Buch Kas Tatsachenbericht

Die Sache mit der Fantasie

  • 11. Juli 2016

Geneigte Leserinnen und Leser,

im Laufe eines Leselebens, das bei mir nun zwischenzeitlich doch schone in paar Jährchen währt, laufen einem viele viele Bücher über den Weg. Schon vor einiger Zeit, habe ich fest gestellt, dass man als Leser seinen Blick nicht unbedingt ins weit entfernte Amerika werfen muss, um lesenswerte Autoren zu finden. Es reicht schon, wenn man nur ein wenig über den Tellerrad hinaus blickt. Denn auch hier bei uns, gibt es sie: deutschsprachige Autoren, die uns Leser aufs Beste unterhalten können. Wie zum Beispiel diese hier …

Und nein, es ist natürlich KEINE vollständige Auflistung, sondern einfach nur das, was es sein soll, ein kleiner Auszug an Büchern, die ich gelesen habe UND die mir gefallen haben. Es gibt da noch eiiiiiiinige mehr, doch das geneigte Leserinnen und Leser, würde den Rahmen richtiggehend sprengen! Die hier abgebildeten sind ja schon …. mannigfaltig … *gnihihi*

Der Auftrags-Thriller: Ein Trudi Jefferson-Roman Kirschrot Die Liebe der Kriegerin: Drachenclan 3 Die Rose von Suez Amber Rain
Die blaue Königin Indigo und Jade Grim - Das Siegel des Feuers Dark Canopy Liebe unerschöpflich (Jäger der Dessla 4)
Deutscher Herbst 2.0: Der Ermittler (Episode) Der Fall Harley (Kommandosache Liebe 5) Ofenfrisch Haus aus Kupfer Fallende Engel (Bündnis der Sieben)
Eisfeuer - G.E.N. Bloods 1 Gefährliche Hingabe - Kein Millionär für mich No heartbeat before coffee Crome - Warrior Lover Team Zero - Heißkaltes Geheimnis
Archibald in love: Frösche lügen nicht
Forever Nomad (Bullhead MC-Series) Lucian Die sieben Tode des Max Leif: Ein Hypochonder-Roman Loving Silver
Fucking Biker: Ein Liebesroman (Demon Riders MC 1) LONE RIDER Navy & Runa: Der Fire Devils MC Ein Hauch von Schicksal Sturmspur (D.O.C. - Agents 3) Das tickende Herz
Bruderschaft der Küste: Reiche Beute Reich heiraten! Oder: Wie ich mit 58 meine Hippie-Ideale über Bord warf The Start of Something Good Engelssohn: Wächter des Lichts 1 Hexentöchter

Joah, wie man unschwer erkennen kann, mag ich es gerne Genre-bunt gemischt! Auch wenn der Historical, Highlander im Speziellen, wohl immer zu meinen Lieblingen zählen werden. *seufzt kerkertief* Ich kann da echt nicht aus! Außerdem macht mir Nicci laufend die Zähne lang, mit diesbezüglichem Input! 😉 Wie dem auch sei, weiter im Text …

Darum lass ich meinen Blick sehr gerne über Neuerscheinungen schweifen, die aus der Feder deutschsprachiger Autoren stammen. Da ich immer wieder auf der Suche nach den Perlen unter den Felsbrocken bin, passiert es mir natürlich auch, dass ich eher einen gehörigen Brocken, denn einer Perle finde! *grinst* Dass kann mir mit Geschichten von Self-Publishern genauso passieren, wie mit Büchern aus Verlagen. Schließlich sind mein Lesergeschmack und die Schreibe eines Autoren nicht immer und überall konform! *g*

Trotzdem möchte ich hier eines hinzufügen: Wir befinden uns in einer Zeit, in der auch der schriftstellerisch nicht sonderlich begabter Mensch, selbst Bücher veröffentlichen kann, sofern er meint, er könne schreiben. Was nicht unbedingt und stets der Fall ist. Nichtsdestotrotz ärgert es mich – obwohl ich das weiß – wenn ich mal wieder über einen Felsbrocken gestolpert bin, welcher erkennen lässt, dass außer blühenden Fantasie, wohl nicht sehr viel mehr Begabung dahinter steckt. Wobei es toll ist, überhaupt über eine blühende Fantasie zu verfügen, keiner Frage. Aber manchmal reicht Fantasie eben nicht. Auch nicht, wenn ich mich als Leser noch so sehr bemühe.

Es ist noch lange nicht gegeben, dass, wenn man genügend Fantasie besitzt, auch die Begabung hat, sie auf schriftstellerische Art und Weise fest zu halten. Das sind – meines Erachtens zwei Paar Schuhe. Sich eine Geschichte auszudenken, und sie dann nieder zu schreiben, das erfordert Begabung. Begabung, mit Worten umzugehen. Begabung, Worte flüssig aufs Papier zu bringen, sie mit Herz, mit Sinn und Verstand aneinander zu Reihen. Worte zu einem stimmigen Ganzen zu verknüpfen, die mich, den Leser, letztendlich aus den Puschen katapultieren und hineinziehen, in das geschriebene Werk.Trenner-Ranke

Eine dieser Perlen, möchte ich Euch heute ans Herz legen. Ich habe Euch schon im März davon erzählt, dass es mir die „VampireWolfe“-Reihe von Jazzy Melone angetan hat. Mein lieber Scholli aber auch! Sie hat eine mitreißende Art zu schreiben, auch wenn mir im ersten Teil der Hauptprotagonist etwas zu „nachgiebig“ gestrickt war. Egal, die Geschichten haben sich super gelesen. Und je mehr ich davon las, desto mehr wollte ich davon! 😀 Meiner Meinung nach, braucht sich die Autorin mit ihrem Talent, welches sie zum Geschichten Schreiben hat, überhaupt nicht zu verstecken, im Gegenteil! Mir gefällt die Reihe total und ich freue mich diebisch, dass es voraussichtlich noch diesen Juli, den 5. Teil geben wird!

Vor allem finde ich es schön, dass sie – obwohl zwischen Vampiren und Werwölfen ein offener Konflikt herrscht – eben diese beiden Fraktionen inkl. Menschen, unter einem Dach leben lässt. Hier zeigt sich dann auf lesenswerte Art und Weise, was es heißt „Freundschaft“ zu schließen, sich aneinander zu reiben, zu streiten um dann letztendlich doch gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Ja, ich mag die Geschichten von Jazzy Melone! Doch hier nun für Euch, die Buchcover. Okay, sie sind etwas gewöhnungsbedürftig – aus mir spricht jetzt eindeutig der Grafiker, nicht der Leser – aber ich finde es sehr sehr positiv, dass die Gestaltungslinie beibehalten und durchgezogen wird.

VampireWolfe: Eine Prophezeiung VampireWolfe: Schwarze Vergangenheit VampireWolfe: Eiskalte Freundschaft VampireWolfe: Innere Stärke

Für mich persönlich ist es schrecklich, wenn innerhalb einer Reihe urplötzlich das Coverdesign geändert wird! Wahhhhh, ich kann das absolut nicht leiden. Und ich weiß beim besten Willen nicht, was z.B. Verlage dazu verleitet so etwas zu machen. Meines Erachten stoßen sie damit den Leser vor den Kopf. Denn, wenn ich schon eine Serie lese, hätte ich doch bitte gerne, dass die Bücher der Reihe, dann auch optisch zueinander passen und sich die Gestaltung nicht mittendrin ändert! Aber hey, bin ich Mose, wächst mir Gras aus der Tasche …? 😀

In diesem Sinne,
Ka