Blog Kas Tatsachenbericht

Was geht mir das auf den Senkel!

  • 31. Juli 2019

Wirklich, so ist es tatsächlich geneigte Leserinnen und Leser,

denn irgendwas ist beim großen A was im Argen. Warum? Weil ich in letzter Zeit häufig feststellen muss, dass meine Rezensionen nich online gestellt werden, weil sie angeblich nicht den Richtlinien entsprechen. Doch warum? Gestern habe ich „Wenn der Schnee nicht mehr fällt“ von Eli Easton rezensiert und online gestellt. Heute rufe ich meine eMails ab und siehe da, es kommt Folgendes rein: “Vielen Dank für die Übermittlung einer Kundenrezension auf Amazon. Nach einer sorgfältigen Prüfung kann Ihre Rezension in dieser Form nicht auf der Website veröffentlicht werden …”
Ich so: „Verdammt und zugenäht! Was habe ich denn jetzt schon wieder falsch gemacht?!“ Aber lest selbst, das ist die Rezension um die es geht:

„Womit Hutch in dieser Nacht überhaupt nicht gerechnet hat ist, einen halb erfrorenen Mann vor der Türe seiner Hütte zu finden. Zuerst widerwillig, gewährt er ihm Einlass und rettet ihn so vor dem Erfrierungstod, der ihn beim Einsetzen des Schneesturms erwartet hätte. Jude Devereaux entpuppt sich als total sympathischer Kerl, der Hutch mit Witz und einer Portion Frechheit aus seinem Schneckenhaus zu locken versucht. Doch Hutch ist ein misstrauischer Mann – nicht ohne Grund – und versucht vor Jude die Deckung hoch zu halten, doch Jude hält dagegen!„Wenn der Schnee nicht mehr fällt“ von Eli Easton ist ein romantisches, ein spannendes, ein gefühlvolles Buch mit liebevollen erotischen Szenen, die die Geschichte jedoch an keiner Stelle dominieren! Mit tollen Wendungen, baut die Autorin Spannung auf und führt den Leser so auf unterschiedliche Fährten. Die beiden Protagonisten Hutch und Jude machen ihre Sache gut und man wiegt sich in wohliger Sicherheit, bis es plötzlich abgeht und das Leben der beiden am seidenen Faden hängt!
Hutch ist ehemaliger Seal und Jude arbeitet als Model. Sie sind so gegensätzlich wie man nur sein kann! Trotzdem spürt man beim Lesen stark die Verbindung, die sie zueinander aufbauen. Umso schrecklicher empfindet man es dann, als man Zeuge dessen wird was passieren kann, wenn „Die Behörde“ eingreift! Es gab für mich einen kleinen Wehrmutstropfen, der sich in Rio abspielt. Leider kann ich nicht näher darauf eingehen, ohne zu spoilern. Abgesehen davon, hat mir „Wenn der Schnee nicht mehr fällt“ wonnige Lesestunden bereitet.
Kurz gefasst: „Wenn der Schnee nicht mehr fällt“ ist ein Wohlfühlbuch, das nicht mit Spannung und Action geizt.“

Blink. Blink. Blink.

Findet Ihr darin irgendeine vulgäre oder obszöne Äußerung? Konzentriere ich mich nicht auf das Produkt? Schalte ich darin Anzeigen oder Werbematerial? Habe ich etwa eine URL integriert? NADA! Mann, ich muss ehrlich gestehen, dass mich das allmählich ankotzt! Hallo, das kostet alles unnötig Zeit! *pffft*

Was ich nun machen muss:
1. Die Wörter herausfinden, die dem Algorithmus von A nicht gefallen.

2. Die Rezension dann modifizieren.

3. Wieder online laden und hoffen, dass sie dann funzt.

 

Modifikation wie folgt:
1. Ich werde von Jude den Familiennamen Devereaux entfernen. Grund, es gibt eine sehr bekannte amerikanisch Grand Dame des historischen LiRos mit Namen Jude Deveraux (Wohlgemerkt Deveraux nicht Devereaux! Aber hey, wer weiß schon wie amazonialistische Algorithmen ticken? 😀 ). Könnte ja Werbung für die Dame sein, ne? Schlimmstenfalls hätte ich mich vertippt! *ironiemodus aus*

2. Das Wort „dominieren“ kommt ebenfalls raus bzw. wird umschrieben. Das ist nämlich absolut obszön und vulgär!!! So sehr, dass mir gleich der Mageninhalt entweicht, wenn ich diese beiden Begriffe lese … *headdesk*

3. Ich werde den Buchtitel „Wenn der Schnee nicht mehr fällt“ einmal herausstreichen, vielleicht verstehen sie das auch unter Werbung. Wenn dem so sei ist das für mich absolut unverständlich, schließlich rezensiere ich ein Buch, das nun mal so HEISST! Boah, das geht mir so auf den Senkel!


Stellt Euch den Typen einfach mit langen Haaren vor,
mit Brüsten, Hintern und runden Hüften, dann habt ihr klein Ka! 😀

So, jetzt hole ich mir einen Kaffee, damit ich runter komme. Doch halt, es gibt noch eines, was mir aufstößt. Ich habe das Buch „Kismet“ von Roweena Shawn rezensiert – ebenfalls beim großen A hochgeladen – und siehe da, Rezensionen die ich danach geschrieben habe, nämlich die zu Sydney Staffords „Dogfight“ und eben jenes „Wenn der Schnee nicht mehr fällt“ von Eli Easten, wurden eher freigeschalten, bzw. angemeckert! Ist doch auch nicht nachvollziehbar, oder?

Da verstehe einer die Amazonier … *tztztztz*
Ka

NACHTRAG: Sehet und staunet! Die Rezension ist nun, nachdem ich die Modifizierung vorgenommen und sie entsprechend beim großen A hoch geladen habe, freigeschalten worden!

 

Bildquellen: Fragezeichen Piktogramm”, “Fragezeichen Männchen”, “Wütendes Männchen”: pixabay, gemeinfrei zu nutzen, unter Lizenz CCO.