Blog Kas Tatsachenbericht

Hypothesen zur Frage: Wo ist eigentlich Tarzans Bart?

  • 16. Juni 2020

Geneiget Leserinnen und Leser, wo ist eigentlich Tarzans Bart?

Ich stelle mir diese Frage nach dem optischen Genuss <3 von „Legend of Tarzan“ :3, weil egal in welchen filmischen Umsetzung, Tarzans Gesicht immer blank ist. Nackt wie ein Baby-Popo. Jonny Weissmüller, Lex Barker (übrigens mein Yummitarzan <3) und eben Alexander Skarsgård ebenso der Tarzan der Disney-Verfilmung! Egal wie, egal wo, es ist kein Haar zu sehen! Eigentlich müsste es auf seinem Konterfei doch geradezu wallen. Doch was ist zu sehen? Nada. Niente. Nichts! Gar nichts um genau zu sein. Derweilen lebte er, seitdem er ein winziges Menschlein war, unter Primaten. Ja, ja, Fiktion. Ist schon klar. Trotzdem bekomme ich da gedanklich Schübe in Sachen „Tarzans Bartverlustmöglichkeiten“.

Eine meiner Hypothesen ist Folgende: Hat Tarzans tierische Familie beim Lausen vielleicht festgestellt, das seine Barthaare ähnlich schmecken wie Läuse und anderes Getier, nachdem sie seine Behaarung an anderen Körperteilen ebenfalls getestet hatten? Ich gehe jetzt nicht darauf ein, wo sich sonst noch Lebewesen dieser Art befinden könnten … *bähhh* Tarzans Barthaare müssen vorzüglich lecker schmecken, vor allem die Haarwurzeln. Dies würde das bare Gesicht des Dschungelhelden erklären.

Hypothesen zur Frage: Wo ist eigentlich Tarzans Bart?

Natürlich könnte es auch noch andere Möglichkeiten bezüglich des fehlenden Bartes geben, was mich zur zweiten Hypothese bring, die ungleich abenteuerlicher anmutet: Nehmen wir zum Beispiel ein „partielles Dschungelfeuer“, das sich aus einem Blitzschlag heraus entwickelt hat und nur auf den einstigen Wallebart Tarzans, oder sollte ich besser sagen John Clayton III., Lord Greystokes Bart übergesprungen ist. Okay, okay, als Lord Greystoke muss er erstmal seinem Geburtsrecht nachgehen, aber das ist eine andere Geschichte. Natürlich hat er keine Narben davon getragen, weil er sich zu dem Zeitpunkt im Fluss befand um gerade mit einem hungrigen Krokodil zu kämpfen, was bei Gewitter per se schon brandgefährlich ist. Doch mit partiellem Dschungelfeuer-Bartbrand noch viel mehr! Er könnte nur noch genug Zeit gehabt haben um unter zu tauchen und den Flächenbrand zu löschen, bevor dieser unschöne Narben hervorgerufen hätte, bzw. sich auf andere haarige Bereiche ausgebreitet hätte! Hätte-hätte-Fahrradkette. *miep* Egal … *hust*

Hypothese drei ist – betrachtet man den stetigen Bewegungsdrang von Herrn Tarzan – durchaus … realistisch (???). Folgendes: Seine Barthaare waren schon so lang, dass er sie zu einem peinlich genauen Zopf geflochten hat! Vielleicht hat den Zopf aber auch Kala, seine Ziehmutter gehäkelt ähm verknüpft. Als er sich kurzerhand von Liane zu Liane schwang, riss eine der Luftwurzeln. Dem Himmel sei Dank wurde Tarzan vor einem all zu harten Sturz bewahrt! Denn ein paar Meter, bevor der Held auf dem Boden aufschlug, blieb sein Bart an einem herausstehen Ast eines Urwaldriesen hängen. Durch den Ruck der entstand, als Tarzan mit voller Wucht an seinem Bartzopf hing, riss sich die Matte samt Haarwurzeln los und flatterte lustig im abendlichen Winde, während Tarzan am Boden lag und wie ein Baby seiner nun fehlenden Gesichtsbehaarung nachweinte. Schließlich würde er nun bei seinen Freundinnen, den weiblichen Primaten anecken, denn diese standen nun mal auf haarige Kerle! Wie gut dass kurz nach dem Bartverlustsdebakel Jane im Dschungel aufschlug! Wohin hätte der arme Tarzan sonst mit seiner übersprudelnden Energie hin sollen? 😉

So könnte es gewesen sein! Wort! Oder das Fazit, das wir alle ab und an ein bisschen bluna sind. Wobei: Stellt Euch vor, beim Sturz wäre er mit etwas anderem hängen geglieben, was einen Medizinmann, einen Elefantenrüssel und Grasbüschel auf den Plan gerufen haben könnte, eventuell, vielleicht. Ähm …. ja.

Ka

Bildquelle „Tarzan“: Pixabay by Mysticsartdesign