Historisches Paranormales/Fantasy Rezensionen

Inka Loreen Minden — Ein Duke zwischen Himmel und Hölle

  • 10. April 2026

„Dämonin trifft Wächterengel und eine alte Liebe, die nie wirklich gestorben ist.
Zwischen Londoner Bällen und höllischen Abgründen beginnt ein gefährliches Spiel.
Gefühlvoll, düster und verdammt spannend.“

 


Ein Duke zwischen Himmel und Hölle – Verdammt verliebt
Inka Loreen Minden

Originaltitel: —
Verkauft durch:
Amazon Media EU S.à r.l.
Herausgeber ‏: ‎ Independently published
ASIN: B0GGZWMKP9
ISBN: 979-8254478935

Erscheinungsdatum: 5. April 2026
Genre: Historical/Paranormal Romance

Teil einer Serie: Regency Creatures
1) Die Lady und das Biest
2) Die Lady und der Gargoyle
3) Ein Duke zwischen Himmel und Hölle

Klappentext

Die Dämonenlady und der Wächterengel
Sie kam auf die Erde, um ihre einstige Liebe zu vernichten. Stattdessen verliebte sie sich erneut in ihn – ihren Feind.

London 1814: Die Dämonin Minerva hat einen Pakt mit Luzifer persönlich geschlossen: Sie liefert ihm eine unsterbliche Seele und bekommt dafür ihr eigenes Reich in der Unterwelt. Sie hat auch schon den geeigneten Kandidaten im Blick: ihre einstige Liebe Quentin, den Duke of Lindsey. Der Wächterengel der Londoner »Liga« hat ihr vor hundert Jahren das Herz aus der Brust gerissen und für ihren tiefen Fall gesorgt. Dafür soll er nun büßen.
Dumm ist nur, dass es ihr so großen Spaß macht, mit seinen Gefühlen zu spielen, dass ihr eigenes dunkles Herz dabei in Gefahr gerät.
Doch der Teufel hat auch noch ein Wörtchen mitzureden.
Enemies-to-Lovers-Fantasy-Romance im historischen Setting mit einer großen Portion Spannung, viel Gefühl und heißer Leidenschaft. Wie immer mit einem Rundum-Wohlfühlende!
»Die Mischung aus Herzschmerz, Intrige und dem ultimativen Opfergang ist genau das, was Leserinnen an Paranormal Regency lieben.«

Quelle Klappentext und Cover: Inka Loreen Minden

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Kas Bewertung

Inka Loreen Minden — Ein Duke zwischen Himmel und Hölle

In „Ein Duke zwischen Himmel und Hölle – Verdammt verliebt“, dem dritten Teil der „Regency Creatures“-Reihe von Inka Loreen Minden, treffen alte Liebe, dunkle Abgründe und ein ziemlich teuflischer Plan aufeinander.

Noch vor hundert Jahren waren Minerva und Quentin ein Paar, das sich innig liebte. Tief verbunden, bis ein dramatisches Ereignis alles zerstörte und Minerva in die Hölle gestürzt wurde. Dort hat sie sich nicht nur behauptet, sondern ist zur Lieblingsschülerin des Teufels aufgestiegen. Der hat auch direkt einen Auftrag für sie parat: Sie soll ihm die reine Seele eines Wächterengels bringen. Als Gegenleistung winkt die Herrschaft über Nyxgard, ein derzeit herrenloser Bezirk der Hölle. Minervas Wahl fällt wenig überraschend auf Quentin Lockwood, Duke of Lindsey – und genau der Mann, mit dem sie noch eine ganz eigene Rechnung offen hat.

Während Quentin, ein Wächterengel und Leiter der „Liga“ wie gewohnt seine nächtlichen Runden durchs British Museum dreht, begegnet er einer Lady, die ihn auf eine Weise aus dem Gleichgewicht bringt, wie es seit Minervas Sturz keine Frau mehr geschafft hat. Lady Seraphina Sterling wirkt nicht nur faszinierend, sondern auch beunruhigend vertraut. Was er zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnt: Das Spiel hat längst begonnen.

„Ein Duke zwischen Himmel und Hölle“ ist spannend aufgebaut und nutzt geschickt den Wissensvorsprung auf Seiten der Lesenden. Dadurch entsteht eine ganz eigene Dynamik, weil früh klar ist, worauf alles hinausläuft, während Quentin noch im Ungewissen ist. Dieser Effekt trägt die Handlung gerade zu Beginn stark und sorgt für ordentlich Zug. Atmosphärisch punktet der Roman mit sehr bildhaften Beschreibungen. Die eleganten, üppig inszenierten Ballszenen stehen im starken Kontrast zu den düsteren Einblicken in die Hölle und was darin mitunter passiert, was beides gleichermaßen greifbar macht. Genau diese Mischung verleiht der Geschichte ihren Reiz.

Emotional gibt es ebenfalls Momente, die hängen bleiben. Besonders die Szene rund um ein Orakel, das Quentin zu Rate zieht, hebt sich hervor, weil sie intensiv zeigt, was unter der Oberfläche brodelt und welche Gefühle nie wirklich verschwunden sind. Ich hatte glatt Pipi in den Augen, weil das so berührend geschrieben war.

Die erotischen, knisternden Szenen sind fein dosiert und fügen sich stimmig in die Entwicklung zwischen Minerva und Quentin ein, ohne die eigentliche Handlung zu überlagern. Die Protagonisten wirken in ihrem Handeln nachvollziehbar, denn ihre Vergangenheit, ihre Entscheidungen und die Konflikte, in denen sie stecken, ergeben ein rundes Gesamtbild. Nebencharaktere wie Sheffield, Ashford und Sarah geben Einblicke in Quentins Umfeld, während ich persönlich vor allem die Banshee Alethea als total gelungen dargestellt empfand – auch, wo und wie sie lebt.

Kurz gefasst: Eine Dämonin mit einem Auftrag aus der Hölle, ein Wächterengel mit Vergangenheit und ein Wiedersehen, das alles ins Wanken bringt. „Ein Duke zwischen Himmel und Hölle – Verdammt verliebt“ ist ein lesenswerter paranormaler Regency-Roman mit einer stimmigen Mischung aus Spannung, Gefühl, Freundschaft und einer tiefgreifenden Liebe, die sich nicht so leicht begraben lässt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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