Blog Kas Tatsachenbericht

Von Zitronentörtchen und Fiktion

  • 7. April 2019

Geneigte Leserinnen und Leser!

Mein innerer Schweinehund hat dermaßen Gelüste auf was Süßes, dass ich am liebsten das Nutellaglas aufschrauben, einen Löffel voll herausholen und mir selbiges genüsslich in den Mund schieben würde. Mhmmmm, mir läuft das Wasser im Mund zusammen, bei dem Gedanken! Mental haue ich mir im Gegezug eine runter und brülle: „Du bleibst stark!!!“

Oder ein Päckchen von diesen lecker saueren Würmern. Die in den giftigen Farben! Oder das mit Nougat gefüllte Schokoei, oder die kleinen Osterschokotafeln, die ich als essbaren Deko auf den Wohnzimmertisch gelegt habe … oder … Scheiße Ka! Nix gibt’s! Geh lieber in die Küche und backe einen Kuchen, oder mach‘ für deine Familie Crêpes oder vielleicht Waffeln … ja, genau! Mach’ einfach Zitronentörtchen! Gesagt. Getan. Suchtbefriedigung! 

Einmal Zitronentörtchen mit Kokos, einmal mit
Mandelumrandung. :3

Zusätzlich denke ich einfach an einen Highlander. Ja. Genau! An einen Highlander … Mit Kilt und offenen Haaren, die ihm ein stürmischer Ostwind ins Gesicht weht. Ein paar der Strähnen seines rostbraunen Haares bleiben an seinem mit dunklen Bartstoppeln bedecktem Kinn hängen, während er seinen Gegner mit einem mächtigen Schwert in Schach hält und … Joa, so vergeht die Lust auf Süßes  Es geht doch nix über Fiktion! Sie versüßt mir sogar die Fastezeit . . *roar*

Wobei ich in der Realität in Sachen Fiktion gerade nicht in den Highlands feststecke, sondern in der Bretagne, anno domini 911! Seit ewigen Zeiten habe ich mir mal wieder einen Medival gegönnt und zwar aus der Feder von Victoria Vane, die gerade peu à peu ihre Bücher ins Deutsche übersetzen lässt! Nachdem mir „Braut einer wilden Nacht“ gut gefallen hatte, dachte ich mir, ich greife „Bretonischer Wolf“ dem ersten Teil der „Wölfe der Betagne“-Trilogie der Autorin. In der es um die Besetzung der Bretagne durch die Normannen geht.  Wie bereits in „Braut einer wilden Nacht“ fühlt man hier deutliches Zeitkolorit und die Recherchearbeit der Autorin. Hier nun für Euch der Klappentext nebst Cover.

Leidenschaft verwischt die Grenze zwischen Liebe und Hass…
Sie hatte sich geschworen, ihm bis zu ihrem letzten Atemzug zu trotzen… Adèle von Vannes, Tochter eines Herzogs und Enkelin eines Königs, wurde schon bei ihrer Geburt in einem Ehevertrag verschachert, nur um einen königlichen Erben hervorzubringen. Als ihr untreuer Ehemann von nordischen Marodeuren getötet wird, ist sie zu einer neuerlichen Heirat gezwungen, um ihr Heim und ihr Volk zu schützen. Adele weiß, dass ihre geliebte Bretagne eine starke Hand braucht, um zu überleben, aber wie kann sie jemals ihre Bitterkeit und ihren Hass mit ihrem Begehren gegenüber ihrem Todfeind in Einklang bringen?

Sie ist das Juwel, das er für seine bretonische Krone sucht… Valdrik Vargr, der „nordische Wolf“, ist ein Barbar, der eine Dynastie aufbauen will und bekannt ist für seine Tapferkeit im Kampf und seinen Scharfsinn auf dem Gebiet der Staatskunst. Er setzt sich zum Ziel, das Königreich Bretagne einzunehmen und weiß, dass die Geburt von Söhnen aus königlichem Blut seine Macht festigen würde, aber die Frau, die er als seine Königin beanspruchen würde, weigert sich, ihn anzunehmen. Wird er ihren Hass schüren, indem er sie in sein Bett holt, oder wird der Mann, der der Menschen Angst und Schrecken einjagt, gezwungen sein, seine Braut zu umwerben? (Quelle Klappentext: Victoria Vane)

Sobald ich das Buch gelesen habe, gibt es dazu eine Rezension. Und eine weitere zum 11. Teil der Dämonenblut-Reihe von Katy Mendes, welches ich gestern zuende gelesen habe! „Alexej“ war eine schöne Geschichte, voll innerer Zerissenheit des Hauptprotagonisten!

Bis dann,

Eure Ka