Blog Kas Tatsachenbericht

Erinnerungen

  • 10. Januar 2018

Geneigte Leserinnen und Leser,

in letzter Zeit hatte ich Muse, in Sachen zu stöbern, die ich schon länger nicht mehr durchforstet habe. Sei es ein vollgestopftes Bücherregal (Gute Güte! Sowas sollte ich tunlichst lassen, weil ich bei solchen Aktionen immer wieder auf Bücher stoßen, bei denen ich mir denke: Ha! Das solltes´te mal wieder lesen! *um die Ecke linst und dem SUB zerknirscht zuwinkt* ), welches nun wieder auf Vordermann gebracht ist, oder alte Fotoalben … Wenn man so stöbert, schwelgt man unweigerlich in längst vergangenen Momenten. Das ist allerdings noch nicht alles. Man findet auch Dinge wieder, die man aus den Augen verloren hatte. Ich bin sogar auf die Liebesbriefe gestoßen, die mein Papa – jung verliebt – meiner Mama einst geschrieben hatte … Apropos Liebesbriefe!

Kenn ihr das Buch “Liebesbriefe großer Männer 1”? Hier kommt mitunter Henry Miller zu Wort, der an Hoki Tokuda schreibt (H. Miller und romantisch? JA! Okay in seinen Büchern “Sexus” oder “Wendekreis des Krebses” fühlt man sich nicht so wirklich, nun ja, romantisch unterhalten … jedenfalls ging es mir so *hüstelt verlegen*). Oder Alan Delon, der an Romy Schneider schreibt (So tragisch und doch so schön.). Was mir am stärksten in Erinnerung blieb, war ein Brief von Marcel Cerdan, dem ehemaligen französischen Profiboxer und Weltmeister im Mittelgewicht, an seine Liebe, die berühmte Chanson-Sängerin Édith Piaf. Die Hintergrundgeschichte ist so tragisch, dass ich weinen musste, als ich sie las.

Toll, wie schön sich Liebe in Worten, in Form von Liebesbriefen, darstellen lässt. Es stimmt schon, wenn man sagt, dass das Schönste, das einem Stück Papier passieren kann ist, dass es entweder ein Buch oder ein Liebesbrief wird … :3 Doch zurück zum Stöbern: Ich bin auf ein altes Foto von mir gestoßen. Man mag es nicht glauben, aber schon damals hatte ich Lesbares in der Hand. Ich vermute mal, ich war zu diesem Zeitpunkt ca. zwei bis drei Jahre alt. Man beachte mein Kinn-Grübchen und die windschiefen Zöpfe! Das Grübchen nehm ich mit ins Grab *ggg* und mit Zöpfen kann man mich auch heute noch erwischen! Okay, ein bisschen größer bin ich zwischenzeitlich … aber nur ein … ein bisschen!

Früh liest sich, wer ein Bücherdrache werden will!

Was ich noch gefunden habe, war mehr oder weniger eine meiner Einstiegsdrogen in Sachen LiRo! OMG! Seht Euch nur das Cover an! Ich sage nur: 1979! Total zerlesen trägt es stolz die Spuren der Zeit! Keine Sorge, 1979 durfte ich es noch nicht lesen, da war ich noch viiiel zu jung für solch eine Lektüre! Erst als meine Tante, von der ich den LiRo bekam meinte, ich sei “reif” für meinen ersten Liebesroman, hat sie mir diesen “Romana” von Mary Wibberly mit dem Titel “Rendezvous in Cannes” geschenkt! Boah, ich habe das Teil gefressen, das sage ich Euch. Und DAS nicht nur einmal! Dafür hat mir Igor, der Held, einfach zu gut gefallen! *mjom*

RomanaVon derselben Tante habe ich auch die komplette „Angélique“-Reihe von der französischen Autorin Anne Golon, die im Juli letztes Jahres verstorben ist, gelesen. Wußtet Ihr, dass diese Serie in 45 Sprachen übersetzt wurde? Holla die Waldfee! Zudem gehört „Angélique“ zu den größten Bucherfolgen des 20. Jahrhunderts! *Hört! Hört!* Hat Euch bei der filmischen Umsetzung Angeliques Mann Joffrey de Peyrac ( gespielt von Robert Hossein ) auch so gut gefallen? *verschmitzt mit den Wimpern klimpert* Himmel, da wurde bereits mein Faible für fiktive Charaktere begründet …

In diesem Sinne, die aus dem Nähkästchen plaudernde

Ka