Blog Gelegenheitslyrik

Sommernacht

  • 26. Juli 2020

Sommernacht

Sommernacht
Dunkel wird‘s, der Igel schleicht
über die Terrasse, man hört ihn leicht.
Ab und an grunzt er verzückt,
weil ein Weibchen an seine Seite rückt?
Links und rechts und vorn und hinten,
hört man leis‘ Mähdrescher Getreid‘ zuleibe rücken.
S’ist eine warme Sommernacht
und der Sichelmond vom Himmel lacht.
Eine Laterne hier, eine Kerze dort,
verzauben diesen lauen Ort.
Nicht mal Mücken nerven heute,
denn Räucherstäbchen vertreiben die Meute.
Hier lässt‘s sich aushalten, hier bin ich ich,
und schreibe neben dem Lesen dies kleine Gedicht.
In diesem Moment, ich weiß es genau,
bin ich eine verdammt glückliche Frau …

— © by Ka, Meine tägliche Dosis, 25.07.2020