Historisches Paranormales/Fantasy Rezensionen

Lara Wegner — Der Fürst der Wölfe

  • 28. August 2026

Auch „Der Fürst der Wölfe – Söhne der Luna 3“ von Lara Wegner habe ich damals als Rezensionsexemplar erhalten und gelesen.
Mit Juvenal und Berenike zieht nun auch der dritte Teil in „Meine tägliche Dosis“ ein.
Damit ist die Reihe komplett – und noch immer erinnere ich mich sehr gerne an diese bildgewaltige, paranormale Welt voller Werwölfe, Vampire, Lamia und großer Gefühle.

🖤

Der Fürst der Wölfe
Lara Wegner

Originaltitel:
Verlag: ‎ Sieben Verlag
ISBN: 978-3941547438
Verkauft durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Erscheinungsdatum: 1. November 2011
Genre: Paranormale Historical-Romance

Teil einer Serie: Die Söhne der Luna
1) Im Bann des Wolfes (Florine und Cassian de Garou) — Soweit ich weiß, gibt es das Buch nur noch als Print-Version sowie als Hörbuch.
2) Die Braut des Wolfes (Aurora Braglia und Ruben de Garou) — Wenn ich richtig informiert bin, gibt es „Die Braut des Wolfes“ nur noch als Print-Version.
3) Der Fürst der Wölfe (Berenike und Juvenal de Garou) — Diesen dritten Teil habe ich tatsächlich nur noch gebraucht im Onlinebuchhandel gefunden.
4) Spin Off: Mica (Eden und Mica „Der Goldene“)

Werbung — Ich habe „Der Fürst der Wölfe“ damals als Rezensionsexemplar erhalten.

Klappentext

Die Lamia Berenike hat das Gift ihrer Fänge verloren und fürchtet, zur Ausgestoßenen zu werden. Um sich zu beweisen, reist sie nach London, denn sie ist davon überzeugt, hat sie erst einmal einen Werwolf aus der uralten Sippe der Garou geschossen, wird ihr Volk über ihren Makel hinwegsehen. Doch jemand ist ihr zuvorgekommen. Gilian de Garou ist bereits tot, und sein Vater Juvenal, der größte Krieger und machtvolle Fürst der Werwölfe, ist auf der Suche nach dem Mörder. Berenike kann ihm nichts entgegensetzen, da nützt auch kein noch so gut durchdachter Mordplan. Als Berenike und Juvenal ins Visier eines gefährlichen Gegners geraten, sind sie plötzlich aufeinander angewiesen. Langsam wandelt sich ihre erbitterte Feindschaft in sündhafte Versuchung. Doch eine Verbindung zwischen Lamia und Werwolf ist undenkbar …

Quelle Klappentext und Cover: Sieben Verlag

Rezensionsdose Cover von Der Fürst der Wölfe von Lara Wegner Sieben Verlag 2011

Kas Bewertung

Lara Wegner — Der Fürst der Wölfe

Berenike, die Tochter der mächtigen römischen Lamia Selene, hat einen Makel: Das Gift ihrer Fänge ist versiegt, seit sie von den Larvae gefangen genommen und in einen Kokon „gesponnen“ worden war. Um ein Zeichen zu setzen, dass sie trotzdem noch eine vollwertige Lamia ist, und um der „vermuteten“ Verbindung mit Tizzio, einem Werwolf, zu entgehen, macht sie sich – energisch, wie sie ist – auf nach London. Bewaffnet mit einem Katana und ihrem festen Willen, will sie den Werwolf Gillian de Garou töten.

Juvenal, der Fürst der Werwölfe und Vater von Ruben, Cassian und Gillian de Garou, hat ein schweres Los zu tragen: den Tod seiner Gefährtin Sorscha, das Debakel um seine Tochter Alba und nun auch noch die dunkle Ahnung, dass etwas auf Gillian zukommen wird. Er macht sich also auf den Weg zu Gillian, der auf Rache an dem Vampir Branwyn sinnt. Denn Dorothy, Gillians Verlobte, ist in Liebe zu Branwyn entbrannt!

Als Juvenal und Berenike in London ankommen, ist Gillian auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Ist es wirklich Branwyn, der hinter der Tat steckt, oder scheint eine Prophezeiung um den „Spiegel der Sonne“ wahr zu werden?

Trotz der Begebenheiten, die Juvenal und Berenike aufeinandertreffen lassen, kommen sich die beiden langsam näher. Berenike ist bereit, für ihre Liebe zu Juvenal zu kämpfen. Juvenal selbst ist sich noch nicht darüber im Klaren, dass Berenike sein Gegenstück ist – denn er hadert immer noch mit dem Tod seiner Alphawölfin Sorscha.

Juvenal ist ein Held, auf dessen Schultern die Verantwortung seiner Stellung schwer lastet. Er ist ein starker Charakter und zu tiefer Liebe fähig. Was mich sehr gerührt hat, war sein Umgang mit dem Omegawolf Sancho, der Berenike sehr zugetan ist. Berenike ist eine Heldin, die trotz aller widrigen Umstände zu der tiefen Liebe steht, die sie für Juvenal empfindet. Auch entgegen den Wünschen der Lamia und Vampire.

Mica, der Goldene, nimmt einen wichtigen Part rund um den „Spiegel der Sonne“ ein. In manchen Situationen musste ich ob seiner Äußerungen vor mich hingrinsen, wie zum Beispiel hier: „Ihr beide fügt euch zusammen, wie ein Arsch auf einem Eimer. Kaum lasse ich euch aus den Augen, treibt ihr Unsinn! Was zur Hölle habt ihr euch dabei gedacht, mich in dieses dornige Loch zu schieben?“  (Zitat entnommen aus dem hier rezensierten Buch „Der Fürst der Wölfe – Söhne der Luna 3“ von Lara Wegner, Copyright by Sieben Verlag, Ober-Ramstadt, 2011)

Liebevoll sind auch die Charaktere der Mitspieler gezeichnet und wecken Sympathie oder auch Widerwillen. Vor allem mit Grishan hat die Autorin einen weiteren sympathischen und sehr vielversprechenden Charakter ins Geschehen geschickt. Von Mica ganz zu schweigen. ^^ Dieses Lesevergnügen rund um die „Söhne der Luna“ ist mir gerne fünf Sterne wert.

Kurz gefasst: Und wieder hat Lara Wegner es geschafft, mich zu begeistern! Auch im dritten Teil der „Söhne der Luna“-Reihe, „Der Fürst der Wölfe“, entführt die Autorin ihre Leser in eine bildgewaltige, paranormale Welt und lässt sie am Geschehen rund um Juvenal und Berenike teilhaben.

Lara Wegner — Der Fürst der Wölfe

P.S. Vampire, Werwölfe, Lamia und andere fantastische Gestalten haben es euch ebenso angetan? Dann schaut doch einmal bei „Mythologie mit Augenzwinkern: Von Vampiren bis Gargoyles – Mit einem Klick durch die Wunderwelt!“ vorbei. Dort findet ihr den Weg zu allerlei Beiträgen über Zentauren, Vampire, Feen, Sirenen und noch so manch anderes Wesen.

 

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