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Keine Rezension, aber Redebedarf über Zentauren-Erotik! Oder Was zur Hufe habe ich da gelesen?

  • 13. April 2026

„Fantasy-Erotik kann vieles sein: überraschend, schräg, ziemlich einfallsreich und mitunter unfreiwillig komisch.
Warum mich „Der Zentaur in meinem Wald“ gleichzeitig amüsiert,
irritiert und sprachlich zusammenzucken ließ, erzähle ich hier.“

Geneigte Lesende!

Nach einer erotischen Exkursion zu einem Zentauren und seiner menschlichen Gefährtin *hustet sich die Seele aus dem Leib*, mit dem Titel „Der Zentaur in meinem Wald“ von L.V. Lane, muss ich unbedingt ein wenig darüber loswerden, bevor es mich in Fetzen zerreißt!

Mir wurde die „Ein begehrter Beuteroman“-Serie von L.V. Lane immer in den sozialen Medien vorgeschlagen. So dachte ich mir, ich ziehe mal los und klicke mich durch die Reihe. Da ich nicht wusste, was mich erwartet, wählte ich „Der Zentaur in meinem Wald“, weil es sich um eine Kurzgeschichte handelt. Kurzgeschichten liefern meiner Meinung nach eine sehr gute Möglichkeit, Lesern Autoren vorzustellen. Also habe ich es mir gekauft.

Der Zentaur in meinem Wald L.V. Lane Buch Erotik Fantasy
Historisch ungenau, aber bildgewaltig: Der Raub der Sabinerinnen in der Zentauren-Version. *höhö*

 

Himmel. Arsch und Zwirn aber auch, die hat es in sich! Ähm, ich habe mich schon gefragt, wie L.V. Lane das mit der Erotik zwischen Zentaur und Menschenfrau lösen wird. LOL Ganz schön einfallsreich, das sage ich euch, auch wenn manche Begebenheit nach totalem fiktionalen Irrsinn aussieht! Denn ein Zentaur, der mit seiner Frau im Bett liegt, um zu kuscheln und zu schlafen? Wirklich schlafen, nicht das, was ihr jetzt womöglich denkt. Doch: Wohin mit den Hufen?! *grinst frech* Er kann ja rein anatomisch nur seitlich liegen, oder? Oder liegt er beim Schlafen auch auf dem Rücken (irgendwie?) und die 4 Beine stehen alle nach oben oder ab dem Knie abgewinkelt nach unten hängend? Stellt euch nur dieses Bild vor. Meine Güte, meine Fantasie geht da dermaßen mit mir durch. Wer weiß: Vielleicht wäre das ja tatsächlich möglich, mit ein bisschen verbiegen?

Ich meine, ab dem Rumpf wird aus dem menschlichen Körper schließlich ein Pferdekörper, mit ALLEM, was dazu gehört … *hustet sich noch lauter die Seele aus dem Leib* Aber hey! In der Fiktion gibt es offensichtlich nix, was es nicht gibt, ne? Was es jedoch gibt, ist, dass bei der Protagonistin durch die „Göttin“ (sie wird von den Zentauren verehrt) ein bisschen … ähm … nun ja, ihr wisst schon, wegen der Größe des … jirks … wegen … ähm …

Ich höre jetzt lieber auf! Ich sage nur ein Wort: Schleim! Und ja, ich finde dieses Wort in der Übersetzung wirklich, wirklich sehr, sehr unschön. *brrr* Warum zum Henker hat man nicht andere, etwas im deutschen Sprachgebrauch angenehmere Worte finden können, wie z.B.

• Feuchtigkeit
• Nässe
• Lustfeuchtigkeit
• Erregungsfeuchtigkeit
• Sekret (Okay, okay, das ist wohl zu „klinisch“)

Aber ihr wisst sicherlich, was ich meine. Aber nun gut, so schlitterte ich also auf dem Schleim durch die Seiten und stolperte tatsächlich — auch wenn ich es bereits des Öfteren gelesen hatte — stets erneut über dieses Wort: Schleim. Nö, Schleim im erotischen Kontext ist nicht positiv konnotiert. Jedenfalls nicht in meinen Augen oder meinem Hirn. Denn es erinnert mich an:

• Nasenschleimhautentzündung
• Bronchitis
• Schlodder
• Schlonz

Aber nicht an etwas, das erotisch anmuten soll. Doch mal abgesehen davon hat es das Buch in sich. Ja, die Handlung ist eher schmückendes Beiwerk, denn für mehr ist die Protagonistin viel zu … erregt. Aber der Zentaur, der managt das mit … Geduld. *lacht los*

Das war’s vom Zentauren und seiner Maid. Und ja, ich schreibe keine Rezension dazu. Ich wüsste gar nicht, wie ich das ordentlich in Worte fassen soll. Okay, okay, ich wüsste es, ich mag aber nicht. *tiriliii*

Ka

P.S. Grundgütiger! Fast hätte ich es vergessen, wer Lust auf ein bisschen Mythologie mit Augenzwinkern, bzw. auf Zentauren hat, der folge einfach dem Link zu —> Von Kronos bis Hogwarts: Die wilden Mischwesen im Galopp!

Keine Rezension, aber Redebedarf über Zentauren-Erotik! Oder Was zur Hufe habe ich da gelesen?

Bildquelle: Pixabay.com von januszj

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