In „DAS VIERTE FELD“ von Marin T. Kael bricht eine Welt an, in der Worte die Wirklichkeit formen – ein genialer Gedanke, der mich sofort magisch angezogen hat. Was passiert, wenn diese Macht der Sprache plötzlich zerfällt und die Realität selbst Risse bekommt? Ich konnte nicht widerstehen und habe mir den Fantasy-Auftakt direkt auf meinen E-Book-Reader geladen …
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Geneigte Lesende,
mich hat da ein Buch von der Seite angesprungen. Es ist, soweit ich weiß, ein Erstlingswerk von Marin T. Kael. Warum es mich so fasziniert hat? Weil es von der Macht der Worte handelt. Genre: Fantasy. Jawoll, Fantasy! Und hallo, lest euch mal den Klappentext durch – na, wenn der einen nicht anmacht, weiß ich auch nicht.
In Varin sind Worte Wirklichkeit.
Jedes Edikt – ein Gesetz, besiegelt von Krone, Zünften und Kasse – kann Straßen bauen, Märkte lenken, Armeen stärken. Doch die Macht der Siegel zerbricht: Brüche reißen durch die Stadt, Treppen vergessen ihr Gewicht, Stimmen hallen ohne Mund.
Als ein verbotenes Freiedikt ein Hafenviertel zerstört, findet sich der junge Schreiber Arin zwischen Intrigen und Aufständen wieder. Königin Maev ringt um jedes Wort, das Ordnung bewahren könnte, während Zünfte und Kaufleute ihre eigenen Spiele spielen. Doch zwischen den offiziellen Siegeln taucht eine graue Prägung auf – makellos, unheimlich, ein Fingerzeig auf eine unsichtbare Macht, die längst über Varins Grenzen hinausreicht.
Arins Entdeckung wird das Reich verändern. Denn irgendwo jenseits der Küsten zieht jemand Linien, die niemand je unterschrieben hat – und deren Ziel ist eine neue Ordnung der Welt. (Quelle Klappentext und Cover: Marin T. Kael)

Alleine beim ersten Satz des Klappenttextes von Kael:
In Varin sind Worte Wirklichkeit
… hatte es mich erwischt. Wenn das passiert, suche ich natürlich nach Input. Also bin ich los, um mir die Rezensionen durchzulesen, habe die Homepage von Marin T. Kael besucht und mich dann entschlossen, mir den ersten Teil der „Zyklus der Schrift“-Trilogie zu kaufen. Und tataaaa, schon ist er auf meinem E-Book-Reader eingetroffen – ging wie immer flott. *fg*
Denn überlegt mal: Wenn Worte Wirklichkeit sind, was ist dann das Fehlen von Worten? Wirklichkeit, die zerbricht? Lügen, die sich offenbaren? Puh, nicht schlecht, Herr Specht! Diese Ausgangssituation hat es in sich, will ich meinen. Mal sehen, wohin mich die Reise führen wird.
Bis dahinne, geneigte Lesende!
Ka
