New- Young Adult, All Age Paranormales Rezensionen

Kim Faulks — Melkor & Purity

  • 10. Mai 2019

Melkor & Purity
Kim Faulks

Originaltitel:  Melkor & Purity
Verkauft durch:
Amazon Media EU S.à r.l.
ASIN: B07R6C7GQ5
Erscheinungsdatum: 26. April 2019
Genre: Paranormal — New Adult

Teil einer Serie: Melkor & Pruity-Series / Höllenhund
1) Melkor & Purity
2)
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Klappentext

Schon mal versehentlich einen Brief an die falsche Person geschickt?
Ist mir passiert, als ich acht Jahre alt war. Damals wurde ich vom Fürsten der Hölle höchstpersönlich besucht.  Aber es war kein richtiger Irrtum. Damals nicht, als ich ein Kind war, und auch heute nicht als Frau.  Ich wollte zu Weihnachten ein Hündchen.  Und ein Hündchen habe ich bekommen. Nur wurde mir Melkor, der Sohn des besten Höllenhundkriegers des Herrschers der Hölle nicht als Geschenk gegeben, sondern als Wächter an die Seite gestellt.  Und als Melkor verschwindet, bleibt mir nur die einzige Möglichkeit, die eine beste Freundin hat.
Ich bekämpfe Feuer mit Feuer und werde zu einer Besessenen – das heißt, zu einer sterblichen Besessenen. Er ist fast mein Leben lang mein bester Freund gewesen, mein Wächter … aber nun, als ich in die Unterwelt reise, um ihn zu retten, wird mir klar, dass er so viel mehr für mich ist.  Melkor meint, nachdem er Zeit mit mir verbracht hat, empfindet er die Hölle als Klacks.
Ich schätze, ich werde es bald herausfinden.

Quelle: Kim Faulks

Kas Bewertung

Satan bekommt auch Post. Meist an Weihnachten, wenn sich die Kinder auf ihrem Wunschzettel verschreiben und ihn anstatt mit Santas, mit Satans Adresse versehen. Außer eine, Purity Andrews. Sie ist zwar noch klein, doch Purity weiß ganz genau, an wen sie ihren Weihnachtswunsch richtet! Sehr zu Überraschung Satans. Als er dann tatsächlich samt Geschenkt vor Puritys Türe steht, sieht er auf Anhieb mehr in ihr, als in den meisten anderen Menschen. Bei dem Geschenkt handelt es sich übrigens um niemand anderen als Melkor, einen von Satans getreuen Höllenhunden. Klingt irre? Liest sich aber wunderbar kurzweilig!

Gemeinsam wachsen Purity und Melkor auf, sehr zum Verdruss von Puritys Eltern und Bruder. Natürlich muss Melkor immer wieder zurück in die Hölle, um dort seinen Verpflichtungen als Höllenhund nach zu kommen. Doch wann immer es geht, taucht Melkor bei Purity auf. Purity gehört zu den wenigen Leuten, die ob der „Anderen“ auf der Welt wissen, denn noch verschließt die Menschheit die Augen davor. Doch das soll sich ändern, denn in der Hölle brodelt es gewaltig. So gewaltig, dass die ganze Menschheit in Gefahr ist. Grund mehr für Purity endlich das zu tun, was sie am liebsten tun würde – sehr zum Verdruss von Melkor, dem ihre Sicherheit über alles geht – nämlich das Jägerhandwerk zu erlernen.

Mit „Melkor & Purity – Höllenhund 1“ von Kim Faulks, habe ich mich an eine mir bisher unbekannte Autorin gewagt und ich habe es nicht bereut! Ja, anfangs hatte ich Schwierigkeiten ins Buch hinein zu kommen, weil ich es etwas verwirrend fand. Doch das hat sich bald gelegt, denn die Geschichte rund um die beiden wird rasant und aufregend beschrieben und bis man sich versieht, steckt man mittendrin und schwupp, hat man es inhaliert. Satan ist übrigens ein sehr interessanter Charakter, ebenso seine Höllenhunde und die Nephilim. Und wenn man sich als Leser in der Hölle befindet, dann kann man sich bildlich sehr gut vorstellen, wie es dort „unten“ ist. 😉

Dieser erste Teil der „Höllenhund“-Reihe kommt gänzlich ohne Erotik aus und kann im Genre New Adult- Paranormal angesiedelt werden. In „Melkor & Purity“ wird vielmehr der Grundstein gelegt für den zweiten Teil, auf dessen Übersetzung ich mich schon jetzt freue. Die Übersetzung war gelungen und nur ab und an bin ich über Textpassagen gestolpert, die vielleicht anders gelöst hätten werden können. Vor allem Passagen, in denen es im Weitläufigen um die „Wohung“ von Melkors Eltern ging. Das hat mich jedoch nicht davon abgehalten das Buch zu genießen.

Wohlwollend habe ich das Ende gelesen, denn es endet nicht wie so oft in Serien, mit einem mörderischen Cliffhanger, sondern es lässt im Leser das Gefühl erwachen, dass es hier zu Ende sein könnte, wenn denn höllentechnisch nicht mächtig Ärger am Dampfen wäre. Doch dem Himmel sei Dank, geht es weiter!

Kurz gefasst: Der erste Teil der Höllenhund-Serie „Melkor & Purity“ war anders. Ein wenig verrückt. Was mir persönlich sehr gefallen hat.