Blog Kas Tatsachenbericht

Die fast nackige Dose!

  • 7. Juli 2024

Geneigte Lesende,

es gibt da — sozusagen — in aller Stille, so etwas wie eine Abmachung, Übereinkunft oder wie auch immer man das zwischen Verlagen und Bloggern nennen möchte. Blogger können Klappentexte und Cover der Bücher die sie lesen, rezensieren bzw. über die sie im allgemeinen schreiben, für diese Zwecke verwenden. Nagelt mich hier nur nicht in Sachen Rechtsgültigkeit fest. Denn ich kann mich nur darauf beziehen, was ich in der Vergangenheit von Insidern wie z.B. Autoren gehört und stellenweise auch gelesen habe! Andererseits, warum sonst sollten manche Verlage jedem Besucher ihrer Homepages die Möglichkeit geben Cover von dort down zu loaden?

Aber eigentlich wären die Verlage – jedenfalls meiner Meinung nach – etwas … ähm … seltsam (?) würden sie das nicht gestatten. Schließlich bekommen sie dadurch kostenlose Werbung. Und ich als Blogger bin im Gegenzug verdammt froh, dass ich auf Cover und Klappentexte zurück greifen kann. Auch wenn ich das aus meiner persönlichen Sicht nicht als Werbung sehe; weil Bücher kaufen, Bücher lesen, über Bücher sprechen für mich nichts mit Werbung für einen Verlag, oder Autor zu tun hat (Auch wenn es gemeinhin als solche angesehen wird. Ist mir aber schnurz-piep-egal ob das gemeinhin so gesehen wird.), sondern mit MEINER Liebe zum Buch, meiner Liebe zum Lesen und allem drumherum. Einer Liebe, die ich mit meinen Lesern sehr sehr gerne teile.

Sein wir doch mal ehrlich! Wie langweilig und öde ist es, wenn ich bei einer Buchvorstellung, Rezension und dergleichen kein Cover abbilde? Darum möchte ich an dieser Stelle folgendes loswerden!

Das Auge ißt nicht nur mit, es liest auch mit!

Ich bin in der Vergangenheit dazu über gegangen einfach meinen e-Book-Reader zu fotografieren – mit dem Cover des Buches, welches ich gerade lese – wenn das Buch vom Autor selbstverlegt wurde. Also in die Rubrik „Self Publishing“ fällt. Denn mit Autoren die Self Publishing betreiben, gibt es so etwas wie eine stille Abmachung, Übereinkunft was die Verwendung von Cover und Klappentext nicht. Jedenfalls nicht das ich wüßte und ich bin nun doch schon ein paar Jährchen in Sachen Buch unterwegs. Aus diesem Grunde bin ich dazu übergegangen, dass ich Self Publisher anschreibe – um keine Urheberrechtsverletzung zu begehen – um nachzufragen, ob ich deren Cover und Klappentexte verwenden darf. Meistens bekomme ich das Okay. Aber leider kommt es auch vor:

  • dass ich keine Antwort auf meine Anfrage bekomme.
  • dass ich irgendwo im Spam lande. fb ist da ganz ganz gut darin.
  • dass ich auf Teufel komm raus nicht herausfinden kann, wie ich den Autor erreichen kann (Gibt es wirklich! Jedenfalls gebe ich nach einer gewissen Zeit auf. Schlicht, weil auch meine Zeit nicht auf den Bäumen wächst.)
  • dass ich schlicht und ergreifend keine Lust habe, mir die Genehmigung zu holen. (Vor allem wenn ein Buch grottig war.)

Genau aus diesen Gründen dachte ich mir, mach doch einfach mal eine nackige Dose! Die kann ich dann einsetzen, wenn einer dieser vier aufgezählten Punkte eintrifft. Und hier präsentiere ich Euch, die fast nackige Dose!

Die fast nackige Dose!

Wisst Ihr Bescheid, ne? Also nicht wundern, sollte Euch das fast nackte Döschen zukünftig unter die Augen kommen.

Ka

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