„Andere fluchen über Schnee. Ich schreie „HURRA!“ durchs Fenster.
Ja, ich bin die, die bei Minusgraden glücklicher ist.“

Das Foto habe ich heute kurz vor dem Frühstücken gemacht.
Ich LIEBE den Winter! Den Schnee! Hach ja …

Winter, bleib bei mir
Oh du schönes Winterland,
alles ist weiß — mir wohlbekannt.
Die Sonne strahlt vom blauen Himmel,
Schnee so viel, dass es nur wimmelt.
Erst gestern sagte ich zu mir,
Bitte du Schnee, bleib lang’ bei mir.
Ich will durch deine Tiefen stapfen,
erstarrtes Wasser sehen in Zapfen.
Will Schneemann bauen, Kristalle pusten,
so lang, dass ich davon muss husten.
Ich musste dich so sehr vermissen,
die letzten Jahre ohne dich — beschissen.
Der Schnee ist da — seit Januar.
Mein Winterherz schreit laut „HURRA!“.
Ich habe dich lieb, du tiefer Schnee,
dein weißes Kleid — das ist JUCHEE.
Inzwischen ist es Februar,
und Winter — bist noch immer da.
Das letzte Mal ist lange her,
wolltest nicht kommen — ach, wie schwer.
Genieße die Zeit, die bleibt mit dir,
denn irgendwann heißt es — verlier.
Dann kommt die Wärme voll zurück,
und ich — ich in die Röhre blick’.
Denn nun heißt’s für mein Winterherz,
du musst nun warten voller Schmerz.
Bis der Schnee wird wieder kommen,
muss ich in der Hitze sonnen.
Ich hoffe du lässt mich nicht warten,
wieder Jahre, bis du liegst im Garten.
Erst dann, dann kann ich mich erfreuen,
an glitzernd weißen Schnee, den neuen.
Und die Moral von dem Gedicht:
Mein Winterherz liebt dein Gesicht!
— © Copyright 20. Februar 2026 by Ka, Meine tägliche Dosis.
Alle Rechte (und glitzernder Schnee) vorbehalten.

Bildquelle „Winter“: © Copyright by Ka, 20.02.2026