„Mia wird nicht gerettet – sie kämpft sich selbst zurück ins Leben.
Doch erst durch Max, seine Schwester und seine Freunde findet sie den Mut, wirklich zu erstarken.
Eine Slow-Burn-Romance über Trauma, Vertrauen und leise wachsende Hoffnung.
Schmerzhaft. Zart. Und voller Gefühl.“
Unperfect – Liebe wider Willen
Susie Tate
Originaltitel: Unperfect
Herausgeber: Sett Publishing
ISBN: 978-1918437010
Verkauft durch: Amazon Media EU S.à r.l.
ASIN: 0GF8L3TQY
Erscheinungsdatum: 3. Februar 2026
Genre: Zeitgenössisch / Slow Burn
Teil einer Serie: Wenn Liebe schmerzt (Original: Unperfect Series)
1. Unperfect – Liebe wider Willen
2. Unworthy – Sehnsucht nach dir
3. Unwanted – Verbotenes Verlangen
Klappentext
Es ist leicht, sich zu verstecken, wenn niemand dich sieht …
Ich besitze nichts mehr. Kein Geld, kein Zuhause. Kein Ort, an dem ich sicher bin. Das Vorstellungsgespräch in einem bekannten Architekturbüro ist meine letzte Chance. Ich brauche diesen Job. Max Hardcastle, mein neuer Boss, wird von halb Großbritannien für seine schonungslose Ehrlichkeit in einer Reality-TV-Show geliebt. Er ist aber auch mürrisch und aufbrausend. Angsteinflößend. Nur zu gut weiß ich, wie gefährlich Männer sind – egal wie gut aussehend.
Ich will weglaufen. Mich verstecken. Stattdessen bleibe ich, werde unsichtbar. Niemand soll sehen, wer ich bin, was ich verberge. Ich ertrage Max und seine Launen, ignoriere, dass er mich einen Teenie-Emo-Freak nennt. Gehe ihm aus dem Weg und mache einfach einen verdammt guten Job. Doch manchmal, da liegt in Max’ Blick, in seiner rauen Stimme Wärme. Sicherheit. Und Hoffnung. Aber Hoffnung ist gefährlich. Denn gute Männer gibt es nicht. Schon gar nicht für mich.
Triggerwarnung für häusliche Gewalt und Körperverletzung.
„Unperfect – Liebe wider Willen“ ist Buch 1 der Reihe „Wenn Liebe schmerzt“. Die berührende Geschichte von Mia und Max ist eine Slow-Burn- und Workplace-Romance, in sich abgeschlossen und mit garantiertem Happy End.
Quelle Klappentext und Cover: Sett Publishing
Kas Bewertung
Mia ist auf der Flucht – vor einem Mann, vor ihrer Vergangenheit, vor der Angst, die sich in jede Faser ihres Körpers eingebrannt hat. Sie besitzt nichts mehr außer einem neuen Namen, schwarz gefärbten Haaren und dem verzweifelten Wunsch, unsichtbar zu sein. Der Job in einem renommierten Architekturbüro ist ihre letzte Chance. Und dann trifft sie auf Max Hardcastle: groß, laut, direkt, schonungslos ehrlich. Ein Mann, der Dinge ausspricht, die andere höflich verschweigen würden, und der mit seiner ruppigen Art genau das verkörpert, wovor Mia sich fürchtet.
Was diese Geschichte so berührend macht, ist die Darstellung von Mias Trauma. Nichts wirkt überdramatisiert oder künstlich erzeugt. Ihre Angst ist leise, allgegenwärtig, nachvollziehbar. Dieses ständige Zusammenzucken, das Beobachten, das innere Schrumpfen – es fühlt sich echt an. Und Max ist kein makelloser Retter. Er ist brummig, manchmal taktlos, gelegentlich schlicht daneben. Aber er lernt. Er schaut hin. Er beginnt zu verstehen. Genau darin liegt die Stärke dieser Slow-Burn-Romance: Hier gibt es keine schnelle Verliebtheit, kein magisches „Alles ist gut“. Vertrauen wächst vorsichtig, fast widerwillig – und genau deshalb fühlt es sich verdient an.
Die Dynamik zwischen den Protagonisten lebt von kleinen Gesten, Blicken, Momenten des Ausharrens. Max’ weicher Kern zeigt sich nicht in großen Reden, sondern im Dableiben. Und Mia wird nicht „gerettet“, sie kämpft sich selbst Stück für Stück zurück ins Leben. Doch es sind Max, seine Schwester und seine Freunde, die ihr den Raum und die Sicherheit geben, ihre eigene Stärke wiederzufinden. Und genau diese Nebenfiguren bringen Farbe und Wärme hinein, ohne wie bloße Staffage zu wirken. Allem voran Max’ Schwester! Sie geben der Geschichte Bodenhaftung und sorgen dafür, dass zwischen all dem Schmerz auch Platz für leichtere, beinahe skurrile Momente bleibt, ich sage nur Yoga im Büro.
Erfindet das Buch das Genre neu? Nein. Frau auf der Flucht, grumpy Held mit Herz, Arbeitsplatz-Romance, Happy End – das kennen wir. Aber manchmal will ich kein literarisches Experiment. Manchmal will ich fühlen. Und fühlen kann man mit Susie Tate. „Unperfect“ ist gefühlvoll, schmerzhaft und gleichzeitig zart. Ein Märchen für Erwachsene, das zeigt, dass Hoffnung möglich ist – selbst dann, wenn man sie längst abgeschrieben hat. Für alle, die Slow Burn lieben, verletzliche Heldinnen mit innerer Stärke schätzen und Grumpy-Helden mit Lernkurve nicht widerstehen können, ist dieses Buch definitiv einen Blick wert.
Kurz gefasst: Unperfect – Liebe wider Willen“, der erste Teil der Reihe „Wenn Liebe schmerzt“ von Susie Tate, ist eines dieser Bücher, die beim Lesen Emotionen wecken – so auch den Wunsch, dem Antagonisten mit der Bratpfanne eines überzubraten. Und zwar ein total mächtiges „eines“.

