Blog Gelegenheitslyrik

Fellball

  • 22. Februar 2018

Hach ja, geneigte Leserinnen und Leser,

gestern ist mir ein dermaßen süßer Fellball bei Erik Kellen über den Weg gelaufen, dass es unweigerlich in meinem Reimhirn zu rattern begann. Er ist aber auch knautschig, guckt ihn Euch mal an *klick zu Erik Kellen* Ihr werdet verstehen, warum ich bei diesem knuffigen, allerliebsten Anblick einfach einen Reim loslassen musste! Widerstand zwecklos, sozusagen … :3

Fellball

Es kam ein süßer Maunz daher,
mit einem Helm, was ist der schwer!

Aus des Helmes schmalen Ritzen,
sieht man blaue Augen blitzen!

Den Ro’Ar würd er gefallen,
so plüschig wie des Felles Ballen!

Doch man weiß nicht was in ihm steckt,
vielleicht hat er gar Kartak erschreckt?

Als dieser um die Ecke kam,
griff Fellball ihn sogleich an!

Er sprang ihm dazu ins Genick,
wo er Kartak hat doll gezwickt!

Und biss noch mächtig in dessen Nase,
auf dass Kartak quietscht wie ein Hase.

Drum hör nun, was ich sag du Wicht,
gehst zu Kartak, vergiß Fellbällchen nicht!

— © Ka, Februar 2018

Zu finden sind die Ro’Ar, die ich im Gedicht erwähnt habe, in der Nimmerherz-Legende von Erik Kellen. Ich freue mich schon auf den finalen Band und hoffe, dass Kartak mehr abbekommt, als nur ins Genick gezwickt, oder die Nase gebissen bekommt. Was auch immer geschieht, ich habe Fellbällchen nun mit im Kopf. Und wer weiß, vielleicht kann mir dieser wonnige Kneuel beim Lesen des fünften Teils “Das Ende aller Pfade” sogar Trost spenden …

Ka