Drei Werwölfe, ein ziemlich unwiderstehlicher Vampir und eine Welt, in der historische Kulisse, Mythologie und große Gefühle aufeinandertreffen.
Die „Söhne der Luna“ haben mich schon vor vielen Jahren begeistert. Nun sind die alten Rezensionen endlich in „Meine tägliche Dosis“ eingezogen.
Damit wird es höchste Zeit, den Herren samt ihrer Herzensdamen einen Platz im Serienregal einzuräumen.
🖤
Geneigte Lesende!
Manche Buchreihen geraten irgendwann ein wenig in Vergessenheit. Und manche liegen viele Jahre zurück und brauchen nur einen kleinen Schubs, damit man plötzlich wieder ganz genau weiß, warum man sie damals so gerne gelesen hat.
Lara Wegners „Söhne der Luna“ gehören für mich eindeutig zur zweiten Sorte. Die Geschichten habe ich vor vielen Jahren gelesen und rezensiert, allerdings erschienen meine Rezensionen damals noch bei Happy End Bücher. Jetzt habe ich sie aus meinem alten Rezensionsarchiv geholt, minimalst überarbeitet und endlich hier integriert.
Und ja – man merkt den Rezensionen durchaus an, dass sie schon ein paar Jährchen auf dem Buckel haben. Manches würde ich heute vermutlich anders formulieren, weniger vom „Inhalt“ und mehr darüber schreiben „warum mir die jeweiligen Geschichte gefällt“ aber ich wollte ihnen ihren damaligen Charme nicht komplett wegpolieren. *lacht* Alte Rezensionen dürfen schließlich auch ein bisschen Patina tragen. 😉
Und während ich mich erneut mit Florine und Cassian, Aurora und Ruben sowie Berenike und Juvenal beschäftigt habe, war dieses alte Gefühl ziemlich schnell wieder da: Diese Welt hatte etwas.
Historisches Frankreich und Italien, Werwölfe, Vampire, Lamia, Hexen, Larvae, alte Prophezeiungen, gefährliche Wesen, Romantik und Sinnlichkeit – Lara Wegner hat daraus eine paranormale Welt geschaffen, die für mich vor allem durch ihre Atmosphäre lebte. Ihre Figuren begegnen einander über die einzelnen Bücher hinweg immer wieder, alte Konflikte ziehen sich weiter und aus zunächst geheimnisvollen Nebenfiguren werden plötzlich Charaktere, über die man unbedingt mehr erfahren möchte.
Womit wir bei Mica wären. Mica, der Goldene. Vampir. Sarkastisch. Arrogant. Mächtig. Und bereits während der Geschichten der de Garous so interessant, dass dieser Mann – Verzeihung, Vampir – irgendwann schlicht seine eigene Geschichte brauchte. Ich meine mich zu erinnern, dass die „Söhne der Luna“ ursprünglich als Trilogie geplant waren, doch Micas Präsenz und die Verzückung der Lesenden über diesen tollen Charakter, wuchs, sodass daraus schließlich „Mica“ geboren wurde.
So erschien „Mica“ offiziell als vierter Teil der „Söhne der Luna“. Inhaltlich ist seine Geschichte für mich jedoch ein Spin-off, denn Mica ist nun einmal keiner der titelgebenden Werwölfe. Er gehört aber so sehr zu dieser Welt, dass sein Buch im Serienregal natürlich direkt neben den drei de-Garou-Geschichten stehen muss. Ich würde alleine schon deshalb definitv empfehlen, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Teil 1: Im Bann des Wolfes
Florine & Cassian de Garou
Im Frankreich des 18. Jahrhunderts gerät Florine unverhofft in die Welt von Werwölfen, Vampiren und den gefürchteten Namenlosen. Ausgerechnet Cassian de Garou, ein dominanter Alpha mit einer ziemlich ungezähmten Bestie in sich, fühlt sich ungewöhnlich stark zu ihr hingezogen. Doch Florine ist alles andere als ein hilfloses Mädchen – in ihr schlägt das Herz einer Kriegerin.
Ein atmosphärisch dichter Auftakt voller Spannung, Romantik und paranormaler Geheimnisse, der mich damals vollkommen in seinen Bann gezogen hat.
→ Zur Rezension von „Im Bann des Wolfes“
(Werbung – damals als Rezensionsexemplar erhalten.)
🖤
Teil 2: Die Braut des Wolfes
Aurora Braglia & Ruben de Garou
Aurora ist die letzte Überlebende ihrer Hexengilde und ausgerechnet eine Hexe, die ihre eigenen Kräfte kaum beherrscht. Ruben de Garou wiederum ist ein Werwolf, Vagabund und Schwerenöter, dem Ehe und Sesshaftigkeit so gar nicht liegen. Trotzdem führt das Schicksal die beiden zusammen und mitten hinein in eine Bedrohung durch die Larvae.
Zwischen nächtlichem Rom, Vampiren, Lamia und Magie entsteht erneut diese dichte, sinnliche Atmosphäre, die die „Söhne der Luna“ für mich so besonders gemacht hat. Und dass Rubens Wolf dabei ganz eigene Pläne mit Aurora verfolgt, macht die Sache nicht gerade uninteressanter.
→ Zur Rezension von „Die Braut des Wolfes“
(Werbung – damals ebenfalls als Rezensionsexemplar erhalten.)
🖤
Teil 3: Der Fürst der Wölfe
Berenike & Juvenal de Garou
Berenike, eine kämpferische Lamia mit ziemlich eigenem Kopf, trifft auf Juvenal de Garou, den mächtigen Fürsten der Werwölfe, der noch immer um seine verstorbene Gefährtin trauert. Ein mysteriöser Todesfall führt beide nach London und mitten hinein in die Prophezeiung um den geheimnisvollen „Spiegel der Sonne“. Während Berenike längst weiß, was sie für Juvenal empfindet, muss der erst einmal begreifen, dass sein Herz durchaus noch andere Pläne mit ihm hat.
„Der Fürst der Wölfe“ ist eine bildgewaltige, paranormale Geschichte über Verlust, neue Liebe und zwei starke Charaktere – mit Mica, dem Goldenen, natürlich wieder mittendrin. ^^
→ Zur Rezension von „Der Fürst der Wölfe“
(Werbung — auch den dritten Teil habe ich damals als Rezensionsexemplar erhalten.)
🖤
Teil 4 / Spin-off: Mica
Eden & Mica „Der Goldene“
Mica, der Goldene, bekommt endlich seine eigene Geschichte und mit Eden kehrt ausgerechnet jene Frau zurück, mit der ihn eine jahrtausendealte Liebe und ein gebrochenes Blutversprechen verbinden. Während alte Verletzungen zwischen ihnen aufbrechen, verschwinden junge Vampire und eine geheimnisvolle Blüte wird selbst für das alte Volk zur tödlichen Gefahr. Gleichzeitig soll Mica auf Geheiß des Vampirrates für reinblütigen Nachwuchs sorgen – als hätte der Herr der Vampire nicht schon genug Probleme.
Endlich durfte ich hinter die arrogante, sarkastische Fassade des Goldenen schauen – und ja, das Knistern zwischen Mica und Eden war kaum zu übersehen. Yummi!
→ Zur Rezension von „Mica“

Warum die „Söhne der Luna“ ins Serienregal gehören
Weil sie für mich ein schönes Beispiel dafür sind, dass ältere Reihen nicht automatisch im Bücher-Nirwana verschwinden müssen.
Die Rezensionen lagen viele Jahre zurück, die Bücher selbst sind heute teilweise nur noch schwer erhältlich – und trotzdem hatte ich beim Überarbeiten sofort wieder Lust, diese Geschichten aus meinem alten Archiv hervorzuholen und ihnen hier einen festen Platz zu geben.
Die zwischen 2010 und 2014 erschienenen Bücher wurden, soweit ich weiß, nicht als E-Book formatiert und bieten daher echten Papier-Charme. Da die Verfügbarkeit variiert, von Hörbuch-Optionen bei Band 1 bis hin zu Print-Funden der einzelnen Bände, gleicht die Suche einem kleinen Abenteuer. Details dazu finden sich in den jeweiligen Rezensionen; dort habe ich jeweils notiert, was ich bei meiner Recherche noch finden konnte.
Genau dafür gibt es mein Serienregal: Nicht nur für aktuelle Reihen, sondern auch für jene, die irgendwann einmal begeistert gelesen wurden und es verdient haben, nicht einfach zwischen hunderten alten Rezensionen unterzugehen.
Und bei den „Söhnen der Luna“ war für mich ziemlich schnell klar: Die gehören zusammen ins Regal. Das schreit geradezu nach einem Re-Reading. LOL
🖤
Wer noch ein wenig weiter durch Buchreihen stöbern möchte: Dieser Beitrag ist Teil meines Serienregals. Dort haben inzwischen die unterschiedlichsten Reihen, Buchwelten und literarischen Herzensangelegenheiten ihren Platz gefunden: → Serienregal – alle Buchserien auf einen Blick
Eure
Ka

Bildquelle „Banner – Söhne der Luna“:
Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI und anschließend in Photoshop bearbeitet.
Das Motiv ist von meiner persönlichen Lesevorstellung inspiriert und kein offizielles Reihen- oder Verlagsmaterial.



