Blog Gelegenheitslyrik

Musenbusen

  • 10. Mai 2019

Geneigte Leserinnen und Leser,

zwischenzeitlich kennt Ihr *klick* Erik Kellen, dessen fantastische Feder ich sehr schätze. Nun trug es sich zu, dass ich gestern auf seiner FB-Seite herumschwirrte, um neue Informationen über seinen momentanes Buch – also jenes, welches er gerade in Arbeit hat – zu erhaschen. Doch anstatt dessen, hatte ich plötzlich einen Busen im Gesicht.

Dabei handelte es sich allerdings nicht um einen Atombusen, Seebusen, Gummibusen oder gar Mordsbusen! Nein, neeein! Es handelte sich um einen M.U.S.E.N.B.U.S.E.N. Seines Zeichens um die Kellen’sche Urlaubsregion: Meer, Küste – Rügen.

Ich so: „Aha! Ein Musenbusen! Was für ein wunderschönes Wort! Mu-sen-bu-sen!“
Und prompt war ich verliebt in den Musenbusen. Und wie das mit dem Verliebtsein so ist, kam natürlich sofort ein Reim daher und machte sich breit. Er meinte: „Du bist verknallt in einen Musenbusen? Okay! Dann las uns das Ding mal in Worte fassen.“

Boah, gut das der Reim den Musenbusen nicht in die Hand genommen hat! Das wäre wahrlich nicht mitanzusehen gewesen. Es reicht schon, dass er einen auf Reimer in dicker Hose macht!

Zum M.U.S.E.N.B.U.S.E.N geht es ab?
Was hab‘ ich bei dem Wort gelacht!
Wortspiele so wie diese,
hach, wie sehr ich sie genieße!

Da springt mein Hirn von dannen.
Von der Muse zum Busen, dem prallen.
Himmel, jetzt nenn mich nicht sexistisch.
Musenbusen ist vielmehr utilitaristisch!

Nur er, Herr Kellen ist dir von Nutzen,
an ihm kannst du deine Ideen verputzen.
Und haben sie die richtige Form,
da freut sich Autor ganz enorm.

Und das Ende der Geschicht’,
ein Musenbusen ist ein Gedicht!

© Ka – Meine tägliche Dosis, Mai 2015