Blog Gelegenheitslyrik

Buch verschlungen, gefühlt und geschrieben

  • 19. Januar 2026

Gelesene Bücher, schreibe ich mir oft von der Seele.
Zwischen Herzklopfen, Tränen und Begeisterung entstehen Worte …

Buch verschlungen, gefühlt und geschrieben

Buch verschlungen, gefühlt und geschrieben

Sofort gelesen! Kaum zugeschlagen,
Der Buchdeckel noch warm.
Die Worte kleben mir am Herzen,
der Kopf ist voll, die Seele arm.

… an Stille – denn sie will hinaus,
die Meinung, laut und ungezügelt.
Ein Buch lässt mich nicht einfach los,
es hat mich innerlich beflügelt.

Ich schreibe nicht, um klug zu scheinen,
nicht für Sterne, nicht fürs Lob.
Ich schreibe, weil für mich sind Bücher
ein kunterbuntes Kaleidoskop.

Ich seziere keine einz’len Seiten,
zähl auch nicht jeden Kommafehler.
Ich erzähle, was sie mit mir machten –
Leserin. Opfer. Wiederleser.

War ich verliebt oder verworren?
Hab Nägel, Nerven glatt verzogen?
Hab nachts um drei so weit gelesen?
Der Wecker war mir nicht gewogen.

Denn es musst’ raus. Aus meinem Kopf
.
In Worte. Ungefiltert. Ehrlich.
Mit Herzklopfen zwischen den Zeilen
die Begeisterung – richtig gefährlich.

„Zu emotional“, mag mancher sagen.
Ja. Genau so ist es gemeint.
Denn Bücher werden nicht vermessen,
sie wollen gefühlt werden, beweint.

Meine Rezension sie ist kein Urteil,
sie ist Gespräch nach vielem Lesen.
Ein: Komm, ich sag’s dir im Detail.

Oder ein: Lauf, schnell um dein Leben!

Denn Bücher fressen mich nicht nur –
ich verdaue sie schreibend gar zurück.
Und manchmal bleibt ein Satz in mir.
Das nenne ich dann: das pures Glück.

© Copyright by Ka, Meine tägliche Dosis, 19.1.2026.
Alle Rechte (und Rezensionen) vorbehalten.

Buch verschlungen, gefühlt und geschrieben

Bildquelle: Pixabay von Παῦλος

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