Ich bin ja immer geneigt dazu neue Backrezepte auszuprobieren, geneigte Leserinnen und Leser.
Und ja, ich weiß, dass „geneigt“ gerade eine Wortwiederholung war! Schade, hätte ich im ersten Satz nochmal „geneigt“ verwendet, hätte ich wenigstens vom rhetorischen Stilmittel Epizeuxis sprechen können! Aber so bleibt’s ne läppische Wortwiederholung. Mann, bin ich chaotisch! Es wäre natürlich kein Epizeuxis, denn dann hätte ich geneigte, geneigte, geneigte schreiben müssen … uhhh, ein hätte-Nest ist auch noch dabei! *mähähähä*
Was ich eigentlich sagen wollte, ich habe eine Roulade in der Torte gebacken. Man könnte auch Orangen-Sauerrahmtorte dazu sagen. Denn bevor ich die Torte überhaupt machen konnte, musste ich vorher eine Bisquitroulade mit Marmeladefüllung (ich hatte mich für eine selbstgemachte Pfirsichmarmelade mit ein bisschen Minzeblättern darin entschieden. Und ja, ich mache auch meine Marmeladen selber. YUMMI.) herstellen. Denn, die Krux an der Sache ist, dass ich diese brauche, um später so knutschige Streifen in die Torte zu bekommen, wie man auf dem dritten Bild sieht, auf dem ein abgeschnittenes Stückchen Torte liegt.
Doch zurück zum Anfang. Da mein alter Tortenring seinen Geist aufgegeben hatte, er arretierte nicht mehr, Ende vom Lied: flüssige Tortenbestandteile liefen so schnell als möglich davon, musste ein neuer her. *seufzt* Ich also einen neuen Tortenring gekauft. Noch am selben Tag, habe ich mich an die Orangen-Sauerrahmtorte gemacht. Zubereitungszeit belief sich auf ca. 2,25 h. Ein Grund war besagte Roulade, die ich vorher machen musste. Dann natürlich noch den eigentlichen Bisquitboden backen. Insgesamt besteht diese Torte aus 4 Schichten.
Unten der normale Bisquitboden, dann die Sauerrahm/Sahnemasse nebst Orangenlikör, Zucker & Geliermittel, dann die in 2 cm dicke Scheiben geschnittene, vorher gebackene Roulade, die man auf die Masse legt. Auf dem folgenden Bild könnt Ihr sehen, wie das von oben aussieht …
Übrigens hat der Rest der Roulade sehr gut geschmeckt! *sabbert*
Das wird dann noch mit einem halben Liter Orangensaft begossen, den man mit 2 Päckchen klarem Tortenguss geliert. Ab in den Kühlschrank. Am besten über Nacht und am anderen Tag aus dem Tortenring lösen. Fertig ist die „Ich-wünsch-mir-Torte“ von meinem Liebsten!
„Unsere“ Nicci meinte, als ich die Torte auf fb gepostet hatte: „Super Ka, wie vom Konditor! <3″
Hach, ist das nicht ein schönes Kompliment? DANKE!
Und so sieht sie aus, die Roulade in der Torte-Torte! Sie sollte unbedingt kühl gelagert und gegessen werden, denn sonst finde ich, verliert sie irgendwie ihre „G’schmackigkeit‘ …
Bis zum nächsten FOODPORD,
Eure Ka