Blog Kas Tatsachenbericht

Mit dem Genrehüpfen stehe ich nicht allein auf weiter Flur!

  • 8. Oktober 2020

Geneigte Leserinnen und Leser,

unlängst habe ich Euch von meiner Passion, auch „Genrehüpfen“ genannt, erzählt und dass ich mich nicht festlegen kann, in welchem Genre ich wildere. Nun bin ich auf facebook losgezogen um nachzufragen, wie es anderen Lesern damit geht. Hüpfen sie auch von Genre zu Genre oder verharren sie lieber bei einem und gönnen sich dort von vorne bis hinten die volle – zum Beispiel – Para-Dröhnung?

Auf meine Frage sind witzigerweise vier Antworten eingetroffen welche beweisen, dass ich, was das Genrehüpfen betrifft, nicht alleine auf weiter Flur stehe! Aber lest selbst, wie folgende Leserinnen – die mir erlaubt haben, ihre Statements zu veröffentlichen, mit den Genres umgehen. Vielen lieben Dank an Sonja, Alexandra, Mone und Nicole, dass Ihr Euch die Zeit genommen und mitgemacht habt. DANKE!

Mit dem Genrehüpfen stehe ich nicht allein auf weiter Flur!

Sonja Sch.:
Ich bin ein extrem launischer Leser und es kommt sehr auf meine Stimmung an was ich gerade lese will. Darum wäre es doch blöd mich von einem Genre begrenzen zu lassen. Um dein Beispiel mit den Schotten zu nehmen: diese tauchen nicht besonders häufig in Thrillern auf wenn mir aber Historical gerade zu „langweilig“ ist und ich gerade einen Adrenalin Kick brauche dann wäre ich schön blöd im Genre zu bleiben denn dann würde ich was lesen was mich gerade nicht reizt. Diese negative Stimmung färbt sich auf das Buch ab und ich pfeffere das Werk gefrustet in die Ecke. Und das alles nur weil das was ich gerade lese nicht das ist was ich will und was mir spätestens nach dem Klappentext klar ist auch in diesem Beispielbuch nicht bekommen werde?

Also nein: ich lese was mir gefällt hüpfe munter von Genre zu Genre (außer Horror) und fühle mich sehr glücklich bei dem Gedanken über die unendlichen Möglichkeiten die mir diese Freiheit eröffnet.

Alexandra R.:
Ja ich wildere auch. Dark romance und dark mafia romance und dann wieder romantic suspence, bei denen sich das Kennenlernen gerne etwas länger Zeit nimmt. Hin und wieder gerne Para Fantasy, wie zb. der neuen Mc Reihe von Christine Feehan. Die könnte etwas für dich sein. Sehr spannend und eben Genre übergreifend. Sehr gerne lese ich auch bei einigen Autoren in englisch. Zb. Bei Cora Reilly. Ihre Worte sind einfach viel schöner, als die Übersetzung. Gerade lese ich Pennelope Sky. Schön dark. Eine Geschichte, die auf der Wahrsagung einer Wahrsagerin beruht. Teil 1 gibt es auf Deutsch und ich konnte es mal wieder nicht abwarten und den englischen Teil 2 gekauft.

Mone M.:
Ich gestehe: Ich bin ebenfalls ein Genre-Jumper 😁 und ich LIEBE es! Immer nur in einem oder max zwei Genres rumzustöbern wäre mir zu langweilig. Das „Rad“ kann man schließlich nicht neu erfinden … und Abwechslung hält den Geist fit. 😉

Am liebsten mag ich Bücher, die gut geschrieben sind und quer durchs Genrebeet schlittern – z. B. Steam Punk Krimi mit einem guten Touch Erotik, einer Schaufel voll Urban Fantasy Einflüssen und einem Schlag Oldschool-Horror a la H. P. Lovecraft … damit würde man mich auf jeden Fall nach Wolke 5,5 schießen. 😉

Nicole G.:
Na, ich brauche sogar die Genreabwechslung. So sehr ich auch Historical Romances liebe, überhaupt Liebesromane, so sehr mag ich auch düstere, geheimnisvolle Romane oder Krimis und Thriller.

Mit dem Genrehüpfen stehe ich nicht allein auf weiter Flur!

An dieser Stelle möchte ich zur Vertiefung ein Zitat von Hubert Joost ( © Copyright des Zitats: Hubert Joost, Steuerberater im Ruhestand, geboren 1939, Quelle: aphorismen.de) heranziehen, das da lautet:

„Die Vielfalt der Außenwelt formt die Struktur des Innenlebens.“

Aber HALLO! Übertägt man das frei auf uns Genrehüpfer bleibt mir interpretierend nur eines zu sagen: „Hüte dich vor genrehüpfenden Lesern, sie wissen mehr als Ein-Genre-Leser. „*freches grinsen aufsetzt*

Hüpfende Grüße

Ka