Buch

Elizabeth Hoyt is in the house!

  • 28. September 2020

Ui, die Maiden Lane Series von Elizabeth Hoyt geht in die 8. Runde, geneigte Leserinnen und Leser!

Natürlich musste ich mir „Erobert durch eine Sinnliche Liebeslist?“ (Original: Dearest Rogue – erschienen am 26.05.2015) kaufen! Hallo? Elizabeth Hoyt ist für eine Autorin des historischen LiRos, die ich nicht missen möchte. Weswegen sie bei mir natürlich auf autobuy steht! 😀 Doch worum geht es:

Elizabeth Hoyt is in the house!

Lady Phoebe Batten ist jung, bezaubernd – und mit einem grausamen Schicksal geschlagen: Sie ist blind. Weder Ball noch Tanz gibt es für sie. Dass ihr besorgter Bruder auf einem Leibwächter besteht und den höchst einsilbigen Captain James Trevillion einstellt, ist für die lebenslustige Schönheit ein ständiges Ärgernis. Doch als auf sie ein mysteriöser Entführungsversuch verübt wird, rettet der Captain sie. Plötzlich nimmt Phoebe seine männliche Nähe erregend anders wahr! Verwegen beschließt sie: Auch wenn sie blind ist, hat sie Hände, Arme und einen süßen Mund, um James zu verführen. Aber noch immer lauern ihre Feinde im Dunkeln … (Quelle Klappentext: CORA Verlag)

Elizabeth Hoyt is in the house!

Mjom! Bereits im Vorfeld konnten wir James und Phoebe kennen lernen, sie nun in ihrer eigenen Geschichte anzutreffen finde ich toll! Was ich jedoch nicht toll finde, wirklich nicht, ist die Verunglimpfung des Originaltitels „Dearest Rogue“ in etwas so Seltsames wie „Erobert durch eine sinnliche Liebeslist?“. HÄH? Nicht nur, das der Titel – jedenfalls mir persönlich, das mögt Ihr vielleicht anders sehen 😉 – zu lang erscheint, aber ihn dann auch noch am Schluss mit einem Fragezeichen zu krönen!?!? HÄH? Wozu soll das denn gut sein. Ein Fragezeichen? Das ist mir neuerdings auch schon bei einem anderen Historical untergekommen. Höchst befremdlich.

Okay, allgemein finde ich das Cover von „Erobert durch eine Sinnliche Liebeslist?“ unschön. Nicht die Gestaltung, sondern die abgebildeten „Darsteller“. Aber natürlich lässt sich darüber streiten. Jedem das seine, meines ist es jedoch definitiv nicht! Wenn ich mir James und Phoebe so vorstellen würde, hätte ich keinen Bock auf die Geschichte. Nicht, bei dem Mund der Dame, der aussieht als wäre er von einer aufblasbaren Gummipuppe ab gekupfert und der Herr – verzeiht wenn ich das sage – mutet an, als hätte er anstatt eigenen Haaren ein Toupet – oder doch ein Vogelnest – auf dem Kopf. Nop. Nix für ungut, doch nix für klein Ka! Wie gut, dass ich beide Protagonisten schon kenne und mir ein eigenen Bild von ihnen gemacht habe! *grinst frecht*

Doch zurück zu dem, auf das es wirklich ankommt, auf die Geschichten von Elizabeth Hoyt, die es einfach immer in sich haben. Die Autorin hat es drauf, den Leser in historische Gefilde zu entführen, die nie platt oder oberflächlich daher kommen. Liest man einen Hoyt, ist es so gut wie sicher, dass man auf seine Kosten kommt. Kein Wunder, dass ich sie auf autobuy habe! Darum freue ich mich natürlich darauf, mich bald „Erobert durch eine Sinnliche Liebeslist?“ (das ohne ? wesentlich ansehnlicher wäre) einzutauchen. Spätestens in einer Rezension, werden wir uns diesbeszüglich wiederlesen.

Bis dahinne, Eure

Ka