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	<title>Blog &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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	<description>Für alle, die lesen, lachen und ein bisschen Chaos im Leben lieben.</description>
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	<title>Blog &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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		<title>Kerker, Kink und Kinnlade: Diese erotische Szene war mir zu viel</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/kerker-kink-und-kinnlade-diese-erotische-szene-war-mir-zu-viel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 17:16:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Manchmal liest man eine Szene und denkt: Kink? Okay. Erotik? Aber ja doch. Aber Kerker, Todesurteil und ein sehr fragwürdiges Publikum? In diesem Beitrag geht es um Exhibitionismus, Voyeurismus, schwarzen Humor und um die Frage, wann eine erotische Szene für mich persönlich einmal quer durch den Burggraben fällt.&#8220; 🖤 Warnhinweis vorab: Dieser Beitrag ist ausdrücklich für erwachsene Lesende gedacht. Es geht um Erotik, Kink, Exhibitionismus, Voyeurismus und eine Szene, die ziemlich makaber um die Ecke biegt. Wer mit solchen Themen nichts anfangen kann oder sich davon schnell unwohl fühlt, sollte diesen Text vielleicht lieber überspringen. Alle anderen: Willkommen im Kerker der fragwürdigen Leseentscheidungen. 🖤 Eieieieieieiei, geneigte Lesende! Gerade weiß ich nicht: Soll ich schreien, lachen oder mich nur noch wundern? Kink hin oder her. Erotik hin oder her. Aber das war nun so gar nicht mein Fall. Stellt euch folgende Situation vor: Die Protagonistin ist exhibitionistisch veranlagt, und es gefällt ihr allem Anschein nach, wenn sie Sex an Orten hat, an denen sie dabei beobachtet werden kann — oder könnte. Nun ist es aber so, dass ihr Lebensgefährte ziemlich, nun ja, vereinnahmend ist, was die körperlichen Attribute der Dame betrifft, sowohl die in der oberen Gegend als auch die Zonen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Manchmal liest man eine Szene und denkt: Kink? Okay. Erotik? Aber ja doch. Aber Kerker, Todesurteil und ein sehr fragwürdiges Publikum?<br />
In diesem Beitrag geht es um Exhibitionismus, Voyeurismus, schwarzen Humor und um die Frage, wann eine erotische Szene für mich persönlich einmal quer durch den Burggraben fällt.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 18pt;"><strong>Warnhinweis vorab:</strong><br />
</span><strong>Dieser Beitrag ist ausdrücklich für erwachsene Lesende gedacht. Es geht um Erotik, Kink, Exhibitionismus, Voyeurismus und eine Szene, die ziemlich makaber um die Ecke biegt. Wer mit solchen Themen nichts anfangen kann oder sich davon schnell unwohl fühlt, sollte diesen Text vielleicht lieber überspringen. Alle anderen: Willkommen im Kerker der fragwürdigen Leseentscheidungen.<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eieieieieieiei, geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade weiß ich nicht: Soll ich schreien, lachen oder mich nur noch wundern?</p>
<p style="text-align: justify;">Kink hin oder her. Erotik hin oder her. Aber das war nun so gar nicht mein Fall. Stellt euch folgende Situation vor: Die Protagonistin ist exhibitionistisch veranlagt, und es gefällt ihr allem Anschein nach, wenn sie Sex an Orten hat, an denen sie dabei beobachtet werden kann — oder könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun ist es aber so, dass ihr Lebensgefährte ziemlich, nun ja, vereinnahmend ist, was die körperlichen Attribute der Dame betrifft, sowohl die in der oberen Gegend als auch die Zonen, die sich etwas weiter unten tummeln. <strong>*hust*</strong> Er hält nichts davon, wenn andere Kerle etwas von seiner Frau sehen, was nur er sehen darf. Denn sollte ein anderer Kerl zu genau hingucken, würde das seinen — Achtung, festschnallen — Tod bedeuten. Richtig gelesen. Er würde ihn dann abmurksen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und auf welche Idee kommt dann der Held? Um der Frau eine Freude (????) zu machen, schleppt er sie in den Kerker, wo ein zum Tode Verurteilter sitzt, um es, exactement, vor dessen Augen mit seiner Frau zu … ähm,  um Körperflüssigkeiten auszutauschen<strong>. *miep*<br />
</strong><br />
Nee, ne? Ich war sprachlos. Wirklich. Ich war sprachlos. Mir fiel die Kinnlade runter und ich dachte: Mist! Ich mag das Buch wirklich. Wirklich! Ich mag es auch, wenn es in fiktiven Geschichten chaotisch und übertrieben zugeht, doch das?<br />
Jetzt sitze ich da und denke mir: Kink ist wirklich in Ordnung, doch wo beginnt der geschmackliche Totalschaden? Ein Kink ist ja erst einmal nichts anderes als eine sexuelle Vorliebe, ein besonderer Reiz, eine Fantasie oder eine Spielart, die Menschen erregend finden können. Das kann harmlos, verspielt, sehr speziell, sehr intensiv oder für Außenstehende komplett unverständlich sein. Muss man nicht alles mögen. Muss man nicht alles nachvollziehen können. Aber solange alle Beteiligten freiwillig, bewusst und einverstanden dabei sind: bitteschön. Erwachsene Menschen, erwachsene Entscheidungen, erwachsene Spielwiesen, erotische Spielart.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Fall geht es bei dem Pärchen ziemlich eindeutig um Exhibitionismus. Also um den Reiz, beim Sex gesehen zu werden oder zumindest gesehen werden zu können. Sie findet offenbar genau diese Möglichkeit erregend, dieses „Vielleicht schaut jemand hin“, dieses Spiel mit Öffentlichkeit, Risiko und Beobachtung. Soweit, so kinkig. Kann man mögen, muss man nicht, aber als Motiv ist das in erotischen Geschichten nun wirklich kein unbekannter Gast auf der literarischen Spielwiese. Definitiv nicht, schon oft genug gelesen.</p>
<p style="text-align: center;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54839" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/kink-im-kerker.png" alt="Kink im Kerker Kritik Erotik" width="567" height="708" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/kink-im-kerker.png 567w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/kink-im-kerker-240x300.png 240w" sizes="(max-width: 567px) 100vw, 567px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Nur kommt hier eben der große, fette Haken: Der Mann, der zusieht, ist kein freiwilliger Zuschauer in irgendeinem prickelnden Arrangement. Er sitzt im Kerker und wartet auf seinen Tod. Und das offenbar nicht einmal zufällig. Nein, nein. Der Gatte hat ihn ja genau deshalb ausgewählt, weil der arme Kerl sowieso hingerichtet werden soll. Praktisch gedacht, nicht wahr? So muss der Herr Gemahl hinterher keinen zusätzlichen Mann umbringen, nur weil dieser versehentlich oder absichtlich Brüste, Hintern und Vagina seiner Frau gesehen hat. Sehr rücksichtsvoll. Fast schon nachhaltig. Man muss schließlich Prioritäten setzen. <strong>*schwarzer humor ende*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Okay, okay, er sitzt also im Kerker und wartet auf seinen Tod. Warum genau er zum Tode verurteilt wurde, erfährt man später natürlich auch noch. Ein kleines bisschen hat mich das im Nachhinein tatsächlich versöhnt. Nicht mit der Szene selbst, aber zumindest mit der Wahl des unfreiwilligen Kerkerpublikums. Bin ich jetzt blutrünstig? Möglich. Oder einfach nur erstaunlich pragmatisch, sobald meine Kinnlade wieder eingerastet ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Und ja, ein bisschen Voyeurismus schwingt in der Szene natürlich auch mit, weil jemand beim Sex zusieht. Nur ist Voyeurismus normalerweise der Reiz des Sehens, des Beobachtens, des heimlichen oder vereinbarten Blicks. Hier wirkt es aber nicht wie ein lustvolles Spiel zwischen einverstandenen Erwachsenen, sondern wie eine sehr makabre Sondervorstellung im Kerker. Mit freiem Eintritt und ohne Ausgang für den Betrachtenden.</p>
<p style="text-align: justify;">Gut möglich, dass die Grenze in dieser Szene nur bei mir liegt, weil das nicht in mein Bild passt — nicht mal in der Fiktion —, Sex vor einem zum Tode Verurteilten zu haben. Ja, sie verletzen ihn nicht körperlich, nur weil sie Sex vor ihm haben. Aber für mein Empfinden kippt die Szene von „gewagter Kink“ zu „geschmacklich einmal quer durch den Burggraben gefallen“. Nope, mir war das zu viel.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer an dieser Stelle noch nicht genug von kritischen Anmerkungen zu fiktiven Szenen hat, darf gerne weiter stöbern. <strong>*mit den wimpern klimpert*</strong></p>
<p><strong><span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/age-gap-mafia-australien-und-ein-grosses-hae/">👉 Age-Gap, Mafia, Australien und ein großes „HÄ?“</a></span></strong></p>
<p><a href="https://meinetaeglichedosis.de/was-zur-hufe-habe-ich-da-gelesen-zentauren-erotik-eskaliert/"><span style="color: #800000;"><strong>👉 Was zur Hufe habe ich da gelesen? Zentauren-Erotik eskaliert.</strong></span></a></p>
<p><a href="https://meinetaeglichedosis.de/nur-devote-weibchen-stehen-drauf/"><strong><span style="color: #800000;">👉 Nur devote Weibchen stehen drauf</span></strong></a></p>
<p><strong><span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/die-sache-mit-dem-meermann/">👉 Die Sache mit dem Meermann</a></span></strong></p>
<p>In diesem Sinne,</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S.:</strong> Ich habe mich übrigens bewusst dazu entschieden, an dieser Stelle weder Titel noch Autorin oder Autor zu nennen. Nicht, weil ich hier geheimnisvoll mit dem Buch herum wedeln möchte, sondern weil es mir nicht darum geht, ein Buch oder eine schreibende Person öffentlich an den Pranger zu stellen. Ich mochte die Geschichte insgesamt tatsächlich, nur diese eine Szene hat mich einmal komplett aus der Lesefassung gekickt. Deshalb bleibt es bei meinem sehr persönlichen „Eieieieiei“-Moment.</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Kerker, Kink und Kinnlade: Diese erotische Szene war mir zu viel" width="590" height="85" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Kerkerszene&#8220;: Gestaltet von Ka mit Hilfe einer KI und Photoshop.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hektor und die Spargelerektion</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/hektor-und-die-spargelerektion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2026 18:21:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Hektor]]></category>
		<category><![CDATA[Foodporn]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Heute gibt es Foodporn mit Spargel, Stampfkartoffeln und Sauce Hollandaise. Klingt harmlos? Dachte ich auch. Bis Hektor einen Blick auf mein Essensfoto geworfen hat … *hust*&#8220; Es gibt mal wieder Foodporn, zwar keinen vom Sauerteigbrot wie angedacht, geneigte Lesende, aber lest selbst, denn ich war heute zum Mittagessen spargeltechnisch unterwegs. Spargel frisch vom Bauern aus dem Nachbardorf. Es gab ihn heute im Ofenrohr gebacken, mit Stampfkartoffeln und selbstgemachter Sauce Hollandaise. War lecker! Aus den Spargelschalen und den Abschnitten habe ich ein Spargelsüppchen gekocht! *mjom* Es gibt sogar einen kleinen gelegenheitslyrischen Erguß, der sich mit Süppchen beschäftigt, nämlich hier &#8212;&#62; Tag der Suppe. Ich gestehe, ich esse selbstgemachte Suppe in allerlei Varianten sehr gerne! Außer Hirnsuppe, die mag ich nicht. *jirks* Ich kann mich noch erinnern, als Oma das Süppchen anno dazumal zubereitet hat. Neeee, das geht für mich persönlich gar nicht. Aber wir wissen ja, Geschmäcker sind nicht nur beim Lesen, sondern auch beim Essen verschieden. Doch zurück zum heutigen Mittagessen. Ich habe also foodporn-mäßig das Essen in meine Familiengruppe bei WhatsApp gepostet und mir wirklich nichts dabei gedacht. *schwör* Und eben, ich will gerade in &#8222;King &#8211; Die Allianz 2&#8220; von S.J. Tilly weiterlesen, kommt Hektor um die Ecke [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd" style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000;"><em>&#8222;Heute gibt es Foodporn mit Spargel, Stampfkartoffeln und Sauce Hollandaise. Klingt harmlos? Dachte ich auch. Bis Hektor einen Blick auf mein Essensfoto geworfen hat … *hust*&#8220;</em></span></strong></p>
<p class="isSelectedEnd" style="text-align: justify;">Es gibt mal wieder Foodporn, zwar keinen vom Sauerteigbrot wie angedacht, geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">aber lest selbst, denn ich war heute zum Mittagessen spargeltechnisch unterwegs. Spargel frisch vom Bauern aus dem Nachbardorf. Es gab ihn heute im Ofenrohr gebacken, mit Stampfkartoffeln und selbstgemachter Sauce Hollandaise. War lecker! Aus den Spargelschalen und den Abschnitten habe ich ein Spargelsüppchen gekocht!<strong> *mjom*</strong> Es gibt sogar einen kleinen gelegenheitslyrischen Erguß, der sich mit Süppchen beschäftigt, nämlich hier<span style="color: #800000;"><strong> <a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/tag-der-suppe/">&#8212;&gt; Tag der Suppe</a></strong></span>.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich gestehe, ich esse selbstgemachte Suppe in allerlei Varianten sehr gerne! Außer Hirnsuppe, die mag ich nicht. <strong>*jirks*</strong> Ich kann mich noch erinnern, als Oma das Süppchen anno dazumal zubereitet hat. Neeee, das geht für mich persönlich gar nicht. Aber wir wissen ja, Geschmäcker sind nicht nur beim Lesen, sondern auch beim Essen verschieden. Doch zurück zum heutigen Mittagessen. Ich habe also foodporn-mäßig das Essen in meine Familiengruppe bei WhatsApp gepostet und mir wirklich nichts dabei gedacht. <strong>*schwör*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-42865" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2020/04/Spargel.jpg" alt="Hektor und die Spargelerektion" width="301" height="645" /></p>
<p>Und eben, ich will gerade in <em>&#8222;King &#8211; Die Allianz 2&#8220;</em> von S.J. Tilly weiterlesen, kommt Hektor um die Ecke und beginnt folgendes Gespräch:</p>
<p>„Sag mal, Ka, was hast du da für ein Bild gepostet?“, fragt mein Bücherdrache total scheinheilig.</p>
<p>„Das weißt du doch! Es war das Mittagessen von heute. Der Spargel mit den Stampfkartoffeln und der Sauce Hollandaise, von der du nicht genug bekommen hast!“</p>
<p>„Spargel. Ja klar, Spargel. Aber du hast schon gesehen, wie er auf deinem Teller lag, oder?“ Grinsend wandern Hektors Mundwinkel nach oben.</p>
<p>„Was? Warum? Wie lage er denn da?“ Total irritiert rufe ich mir das Foto ins Gedächtnis. „Ein bisschen Spargel, Stampfkartoffeln und Sauce Hollandaise. Ein völlig harmloses Mittagessen!“</p>
<p>Hektor blickt mir tief in die Augen und ich sehe den Schalk in seinen blitzen. „Ich weiß ja nicht, was du siehst! Ich sehe einen dürren Kerl mit einer Erektion …“, lässt er lachend die Bombe platzen.</p>
<p>„Boah! Hektor. Du bist so ein doppeldeutiges Ferkel …“ Ich kann nicht anders und falle in sein Lachen ein.</p>
<p>„Von wem ich das wohl habe, Ka?“ Feixend sieht Hektor auf mich herunter, wohl wissend, dass ich kurz davor bin, feuerrot anzulaufen &#8230;</p>
<p>Okay, nun bin ich Dank Hektor wieder schlauer und weiß, dass es auch so etwas wie Spargelerektionen gibt! <strong>*hihi*</strong> Aber was soll ich sagen? Wer zweideutig denkt, hat eindeutig mehr Spaß, nee?!</p>
<p><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Hektor und die Spargelerektion" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Spargel&#8220;: Foto von Ka</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1717 Tage</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/1717-tage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 10:17:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich habe es tatsächlich geschafft 1717 Tage am Stück zu esen und inzwischen hege ich den leisen, aber stetigen Verdacht, dass meine Lese-App nicht mehr zählt, sondern nur noch milde darüber entscheidet, welche sexy Zahl sie mir um die Ohren hauen soll &#8230;&#8220; Geneigte Lesende, 1717 Tage. Ich musste gestern diese Zahl tatsächlich zweimal ansehen, weil sie so aussieht, als hätte jemand die 17 genommen, sich gedacht: „Och, die ist aber schööön“, und sie dann einfach noch einmal hinten drangehängt. 17–17. Eine Zahl mit Wiederholung, die ein bisschen klingt wie ein Herzschlag auf Papier. *bu-dum. bu-dum.* 1717, schau dich an! Bin gespannt was du so kannst. Bist so sexy-hexy anzusehen. In deiner Schönheit könnt’ ich glatt vergehen. 1717 Tage lesen bedeutet definitiv nicht, dass jeder dieser Tage spektakulär war. Wirklich nicht. *höhö* Manche Lesetage waren vermutlich eher so: Ich, müde wie ein überfahrenes Sofakissen, noch 23 Seiten, damit der Tag lesetechnisch gerettet ist. Andere Tage dagegen waren das pure Abtauchen, Eintauchen, Versinken. Dieses „Nur noch ein Kapitel“, das in Wahrheit ein uralter, perfider Zauberspruch ist und grundsätzlich dazu führt, dass man viel zu spät schläft und am nächsten Morgen aussieht, als hätte man sich als Blutquelle eines Vampirs die Nächte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Ich habe es tatsächlich geschafft 1717 Tage am Stück zu esen und inzwischen hege ich den leisen, aber stetigen Verdacht, dass meine Lese-App nicht mehr zählt, sondern nur noch milde darüber entscheidet, welche sexy Zahl sie mir um die Ohren hauen soll &#8230;&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">1717 Tage.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich musste gestern diese Zahl tatsächlich zweimal ansehen, weil sie so aussieht, als hätte jemand die 17 genommen, sich gedacht: „Och, die ist aber schööön“, und sie dann einfach noch einmal hinten drangehängt. 17–17. Eine Zahl mit Wiederholung, die ein bisschen klingt wie ein Herzschlag auf Papier. <strong>*bu-dum. bu-dum.*</strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">1717, schau dich an!<br />
Bin gespannt was du so kannst.<br />
Bist so sexy-hexy anzusehen.<br />
In deiner Schönheit könnt’ ich glatt vergehen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">1717 Tage lesen bedeutet definitiv nicht, dass jeder dieser Tage spektakulär war. Wirklich nicht.<strong> *höhö*</strong> Manche Lesetage waren vermutlich eher so: Ich, müde wie ein überfahrenes Sofakissen, noch 23 Seiten, damit der Tag lesetechnisch gerettet ist. Andere Tage dagegen waren das pure Abtauchen, Eintauchen, Versinken. Dieses „Nur noch ein Kapitel“, das in Wahrheit ein uralter, perfider Zauberspruch ist und grundsätzlich dazu führt, dass man viel zu spät schläft und am nächsten Morgen aussieht, als hätte man sich als Blutquelle eines Vampirs die Nächte um die Ohren geschlagen.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-54748" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/1717.jpg" alt="1717 Tage" width="547" height="1731" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wir wissen ja, dass Lesen nicht immer ein großes Feuerwerk ist. Wäre auch zu schön um wahr zu sein. <strong>*lacht frech*</strong> Und natürlich habe ich 1717 genauer angeguckt wie ein seltsames Fundstück. Keine Primzahl! *s<strong>chnieft*</strong> Da muss ich jetzt sehr tapfer sein. 1717 lässt sich nämlich zerlegen in 17 × 101. Also keine unteilbare Diva, sondern eher ein kleines Zahlen-Duett. Die 17 vorn, die 101 hinten, beide durchaus hübsch, beide mit Charakter. Und zusammen ergeben sie diese spiegelnde, doppelte 17, und diese Zahl ist einfach nur wunder-wunderschön. Und hey, wenigstens die 17 alleine ist eine Primzahl. <strong>*yehaaa*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Historisch war 1717 übrigens auch kein völlig unauffälliges Jahr. Zum Beispiel wurde Maria Theresia geboren, später eine der prägendsten Herrscherinnen der Habsburger. Außerdem schlossen sich am 24. Juni 1717 vier Londoner Logen zur ersten Großloge der Welt zusammen, der <em>Premier Grand Lodge of England.</em> Die organisierte Freimaurerei bekam damit gewissermaßen ihr offizielles Fundament. Und als wäre das Jahr damit noch nicht geschichtsträchtig genug, kam es in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 1717 zur verheerenden Weihnachtsflut an der Nordseeküste. Ein Jahr also zwischen Herrscherinnengeburt, Logengründung und Naturkatastrophe und natürlich noch anderen geschichtsträchtigen Dingen. Dezent dramatisch, würde ich sagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und da sitze ich nun mit meiner Lese-App, meiner 1717 und dem Gefühl, dass Zahlen mehr können, als nur zu sein. Manche zwinkern. Manche stolpern einem vor die Füße. Und manche sehen aus, als hätten sie sich extra hübsch gemacht, nur damit ich einen Blogbeitrag über sie schreibe. So wie diese hübsche 1717.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne:  Auf weitere Lesetage, Lesewelten und mannigfaltig „erotisch-sexy“ Zahlen, die mich völlig unvorbereitet aus meiner Lese-App heraus anstarren.</p>
<p style="text-align: justify;">Eure <em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S. Lust darauf zu erfahren, welche Lesetage eher … hmmm, wie soll ich sagen … nicht ganz von dieser Welt waren? Oder zumindest sehr entschieden in Richtung „Was habe ich da bitte gelesen?!“ abgebogen sind? Dann klickt euch gern weiter zu:</strong><br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/was-zur-hufe-habe-ich-da-gelesen-zentauren-erotik-eskaliert/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt;  Was zur Hufe habe ich da gelesen? Zentauren-Erotik eskaliert.</strong></span></a></p>
<p><a href="https://meinetaeglichedosis.de/age-gap-mafia-australien-und-ein-grosses-hae/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; Age-Gap, Mafia, Australien und ein großes &#8222;HÄ&#8220;?</strong></span></a></p>
<p><a href="https://meinetaeglichedosis.de/immer-wieder-diese-arsc-oecher/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; Immer wieder diese Arsc&#8230;öcher</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="1717 Tage" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;">Bildquelle „Bild Lese-App 1717“: ScreenShot von Ka.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bad Guys in der Fiktion – gefährlich, schwierig und leider verdammt faszinierend</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/bad-guys-in-der-fiktion-gefaehrlich-schwierig-und-leider-verdammt-faszinierend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2026 17:52:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[BadGuy]]></category>
		<category><![CDATA[Underground]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Warum ziehen uns Bad Guys, Bad Boys und moralisch eher abenteuerlich sortierte Romanhelden so magisch an? Im echten Leben würden bei manchen Figuren vermutlich sämtliche Alarmglocken schrillen. Im Buch aber blättern wir trotzdem weiter. Ein augenzwinkernder Blick auf fiktive Lieblingschaoten und literarisches Knistern.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende, es gibt Männerfiguren in Liebesromanen, bei denen im echten Leben vermutlich sämtliche inneren Alarmanlagen gleichzeitig losgehen würden. Die rote Fahne würde nicht nur wehen, sie würde sich selbstständig machen. Und trotzdem sitzen wir da, gemütlich auf dem Sofa, Kaffee, Tee, Kakao, whatever, in Reichweite, Kuscheldecke muss natürlich auch mit, und denken: „Schwierig. Aber irgendwie interessant.“ Willkommen in der wunderbar widersprüchlichen Welt der Bad Guys, Bad Boys. Also jener Figuren, die nicht gerade damit glänzen, emotional unkompliziert, moralisch sortiert oder beziehungstechnisch TÜV-geprüft zu sein. Genau da beginnt das literarische Problem, besser gesagt: der Reiz. Denn Bad Guys bringen etwas mit, das in Liebesromanen schon immer hervorragend funktioniert hat: verdammt viel Intensität. Sie ecken an, pfeifen auf Regeln, wirken unberechenbar und bewegen sich selten brav auf dem gesellschaftlichen Parkett. Während der solide Held die Heldin freundlich fragt, ob sie noch einen Tee möchte, steht der Bad Guy schweigend im Türrahmen, sieht aus, als hätte er gerade [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Warum ziehen uns Bad Guys, Bad Boys und moralisch eher abenteuerlich sortierte Romanhelden so magisch an? Im echten Leben würden bei manchen Figuren vermutlich sämtliche Alarmglocken schrillen. Im Buch aber blättern wir trotzdem weiter. Ein augenzwinkernder Blick auf fiktive Lieblingschaoten und literarisches Knistern.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">es gibt Männerfiguren in Liebesromanen, bei denen im echten Leben vermutlich sämtliche inneren Alarmanlagen gleichzeitig losgehen würden. Die rote Fahne würde nicht nur wehen, sie würde sich selbstständig machen. Und trotzdem sitzen wir da, gemütlich auf dem Sofa, Kaffee, Tee, Kakao, whatever, in Reichweite, Kuscheldecke muss natürlich auch mit, und denken: „Schwierig. Aber irgendwie interessant.“</p>
<p style="text-align: justify;">Willkommen in der wunderbar widersprüchlichen Welt der Bad Guys, Bad Boys. Also jener Figuren, die nicht gerade damit glänzen, emotional unkompliziert, moralisch sortiert oder beziehungstechnisch TÜV-geprüft zu sein. Genau da beginnt das literarische Problem, besser gesagt: der Reiz.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn Bad Guys bringen etwas mit, das in Liebesromanen schon immer hervorragend funktioniert hat: verdammt viel Intensität. Sie ecken an, pfeifen auf Regeln, wirken unberechenbar und bewegen sich selten brav auf dem gesellschaftlichen Parkett. Während der solide Held die Heldin freundlich fragt, ob sie noch einen Tee möchte, steht der Bad Guy schweigend im Türrahmen, sieht aus, als hätte er gerade drei Feinde, zwei Geheimnisse und ein sehr kompliziertes Innenleben mitgebracht. Und natürlich lesen wir weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Warum entwickelt man also ein Faible für Helden, die sich auf dem, hmmm, nennen wir es gesellschaftlichen Parkett, nicht unbedingt so benehmen, wie man es erwarten würde? Helden, die auf soziale Regeln pfeifen? Hängt es damit zusammen, dass solche fiktiven Charaktere ein ziemlich großes Maß an Aufregung mit sich bringen, eben weil sie anecken, sozial nicht konform, frech und keine Ja-Sager sind? Vielleicht liegt es auch daran, dass sie in ihrer überzeichneten Art wie archaische Krieger wirken: gefährlich für die Welt, aber beschützend gegenüber der einen Person, die ausgerechnet ihr Herz in diese literarische Gefahrenzone geworfen hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Pädagogisch fragwürdig? Sicher. Erzählerisch wirksam? Definitiv.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">Bad Guy außen. Guter Kern innen. *yummi*</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Und genau da liegt vermutlich ein großer Teil des Problems. Oder sagen wir: der Leseversuchung. Denn der Bad Guy, der uns in Liebesromanen so reizt, ist selten einfach nur „böse“. Wenn ausgerechnet dieser Mann, der nach außen gefährlich, kantig oder gesellschaftlich völlig unpraktikabel wirkt, gegenüber der Heldin Loyalität, Schutz und Hingabe zeigt. Kurz gesagt: Er ist ein Bad Boy mit Good-Man-Kern. Und ja, gegen diese Kombination bin ich nicht immun. Aber sowas von überhaupt nicht!</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Faible für solche Figuren ist nicht neu, wer den Blog verfolgt, weiß das. Bücher, die mir besonders im Gedächtnis bleiben, haben oft Helden, die auf die eine oder andere Weise dieses berühmte Bad-Boy-Gen besitzen. Sie sind nicht unbedingt abgrundtief böse. Sie sind eher die schwarzen Schafe. Die Außenseiter. Die Männer, die sich nicht ohne Weiteres einordnen lassen. Die, die anecken, Regeln biegen oder sich erst gar nicht die Mühe machen, sie besonders ernst zu nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im paranormalen Genre ist das natürlich ein Heimspiel. Dämonen, Vampire, Gestaltwandler und andere übernatürliche Problemfälle müssen sich ohnehin selten um gesellschaftliche Etikette kümmern. Da darf geknurrt, gefaucht, gebissen und dramatisch in der Dunkelheit gestanden werden, ohne dass jemand sofort fragt, ob das noch als gesunde Kommunikation gilt. Aber längst tummeln sich die bösen Jungs auch in der fiktiven Menschenwelt: in Käfigkämpfen, in Motorradclubs, in düsteren Familienimperien, als rechte Hand eines Untergrundbosses oder gleich selbst ganz oben auf dem fragwürdigen Thron, nämlich als Don oder Pakhan. Und ja, ich gebe es zu: Das hat etwas.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54732" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/badguy.png" alt="Bad Guy Bad Boy Bookboyfriend Don Pakhan Dark Romance" width="1122" height="1402" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/badguy.png 1122w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/badguy-240x300.png 240w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/badguy-819x1024.png 819w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/badguy-768x960.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/badguy-750x937.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1122px) 100vw, 1122px" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong data-start="554" data-end="622">Ha! Warum erinnert mich „mein“ Bad Guy nur verdächtig an Hektor?</strong></em><br data-start="622" data-end="625" /><strong><em data-start="625" data-end="706">*murmelt etwas von unterbewusstsein, projektion und einem gewissen sigmund freud vor sich hin*</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht auch deshalb, weil Bücher einen sicheren Raum schaffen. Auf dem Papier dürfen Dinge gefährlich, dunkel und moralisch wackelig sein, ohne dass wir tatsächlich in Gefahr geraten. Wir können uns in intensive Dynamiken hineinziehen lassen, können mitfiebern, schimpfen, seufzen, innerlich „Mädchen, lauf!“ rufen und trotzdem weiterlesen, während das echte Leben während unserer Lesezeit draußen vor der Tür bleibt. Jedenfalls meistens, außer der Postbote klingelt oder die Nachbarin braucht jetzt genau ganz schnell Mehl &#8211; geborgt, versteht sich.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Roman kann ein Bad Guy eine spannende Figur sein. Im echten Leben wäre vieles von dem, was in solchen Geschichten dramatisch oder leidenschaftlich inszeniert wird, schlicht ein Grund, sehr schnell sehr viel Abstand zu gewinnen. Literatur darf zuspitzen. Literatur darf übertreiben. Literatur darf Tabus berühren. Aber sie sollte nicht mit einer Gebrauchsanweisung fürs reale Liebesleben verwechselt werden! Das kann nach hinten losgehen, wie ich unlängst in einem Artikel loswerden musste. Ich verlinke ihn euch unten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Satz, ich habe ihn irgendwo mal in den Weiten des www gelesen, der für mich den klassischen Bad-Boy-Reiz auf sehr pointierte Weise zusammenfasst, lautet:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">In der Öffentlichkeit gibt er den Beschützer, doch sobald niemand mehr zusieht, wird aus Schutz plötzlich heißes Knistern.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Natürlich ist das komplett überzogen und ein Spruch, der mehr mit literarischem Knistern als mit Alltagsrealität zu tun hat. Aber genau deshalb passt er so gut zum Thema. Denn viele dieser Figuren funktionieren über diesen Kontrast: nach außen gefährlich, dominant, unnahbar – aber in der intimen Dynamik plötzlich verletzlich, leidenschaftlich oder hingebungsvoll. Der Reiz liegt nicht selten in diesem Wechselspiel zwischen Kontrolle und Kontrollverlust, Härte und weichem Kern, Gefahr und Schutz.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann ist da noch der berühmte „Ich sehe das Gute in ihm“-Effekt. Der Bad Guy wirkt nach außen kalt, hart oder gefährlich. Aber ausgerechnet die Heldin erkennt, dass unter all dem Schmerz, der Wut und der finsteren Ausstrahlung noch etwas anderes liegt. Etwas Verletzliches. Etwas Beschützendes. Etwas, das natürlich nur bei ihr zum Vorschein kommt. Unser Verstand murmelt dann: „Achtung, emotionales Großprojekt.“ Unser Romance-Leserherz antwortet: „Aber guck doch, wie er sie ansieht!“ <strong>*hachjaaa*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bad Guys sind sicherlich nicht deshalb so faszinierend, weil sie verdammt vorbildlich wären. Von wegen! Sie sind faszinierend, weil sie erzählerisch knallen. Sie sind nicht glatt oder wie man auch sagen könnte, weichgespült. Sie sind nicht bequem und ja, nicht immer sympathisch. Aber oft sehr, sehr wirkungsvoll in dem, was sie tun. <strong>*aber hallo*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mein Vater hätte damals vermutlich sehr energisch genickt, wenn es um die Warnung vor Bad Boys gegangen wäre. Mein Liebster war nämlich ziemlich genau das, was er sich für „sein Mädchen“ nicht vorgestellt hatte. Dabei war es völlig egal, dass ich schon fast zwanzig war. In seiner Vorstellung stand da wohl eher jemand Grundsolides. Kategorie Banker oder Anwalt. Button-down-Hemd. Anzug.</p>
<p style="text-align: justify;">Nichts gegen Anwälte, wohlgemerkt. Ich denke da an einen gewissen Anwalt aus der Feder von Jane Christo, der durchaus ebenfalls ein Bad-Boy-Gen in sich trägt. Ich sehe schon, ich weiche mal wieder ab. *<strong>hust* </strong> Wo war ich stehen geblieben? Ach ja: Mein Pa stellte sich vermutlich jemanden vor, der sehr vernünftig, gesellschaftlich tadellos und maximal unauffällig gewesen wäre. Tja. Es kam anders. Und trotzdem bin ich heute noch glücklich mit genau diesem Mann verheiratet und habe nach wie vor Herzchen in den Augen, wenn ich ihn ansehe. <strong>*mit den augenbrauen wackelt* </strong>Manche Dinge ändern sich nie.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne,</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>PS:</strong> Wer noch weiter in die Welt der Bad Guys, Bad Boys und moralisch eher abenteuerlich sortierten Romanhelden abtauchen möchte, findet hier passende Beiträge, Rezensionen, Interviews und Serienregale. Klickt einfach auf den Fingerzeig:<br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/dark-romance-oder-wenn-gewalt-verharmlost-wird/">👉<strong> Ich lese Dark Romance. Aber das ging zu weit.</strong></a> – kritische Gedanken<br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/dark-dominant-aber-ohne-gefuehle-mein-problem-mit-emotionslegasthenikern/">👉 <strong>Dark, dominant – aber ohne Gefühle? Mein Problem mit Emotionslegasthenikern</strong></a><strong> – </strong>die Headline sagt recht gut aus, was euch im Artikel erwartet <strong>*ggg*</strong><br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/celia-aaron-dark-protector/">👉 <strong>Celia Aaron — Dark Protector</strong></a> – Rezension<br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/huntington-shen-my-dark-romeo/">👉<strong> Huntington &amp; Shen — Dark Prince Road</strong> </a>– Ihr landet bei der Rezension des 1. Teils und von dort könnt ihr euch zum 2. und 3. durchklicken.<br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/jane-christo-avery-act-of-pride/">👉 <strong>Jane Christo — Avery, Act of Pride</strong></a> – Rezension<br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/ria-wolf-der-skrupellose-marquis-und-die-dritte-braut/">👉 <strong>Ria Wolf — Der skrupellose Marquis und die dritte Braut</strong> </a>– Rezension<br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/heldensalon-ruben-marquis-de-bounville/">👉 <strong>HeldenSalon:</strong> </a>Interview mit dem skrupellosen Marquis de Bounville<br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/heldensalon-ripper-hells-horsemen/">👉 <strong>HeldenSalon:</strong> </a>Interview mit Ripper vom MC Hell&#8217;s Horsmen<br />
<a href="https://meinetaeglichedosis.de/serienatelier-dark-island-scots/">👉 <strong>Serienregal — Dark Island Scots</strong></a> – für alle, die gleich mehrere Bad Boys suchen, wie sie im Buche stehen.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Bad Guys in der Fiktion – gefährlich, schwierig und leider verdammt faszinierend" width="432" height="111" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Bad Guy&#8220;: erstellt von Ka mit Hilfe einer KI.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Schlacht von Ka</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/die-schlacht-von-ka/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 17:10:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Wenn auf einem eisigen Schlachtfeld plötzlich Harpyien verstummen, Drachen schweigen und eine kleine Gestalt mit gletscherblauen Büscheln auftaucht, kann das nur eines bedeuten: Der Krieg hat ein Problem. Oder besser gesagt: Ich habe eine winzige Minigeschichte aus dem Archiv gezogen — absurd, nordisch, ein bisschen bekloppt und mit sehr viel Herz.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende, als die &#8222;Nimmerherz&#8220;-Saga von Erik Kellen ihren Platz in meinem &#8212;&#62; Serienregal bekommen hat, musste ich prompt daran denken, dass mich diese lesenswerte Fantasysaga damals, um genauer zu sein vor ungefähr 9 Jahren, zu einer klitzekleinen Minigeschichte inspiriert hatte: „Die Schlacht von Ka“. Oder sagen wir: Ich habe sie ersonnen, ersponnen, zusammenfantasiert — what ever. *grinst breit* Wer sie noch nicht kennt: Ich konnte nicht widerstehen und musste sie wieder hervorholen. Denn nicht nur das Schreiben hatte mir damals verdammt viel Spaß gemacht, auch beim erneuten Lesen fand ich sie immer noch irgendwie niedlich und komlett chaotisch-überzogen. Darum wünsche ich euch viel Spaß damit. Ach ja, sollte ich jemals irgendetwas veröffentlichen — abgesehen von den Schreibsachen hier auf meinem Blog — wäre „Lila Wege“ mein bevorzugter Name. Übrigens: Zu einer klitzekleinen Minigeschichte gehört natürlich auch ein klitzekleines Cover … *höhöhö* Lasset die Schlacht beginnen &#8230; Das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;" data-start="60" data-end="90"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Wenn auf einem eisigen Schlachtfeld plötzlich Harpyien verstummen, Drachen schweigen und eine kleine Gestalt mit gletscherblauen Büscheln auftaucht, kann das nur eines bedeuten: Der Krieg hat ein Problem. Oder besser gesagt: </strong></em></span><span style="color: #800000;"><em><strong>Ich habe eine winzige Minigeschichte aus dem Archiv gezogen — absurd, nordisch, ein bisschen bekloppt und mit sehr viel Herz.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;" data-start="60" data-end="90"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="60" data-end="90">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="92" data-end="423">als die &#8222;<em>Nimmerherz&#8220;-Saga</em> von Erik Kellen ihren Platz in meinem<a href="https://meinetaeglichedosis.de/serienregal-die-nimmerherz-legende-von-erik-kellen/"><span style="color: #800000;"><strong> &#8212;&gt; Serienregal</strong> </span></a>bekommen hat, musste ich prompt daran denken, dass mich diese lesenswerte Fantasysaga damals, um genauer zu sein vor ungefähr 9 Jahren, zu einer klitzekleinen Minigeschichte inspiriert hatte: <em>„Die Schlacht von Ka“</em>. Oder sagen wir: Ich habe sie ersonnen, ersponnen, zusammenfantasiert — what ever. <strong>*grinst breit*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="425" data-end="923">Wer sie noch nicht kennt: Ich konnte nicht widerstehen und musste sie wieder hervorholen. Denn nicht nur das Schreiben hatte mir damals verdammt viel Spaß gemacht, auch beim erneuten Lesen fand ich sie immer noch irgendwie niedlich und komlett chaotisch-überzogen. Darum wünsche ich euch viel Spaß damit. Ach ja, sollte ich jemals irgendetwas veröffentlichen — abgesehen von den Schreibsachen hier auf meinem Blog — wäre <em>„Lila Wege“</em> mein bevorzugter Name. Übrigens: Zu einer klitzekleinen Minigeschichte gehört natürlich auch ein klitzekleines Cover … <strong>*höhöhö*</strong></p>
<p style="text-align: center;" data-start="425" data-end="923">Lasset die Schlacht beginnen &#8230;</p>
<p style="text-align: center;" data-start="925" data-end="948"><span style="font-family: times new roman, times, serif;"><strong data-start="925" data-end="948"> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54671" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-schlacht-von-ka_cover.png" alt="Die Schlacht von Ka Minigeschichte Fantasy Cover" width="1024" height="1536" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-schlacht-von-ka_cover.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-schlacht-von-ka_cover-200x300.png 200w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-schlacht-von-ka_cover-683x1024.png 683w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-schlacht-von-ka_cover-768x1152.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-schlacht-von-ka_cover-750x1125.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="950" data-end="1853">Das zornige Brüllen der Harpyen und das grollende Donnern der Drachen hallte laut über das Tosen der Schlacht, als sich wie aus heiterem Himmel eine unwirkliche Stille über das Kampfgetümmel zu legen begann. Eine Stille, die von einem Punkt am Rande des Schlachtfeldes ihren Anfang nahm und sich wie eine Woge ausbreitete. Alles stand still. Selbst die Zeit schien den Atem anzuhalten. Die Schreie der Krieger verstummten, das Klirren aufeinanderprallender Schwerter nahm ab, und das Blatt einer Streitaxt, das sich eben noch in die Schulter eines Abtrünnigen bohren wollte, geriet — kurz bevor es Fleisch, Muskeln und Knochen durchtrennen konnte — ins Stocken. Sogar die Harpyen und die über dem Feld kreisenden Drachen verfielen in tiefes Schweigen! Nur der Schnee fiel leise weiter vom Himmel und ließ sich von der kleinen Gestalt, die für den nordischen Winter viel zu leicht bekleidet war, nicht beirren.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1855" data-end="2522">Todestille hatte sich ausgebreitet. Alle Bewegungen waren in diesem einen Moment eingefroren, was die weibliche Gestalt noch kurioser erscheinen ließ. Der unanständig kurz gehaltene Kilt, der in den Farben des Winters gehalten war und kaum ihren Po bedeckte, bewegte sich ruckartig zu den tanzenden, springenden Bewegungen, die sie mit einer Art Sprechgesang begleitete. Dabei schwang sie zwei ungewöhnliche, gletscherblaue Büschel hin und her. Sie erinnerten entfernt an dicke Bündel aus Steppengras. Blaue Stiefel, ein knapper blauer Überwurf und eine Kappe in derselben Farbe, die sie tief über die Ohren gezogen hatte, waren das einzige Zugeständnis an die eisige Kälte.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2524" data-end="3382">Während ihre blonden Zöpfe, die aus ihrer Kopfbedeckung lugten, fröhlich mit ihr auf und ab hüpften, sang sie — nun, es war wohl eher ein Schreien, das dem der Harpyen gleichkam — aus Leibeskräften immer wieder: „Gebt mir ein H! Gebt mir ein U! Gebt mir ein M! Gebt mir ein O! Gebt mir ein R! Gebt mir HUMOR! Vor. Vor. Vor HUMOR! Vor. Vor. Mehr Humor!“ Je mehr sie herumwirbelte und diese Worte über das Schlachtfeld rief, desto mehr erwachten die Krieger aus ihrer Starre. Bewegung setzte ein. Währenddessen fuhr das Wesen mit dem, was es tat, fort und setzte zu einem hohen Sprung an. Doch sie verlor auf dem festgestampften Schnee unter ihren Füßen den Halt. Ihre Beine rutschten unter ihr weg, und in einem Gewirr aus Zöpfen, Büscheln und um sich zappelnden Beinen und Armen landete sie auf ihrem Hintern, immer noch ein lautes „Humor!!!“ auf den Lippen.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3384" data-end="3782">Erst vernahm man es nur zaghaft, schließlich herrschte Krieg, und Krieg vertrug keinen Humor. Trotzdem wurde es lauter und lauter und verbreitete sich wie ein wilder Bienenschwarm von einem Kämpfer zum anderen. Es schwoll an zu einem Meer aus Lachen! Das Wesen jedoch rappelte sich auf und schob sich die Kappe, die ihr über die Stirn ins Gesicht gerutscht war, mit einem breiten Grinsen nach oben.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3784" data-end="3902">Der Humor hatte gesiegt, und noch Jahre später sollten die Skalden darüber berichten, über <em>„Die Schlacht von Ka“ …</em></p>
<p style="text-align: center;" data-start="3784" data-end="3902"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Die Schlacht von Ka" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;" data-start="3784" data-end="3902"><strong>© Copyright &#8222;Die Schlacht von Ka&#8220; by Ka, Meine tägliche Dosis, Januar 2017. Alle Rechte (und Lila Wege :D) vorbehalten.<br />
</strong><strong>Bildquelle &#8222;Cover: Die Schlacht von Ka&#8220;: Erstellt von Ka mit Hilfe einer KI und Photoshop.</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Noch immer aus dem Krankenlager winkend</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/noch-immer-aus-dem-krankenlager-winkend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 12:58:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Wenn Antibiotikum, Kreislauf und Körper beschließen, eine kleine Revolte anzuzetteln, bleibt mir nur noch eines: ab unter die Kuscheldecke. Zum Glück gibt es Hektor, Drachen-Romance und die rettende Erkenntnis, dass Jammern manchmal auch einfach nur eine Momentaufnahme ist. Eine mit rot-weiß gestreiften Socken, wohlgemerkt.&#8220; 🖤 Es gibt ja Dinge, geneigte Lesende, die braucht wirklich kein Mensch. Nicht mal geschenkt oder hübsch verpackt mit Schleifchen drumherum und einem kleinen Kärtchen, auf dem steht: „Gute Besserung, hier hast du noch ein bisschen Elend dazu.“ Ich bin nur so verdammt froh, dass ich wenigsten tippen, also schreiben kann, denn wenigstens die Kopfschmerzen halten sich in Grenzen! Selbst das Brot backen, das ich wirklich liebe, fällt mir gerade schwer. Mein Kreislauf hat einfach einen an der Klatsche. *f.u.c.k.* Darum nun der aktueller Gesundheitszustand aus dem Hause Ka: Das Antibiotikum und ich werden in diesem Leben vermutlich keine innige Freundschaft mehr schließen. Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, jemals solche Schwierigkeiten mit einem Antibiotikum gehabt zu haben. Normalerweise schluckt man das Zeug, motzt ein bisschen über den Geschmack, die Größe oder den Umstand, dass man überhaupt krank ist, und dann macht es hoffentlich seinen Job. Dieses Mal allerdings habe ich eher das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;" data-start="61" data-end="307"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Wen</strong></em><em><strong>n Antibiotikum, Kreislauf und Körper beschließen, eine kleine Revolte anzuzetteln, bleibt mir nur noch eines: ab unter die Kuscheldecke. Zum Glück gibt es Hektor, Drachen-Romance und die rettende Erkenntnis, dass Jammern manchmal auch einfach nur eine Momentaufnahme ist. Eine mit rot-weiß gestreiften Socken, wohlgemerkt.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;" data-start="61" data-end="307"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="61" data-end="307">Es gibt ja Dinge, geneigte Lesende, die braucht wirklich kein Mensch.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="61" data-end="307">Nicht mal geschenkt oder hübsch verpackt mit Schleifchen drumherum und einem kleinen Kärtchen, auf dem steht: „Gute Besserung, hier hast du noch ein bisschen Elend dazu.“ Ich bin nur so verdammt froh, dass ich wenigsten tippen, also schreiben kann, denn wenigstens die Kopfschmerzen halten sich in Grenzen! Selbst das Brot backen, das ich wirklich liebe, fällt mir gerade schwer. Mein Kreislauf hat einfach einen an der Klatsche. <strong>*f.u.c.k.* </strong><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="309" data-end="900">Darum nun der aktueller Gesundheitszustand aus dem Hause Ka: Das Antibiotikum und ich werden in diesem Leben vermutlich keine innige Freundschaft mehr schließen. Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern, jemals solche Schwierigkeiten mit einem Antibiotikum gehabt zu haben. Normalerweise schluckt man das Zeug, motzt ein bisschen über den Geschmack, die Größe oder den Umstand, dass man überhaupt krank ist, und dann macht es hoffentlich seinen Job.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="902" data-end="1666">Dieses Mal allerdings habe ich eher das Gefühl, als würde mir der Mist heimlich die Akkus ausbeuten. Nicht leerziehen. Nein, brachial ausbeuten. Ich laufe nicht auf Reserve, ich laufe auf „Wer hat denn bitte den Stecker gezogen?“. Und weil das offenbar noch nicht reicht, befinde ich mich inzwischen auch auffallend häufig an jenem Ort, zu dem selbst der Kaiser zu Fuß geht. Wobei, okay, okay: dort, wo selbst der Sonnenkönig Ludwig XIV. zu Fuß hinging, wobei der das Ganze ja angeblich mit Toilettenstuhl, dem chaise percée, und Publikum erledigte. Man kann über meine aktuelle Lage also vieles sagen, aber immerhin: Ganz so öffentlich ist es hier dann doch nicht. Noch nicht. Aber hey, man soll das Schicksal ja nicht herausfordern. <strong>*sich mit einem plumps aufs sofa fallen lässt*</strong></p>
<p style="text-align: center;" data-start="902" data-end="1666"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54630" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/hektor-liest-ka-vor.png" alt="Hektor liest Ka vor Ka im Krankenstand Bücherregal Monstera" width="1448" height="1086" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/hektor-liest-ka-vor.png 1448w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/hektor-liest-ka-vor-300x225.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/hektor-liest-ka-vor-1024x768.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/hektor-liest-ka-vor-768x576.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/hektor-liest-ka-vor-750x563.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1448px) 100vw, 1448px" /><br />
<em><strong>Antibiotikum, Kuscheldecke und Drachen-Romance: Während ich unter der Decke verschwinde, übernimmt Hektor heldenhaft die Vorleseschicht.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;" data-start="902" data-end="1666"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1668" data-end="2282">Woran es liegt? Keine Ahnung. Vielleicht daran, dass ich gar nicht mehr zählen kann, wie oft ich in meinem Leben schon Antibiotika in mich hineingepumpt habe. Vielleicht ist mein inneres System inzwischen einfach an dem Punkt angekommen, an dem es die Arme verschränkt, finster guckt und sagt: „Du schon wieder mit deinem Zeug?“ Vielleicht liegt es aber auch daran, dass mein Darm durch die ganze Ernährungsumstellung und Abnehmerei ohnehin schon ein wenig, nun ja, angefressen ist. Um nicht zu sagen: angepisst. Und jetzt kommt noch so ein medizinischer Abrissbagger daher und walzt einmal quer durch diese Baustelle.<strong> *seufzt genervt*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2284" data-end="2837">Wie auch immer: Es regt mich auf. Tierisch. Ich bin wirklich schlecht darin, nur halb zu funktionieren. Dieses halbscharige Herumgeschlurfe, dieses „Ich würde ja gern, aber mein Körper hat gerade ein Meeting ohne mich beschlossen“, macht mich kirre. Ich bin es gewohnt, Dinge zu machen. Zu werkeln. Zu planen. Irgendwas zu tun. Und nicht nach drei Handgriffen dazusitzen wie ein lauwarmer Waschlappen. Das widerstrebt mir. Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern ungefähr so sehr wie kalte Suppe, wenn man heiße wollte.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2928" data-end="3233">Etwas Gutes hat die Sache immerhin: Am kommenden Dienstag bin ich mit der Einnahme fertig. Durch. Ende Gelände. Dann hoffe ich sehr, dass nicht nur die Tablettenpackung leer ist, sondern auch dieser kreislaufmistige Zustand langsam den Rückwärtsgang einlegt.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2928" data-end="3233">Wir lesen uns!</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3235" data-end="3382" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><br data-start="3249" data-end="3252" /><em>K</em>a</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3235" data-end="3382" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>P.S. Ja, ich weiß, es gibt natürlich viel, viel, viel Schlimmeres. Dessen bin ich mir definitiv bewusst. Dieses Jammern ist nur eine Momentaufnahme einer klitzekleinen Unstimmigkeit zwischen mir und mir selbst. Besser gesagt zwischen mir und meinem Kreislauf oder what ever. *miep-miep*</strong></p>
<p style="text-align: center;" data-start="3235" data-end="3382" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Noch immer aus dem Krankenlager winkend" width="524" height="67" /></p>
<p style="text-align: center;" data-start="3235" data-end="3382" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>Bildquelle &#8222;Hektor liest Ka vor&#8220;: Erstellt von Ka mit Hilfe einer KI.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vatertag der Götter: Allväter, Donnerkerle und göttliches Familienchaos</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/vatertag-der-goetter-allvaeter-donnerkerle-und-goettliches-familienchaos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 18:18:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Mythologie mit Augenzwinkern]]></category>
		<category><![CDATA[Paranormal]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Historisch betrachtet hat Donar den Vatertag nicht erfunden. Sehr schade eigentlich, denn ein Donnergott mit Feiertagsambitionen hätte natürlich Stil. Mythologisch darf er trotzdem mitlaufen, denn zwischen amerikanischer Vater-Ehrung, Christi Himmelfahrt und Bollerwagenlogik bleibt genug Platz für Allväter, Donnerkerle und göttliches Familienchaos.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende! Der Vatertag hat, ganz nüchtern betrachtet, keinen göttlichen Ursprung. Die moderne Idee eines Tages zu Ehren der Väter entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA. Ich weiß, ich weiß! Das habe ich beim Muttertags-Beitrag auch geschrieben, aber ich muss mich hier einfach wiederholen: Woher sonst! Als wichtige Initiatorin gilt Sonora Smart Dodd, die ihren Vater ehren wollte, einen Bürgerkriegsveteranen, der nach dem Tod seiner Frau sechs Kinder allein großzog. Inspiriert vom Muttertag setzte sie sich für einen eigenen Ehrentag für Väter ein. 1910 wurde in Spokane im US-Bundesstaat Washington erstmals ein solcher Vatertag gefeiert. In vielen Ländern wird der Vatertag deshalb bis heute am dritten Sonntag im Juni begangen. Christi Himmelfahrt, Herrenpartien und Bollerwagenlogik In Deutschland hat der Vatertag allerdings eine andere Färbung bekommen, denn hier fällt er auf Christi Himmelfahrt und damit immer auf einen Donnerstag. Historisch geht das erst einmal nicht auf Donar, Thor oder ein göttliches Bier-Bollerwagen-Komitee zurück. Die deutschen Bräuche rund [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;</strong></em></span><span style="color: #800000;"><em><strong>Historisch betrachtet hat Donar den Vatertag nicht erfunden. Sehr schade eigentlich, denn ein Donnergott mit Feiertagsambitionen hätte natürlich Stil. Mythologisch darf er trotzdem mitlaufen, denn zwischen amerikanischer Vater-Ehrung, Christi Himmelfahrt und Bollerwagenlogik bleibt genug Platz für Allväter, Donnerkerle und göttliches Familienchaos.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vatertag hat, ganz nüchtern betrachtet, keinen göttlichen Ursprung. Die moderne Idee eines Tages zu Ehren der Väter entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA. Ich weiß, ich weiß! Das habe ich beim Muttertags-Beitrag auch geschrieben, aber ich muss mich hier einfach wiederholen: Woher sonst! Als wichtige Initiatorin gilt Sonora Smart Dodd, die ihren Vater ehren wollte, einen Bürgerkriegsveteranen, der nach dem Tod seiner Frau sechs Kinder allein großzog. Inspiriert vom Muttertag setzte sie sich für einen eigenen Ehrentag für Väter ein. 1910 wurde in Spokane im US-Bundesstaat Washington erstmals ein solcher Vatertag gefeiert. In vielen Ländern wird der Vatertag deshalb bis heute am dritten Sonntag im Juni begangen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Christi Himmelfahrt, Herrenpartien und Bollerwagenlogik</strong></span><br />
In Deutschland hat der Vatertag allerdings eine andere Färbung bekommen, denn hier fällt er auf Christi Himmelfahrt und damit immer auf einen Donnerstag. Historisch geht das erst einmal nicht auf Donar, Thor oder ein göttliches Bier-Bollerwagen-Komitee zurück. Die deutschen Bräuche rund um diesen Tag hängen eher mit Himmelfahrtsausflügen, Herrenpartien und später dem sogenannten Männer- oder Herrentag zusammen. Und ja, das hat nix mit einem Herrengedeck zu tun. <strong>LOL</strong>. Aus religiösem Feiertag, Ausflugstradition und moderner Vater-Ehrung wurde hierzulande also eine recht eigene Mischung: mal Familienfest, mal Männerausflug, mal Bollerwagenprozession.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Wenn die Mythologie trotzdem anklopft</strong></span><br />
Aber wenn ein Feiertag nun einmal auf einen Donnerstag fällt, darf man in der Rubrik <em>Mythologie mit Augenzwinkern</em> natürlich kurz die mythologische Tür öffnen und fragen: Welche Götterväter hätten eigentlich Vatertag gefeiert? Nicht wissenschaftlich streng, sondern mit einem Schmunzeln, einem Becher Met oder <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/heldensalon-ruben-marquis-de-bounville/">&#8212;&gt; Piment</a></strong></span> und der Erkenntnis, dass mythologische Familienverhältnisse selten gemütlich, aber fast immer unterhaltsam-schräg waren. Wer da nicht alles wen geschwängert, ermordet, aufgefuttert und dergleichen hat, ist wirklich fantastomatisch.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54566" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/vatertag_goettergespann.png" alt="Vatertag Odin Thor Donar Kronos Zeus Mythologie mit Augenzwinkern" width="945" height="709" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/vatertag_goettergespann.png 945w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/vatertag_goettergespann-300x225.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/vatertag_goettergespann-768x576.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/vatertag_goettergespann-750x563.png 750w" sizes="auto, (max-width: 945px) 100vw, 945px" /><br />
<em><strong>Vatertag bei den Göttern: Odin zieht den Karren, Donar bringt das Donnerwetter, Zeus das Blitzlichtgewitter und </strong></em><br />
<em><strong>Kronos vermutlich den Grund, warum man die Brotzeit besser im Auge behält.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 14pt; color: #800000;">Odin: Allvater mit Rabenüberwachung</span></strong><br />
Ganz vorne steht natürlich Odin, der nordische Allvater. Schon dieser Titel klingt nach Weisheit, Autorität und majestätischem Überblick. In der Praxis bedeutet es vermutlich: ein Auge geopfert, zwei Raben, nämlich Hugin und Munin, im Außendienst, Sleipnir, Odins achtbeiniges Pferd vor der Tür und trotzdem noch genug Familienchaos für mehrere Sagas. Odin wäre auf einem mythologischen Vatertagsausflug wahrscheinlich derjenige, der schweigend am Rand steht, alles weiß, nichts erklärt und am Ende nur trocken sagt: „Ich habe es kommen sehen.“ Natürlich hat er es kommen sehen. Er ist Allvater Odin, besser gesagt verdammt gut informiert, oder? <strong>*hihi*</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000; font-size: 14pt;"><strong>Donar: Der Donnerstagskandidat</strong></span><br />
Und dann wäre da Donar, die kontinentale Entsprechung des nordischen Thor. Himmel, warum springt mich da jetzt plötzlich Chris Hemsworth von der Seite an. <strong>*hüstelt verlegen*</strong> Egal, weiter im Thema: Sprachlich steckt Donar tatsächlich im Donnerstag, denn der Name dieses Wochentags geht auf den germanischen Donnergott zurück. Historisch hat Donar den deutschen Vatertag trotzdem nicht erfunden, das sollte man ihm nicht unterjubeln. Der Vatertag liegt hierzulande auf einem Donnerstag, weil er mit Christi Himmelfahrt zusammenfällt. Aber rein mythologisch? Da steht Donar doch praktisch breitbeinig und erhaben auf weiter Flur. Donnergott, Wettergewalt, Hammerträger, Beschützerfigur. Er wäre nicht der stille Vater mit Thermoskanne und Klappstuhl, sondern der, der ein Gelage zu schätzen wüsste. <strong>*glaub&#8216; ich jedenfalls. höhöhö*</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000; font-size: 14pt;"><strong>Zeus: Blitz in der Hand, Chaos im Stammbaum</strong></span><br />
Auch Zeus darf in dieser Runde natürlich nicht fehlen. Immerhin gilt er in der griechischen Mythologie als Vater der Götter und Menschen. Das klingt erst einmal beeindruckend, bis man sich seinen Stammbaum anschaut. Dann klingt es eher nach einer Familienaufstellung, die mehrere Flipcharts, drei Therapeuten und sehr viel Geduld bräuchte. Zeus ist der Göttervater mit Blitz in der Hand, Herrscherblick auf dem Olymp und einer Vergangenheit, bei der jede Vatertagskarte vermutlich mit den Worten beginnen müsste: „Lieber Zeus, wir müssen reden.“ Als mythologische Vaterfigur ist er groß. Als Vorbild für geordnete Familienverhältnisse eher … nop.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000; font-size: 14pt;"><strong>Kronos oder titanischer Sicherheitsabstand erforderlich</strong></span><br />
Und dann gibt es noch Kronos, einen der Titanen und den Vater, der besser keine Einladung bekommt. Kronos ist eine gewaltige Vaterfigur der griechischen Mythologie und Vater von Zeus, Hera, Poseidon, Hades, Demeter und Hestia. Das klingt nach großer Götterfamilie, wäre da nicht dieses kleine Vertrauensproblem. Und mit „klein“ meine ich: Er verschlang seine Kinder reihenweise, weil er Angst hatte, von ihnen gestürzt zu werden. Damit ist Kronos vermutlich der Kandidat, bei dem man sagen muss: Vatertag ja, aber bitte mit Sicherheitsabstand, außer Kronos trägt einen Maulkorb wie Hannibal Lecter. Eines haben mir meine Recherchen zu Blogbeiträgen von Mythologie mit Augenzwinkern gezeigt: Manche mythologischen Familiengeschichten brauchen eine Warnmeldung. <strong>*fg*</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Kein Ursprung, aber herrliches Material</strong></span><br />
Wie man es auch dreht und wendet: Normalerweise ist Donar nicht der nachweisbare Ursprung des Vatertags. Nein, Odin hat auch nicht den ersten Vatertagsausflug organisiert. Und ja, Zeus sollte definitiv keine Erziehungsratgeber schreiben, Kronos absofuckinglutely erst recht nicht. Aber mythologisch betrachtet liefern sie selbstredend alle wunderbares Material für einen Tag, an dem es um Väter, Männerbilder, Stärke, Chaos, Verantwortung und sehr viel symbolisches Donnerwetter geht.<br />
Der weise Allvater, der donnernde Beschützer, der blitzeschleudernde Familienchaot und der problematische titanische Urvater, bei dem man lieber nicht zum Essen bleibt. Kurz gesagt: Vatertag bei den Göttern wäre vermutlich laut, kompliziert und absolut über die Stränge schlagend. Aber langweilig wäre er ganz sicher nicht. Genausowenig wie der Vatertag bei uns zuhause … <strong>*lacht laut los*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die geneigten Lesenden jetzt Lust auf noch mehr göttliches Chaos, fragwürdige Familienverhältnisse und mythologische Abenteuer mit Augenzwinkern bekommen haben: Folgt einfach dem Link. Dort warten weitere Ausflüge in die wunderbare Welt der Mythen. Garantiert nicht immer brav, aber ziemlich unterhaltsam <a href="https://meinetaeglichedosis.de/mythologie-mit-augenzwinkern-von-vampiren-bis-gargoyles-mit-einem-klick-durch-die-wunderwelt/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt;</strong></span> <span style="color: #800000;"><strong>Mythologie mit Augenzwinkern: Von Vampiren bis Gargoyles – Mit einem Klick durch die Wunderwelt!</strong></span></a></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Mythologie mit Augenzwinkern, eure</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Vatertag der Götter: Allväter, Donnerkerle und göttliches Familienchaos" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Bildquelle &#8222;Odin mit Göttern samt Bollerwagen&#8220;: Gestaltet von Ka mit Hilfe einer KI.</strong></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus dem Krankenlager winkend</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/aus-dem-krankenlager-winkend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 11:30:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Seit fast drei Wochen zippe ich nun schon herum: Husten, Nebenhöhlen und alles, was der Körper sonst noch so an Gemeinheiten auspacken kann. Jetzt gibt es Penicillin in Böllergröße, einen beleidigten Magen und eine Ka, die endlich brav im Bett liegt.&#8220; Ich zippe ja bereits seit Wochen herum, geneigte Lesende, besser gesagt: Am kommenden Samstag werden es drei Wochen. Drei Wochen, in denen ich weder den Husten loswerde noch die Nebenhöhlen frei bekomme. Begleitet von Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und Schweißausbrüchen. Nachdem ich nun aber das Gefühl hatte, dass sich da noch etwas Neues draufgepfropft hat, bin ich zum Arzt. Um ehrlich zu sein: Wenn mich GöGa nicht „geteufelt“ hätte, wäre ich wieder nicht gegangen. Ende vom Lied: dreimal täglich eine mörderisch große Bombe Penicillin für sieben Tage. Ist das nicht schön? *ironiemodus aus* Den ersten Böller habe ich mir bereits einverleibt, mehr werden folgen. Logisch. Das Erste, was mein Magen tat, als er des Böllers ansichtig wurde: Er wurde verdammt sauer. *lacht selbstsarkastisch auf* Wie dem auch sei, ich sollte nicht vergessen zu sagen: Wurde auch langsam mal wieder Zeit, ne? War schon viel zu lange am Stück gesund — nähmlich sage und schreibe nicht mal 5 Monate! *nochmal ironiemodus aus* [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Seit fast drei Wochen zippe ich nun schon herum: Husten, Nebenhöhlen und alles, was der Körper sonst noch so an Gemeinheiten auspacken kann. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Jetzt gibt es Penicillin in Böllergröße, einen beleidigten Magen und eine Ka, die endlich brav im Bett liegt.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich zippe ja bereits seit Wochen herum, geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">besser gesagt: Am kommenden Samstag werden es drei Wochen. Drei Wochen, in denen ich weder den Husten loswerde noch die Nebenhöhlen frei bekomme. Begleitet von Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und Schweißausbrüchen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem ich nun aber das Gefühl hatte, dass sich da noch etwas Neues draufgepfropft hat, bin ich zum Arzt. Um ehrlich zu sein: Wenn mich GöGa nicht <em>„geteufelt“</em> hätte, wäre ich wieder nicht gegangen. Ende vom Lied: dreimal täglich eine mörderisch große Bombe Penicillin für sieben Tage. Ist das nicht schön? <strong>*ironiemodus aus*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Den ersten Böller habe ich mir bereits einverleibt, mehr werden folgen. Logisch. Das Erste, was mein Magen tat, als er des Böllers ansichtig wurde: Er wurde verdammt sauer. <strong>*lacht selbstsarkastisch auf*</strong> Wie dem auch sei, ich sollte nicht vergessen zu sagen: Wurde auch langsam mal wieder Zeit, ne?<br />
War schon viel zu lange am Stück gesund — nähmlich sage und schreibe nicht mal 5 Monate! <strong>*nochmal ironiemodus aus*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir lesen uns,</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em>, die aus dem Bett winkt, weil sie heute nicht mehr anders konnte, als sich hinzulegen. Wat mut — dat mut, ne? <strong>*winke*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Während ich also hier aus dem Bett winke, lasse ich euch noch zwei Gedichte da, die ebenfalls in Krankheitszeiten entstanden sind:<br />
&#8212;&gt; Gedicht 1: <strong><span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/stirnhoehleninferno-samt-lyrischem-overkill/">Stirnhöhleninferno samt lyrischem Overkill</a></span></strong><br />
&#8212;&gt; Gedicht 2: <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/fiebern-und-dichten-mit-rotem-gesicht/"><strong>Fiebern und dichten mit rotem Gesicht</strong></a></span></p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Muttertag mit Göttinnen im Nacken</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/muttertag-mit-goettinnen-im-nacken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2026 17:54:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Mythologie mit Augenzwinkern]]></category>
		<category><![CDATA[Paranormal]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Muttertag klingt nach Blumen, Pralinen und leicht panischem Kalenderblick. Doch unter der hübschen Grußkartenoberfläche lauern Gaia, Rhea, Demeter und Kybele. Und plötzlich wirkt ein Strauß Nelken ziemlich klein gegen geballte Muttergöttinnen-Energie.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende, Muttertag klingt heute nach Blumenstrauß, Frühstückstablett, Pralinen und der leisen Panik, ob man rechtzeitig daran gedacht hat. Ein sehr moderner Tag also, könnte man meinen. Einer mit Kalendererinnerung, Floristenlächeln und Grußkarten, auf denen Herzen in bedenklicher Menge abgebildet sind. Ganz so einfach ist es aber natürlich nicht. Denn sobald man an der Oberfläche dieses Tages kratzt, stehen plötzlich nicht nur Anna Jarvis und die Blumenindustrie im Raum, sondern auch ein paar ziemlich alte Damen aus der Mythologie. Und die wirken, als hätten sie zum Thema Mutterschaft schon eine Meinung gehabt, lange bevor irgendjemand Nelken als Blümchen der Erinnerung, Liebe und Dankbarkeit im Muttertagsgepäck hatte. Anna Jarvis wählte sie schließlich nicht zufällig: Weiße Nelken waren die Lieblingsblumen ihrer Mutter. Anna Jarvis, Nelken und der Kassenbon der Geschichte Der moderne Muttertag, wie wir ihn heute kennen, stammt tatsächlich aus den USA, woher sonst. *fg* Anna Jarvis wollte Anfang des 20. Jahrhunderts ihre verstorbene Mutter ehren und einen Tag schaffen, an dem Mütter bewusst gewürdigt werden. 1914 wurde der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><span style="color: #800000;"><strong>&#8222;Muttertag klingt nach Blumen, Pralinen und leicht panischem Kalenderblick. </strong></span></em><br data-start="261" data-end="264" /><em><span style="color: #800000;"><strong>Doch unter der hübschen Grußkartenoberfläche lauern Gaia, Rhea, Demeter und Kybele. </strong></span></em><br data-start="347" data-end="350" /><em><span style="color: #800000;"><strong>Und plötzlich wirkt ein Strauß Nelken ziemlich klein gegen geballte Muttergöttinnen-Energie.&#8220;</strong></span></em></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p data-section-id="1i4cwjj" data-start="486" data-end="529">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">Muttertag klingt heute nach Blumenstrauß, Frühstückstablett, Pralinen und der leisen Panik, ob man rechtzeitig daran gedacht hat. Ein sehr moderner Tag also, könnte man meinen. Einer mit Kalendererinnerung, Floristenlächeln und Grußkarten, auf denen Herzen in bedenklicher Menge abgebildet sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz so einfach ist es aber natürlich nicht. Denn sobald man an der Oberfläche dieses Tages kratzt, stehen plötzlich nicht nur Anna Jarvis und die Blumenindustrie im Raum, sondern auch ein paar ziemlich alte Damen aus der Mythologie. Und die wirken, als hätten sie zum Thema Mutterschaft schon eine Meinung gehabt, lange bevor irgendjemand Nelken als Blümchen der Erinnerung, Liebe und Dankbarkeit im Muttertagsgepäck hatte. Anna Jarvis wählte sie schließlich nicht zufällig: Weiße Nelken waren die Lieblingsblumen ihrer Mutter.</p>
<h2 style="text-align: justify;" data-section-id="sw5j4f" data-start="1209" data-end="1264">Anna Jarvis, Nelken und der Kassenbon der Geschichte</h2>
<p style="text-align: justify;">Der moderne Muttertag, wie wir ihn heute kennen, stammt tatsächlich aus den USA, woher sonst. <strong>*fg*</strong> Anna Jarvis wollte Anfang des 20. Jahrhunderts ihre verstorbene Mutter ehren und einen Tag schaffen, an dem Mütter bewusst gewürdigt werden. 1914 wurde der zweite Sonntag im Mai in den USA offiziell als Muttertag anerkannt. Soweit die ordentliche historische Schublade.</p>
<p style="text-align: justify;">In Deutschland kam der Muttertag 1923 vor allem durch den Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber in Schwung, was schon ein wenig nach <em>„Zufall mit Kassenbon“</em> riecht. Später wurde der Tag politisch vereinnahmt, kommerzialisiert, verklärt und mit allerlei Erwartungen beladen. Kurz gesagt: Aus einer persönlichen Geste wurde ein gesellschaftliches Paket mit Schleife, Blumenbouquet und gelegentlichem schlechten Gewissen.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch für „<em>Mythologie mit Augenzwinkern“</em> interessiert mich natürlich besonders die ältere, wildere Schicht darunter. Denn lange bevor es den modernen Muttertag gab, kannten antike Kulturen bereits mächtige Mutterfiguren. Keine Mütter, die artig am Kaffeetisch saßen und sich über einen Blumenstrauß freuten, sondern Göttinnen, die Erde, Fruchtbarkeit, Geburt, Ernte, Schutz, Verlust und kosmische Ordnung verkörperten.</p>
<p style="text-align: justify;">Mütter waren in der Mythologie nicht nur lieb. Sie waren Ursprung. Macht. Boden. Hunger. Leben. Manchmal auch Zorn mit Ernteausfall. <strong>*oh-oh*</strong></p>
<h2 style="text-align: justify;" data-section-id="14wqg5h" data-start="2635" data-end="2682">Gaia: Die Mutter, auf der alle herumtrampeln</h2>
<p style="text-align: justify;">Gaia zum Beispiel, die griechische Erdmutter, ist nicht einfach eine Göttin mit grünem Daumen. Sie ist die Erde selbst, der Urgrund, aus dem vieles hervorgeht. Wenn man ihr zum Muttertag etwas schenken wollte, wären Schnittblumen vermutlich eine heikle Wahl. Man bringt der Erde schließlich nicht unbedingt abgetrennte Pflanzenteile mit und nennt das dann Dankbarkeit.<strong> *höhöhö*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Gaia hätte vermutlich eher gefragt, ob man vielleicht endlich aufhören könnte, ihr den Rücken mit Müll, Abgasen und schlechter Laune vollzukippen. Eine berechtigte Muttertagsbitte, wenn man mich fragt.</p>
<h2 style="text-align: justify;" data-section-id="mdw53x" data-start="3257" data-end="3294">Rhea: Mutterliebe mit Steinbeilage</h2>
<p style="text-align: justify;">Dann wäre da Rhea, Mutter der olympischen Götter. Ihre Mutterschaft war nicht gerade von friedlicher Familienidylle geprägt. Ihr Gatte Kronos verschlang seine Kinder aus Angst, entmachtet zu werden. Rhea aber rettete Zeus, indem sie Kronos statt des Babys einen in Windeln gewickelten Stein unterschob. Immer diese griechischen Götter &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl: Das ist mütterlicher Schutzinstinkt auf einem Niveau, bei dem jede moderne Ausrede blass wird. Andere Mütter schmuggeln Gemüse ins Essen, Rhea schmuggelte einen Stein in eine göttliche Familienkatastrophe. Man muss Prioritäten setzen.</p>
<h2 style="text-align: justify;" data-section-id="1rw66ba" data-start="3836" data-end="3884">Demeter: Wenn Mutterliebe die Ernte beleidigt</h2>
<p style="text-align: justify;">Besonders eindrucksvoll ist auch Demeter. Ihre Tochter Persephone wird in die Unterwelt gebracht, und Demeter reagiert nicht mit einem traurigen Tagebucheintrag, sondern mit einem ausgewachsenen Fruchtbarkeitsstreik. Die Erde verdorrt, die Ernte bleibt aus, die Menschen hungern. Erst als eine Lösung gefunden wird, kehrt das Wachstum zurück.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Geschichte ist keine niedliche Muttertagsanekdote. Sie zeigt Mutterschaft als etwas Gewaltiges, Schmerzhaftes und Weltbewegendes. Demeters Liebe ist nicht dekorativ. Sie ist eine Naturgewalt mit Trauer im Herzen.</p>
<h2 style="text-align: justify;" data-section-id="5bmt2n" data-start="4450" data-end="4496">Kybele: Die Große Mutter kommt nicht allein</h2>
<p style="text-align: justify;">Und dann steht Kybele im Hintergrund, die Große Mutter, Magna Mater, mit Löwen, Trommeln und einem Kult, der sicher nicht nach braver Sonntagskarte klang. Kybele war keine Göttin für dezente Tischdekoration. Sie kam aus dem phrygisch-anatolischen Raum, wurde später auch in Griechenland und Rom verehrt und trug diese archaische Wucht einer Muttergöttin in sich, die nicht nur nährt, sondern auch erschüttert.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Kybele am Muttertag im Blumenladen erschiene, würde vermutlich niemand fragen, ob es „etwas Kleines“ sein darf. <strong>*lacht los*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54444" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/kybele_muttertag.png" alt="Muttertag Kybele Göttin Mythologie mit Augenzwinkern" width="1122" height="1402" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/kybele_muttertag.png 1122w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/kybele_muttertag-240x300.png 240w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/kybele_muttertag-819x1024.png 819w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/kybele_muttertag-768x960.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/kybele_muttertag-750x937.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1122px) 100vw, 1122px" /><em><strong>Kybele, die Große Mutter, mit Löwen, Krone und einer Pralinenschachtel direkt an der göttlichen Mutterbrust. Wenn das kein Muttertag mit archaischer Wucht ist, weiß ich auch nicht.</strong></em></p>
<h2 style="text-align: center;" data-section-id="4btpck" data-start="5027" data-end="5084">🖤</h2>
<p style="text-align: justify;">Natürlich sollte man daraus keine gerade Linie basteln und behaupten: Erst Gaia, dann Rhea, dann Kybele, dann Muttertag mit Rabattaktion. So funktioniert die Geschichte nicht. Der moderne Muttertag ist kein antikes Fest in neuer Verpackung. Aber die Vorstellung, Mütter und Mutterkräfte zu ehren, ist sehr viel älter als unser Kalenderbrauch. Die Mythologie zeigt, wie groß und widersprüchlich Mutterschaft gedacht wurde.</p>
<h2 style="text-align: justify;" data-section-id="qki6xj" data-start="5586" data-end="5625">Muttertag ist nicht immer nur hübsch</h2>
<p style="text-align: justify;">Muttertag ist heute oft, nun ja, <em>weichgespült</em>. Alles soll liebevoll, dankbar und hübsch sein. Aber Muttersein war nie nur hübsch. Nicht im Leben und schon gar nicht in der Mythologie. Mütter gebären nicht nur, sie halten aus. Sie verlieren, kämpfen, schützen, fluchen innerlich, retten manchmal ganze Göttergenerationen, siehe Rhea, und lassen, wenn es sein muss, symbolisch die Felder verdorren.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="0" data-end="758">Anna Jarvis wollte vermutlich einen stilleren, ehrlicheren Tag der Dankbarkeit. Julia Ward Howe zum Beispiel dachte sogar schon früher an einen Muttertag des Friedens, der deutlich weniger nach Blumenstrauß und deutlich mehr nach erhobener Stimme klang. Nach den Erfahrungen des Amerikanischen Bürgerkriegs veröffentlichte sie 1870 ihre <em>Mother’s Day Proclamation</em>, in der sie Frauen und Mütter dazu aufrief, sich gegen Krieg, Gewalt und das sinnlose Sterben ihrer Söhne zu stellen. Ihr Muttertag war also kein gemütlicher Ehrentag am Kaffeetisch, sondern ein pazifistischer Appell: Mütter sollten sich zusammenschließen, beraten, widersprechen und der Welt sagen, dass Leben nicht geschenkt wird, um später auf Schlachtfeldern verheizt zu werden.<br />
Und genau das passt irgendwie gut zu den alten Göttinnen. Denn diese Mutterfiguren waren nicht bloß Empfängerinnen von Dank. Sie stellten Forderungen.<strong> *nickt bekräftigend*</strong></p>
<h2 style="text-align: justify;" data-section-id="8zjxn2" data-start="6443" data-end="6482">Zwischen Grußkarte und Göttinnenkult</h2>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht ist Muttertag deshalb am interessantesten, wenn man ihn nicht nur als Pflichttermin für Blumen betrachtet. Vielleicht darf man ihn auch als kleinen Anlass nehmen, über Mutterbilder nachzudenken. Über die zärtlichen und die schwierigen. Über die realen und die mythischen. Über Mütter, die da sind, Mütter, die fehlen, Mütter, die vermisst werden, und Mütter, an denen man sich reibt. Nicht jeder hat zu diesem Tag ein einfaches Verhältnis, und auch das sollte Platz haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwischen Grußkarte und Göttinnenkult liegt also ein ziemlich weiter Weg und eines ist klar, dass Mutterschaft nie nur ein hübsches Motiv war. Sie war schon immer mächtig, unbequem, lebensnah und manchmal ein bisschen furchteinflößend.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne: Wer morgen Blumen schenkt, darf das gern tun. Aber vielleicht legt man noch ein paar echte Worte dazu. Die dürften selbst einer Muttergöttin besser gefallen als ein lieblos gekaufter Strauß von der Tankstelle.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S.</strong> Sofern ihr euch noch mehr Mythologie mit Augenzwinkern einverleiben möchtet: In &#8212;&gt; <a href="https://meinetaeglichedosis.de/mythologie-mit-augenzwinkern-von-vampiren-bis-gargoyles-mit-einem-klick-durch-die-wunderwelt/"><strong data-start="7724" data-end="7826">„Mythologie mit Augenzwinkern: Von Vampiren bis Gargoyles – Mit einem Klick durch die Wunderwelt!“</strong></a> findet ihr alle bisherigen Beiträge dieser Kategorie gesammelt verlinkt. Da könnt ihr euch also bequem weiter durch Göttinnen, Monster, Mythen und sonstige Wunderlichkeiten klicken.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Muttertag mit Göttinnen im Nacken" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Kybele&#8220;: Erstellt von Ka mit Hilfe einer KI und Photoshop.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Immer wieder diese Arsc&#8230;öcher</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/immer-wieder-diese-arsc-oecher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 16:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[BadGuy]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Manche düsteren Helden haben Tiefe, Narben und eine nachvollziehbare Entwicklung. Andere sitzen besser in der Trotz-Ecke und nuckeln an ihrem namenlosen Saftpäckchen. Heute geht es um Ar…löcher in Büchern und darum, wann aus „gebrochener Held“ einfach nur „Vollpfosten deluxe“ wird.&#8220; WARUM, geneigte Lesende? Warum müssen es immer wieder Arsc…öscher sein, die in Büchern der Unterhaltungsliteratur die Protagonisten mimen? Wobei man hier allerdings sehr deutlich differenzieren muss: Es gibt fiktive Arsc…öcher, weil in ihrer Sozialisation irgendetwas massiv schiefgegangen ist. Dies wird von Autorinnen und Autoren gekonnt vermittelt, und als Leser lernt man im Laufe der Geschichte, warum sie sind, wie sie sind. Es wird Stellung zu ihrem Verhalten genommen. Es wird erklärt, man folgt tiefen emotionalen Spuren, die auf der Seele der dargestellten Protagonisten irgendwann von irgendjemand Miesem hinterlassen wurden. Populärpsychologisch betrachtet wird hier also nicht einfach mieses Verhalten entschuldigt, sondern ein inneres Muster sichtbar gemacht: Verletzung, Schutzpanzer, Abwehr, Angriff, Rückzug. Gerade dadurch entsteht im besten Fall keine billige Ausrede, sondern ein nachvollziehbarer Blick darauf, wie ein Mensch gelernt hat, Nähe als Gefahr zu begreifen und Gefühle lieber wegzubeißen, bevor sie ihn selbst erwischen. Ja, man arrangiert sich letztendlich mit ihnen, versteht ihr Handeln und warum sie um sich schlagen, keinen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;" data-section-id="13nch7w" data-start="78" data-end="105"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Manche düsteren Helden haben Tiefe, Narben und eine nachvollziehbare Entwicklung. </strong></em></span><br data-start="81" data-end="84" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Andere sitzen besser in der Trotz-Ecke und nuckeln an ihrem namenlosen Saftpäckchen. </strong></em></span><br data-start="168" data-end="171" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Heute geht es um Ar…löcher in Büchern und darum, wann aus „gebrochener Held“ einfach nur „Vollpfosten deluxe“ wird.&#8220;</strong></em></span></p>
<h2 style="text-align: justify;" data-section-id="13nch7w" data-start="78" data-end="105">WARUM, geneigte Lesende?</h2>
<p style="text-align: justify;" data-start="107" data-end="281">Warum müssen es immer wieder Arsc…öscher sein, die in Büchern der Unterhaltungsliteratur die Protagonisten mimen? Wobei man hier allerdings sehr deutlich differenzieren muss:</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="283" data-end="1426">Es gibt fiktive Arsc…öcher, weil in ihrer Sozialisation irgendetwas massiv schiefgegangen ist. Dies wird von Autorinnen und Autoren gekonnt vermittelt, und als Leser lernt man im Laufe der Geschichte, warum sie sind, wie sie sind. Es wird Stellung zu ihrem Verhalten genommen. Es wird erklärt, man folgt tiefen emotionalen Spuren, die auf der Seele der dargestellten Protagonisten irgendwann von irgendjemand Miesem hinterlassen wurden. Populärpsychologisch betrachtet wird hier also nicht einfach mieses Verhalten entschuldigt, sondern ein inneres Muster sichtbar gemacht: Verletzung, Schutzpanzer, Abwehr, Angriff, Rückzug. Gerade dadurch entsteht im besten Fall keine billige Ausrede, sondern ein nachvollziehbarer Blick darauf, wie ein Mensch gelernt hat, Nähe als Gefahr zu begreifen und Gefühle lieber wegzubeißen, bevor sie ihn selbst erwischen. Ja, man arrangiert sich letztendlich mit ihnen, versteht ihr Handeln und warum sie um sich schlagen, keinen an sich heranlassen. Außer die Liebe ihres Lebens <strong>*hat romantische herzen in den augen und rückt die rosarote brille zurecht*</strong> und hat sie letztendlich sogar liebgewonnen.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1428" data-end="1865">Man folgt als Leser dabei dem logischen Aufbau, den Autorinnen und Autoren festlegen. Spürt einen gefühlvollen roten Faden, eine glaubhafte Darstellung und die Wandlung des Charakters bis hin zu einem möglichen Happy End. Wenn das Buch gekonnt erzählt ist, kann man dies alles nachvollziehen, und das Ar…och ist in Situationen, in denen es tatsächlich darauf ankommt, kein Ar…och mehr! So muss das meines Erachtens sein.</p>
<p style="text-align: center;" data-start="1428" data-end="1865"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54425" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/ka_und_arschlochheld-1.png" alt="Arschlochheld Ka Kritik" width="1181" height="665" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/ka_und_arschlochheld-1.png 1181w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/ka_und_arschlochheld-1-300x169.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/ka_und_arschlochheld-1-1024x577.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/ka_und_arschlochheld-1-768x432.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/ka_und_arschlochheld-1-750x422.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1181px) 100vw, 1181px" /></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1867" data-end="2296">Doch dann gibt es diese fiktiven Arsc…öcher, die Ar…öcher sind, weil sie grundlos Honks sind, die ohne Erklärung nach dem „Wieso? Weshalb? Warum?“ einfach so auf die Leser losgelassen werden. Oder weil sie vielleicht einen etwas strengeren Papa haben, der lieber mit ihnen <em>Mensch-ärgere-dich-nicht</em> spielte, anstatt irgendein Ego-Shooter-Game mit ihnen zu zocken. Himmel! Was Papas doch für Unmenschen sein können!<strong> *mi-mi-mi-mi-mi*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2298" data-end="2522">Und diese Ar…öcher kann ich einfach nicht ab. Da bekomme ich dermaßen Aggressionspickel, die mich aussehen lassen wie eine Survival-Urlauberin in den Feuchtgebieten Norwegens; zerstochen von gefühlt Milliarden Mücken. Hallo?</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2524" data-end="2724">Doch viele positive Rezensionen sprechen eine andere Sprache! Das ist, als würden Autorinnen und Autoren Klingonisch und ich als Leser Khoisanisch sprechen. Keiner versteht das Wort des anderen. <strong>*gg*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2726" data-end="3008">Ich kann es nicht oft genug wiederholen, wie froh ich bin, dass Lesergeschmäcker unterschiedlich sind, denn sonst hätte ich bei der Aussicht auf solche Kerle schon längst mein Lesehandtuch geworfen. Grob gesagt spreche ich von Büchern, deren Inhalt man auf das hier reduzieren kann:</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3010" data-end="3422">„… die mache ich fertig. Die breche ich, dann setze ich sie wieder zusammen, wie ich sie brauche, und dann zerschmettere ich sie ganz. Aber erst, nachdem sie sich in mich verliebt hat. Was wird das doch für ein Heidenspaß! Warum ich das mache, fragst du, lieber Leser? Ist doch egal, es gibt keinen Grund. Ich kann es einfach, weil ich ein Ar…och bin und außerdem 30 cm größer und viel mehr Muckis habe als sie.“</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3424" data-end="3689">Hääääh? Geht’s noch? Wie kann man sich als Frau — und sei es nur Fiktion — in so ein Riesenhirnie verlieben? *<strong>ironiemodus ein*</strong> Ach so, es ist Hassliebe!!! *<strong>ironiemodus aus*</strong> Aber vielleicht ist es unter den Mädels einfach en vogue, sich das größte Ar…och zu sichern?</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3691" data-end="4130">Vielleicht lesen manche nicht über solche Arschlöcher, weil sie Arschlöcher lieben, sondern weil sie die Fantasie lieben, dass selbst der kälteste, härteste, kaputteste Mensch für eine einzige Person weich werden kann. Mein Problem beginnt nur genau dort, wo aus dieser Fantasie in einer Geschichte keine Entwicklung wird, sondern der vermeintliche „Hero“ sich eine Dauerkarte fürs emotionale Draufhauen gesichert hat. <strong>*so ein vollpfosten*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="4132" data-end="4489">Sorry, aber wenn dein gesamter düsterer Heldenbogen darauf basiert, dass ein Mädchen früher nicht die Vormundschaft über den Umzugswagen ihrer Eltern übernommen hat, dann bist du kein gebrochener Held. Dann bist du ein sehr großer Junge mit sehr kleinen Bewältigungsstrategien. Und hey: Setz dich einfach in die Ecke und nuckel weiter an deiner Capri-Sonne.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="4491" data-end="4874">Sorry. Nicht meine Welt. Darum ein fettes, grandioses, von Herzen kommendes Danke an all die Autorinnen und Autoren, die es schaffen, ein Ar…loch zu konzipieren, welches es innerhalb einer toll erzählten Story trotzdem schafft, sich in die Herzen der Lesenden zu schleichen. Das nennt man gelungene Charakterentwicklung, und davon gibt es in meiner Lesevergangenheit einige. Chapeau.</p>
<p data-start="4491" data-end="4874">Falls ihr nach diesem kleinen Ausflug in die Trotz-Ecke noch nicht genug von fragwürdigen Helden, dunklen Romance-Grenzen und literarischen Stirnrunzlern habt: Ich habe da noch ein paar passende Beiträge für euch. Klickt euch gern weiter durch meine Gedanken zu<br />
👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/ich-lese-dark-romance-aber-das-ging-zu-weit/"><span style="color: #800000;"><strong>Dark Romance,</strong> </span></a><br />
👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/dark-dominant-aber-ohne-gefuehle-mein-problem-mit-emotionslegasthenikern/"><span style="color: #800000;"><strong>Emotionslegasthenikern,</strong> </span></a><br />
👉<a href="https://meinetaeglichedosis.de/nur-devote-weibchen-stehen-drauf/"><span style="color: #800000;"><strong> devoten Weibchen</strong></span></a><br />
👉 <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/bis-aufs-blut/"><strong>und der Frage, wann es in Geschichten vielleicht nicht mehr prickelt, sondern bis aufs Blut geht.</strong></a></span></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="4876" data-end="4878" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Eure<em> Ka</em></p>
<p style="text-align: center;" data-start="4876" data-end="4878" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Immer wieder diese Arsc...öcher" width="532" height="112" /></p>
<p style="text-align: center;" data-start="4876" data-end="4878" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>Bildquelle &#8222;Ar&#8230;.lochheld&#8220;: Erstellt von Ka mithilfe einer KI und PhotoShop.</strong></p>
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