Buch Paranormales

Klaustrophobie, Heilerde und eine Art der Verdunstung

  • 10. Februar 2024

Geneigte Lesende!

Kennt ihr die „The Dark“-Reihe (zu Deutsch: „Die Karpatianer“-Reihe) von Christine Feehan? Eine bisher 36-teilige Reihe (Teil 36 „Dunkle Stimme meines Herzens“ erscheint am 28.03.2024 bei Lübbe), welche sich mit den Karpatianern befaßt? Der Gedanke an diese Serie ist mir heute früh, als ich mein schwarzes Glück in mich hineingeschüttet hatte, wie ein Geistesblitz ins Gehirn geschossen. Wahrscheinlich hatte ich heute Nacht schlicht und ergreifend zu lange gelesen. Heißt: Ich konnte mal wieder nicht schlafen und habe zwischen drei Uhr und halb sechs Uhr früh in einem Historical geschmökert. *headdesk* Wenn man dann kurz darauf aufseht, ist das … irre machend. Deswegen rotierten wohl meine Gedanke wie verrückt umher.
Ein Karpatianer ist eine Art „Vampir“ in der Romanwelt von Christine Feehan. Die Besonderheit an dieser Wesenheit ist: Finden sie ihre Lebenspartner nicht, wandeln sie sich ins Böse und dann kann’s ungemütlich werden. Finden sie allerdings ihren Lebenspartner, vermählen sie sich in inniger Liebe und Leidenschaft. Bis hinein in die Ewigkeit.

Klaustrophobie, Heilerde und eine Art der Verdunstung

Hier ein kurzer Blick auf Christine Feehans  36. Teil „Dunkle Stimme meines Herzens“

Klaustrophobie, Heilerde und eine Art der Verdunstung

Eins wusste Vasilisa, die einer lykanischen Adelsfamilie entstammt, bereits ihr ganzes Leben: Ihre Bestimmung ist es, den Mann zu finden, dessen Seelengegenstück sie in sich trägt. Als sie in der Kälte Sibiriens schließlich auf Afanasiv trifft, einem der urältesten Karpatianer, entflammt die Leidenschaft zwischen den beiden sofort und sie wissen, sie gehören zusammen. Doch ihr gemeinsames Glück muss warten. Denn als wäre ihre gegensätzliche Herkunft nicht schon genug, schmiedet Vasilisas Tante einen heimtückischen Komplott gegen die Liebenden, und plötzlich müssen sie sich einer gefährlichen Reise in die Unterwelt stellen, bei der nicht nur ihr beider Leben auf dem Spiel steht … (Quelle Cover und Klappentext: Lübbe Verlag)

Klaustrophobie, Heilerde und eine Art der Verdunstung

Abgesehen von der gemeinsamen Ewigkeit, haben die Karpatianer noch eine besondere – ich nenne es jetzt liebevoll – Macke. Um des Nachts in Ruhe, Frieden und Regeneration schlafen ( oder wie auch immer man diesen komatösen Zustand nennen will ) zu können, benötigen sie die heilende Kraft der Erde. Sprich: Mit einem magischen Schlenker der Hand, öffnen sie die Erde, begeben sich in das geschaffene Loch und bedecken sich auf magische Art und Weise wieder mit dem „Aushub“. Nun gut. Jedem das seine.

Oder sie schlafen in einem Bett, das auf heilender Erde aufgebaut ist. Vielleicht auch der Einfachheit halber in einer Höhle – umgeben von heilender Erde und Gestein. Eine Dame wandelte sogar des Nachts auf heilender Erde. Sie trug sie in ihren Absätzen versteckt. Eine absolut neue Art des Nachtwandels also. Kommen wir aber zurück zum „Aushub“. Man stelle sich vor eine frisch gewandelte Karpatianerin zu sein: Der Vermählte öffnet mit dem magischen Handschlenker die Erde und bettet sich hinein und winkt siegesbewußt seiner Angetrauten zu und raunt ihr gedanklich ins Ohr, sie solle doch zu ihm ins „Bett“ hüpfen. Meine Antwort daraufhin würde definitiv lauten:

„Ich springe DEFINITIV nicht zu dir in die Grube, ich leide an Klaustrophobie!“

Na, das Gesicht würde ich gerne sehen, das mir dann aus dem Loch entgegen starren würde! *hihi* Eine weitere Besonderheit ist, daß sie die Fähigkeit besitzen, menschliche Nahrung, wenn auch nur in kleinen Mengen, zu sich zu nehmen. Sie müssen diese jedoch danach wieder aus dem Körper bekommen, so in etwa wie „verdunsten“. Eine unsägliche Vorstellung. Frisch gewandelt, noch nicht so an das Blut des Partners gewöhnt, dem Verlangen nach dem ehemaligem, menschlichen Lieblingsgericht nachgebend und dann? Dann soll man das wieder verdunsten? Na, ich weiß nicht. Ich würde das, was ich mal gegessen habe um keinen Preis mehr hergeben wollen. 😀

Klausrtophobie, Heilerde und der Aspekt der Verdunstung haben mich jedoch nicht davon abgehalten, die Serie über ein längere Distanz zu verfolgen, nämlich bisher bis Band 13. Sie ist nämlich GUT! Ich muß jedoch gestehen, daß ich mich nie mit dem Verbuddeln in die Erde anfreunden konnte. Die Vorstellung finde ich nicht prickelnd. Das riecht irgendwie nach lebendig begraben sein. Wie gesagt: Klaustrophobie.

Wie dem auch sei! Ich sollte in Zukunft einfach nicht so lange lesen, sonst bekomme ich wieder auf so verrückte Gedanken wie Klaustrophobie, Heilerde Verdunstung! *miep*

Man liest sich,

Euere Ka

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