Buch Fiktive Charaktere

[HeldenSalon] Claw

  • 4. April 2024

[HeldenSalon] Claw

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[HeldenSalon] Claw

Geneigte Lesende,

ich freue mich so sehr, wieder Besuch von einem Warrior im HeldenSalon zu haben. Dafür musste ich zwar meinen Bücherdrachen Hektor bestechen (Womit, könnt Ihr hier nachlesen —> KLICK), denn der sieht es gar nicht gerne, wenn neben ihm ein anderes … Biest bei mir ist. Biest daher, weil Claw, mein heutiger Gast, zu einem mutieren kann. Er spielt die Hauptrolle im 21. Teil der „Warrior Lover“-Reihe von Inka Loreen Minden und lernt in diesem Buch seine Lebensgefährtin Sienna kennen und lieben. *seufzt* Um ehrlich zu sein, mit Claw würde ich auch im Dschungel leben wollen, er kennt sich total gut darin aus. Ich könnte von ihm eine Menge über die Flora und Fauna lernen und das wäre genial. Natürlich gibt es zum Buch bereits eine Rezension, in die Ihr Euch hier *REINLESEN* könnt.

[HeldenSalon] Claw

Verwendung des Steckbriefes mit freundlicher Genehmigung der Autorin, Inka Loreen Minden.

[HeldenSalon] Claw

Es klopft, ich mach mal schnell auf, damit er Hektor nicht begegnet. Sicher ist sicher. Ungeduldig reiße ich die Türe auf und sehe mich einem Hünen gegenüber. Er trägt tief auf den Hüften sitzende Jeans und ein schwarzes T-Shirt, das ihm wie eine zweite Haut passt. Flink wandern meine Augen über den breiten Brustkorb, den muskulösen Hals und die markante Kinnpartie. Nope, keine Beißerchen zu sehen. Weiter geht mein Blick zu seinen warmen dunkelbraunen Augen. Ich strecke ihm breit grinsend meine Hand zum Gruß entgegen. „Hi Claw, oder soll ich Lincoln sagen, ich richte mich da ganz nach dir!“

„Nachdem das von Rachegedanken erfüllte Leben hinter mir liegt und mich niemand mehr Claw nennt, habe ich beschlossen, wieder Lincoln zu sein. Aber du darfst mich nennen, wie du willst, Kleine“, und schüttelt Ka die Hand.

„Okay, dann bleibe ich auch bei Lincoln.“ Ich lache los. „Ja, mit Kleine hast du recht! Immerhin bist du mit deinen 1,91 stattliche 30 cm größer als ich. Ich kenne dein Maß übrigens so gut, weil deine Schöpferin dich eingehend beschrieben hat.“

„Nur innere Größe ist wahre Größe, das hat mich Sienna gelehrt.“

„Da hat sie sowas von Recht, Lincoln. Aber komm’ erst mal rein, sonst quatsche ich dich noch länger zwischen Tür und Angel voll.“ Mit einem „Nimm doch Platz“, deute ich auf das bequeme HeldenSofa und setze mich in meinem Lieblingsohrensessel, der dem Sofa gegenübersteht, nur getrennt von einem Tisch, auf den ich allerlei Leckereien angerichtet habe. Da ich nicht weiß, ob Claw Kuchen isst, habe ich neben einem Zupfkuchen (Den scheinen die Protagonisten von Inka Loreen Minden zu lieben.), auch noch Häppchen in diversen Geschmacksrichtungen vorbereitet. „Ich finde es toll, dass du dir Zeit nehmen konntest und das während deines zweiwöchigen Urlaubs.“

„Ja, so eine kleine Zeitreise wollte ich immer schon unternehmen. Ein paar meiner neuen Freunde sind ganz schön kluge Köpfe und … ich vermute, darunter befinden sich auch Aliens. Ich kann es manchmal selbst nicht glauben, was heutzutage technisch alles möglich ist.“

„Nur gut, dass ihr Warrior diese Technologie verwenden könnt, da bist du ratzfatz wieder zurück im Dschungel bei Sienna, so als wärst du nie weg gewesen“, schwadroniere ich begeistert. „Darf ich dir einen Kaffee einschenken? Deine Frau scheint ihn ja zu lieben, wie ich in Eurer Geschichte erfahren konnte.“

„Sie liebt nicht nur Kaffee.“ Er zwinkert mir zu. „Ich nehme gerne eine Tasse. Schwarz, bitte.“

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So ein Schwerenöter. Ich reiche ihm eine Tasse schwarzes Glück. „Was hältst du eigentlich von ihrer technischen Begabung? Ich persönlich bin froh, wenn ich mein Handy bedienen kann und Sienna schraubt glatt einen Empfänger für Satellitenübertragungen zusammen. Das ist Hammer!“

Claw nippt an seiner Tasse und schiebt sich danach ein ganzes Stück Zupfkuchen in den Mund. Seine Augen werden groß und er murmelt »lecker«, bevor er mir antwortet:
„Sienna ist eine außergewöhnliche Frau. Hin und wieder kam ich mir neben ihr ganz schön dumm vor, aber sie hat mir gezeigt, dass ich andere Qualitäten besitze.“ Er grinst. „Damit meine ich jetzt nicht nur meine außergewöhnlichen Fähigkeiten als Liebhaber.“

„Hahahahaha. Eingebildet bist du gar nicht. Aber hey, ich konnte mich – also rein lesetechnisch – von deinen Qualitäten als Liebhaber sozusagen live überzeugen.“ Um mir Luft zuzufächeln, zupfe ich am Halsausschnitt meines Shirts herum. „Du hast zu Sienna mal gesagt, du bist das Biest und das Biest bist du. Kannst du das den Lesern genauer erklären? Weißt du, ich stelle mir dabei immer einen Dr. Jekyll und Mr Hyde vor. Doch so ist das bei dir nicht.“

„Im Grunde bin ich tatsächlich eine Person. Doch wenn ich mich im Biest-Modus befinde, traue ich mir mehr zu. Ich werde selbstsicherer, forscher, habe weniger Angst. Dann kommt meine verwegene Seite zum Vorschein, während ich im unverwandelten Zustand rationaler denke, vernünftiger bin. Als Biest scheine ich meine Hemmungen zu verlieren. Dr. Samantha Carter meinte, das sei eine hormonelle Sache. Mein Testosteron-Level ist im Biest-Modus um ein Vielfaches höher.“ Lincoln schnappt sich ein zweites Stück Kuchen, das er diesmal mit zwei Bissen vertilgt.

Ich sagte doch, Inka Loreen Mindes Protagonisten lieben Zupfkuchen! Treffer! „Ganz ehrlich, Lincoln, ich hatte am Anfang tatsächlich etwas Angst vor Biest. Er ist so unberechenbar und archaisch. Wie hast du gelernt, deine zweite Seite zu akzeptieren bzw. mit ihr umzugehen?“

„Im Bunker war es schlimm für mich, anders zu sein. Ich fühlte mich tatsächlich wie eine »Missgeburt«, wie mich ja auch ein paar Idioten genannt haben. Doch als ich dann in den Dschungel geflohen bin, habe ich sehr schnell bemerkt, dass mich meine dunkle Seite am Leben hält. Ohne meine ganzen Fähigkeiten und Spezialsinne wäre ich verloren gewesen. Ich denke da nur an all die gefährlichen Tiere, die giftigen Pflanzen … Im Urwald fand ich es richtig cool, ein Biest zu sein, und dass die Warrior im Bunker plötzlich Angst vor mir hatten, war das Tüpfelchen auf dem I. Doch so richtig habe ich mich erst akzeptiert, als Sienna zu mir kam und sie mir gezeigt hat, dass es okay ist, anders zu sein.“ Er beugt sich erneut zum Tisch, um sich diesmal eins meiner Häppchen in die Wange zu schieben. Gut, dass ich so viel vorbereitet habe. Warrior haben immer viel Appetit.

„Dein Freund aus dem Dschungel ist Momo. Kannst du ihn ein wenig beschreiben? Ich finde ihn ja absolut niedlich als Mensch.“

„Er ist klein und schmächtig und das beste Beispiel dafür, dass wahre Größe von innen kommt. Momo ist einer der mutigsten Männer, die ich kenne, zudem unglaublich hilfsbereit. Ohne ihn wäre ich im Urwald ganz schön aufgeschmissen gewesen. Er ist neben Taxon mein bester Freund.“

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„Ich bin so froh, dass er dir in deinen schwersten Stunden immer zur Seite gestanden hat. Aber eigentlich war dein Leben im Dschungel ein einsames Leben. Wie hast du das ausgehalten?“

„In den ersten Jahren wurde ich von Rachegedanken gesteuert und habe den Warrior nachgestellt, die mein Leben im Bunker zur Hölle gemacht haben. Nachdem ich all meine Widersacher getötet hatte, fühlte ich so etwas wie eine innere Leere. Ich habe irgendwie funktioniert, musste mich zwingen, jeden Morgen aufzustehen und mir Nahrung zu beschaffen. Ich versuchte der Monotonie zu entfliehen, indem ich die Bunkerleute oder die Waldmenschen bei ihrer täglichen Arbeit beobachtet habe. Dabei habe ich mich ziemlich gehen lassen. Sienna muss mich für einen zotteligen Yeti gehalten haben, als sie mich das erste Mal zu Gesicht bekam.“ Er lacht.
„Hätte Momo mich nicht immer wieder besucht und dabei geerdet, wäre ich wohl völlig durchgedreht. Überhaupt war der kleine Kerl, bevor Sienna in mein Leben getreten ist, mein Fels in der Brandung. Nie hat er sich von meiner finsteren Seite einschüchtern lassen.“ Lincoln leert seine Kaffeetasse in einem Zug und ich schenke ihm nach.

„Wenn ich an deine Geschichte denke, denke ich unwillkürlich an dein Biest, mit dem du heute weitestgehend im Einklang lebst. Ich habe mir während des Lesens oft die Frage gestellt, wie du dich als Kind gefühlt haben musst, als klar wurde, dass du anders bist als der anderen Warrior-Nachwuchs. Du warst erst sieben Jahre alt, als es offensichtlich wurde!“

„Ich habe es gehasst, anders zu sein, und es war die Hölle, plötzlich nicht mehr dazuzugehören. Am schlimmsten war für mich, dass ich Reaper und seiner Bande im Bunker kaum aus dem Weg gehen konnte. Diese drückende Enge und die Verachtung der anderen hat mein Biest ständig gereizt. Ohne die Liebe meiner Eltern wäre ich wohl schon als Kind völlig ausgetickt und hätte ein regelrechtes Blutbad im Bunker veranstaltet.“ Kurz blickt Lincoln starr ins Leere, wobei seine Gesichtszüge versteinern. Er muss seine Eltern immer noch heftig vermissen. „Als ich erfahren habe, dass ich wegen Dr. Klay so geworden bin, hätte ich ihn am liebsten noch einmal getötet.“ Er schnappt sich zwei weitere Häppchen und kaut genüsslich.

Meine Augen werden immer größer, während ich den Warrior fasziniert beim Essen zusehe. Ich LIEBE Männer mit Appetit. „Als ich las, was man dir alles antat, wäre ich gerne ins Buch gesprungen, um alle mit meiner gußeisernen Bratpfanne zu vermöbeln. Hätte zwar nicht viel gebracht, aber es war mir ein Bedürfnis!“

„Das bedeutet mir wirklich viel. Und ein paar blaue Flecken hättest du gewiss verursacht.“ Er grinst.

„Eine intime Frage“, kein Wunder, dass ich rot anlaufe. „Warrior-Nachwuchs kommt früher in die Pubertät, als es bei Menschen üblich ist. Ist das korrekt?“

„Korrekt.“

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„Als du aus dem Bunker fliehen musstest, warst du 15 Jahre alt. Ich denke, deine Mom und dein Pa hatten dich aufgeklärt, was zwischen Mann und Frau auf sexueller Ebene passiert. Wie soll ich das jetzt sagen, ich bin schließlich kein Mann und kann mich nicht in die körperlichen Bedürfnisse eines Mannes, geschweige denn in die eines Warriors hineinversetzen, doch eine gewisse Szene unter dem Wasserfall, eine Stück Seife war auch beteiligt, zeigte, dass du etwas … sexuell frustriert beziehungsweise überreizt warst. Kann ich das so stehen lassen?“ Ich habe zu tun ernst zu bleiben, denn selbst seine Schöpferin musste ob dieser Szene lachen. Das konnte ich jedenfalls nachlesen.

„Frustriert trifft es ganz gut.“ Lincoln grinst und sieht kein bisschen verlegen aus. „Natürlich haben wir Warrior-Kinder im Unterricht gelernt, wie sich Menschen fortpflanzen, und ich habe hier und da auch im Bunker live etwas mitbekommen. Hab schließlich Supersinne. Doch da ich mich den ganzen Tag wegen der anderen Loser verkrochen habe, habe ich nie wirklich an Mädchen gedacht, zumal es ja auch keines in meinem Alter gab, außer ein paar, die sich eingefroren in den Kryo-Kapseln befunden haben. Ab und an habe ich mich in die Hallen der Reisenden geschlichen, um die eingefrorenen Leute zu betrachten. Doch die Scheiben vereisten im Laufe der Jahrzehnte so sehr, dass man nicht viel gesehen hat.
Erst später in Dschungel wurde mir bewusst, dass mir etwas Wesentliches fehlt. Weißt du, wenn man den ganzen Tag poppende Tiere um sich herum hat, macht es das nicht gerade besser. Deshalb habe ich oft die Warrior beobachtet, die sich mit den Arbeiterinnen vergnügt haben. Doch das hat meinen Frust bloß noch gesteigert.“ Erneut grinst er frech. „Ich glaube, wenn Sienna nicht aufgetaucht wäre, wäre ich früher oder später geplatzt.“

Bei dieser Aussage kann ich kann nicht mehr an mich halten und lache los! „Bahahaha! Das war genau mein Gedanke, Lincoln!“ Vor Lachen purzeln mir Tränen aus den Augen, die ich mit dem Handrücken wegwische. Um Kontenance bemüht, atme ich ein paarmal tief durch. „Zurück zu einem ersten Thema. Kannst du dir erklären, warum ein paar der Warrior, die im Bunker lebten, sich so unmenschlich verhalten haben? Denn Taxon, ebenfalls ein Warrior und früherer Freund von dir, hat ganz anders getickt.

Lincoln nickt ernst. „Die Warrior der ersten Generation wurden in Brutkapseln gezüchtet. Doch sie schienen keine Seele zu besitzen und haben sich oft brutal gegenseitig bekämpft. So hat es mir mein Vater erzählt. Erst die nachfolgenden Warrior-Generationen wurden von Leihmüttern ausgetragen. Mir kam es dennoch so vor, dass selbst dann noch viele dieser Bastarde keine Seele besaßen, was auch kein Wunder war. Sie haben von den älteren Warrior vorgelebt bekommen, harte Kerle zu sein. Zudem wurden sie ihren Müttern viel zu früh weggenommen und mussten schon in jungen Jahren eine harte Ausbildung absolvieren. Um nicht »verhätschelt« zu werden, wie es Dr. Klay nannte.
Taxon hatte mit seiner Leihmutter Glück. Sie stellte sich noch zwei weitere Male für das Zuchtprogramm zur Verfügung und war immer für ihn da – heimlich natürlich, denn offiziell durften die Leihmütter keinen Kontakt mehr zu älteren Kindern pflegen.“

„Nachdem du 35 Jahre mehr oder weniger isoliert – zuerst im Bunker, dann im Dschungel – gelebt hast, wie kommst du in den Städten zurecht, in denen ein großer Teil der Menschen lebt, wie zum Beispiel in Royal City?“

„In den Kuppelstädten komme ich mir immer eingesperrt vor, wie früher im Bunker. Allgemein sind Menschenmassen absolut nicht mein Ding. Doch wir halten uns zum Glück nie lange dort auf. Sienna geht hin und wieder gerne Shoppen – eine Tortur für mich, aber verrate ihr das nicht – und wir besuchen natürlich regelmäßig unsere Freunde. Schließlich sind wir Pateneltern. Ich bin aber stets froh, wenn wir nach einem anstrengenden Einsatz für eine Weile in unserem Häuschen im Grünen leben. Die Zweisamkeit mit Sienna genieße ich immer sehr.“ Sein verruchtes Grinsen reicht ihm bis hinter die Ohren, und er gönnt sich ein weiteres Stück Kuchen, wobei er meine Backkünste lobt.

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Bei seinem verruchten Grinsen fällt mir nicht nur eine heiße, erotische Szene aus seiner und Siennas Geschichte ein. Uiuiuiuiuiui. „Eine letzte Frage. Ich weiß, das ist sehr persönlich und es ist eigentlich absolut unhöflich, dich danach zu fragen, aber sorry, meine Neugierde geht – seitdem du den HeldenSalon betreten hast – mit mir durch. Ist es dir möglich, dich mir als Biest zu zeigen, in all seiner Pracht? Also samt Fangzähnen, Klauen und den senfgelben Augen?“ Natürlich ist mir klar, dass das das Letzte ist, was ich tun sollte, vor allem weil Hektor irgendwo vor dem HeldenSalon herumstreift, aber was wäre dieses Interview ohne Biest live zu erleben? Er ist ein Teil von Lincoln, ergo …

Claw lacht. „In all meiner Pracht bekommt mich nur Sienna zu Gesicht.“ Was für ein liebenswerter Schelm! Kein Wunder, dass er lauter Steine in meinem Brett hat. Er stürzt den Rest Kaffee hinunter und steht auf. „Aber ich tu dir den Gefallen und verwandele mich, weil dein Zupfkuchen eine Wucht ist.“

Oh je, was hätte er getan, wenn ich nicht so gut backen könnte?
Mein Herz beginnt zu rasen, als sich seine Iriden gelb verfärben. Dann fährt er die Krallen aus und er pikt mit einer nach einem Häppchen, um es sich genüsslich zwischen die Lippen zu schieben. Anschließend grinst er und offenbart seine verlängerten Fänge.
Gut, dass ich schon sitze, ich bin kurz davor in Ohnmacht zu fallen. Was für ein Anblick! Wie von selbst klappt meine Kinnlade nach unten während meine Hand erneut zum Kragen meines Shirts wandert um daran zu zupfen. Himmel. Arsch und Zwirn, gut das Hektor jetzt nicht da ist. Gefesselt starre ich ihn an.

Claw wandelt sich zurück und reicht mir seine nun wieder normal aussehende Hand, sofern man von dieser riesigen Pranke als Hand sprechen kann. Mit Schwung zieht er mich aus dem Sessel.
„Vielen Dank für all die Leckereien und das Interview. Jetzt muss ich aber zurück zu meiner Zeitmaschine, es gibt nur ein kleines Fenster für die Rückreise und ich kann es kaum erwarten, Sienna von dir zu erzählen. Sie würde dich mögen.“

„Ich sie auch, definitiv.“ Lincoln klopft mir kameradschaftlich auf die Schulter. Spontan stelle ich mich auf meine Zehenspitzen und hauche ihm einen keuschen Kuss auf die Wange. „Danke, dass du mir von dir erzählt hast, Lincoln. Und richte deiner Sienna viele liebe Grüße aus.“ Schnell schnappe ich mir das Care-Paket, welches ich in weiser Voraussicht vorbereitet habe und drücke es ihm in die Hand. „Hier. Für Sienna und dich. Lasst es euch schmecken und gute Heimreise.“

Er verlässt mit einem „Dankeschön“ auf den Lippen den HeldenSalon und begibt sich zur Zeitmaschine um zu seiner Liebsten zurück zu kehren.
Claw hat von der »Kommission für Zeitreisen« eine Ausnahmegenehmigung erhalten, um einen Zeitsprung durchzuführen. Dabei darf er die Vergangenheit in keinster Weise verändern, um das Raum-Zeit-Kontinuum nicht durcheinanderzubringen. Das könnte verheerende Auswirkungen auf das gesamte Universum haben. Ansonsten würde er nämlich sofort Siennas Eltern holen und seine eigenen vor dem feigen Anschlag retten, doch leider ist das nicht möglich.

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Verwendung des Steckbriefes mit freundlicher Genehmigung der Autorin, Inka Loreen Minden.

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Hach, war das ein schönes Gespräch mit Claw/Lincoln, dem liebevollen Biest, wenn es um seine Sienna geht. „Ansonsten ist sein Biest alles anderes als … liebevoll! Das kann ich Euch sagen, geneigte Lesende.“

„Wer ist liebevoll?“, ertönt es plötzlich von der Türe. Hektor steht dort in seiner menschlichen Gestalt. Seine Arme sind vor der breiten Brust überkreuzten während er mit seine Schulter am Türrahmen lehnt.
„Oh, hi Hektor, wie geht es dir?“ Versuche ich meinen Bücherdrachen abzulenken.
„Gut. Jetzt wo dieses Biest weg ist. Alles riecht hier nach ihm!“ Geräuschvoll saugt er die Luft durch die Nase, wobei sich die Nasenflügel aufblähen. „Auch du, Ka!“ Oh-oh…

Fortsetzung folgt.

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Mehr Interviews mit den Warrior Lovern könnt Ihr hier nachlesen. Dazu einfach auf den Namen des Protagonisten klicken und ZACK, seid Ihr auch schon da. Ich wünsche Euch so viel Spaß mit den Jungs, wie ich ihn hatte. 😉

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Es grüßt Euch die ENDLICH mal wieder heldenmäßig unterwegs gewesene

Ka

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