Erotisches Rezensionen

Lorelei James — Cowgirl up and ride

  • 24. Januar 2017

Cowgirl up and ride – Süße Verlockung
Lorelei James

Originaltitel: Cowgirl up and ride
Verlag: Sieben Verlag
ASIN: B01M3S0LD3
Erscheinungsdatum: 1. Januar 2017
Genre: Erotik



Teil einer Serie: Rough Riders
1. (2016) Long hard Ride – Rodeo der Liebe
2. (2016) Ein Traummann für Gemma
3. (2017) Cowgirl up and ride – Süße Verlockung

Klappentext

Cord McKay ist der älteste Sohn der McKay Familie. Eigentlich sollte der alleinerziehende Vater eines kleinen Jungen mit sich und seinem Leben zufrieden sein, denn er hat ein gesundes, liebes Kind, eine Ranch, lebt da wo er leben möchte, nahe seiner Eltern und Geschwister. Dennoch ist er nicht glücklich, sondern verbittert, und das lässt er seine Außenwelt auch spüren. Amy Jo hat sich schon als kleines Mädchen in den stillen, oft vor sich hin brütenden Kerl verknallt. Von weitem hat sie ihn angehimmelt, er war ihr Held in schimmernder Rüstung, Traummann, die Liebe ihres Lebens … obwohl er 13 Jahre älter ist als sie. Dies mag auch der Grund sein, warum er Amy Jo immer übersehen hat. Er kennt sie, sie war sogar Babysitter für seinen Sohn, aber als Frau hatte er sie nie auf dem Radar, daher gab sie sich keinen Illusionen hin und zog eines Tages weg. Als Amy Jo nach ein paar Jahren wieder zurückkehrt, beschließt sie, Cord McKay zu zeigen, dass sie nicht mehr das zurückhaltende, brave Mädchen von nebenan ist und schmiedet einen Plan.

Quelle: Sieben Verlag

Cowgirl up and ride - Süße Verlockung

Kas Bewertung

Bereits als kleines Mädchen, hat sich die heute 22jährige Amy Jo Foster, in den ältesten der MacKay Brüder, Cord, verliebt. Doch dieser hat ihn ihr nie jemand anderen gesehen, als die beste Freundin seiner kleinen Schwester Keeley. Doch das soll sich ändern. Denn Amy Jo ist es leid, auf den Mann ihres Herzens, zu warten. Sie ist es leid, dass er nicht mehr in ihr sieht, als die Babysitterin seines Sohnes Ky. Als sie eines Tages aus Denver, zurück auf die Ranch ihrer Mutter kommt, schmiedet sie einen Plan, um Cord auf sich aufmerksam zu machen. Wobei sie alle Register zieht, die eine Frau nur ziehen kann. Ehe sich Cord versieht, wird er in einen leidenschaftlichen Strudel gerissen, doch er weiß: Das kann nicht von Dauer sein, denn im Gegensatz zum ihm, ist Amy Jo jung genug, um das Leben mit allen Sinnen aus zu kosten und aus zu testen …

„Cowgirl up and ride“, der dritte Teil der „Rough Riders“-Reihe von Lorelei James, ist ein tolles Beispiel dafür, wie schön Geschichten des erotischen Genres sein können. Mit Amy Jo hat die Autorin eine Protagonistin erschaffen, die man von Anfang an mag. Sie weit davon entfernt, ein überspannte junge Frau zu sein, sondern hat in ihrem jungen Leben schon sehr viel leisten müssen, was man allerdings erst im Laufe der Geschichte näher erfährt. Amy Jo ist alles andere als oberflächlich und wünscht sich nur eines: Cord. Auch wenn sie sich anfangs nur in ein sexuelles Abenteuer mit Cord stürzt, wünscht sie sich doch viel mehr als das, nämlich Cords Liebe.

Für Cord steht fest dass, sobald sein Sohn Ky in fünf Wochen von seiner Mutter zurück kommt, die auf Sex beruhende Beziehung, die er zu Amy Jo aufbaut, vorbei sein wird. Er hält sich für zu alt, für zu verbittert für die junge Frau und ist zudem, was seine gescheiterte Ehe beweist, ein gebranntes Kind, was langfristige Beziehungen betrifft.  Darum vereinbaren die beiden, die zeitlich begrenzte Beziehung, geheim zu halten. Womit Cord jedoch nicht gerechnet hat ist, dass er sich mehr und mehr zu AJ hingezogen fühlt und beim Lesen, schwappt die Zuneigung, die Liebe, die er für AJ empfindet auf den Leser über. Auch wenn sich Cord diese Gefühle, selbst nur schwer zugesteht. Dem Leser hingegen ist klar, das diese beiden Menschen zusammen kommen. Doch trotzdem scheint Liebe, manchmal nicht zu genügen.

„Cowgirl up and ride“ war für mich persönlich, der bisher beste Teil der Serie, rund um die MacKays. Das liegt hauptsächlich an den beiden Charakteren Amy Jo und Cord. Das Paar verbindet so vieles, was es allerdings – vor allem aus Cords Sicht – erst zu entdecken gilt. Gefühlvoll erzählt Lorelei James die Geschichte der beiden und natürlich erfahren wir Leser auch wieder Wichtiges über die Protagonisten aus den vorherigen Teilen. Geschickt lenkt die Autorin zudem den Fokus auf die Protagonisten, die in den folgenden Bänden die Hauptrollen übernehmen werden, wie zum Beispiel die Zwillinge Kade und Kane MacKay, oder Cole MacKay, die es mehr als faustdick hinter den Ohren haben. Vor allem Cole schlägt gewaltig über die Stränge, was zu einigen, heftigen Szenen führt.

Knisternd heiße, erotische Szenen wurden toll in die Handlung integriert und man bekommt unweigerlich einen Satz roter Ohren. 😉 Die sexuelle Gangart war in „Cowgirl up and ride“ manchmal etwas härter, was den Genuss jedoch in keiner Weise einschränkte! Überhaut gefällt es mir bei der „Rough Riders“-Reihe, dass die Erotik zwar einen satten Stellenwert hat, aber sich diese Szenen immer stimmig am Geschehen anpassen und nicht „überflüssig“ oder gar „überhand nehmend“ wirken. 5 zufriedene Punkte und gerne mehr von den MacKays!

Kurz gefasst: „Cowgirl up and ride“ ist eine lesenswerte, gefühlvoll erotische Geschichte, die den Leser mit einem zufriedenen Lächeln zurück läßt.Mehr Informationen zu Lorelei James, findet Ihr auf der Bibliographie-Seite der Autorin, im —> Archiv von Happy End Bücher.