Nitro! Ja, Ihr habt richtig gelesen geneigte Leserinnen und Leser,
Nitro ist auf dem Weg in den HeldenSalon und ich bin schon mehr als nur aufgeregt. Hört Ihr mein Herz schlagen? Es rast regelrecht in meiner Brust. Ihr fragt Euch jetzt sicherlich, warum es gerade bei ihm so rast? Fans von Inka Loreen Mindens „Warrior Lover“-Reihe wissen: In Nitro haust ein Biest, und zwar eines von der nicht-weichgespülten-Sorte. Man weiß nie so genau, wie Nitro reagieren wird! Ist da ein wenig Muffesausen gerechtfertigt? Hallo? Ich denke doch …
*Ka versucht ihre Atmung in den Griff zu bekommen und geht zur SalonTür, als es forsch klopft. Ein dicker Kloß bildet sich in ihrem Hals, als sie die Türe öffnet und Nitro vor ihr steht. Wie von Geisterhand bekommt sie Kulleraugen, ihr Kinn klappt nach unten und automatisch hält sie Nitro ihre Hand zum Gruß entgegen. Eigentlich dachte sie, sie wäre darüber erhaben. Schließlich ist der Kerl erst 20 Lenze jung. Doch er sieht zum Niederknien aus. Die kurzen blonden Haare und der Ring im Ohr geben ihm etwas Verwegenes, die Narbe an seinem Kinn unterstreicht den Eindruck noch. Am meisten faszinieren Ka seine Iriden, die eine Mischung aus Grün, Braun und einem warmen Gelbton haben. Ka schluckt, da sie seine Brustmuskeln vor Augen hat, denn das enge schwarze Shirt spannt sich wie eine zweite Haut darüber. Ihr Blick wandert tiefer zu den schmalen Hüften, und sie ist sich sicher, dass ein Knackarsch in dieser Jeans steckt*
Hi. *Er hat einen kräftigen Händedruck. Ein kurzes Lächeln huscht über seine Lippen, dann nimmt sein Gesicht wieder jenen undurchdringlichen Ausdruck an, den wir von ihm kennen.*
*Verschluckt sich fast, da sie für einen Moment mit den Gedanken ganz woanders war und Nitro das sicher mitbekommen hat. Diesen Männern mit ihren Supersinnen entgeht nämlich nichts.* Hi! Komm, nimm Platz Nitro. *Bietet ihm den gemütlichen Ohrensessel an und setzt sich ihm gegenüber auf das Sofa.* Hast du Lust auf einen Kaffee, Tee, etwas anderes. Möchtest Du etwas essen, dann greife bitte zu. Ihr Warrior scheint ja immer hungrig zu sein. *Lächelt Nitro mit einem Augenzwinkern an.*
*Setzt sich und streckt die langen Beine aus.* Hast du ein Pearl da? *Erkennt an Kas verdutztem Blick, dass sie nicht weiß, was das für ein Getränk ist.* Ähm … *Kratzt sich am Kinn.* Ich nehme ein Wasser, Danke.
*Schenkt Nitro ein Glas ein und reicht es ihm.* Mir wurde aus sicherer Quelle *Schickt einen gedanklichen Gruß an Inka Loreen Minden.* erzählt, dass du eigentlich ein schüchterner Mensch bist. Darum freue ich mich umso mehr, dass du dich bereit erklärt hast, hier zu sein. Weißt du, du trägst etwas in dir was mir, seitdem deine Schöpferin diese Bombe hat platzen lassen, den Schlaf raubt. Dein Biest … *Ka errötet verlegen.*
*Zieht die Brauen zusammen. Offensichtlich mag er nicht an sein anderes Ich erinnert werden oder darüber reden.* Inka hat mir schon erzählt, dass du gerne mit der Tür ins Haus fällst. *Sein Mundwinkel zuckt, ansonsten sieht er aus, als würden sich jeden Moment seine Klauen und Fänge ausfahren.*
*Ka hält gebannt die Luft an.*
Es fasziniert mich, dass ihr Frauen so gerne mit dem Feuer spielt. *Seine Stimme klingt dunkel und kehlig, und in seinen Iriden blitzen goldene Sprenkel auf, während er sich dicht zu Ka beugt. Tief zieht er die Luft ein, dann lehnt er sich wieder lässig zurück.*
*Sie weiß gar nicht was ihr geschieht, als Nitro sich so dicht zu ihr neigt und hat Mühe wieder zu Atem zu kommen …* Du bist unter den Warrior für uns Lesern eigentlich „Der große Unbekannte“, wenn ich das so sagen darf. Egal ob Jax, Crome, Ice oder Storm, sie alle weisen Mutationen auf, die sie einzigartig machen. Männer mit außerordentlichen Fähigkeiten. Doch in dir liegt ein „Wesen“ inne, das dich von ihnen unterscheidet. Wie kommst du damit klar? *Rutscht unruhig hin und her und zupft aufgeregt an den Troddeln eines der Kissen, die das Sofa zieren.*
Mein anderes Ich war immer schon ein Teil von mir. Ich habe es auch nie als Last empfunden, zumindest früher nicht. Ich hab mich gern in dieses Biest verwandelt, denn dann musste ich keine Verantwortung dafür übernehmen, was es getan hat. Es war einfach, seiner düsteren Seite das Handeln zu überlassen. *Ein Schatten huscht über sein Gesicht.* Erst Sonja hat mir den richtigen Weg gezeigt. Wäre sie nicht gewesen und das Regime nicht gestürzt worden, würde ich wohl eiskalt Rebellen umbringen. *Kurz fasst er sich an die türkisfarbene Perle an seiner Halskette.* Mehr darf ich leider nicht erzählen, sonst wache ich morgen vielleicht mit einem dicken Pickel im Gesicht auf. *Zwinkert, und Ka weiß, dass er auf seine Schöpferin anspielt.*
Wir konnten in einer Leseprobe von deiner Schöpferin erfahren, dass dein „Vater“ für das Wesen in dir verantwortlich ist. Nitro, wann ist dir bewusst geworden, dass du anders bist? *Spontan greift Ka über den Tisch und greift kurz nach seinen Händen, die auf den Lehnen liegen, um sie tröstend zu drücken.*
*Zuckt fast unmerklich, lässt Kas Berührung aber zu.* Als ich mit acht Jahren zum ersten Mal anderen Jungs begegnete, damals wurde ich ins Warrior Programm aufgenommen, hat Vater mir Medizin gegeben, die meine wahre Natur unterdrückt hat. Niemand sollte wissen, dass ich anders bin und welche Fähigkeiten ich besitze. Während meiner Ausbildung habe ich am intensivsten gespürt, dass ich ihnen allen überlegen bin. Manchmal habe ich geglaubt, ich müsse platzen, weil ich es niemandem erzählen durfte.
*Seufzt innerlich, da sie diesen traumatisierten Kerl am liebsten umarmen möchte.* Was lockt es hervor? Erregungszustände? Angst? Wut? Kannst Du uns ein wenig darüber erzählen?
Ja, zum Beispiel, aber im Moment habe ich es gut im Griff. *Er lächelt verrucht und fasst sich erneut an die türkisfarbene Perle.* Noch …
*Ka schluckt hart, ihre Phantasien machen Überstunden.*
*Wirkt wieder kühl und ist ganz der stoische Krieger.* Grundsätzlich kam meine düstere Seite immer dann hervor, wenn mich etwas aufgewühlt hat, daher habe ich versucht, sämtliche Emotionen zu unterdrücken. Das tu ich weiterhin, auch wenn ich das nach Sonjas Meinung nicht mehr brauche. Doch es ist schwer, alte Gewohnheiten abzulegen.
Darf ich dich noch etwas genauer zu Sonja befragen? *Ka sieht Nitro gewinnend an.*
*Seine Lider verengen sich kurz zu schmalen Schlitzen, bevor er langsam antwortet* Jaaa? *Beugt sich im Sessel vor und stützt die Ellbogen auf den Oberschenkeln ab. Wie ein lauerndes Raubtier kommt er Ka vor.*
Wie lange vorher hat dir Sonja schon gefallen, bevor du mit ihr in dieser Bar auf eines der „privaten“ Zimmer gegangen bist? *Versucht ein ernstes Gesicht zu machen.*
*Entspannt sich leicht und lehnt sich wieder zurück. * Schon als ich sie das erste Mal hinter dem Tresen stehen sah.
*Ka schmunzelt.* Kannst du uns Sonja aus deiner Sicht in ein paar Sätzen beschreiben? *Ist megagespannt, wie er sie beschreiben wird.*
Sie ist die mutigste Frau, die ich kenne. Mehrmals hat sie für höhere Ziele ihr Leben aufs Spiel gesetzt, und sie würde für die, die sie liebt, sterben. Eigentlich ist sie wie eine Löwin: stolz, stark, anmutig und wunderschön anzusehen. *Eine sanfte Röte überzieht seine markanten Wangen .* Sie hat für mich und um mich gekämpft, und sie ist die einzige Person in meinem Leben, die wirklich jemals für mich da war. Dadurch, dass sie mir gegeben hat, was mir wirklich gefehlt hat, hat sie mich zu dem Mann gemacht, der heute vor dir sitzt, Ka.
*Hängt gebannt an Nitros Lippen und kann kaum die Augen von dem großen Kerl abwenden, der in ihrem Sessel lümmelt.* Ich bin, seitdem ich von Sonja das erste Mal gelesen habe, hin und weg von ihr, weil sie ein grundlegend sympathischer Mensch ist. Ich war ja schon glatt so weit, sie in Gedanken mit Mark zusammenzutun, aber dann ist Storm dazwischen gekommen. *Lacht.* Verzeih, aber meine Phantasie neigt dazu, ab und an mit mir durchzugehen, wie eine störrischer Gaul! Aber weiter im Text: Was hat dich als Erstes an ihr fasziniert? *Lächelt Nitro an.*
*Holt tief Luft, als würde ihm das Beantworten von Kas neugierigen Fragen mehr abverlangen als ein dreistündiger Stockkampf.* Sie hatte etwas Geheimnisvolles an sich und sie war anders als alle Frauen in der Bar. Damals wusste ich zum Glück nicht, dass sie tatsächlich anders war, sonst hätte ich sie wohl getötet. Aber ihre scheuen und doch wieder stolzen Blicke, die sie mir durch ihre Maske zuwarf, haben mich gefesselt. *Er räuspert sich und schaut auf seine Stiefel.* Außerdem hat sie in ihrem Dschinnie-Kostüm einfach sexy ausgesehen.
Ohja, das hat sie, das kann ich sogar als Frau zugeben! :3 Eine letzte Frage: Wie gestaltet sich dein Zusammenleben mit einer Rebellin?
So schwer die erste Zeit auch war, weil ich es als unüberwindbares Hindernis sah, dass mir eine Rebellin die … *Räuspert sich erneut und fährt sich über den Nacken.* Heute könnte ich mir nichts anderes mehr vorstellen. Wir haben beide die Vergangenheit hinter uns gelassen und ein neues Leben begonnen.
*Blickt zu Nitro auf, als sie beide aufgestanden sind.* Ich fand es toll, dich hier zu haben. Gestatte mir eines zu sagen: Du bist ein verdammt gut aussehender junger Mann. Vielleicht sollte Sonja sich ebenfalls ein inneres Biest zulegen, um Frauen, die dich im Laufe der Jahre garantiert noch angraben werden, zu verscheuchen. Sag mal, hat deine Schöpferin noch einen von Euch Männern in petto? *Schmunzelt vor sich hin, als sie sich vorstellt, wie Sonja zur Berserkerin mutiert.* Richte Sonja bitte einen besonders lieben Gruß von mir aus.
*Beugt sich dicht zu Ka und flüstert ihr ins Ohr.* Das hat Sonja nicht nötig. Sie weiß, dass mein Herz auf ewig nur ihr gehört.
*Kas romantisches Herz, schmilzt wie Butter in der Sonne, über diese Worte, die die Liebe zwischen Nitro und Sonja so offensichtlich machen. Auch wenn ihr bei diesen gegen ihr Ohr gehauchten Worte heiß bis in die Haarspitzen wird.*
Wie ich gehört habe, möchte meine Schöpferin noch berichten, wie Julius seine große Liebe gefunden hat. Sonja hat mir erzählt, dass Jul einmal ein Auge auf sie geworfen hatte, aber da er nun selbst fest vergeben ist, brauche ich ihn zum Glück nicht mehr töten. *Er zwinkert, dann atmet er auf, als wäre er froh, dass die Befragung ein Ende hat.*
*Man merkt, dass Nitro immer noch gegen ein paar Dämonen seiner Vergangenheit ankämpft. Kein Wunder, nach allem, was er erlebt hat. Aber eines Tages wird alles Böse nur noch eine blasse Erinnerung sein, da ist sich Ka sicher …
Ka bringt Nitro zur Salontür, drückt ihm zum Abschied die Hand und lässt sich, nachdem er die Türe nach einem letzten Gruß hinter sich geschlossen hat, mit dem Rücken gegen die Türe sinken um langsam nach unten zu rutschen, bis sie auf dem Boden sitzt. Eben konnte sie sich, als sie Nitro zur Türe folgte, von seinem knackigen Hintern überzeugen. Eine Augenweide. Und was für eine Augenweide!* Puh! Und was mache ich jetzt mit der überschüssigen Hitze …? *Was von „Verdammt!“ vor sich hinmurmelt.*
Ihr seht, geneigte Leserinnen und Leser,
mit den Kriegern der Warrior Lover-Reihe von Inka Loreen Minden ist immer etwas geboten. 😉 Jeder ist auf seine Art und Weise einzigartig. Doch Nitro ist durch sein „Biest“ ein wenig einzigartiger! Ich freue mich jedenfalls tierisch auf seine Geschichte „Nitro – Warrior Lover“. Wie Ihr wisst, waren auch schon Crome, sowie Storm & Mark im HeldenSalon zu Gast. Falls Euch Lust auf die Interviews überkommt *grins frech* folgt einfach den Links …
Es grüßt die heute mal wieder heldenmäßig unterwegse
Ka