( Pressefoto: Mit freundlicher Genehmigung der Autorin )
Geneigte Leserinnen und Leser,
Jane Christo, die Schöpferin der Blanche-Trilogie ist endlich wieder bei uns! *freudestrahl*
Komm rein, komm rein, liebe Jane! Mach schnell die Türe wieder zu, damit der Duft nicht entfleuchen kann. Riechst Du´s? Ich habe eine neue Röstmischung und nenne sie „Beliar“ – was hältst Du davon? *Ka genüsslich die Augen schließt um im Espresso-Zimt Duft zu schwelgen*
Yummy! Riecht nach einem teuflisch heißen Mix aus rauer Bohne mit weichem Aroma ,-)
Ohja! Rau und weich zugleich *räusper* Vor lauter Aufregung habe ich glatt vergessen Dich zu begrüßen. Verzeih! Es freut mich sehr, dass Du nachdem ich „Blanche – Die Entscheidung“ gelesen habe, nochmals hier bei uns im AutorenSalon Platz nimmst. Gut siehst Du aus, kann es sein, dass Du im Urlaub warst? *breites grinsen*
Also ehrlich Ka, wie hast du das wieder erraten *zwinkerzwinker* Also schön, der Sonnenbrand stammt tatsächlich von einer Reise in den sonnigen Süden. Ich fand es angemessen nach Abschluss des dritten Blanche-Teils ein paar Wochen an der Costa Blanca zu verbringen. Womit ich allerdings nicht gerechnet habe ist, dass mir meine Heldin überall begegnet. Die haben nicht nur einen kompletten Küstenabschnitt nach ihr benannt, sondern auch Gebäude und Straßen. Echt gruselig.
Gruselig nennst Du das? Ich würde „purer Wahnsinn“ dazu sagen ^^. Du hast im letzten Gespräch gemeint, dass Du Dich während des Schreibens von Textpassagen getrennt hattest, die für Dich nicht mehr passend waren. Das Ende vom Lied war, das Dir Text abhanden gekommen war, den Du Dir nun zurück erobern musstest. Mal ehrlich, davon ist in „Die Entscheidung“ nichts zu spüren!
Ich kann dir gar nicht sagen wie froh ich bin, das zu hören. Es gab Tage da dachte ich, dass ich das Buch einstampfen kann. Das lag vor allem daran, dass sich die Helden weiterentwickelt haben, deswegen passten zahlreiche Szenen der ursprünglichen Konzeption nicht mehr. So musste ich mich von vielen Passagen trennen, darunter fielen fast alle Zoey-Auftritte plus die Konfrontation zwischen Beliar und Marcel. Denn mal ehrlich, Beliar ist Marcel haushoch überlegen, wie hätte das glaubwürdig aussehen können? Und einen Marcel mit Teufelspakt wollte ich nicht. Er ist ein Mensch aus Fleisch und Blut und hätte Beliar nichts entgegenzusetzen – das machte also keinen Sinn. Davon abgesehen wollte ich nicht von Blanche ablenken, sie war von Anfang an der Dreh- und Angelpunkt der Story. Zu viele Nebenhandlungen verwässern den Kern und so weiter und so fort.
Ich habe in diesem letzten Teil – nennen wir es Lieblingsseiten – in denen Beliar sich vor allem über Blanches Gefühle Gedanken macht. Diese Seiten laufen über voll Liebe und Verständnis ohne den leisesten Hauch von Kitsch. Frau! Du hast mich geplättet, ich war so zufrieden wie eine kleines Kätzchen, das gerade das erste Mal in seinem Leben Sahne genascht hat. *schnurrr
*grins* Die Kitsch-Kiste kam für Helden mit Beliars Kaliber nicht infrage, von daher war ich nie in Gefahr in die Schnulzen-Falle zu tappen. Da ist einerseits Blanche, eine Killerin, die ihre Gefühle per Knopfdruck abschaltet, und die plötzlich mit ihrer emotionalen Seite konfrontiert wird. Und dann Beliar, ein zynischer Dämon, vom Luxus der Ewigkeit gelangweilt, der sich Hals über Kopf verliebt. Beide Helden sind harte Nüsse, doch damit ihre Beziehung funktioniert müssen sie sich selbst überwinden, während sie sich gleichzeitig treu bleiben. Die Zwei haben vieles über das sie reflektieren müssen, da ist für Kitsch kein Platz.
Der Wandel, den Blanche durchmacht, ist Dir unglaublich glaubwürdig geglückt, darzustellen. Sie verliert sich nicht und das ist wunderbar. Wenn Du schreibst, konnte man im Abspann von „Blanche – Die Entscheidung“ lesen – spielt Musik eine große Rolle. Ja, Du nimmst sie sogar mit in Deine Geschichten. Wie kommt´s und gibt es auch einen Song, von dem Du sagst: Ja, der passt zu Blanche wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge?
Ach Ka, komm mal her, jetzt wird geknuddelt! Ich sag dir was: Es ist ein unfassbar schönes Gefühl zu wissen, dass ich Menschen mit meinen Geschichten berühren kann. Deswegen schlägt mein Autoren Herz sofort höher wenn ich so etwas höre. Und dann noch von dir, schließlich hast du ein heftiges Lesepensum. Danke .-)
*erröt* Für mich persönlich könnte es ja noch ewig weitergehen. *schnief* Was mich zu der Frage verleitet: Was hast Du schriftstellerisch gesehen in Zukunft für Projekte im Augen? Kannst Du uns schon etwas darüber berichten? *neugierig die Augen aufreiße*
*Ka das Wasser im Mund zusammen läuft* Mehr brauchst Du dazu auch nicht zu sagen *schluck*
Liebe Jane! Du hast es verstanden, mich mit Deiner Trilogie zu fesseln, zu berühren, zu begeistern und als glückliche Leserin zurück zu lassen. Deine Bücher waren für mich „Der Hit“. Und ich wünsche mir, dass sie für viele weitere Leserinnen und Leser ein Hit werden! Danke, Dass Du Dir wieder Zeit genommen hast mit mir zu plauschen. Ich weiß jede Trilogie hat nach dem dritten Band ein Ende, aber TROTZDEM *heul*