Blog Kas Tatsachenbericht

Zwischen den Jahren

  • 27. Dezember 2017

Geneigte Leserinnen und Leser!

Gerade ist die Zeit “Zwischen den Jahren”, auch Rauhnächte genannt, in denen sich allerlei gehörnte Wesen 😉 herumtreiben, die den Diesseitigen ans Leder bzw. an die Seele wollen. Jedenfalls erzählen das die Mythen, die in der Vergangenheit ordentlich rankten und Wurzeln schlugen. Zudem stellt man sich die Frage, welcher Tag eigentlich ist, was man mit dem restlich Jahr anfangen soll und wie das neue Jahr wohl werden wird?

Man spricht deshalb von “Rauhnächten”, da man sich dem keltischen Jahreskreis nach, in der JahresNacht befindet, also dem Winterhalbjahr. Dieses Winterhalbjahr war damals weit weit deutlicher von Kälte, Hunger und Krankheiten geprägt, als in unserer Zeit.

In Teilen Bayerns und Österreichs,
sind dieser Tage übrigens die Perchten unterwegs … :3

Nun ist auch die Zeit, in der man laut Überlieferung besser nicht arbeitet – also auch Finger weg vom Wäschewaschen, Bügeln, Putzen und so weiter – und wenn es doch sein muss, dann nur mit Muse und Bedacht. Schließlich will man sich nicht den Zorn der Jenseitigen zuziehen. Viel mehr sollten nun die Bindungen zur Familie, zu Freunden intensiviert und aufgefrischt werden, um gestärkt ins neue Jahr zu gehen.  Am 6. Januar ist der “Spuk” dann vorbei und die Jenseitigen überlassen das Diesseits wieder sich selbst. Was wir daraus machen, bleibt noch offen …

Ach ja, dem Aberglauben nach soll das, was man in den Rauhnächten träumt, im folgenden Jahr in Erfüllung gehen. Glückskekse sind also gänzlich überflüssig! Darum: Süße Träume und zieht Euch beim Schlafen anständig an. Ihr wisst schon: “Man weiß nie, wer im Traum zu Besuch kommt!” :3 Undenkbar, würde sich einem ein Nachtmahr auf die Brust setzen!

In diesem Sinne … ähm … rauhe Nächte.

Eure Ka