf etwas ziemlich Merkwürdiges. Wir betrachten die Erfahrungen anderer Menschen und versuchen daraus abzuleiten, wie unsere eigene Erfahrung aussehen wird. Je mehr gute Bewertungen ein Buch hat, desto größer wird das Vertrauen. Verständlicherweise. 4,2 Sterne aus drei Bewertungen? Nun ja. Tante Effie, die beste Freundin und der Schrägnachbar vielleicht.</p>
<p style="text-align: justify;">4,2 Sterne aus 1.334 Bewertungen? Das, geneigte Lesende, das hat Gewicht. Nur sagen diese 4,2 Sterne zunächst einmal etwas ganz anderes aus, als wir ihnen gerne unterstellen. Sie bedeuten nicht:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dieses Buch ist zu 84 Prozent gut.</strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Sie bedeuten lediglich, dass sehr viele Menschen dieses Buch bewertet haben und daraus im jeweiligen Bewertungssystem ein Durchschnitt von 4,2 entstanden ist. Mehr erst einmal nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Und ganz unschuldig sind diese Sternchen übrigens nicht. Untersuchungen zu Onlinebewertungen zeigen, dass bereits vorhandene Bewertungen spätere Urteile durchaus beeinflussen können. Wenn wir also sehen, dass gefühlt die halbe Menschheit einem Buch vier oder fünf Sterne vor die Füße wirft, gehen wir möglicherweise schon ein kleines bisschen anders an die Sache heran. Nicht zwingend. Nicht jeder. Aber so ganz frei von dem, was die anderen vor uns gesagt haben, sind wir offenbar auch nicht. Na prima. <em><strong>*ggg*</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Unter diesen Menschen können Lesende sein, die genau diese Art von Geschichte lieben. Menschen, die seit Jahren Fan der Autorin, des Autors sind. Andere, die den Schreibstil besonders mögen. Manche lesen wegen der Romantik, andere wegen des Humors, der Figuren oder einer bestimmten Dynamik zwischen den Protagonisten.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann komme ich daher. Mit meinem ganz persönlichen Sammelsurium aus Vorlieben, Abneigungen, Erwartungen, Erfahrungen und Dingen, bei denen mein Lesehirn entweder begeistert „JAAAA!“ brüllt oder gelangweilt die Rollläden herunterlässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die über 1.300 Bewertungen verschwinden nämlich in dem Moment, in dem ich die erste Seite aufschlage. Ab da sind nämlich nur noch zwei beteiligt: das Buch und ich.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Über 1.300 Leser können sich doch nicht irren. Oder?" width="378" height="87" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png 1181w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole-300x69.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole-1024x236.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole-768x177.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole-750x173.png 750w" sizes="auto, (max-width: 378px) 100vw, 378px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 18pt;">Da muss irgendetwas andocken</span></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Schon bei <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/wo-geschichten-wirklich-entstehen-im-kopf/">meinem kleinen Ausflug ins lesende Gehirn</a></strong></span> hatte ich darüber geschrieben, dass Geschichten nicht einfach auf dem Papier liegen bleiben. Unser Gehirn verarbeitet Sprache, verknüpft das Gelesene mit Wissen, Erinnerungen und Emotionen und baut daraus seine ganz eigene Vorstellung einer Geschichte.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Denn kein Leser bringt dasselbe Gehirn mit. Was für eine Überraschung!</strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Und genau das ist tatsächlich entscheidender, als man zunächst denken könnte. Beim Lesen übernimmt unser Gehirn nämlich nicht einfach brav das, was auf dem Papier steht. Es baut daraus eine eigene mentale Vorstellung und greift dabei auch auf das zurück, was bereits im Oberstübchen herumliegt: Wissen, Erfahrungen und bereits vorhandene Vorstellungen. Wir lesen also dieselben Wörter, bringen aber keineswegs dieselben Voraussetzungen mit. Eigentlich ein kleines Wunder, dass wir uns über Bücher überhaupt jemals einig sind.<em><strong> *lol*</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Was ich als herrlich dominant empfinde, findet eine andere Leserin möglicherweise unerträglich übergriffig. Was jemand als selbstbewusste Heldin feiert, kann mir nach fünfzig Seiten gewaltig auf den Sack gehen. Ein Dialog, bei dem ich Tränen lache, lässt den Nächsten völlig kalt. Und bei einem Protagonisten, bei dem 800 Rezensierende kollektiv dahinschmelzen, sitze ich vielleicht da und frage mich: Bei dem? Ernsthaft? <em><strong>*husterer*</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht ist genau das der Punkt, den keine Sternebewertung der Welt für mich vorhersagen kann. Sie kann mir sagen, wie andere Leser ein Buch fanden. Sie kann mir aber nicht sagen, was passiert, wenn dieses Buch auf mein persönliches Oberstübchen trifft. <strong>*kichert irre*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55876" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/ka-hektor-subsi-lou_notfallmassage-seelischer-beistand.png" alt="Bild von Ka, Hektor und SUBsi-Lou. Hektor massiert Kas Schultern und SUBsi-Lou bietet Ka ein Buch an" width="709" height="886" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/ka-hektor-subsi-lou_notfallmassage-seelischer-beistand.png 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/ka-hektor-subsi-lou_notfallmassage-seelischer-beistand-240x300.png 240w" sizes="auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px" /><br />
<em><strong>Diagnose: akute Leseenttäuschung trotz 4,2 Sternen. Hektor übernimmt die Notfallmassage, SUBsi-Lou hält vorsichtshalber schon mal das nächste Buch bereit.<br />
Und Ka denkt sich: Sind die beiden nicht süß? *herzchen in den augen hat*<br />
</strong></em></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 18pt; color: #800000;"><strong>Und dann wäre da noch die Erwartung</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn mich ein Klappentext packt, beginnt bereits etwas, bevor die erste Seite überhaupt gelesen wurde: In meinem Kopf baut sich eine Erwartung auf. Ich stelle mir eine bestimmte Dynamik vor. Eine Atmosphäre. Vielleicht schon eine ungefähre Art des Helden. Ich erwarte aufgrund weniger Stichworte ein bestimmtes Lesegefühl.</p>
<p style="text-align: justify;">Und damit arbeitet mein Kopf bereits, bevor das Buch überhaupt eine faire Chance bekommen hat. Beim Lesen nutzen wir nämlich vorhandenes Wissen und Hinweise aus dem Text, um Erwartungen darüber aufzubauen, was als Nächstes kommen könnte. Der Klappentext hat mir also nicht einfach nur verraten, worum es ungefähr geht. Aus seinen paar Stichworten hat mein Oberstübchen bereits angefangen, sich etwas zusammenzubasteln. Frechheit eigentlich. <em><strong>*grinst vor sich hin*</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Das Buch weiß davon natürlich nichts. Wie auch, es kennt mich schließlich nicht! Noch nicht. <strong>*mit den augenbrauen wackelt*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die Geschichte dann einen anderen Schwerpunkt setzt, die Figuren anders funktionieren oder die Chemie bei mir einfach nicht zündet, kann das Buch vollkommen in Ordnung sein und trotzdem flasht es mich nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Es könnte ja sogar sein, dass manchmal sogar der perfekte Klappentext ein kleines Risiko ist. Denn je lauter er „BEUTESCHEMA!“ ruft, desto konkreter wird das Buch, das bereits in meinem Kopf entsteht. Da muss das echte erst einmal hinkommen.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Über 1.300 Leser können sich doch nicht irren. Oder?" width="378" height="87" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png 1181w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole-300x69.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole-1024x236.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole-768x177.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole-750x173.png 750w" sizes="auto, (max-width: 378px) 100vw, 378px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 18pt;">1.300 Leser können tatsächlich recht haben. Aber ich auch.</span></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht ist das also die Antwort auf meine Ausgangsfrage. Über 1.300 Leser können sich keineswegs irren. Zumindest nicht darin, wie<em> ihnen</em> as Buch gefallen hat. Doch ich irre mich genauso wenig, wenn ich nach dem Lesen feststelle: Mich hat es nicht gepackt.</p>
<p style="text-align: justify;">Buch und Ka haben dieses Mal eben nicht zueinandergefunden. Schade. Bei kurviger Buchhalterin und dominant-charmantem Casinobesitzer hätte ich uns wirklich Chancen ausgerechnet. <em><strong>*seufzt* </strong></em>Bleibt allerdings noch eine andere Frage. Wenn selbst ein Buch mit hervorragenden Bewertungen für mich eher ungeeignet sein kann:  Wann ist ein Buch dann eigentlich gut? Und wann ist es schlecht?</p>
<p style="text-align: justify;">Genau da wird es nämlich erst richtig lustig. Denn ich habe schon Bücher mit Logiklöchern gelesen, durch die Hektor bequem mit ausgebreiteten Flügeln hätte fliegen können – und ich habe sie trotzdem gefressen und geliebt. Aber das, geneigte Lesende, ist eine andere Geschichte. <em><strong>*höhöhö*</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne,</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S.</strong> Dass wir Lesenden ein und dieselbe Sache vollkommen unterschiedlich empfinden können, ist übrigens nichts Neues für mich. Schon bei meiner Frage, ob Literatur nun trivial oder nicht trivial ist, bin ich darüber gestolpert, dass das, was für den einen kaum der Rede wert ist, beim nächsten schon ganz andere Dimensionen annimmt. Gerade bei Erotik wird das herrlich deutlich. Wer Lust auf meinen damaligen Gedankensalat hat: →<span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/trivial-oder-nicht-trivial-was-fuer-eine-bescheuerte-frage/"> <span class="text-token-text-primary cursor-text rounded-sm" data-placeholder-token="true">[Trivial oder nicht trivial? Was für eine bescheuerte Frage!]</span></a></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Über 1.300 Leser können sich doch nicht irren. Oder?" width="371" height="84" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png 1181w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole-300x69.png 300w" sizes="auto, (max-width: 371px) 100vw, 371px" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle „Leseenttäuschung trotz 4,2 Sterne“:</strong><br data-start="153" data-end="156" /><strong>Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Foodporn, Bachelorfreude, Lernwahnsinn und Schneckchenlesen</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/zwischen-foodporn-bachelorfreude-lernwahnsinn-und-schneckchenlesen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 07:28:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Was passiert, wenn Ka plötzlich im Schneckentempo liest und nicht einmal Lust hat, neue Bücher zu kaufen? Richtig: Es wird gruselig. Und ein bisschen zimtzuckrig.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende, ich muss ein wenig aus dem kaistischen Nähkästchen plaudern. Momentan geht es ein wenig rund in unserer Familie, was sich natürlich auch auf das Bloggen — und auf den Berg ungebügelter Wäsche der stetig wächst *höhöhö* — auswirkt. Und als wäre das nicht schon genug, hat sich mein Lesetempo irgendwo zwischen Hefeteigruhe, Puderzucker und Klausurenwahnsinn versteckt. Mit anderen Worten: Ich lese gerade. Aber langsam. Furchtbar langsam. Schneckchenlesen deluxe, quasi. Aber der Reihe nach. Hektor, SUBsi-Lou und der heroische Versuch, zerknitterter Wäsche mit Grimm, Dampf und sehr viel Optimismus beizukommen — während Ka sich durch den kaistischen Alltag kämpft. 🖤 Ich habe gerade wieder das Backen von Schmalzgebäck für mich entdeckt, was so viel heißt, dass ich Kiachal (Ausgezogene) und Apfel-Zimtschnecken wie ein Weltmeister gebacken habe. Drei Tage hintereinander. LOL Ein Teil davon ist natürlich verschenkt worden, ein anderer Teil wurde gefuttert — lauwarm, bestreut mit Puderzucker oder gewendet in Zimtzucker *yummi* — und der letzte Teil befindet sich eingefroren in der Gefriertruhe, denn Schmalzgebäck lässt sich wunderbar einfrieren. Wenn man Lust drauf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><span style="color: #800000;"><strong>&#8222;Was passiert, wenn Ka plötzlich im Schneckentempo liest und nicht einmal Lust hat, neue Bücher zu kaufen?</strong></span></em><br />
<em><span style="color: #800000;"><strong>Richtig: Es wird gruselig. Und ein bisschen zimtzuckrig.&#8220;</strong></span></em></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">ich muss ein wenig aus dem kaistischen Nähkästchen plaudern. Momentan geht es ein wenig rund in unserer Familie, was sich natürlich auch auf das Bloggen — und auf den Berg ungebügelter Wäsche der stetig wächst <strong>*höhöhö*</strong> — auswirkt. Und als wäre das nicht schon genug, hat sich mein Lesetempo irgendwo zwischen Hefeteigruhe, Puderzucker und Klausurenwahnsinn versteckt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit anderen Worten: Ich lese gerade. Aber langsam. Furchtbar langsam. Schneckchenlesen deluxe, quasi.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber der Reihe nach.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55397" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/hektor-und-subsi-lou-buegeln.png" alt="Hektor und SUBsi-Lou bügeln und sorgen für Chaos" width="567" height="708" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/hektor-und-subsi-lou-buegeln.png 567w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/hektor-und-subsi-lou-buegeln-240x300.png 240w" sizes="auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Hektor, SUBsi-Lou und der heroische Versuch, zerknitterter Wäsche mit Grimm, Dampf und sehr viel Optimismus beizukommen — während Ka sich durch den kaistischen Alltag kämpft.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe gerade wieder das Backen von Schmalzgebäck für mich entdeckt, was so viel heißt, dass ich Kiachal (Ausgezogene) und Apfel-Zimtschnecken wie ein Weltmeister gebacken habe. Drei Tage hintereinander. <strong>LOL</strong> Ein Teil davon ist natürlich verschenkt worden, ein anderer Teil wurde gefuttert — lauwarm, bestreut mit Puderzucker oder gewendet in Zimtzucker <strong>*yummi*</strong> — und der letzte Teil befindet sich eingefroren in der Gefriertruhe, denn Schmalzgebäck lässt sich wunderbar einfrieren. Wenn man Lust drauf hat, einfach ein Stück aus der Truhe holen, rauf auf den Toaster legen, kurz von beiden Seiten antoasten, genießen. Fast wie frisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann war die Bachelorfeier meiner Tochter. Ich muss ein bisschen angeben, weil ich mich so freue, dass meine „Große“ ihren Bachelor mit 1,0 abgeschlossen hat (Politikwissenschaft). Und nein, sie wird nicht als Taxifahrerin in Berlin enden. 😀 Zudem hat mein Sohn mein Büro okkupiert, weil er sich gerade auf seine Klausuren vorbereitet.</p>
<p style="text-align: justify;">Das alles führt dazu, dass ich momentan eher mau unterwegs bin, was das Bloggen betrifft. Und mal abgesehen davon ist noch etwas eingetreten, was selten bei mir eintritt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">ICH LESE GERADE FURCHTBAR LANGSAM!</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Zudem habe ich KEINE LUST, mir neue Bücher zu kaufen. Könnt ihr euch das vorstellen? Keine Lust, neue Bücher zu kaufen. So ein Bullshit, doch das ist die ungeschminkte Wahrheit. Die Kombi aus langsamem Lesen und keiner Lust, neue Bücher kaufen zu wollen, ist schon gruselig, das sage ich Euch. Das hätte ich gebraucht, als ich meine Buch-Kauf-Fastenzeit hatte. Da musste ich mich durchquälen, weil ich so gerne welche gekauft hätte und nun? Schnicki-schnacki Misti-kacki.<strong> *miep*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bis dahinne!</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;">P.S. Falls ihr euch noch einmal genüsslich daran erinnern wollt, wie ich damals unter meiner Buchkauf-Fastenzeit gelitten habe: Hier entlang zu <a href="https://meinetaeglichedosis.de/fastenzeit-ein-feuerloescher-ein-manipulativer-drache-und-ich-oder-voll-einen-an-der-klatsche/"><span style="color: #993300;"><strong>„Fastenzeit, ein Feuerlöscher, ein manipulativer Drache und ich oder voll einen an der Klatsche!“</strong></span></a><br data-start="772" data-end="775" />Und hier gibt es noch mehr Buchdrachen-Elend: <a href="https://meinetaeglichedosis.de/buchdrache-vs-ka-oder-die-buchkauf-fastenzeit-ist-brutal/"><span style="color: #993300;"><strong>„Buchdrache vs. Ka oder die Buchkauf-Fastenzeit ist brutal!“</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Banderole zur optischen Trennung" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Bügeln mit Hektor und SUBsi-Lou&#8220;:<br />
Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.<br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Glas voller Sommer</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/ein-glas-voller-sommer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2026 05:22:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Foodporn]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Manchmal steht man unter einem Kirschbaum, mit roten Fingern und einer Schüssel voller Arbeit, und fragt sich: Warum eigentlich? Vielleicht, weil in einem Glas Kirschmarmelade am Ende mehr steckt als nur Kirschen. Nämlich Sommer und ein kleines bisschen Erinnerung zum Aufschrauben.&#8220; 🍒 Geneigte Lesende, als ich unter unserem Kirschbaum stand, die letzte Schüssel voller Früchte vor mir und die Finger längst rot vom Pflücken, fragte ich mich zum wiederholten Mal, warum ich mir das eigentlich antue. Schließlich könnte ich Kirschmarmelade im Supermarkt kaufen. Amarenakirschen ebenfalls. Und wir wissen, das wäre sogar deutlich 👉 weniger Arbeit. Doch je länger ich darüber nachdenke, desto mehr glaube ich, dass es beim Einkochen gar nicht nur um Marmelade und andere Leckereien geht. Es geht um Erinnerungen. Es geht um den Sommer, den man einfangen möchte, bevor er wieder vorbeizieht. Um den Duft reifer Kirschen. Um den Genuss, sich eine Kirsche nach dem Pflücken in den Mund zu stecken und mit Sohnemann „Kirschkernweitspucken“ zu zelebrieren. Es geht um die Stunden im Garten. Um das Gefühl, etwas mit den eigenen Händen geschaffen zu haben. Und vielleicht geht es auch um die Menschen, denen ich später ein Glas davon schenke. Denn ein selbstgemachtes Glas Kirschmarmelade ist nie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #993300;"><em><strong>&#8222;Manchmal steht man unter einem Kirschbaum, mit roten Fingern und einer Schüssel voller Arbeit, und fragt sich: Warum eigentlich?</strong></em></span><br />
<span style="color: #993300;"><em><strong>Vielleicht, weil in einem Glas Kirschmarmelade am Ende mehr steckt als nur Kirschen.</strong></em></span><br />
<span style="color: #993300;"><em><strong>Nämlich Sommer und ein kleines bisschen Erinnerung zum Aufschrauben.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🍒</span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">als ich unter unserem Kirschbaum stand, die letzte Schüssel voller Früchte vor mir und die Finger längst rot vom Pflücken, fragte ich mich zum wiederholten Mal, warum ich mir das eigentlich antue.</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich könnte ich Kirschmarmelade im Supermarkt kaufen. Amarenakirschen ebenfalls. Und wir wissen, das wäre sogar deutlich 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/kirsch-eskalation-oder-wie-man-aus-zwei-eimern-kirschen-ploetzlich-zehn-stunden-kuechenarbeit-macht/"><span style="color: #993300;"><strong>weniger Arbeit</strong></span></a>. Doch je länger ich darüber nachdenke, desto mehr glaube ich, dass es beim Einkochen gar nicht nur um Marmelade und andere Leckereien geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Es geht um Erinnerungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es geht um den Sommer, den man einfangen möchte, bevor er wieder vorbeizieht. Um den Duft reifer Kirschen. Um den Genuss, sich eine Kirsche nach dem Pflücken in den Mund zu stecken und mit Sohnemann „Kirschkernweitspucken“ zu zelebrieren. Es geht um die Stunden im Garten. Um das Gefühl, etwas mit den eigenen Händen geschaffen zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Und vielleicht geht es auch um die Menschen, denen ich später ein Glas davon schenke. Denn ein selbstgemachtes Glas Kirschmarmelade ist nie nur Kirschmarmelade. Darin stecken ein Kirschbaum, ein Sommertag, viele Stunden Arbeit und die Freude, etwas weitergeben zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich im Winter ein Glas öffne, schmecke ich nicht nur Kirschen. Ich schmecke auch ein Stück Sommer.</p>
<p style="text-align: justify;">Und genau deshalb werde ich vermutlich auch nächstes Jahr wieder unter dem Kirschbaum stehen und mich fragen, warum ich mir das eigentlich antue.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis ich den ersten Löffel probiere und die Antwort längst kenne.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1717 Tage</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/1717-tage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 10:17:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meinetaeglichedosis.de/?p=54747</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Ich habe es tatsächlich geschafft 1717 Tage am Stück zu esen und inzwischen hege ich den leisen, aber stetigen Verdacht, dass meine Lese-App nicht mehr zählt, sondern nur noch milde darüber entscheidet, welche sexy Zahl sie mir um die Ohren hauen soll &#8230;&#8220; Geneigte Lesende, 1717 Tage. Ich musste gestern diese Zahl tatsächlich zweimal ansehen, weil sie so aussieht, als hätte jemand die 17 genommen, sich gedacht: „Och, die ist aber schööön“, und sie dann einfach noch einmal hinten drangehängt. 17–17. Eine Zahl mit Wiederholung, die ein bisschen klingt wie ein Herzschlag auf Papier. *bu-dum. bu-dum.* 1717, schau dich an! Bin gespannt was du so kannst. Bist so sexy-hexy anzusehen. In deiner Schönheit könnt’ ich glatt vergehen. 1717 Tage lesen bedeutet definitiv nicht, dass jeder dieser Tage spektakulär war. Wirklich nicht. *höhö* Manche Lesetage waren vermutlich eher so: Ich, müde wie ein überfahrenes Sofakissen, noch 23 Seiten, damit der Tag lesetechnisch gerettet ist. Andere Tage dagegen waren das pure Abtauchen, Eintauchen, Versinken. Dieses „Nur noch ein Kapitel“, das in Wahrheit ein uralter, perfider Zauberspruch ist und grundsätzlich dazu führt, dass man viel zu spät schläft und am nächsten Morgen aussieht, als hätte man sich als Blutquelle eines Vampirs die Nächte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Ich habe es tatsächlich geschafft 1717 Tage am Stück zu esen und inzwischen hege ich den leisen, aber stetigen Verdacht, dass meine Lese-App nicht mehr zählt, sondern nur noch milde darüber entscheidet, welche sexy Zahl sie mir um die Ohren hauen soll &#8230;&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">1717 Tage.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich musste gestern diese Zahl tatsächlich zweimal ansehen, weil sie so aussieht, als hätte jemand die 17 genommen, sich gedacht: „Och, die ist aber schööön“, und sie dann einfach noch einmal hinten drangehängt. 17–17. Eine Zahl mit Wiederholung, die ein bisschen klingt wie ein Herzschlag auf Papier. <strong>*bu-dum. bu-dum.*</strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">1717, schau dich an!<br />
Bin gespannt was du so kannst.<br />
Bist so sexy-hexy anzusehen.<br />
In deiner Schönheit könnt’ ich glatt vergehen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">1717 Tage lesen bedeutet definitiv nicht, dass jeder dieser Tage spektakulär war. Wirklich nicht.<strong> *höhö*</strong> Manche Lesetage waren vermutlich eher so: Ich, müde wie ein überfahrenes Sofakissen, noch 23 Seiten, damit der Tag lesetechnisch gerettet ist. Andere Tage dagegen waren das pure Abtauchen, Eintauchen, Versinken. Dieses „Nur noch ein Kapitel“, das in Wahrheit ein uralter, perfider Zauberspruch ist und grundsätzlich dazu führt, dass man viel zu spät schläft und am nächsten Morgen aussieht, als hätte man sich als Blutquelle eines Vampirs die Nächte um die Ohren geschlagen.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-54748" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/1717.jpg" alt="1717 Tage" width="547" height="1731" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wir wissen ja, dass Lesen nicht immer ein großes Feuerwerk ist. Wäre auch zu schön um wahr zu sein. <strong>*lacht frech*</strong> Und natürlich habe ich 1717 genauer angeguckt wie ein seltsames Fundstück. Keine Primzahl! *s<strong>chnieft*</strong> Da muss ich jetzt sehr tapfer sein. 1717 lässt sich nämlich zerlegen in 17 × 101. Also keine unteilbare Diva, sondern eher ein kleines Zahlen-Duett. Die 17 vorn, die 101 hinten, beide durchaus hübsch, beide mit Charakter. Und zusammen ergeben sie diese spiegelnde, doppelte 17, und diese Zahl ist einfach nur wunder-wunderschön. Und hey, wenigstens die 17 alleine ist eine Primzahl. <strong>*yehaaa*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Historisch war 1717 übrigens auch kein völlig unauffälliges Jahr. Zum Beispiel wurde Maria Theresia geboren, später eine der prägendsten Herrscherinnen der Habsburger. Außerdem schlossen sich am 24. Juni 1717 vier Londoner Logen zur ersten Großloge der Welt zusammen, der <em>Premier Grand Lodge of England.</em> Die organisierte Freimaurerei bekam damit gewissermaßen ihr offizielles Fundament. Und als wäre das Jahr damit noch nicht geschichtsträchtig genug, kam es in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 1717 zur verheerenden Weihnachtsflut an der Nordseeküste. Ein Jahr also zwischen Herrscherinnengeburt, Logengründung und Naturkatastrophe und natürlich noch anderen geschichtsträchtigen Dingen. Dezent dramatisch, würde ich sagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und da sitze ich nun mit meiner Lese-App, meiner 1717 und dem Gefühl, dass Zahlen mehr können, als nur zu sein. Manche zwinkern. Manche stolpern einem vor die Füße. Und manche sehen aus, als hätten sie sich extra hübsch gemacht, nur damit ich einen Blogbeitrag über sie schreibe. So wie diese hübsche 1717.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne:  Auf weitere Lesetage, Lesewelten und mannigfaltig „erotisch-sexy“ Zahlen, die mich völlig unvorbereitet aus meiner Lese-App heraus anstarren.</p>
<p style="text-align: justify;">Eure <em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S. Lust darauf zu erfahren, welche Lesetage eher … hmmm, wie soll ich sagen … nicht ganz von dieser Welt waren? Oder zumindest sehr entschieden in Richtung „Was habe ich da bitte gelesen?!“ abgebogen sind? Dann klickt euch gern weiter zu:</strong><br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/was-zur-hufe-habe-ich-da-gelesen-zentauren-erotik-eskaliert/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt;  Was zur Hufe habe ich da gelesen? Zentauren-Erotik eskaliert.</strong></span></a></p>
<p><a href="https://meinetaeglichedosis.de/age-gap-mafia-australien-und-ein-grosses-hae/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; Age-Gap, Mafia, Australien und ein großes &#8222;HÄ&#8220;?</strong></span></a></p>
<p><a href="https://meinetaeglichedosis.de/immer-wieder-diese-arsc-oecher/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; Immer wieder diese Arsc&#8230;öcher</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="1717 Tage" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;">Bildquelle „Bild Lese-App 1717“: ScreenShot von Ka.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Noch immer aus dem Krankenlager winkend</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/noch-immer-aus-dem-krankenlager-winkend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 12:58:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Wenn Antibiotikum, Kreislauf und Körper beschließen, eine kleine Revolte anzuzetteln, bleibt mir nur noch eines: ab unter die Kuscheldecke. Zum Glück gibt es Hektor, Drachen-Romance und die rettende Erkenntnis, dass Jammern manchmal auch einfach nur eine Momentaufnahme ist. Eine mit rot-weiß gestreiften Socken, wohlgemerkt.&#8220; 🖤 Es gibt ja Dinge, geneigte Lesende, die braucht wirklich kein Mensch. Nicht mal geschenkt oder hübsch verpackt mit Schleifchen drumherum und einem kleinen Kärtchen, auf dem steht: „Gute Besserung, hier hast du noch ein bisschen Elend dazu.“ Ich bin nur so verdammt froh, dass ich wenigsten tippen, also schreiben kann, denn wenigstens die Kopfschmerzen halten sich in Grenzen! Selbst das Brot backen, das ich wirklich liebe, fällt mir gerade schwer. Mein Kreislauf hat einfach einen an der Klatsche. *f.u.c.k.* Darum nun der aktueller Gesundheitszustand aus dem Hause Ka: Das Antibiotikum und ich werden in diesem Leben vermutlich keine innige Freundschaft mehr schließen. Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, jemals solche Schwierigkeiten mit einem Antibiotikum gehabt zu haben. Normalerweise schluckt man das Zeug, motzt ein bisschen über den Geschmack, die Größe oder den Umstand, dass man überhaupt krank ist, und dann macht es hoffentlich seinen Job. Dieses Mal allerdings habe ich eher das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;" data-start="61" data-end="307"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Wen</strong></em><em><strong>n Antibiotikum, Kreislauf und Körper beschließen, eine kleine Revolte anzuzetteln, bleibt mir nur noch eines: ab unter die Kuscheldecke. Zum Glück gibt es Hektor, Drachen-Romance und die rettende Erkenntnis, dass Jammern manchmal auch einfach nur eine Momentaufnahme ist. Eine mit rot-weiß gestreiften Socken, wohlgemerkt.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;" data-start="61" data-end="307"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="61" data-end="307">Es gibt ja Dinge, geneigte Lesende, die braucht wirklich kein Mensch.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="61" data-end="307">Nicht mal geschenkt oder hübsch verpackt mit Schleifchen drumherum und einem kleinen Kärtchen, auf dem steht: „Gute Besserung, hier hast du noch ein bisschen Elend dazu.“ Ich bin nur so verdammt froh, dass ich wenigsten tippen, also schreiben kann, denn wenigstens die Kopfschmerzen halten sich in Grenzen! Selbst das Brot backen, das ich wirklich liebe, fällt mir gerade schwer. Mein Kreislauf hat einfach einen an der Klatsche. <strong>*f.u.c.k.* </strong><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="309" data-end="900">Darum nun der aktueller Gesundheitszustand aus dem Hause Ka: Das Antibiotikum und ich werden in diesem Leben vermutlich keine innige Freundschaft mehr schließen. Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, jemals solche Schwierigkeiten mit einem Antibiotikum gehabt zu haben. Normalerweise schluckt man das Zeug, motzt ein bisschen über den Geschmack, die Größe oder den Umstand, dass man überhaupt krank ist, und dann macht es hoffentlich seinen Job.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="902" data-end="1666">Dieses Mal allerdings habe ich eher das Gefühl, als würde mir der Mist heimlich die Akkus ausbeuten. Nicht leerziehen. Nein, brachial ausbeuten. Ich laufe nicht auf Reserve, ich laufe auf „Wer hat denn bitte den Stecker gezogen?“. Und weil das offenbar noch nicht reicht, befinde ich mich inzwischen auch auffallend häufig an jenem Ort, zu dem selbst der Kaiser zu Fuß geht. Wobei, okay, okay: dort, wo selbst der Sonnenkönig Ludwig XIV. zu Fuß hinging, wobei der das Ganze ja angeblich mit Toilettenstuhl, dem chaise percée, und Publikum erledigte. Man kann über meine aktuelle Lage also vieles sagen, aber immerhin: Ganz so öffentlich ist es hier dann doch nicht. Noch nicht. Aber hey, man soll das Schicksal ja nicht herausfordern. <strong>*sich mit einem plumps aufs sofa fallen lässt*</strong></p>
<p style="text-align: center;" data-start="902" data-end="1666"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54630" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/hektor-liest-ka-vor.png" alt="Hektor liest Ka vor Ka im Krankenstand Bücherregal Monstera" width="1448" height="1086" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/hektor-liest-ka-vor.png 1448w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/hektor-liest-ka-vor-300x225.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/hektor-liest-ka-vor-1024x768.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/hektor-liest-ka-vor-768x576.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/hektor-liest-ka-vor-750x563.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1448px) 100vw, 1448px" /><br />
<em><strong>Antibiotikum, Kuscheldecke und Drachen-Romance: Während ich unter der Decke verschwinde, übernimmt Hektor heldenhaft die Vorleseschicht.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;" data-start="902" data-end="1666"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1668" data-end="2282">Woran es liegt? Keine Ahnung. Vielleicht daran, dass ich gar nicht mehr zählen kann, wie oft ich in meinem Leben schon Antibiotika in mich hineingepumpt habe. Vielleicht ist mein inneres System inzwischen einfach an dem Punkt angekommen, an dem es die Arme verschränkt, finster guckt und sagt: „Du schon wieder mit deinem Zeug?“ Vielleicht liegt es aber auch daran, dass mein Darm durch die ganze Ernährungsumstellung und Abnehmerei ohnehin schon ein wenig, nun ja, angefressen ist. Um nicht zu sagen: angepisst. Und jetzt kommt noch so ein medizinischer Abrissbagger daher und walzt einmal quer durch diese Baustelle.<strong> *seufzt genervt*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2284" data-end="2837">Wie auch immer: Es regt mich auf. Tierisch. Ich bin wirklich schlecht darin, nur halb zu funktionieren. Dieses halbscharige Herumgeschlurfe, dieses „Ich würde ja gern, aber mein Körper hat gerade ein Meeting ohne mich beschlossen“, macht mich kirre. Ich bin es gewohnt, Dinge zu machen. Zu werkeln. Zu planen. Irgendwas zu tun. Und nicht nach drei Handgriffen dazusitzen wie ein lauwarmer Waschlappen. Das widerstrebt mir. Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern ungefähr so sehr wie kalte Suppe, wenn man heiße wollte.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2928" data-end="3233">Etwas Gutes hat die Sache immerhin: Am kommenden Dienstag bin ich mit der Einnahme fertig. Durch. Ende Gelände. Dann hoffe ich sehr, dass nicht nur die Tablettenpackung leer ist, sondern auch dieser kreislaufmistige Zustand langsam den Rückwärtsgang einlegt.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2928" data-end="3233">Wir lesen uns!</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3235" data-end="3382" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><br data-start="3249" data-end="3252" /><em>K</em>a</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3235" data-end="3382" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>P.S. Ja, ich weiß, es gibt natürlich viel, viel, viel Schlimmeres. Dessen bin ich mir definitiv bewusst. Dieses Jammern ist nur eine Momentaufnahme einer klitzekleinen Unstimmigkeit zwischen mir und mir selbst. Besser gesagt zwischen mir und meinem Kreislauf oder what ever. *miep-miep*</strong></p>
<p style="text-align: center;" data-start="3235" data-end="3382" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Noch immer aus dem Krankenlager winkend" width="524" height="67" /></p>
<p style="text-align: center;" data-start="3235" data-end="3382" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>Bildquelle &#8222;Hektor liest Ka vor&#8220;:<br />
Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.<br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus dem Krankenlager winkend</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/aus-dem-krankenlager-winkend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 11:30:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Seit fast drei Wochen zippe ich nun schon herum: Husten, Nebenhöhlen und alles, was der Körper sonst noch so an Gemeinheiten auspacken kann. Jetzt gibt es Penicillin in Böllergröße, einen beleidigten Magen und eine Ka, die endlich brav im Bett liegt.&#8220; Ich zippe ja bereits seit Wochen herum, geneigte Lesende, besser gesagt: Am kommenden Samstag werden es drei Wochen. Drei Wochen, in denen ich weder den Husten loswerde noch die Nebenhöhlen frei bekomme. Begleitet von Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und Schweißausbrüchen. Nachdem ich nun aber das Gefühl hatte, dass sich da noch etwas Neues draufgepfropft hat, bin ich zum Arzt. Um ehrlich zu sein: Wenn mich GöGa nicht „geteufelt“ hätte, wäre ich wieder nicht gegangen. Ende vom Lied: dreimal täglich eine mörderisch große Bombe Penicillin für sieben Tage. Ist das nicht schön? *ironiemodus aus* Den ersten Böller habe ich mir bereits einverleibt, mehr werden folgen. Logisch. Das Erste, was mein Magen tat, als er des Böllers ansichtig wurde: Er wurde verdammt sauer. *lacht selbstsarkastisch auf* Wie dem auch sei, ich sollte nicht vergessen zu sagen: Wurde auch langsam mal wieder Zeit, ne? War schon viel zu lange am Stück gesund — nähmlich sage und schreibe nicht mal 5 Monate! *nochmal ironiemodus aus* [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Seit fast drei Wochen zippe ich nun schon herum: Husten, Nebenhöhlen und alles, was der Körper sonst noch so an Gemeinheiten auspacken kann. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Jetzt gibt es Penicillin in Böllergröße, einen beleidigten Magen und eine Ka, die endlich brav im Bett liegt.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich zippe ja bereits seit Wochen herum, geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">besser gesagt: Am kommenden Samstag werden es drei Wochen. Drei Wochen, in denen ich weder den Husten loswerde noch die Nebenhöhlen frei bekomme. Begleitet von Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und Schweißausbrüchen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem ich nun aber das Gefühl hatte, dass sich da noch etwas Neues draufgepfropft hat, bin ich zum Arzt. Um ehrlich zu sein: Wenn mich GöGa nicht <em>„geteufelt“</em> hätte, wäre ich wieder nicht gegangen. Ende vom Lied: dreimal täglich eine mörderisch große Bombe Penicillin für sieben Tage. Ist das nicht schön? <strong>*ironiemodus aus*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Den ersten Böller habe ich mir bereits einverleibt, mehr werden folgen. Logisch. Das Erste, was mein Magen tat, als er des Böllers ansichtig wurde: Er wurde verdammt sauer. <strong>*lacht selbstsarkastisch auf*</strong> Wie dem auch sei, ich sollte nicht vergessen zu sagen: Wurde auch langsam mal wieder Zeit, ne?<br />
War schon viel zu lange am Stück gesund — nähmlich sage und schreibe nicht mal 5 Monate! <strong>*nochmal ironiemodus aus*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir lesen uns,</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em>, die aus dem Bett winkt, weil sie heute nicht mehr anders konnte, als sich hinzulegen. Wat mut — dat mut, ne? <strong>*winke*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Während ich also hier aus dem Bett winke, lasse ich euch noch zwei Gedichte da, die ebenfalls in Krankheitszeiten entstanden sind:<br />
&#8212;&gt; Gedicht 1: <strong><span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/stirnhoehleninferno-samt-lyrischem-overkill/">Stirnhöhleninferno samt lyrischem Overkill</a></span></strong><br />
&#8212;&gt; Gedicht 2: <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/fiebern-und-dichten-mit-rotem-gesicht/"><strong>Fiebern und dichten mit rotem Gesicht</strong></a></span></p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Immer wieder diese Arsc&#8230;öcher</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/immer-wieder-diese-arsc-oecher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 16:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[BadGuy]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Manche düsteren Helden haben Tiefe, Narben und eine nachvollziehbare Entwicklung. Andere sitzen besser in der Trotz-Ecke und nuckeln an ihrem namenlosen Saftpäckchen. Heute geht es um Ar…löcher in Büchern und darum, wann aus „gebrochener Held“ einfach nur „Vollpfosten deluxe“ wird.&#8220; WARUM, geneigte Lesende? Warum müssen es immer wieder Arsc…öscher sein, die in Büchern der Unterhaltungsliteratur die Protagonisten mimen? Wobei man hier allerdings sehr deutlich differenzieren muss: Es gibt fiktive Arsc…öcher, weil in ihrer Sozialisation irgendetwas massiv schiefgegangen ist. Dies wird von Autorinnen und Autoren gekonnt vermittelt, und als Leser lernt man im Laufe der Geschichte, warum sie sind, wie sie sind. Es wird Stellung zu ihrem Verhalten genommen. Es wird erklärt, man folgt tiefen emotionalen Spuren, die auf der Seele der dargestellten Protagonisten irgendwann von irgendjemand Miesem hinterlassen wurden. Populärpsychologisch betrachtet wird hier also nicht einfach mieses Verhalten entschuldigt, sondern ein inneres Muster sichtbar gemacht: Verletzung, Schutzpanzer, Abwehr, Angriff, Rückzug. Gerade dadurch entsteht im besten Fall keine billige Ausrede, sondern ein nachvollziehbarer Blick darauf, wie ein Mensch gelernt hat, Nähe als Gefahr zu begreifen und Gefühle lieber wegzubeißen, bevor sie ihn selbst erwischen. Ja, man arrangiert sich letztendlich mit ihnen, versteht ihr Handeln und warum sie um sich schlagen, keinen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;" data-section-id="13nch7w" data-start="78" data-end="105"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Manche düsteren Helden haben Tiefe, Narben und eine nachvollziehbare Entwicklung. </strong></em></span><br data-start="81" data-end="84" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Andere sitzen besser in der Trotz-Ecke und nuckeln an ihrem namenlosen Saftpäckchen. </strong></em></span><br data-start="168" data-end="171" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Heute geht es um Ar…löcher in Büchern und darum, wann aus „gebrochener Held“ einfach nur „Vollpfosten deluxe“ wird.&#8220;</strong></em></span></p>
<h2 style="text-align: justify;" data-section-id="13nch7w" data-start="78" data-end="105">WARUM, geneigte Lesende?</h2>
<p style="text-align: justify;" data-start="107" data-end="281">Warum müssen es immer wieder Arsc…öscher sein, die in Büchern der Unterhaltungsliteratur die Protagonisten mimen? Wobei man hier allerdings sehr deutlich differenzieren muss:</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="283" data-end="1426">Es gibt fiktive Arsc…öcher, weil in ihrer Sozialisation irgendetwas massiv schiefgegangen ist. Dies wird von Autorinnen und Autoren gekonnt vermittelt, und als Leser lernt man im Laufe der Geschichte, warum sie sind, wie sie sind. Es wird Stellung zu ihrem Verhalten genommen. Es wird erklärt, man folgt tiefen emotionalen Spuren, die auf der Seele der dargestellten Protagonisten irgendwann von irgendjemand Miesem hinterlassen wurden. Populärpsychologisch betrachtet wird hier also nicht einfach mieses Verhalten entschuldigt, sondern ein inneres Muster sichtbar gemacht: Verletzung, Schutzpanzer, Abwehr, Angriff, Rückzug. Gerade dadurch entsteht im besten Fall keine billige Ausrede, sondern ein nachvollziehbarer Blick darauf, wie ein Mensch gelernt hat, Nähe als Gefahr zu begreifen und Gefühle lieber wegzubeißen, bevor sie ihn selbst erwischen. Ja, man arrangiert sich letztendlich mit ihnen, versteht ihr Handeln und warum sie um sich schlagen, keinen an sich heranlassen. Außer die Liebe ihres Lebens <strong>*hat romantische herzen in den augen und rückt die rosarote brille zurecht*</strong> und hat sie letztendlich sogar liebgewonnen.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1428" data-end="1865">Man folgt als Leser dabei dem logischen Aufbau, den Autorinnen und Autoren festlegen. Spürt einen gefühlvollen roten Faden, eine glaubhafte Darstellung und die Wandlung des Charakters bis hin zu einem möglichen Happy End. Wenn das Buch gekonnt erzählt ist, kann man dies alles nachvollziehen, und das Ar…och ist in Situationen, in denen es tatsächlich darauf ankommt, kein Ar…och mehr! So muss das meines Erachtens sein.</p>
<p style="text-align: center;" data-start="1428" data-end="1865"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54425" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/ka_und_arschlochheld-1.png" alt="Arschlochheld Ka Kritik" width="1181" height="665" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/ka_und_arschlochheld-1.png 1181w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/ka_und_arschlochheld-1-300x169.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/ka_und_arschlochheld-1-1024x577.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/ka_und_arschlochheld-1-768x432.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/ka_und_arschlochheld-1-750x422.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1181px) 100vw, 1181px" /></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1867" data-end="2296">Doch dann gibt es diese fiktiven Arsc…öcher, die Ar…öcher sind, weil sie grundlos Honks sind, die ohne Erklärung nach dem „Wieso? Weshalb? Warum?“ einfach so auf die Leser losgelassen werden. Oder weil sie vielleicht einen etwas strengeren Papa haben, der lieber mit ihnen <em>Mensch-ärgere-dich-nicht</em> spielte, anstatt irgendein Ego-Shooter-Game mit ihnen zu zocken. Himmel! Was Papas doch für Unmenschen sein können!<strong> *mi-mi-mi-mi-mi*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2298" data-end="2522">Und diese Ar…öcher kann ich einfach nicht ab. Da bekomme ich dermaßen Aggressionspickel, die mich aussehen lassen wie eine Survival-Urlauberin in den Feuchtgebieten Norwegens; zerstochen von gefühlt Milliarden Mücken. Hallo?</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2524" data-end="2724">Doch viele positive Rezensionen sprechen eine andere Sprache! Das ist, als würden Autorinnen und Autoren Klingonisch und ich als Leser Khoisanisch sprechen. Keiner versteht das Wort des anderen. <strong>*gg*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2726" data-end="3008">Ich kann es nicht oft genug wiederholen, wie froh ich bin, dass Lesergeschmäcker unterschiedlich sind, denn sonst hätte ich bei der Aussicht auf solche Kerle schon längst mein Lesehandtuch geworfen. Grob gesagt spreche ich von Büchern, deren Inhalt man auf das hier reduzieren kann:</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3010" data-end="3422">„… die mache ich fertig. Die breche ich, dann setze ich sie wieder zusammen, wie ich sie brauche, und dann zerschmettere ich sie ganz. Aber erst, nachdem sie sich in mich verliebt hat. Was wird das doch für ein Heidenspaß! Warum ich das mache, fragst du, lieber Leser? Ist doch egal, es gibt keinen Grund. Ich kann es einfach, weil ich ein Ar…och bin und außerdem 30 cm größer und viel mehr Muckis habe als sie.“</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3424" data-end="3689">Hääääh? Geht’s noch? Wie kann man sich als Frau — und sei es nur Fiktion — in so ein Riesenhirnie verlieben? *<strong>ironiemodus ein*</strong> Ach so, es ist Hassliebe!!! *<strong>ironiemodus aus*</strong> Aber vielleicht ist es unter den Mädels einfach en vogue, sich das größte Ar…och zu sichern?</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3691" data-end="4130">Vielleicht lesen manche nicht über solche Arschlöcher, weil sie Arschlöcher lieben, sondern weil sie die Fantasie lieben, dass selbst der kälteste, härteste, kaputteste Mensch für eine einzige Person weich werden kann. Mein Problem beginnt nur genau dort, wo aus dieser Fantasie in einer Geschichte keine Entwicklung wird, sondern der vermeintliche „Hero“ sich eine Dauerkarte fürs emotionale Draufhauen gesichert hat. <strong>*so ein vollpfosten*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="4132" data-end="4489">Sorry, aber wenn dein gesamter düsterer Heldenbogen darauf basiert, dass ein Mädchen früher nicht die Vormundschaft über den Umzugswagen ihrer Eltern übernommen hat, dann bist du kein gebrochener Held. Dann bist du ein sehr großer Junge mit sehr kleinen Bewältigungsstrategien. Und hey: Setz dich einfach in die Ecke und nuckel weiter an deiner Capri-Sonne.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="4491" data-end="4874">Sorry. Nicht meine Welt. Darum ein fettes, grandioses, von Herzen kommendes Danke an all die Autorinnen und Autoren, die es schaffen, ein Ar…loch zu konzipieren, welches es innerhalb einer toll erzählten Story trotzdem schafft, sich in die Herzen der Lesenden zu schleichen. Das nennt man gelungene Charakterentwicklung, und davon gibt es in meiner Lesevergangenheit einige. Chapeau.</p>
<p data-start="4491" data-end="4874">Falls ihr nach diesem kleinen Ausflug in die Trotz-Ecke noch nicht genug von fragwürdigen Helden, dunklen Romance-Grenzen und literarischen Stirnrunzlern habt: Ich habe da noch ein paar passende Beiträge für euch. Klickt euch gern weiter durch meine Gedanken zu<br />
👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/ich-lese-dark-romance-aber-das-ging-zu-weit/"><span style="color: #800000;"><strong>Dark Romance,</strong> </span></a><br />
👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/dark-dominant-aber-ohne-gefuehle-mein-problem-mit-emotionslegasthenikern/"><span style="color: #800000;"><strong>Emotionslegasthenikern,</strong> </span></a><br />
👉<a href="https://meinetaeglichedosis.de/nur-devote-weibchen-stehen-drauf/"><span style="color: #800000;"><strong> devoten Weibchen</strong></span></a><br />
👉 <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/bis-aufs-blut/"><strong>und der Frage, wann es in Geschichten vielleicht nicht mehr prickelt, sondern bis aufs Blut geht.</strong></a></span></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="4876" data-end="4878" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Eure<em> Ka</em></p>
<p style="text-align: center;" data-start="4876" data-end="4878" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Immer wieder diese Arsc...öcher" width="532" height="112" /></p>
<p style="text-align: center;" data-start="4876" data-end="4878" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>Bildquelle &#8222;Ar&#8230;.lochheld&#8220;:<br />
Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.<br />
</strong></p>
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		<title>700 Dosen! Oder: Ein Jubiläum in Schottenkaro</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/700-dosen-oder-ein-jubilaeum-in-schottenkaro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 08:01:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meinetaeglichedosis.de/?p=54146</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;700 Rezensionsdosen und diese Jubiläumsdose musste einfach einem echten Herzensbuch gehören.Natürlich nicht irgendeinem, sondern einem Highlander-Historical mit Narben, Herzschmerz und ganz viel Romance-Gefühl.&#8220; &#160; Geneigte Lesende! Manchmal gibt es diese kleinen Momente, in denen man auf eine Zahl schaut und kurz innehält. Nicht, weil sie dramatisch vom Himmel fällt oder mit Konfetti um sich wirft, sondern weil sie plötzlich vor einem steht und sagt: Schau mal, wie viele du schon hast. Heute ist so ein Moment. Ich habe meine 700. Rezensionsdose gestaltet. Siebenhundert Mal habe ich nach einer Rezension nicht einfach nur auf „Veröffentlichen“ geklickt und das Buch innerlich abgehakt. Nein, natürlich nicht. Das wäre ja viel zu vernünftig gewesen. Stattdessen bekam das jeweilige Buch noch seinen ganz eigenen Platz auf einer Dose. Ein kleines, schräges, sehr persönliches Erinnerungsstück an eine Geschichte, die mich lange genug beschäftigt hat, um darüber zu schreiben. Und diese 700. Dose sollte nicht einfach irgendein Buch bekommen. Ich wollte sie ganz bewusst einem meiner Herzensbücher widmen. Einem Buch, das mich schon lange begleitet, obwohl ich ihm bisher tatsächlich nie eine eigene Rezension geschrieben hatte. Dass es eine Historical Romance mit Highlander-Feeling geworden ist, passt dabei natürlich ganz hervorragend zu meinem Romance-Herz, genauso wie Sin MacAllister [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><span style="color: #800000;"><strong>&#8222;700 Rezensionsdosen und diese Jubiläumsdose musste einfach einem echten Herzensbuch gehören.</strong></span></em><br data-start="94" data-end="97" /><em><span style="color: #800000;"><strong>Natürlich nicht irgendeinem, sondern einem Highlander-Historical mit Narben, Herzschmerz und ganz viel Romance-Gefühl.&#8220;</strong></span></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Manchmal gibt es diese kleinen Momente, in denen man auf eine Zahl schaut und kurz innehält. Nicht, weil sie dramatisch vom Himmel fällt oder mit Konfetti um sich wirft, sondern weil sie plötzlich vor einem steht und sagt: Schau mal, wie viele du schon hast. Heute ist so ein Moment.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="341" data-end="386">Ich habe meine 700. Rezensionsdose gestaltet.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="388" data-end="805">Siebenhundert Mal habe ich nach einer Rezension nicht einfach nur auf „Veröffentlichen“ geklickt und das Buch innerlich abgehakt. Nein, natürlich nicht. Das wäre ja viel zu vernünftig gewesen. Stattdessen bekam das jeweilige Buch noch seinen ganz eigenen Platz auf einer Dose. Ein kleines, schräges, sehr persönliches Erinnerungsstück an eine Geschichte, die mich lange genug beschäftigt hat, um darüber zu schreiben.</p>
<p data-start="388" data-end="805"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-54147 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/700_dose.png" alt="700 Dosen Meine tägliche Dosis" width="379" height="888" /></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="807" data-end="1294">Und diese 700. Dose sollte nicht einfach irgendein Buch bekommen. Ich wollte sie ganz bewusst einem meiner Herzensbücher widmen. Einem Buch, das mich schon lange begleitet, obwohl ich ihm bisher tatsächlich nie eine eigene Rezension geschrieben hatte. Dass es eine Historical Romance mit Highlander-Feeling geworden ist, passt dabei natürlich ganz hervorragend zu meinem Romance-Herz, genauso wie Sin MacAllister aus<em> „Die schottische Braut“</em> von Kinley MacGregor. <a href="https://meinetaeglichedosis.de/kinley-macgregor-die-schottische-braut/"><span style="color: #800000;"><strong>—&gt; Klick zur Rezension</strong></span></a></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1296" data-end="1831">Ich habe eine große Schwäche für Geschichten, die in den schottischen Highlands spielen, aber das wisst ihr ja, geneigte Lesende. Da ist sofort diese besondere Atmosphäre: raue Landschaften, alte Loyalitäten, stolze Clans, gefährliche Männer mit emotionaler Schlagseite *<strong>hihi*</strong> und Heldinnen, die sich nicht so leicht aus der Fassung bringen lassen. Historicals haben ohnehin oft diesen großen, dramatischen Atem und wenn dann noch die Highlands dazukommen, bin ich in der Regel sehr schnell sehr weichgekocht. Natürlich nur literarisch.<strong> LOL</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1833" data-end="2289">Mathematisch ist die 700 übrigens auch nicht ganz uninteressant: Ihre Quersumme ist 7 (Eine sexy Primzahl!), und 700 lässt sich durch 7 teilen. Das macht sie zu einer Harshad-Zahl. Also zu einer Zahl, die durch ihre eigene Quersumme teilbar ist. Schön oder? <strong>*strahlt*</strong> Wer Buchcover auf Dosen photoshoppt, darf auch bei Zahlen kurz seltsam werden.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2291" data-end="2699">Die Rezensionsdosen sind für mich inzwischen nicht nur hübsche Bildchen. Manche Dosen stehen für Bücher, die mich überrascht haben. Andere für Geschichten, bei denen ich gelacht, geflucht, geschnieft oder sehr dekorativ geseufzt habe. Und manche eben für diese besonderen Herzensbücher, die man Jahre später noch im Kopf hat, als hätte man sie gerade erst zugeklappt.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;" data-start="3029" data-end="3174">700 Dosen.<br data-start="3039" data-end="3042" />700 kleine Erinnerungen.<br data-start="3066" data-end="3069" />700 Mal ein Buch, das nicht einfach nur gelesen, sondern auch auf meine ganz eigene Weise verewigt wurde.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;" data-start="3176" data-end="3442">Ja klar, das ist ein Spleen. Aber einer, der mir Freude macht und zu mir passt. Also hebe ich heute innerlich die Jubiläumsdose, lächle ein bisschen über mich selbst und freue mich darüber, dass aus einer einzelnen Idee irgendwann eine Sammlung geworden ist.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;" data-start="3444" data-end="3508">Auf die 700.<br data-start="3456" data-end="3459" />Auf Highlander-Herzen.<br data-start="3481" data-end="3484" />Auf Bücher, die bleiben.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;" data-start="3510" data-end="3580">Und auf all die Dosen, die noch kommen werden. Wahrscheinlich! <strong>*lacht*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3582" data-end="3584" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;" data-start="3582" data-end="3584" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="700 Dosen! Oder: Ein Jubiläum in Schottenkaro" width="380" height="58" /></p>
<p style="text-align: center;" data-start="3582" data-end="3584" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>Bildquelle Dose:<br />
Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.<br />
</strong></p>
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