Blog Kas Tatsachenbericht

Von der „staden Zeit“, die das Stille verloren hat …

  • 13. Dezember 2019

Geneigte Leserinnen und Leser!

Eigentlich ist es hausgemacht. Nur ein Beispiel: Die Phase vor Weihnachten ist in der Schule stets eine Phase der Klausuren, Schulaufgaben, Referate, Extemporalien und was weiß ich nicht noch alles. Mittendrin natürlich ich, denn auch wenn meine Kinder schon „größer“ sind, heißt das nicht, dass ich nicht mehr Anteil an ihrem schulischen Leben nehme.

Man geht arbeiten, wirft den Haushalt, steht in der Küche um kulinarische Ergüsse zu erzeugen ( Was ich sehr gerne tut :D ) und ist vielleicht mal ein wenig kränklich, was einen gewisse Zeit ans Bett fesselt. Hat dann natürlich noch massenhaft Geburtstage, die in der Familie anstehen und andere Dinge, die erledigt werden müssen. Wenn man auch noch Weihnachtsgeschenke kaufen muss ( Habe ich alles Anfang November erledigt. *uff* ) wird man wahrscheinlich total am Rad drehen. ( Was ich momentan tue, kommt dem ziemlich nahe. )

Es stellt sich nur die Frage: Und, was ist mit der staden (stillen) Zeit, der vorweihnachtlichen Zeit? Was ist damit?
Keine Ahnung, kann ich da nur sagen. Bei mir ist die stade Zeit inzwischen seit ein paar Jahren nicht mehr wirklich zu Besuch gekommen. Derweilen würde ich so sehr auf sie warten. Doch sie lässt unser Haus aus und sucht sich anderweitig ein „passenderes“ (?) Wirkungsfeld. Ursache und Wirkung. Ursache und Wirkung. Kausalität. Ist es das tatsächlich? Wenn ja, dann allerdings eine fette Kausalkette! Hmmm, eine Kette ist jedoch nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Vielleicht bin ich das ja selbst? Das schwächste Glied der Kette, das irgendwann auf dem Weg vergessen hat zu sagen: „Ich HABE Zeit““, nicht, „Ich habe KEINE Zeit!“. Im Grunde liegt es in meiner Hand, wie gewogen mir die Zeit ist. Vielleicht ist es tatsächlich an der Zeit, die Zeit nicht mit aller Gewalt zu mir „beordern“ zu wollen, sondern sie mir selbst zu schenken.

Ja! Das sollte ich tun und darüber sinnieren, wie ich es schaffe, aus der Kette der Kausalität heraus zu brechen. In diesem Sinne, ein schönes drittes Adventswochenende und vergesst nicht einfach mal inne zu halten.

Ka