Rezensionen Spannendes

Sydney Stafford — GCMORD, Bis bald im Wald

  • 27. März 2017

GCMORD — Bis bald im Wald
Sydney Stafford

Originaltitel: —
Verkauft durch: Amazon Media EU S.à r.l.
ASIN: B06XDV9LB9
Erscheinungsdatum:  24. März 2017
Genre: Gay Thriller



Teil einer Serie: —

Klappentext

Leander Will-Freitag, Beamter der INTERPOL, kündigt spontan seinen Job und beschließt, eine lange Auszeit zu nehmen. Zu viel ist während seiner Dienstzeit passiert. Der Elitepolizist ist leidenschaftlicher Geocacher und es warten weltweit ein paar herausfordernde Geocaches auf ihn.
An seinem ersten freien Tag wird jedoch ein neues Multirätsel in der Nähe seines Hauses veröffentlicht, und er beschließt, es zu lösen. Doch was als Spaß anfängt, wird für Leander schnell zum persönlichen Albtraum, in dem er seiner Vergangenheit häppchenweise begegnet. Es ist ein emotionaler Schleudergang und die Schnitzeljagd auf Leben und Tod beginnt.

Quelle: Sydney Stafford

GCMORD: Bis bald im Wald

Kas Bewertung

Leander Will-Freitag hat in seiner Dienstzeit Dinge erlebt, die ihn nicht mehr loslassen. Um zur Ruhe zu kommen, quittiert er seinen Dienst bei INTERPOL und zieht sich zurück in sein kleines Häuschen. Es versteht sich für Leander von selbst, dass er sich – als passionierter Geocacher – auf macht ein neues Multicache zu lösen, dessen Startpunkt in unmittelbarer Nähe liegt. Doch bereits die erste Station wartet mit etwas auf, dass ihn zurück in seine Vergangenheit bei aktiven Dienst katapultiert. Eine Vergangenheit, die ihn bis heute nicht los lässt. Station für Station versucht jemand, Leander psychisch fertig zu machen. Doch wer und vor allem warum?

„GCMORD – Bis bald im Wald“ aus der Feder von Sydney Stafford ist ein spannender Leseausflug, der dem Leser nicht nur die Welt des Geocachings näher bringt, sondern auch Abgründe aufzeigt, in die der Mensch fallen kann. Stafford hat es toll verstanden, den inneren Zwiespalt, der Leander zerreißt und in dem er sich aufgrund seiner „Diensterfüllug“ befinden, sehr gut darzustellen! Denn Leander sucht keine Absolution, sondern Frieden mit sich selbst. Ein wirklich interessanter Charakter vor allem dann, wenn man ihn in Aktion erlebt. Er ist ein vielschichtiger, sensibler Mann der in gewissen Situationen absolut effizient und geradlinig vorgehen kann und muss. Auf einer seiner Touren läuft ihm Eik, ebenfalls ein Geocacher über den Weg und bis sich Leander versieht, ist er nicht mehr alleine im Fokus der Person, die sein Leben in eine Hölle verwandeln will, sondern auch das der Menschen, die ihm am Herzen liegen.

Apropos am Herzen liegen: Leser, die zum Beispiel „Der Ermittler“ von Sydney Stafford kennen, dürfen sich über einen kurzen Gastauftritt von Kay Horvath freuen. Mir bleib gar nichts anderes übrig, als an dieser Stelle megabreit zu grinsen: Kay in Reinkultur! :3  Aber auch der ein- oder andere bekannte Name fiel, was zeigt, dass es sich bei den Protagonisten von Stafford um fast so etwas wie eine große „fiktive Familie“ handelt. Das gefällt mir sehr. 5 Punkte für das Buch „GCMORD – Bis bald im Wald“, das auch für Leser, die sich im Bereich Geocaching nicht auskennen – so wie ich – geeignet ist.

Kurz gefasst: Spannend geschriebener Thriller, der schon mit dem ersten Absatz packt! Zitat Anfang: „Wie hoch konnte eigentlich der Trümmerhaufen des Lebens sein, auf dem man hockt? Gab es Menschen, die zum Erklimmen der Scheiße eine Leiter brauchten? Vielleicht sogar einen Hebekorb? Oder war es besser, sich gleich mit einem Fallschirm von oben dem ganzen Müll zu nähern?“ Zitat Ende. Entnommen aus dem hier rezensierten Buch „GCMORD – Bis bald im Wald“, © Copyright März 2017 by Sydney Stafford.