
Montag, 11.08.2025
Geneigte Lesende!
!ir starten in Hals, düsen nach Hirtshals und machen uns auf die Fähre (die einzige Fähre, die wir im Vorfeld gebucht hatten) Richtung Kristiansand. Vier Stunden auf dem Wasser – es war stürmisch wie Sau draußen und ich war froh, dass ich meine Pudelmütze eingepackt hatte. Und plötzlich: Norwegen! Das Land, in dem Natur keine Grenzen kennt, Berge, Fjorde, Meer – alles direkt hinterm Bug. Das Zuballern mit spektakulären Landschaften konnte beginnen, wie z.B. im Magma Geopark des südweslichen Norwegens, wo ich natürlich – trotz trüben Wetters, Fotos machte.


Hirtshals – oder: Eine Fährfahrt die ist lustig eine Fährfahrt die ist schön!
Außer man leidet an der Seekrankheit.

In Norwegen angekommen, wurden wir mit Sprühregen empfangen.

Auf unserer Fahrt nach Osthusvik entdeckten wir den „Magma UNESCO Global Geopark“
der sich durch den Südwesten Norwegens zieht.
Er beeindruckt mit seiner einzigartigen Landschaft aus dem seltenen „Mondgestein“ Anorthosit.
Aufgenommen von einem Aussichtspunkt.

Natürlich hätte man in Kristiansand noch ein wenig Sightseeing einschieben können: ein wunderschöner Park nördlich vom Stadtzentrum, ein historisches Museum am Stadtrand, die hübsche Strandpromenade, kleine Inseln vor der Küste oder die charmanten Kaianlagen. Alles super interessant, aber wir waren schon zu sehr im Norwegen-Modus: Roadtrip, Abenteuer, Tunnel – auf den Straßenschildern immer mit …-Tunnelen (= der Tunnel) bezeichnet, Fähre, Meer, Ruhe.
Unser Tagesziel: Osthusvik (ca. 30 km von Stavanger entfernt). Klingt idyllisch? War es auch! Der Ort liegt so abgelegen, dass man ihn zum Schluss nur noch über einen Tunnel erreicht. Stellenweise meinte ich tatsächlich, ich fahre durch die schottischen Highlands!
Zwei Tage blieben wir hier über Nacht – direkt am Meer, schauten – wenn Zeit war aufs Wasser, ließen alles hinter uns. Unser Zimmer war zwar ein bisschen dunkel (auch tagsüber), aber der Ausblick und das Frühstück – absolute Rettung. Vor allem das Omelett! Leute, wir haben noch nie so ein leckeres Omelett gegessen. Im gemütlichen Frühstückszimmer, das ein bisschen Pub-Charakter versprühte, saß man quasi direkt am Meer. Was für ein geiles Plätzchen. Punkt.


Hier haben wir genächtigt! Sieht es nicht absolut toll aus?
Seht ihr das geöffnete Fenster ganz unten links beim Buchstaben F,
dahinter war unser Zimmer verborgen.

Wie gesagt, dirket am Meer. Hach ja, einfach herrlich.
Ein winziger Hafen gehörte auch dazu und links im Bild, im weiße Gebäude,
haben wir unser Frühstück genossen.
Bei diesen beiden Aufnahmen bin ich vor dem „Frühstücksgebäude“ gestanden.
Wenn man so „in der Natur“ lebt, bleibt einem gar nichts anderes übrig als zufrieden zu sein.

Die Fährfährten selbst waren stets ein kleines Highlight. In Norwegen fährt man schließlich nicht einfach von A nach B, hier überquert man Fjorde wie andere Straßenkreuzungen und durchquert Tunnel über Tunnel. Und ehrlich: so eine Fährüberfahrt entschleunigt mitten im Roadtrip-Chaos. Ein Kaffee, ein Tässchen Tee, ein bisschen Frischluft – mit etwas Glück noch Sonnenschein auf der Nase, das Wasser – und man spürt, warum Norwegen auf der Bucketlist vieler Reisender steht.
Osthusvik war für uns ein super Ausgangspunkt. Natur pur, wer möchte findet hier Möglichkeiten zum Wandern, Angeln oder Boot fahren – aber für uns war einfach erstmal ankommen, durchatmen, Meer anschauen und für den nächsten Tag auf den berühmt-berüchtigte Preikestolen vorbereiten, der majestätisch über dem Lysefjord thront. Lies hier, wie wir Tag 1 von Niederbayern nach Hals erlebt haben. KLICK NORWEGEN
Wir lesen uns!
Ka
