Auch „Die Braut des Wolfes – Söhne der Luna 2“ von Lara Wegner habe ich damals als Rezensionsexemplar erhalten und gelesen.
Nach Cassian bekommt nun sein Bruder Ruben seinen Platz in „Meine tägliche Dosis“ – samt Hexen, Werwölfen, Vampiren und allerlei düsteren Gestalten.
Eine atmosphärisch dichte Geschichte zwischen Rom und Paris, die mich damals erneut tief in die Welt der „Söhne der Luna“ hineingezogen hat.
🖤
Die Braut des Wolfes
Lara Wegner
Originaltitel: —
Verlag: Sieben Verlag
ISBN: 978-3941547179
Verkauft durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Erscheinungsdatum: 1. März 2011
Genre: Paranormale Historical-Romance
Teil einer Serie: Die Söhne der Luna
1) Im Bann des Wolfes (Florine und Cassian de Garou) — Soweit ich weiß, gibt es das Buch nur noch als Print-Version, sowie als Hörbuch.
2) Die Braut des Wolfes (Aurora Braglia und Ruben de Garou) — Wenn ich richtig informiert bin, gibt es „Die Braut des Wolfes“ nur noch als Print-Version.
3) Der Fürst der Wölfe (Berenike und Juvenal de Garou) — Diesen dritten Teil habe ich tatsächlich nur noch gebraucht im Onlinebuchhandel gefunden.
4) Spin Off: Mica (Eden und Mica „Der Goldene“) — Das Buch ist gebraucht sehr schwer zu haben. Jedenfalls nach meinen Recherchen, aber ich bin nicht unfehlbar. 😉
Werbung — Ich habe „Die Braut des Wolfes“ damals als Rezensionsexemplar erhalten.
Klappentext
Quelle Klappentext und Cover: Sieben Verlag
Kas Bewertung
Aurora Braglia ist die letzte Überlebende der Hexengilde der Braglia. Ein Kind der Luft, das eigentlich Wind und Wetter bestimmen kann. Doch bei Aurora liegt die Betonung auf eigentlich – jedenfalls vorerst.
Ursprünglich dem Alphawolf Tizzio di Mannero als Gefährtin versprochen, wurde sie von diesem nach dem gewaltsamen Tod ihrer Eltern – verursacht durch die Larvae – in ein Kloster verbannt. Ohne elterliche, magische Anleitung ist Aurora nicht fähig, ihre Magie auszuüben, und glaubt letztendlich selbst, dass sie keinerlei magische Fähigkeiten besitzt.
Tizzio hat sich derweil – entgegen der Abmachung zwischen Braglia und di Mannero – mit Saphira verbunden. Doch Saphira ist verschwunden und Tizzio setzt alles daran, Aurora dafür zu gewinnen, nach ihr zu suchen. Er ist fest davon überzeugt, dass die Larvae – aus der römischen Religion stammende böse Geister – für Saphiras Verschwinden verantwortlich sind.
Hier kommt Ruben de Garou ins Spiel. Denn nur eines konnte Aurora – übrigens der Name der römischen Göttin der Morgenröte – aus den sicheren Mauern des Klosters locken: Tizzios Versprechen, für sie einen Mann zu finden, der bereit ist, Aurora, die Hexe, zu ehelichen und sie vor der Bedrohung durch die Larvae zu beschützen.
Ruben erklärt sich eher unfreiwillig – abgesehen von einer „erotischen“ Bezahlung – bereit, eine Art Scheinehe mit ihr einzugehen. Ehe und Kinder stehen dem Vagabunden und Schwerenöter eigentlich gar nicht im Sinn. Ruben ist schließlich nicht auf Geheiß seines Bruders Cassian – wir kennen ihn aus dem ersten Teil – nach Rom gereist, um zu heiraten, sondern um Mica, den Goldenen, dabei zu unterstützen, den fragilen Frieden zwischen Werwölfen und Vampiren zu bewahren.
Doch der Wolf in ihm hat definitiv anderes mit Aurora vor als die menschliche Seite Rubens.
Wie bereits im ersten Teil der „Söhne der Luna“-Reihe von Lara Wegner alias Antonia Munoz wird der Leser geradezu in diese magische Welt aus Hexen, Lamia, Larvae, Vampiren und Werwölfen hineingesaugt.
Man schleicht mit Aurora und Ruben durch die nächtlichen Straßen Roms auf der Suche nach den Larvae. Rumpelt in Micas Kutsche über das holprige Pariser Kopfsteinpflaster und sieht Selena, eine Lamia und Micas Mutter, mit tizianrotem, wallendem Haar und schwarzem Kleid über die Fliesen ihres Palazzos schweben.
Die Eifersucht der jungen Lamia Brenike auf ihren Bruder Mica ist ebenso gegenwärtig wie der Markierungsduft Rubens, der den Raum mit Harz- und Holzduft erfüllt.
Kurz gefasst: Die Welt, die Lara Wegner aus Mythischem, Geschichtlichem, Paranormalem und Erotischem erschafft, verführt den Leser geradezu dazu, in ihr zu bleiben. Für diesen atmosphärisch dichten Roman vergebe ich gerne fünf Punkte.

P.S. Wer gerne mehr über paranormale Wesen lesen möchte, darf seine Lesenase gerne in Mythologie mit Augenzwinkern: Von Vampiren bis Gargoyles – Mit einem Klick durch die Wunderwelt! stecken. Von dort aus geht es weiter zu diversen Beiträgen über Vampire, Gargoyles, Faune, Zentauren, Feen und wie sie alle heißen. Viel Spaß beim Stöbern.

