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Es war einmal Happy End Bücher und was mache eigentlich ich?

  • 8. März 2019

Geneigte Leserinnen und Leser!

Nachdem Nicci, Anke, Chris und Susanne in den letzten vier Wochen, immer Freitags erzählt haben, wie es ihnen in den vergangenen Monaten gegangen ist, kann ich selbst eigentlich nicht viel hinzufügen. An dieser Stelle ein ganz besonders dickes Dankeschön, dass ihr Euch die Zeit und Muse genommen habt, Mädels! Hat mich so sehr gefreut, dass ihr sofort dabei wart, als ich Euch nach einem Beitrag gefragt habe! *grinsend zu ihnen rüber winke*

Ich denke, ein paar von Euch waren sozusagen live dabei, als ich im Dezember 2017 „Meine tägliche Dosis“ ins Leben gerufen habe. Das Schreiben alleine, also ohne die anderen HEB-Mädels, fühlte sich für mich sehr seltsam an. Doch schreiben musste ich, und das Warum ist leicht erklärt: Weil mir sonst der Schädel platzen würde und ich nicht wüsste wohin mit meinen ganzen Worten. Es nicht nicht so, dass mir das Schreiben von Rezensionen genügen würde, da muss einfach mehr her! Artikel, Interviews, gelegenheitslyrische Ergüsse, eben sowas!

Derweilen ist mir Happy End Bücher fürchterlich abgegangen. Es ging sogar soweit, dass ich mich aus reiner Gewohnheit, mit meinem alten HEB-Passwort auf meinem Blog einwählen wollte. Ob Ihr’s nun glaubt oder nicht, es passiert mir heute noch ab und zu. Meist dann, wenn ich über Happy End Bücher nachdenke, oder im Archiv von Happy End Bücher nach Rezensionen herum stöbere.

In der Zwischenzeit habe ich nicht in Maßen, sondern in Massen  gelesen! Von einem Bücherwurm, bin ich soweit entfernt, wie mein kleines niederbayerisches Dorf, zu New York! Nennt mich Bücherdrache, dann kommen wir Sache schon näher, oder gibt es auch sowas wie einen Bücherdinosaurier? *grübelt* Nun, vom Alter her bin ich zu jung um als Dino durchzugehen, doch mein Appetit auf Bücher kommt dem Appetit eines Dios schon nahe!

Ich stelle mir gerade vor ich wäre ein Diplodocus mit meinem Kopf auf dem ewig langen Hals und der Lesebrille auf der Nase! Links- und rechts baumeln die Zöpfe runter. Ihr wisst schon, die Doppelbalken-Dinos, die zur Gattung der Sauropoden gehören! Oberjura! Pflanzenfresser! Bahahaha! Pflanzenfresser! Das passt doch wie die Faust aufs Auge, ich „fresse“ schließlich auch Pflanzen, in Form von Büchern. Okay, heute mehr die digitalen Pflanzen, aber so aus Lust am Papier und aus Sammelleidenschaft heraus, gibt´s als Leckerli durchaus auch Baumbücher! Der Duft von Druckerschwärze und Papier ist einfach verdammt erotisch, kann einer sagen, was er will! Ich fahr‘ da voll drauf ab.

Doch zurück zu den Monaten ohne HEB. Es gibt tolle Erinnerungen, die ich gerne mit Euch teilen möchte. Eine hat mit einem Interview im HeldenSalon zu tun und mir dermaßen Spaß gemacht, dass ich erst letzte Woche das Gespräch mit den Jungs von „Elite-Escort-Service“ noch mal gelesen habe. Die sind aber auch heiß, die Kerle! Es ist nämlich ein wenig anders entstanden, als die Interviews zuvor. Denn Ria Wolf, die Autorin von „Beloved Escort“ hat zusammen mit mir fast so etwas wie eine winzigkleine Mini-Kurzgeschichte geschrieben. Wir haben uns, immer wenn wir Zeit hatten, unsere Textpassagen hin-und her geschickt ( Wozu PN auf FB alles gut ist! ) und rausgekommen ist besagtes „Interview“. Hier könnt Ihr es nachlesen, klickt dazu einfach auf`s Cover und Ihr seid auch schon im HeldenSalon mit den Jungs und mir … wobei Jungs definitiv der falsche Ausdruck für die Vier ist! ^^

Dann gibt es eine besondere Trilogie, die ich auf Anraten von Anke im Januar 2018 gelesen habe, also nach dem Ende vom HEB-Magazin. Sie war dermaßen TOLL, dass sie zu meinen Lesehighlights desselben Jahres gehört. Der Dreiteiler entstammt der Autorenfeder von Clannon Miller mit dem Titel „Valkyria Saga“, bestehend aus „Schwanengesang“, „Wolfszauber“ und „Elfensturm“. Was war das für eine geniale Geschichte! Und ich denke, diese drei Teile werde ich mir irgendwann mal als Papierbücher zulegen um diese dann zu „fressen“! Momentan habe ich die Trilogie „nur“ digital als Gesamtausgabe: „Valkyria Saga – Rabenedition“!

Bei Clannon Miller habe ich übrigens ein Buch gewonnen! Das zweite in meiner Laufbahn als Leser. Noch dazu Dank meiner Gelegenheitslyrik! *grinst breit*. Das Gedicht bezog sich auf den 2. Teil von „Troubleshooter“ mit dem Titel „Der King of Kings“. Sorry, aber durch das Gedicht, müsst Ihr jetzt durch. Wenn nicht, scrolled einfach weiter nach unten! Ich verzeih`s Euch!

         

Ode an den King of Kings
„Den King of Kings?
Den hab` ich gelesen.

Himmel, was war das schön gewesen!

Andromache und ihr El Cid,

die beiden zusammen? Absolut ein Hit.
Neben Drama und der Liebe pur.

Gab es auch Erotik — schnurr.

Und so flogen gar die Fetzen,

seh` die Bösewichte um Ecken wetzen.
Mit `ner Knarre in der Hand.

Ballern sie außer Rand und Band.

Das erzürnt, El Cid gar mächtig.

Denn seine Liebe, die ist schicksalsträchtig.
Versucht Troja vor den Kerlen zu schützen.

Doch die will mehr als nur zu Hause sitzen.

Sie stürzt sich lieber in jeden Konflikt.

Dem Feind dabei gern` in die Augen blickt.
Titus Conti, versucht zu schlichten,
und immer ruhig alles zu richten.

Und Andrej Sorokin der Herzensbrecher?

Tja, den verflucht der King über alle Dächer.
Als dann Alfa und Jazar fingen an zu rappen,

konnte mich nur noch ein fettes Lachen retten.

Der King of Kings, das war `ne Wucht.

Und wurde von mir sehr stark besucht.
Und die Moral von der Geschichte.

Die Miller schreibt und ich, ich dichte.


© – Ka, Mai 2018

Was ich noch für mich entdeckt habe – hallo, ich lese einfach gerne Paranormales in Sachen Dämonen – ist die „Dämonenblut“-Serie von Katy Mendes! Teil 1 „Elios“ und Teil 2 „Baltahasar“ sind zwar noch knapp vor dem Ende von Happy End Bücher erschienen, aber mit Teil 3 „Alir“, war ich schon „Meine tägliche Dosis“-mäßig unterwegs. Inzwischen hat die Katy Mendes den 10. Teil, nämlich „Jacob“ veröffentlicht. Und eines weiß ich schon im Vorfeld: Sobald die Serie abgeschlossen ist (es stehen noch zwei Teile aus) werde ich dazu einen Beitrag im SerienAtelier schreiben!

Dann kam etwas Besonderes, was auch mit einem Buch zu tun hat – natürlich – allerdings mit der Gestaltung eines Auges! Es betrifft das Auge von Vincent und Vincent ist kein anderer als ein Protagonist aus dem Buch „Nachtjäger – Eine Rose für das Biest“ von Swantje Berndt! „Nachtjäger“ ist der erste Teil einer Dilogie und Frau Berndt hatte mich gefragt, ob ich ihr helfen könnte Vincents Auge mehr nach „Biest“ aussehen zu lassen. Hach, das war schön, das Auge in Photoshop zu retuschieren! Die Covergestaltung selbst, ist natürlich von Swantje Berndt! Übrigens habe ich mir das Buch schon gekauft, man gönnt sich ja sonst nix, ne?!

Etwas, was sich ohne HEB in all den Monaten nicht geändert hat, ist mein SUB! Der subt höher denn je! Ihr wisst schon: SUB-SUB-SUB-DIDUB, SUB-DIDUB! Und von wegen, ich kann den Berichten von Nicci, Anke, Christina und Susanne nicht mehr viel hinzufügen! *hüselt* Ihr konntet Euch gerade selbst davon überzeugen; die Worte müssen raus, sonst platzt mein Schädel!

Vermisse ich HEB? Natürlich, immer wieder. War eine verdammt schöne Zeit mit den Mädels zusammen über das Happy End-lastige Buch zu erzählen! Aber wie hat bereits Thomas Stearns Eliot * erkannt:

Jeder Tag ist ein neuer Anfang.

In diesem Sinne, Eure

Ka

1* englischsprachiger Literaturnobelpreisträger von 1948