Historisches Rezensionen

Kinley MacGregor — Die schottische Braut

  • 25. April 2026

„Ein Highlander in Schwarz, ein Herz voller Narben und eine Ehe, die alles andere als freiwillig beginnt.
Sin MacAllister wollte nie geliebt werden – Callie MacNeely sieht trotzdem den Mann hinter der Rüstung.
„Die schottische Braut“ – eine meiner liebsten Highlander-Romances – hat endlich eine Rezension bekommen.“

 

Die schottische Braut
Kinley MacGregor

Originaltitel: Born in Sin
Verlag:
Blanvalet  Verlag
(Die Printausgabe scheint aktuell nicht mehr direkt beim Verlag gelistet zu sein, ist aber antiquarisch/gebraucht noch erhältlich.)
ISBN:
978-3-442-36055-0
Verkauft durch
: Amazon Media EU S.à r.l.
Erscheinungsdatum: 31. Juli 2003
Genre: Historical Romance – Highlander

Teil einer Serie: Brotherhood of the Sword & MacAllister
1) In den Armen des Highlanders (Master of Desire)
2) Highlander meines Herzens (Claiming the Highlander)
3) Die schottische Braut (Born in Sin)
4) Der widerspenstige Highlander (Taming the Scotsman)
5) Nacht über den Highlands (A Dark Champion)
6) Die Rückkehr des Highlanders (Return of the Warrior)
7) Die schottische Wildkatze (The Warrior)

Darum geht’s – in meinen Worten:
Caledonia MacNeely ist bereit, für die Rettung ihres Clans alles zu tun – sogar einen fremden Mann zu heiraten, dessen Ruf ebenso düster ist wie seine Vergangenheit. Sin MacAllister gilt als gefürchteter, eiskalter Lord, der nur seinem König verpflichtet ist. Doch ausgerechnet diese erzwungene Verbindung bringt beide näher zusammen, als sie je erwartet hätten.

Quelle Cover: Blanvalet Verlag

Die schottische Braut Kinley Mac Gregor Historical Romance Rezension

Kas Bewertung

Kinley MacGregor — Die schottische Braut

Sin MacAllister dient König Henry treu, doch sein neuer Auftrag trifft ihn an einer besonders wunden Stelle: Er soll die schottische Geisel Caledonia MacNeely heiraten, mit ihr nach Schottland reisen und dort einen Aufständischen aufspüren, der den Engländern gefährlich wird. Für Sin ist Schottland jedoch kein Sehnsuchtsort, sondern der Ursprung vieler alter Verletzungen, sowohl körperlicher, als auch seelischer. Als  kleiner Junge wurde er von seinem schottischen Vater weggegeben – ein Verrat, der ihn tief geprägt hat.

Auch Callie geht diese Ehe nicht freiwillig ein. Sie will ihren Clan schützen und verhindern, dass König Henry mit Gewalt gegen ihre Leute vorgeht. Doch zwischen politischem Zwang, Misstrauen und Gefahr entsteht langsam eine Verbindung, die Sin nicht erwartet hat. Callie begegnet ihm nicht mit Angst, sondern mit Wärme, Vertrauen und erstaunlich viel Rückgrat. Genau da liegt für mich der Zauber dieses Buches.

„Die schottische Braut“ ist ein klassischer Highland-Historical mit Zwangsehe, Clan-Konflikten, verletzten Herzen, Loyalität und großen Gefühlen. Die Geschichte trifft emotional genau dorthin, wo man wehrlos ist. Sin MacAllister hat bei mir damals, als ich das Buch das erste Mal las, ziemlich direkt getroffen. Es ist für mich ein echter Evergreen, zu dem ich gedanklich immer wieder zurückkehre und immer wieder lese. Jetzt habe ich mich endlich entschlossen, diesem Herzensbuch auch eine Rezension zu widmen. Denn ganz ehrlich: Sin und Callie gehen immer!

Sin ist einer dieser Helden, die man nicht einfach nur liest, sondern sofort ins Herz schließt. Stark, gefährlich, loyal und leidenschaftlich, aber auch tief verletzt; ein tortured hero. Nie wirklich geliebt, von Ablehnung, Gewalt und Demütigung geprägt, hat er gelernt, sich auf niemanden zu verlassen. Kein Wunder also, dass sein Herz eher hinter Mauern und Gräben versteckt liegt. Callie ist für mich genau die richtige Frau an seiner Seite. Sie ist warmherzig, steht unerschütterlich an seiner Seite, ist mutig und keineswegs blass neben diesem düsteren Highlander-Traum. Sie sieht nicht nur den gefürchteten Krieger, der bereits zu Lebzeiten eine Legende ist, sondern den verletzten Menschen dahinter. Und sie zeigt ihm Stück für Stück, dass Fürsorge keine Schwäche ist und Liebe nichts ist, wovor er sich verstecken muss.

Sin hat diese dunkle, gefährliche Highlander-Ausstrahlung, bei der man als Romance-Leserin kurz dekorativ dahinsinken möchte. Und Callie ist einfach nur ein Schatz! Eine tolle Protagonistin. Für mich ist „Die schottische Braut“ kein Buch, das man einfach weglegt und vergisst, sondern, wie oben bereits geschrieben, ein echtes Herzensbuch. Eines dieser Bücher, zu denen man gedanklich immer wieder zurückkehrt, weil Figuren, Gefühl und Atmosphäre hängen bleiben. Emotional spielt Sin MacAllister für mich ganz oben bei meinen Lieblingshighlandern mit: geboren in Sünde, geformt durch Schmerz und Krieg, aber ungebrochen.

Kurz gefasst: Ein gefühlvoller Highland-Historical mit einem tief verletzten Helden, einer starken Heldin und einer Liebesgeschichte, die durch Vertrauen, Zuwendung und emotionale Heilung berührt. Lesenswert!

Kinley MacGregor — Die schottische Braut

Falls ihr noch nicht genug vom Genre habt, oder speziell von Sin, hier gibt es Nachschub:
—> KLICK HeldenHaft — Sin MacAllister
—> KLICK Highlander, Herzklopfen und Eskapismus — Warum ich die schottischen Helden liebe

 

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