Blog Kas Tatsachenbericht

Never judge a book by its cover.

  • 3. September 2018

Bin wieder da,  geneigte Leserinnen und Leser!

Nachdem wir die letzten Jahre unseren Urlaub häufig in den Bergen verbracht haben, ging es dieses Jahr mal wieder ans Meer! Genauergesagt nach Mallorca! Zwischenzeitlich waren wir das zweite mal auf der Insel und stellen immer wieder fest, das dieses Fleckchen Erde landschaftlich viel Schönes zu bieten hat! So haben wir einige Touren rund um/ durch die Insel gemacht und waren hin- und weg von z.B. Banyabulfar, eine Stadt, die wie auf Terrassen gebaut am Berg hängt und zu deren Füßen eine tolle steinige Bucht zu finden ist, aber seht selbst …

Natürlich habe ich auch gelesen, zwar nicht so viel wie erwartet, eben weil es wahnsinnig viel zu sehen gab.  Leider konnte ich hier im Blog zeitnah nichts schreiben, weil schlicht und ergreifend die Internet-Verbindung mächtig instabil war. Da hat es gerade mal – mehr schlecht als recht – für Posts auf fb gereicht und die haben EWIG gedauert! Aber egal, der Urlaub jedenfalls war wunder-wunderschön. Vor allem, weil wir ihn mit einem großen Teil meiner Familie verbracht haben. Insgesamt waren wir 16 Leute! Von 2 Jahren bis hin zu 69 Jahren, verteilt auf eine Finca mit 1700 qm Wohnfläche! Es war toll, alle unter einem Hut gehabt zu haben und wenn es nach mir geht, könnte man das ruhig öfter machen! 😀 Vor allem die gemeinsamen Abendessen und das gemütliche Beisammensein unter den lauen Nächten Mallorcas war einfach Hammer!

Doch genug geschwärmt und zurück zum Buch! 😉 Endlich zu Hause angekommen, hatte ich neben einem Berg Wäsche, der zu bewältigen ist und alles wieder an Ort und Stelle zu verräumen auch die Zeit Ausschau nach neuen Büchern zu halten und meine Nase in ein paar Rezensionen zu stecken! Und von einer dieser Rezensionen möchte ich Euch erzählen, denn was ich da fand, ließ mein inneres Schwein ein wenig pfeiffen! :3 Las ich doch eine 1-Sterne-Rezension, weil der Rezensent das Cover nicht mag! Okayiiii?!? Zuerst dachte ich, ich hätte mich verlesen, als ich dieser Rezension über den Weg gehoppelt war! Doch weit gefehlt.

Warum gibt man einem Buch einen Stern — wohlgemerkt, ohne es vorher gelesen zu haben — nur weil das Cover nicht gefällt? Wenn es danach gehen würde, hätte ich eine große Anzahl meiner Bücher nicht lesen dürfen, weil ich ( Geschmäcker sind — demHimmelseiesgedanktgepriesenundgeschixxxx — nun mal unterschiedlich! ) deren Cover-Gestaltung nicht prickelnd fand. Es wären mir einige wirklich tolle Storys durch die Lappen gegangen! Es wäre auch nicht so, als hätte ich nicht das ein- oder andere Mal ein Buch gekauft, weil ich das Cover genial fand! :3 Selbstverständlich habe ich „optisch gekauften“ Bücher auch gelesen! Genauso habe ich mir schon mannigfaltig Bücher gekauft, deren Cover ich total grenzwertig fand und sie vom Inhalt her trotzdem genossen! Nicht umsonst heißt es:

„Never judge a book by its cover!“

Allerdings habe ich noch nie in meinem ganzen „Rezensenten-Leben“ eine 1-Sterne-Rezension abgegeben, weil mir das Cover nicht gefallen hat! Das werde ich auch in Zukunft nicht tun! Schließlich kommt es nicht auf die Hülle an, sondern auf das Innenleben. Natürlich ist klar, dass ein positiver, äußerer Schein wesentlich verkaufsfördernder ist als eine miese Covergestaltung! Doch wie dem auch sei, mit einem Buch ist es im Grunde ähnlich wie mit einem Menschen; diesen sollte man auch nicht nach dem äußeren Schein beurteilen. Ich weiß, der Vergleich ist weit hergeholt aber trotzdem …

In diesem Sinne, die wieder zu-rückte

Ka