„In Dynasty of Tears bringt Mia Kingsley Vic und Cia zusammen. Die beiden sind irgendwie niedlich. Niedlich im Zusammenhang mit einer Mafia-Romance, mag ein wenig … verwegen sein.
Bei dieser Geschichte bleibe ich trotzdem genau dabei.“
🖤
Dynasty of Tears
Mia Kingsley
Originaltitel: —
Verkauft durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Herausgeber: Black Umbrella Publishing
ASIN: B0F23TSWTM
Erscheinungsdatum: 09. Mai 2025
Genre: Dark Romance / Mafia Romance — Kurzgeschichte
Teil einer Serie: The Barone Family — Ein Klick auf den farbig hinterlegten Titel führt euch direkt zur dazugehörigen Rezension.
1) Dynasty of Crime
2) Dynasty of Blood
3) Dynasty of Lies
4) Dynasty of Tears
5) Dynasty of Pain
6) Dynasty of Death
Klappentext
Quelle Klappentext und Cover: Black Umbrella Publishing
Kas Bewertung

Manche Väter wünschen sich für ihre Tochter einen liebevollen Partner. Cias Vater hingegen bevorzugt offenbar das Modell „alter Geschäftspartner“ – wobei die Betonung eindeutig auf alt liegt. Dass bei einem gemeinsamen Abendessen plötzlich Vic Barone auftaucht, weil noch eine Rechnung mit Cias Familie offen ist, bringt allerdings unerwartet Bewegung in die wenig verlockende Heiratsplanung.
Octavia, kurz Cia genannt, steckt in einer Lage, die alles andere als rosig ist. Vic kommt zunächst nicht als strahlender Retter daher – und würde vermutlich auch entschieden widersprechen, sollte man ihn als solchen bezeichnen. Trotzdem ist er im entscheidenden Moment zur Stelle.
Was sich daraus entwickelt, ist eine erstaunlich niedliche Geschichte. Sofern man eine Mafia-Romance, in der Schulden, Gefahren und wenig zimperliche Familiengeschäfte dazugehören, überhaupt niedlich nennen darf. Aber ich tue es einfach trotzdem.
Besonders gut gefallen hat mir Vic, der wirklich alles daransetzt, Cia nicht zu verfallen. Er hält Abstand, redet sich die Situation schön und versucht offenbar, seine eigenen Gefühle mit reiner Willenskraft niederzuringen. Nun ja. Wir wissen alle, wie erfolgreich solche Vorhaben in einer Romance gewöhnlich verlaufen.
Cia und Vic ergänzen sich wunderbar, und ihre gemeinsame Geschichte besitzt genau die richtige Mischung aus Gefahr, Gefühl und kleinen Momenten, die einem beim Lesen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Dieses Mal hatte ich auch nicht das Gefühl, dass mir am Ende etwas fehlt. Für mich wirkte die Geschichte stimmig und rund.
Kurz gefasst: Ein widerwilliger Retter, eine liebenswerte Cia und ein Vic, dessen Widerstand gegen die eigenen Gefühle von Anfang an auf ausgesprochen wackeligen Beinen steht.

P.S. Wer nach Valentino Barone noch nicht genug von düsteren Mafiosi und moralisch abenteuerlich sortierten Romanhelden hat *mit den wimpern klimpert*, kann sich hier mehr Input holen:
→ Bad Guys in der Fiktion – gefährlich, schwierig und leider verdammt faszinierend
→ Serienregal – Perfectly-Imperfect-Reihe von Neva Altaj
