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Genre-Wechsel: Ja oder Nein?

  • 7. Februar 2017

Geneigte Leserinnen und Leser,

im Dezember habe ich Euch folgende Frage gestellt: Folgt Ihr Euerem Lieblingsautoren, wenn er das Genre wechselt?

Um ehrlich zu sein, mit dem Umgestalten der HEB-Seite, die zum gleichen Zeitraum lief, hatte ich fast vergessen, Euch das Ergebnis mitzuteilen, das bei der Umfrage heraus gekommen ist. Ihr werdet sehen, dass unterschiedliche Meinungen dabei sind, je nach Leseerfahrung!

An dieser Stelle vielen herzlichen Dank fürs Mitmachen! Doch hier nun die eingegangenen Antworten:

Statement A:
Ich gebe Lieblingsautorinnen eigentlich bei – fast – allem eine Chance was sie schreiben. BDSM z.B. mag ich nicht und da könnte es meine absolute Lieblingsautorin sein, ich würde das nicht lesen wollen. Aber es gibt auch Autorinnen bei denen ich ansonsten wirklich alles lese, mit wechselndem Erfolg.
Amanda Quick ist eine Autorin, die meinte plötzlich auf den paranormalen Zug aufspringen zu müssen. Und, ganz ehrlich, so sehr ich ihre ursprünglichen historischen Liros auch liebe, sobald es paranormal wird übertreibt sie dermaßen dass es mir zu viel wurde. So lese ich ihre neueren Bücher leider nicht mehr. Bei Mary Jo Putney ist es gerade andersrum, ihr hat der Schwenk zum Paranormalen nur gut getan, ihre “einfachen” historischen Liros überzeugen mich nicht, ihre Zeitreisegeschichten z.B. sind einfach nur Keeper! Ebenso die Bücher von Jessica Bird/ J.R. Ward. Ihre zeitgenössischen Liros sind ganz nett, ihre Black Dagger-Reihe allerdings lese ich quasi monatlich. Auch hier war der Wechsel das Beste was sie machen konnte!

Statement B:
Ich lese fast alle Genre, so gibt es wenig Gründe, meinen Lieblingsautoren nicht zu folgen. In ein Genre, das mich gar nicht interessiert aber nicht – oder nur, wenn es mich aus irgendeinem Grund sehr lockt.
Hin und wieder merke ich aber, dass der Lieblingsautor im anderen Genre nicht mehr Lieblingsautor ist – manchmal aber schon und dann erst recht

Statement C:
Ich würde das Buch lesen und dann entscheiden ob es mir gefällt oder nicht. Es kommt ja auch auf den Schreibstil an. Gefällt es mir nicht bleibe ich beim alten Genere, falls der Autor noch weiterhin im alten Genre schreibt.

Statement D:
Wenn ich einen Lieblingsautor habe, fräse ich mich da durch alles durch.

Statement E:
Ich lese alles von meinen Lieblings Autoren…Angefangen habe ich mit Nora Roberts die ja auch noch eine Romantic-Suspense Reihe hat von der bin ich bei Karen Rose gelandet….Und so zieht es sich durch alle Genres..wobei ich auch immer zurück zu meinen Schmachtfetzen muss…..Ich brauche die Heile Welt von Zeit zu Zeit…

Statement F:
Eines probiere ich auf jeden Fall. Vielleicht nicht sofort, aber nach einiger Zeit.

Statement G:
Kommt drauf an. 😀 Wenn ich den Autor liebe, folge ich ihm auch mal in ein Genre, das nicht zu 100 % meins ist. Aber das hängt auch von dem Buch ab, ob mich die Story anspricht oder nicht. Und es gibt Genres, die echt schwierig für mich sind, z. B. reine Historienromane, Kinderbücher und Familiensagas. Also du siehst: Das ist gar nicht so einfach zu beantworten…

Statement H:
Wenn ich einen Autor liebe inhaliere ich alles was ich von ihm in die Finger bekomme. Ein gutes Beispiel ist Kristen Ashley, sie schreibt in zig Genres. Kann sein, dass mir nicht alles gefällt, dann verfolge ich bestimmte Serien nicht mehr. Aber wenn mir der Schreibstil, der Humor etc. pp. gefallen, bleibe ich dran, auch wenn das Genre wechselt.

Statement I:
Genrewechsel meiner Lieblingsautoren mache ich erst mal mit.
Nalini Singh, deren Gestaltwandler mit zu meinen absoluten Highlights der letzten Jahre gehören, hat vor zwei Jahren die jugendlichen Rockmusiker für sich entdeckt.
Natürlich musste ich das erste Buch lesen – und war schwer enttäuscht !!!
Allerdings lies ich mich davon nicht abschrecken und wurde mit zwei weiteren, deutlich besseren Büchern belohnt.
Von Kerrigan Byrne haben ich letztes Jahr einen großartigen Romantic Suspense gelesen und habe nun ihren Historical auf dem Schirm, der im Februar bei Lyx erscheint. Darauf bin ich sehr gespannt.
Also – ich bin offen für Genrewechsel  und habe bisher gute Erfahrungen damit gemacht 🙂

Statement J:
Ich bin eine neugierige Person und würde dem eine Chance geben. Oft merk ich als Leserin ob da etwas lieblos heruntergeschrieben wurde um auf einen Trend aufzuspringen oder ob es eine Idee ist die Autorin konsequent durchzieht. Auch ist es interessant die Anfänge z.b. bei J.R. Ward zu sehen.

Statement K:
Ich würde es versuchen, wenn der Genrewechsel nicht all zu weit von meinem Beuteschema *G* entfernt ist. Denn der Schreibstil macht den Autor aus und nicht nur das Genre.

Statement L:
Eine schwierige Frage. Es kommt aber vor allem darauf an, ob mich das Genre, in das die Autorin/der Autor gewechselt hat, überhaupt interessiert. Beispiel Diana Gabaldon. Ich finde ihren Schreibstil absolut bemerkenswert.

Statement M:
Mir fällt spontan Julie Garwood ein. Ich liebe ihre historischen genauso wie ihre Romantic Suspense. Beide super.

Statement N:
Ich bin ja grundsätzlich eher dem Genre als dem Autor treu … Aber wer gut schreiben kann, kann das sicher auch in anderen Genren. Zum Beispiel bei Kai Meyer habe ich in allen Genren gute Erfahrungen gemacht. Der Mann kann es einfach schreiben …

Statement O:
Ich finde es nicht so toll! Bislang habe ich da kaum gute Erfahrungen gemacht…

Statement P:
Grundsätzlich finde ich es interessant, wenn Autoren das Genre wechseln und ich bin auch nicht abgeneigt, das dann auch zu lesen. Ob es sich dann auch lohnt, steht auf einem anderen Blatt. Ich würde es ja gerne mal erleben, dass etablierte Non Romance Autoren aus dem SF oder High Fantasybereich in den Lirosektor wechseln. Oder kennt wer eine High Fantasy Reihe a la Game of Thrones oder SF Reihe a la Star Wars mit echter Happy End Romance? Mir fällt da auf Anhieb nix ein, zumindest nicht vollständig übersetzt.

Statement Q:
Genrewechsel bedingt meist ein Pseudonym, weil Verlage, bzw. die Buchhändler uns gerne in eine Schublade stecken. Mit etwas Glück *finden* uns die Lesern dann doch unter dem neuen Namen, oder auch nicht. Dann *verliert* man die bereits gewonnenen Leserschaft. Es kann aber auch anders laufen.

Statement R:
Ist ja nun nicht so, als würde man ein gewaltiges Risiko eingehen, wenn man mal den Lesestoff wechselt. Ist vielleicht sogar bewusstseinserweiternd. Meist begeistert mich die Sprache eines Autors, seine ureigene Sicht auf die Dinge. Das kann auch in einem anderen Genre gegeben sein.

Statement S:
Ich finde Nora Roberts macht das als Rob echt gut. Am Anfang hab ich gezögert weil ich eigentlich nur auf Liebesromane stehe, aber dann lies sich das Thriller-Krimi mäßige von ihr auch echt gut.

Statement T:
Hmm… Ich selber lese ja Liebesromane in allen möglichen Verpackungen. Historische, zeitgenössische, new Adult, Chicklit, Romantic Thrill, Para, usw.
Deswegen würde ich auf jeden Fall dabei bleiben und auch dem Genrewechsel lesen.

Statement U:
Ich würde dem Autor in dem neuen Genre eine Chance geben. Eben um zu testen, ob es nicht vielleicht doch was für mich ist. Es ist ja auch der Erzählstil, der mir an dem Autor gefällt.

Statement V:
Nö, dann passe ich. Das ist meistens nur Murks und einem gewissen Trend geschuldet. So wie viele wirklich gute Autorinnen plötzlich auf den pickigen Erotik-Kram ala SOG aufgesprungen sind. Das hätten die Damen gar nicht nötig gehabt. Aber natürlich findet sich genug Publikum.

Statement W:
Ja, ich probiere es auf jeden Fall aus.Nochmals herzlichen Dank an all die, die Ihre Meinung dazu geäußert haben!

Ka