Buch

Lesen ist wie Sex …

  • 19. April 2021

Okay, nicht ganz so wie Sex geneigte Leserinnen und Leser, schließlich muss man sich dafür nicht die Beine rasieren.

Aber lassen wir das mal außen vor. Lesen kann ungemein anregend sein. Nicht nur, was erotische Literatur betrifft, sondern ganz allgemein gehalten. Jedenfalls dann, wenn Autoren das Handwerk „Geschichtenschreiben“ verstehen. Es bietet die Möglichkeit seinen Geist von den unterschiedlichsten Emotionen „überschwemmen“ zu lassen. Lässt Bilder im Kopf entstehen und erzeugt manchmal sogar körperliche Reaktionen. Sei es nun Gänsehaut, wenn man vor lauter Angst ob des Gelesenen sich nicht mal mehr aufs Klo traut, ein „Igitt“ für Ekel, ein Knabbern an den Fingernägeln vor lauter Spannung oder das bewußte Einlegen von Lesepausen!

Mir geht es gerade so bei dem Buch „Gefangen – captive“ von R.J. Lewis. Ich kann es nur in Etappen lesen, weil es mich total kribbelig vor Aufregung und Spannung macht und vor … menschlichen Abgründen.

Lesen ist wie Sex ...

Sie ist seine Gefangene.
Er ist ihr Entführer.
Ihre Beziehung ist ein explosives Hin und Her.
Er spielt den Bösewicht und sie das Opfer; jeder spielt seine Rolle bis ins kleinste Detail. Einer vergräbt die Vergangenheit, um sie zu vergessen, der andere kämpft, um den anderen daran zu erinnern, wie alles begonnen hat.
Sie versucht verzweifelt zu entkommen.
Er will sie verzweifelt behalten.
Eine Sache ist klar:
Nur einer wird am Ende gewinnen. (Quelle Klappentext: Grey Eagle Publications)

Lesen ist wie Sex ...

Gleichzeitig ist Lesen so etwas wie nachhause kommen. In Serien zum Beispiel trifft man fiktive Charaktere, mit denen man im echten Leben gerne mal um die Häuser ziehe, das Tanzbein schwingen oder einfach miteinander backen und lachen würde. Von Sex keine Spur, doch ihr wisst, was ich meine! *lacht*

Darum wiederhole ich es gerne ein zweites Mal:

Lesen ist wie Sex ...

In diesem Sinne

Ka