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	<title>Kritik &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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	<description>Lesen. Lachen. Leben.</description>
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	<title>Kritik &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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	<item>
		<title>Ich lese Dark Romance. Aber DAS ging zu weit.</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/ich-lese-dark-romance-aber-das-ging-zu-weit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 17:37:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Hektor]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Dark Romance darf düster sein – aber Grenzen überschreiten? Nein, danke. Dark Romance darf düster sein. Dark Romance darf auch mal toxisch sein. Aber wenn ein Buch die Grenzen des Konsenses wie ein Panzer überrollt, muss ich meine Wut einfach loswerden. Und genau das hat mir das Buch, das ich gerade gelesen habe, eingebrockt.&#8220; &#160; Kleine Warnung: Dieser Text ist nichts für zarte Gemüter. Er enthält explizite Wortwahl, harte Themen, romantisierte sexuelle Gewalt und eine klare Meinung. Lesen auf eigene Gefahr und mein Bücherdrache Hektor eröffnet gleich das Gespräch, nach meinem kleinen Vorwort. Ich habe ein Dark-Romance-Buch gelesen. Und ich sag’s euch ganz ehrlich: Ich war kurz davor, es aus dem Fenster zu werfen. Nicht, weil es düster war. Nicht, weil es toxisch war. Damit komme ich klar. Ich lese Dark Romance. Ich weiß, worauf ich mich einlasse. Aber das hier? Das war keine dunkle Fantasie mehr. Das war ein verdammter Übergriff, der sich als Romance verkleidet hat. Und genau in diesem Moment kommt Hektor ins Spiel. Denn wenn ich schon vor Wut aufploppe, braucht es jemanden, der meinen Irrsinn teilt – oder zumindest überlebt. Aber lest selbt &#8230; Ich beobachte Ka, wie sie zum dritten Mal den Raum durchquert, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Dark Romance darf düster sein – aber Grenzen überschreiten? Nein, danke.<br />
Dark Romance darf düster sein. Dark Romance darf auch mal toxisch sein.<br />
Aber wenn ein Buch die Grenzen des Konsenses wie ein Panzer überrollt, muss ich meine Wut einfach loswerden.<br />
Und genau das hat mir das Buch, das ich gerade gelesen habe, eingebrockt.&#8220;</strong></em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kleine Warnung: Dieser Text ist nichts für zarte Gemüter. Er enthält explizite Wortwahl, harte Themen, romantisierte sexuelle Gewalt und eine klare Meinung. Lesen auf eigene Gefahr und mein Bücherdrache Hektor eröffnet gleich das Gespräch, nach meinem kleinen Vorwort.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe ein Dark-Romance-Buch gelesen. Und ich sag’s euch ganz ehrlich: Ich war kurz davor, es aus dem Fenster zu werfen. Nicht, weil es düster war. Nicht, weil es toxisch war. Damit komme ich klar. Ich lese Dark Romance. Ich weiß, worauf ich mich einlasse.<br />
Aber das hier? Das war keine dunkle Fantasie mehr. Das war ein verdammter Übergriff, der sich als Romance verkleidet hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Und genau in diesem Moment kommt Hektor ins Spiel. Denn wenn ich schon vor Wut aufploppe, braucht es jemanden, der meinen Irrsinn teilt – oder zumindest überlebt. Aber lest selbt &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><img decoding="async" class="wp-image-50950 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Ich lese Dark Romance. Aber DAS ging zu weit." width="292" height="87" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ich beobachte Ka, wie sie zum dritten Mal den Raum durchquert, die Hände fuchtelnd, das Buch fast wie eine Waffe in der Hand. Ihre Wangen glühen, ihre Augen blitzen. Und obwohl ich mit einem uralten Kriegshammer schon gegen Dämonen und degenerierte Schwarzmagier gekämpft habe, bin ich mir in diesem Moment nicht sicher, ob ich sie unterbrechen sollte.</p>
<p style="text-align: justify;">„Und dann, Hektor, dann ritzt der Wichser seinen Namen in ihren Rücken! Mit einem Messer!“ Sie bleibt vor mir stehen, das Buch zittert. „Sag bitte, dass du das genauso krank findest wie ich!“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hebe langsam eine Braue. „Das war keine &#8230; konsensuale Szene, nehme ich an?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Konsensual?“ Sie schnaubt. „Das war definitiv keine konsensuale Szene, das war ein verdammter Überfall. Und das Schlimmste: Es wird nicht einmal klar verurteilt. Stattdessen gibt’s danach noch einen melancholischen Rückblick auf seine verletzte Seele! Ich hätte ihm gern seine verletzte Seele extrahiert. Mit einem stumpfen Löffel!“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich lehne mich zurück. „Du liest dieses&#8230; Zeug freiwillig, Kleines?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich lese Dark Romance, Hektor! Ich weiß, worauf ich mich einlasse! Ich bin nicht empfindlich, ich bin nicht naiv. Aber was ich nicht ertrage, ist die Verharmlosung von Gewalt unter dem Deckmäntelchen tragischer Leidenschaft. Wenn du sehen könntest, was der Typ da gemacht hat!“</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich kann es mir vorstellen. Messer. Zwang. Narben.“ Meine Stimme wird ruhig. Kalt. „Ka, in meiner Welt endet so etwas nicht mit einer Entschuldigung und einem trauernden Blick, sondern mit einem Schwert in der Hand.“</p>
<p style="text-align: justify;">Sie funkelt mich an. „Das ist exakt der Grund, warum ich mit dir darüber reden musste.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich nicke. „Weißt du, es ist eine Sache, düstere Geschichten zu erzählen. Und meine Lebenszeit währt schon so lange, dass ich die Schattenseiten von Leidenschaft kenne und die Macht von Büchern. Dominanz, Besessenheit, Schmerz, das kann in der Literatur, ja selbst in der Realität, eine gewisse Faszination haben. Wenn die Grenzen gewahrt bleiben. Wenn die Autorin oder der Autor sich bewusst ist, was da geschrieben wird. Aber das hier&#8230;“<br />
Ich tippe mit einem Finger auf Kas Buch. „Das ist keine Grenzüberschreitung mehr. Das ist ein Frontalangriff auf jede Form von Verantwortung. Und eine Beleidigung für jede Seele, die wirklich Gewalt erlebt hat.“</p>
<p style="text-align: justify;">Sie sinkt auf das Sofa neben mir. „Danke. Ich dachte schon, ich übertreibe.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich sehe sie ernst an. &#8222;Ka, du darfst emotional reagieren. Du darfst wütend sein. Du darfst das Buch über einem Vulkan abwerfen. Und wenn du willst, bringe ich dich hin. Ich kenne ein paar. Oder besser noch … ich verbrenne das Ding mit meinem Drachenfeuer.‘“</p>
<p style="text-align: justify;">Erschöpft, aber ehrlich schmunzelt sie. „Vielleicht reicht auch ein Blogbeitrag.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Absolut. Wenn du so herumläufst vor Zorn. Setz dich hin und schreib. Sonst platze ich noch mit dir.“</p>
<p style="text-align: center;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-53215" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2027/04/dark-romance-pruefstand.png" alt="Dark Romance Kritik Prüfstand " width="463" height="1003" /></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="813" data-end="1053">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="813" data-end="1053">Bevor jetzt jemand denkt, ich würde hier plötzlich mit erhobenem Moralzeigefinger durch die Gegend wedeln, möchte ich kurz etwas einwerfen. Diese Frage, wie man Gewalt in Romances wahrnimmt, beschäftigt mich nämlich nicht erst seit gestern. Vor zwei Jahren habe ich bereits einmal darüber geschrieben, weil ich beim Lesen einer Rezension plötzlich selbst ins Grübeln kam: Habe ich vielleicht einfach eine andere Wahrnehmung als andere Leser? Bin ich – weil ich so viel lese – vielleicht abgestumpfter geworden? Damals habe ich mir ganz ernsthaft die Frage gestellt, ob mir Dinge möglicherweise weniger auffallen oder weniger ausmachen als anderen.</p>
<p data-start="1463" data-end="1547">Wer das nachlesen möchte, kann das hier tun:<br data-start="1507" data-end="1510" />👉 <strong>KLICK</strong> <a href="https://meinetaeglichedosis.de/romantisierte-sexualisierte-gewalt/"><strong>Romantisierte, sexualisierte Gewalt?</strong></a></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1549" data-end="1948">Warum ich das erwähne? Weil genau diese Selbstfrage zeigt, dass ich mir der Problematik durchaus bewusst bin. Und genau deshalb hat mich die Szene aus dem Buch, über das ich hier gerade rede, so wütend gemacht. Denn wenn eine Szene eindeutig gegen den Willen einer Figur geschieht, wenn Gewalt nicht nur angedeutet, sondern brutal ausgeführt wird, hört es bei mir auf. Und manchmal frage ich mich wirklich, ob Bücher mich nicht irgendwann anschreien: „Ka, bitte, BITTE hör auf, dir das reinzuziehen!“ Aber gut, ich wollte es wissen. Und ich wurde so geschockt, dass mir fast die Worte fehlten. Ich werde auf alle Fälle KEINE REZENSION dazu schreiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber fangen wir von vorne an. Ich bin wirklich keine Leseratte, die bei jeder dunklen Szene sofort die Trigger-Karte zückt. Hierzu verweise ich gerne auf den oben verlinkten Artikel. Wirklich nicht, denn meist kann man bereits aus dem Klappentext das Nötige herausziehen, an welches Leser-Klientel das Buch gerichtet ist. Nicht immer, aber oft. Ich lese Dark Romance. Ich weiß also, was mich erwartet: düstere Themen, Machtspielchen, durchaus auch toxische Typen. Ich nehme das wissentlich in Kauf. Und um’s mal klar zu sagen: Ich bin nicht empfindlich, wenn ein Buch mal über die Grenzen des Gewöhnlichen hinausgeht. Aber vor dem Buch, das ich gelesen habe (das ABER bitte in Großbuchstaben) habe ich fast noch nie eine derart verharmlosende Darstellung sexualisierter Gewalt serviert bekommen, wie in diesem Werk.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Wenn Grenzen überschritten werden</strong></span><br />
Die Handlung: Held trifft Heldin in einem Club. One-Night-Stand. Soweit, so gut. Doch dann kommt dieser Kerl auf die großartige Idee, sich in einen Stalker der Kategorie „DELUXE“ zu verwandeln. Nicht diese romantisierte „Ich warte im Regen auf dich, mein Schatz“-Variante. Nein. Der Typ wird übergriffig, besitzergreifend, gruselig, während die Protagonistin echte Angst ihm gegenüber entwickelt und die Polizei alamiert. Spätestens in dem Moment, als er einen Nebenbuhler aus dem Spiel kickt und mit einem Messer (!!!) auf die Protagonistin losgeht und sie zum Sex zwingt, war mein Puls irgendwo bei 180 und nicht aus erotischer Verzückung, falls das irgendwer glauben sollte. Es brodelte gewaltig Wut in meinem imaginären Suppentopf.</p>
<p style="text-align: justify;">Sie wollte nicht. Punkt. Man merkt es in jeder einzelnen Zeile. Und dann ritzt dieser Vollarsch, sorry, ich bleibe bei dem Ausdruck, denn alles andere wäre noch zu nett, auch noch seinen Namen in ihren Rücken. Mit dem Messer. Nach dem nicht einvernehmlichen Sex stopft er seinen Schwanz (Jawoll, das Wort bleibt jetzt auch stehen! Und ich werde mir den Mund nicht mit Seife auswaschen, weil ich das Wort „gesagt“ habe!) zurück in die Hose, trollt sich und versinkt kurz darauf in Selbstmitleid und einer Flasche edlen Whiskys. Häh … welcher Wahnsinn geht da ab?</p>
<p style="text-align: justify;">Und jetzt haltet euch fest. Was tut sie? Sie denkt doch tatsächlich, es könnte wie eine Vergewaltigung ausgesehen haben. Aber es war ja keine, schließlich hätte sie sich mehr wehren können.  Also, jetzt mal ernsthaft: Der Typ hatte ein Messer in der Hand. Hat es benutzt. Hat sie gezwungen. Das war überdeutlich zu lesen. Und wir reden hier nicht von einer Grauzone im konsensuellen Kink-Bereich. Das war keine fantasievolle Dom/Sub-Szene mit Safe Word, das war einfach nur ein rohester Angriff. Der Kerl hat sich an ihrer Angst aufgegeilt. Und dieser Angriff wurde im Nachgang mit einer Prise Schuldgefühl von Seiten des Protagonisten garniert und als tragische, missverstandene Liebesszene verkauft. HALLO, geht`s noch? Ich kann gar nicht so viele Fragezeichen setzen, wie ich in diesem Moment im Kopf hatte.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Noch mal zum Mitschreiben</strong></span><br />
Ich lese Dark Romance. Ich lese toxisch. Ich lese Macht und Schmerz. Ich lese auch Szenen, bei denen man sich denkt: Uiuiui, das war jetzt aber drüber, wenn sie gut geschrieben und im Kontext nachvollziehbar sind und es deutlich rauskommt, dass beide genau das wollen, was sie da gerade treiben. Damit kann ich umgehen, wenn es der Autor bzw. die Autorin schafft, klar zu zeigen, dass auch die brutalsten oder scheinbar gewaltvollen Szenen innerhalb des Konsenses und im Einvernehmen der Beteiligten stattfinden. Aber das hier war einfach nur gefährlich, weil es die Grenze zwischen Gewalt und Erotik nicht nur verschwimmen lässt, sondern sie mit einem Panzer überrollt, ohne dass der Leser irgendeine Orientierung bekommt, und dann winkt, als wär’s ein Sonntagsausflug.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 12pt;">Warum Romantisierung von Gewalt gefährlich sein kann<br />
</span></strong>Ja, Dark Romances idealisieren durchaus besitzergreifendes, kontrollierendes und gefährliches Verhalten als „wahre Liebe“. Einerseits wirkt das auf uns Leser gefährlich, anrüchig, was auch immer – doch genau hier liegt aber auch das Problem: Dark Romance, die solche übergriffigen Mittel einsetzt, vermittelt leicht einen völlig falschen Eindruck davon, was Sex im Einvernehmen der Partner wirklich ist.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="627" data-end="911">Für einen leseerfahrenen Menschen wie mich besteht diese Gefahr praktisch nicht. Ich weiß, wo die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verlaufen, und kann solche Szenen richtig einordnen. Dennoch ist das nicht für alle Lesenden selbstverständlich. Genau hier könnte es kritisch werden.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="913" data-end="1415">Das könnte vor allem für jüngere Menschen problematisch sein, weil sie noch nicht genug Erfahrung oder Orientierung haben, um solche Szenen richtig einzuordnen. Sie könnten glauben, dass Kontrollzwänge, Gewalt oder Drohungen in einer Beziehung irgendwie „normal“ oder sogar romantisch sind und das ist gefährlich. Gerade in der Phase, in der sich eigene Vorstellungen von Liebe, Grenzen und Konsens erst formen, könnten solche Darstellungen die Kraft haben, die Wahrnehmung von echten, gesunden Beziehungen zu verzerren.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1417" data-end="1745"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Die große Frage: Verantwortung in der Fiktion</strong></span><br />
Was darf Fiktion? Wo darf sie Grenzen überschreiten und wo hört die Verantwortung auf? Denn egal, was man als Partner miteinander macht, es muss immer freiwillig und im gegenseitigen Einverständnis geschehen. Alles andere ist Gewalt. Punkt.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1417" data-end="1745">Doch zurück zum Buch: Mir wurde während des Lesens definitiv der Eindruck vermittelt, dass diese Szene nicht freiwillig und erotisch war. Und hey, ich habe schon genug Lesejahre auf dem Buckel, um das beurteilen zu können. Aber dann der Versuch, das im Nachhinein doch irgendwie zu rechtfertigen oder gar schönzureden? Die Tat an sich zu &#8222;romantisieren&#8220;? Sorry, da hört’s bei mir definitiv auf und wie gesagt, ich vertrage beim Lesen einiges.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1417" data-end="1745"><strong><span style="font-size: 12pt;">Fazit</span></strong><br />
Trotz all dieser Kritik werde ich weiterhin meine Nase in Dark Romances stecken. Ich weiß, dass es Fiktion ist. Mir ist bewusst, wann im Buch eine Grenze überschritten wird, und ich habe genug Leseerfahrung, um das Gelesene zu reflektieren.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="162" data-end="576"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Wenn Dark Romance funktioniert: Bücher, die mich überzeugt haben</strong></span><br />
Gute Dark Romance kann düster, intensiv und spannend sein – ohne dabei die Grenzen des Konsenses zu ignorieren. Sie spielt mit Macht, Leidenschaft und Abgründen, aber die Figuren handeln freiwillig, die Dynamiken sind nachvollziehbar und Gewalt wird nicht verharmlost. Genau diese Balance macht für mich den Unterschied zwischen einer packenden, dunklen Liebesgeschichte und einer problematischen Geschichte aus.<br />
Neugierig, wie Dark Romance funktionieren kann? Hier sind ein paar meiner Favoriten – schaut gern in die Rezensionen hinein und lasst euch inspirieren!</p>
<ul>
<li><span style="color: #800000;">👉 <a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/r-g-angel-ihr-skrupelloser-krieger/"><strong>R. G. Angel — Ihr skrupelloser Krieger</strong></a></span></li>
<li><span style="color: #800000;"><strong>👉 </strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/belle-aurora-unbedarft/"><strong>Belle Aurora — Unbedarft</strong></a></span></li>
<li><span style="color: #800000;"><strong>👉</strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/mia-kingsley-dynasty-of-crime/"><strong> Mia Kingsley — Dynasty of Crime</strong></a></span></li>
<li><span style="color: #800000;"><strong>👉 <a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/cora-reilly-durch-suende-erhebe-ich-mich/">Cora Reilly — Durch Sünde erhebe ich mich</a></strong></span></li>
<li><span style="color: #800000;"><strong>👉 </strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/charmaine-pauls-liebe-wie-gift/"><strong>Charmaine Pauls — Liebe wie Gift</strong></a></span></li>
<li><span style="color: #800000;"><strong>👉</strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/j-t-geissinger-ruthless-creatures-queens-monsters-1/"><strong>J. T. Geissinger — Ruthless Creatures, Queens &amp; Monsters 1</strong></a></span></li>
<li><span style="color: #800000;"><strong>👉<a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/neva-altaj-painted-scars-der-pakhan/"> Neva Altaj &#8211; Perfectly Imperfect-Serie</a></strong></span><br />
<span style="color: #800000;"><strong>z.B. Der Pakhan</strong></span></li>
<li><span style="color: #800000;"><strong>👉 <a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/gabrielle-sands-wenn-er-begehrt/">Gabrielle Sands — Fallen God-Reihe</a></strong></span><br />
<span style="color: #800000;"><strong>z.B. Wenn er begehrt</strong></span></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">So, ich musste das loswerden. Sonst wär ich geplatzt, mitsamt Hektor. <strong>LOL</strong> In diesem Sinne: Lasst euch nix einreden. Weder von fiktiven Psychos mit Messern, noch von Texten, die Gewalt unter einem Zuckerguss aus Selbstmitleid und „vielleicht war’s ja gar nicht so schlimm“-Rhetorik servieren. Ach ja: Bevor jemand denkt, ich würde Leser angreifen: Keine Sorge, das ist alles auf die fiktiven Figuren und die Handlung bezogen. Eure Leseleidenschaft ist unantastbar. <strong>WORD!</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Ich lese Dark Romance. Aber DAS ging zu weit." width="611" height="134" /></p>
<p style="text-align: center;">Bildquelle &#8222;Dark Romance auf dem Prüfstand&#8220;: Erstellt von Ka mit Hilfe einer KI.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Bridgerton&#8220; Staffel 4: Michael, Michaela? Netflix, was machst du nur!</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/bridgerton-staffel-4-michael-michaela-netflix-was-machst-du-nur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 08:37:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Historical]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Serie driftet immer weiter weg von Julia Quinns Buchvorlage, Nebenplots überrollen alles und Drama gibt’s im Überfluss. Wer will, kann sich mein würziges Urteil dazu jetzt durchlesen… P.S.: Lady Whistledown würde vermutlich lächeln, ihre Feder wetzen und flüstern: „Manche Herzen lieben nicht nur laut, manche Plotlinien auch queer und Netflix macht dabei die Regeln.“ Warnung vorweg: Wer keine kritischen Worte zur kreativen Neuausrichtung der Serie lesen möchte, beziehungsweise wie sehr Netflix sich von der Buchvorlage entfernt, der sollte jetzt gerne weiterblättern. Alle anderen, die sich ein bisschen pfeffrige Meinung gefallen lassen wollen, herzlich willkommen. Nehmt Platz, Tee steht wie immer bereit und natürlich auch etwas Stärkeres. *sich mit dem fächer luft zuwedelt* Und es wird *TROMMELWIRBEL* gespoilert! Warnung Ende. Ist so, geneigte Lesende, wir schreiben das Jahr 2026, und Netflix hat bewiesen, dass es ein Talent dafür hat, Buchlieblinge in… nun ja, etwas anderes zu verwandeln. Wer aufmerksam war, konnte es schon am Ende der dritten Staffel erahnen: Michael Stirling, Cousin von John Stirling, seines Zeichens Francescas Ehemann, sollte plötzlich zu Michaela werden. Ja, ihr habt richtig gelesen. Michaela. Damit ein queeres Liebespaar sein Happy End bekommt. Diese Änderung hat viele überrascht, auch mich. Und bevor hier jemand vorschnell [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;" data-start="290" data-end="611"><span style="color: #800000;"><em><strong>Die Serie driftet immer weiter weg von Julia Quinns Buchvorlage,<br />
Nebenplots überrollen alles und Drama gibt’s im Überfluss.<br />
Wer will, kann sich mein würziges Urteil dazu jetzt durchlesen…</strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>P.S.: Lady Whistledown würde vermutlich lächeln, ihre Feder wetzen und flüstern:<br />
„Manche Herzen lieben nicht nur laut, manche Plotlinien auch queer und Netflix macht dabei die Regeln.“</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="270" data-end="679"><strong>Warnung vorweg:<br />
Wer keine kritischen Worte zur kreativen Neuausrichtung der Serie lesen möchte, beziehungsweise wie sehr Netflix sich von der Buchvorlage entfernt, der sollte jetzt gerne weiterblättern. Alle anderen, die sich ein bisschen pfeffrige Meinung gefallen lassen wollen, herzlich willkommen. Nehmt Platz, Tee steht wie immer bereit und natürlich auch etwas Stärkeres. *sich mit dem fächer luft zuwedelt*<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="270" data-end="679"><strong>Und es wird *TROMMELWIRBEL* gespoilert! Warnung Ende.<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;" data-start="270" data-end="679"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="&quot;Bridgerton&quot; Staffel 4: Michael, Michaela? Netflix, was machst du nur!" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="681" data-end="708">Ist so, geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="681" data-end="708">wir schreiben das Jahr 2026, und Netflix hat bewiesen, dass es ein Talent dafür hat, Buchlieblinge in… nun ja, etwas <em>anderes</em> zu verwandeln. Wer aufmerksam war, konnte es schon am Ende der dritten Staffel erahnen: Michael Stirling, Cousin von John Stirling, seines Zeichens Francescas Ehemann, sollte plötzlich zu Michaela werden. Ja, ihr habt richtig gelesen. Michaela. Damit ein queeres Liebespaar sein Happy End bekommt. Diese Änderung hat viele überrascht, auch mich. Und bevor hier jemand vorschnell die Augenbraue hebt: Ich habe definitiv nichts gegen gleichgeschlechtliche Liebe, weit gefehlt. Was mich stört, ist die sehr grundlegende Abweichung von der Romanvorlage.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="681" data-end="708">Der Graben zwischen Julia Quinns fein gesponnener Buchwelt und dem, was Netflix „moderne Adaption“ nennt, wird immer größer. Und ja, ich habe damit meine Probleme. Nicht mit der gleichgeschlechtlichen Liebe, die kann, darf, soll jeder feiern! Absolut!<br />
Jedoch dient die Buchvorlage von der begabten Julia Quinn zunehmend nur noch als Ideenkiste. Gesellschaftliche Gepflogenheiten, historische Zwänge, die zarte Spannung der damaligen Zeit? Während Netflix neue Wege geht, sitzt mein leidenschaftliches Bücherherz kopfschüttelnd in der Ecke und flüstert: <em>Warum so weit weg von dem, was uns Leserinnen und Leser ursprünglich berührt hat?</em></p>
<p style="text-align: center;" data-start="681" data-end="708"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-52849" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/03/regency.png" alt="Regency Bridgerton Netflix" width="480" height="640" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/03/regency.png 480w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/03/regency-225x300.png 225w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="681" data-end="708"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Überfrachtet und überladen</strong></span><br />
Doch Netflix wäre nicht Netflix, wenn es dabei bliebe. Die vierten Staffel, auch die Teile 5 &#8211; 8 die ich gestern übrigens in einem durchgesuchtet habe, quillt über vor Nebenplots (Staffel 3 hatte es bereits vorgemacht). Da wird hier gestritten, ja auch die Königin, da wird da intrigiert (ich sage nur Sophies Stiefmonster), Sophies und Benedicts Story geht fast etwas unter, und ich sitze da und frage mich: Wo bleibt eigentlich das Herz der Serie? Es gibt <em>Drama, Baby, Drama</em>, ja. Aber von den Protagonisten, die bekanntlich die Hauptrolle spielen, bleibt weniger übrig. Und die langen Veröffentlichungspausen zwischen den Blöcken 1 &#8211; 4 und 5 &#8211; 8 tun ihr Übriges, um meine Geduld auf eine harte Probe zu stellen.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="681" data-end="708"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Francescas Geschichte – emotionaler Drehpunkt und Zukunftsausblick</strong></span><br />
Und dann Francesca. Oh Francesca. Sie heiratet John, er stirbt, und in der Buchvorlage gesteht Michael Stirling, Johns Cousin, ihr irgendwann, nachdem er 4 Jahre aus ihrer Nähe geflohen ist, seine Gefühle. In der Serie? Wurde aus Michael eine Michaela. Die Dynamik verschiebt sich dadurch komplet. Ich bin ehrlich: Ich bin skeptisch, wie Netflix die Subtilität von Michaels innerem Konflikt, die in der Buchvorlage präsent ist und die Tragik von Francescas Story bewahren will, während sie gleichzeitig alles mit dem Platzieren einer Michaela neuinterpretieren.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="681" data-end="708"><strong><span style="font-size: 12pt;">Fazit – Mein Bücherherz im Zwiespalt</span></strong><br />
So stehen wir also da, am Ende der vierten Staffel, zwischen Liebesgeschichten, Drama und Nebenplots. Netflix nutzt die Romane zunehmend als Inspirationsquelle statt als direkte Vorlage. Klar, das ist eine kreative Entscheidung, die man begrüßen kann oder kritisch sehen. Ich persönlich hätte mir in manchen Punkten wesentlich mehr Nähe zur Buchreihe gewünscht. Vermutlich geht es auch anderen Lesern der Buchreihe so.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2250" data-end="2529">Dennoch bleibt die Serie recht unterhaltsam, höchst opulent inszeniert (manchmal schon zu viel, ich sage nur in rosa explodierende Staffage) und emotional aufgeladen, stellenweise sogar überladen. Ob die kommenden Entwicklungen überzeugen, wird sich zeigen. Ich werde jedenfalls weiterzusehen; mit Neugier, aber auch mit einem wachsamen Blick. Und ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll, wenn in den zukünftigen Staffeln Michaela Francescas Herz erobern soll. Mir ist das alles einfach zu weit vom Buch entfernt. Eine Art <em>Mariannengraben t</em>ut sich auf zwischen dem geschriebenen Wort und der filmischen Umsetzung<em>.</em> *seufzt*<br />
Aber ich weiß: Ich werde es beobachten. Mit Skepsis, einem leisen Seufzer und der Hoffnung, dass die emotionale Tiefe von Francesca und ihrem Umfeld nicht komplett im Chaos versinkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Für alle, die den Einstieg verpasst haben: Hier ist mein erster Blogbeitrag zu Staffel 4, Teil 1–4 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/wenn-historie-auf-quote-trifft-meine-netflix-bridgerton-kritik/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8222;Wenn Historie auf Quote trifft: Meine Netflix „Bridgerton“-Kritik&#8220;.</strong></span></a> Und glaubt mir, man kann sich das Drama nicht oft genug geben.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3597" data-end="3777">Wir lesen uns,</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong data-start="213" data-end="222">P.S.: Lady Whistledown würde in feinster Manier vermutlich verkünden: „Geneigte Leserschaft, es scheint, dass selbst die wohlgeordnetsten Herzen nicht vor Überraschungen gefeit sind. Wer hätte gedacht, dass Michael Stirling zu Michaela avancieren könnte? Man darf gespannt sein, ob die Gesellschaft dies ebenso beklatscht wie sie darüber tuscheln wird.“</strong></p>
<p>Bildquelle: pixabay.com &#8211; KI generiert</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn Historie auf Quote trifft: Meine Netflix „Bridgerton“-Kritik Staffel 4</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/wenn-historie-auf-quote-trifft-meine-netflix-bridgerton-kritik-staffel-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 12:49:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Historical Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Historische Romanze trifft moderne Abweichung und stolpert. Kritik an der 4. Staffel von Netflix &#8222;Bridgerton&#8220;. Opfert für mich zunehmend erzählerische Logik zugunsten sichtbarer Erfüllung moderner Themen. Schöne Kostüme retten keine Geschichte, wenn das Setzen das Erzählen ersetzt. Ich schaue weiter. Ich meckere weiter. Mit Fächer. Mit Tee.&#8220; Kleine Warnung vorab:  Wer sich leicht darüber aufregt, wenn man historische Kontexte oder Abweichungen von der Buchvorlage kritisch beleuchtet, sollte an dieser Stelle lieber nicht weiterlesen. Alle anderen: Kommt rein, setzt euch, nehmt euch einen Tee. Oder etwas Stärkeres. Könnte leicht sein, dass ihr das braucht. *mit den wimpern klimpert* Geneigte Lesende oder wie Lady Whistledown es vermutlich formulieren würde: Geneigte Leserschaft! Lachen wir kurz gemeinsam und legen los. Wer mich kennt, weiß: Kritik heißt nicht Ablehnung, sondern Lust am genauen Hinschauen, schließlich wedle ich auch bei den Büchern, die ich lese und rezensiere, innerlich mit dem Fächer und schaue genau hin. LOL Meine Liebe zu „Bridgerton“ – ja, die gibt es Ich bin bekennender Netflix-„Bridgerton“-Fan. Eigentlich. Wirklich. Ich liebte bis jetzt die opulenten pastelligen Kostüme (auch wenn ich eher ein Freund von Schwarze und Rot bin *ggg*), die perfekten Bälle, den zuverlässig zur Saison explodierenden Blauregen an der Residenz der Bridgertons. Und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Historische Romanze trifft moderne Abweichung und stolpert.<br />
Kritik an der 4. Staffel von Netflix &#8222;Bridgerton&#8220;.</strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Opfert für mich zunehmend erzählerische Logik zugunsten sichtbarer Erfüllung moderner Themen.</strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Schöne Kostüme retten keine Geschichte, wenn das Setzen das Erzählen ersetzt.</strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Ich schaue weiter. Ich meckere weiter. Mit Fächer. Mit Tee.&#8220;</strong> </em></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 18pt;"><strong>Kleine Warnung vorab: </strong></span><br />
<strong>Wer sich leicht darüber aufregt, wenn man historische Kontexte oder Abweichungen von der Buchvorlage kritisch beleuchtet, sollte an dieser Stelle lieber nicht weiterlesen. Alle anderen: Kommt rein, setzt euch, nehmt euch einen Tee. Oder etwas Stärkeres. Könnte leicht sein, dass ihr das braucht. *mit den wimpern klimpert*<br />
</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8248 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Wenn Historie auf Quote trifft: Meine Netflix „Bridgerton“-Kritik Staffel 4" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende oder wie Lady Whistledown es vermutlich formulieren würde: Geneigte Leserschaft! Lachen wir kurz gemeinsam und legen los.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer mich kennt, weiß: Kritik heißt nicht Ablehnung, sondern Lust am genauen Hinschauen, schließlich wedle ich auch bei den Büchern, die ich lese und rezensiere, innerlich mit dem Fächer und schaue genau hin.<strong> LOL</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Meine Liebe zu „Bridgerton“ – ja, die gibt es</strong></span><br />
Ich bin bekennender Netflix-<em>„Bridgerton“-</em>Fan. Eigentlich. Wirklich.<br />
Ich liebte bis jetzt die opulenten pastelligen Kostüme (auch wenn ich eher ein Freund von Schwarze und Rot bin <strong>*ggg*</strong>), die perfekten Bälle, den zuverlässig zur Saison explodierenden Blauregen an der Residenz der Bridgertons. Und ja: Ich habe selbstverständlich alle Bücher gelesen. Mehrfach. Mit Seufzen. Mit innerem Fächerklappen.</p>
<p style="text-align: justify;">Julia Quinns <em>&#8222;Die Bridgertons&#8220;</em>-Reihe lebt von Figuren, die organisch in ihrer Zeit verankert sind. Von gesellschaftlichen Regeln, Zwängen und Erwartungen, die den Rahmen für Romantik, Konflikte und Sehnsüchte bilden. Genau das macht mitunter den Reiz historischer Romances aus. Genau hier beginnt mein Problem mit der Netflix-Adaption.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Wenn Setzen Erzählen ersetzt</strong></span><br />
Je weiter die Serie fortschreitet, desto stärker habe ich das Gefühl, dass sie sich von den Büchern immer mehr weg entfernt und historische Atmosphäre und innere Logik zunehmend der Erfüllung moderner Themen untergeordnet werden. Nicht als erzählerische Entwicklung, nicht als gewachsene Neuinterpretation, sondern als bewusste Setzung. Die Geschichte wirkt stellenweise nicht mehr erzählt, sondern belegt.<br />
Nicht entwickelt, sondern abgehakt. Super. Wieder eine Quote erfüllt.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich ist mir klar, dass Serien heute unter anderen Erwartungen entstehen als Bücher. Ebenso klar war von Anfang an. bereits beim Casting der ersten Staffel, dass <em>&#8222;Bridgerton&#8220;</em> bewusst auf eine vielfältige, internationale Besetzung setzt. Das wurde offen kommuniziert, und ich fand (und finde) das persönlich sehr schön, spannend und total erfrischend. Vielfalt an sich ist für mich kein Problem. Im Gegenteil. Sie war von Beginn an sichtbar, nachvollziehbar und als kreative Entscheidung klar erkennbar. Genau deshalb habe ich sie nie infrage gestellt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Der spürbare Bruch</strong></span><br />
Der Punkt ist ein anderer. Manche historischen Stoffe wirken so, als würden bestimmte Diversitätsentscheidungen nur gesetzt, statt organisch in Handlung, Zeit und Welt eingebettet zu sein. Ganz anders als die von Anfang an klar durchdachte, vielfältige internationale Besetzung, die hervorragend in die Serie integriert ist. Dadurch entsteht ein Bruch. Und dieser Bruch ist spürbar.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-52242" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/02/blauregen.png" alt="Wenn Historie auf Quote trifft: Meine Netflix „Bridgerton“-Kritik Staffel 4" width="480" height="507" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/02/blauregen.png 480w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/02/blauregen-284x300.png 284w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte das nochmals ganz deutlich sagen: Was mich stört, ist nicht die Existenz moderner Themen, sondern die Art, wie sie in eine historische Kulisse gestellt werden. Ohne Vorbereitung. Ohne Kontext. Ohne Rücksicht auf das Zeitkolorit. Die Historie dient dann nicht mehr als tragendes Fundament, sondern nur noch als dekorative Kulisse für aktuelle Anforderungen.<br />
Eine gute Geschichte kann fast alles erzählen, wenn sie sich die Mühe macht, es zu erklären. Manchmal genügen dazu nur ein paar Sätze. Aber wenn Quotenerfüllung sichtbar wird, wenn sie nicht aus der Handlung heraus wächst, sondern von außen aufgesetzt wirkt, wenn ich sie als Betrachter als Bruch erkenne, leidet die innere Glaubwürdigkeit der Welt.</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade bei historischen Romances ist das für mich ein empfindlicher Punkt. Dieses Genre lebt davon, dass Gefühle, Konflikte und Figuren innerhalb klarer gesellschaftlicher Grenzen entstehen. Werden diese Grenzen beliebig verschoben oder ignoriert, verliert die Geschichte genau das, was sie ursprünglich besonders gemacht hat und das Zeitkolorit der Regency-Ära bekommt sichtbar Risse.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Serie und Buch – vielleicht getrennte Wege?</strong></span><br />
Vielleicht wäre es für mich nun tatsächlich an der Zeit, die TV-Serie <em>&#8222;Bridgerton&#8220;</em> komplett losgelöst von den Büchern zu betrachten. Als modernes Märchen mit hübschen Kleidern, perfekten Kulissen und viel Glanz, viel Glitzer, ähnlich wie zum Beispiel die Serie <em>„The Great“</em>, in der es um Katharina die Große geht. Da ziehe ich auch keine Parallelen zur wahren, historischen Zeit, weil das Ganze bereits im Vorspann mit einem Augenzwinkern und als satirische Dramedy beginnt. Und das fehlt mir bei „<em>Bridgerton&#8220;</em>. Dann würde ich vermutlich weniger meckern. Aber als Leserin der Vorlage fällt mir dieses Abschalten schwer.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 12pt;"><strong>Ich meckere – also liebe ich</strong></span><br />
Trotz allem: Ich werde <em>&#8222;Bridgerton&#8220;</em> natürlich weiter schauen – die Kostüme sind zu schön, der Blauregen zu fotogen <strong>*höhöhö*,</strong> und ich kann einfach nicht anders, als mich heimlich in die Bälle zu träumen.</p>
<p style="text-align: justify;">Also ja, ich kritisiere, meckere und rolle mit den Augen. Aber ich tue das nicht aus Ablehnung, sondern aus Liebe zum Genre. Und aus dem Wunsch heraus, dass erzählerische Logik und historische Atmosphäre nicht dauerhaft zugunsten reiner Erfüllung moderner Themen geopfert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Manchmal muss man eben ein bisschen grummeln, um den Nachmittagstee richtig genießen zu können, ne? Eloise kann da sicher ein Wörtchen mitreden, die wird ja neuerdings von Penelope und ihrer Schwester Francesca regelrecht ignoriert … <strong>*zwinkernd den fächer schwingt*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Und falls ihr jetzt, ganz unschuldig natürlich, <strong>*höhöhö*</strong> hier gelandet seid, weil euch Staffel 4 gerade ein kleines bisschen… sagen wir… beschäftigt:  Ich habe mich nicht nur an dieser Stelle mit den Bridgertons ausgelassen.<br />
Tatsächlich sammle ich meine liebevoll-bissigen Gedanken zur gesamten Serie – Staffel für Staffel, mit Fächer, Tee und gelegentlichem Augenrollen – an einem Ort.  Dort könnt ihr euch nach Herzenslust durch meine bisherigen Kritiken klicken, vergleichen, mit mir seufzen oder innerlich zustimmend nicken.<br />
👉 Wenn ihr also wissen wollt, wo die Serie für mich noch glänzte, wo sie ins Stolpern kam und wann mein Bücherherz besonders laut protestiert hat:  Dann spaziert doch einmal in mein kleines Bridgerton-SerienAtelier hinüber. Ich habe dort wirklich nichts ausgelassen.<br />
Ich verspreche: Es wird nicht weniger dramatisch. Nur… umfassender. <strong>*hihi*</strong> <a href="https://meinetaeglichedosis.de/bridgerton-julia-quinns-buchreihe-vs-serie-meine-kritik-zur-netflix-adaption/"><span style="color: #800000;"><strong>*KLICK hier entlang zu meinem gesamten Bridgerton-Wahnsinn*</strong></span></a></p>
<p>Und außerdem! Bei der filmischen Umsetzung der <em>&#8222;Black Dagger&#8220;</em> von J.R. Ward scheint das ja auch zu funktionieren! <a href="https://meinetaeglichedosis.de/black-dagger-passionflix-ich-habs-wirklich-getan-und-nicht-bereut/"><span style="color: #800000;"><strong>*KLICK zu Black Dagger &amp; Passionflix &#8211; Ich hab&#8217;s wirklich getan (und nicht bereut)!* </strong></span></a>Die erste Staffel ist erkennbar nahe am Buch. Wunderbar kann ich da nur sagen!</p>
<p>Blauregnerische Grüße sende die</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>PS – ganz im Sinne Lady Whistledowns:</strong></em><br />
<em><strong>Geneigte Leserschaft!</strong></em><br />
<em><strong>Diese Zeilen richten sich nicht gegen Vielfalt, sondern gegen das Erzählprinzip „Setzen statt Erzählen“. Sichtbare Entscheidungen ersetzen keine erzählerische Logik und historische Kulissen sind mehr als bloße Tapete. Und ja: Ich bin gespannt, wie es im Februar mit der vierten Staffel weitergeht.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Wenn Historie auf Quote trifft: Meine Netflix „Bridgerton“-Kritik Staffel 4" width="283" height="76" /></p>
<p>Bildquelle Blauregen: Pixabay.com von Lony59</p>
<div class="title--VXYk9"></div>
<div class="licenseDisclaimer--haDpf"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fünf Sterne für Hoffnung oder warum das keine Rezension ist</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/fuenf-sterne-fuer-hoffnung-oder-warum-das-keine-rezension-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2026 19:12:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine gut geschriebene Rezension über ein Buch, das nicht gelesen wurde. Bewertet werden Erwartungen, Hoffnungen und Fantasien – nicht der Text. Warum das niemandem hilft (außer vielleicht dem SUB). Geneigte Lesende! Ich bin gerade auf Neubuchsuche. Also Seite meines „Buchdealers“ aufrufen, Rezensionen durchscrollen, hoffen, dass irgendwo ein ehrlicher Mensch sitzt, der mir sagt, ob sich dieses Buch lohnt oder ob es nur heißer Klappentext mit lauwarmem Inhalt ist. Und dann stolpere ich über diese Rezension. Und das eigentlich Deprimierende daran?  Sie war gut geschrieben. Verständlich. Keine Rechtschreibkatastrophe, kein wirres Gefasel. Jemand, der offensichtlich weiß, wie man einen Text formuliert. Und genau das macht das Ganze so frustrierend, denn ich dachte kurz: Ah, endlich eine Rezension, die mir hilft. Bis ich weiter las. Denn der Rezensent hat das Buch nicht fertig gelesen. Er hat reingelesen. Ein bisschen. Und dann schreibt er ausführlich darüber, was er erwartet, wie er sich den Protagonisten vorstellt, wie er hofft, dass die Heldin sich entwickeln wird und dass er davon ausgeht, dass dieses Buch genau das liefern wird, was er sich wünscht. Und vergibt fünf Sterne. Äh.  Geht’s noch? Ich kann kein Buch bewerten, das ich nicht gelesen habe. Punkt. Und nein, reingelesen ist nicht gelesen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #993300;"><strong><em>Eine gut geschriebene Rezension über ein Buch, das nicht gelesen wurde.</em></strong></span><br />
<span style="color: #993300;"><strong><em>Bewertet werden Erwartungen, Hoffnungen und Fantasien – nicht der Text.</em></strong></span><br />
<span style="color: #993300;"><strong><em>Warum das niemandem hilft (außer vielleicht dem SUB).</em></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin gerade auf Neubuchsuche. Also Seite meines <em>„Buchdealers“</em> aufrufen, Rezensionen durchscrollen, hoffen, dass irgendwo ein ehrlicher Mensch sitzt, der mir sagt, ob sich dieses Buch lohnt oder ob es nur heißer Klappentext mit lauwarmem Inhalt ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann stolpere ich über diese Rezension.<br />
Und das eigentlich Deprimierende daran?  Sie war gut geschrieben.<br />
Verständlich. Keine Rechtschreibkatastrophe, kein wirres Gefasel. Jemand, der offensichtlich weiß, wie man einen Text formuliert. Und genau das macht das Ganze so frustrierend, denn ich dachte kurz: Ah, endlich eine Rezension, die mir hilft.<br />
Bis ich weiter las.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn der Rezensent hat das Buch nicht fertig gelesen. Er hat reingelesen. Ein bisschen. Und dann schreibt er ausführlich darüber, was er erwartet, wie er sich den Protagonisten vorstellt, wie er hofft, dass die Heldin sich entwickeln wird und dass er davon ausgeht, dass dieses Buch genau das liefern wird, was er sich wünscht.<br />
Und vergibt fünf Sterne.<br />
Äh.  Geht’s noch?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich kann kein Buch bewerten, das ich nicht gelesen habe. Punkt.<br />
Und nein, reingelesen ist nicht gelesen. Das ist Anfassen im Buchladen. Das ist „Ich habe mal kurz drin geblättert und fand die Schrift angenehm“.<br />
Wenn ich ein Buch abbreche, dann kann ich &#8211; wenn mir danach ist &#8211; darüber schreiben. Ehrlich. Dann sage ich: abgebrochen, weil kacke, weil langweilig, weil ich beim Lesen innerlich eingeschlafen bin. Aber ich vergebe doch keine Höchstwertung, nur weil ich Hoffnungen in dieses Buch projiziere.<br />
Das ist keine Rezension, das ist eine gut formulierte Fantasie.<br />
Das ist, als würde man einen Film bewerten, nachdem man nur den Trailer gesehen hat, und dann begeistert schreien: „Meisterwerk! Fünf Sterne!“</p>
<p style="text-align: justify;">Rezensionen sollen Lesern, Autoren, Menschen, die wirklich wissen wollen, worauf sie sich einlassen, helfen. Und nicht bewerten, was vielleicht passiert, wenn der Plot sich gnädig zeigt und die Figuren bitte exakt so handeln, wie man es gern hätte.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #339966;"><strong>Ich will wissen:</strong></span><br />
• Wie ist der Schreibstil wirklich?<br />
• Trägt die Geschichte über mehr als ein paar Kapitel?<br />
• Sind die Figuren mehr als hübsche Platzhalter?<br />
• Hat das Buch geliefert – oder nicht?</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Nicht:</span></strong></span><br />
• „Ich hoffe, dass…“<br />
• „Ich erwarte, dass…“<br />
• „Ich gehe davon aus, dass…“</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Erwartungen bewertet werden dürften, müsste ich meinem SUB jeden Monat fünf Sterne geben. Der sieht nämlich immer verdammt vielversprechend aus. Kein Wunder, bei der Höhe. Ja, ja. SUBsi-Lou, lach nur! Wer mehr über SUBsi-Lou wissen will, klickt hier zu <a href="https://meinetaeglichedosis.de/sub-eine-mythische-entitaet/"><strong><span style="color: #800000;">[SUB — eine mythische Entität?]</span> </strong></a>oder hier<strong><span style="color: #800000;"> [<a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/wenn-drachen-bruellen-und-buecher-schweigen/">*Wenn Drachen brüllen und Bücher schweigen]</a></span><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Diese Rezension hätte gut sein können. Sie hatte alle Voraussetzungen. Nur leider wurde kein Buch rezensiert, sondern eine Erwartungshaltung offeriert. Schade.</p>
<p style="text-align: justify;">Und nein, bevor das jetzt falsch rüberkommt:<br />
Ich habe die Weisheit des Rezensionsschreibens ganz sicher NICHT mit dem Löffel gefressen und auch Dinge falsch gemacht. Ich habe zu viel verraten. Ich habe Spoiler eingebaut, bei denen ich heute selbst die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde. Nicht umsonst entstand der Name &#8222;Spoilerqueen&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber genau daraus lernt man.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich weiß heute zumindest, was in eine Rezension gehört – und was nicht. Ich weiß, wo die Grenze zwischen Information und Spoiler verläuft. Und ich weiß, dass eine Rezension auf dem basieren sollte, was ein Buch tatsächlich liefert, nicht auf dem, was ich mir erhoffe, dass es vielleicht irgendwann sein könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch ein kleiner Hinweis am Rande: Leser, die hauptsächlich strukturierte, faktenbasierte Rezensionen suchen, könnten meinen sehr persönlichen Stil als „weniger neutral“ empfinden. Aber mal ehrlich – ich kann keine Rezension „neutral“ schreiben. Bücher wecken Emotionen, jedenfalls die Bücher, die ich lese. *höhöhö* Würde ich ein Fachbuch rezensieren, sähe das <em>vielleicht</em> anders aus. Ha!</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne,</p>
<p style="text-align: justify;">Ka</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rezensionsmangel im Bücherwald</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/rezensionsmangel-im-buecherwald/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2026 17:08:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://happy-end-buecher.de/?p=34575</guid>

					<description><![CDATA[Rezensionen sind mehr als Lob oder Kritik – sie halten die Leselandschaft bunt und lebendig. Wer Bücher liest und seine Meinung teilt, schenkt Autoren Applaus und Inspiration für neue Werke. Geneigte Lesende, unlängst wurde ich Zeuge einer Rezension, die eigentlich keine Rezension ist. Doch was hat eine Rezension, die keine Rezension ist, unter der „Rubrik“ Rezension zu suchen? Warum wendet sich der Leser, dem ein bestelltes eBook offensichtlich nicht geliefert wurde, per Mail am Verkäufer und übt so direkte Kritik aus? Warum wird stattdessen eine Rezension zum Buch geschrieben, das man nie gelesen hat, da man es ja offensichtlich nie bekommen hat, mit dem ungefähren Wortlaut:  „Ich habe mir vor einiger Zeit ein eBook bestellt. Bis zum heutigen Tag ist das Buch nicht auf meinem eBook-Reader eingetroffen.“ Irgendwie ist in Sachen Buchbesprechungen, sprich Rezensionen, sowieso der Wurm drin! Die „Rezensionsmoral“ – ich nenne das Phänomen jetzt einfach mal so – geht langsam den Bach runter. Ich weiß, ich weiß. Darüber habe ich mir in der Vergangenheit nicht nur einmal den Mund fusselig geredet – ähm, geschrieben – aber es ist doch wahr! *stampft mit dem Fuß auf* Da ich persönlich gerne Rezensionen und Meinungen über Bücher lese, frustriert mich das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>Rezensionen sind mehr als Lob oder Kritik – sie halten die Leselandschaft bunt und lebendig.<br />
Wer Bücher liest und seine Meinung teilt,<br />
schenkt Autoren Applaus und Inspiration für neue Werke.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">unlängst wurde ich <em>Zeuge</em> einer Rezension, die eigentlich keine Rezension ist. Doch was hat eine Rezension, die keine Rezension ist, unter der „Rubrik“ Rezension zu suchen? Warum wendet sich der Leser, dem ein bestelltes eBook offensichtlich nicht geliefert wurde, per Mail am Verkäufer und übt so direkte Kritik aus? Warum wird stattdessen eine Rezension zum Buch geschrieben, das man nie gelesen hat, da man es ja offensichtlich nie bekommen hat, mit dem ungefähren Wortlaut:  „Ich habe mir vor einiger Zeit ein eBook bestellt. Bis zum heutigen Tag ist das Buch nicht auf meinem eBook-Reader eingetroffen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwie ist in Sachen Buchbesprechungen, sprich Rezensionen, sowieso der Wurm drin! Die „Rezensionsmoral“ – ich nenne das Phänomen jetzt einfach mal so – geht langsam den Bach runter. Ich weiß, ich weiß. Darüber habe ich mir in der Vergangenheit nicht nur einmal den Mund fusselig geredet – ähm, geschrieben – aber es ist doch wahr! <strong>*stampft mit dem Fuß auf*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Da ich persönlich gerne Rezensionen und Meinungen über Bücher lese, frustriert mich das Schwinden selbiger auch sehr. Und wenn ich dann anstatt einer Rezension, die sich – wie es sich normalerweise gehört – auf den Inhalt eines Buches bezieht, zur Kritik am eBook-Versender verkommt, stellen sich mir dezent die Nackenhaare auf! Das ist dasselbe, als würde ich eine Buchrezension schreiben, in der zum Beispiel stünde:  „Das Buch kam heil bei mir an, da die Verpackung einfach erstklassig war!“ Oder in der negativen Form:  „So ein zerfleddertes Päckchen, kann sich die Versandabteilung in die Haare schmieren! Mit mir NICHT …!“</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-51817" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/01/rezensionsbaum.png" alt="Rezensionsmangel im Bücherwald" width="562" height="1171" /></p>
<p style="text-align: justify;">Hach ja … wenn ich um eiiiiinige Jährchen in der Zeit zurückgehe, konnte ich durch einen schönen, satten Wald voller Rezensionsbäume laufen. Man pflückte sich dort eine Portion Input, nahm sich an jenem ein Häppchen Spoiler, am anderen ein Häufchen Humor und dem übernächsten Rezensionsbaum eine scharfe Prise Kritik mit. Und nun, nun wird es immer schwieriger für Leute wie mich, die gerne Buchbesprechungen lesen – und natürlich auch für die Autoren selbst. Wir verhungern allmählich in einem Wald, in dem keine Rezensionsbäume mehr wachsen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Zusammenhang mit dieser Situation fällt mir ein Zitat von Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki ein:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"> „Man kann einen Garten nicht düngen, indem man durch den Zaun furzt.“</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">(Marcel Reich-Ranicki, *2. Juni 1920 – †18. September 2013, deutsch-polnischer Publizist und Autor; Zitat aus öffentlichen Auftritten, genaue Quelle unbekannt)</p>
<p style="text-align: justify;">Ergo: Lest Bücher, schreibt Rezensionen (der Dünger für Autoren und neue Bücher) und animiert somit Autoren, weitere Werke zu schreiben. Ich möchte auch in Zukunft eine kunterbunte Leselandschaft vorfinden! Es muss frustrierend für Menschen der schreibenden Zunft sein, keine Rückmeldung zu getaner Arbeit zu bekommen. Rezensionen sind der Applaus (okay, okay, manchmal auch Buh-Pfiffe ^^ ), den wir Leser dem Autor schenken.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne</p>
<p><em>Ka</em></p>
<p>Bildquelle: Rezensionsbaum erstellt mit Hilfe einer KI.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dark, dominant – aber ohne Gefühle? Mein Problem mit Emotionslegasthenikern</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/dark-dominant-aber-ohne-gefuehle-mein-problem-mit-emotionslegasthenikern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 14:01:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Romance]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe mich mal &#8222;kritisch&#8220; an einen bestimmten Typ männlicher Protagonisten gewagt – animalisch, dominant, so richtig Dark. Und ja … manchmal treiben sie mich auf die Palme. DEFINITIV! &#160; Geneigte Lesende! Es gibt da einen bestimmten Typ männlicher Protagonisten, der mich … hmmm, wie soll ich sagen … regelmäßig die Palme hochjagt. Ja, ich gestehe: Ich mag Kerle in Geschichten durchaus auch mal strotzend animalisch. Mächtig Alpha-Männchen-mäßig! :3 Diese Sorte, die knallhart rüberkommt und für ihre Lieben alles tun würde, weil sie so tief lieben. ABER: Wenn mir das Wort animalisch als Attribut für jede Bewegung, jedes Geräusch, jedes Knurren, jeden Blick und natürlich auch für jede erotische Szene in Dauerschleife vor den Latz geknallt wird, geht mir irgendwann der Hut hoch. Animalischer Gang. Animalisches Knurren. Animalisches Lippenverziehen. Animalisches Blicken. Animalisch. Animalisch. Animalisch … Warum kommen Geschichten, in denen der Held sich so dermaßen animalisch aufführt, die weibliche Hauptfigur erschreckend unterdrückt und schlecht behandelt (vor allem im Schlafzimmer), eigentlich so gut an? Ja, ich weiß, Lesegeschmäcker sind verschieden und jeder darf mögen, was er möchte. Aber nur weil andere jubeln, muss ich das nicht auch tun. 😉 Ich habe schlicht ein Problem mit Protagonisten, die ihre Partnerinnen mies behandeln [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><strong>Ich habe mich mal &#8222;kritisch&#8220; an einen bestimmten Typ<br />
männlicher Protagonisten gewagt – animalisch, dominant, so richtig Dark.</strong></em><br />
<em><strong>Und ja … manchmal treiben sie mich auf die Palme. DEFINITIV!</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt da einen bestimmten Typ männlicher Protagonisten, der mich … hmmm, wie soll ich sagen … regelmäßig die Palme hochjagt. Ja, ich gestehe: Ich mag Kerle in Geschichten durchaus auch mal strotzend animalisch. Mächtig Alpha-Männchen-mäßig! :3 Diese Sorte, die knallhart rüberkommt und für ihre Lieben alles tun würde, weil sie so tief lieben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>ABER:</strong> Wenn mir das Wort animalisch als Attribut für jede Bewegung, jedes Geräusch, jedes Knurren, jeden Blick und natürlich auch für jede erotische Szene in Dauerschleife vor den Latz geknallt wird, geht mir irgendwann der Hut hoch. Animalischer Gang. Animalisches Knurren. Animalisches Lippenverziehen. Animalisches Blicken. Animalisch. Animalisch. Animalisch …</p>
<p style="text-align: justify;">Warum kommen Geschichten, in denen der Held sich so dermaßen animalisch aufführt, die weibliche Hauptfigur erschreckend unterdrückt und schlecht behandelt (vor allem im Schlafzimmer), eigentlich so gut an?<br />
Ja, ich weiß, Lesegeschmäcker sind verschieden und jeder darf mögen, was er möchte. Aber nur weil andere jubeln, muss ich das nicht auch tun. 😉 Ich habe schlicht ein Problem mit Protagonisten, die ihre Partnerinnen mies behandeln – und bei denen mir als Leserin dann weisgemacht werden soll, dass die Frau das <em>„Ach so toll“</em> findet. Dieses <em>„Ach so toll</em>“ kommt bei mir nicht an! Nada. Niente.<br />
Darum: Nicht mein Ding! Allen anderen scheint es zu gefallen. Muss ich mir Sorgen machen? *sich an der strin kratzt*</p>
<p style="text-align: justify;">Bei mir ist – sobald eine weibliche Figur wie <em>Dreck</em> behandelt wird – Schicht im Schacht! Und ich bin wirklich nicht zartbesaitet, dafür ich habe schon viel zu viel gelesen. Aber so etwas? Nein, danke. Ich möchte nicht lesen, wie ein Typ sich ohne Rücksicht auf Verluste in sie rammt und es ihr angeblich trotzdem gefällt, dass er seine Monsterlänge brutal in ihr <em>versenkt</em>, ohne Rücksicht auf ihr Wohl, ihre Gefühle oder auch nur das leiseste Vorspiel oder Anzeichen von Respekt, Hingabe. Hauptsache ER macht, was ER will.</p>
<p>Sich wie ein emotionaler Krüppel aufführen, darin sind manche dieser Helden wahre Meister. Wäre es wenigstens glaubhaft dargestellt, dass es ihr wirklich super-duper-prächtig gefällt – bitte, kein Thema! Aber daran hapert’s oft gewaltig.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;"><strong>*ironiemodus ein*</strong> </span><br />
<span style="font-size: 14pt;">Aber hey! Warum sollte er sich auch um IHR Wohlergehen kümmern?<br />
Schließlich ist er ja so ein heißer, animalischer Hengst, der weiß, was ER will.</span><br />
<strong><span style="font-size: 14pt;">*ironiemodus aus*</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-51513" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/emotionslegasteniker_fussabstreifer.png" alt="Dark, dominant – aber ohne Gefühle? Mein Problem mit Emotionslegasthenikern" width="1536" height="1024" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/emotionslegasteniker_fussabstreifer.png 1536w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/emotionslegasteniker_fussabstreifer-300x200.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/emotionslegasteniker_fussabstreifer-1024x683.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/emotionslegasteniker_fussabstreifer-768x512.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/emotionslegasteniker_fussabstreifer-750x500.png 750w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/11/emotionslegasteniker_fussabstreifer-1080x720.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 1536px) 100vw, 1536px" /><strong><em>Für Dark-Heroen: Nur weil du dominant bist, heißt das noch lange nicht, dass du „die deine“ wie einen Fußabstreifer behandeln darfst.</em></strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Dark, dominant – aber ohne Gefühle? Mein Problem mit Emotionslegasthenikern" width="207" height="73" /></p>
<p style="text-align: justify;">Von wegen! Das ist kein gestandener Kerl. Das ist ein Emotionslegastheniker. :3<br />
Was sie will, scheint ihm am Arsch vorbei zu gehen. Keine Frage! Es darf ruhig im Schlafzimmer zur Sache gehen – auch mal härter, auch mal düsterer. Alles überhaupt kein Problem.<br />
Doch wenn der Akt selbst auf eine lieblos-mechanische Handlung reduziert wird und das Zwischenmenschliche, die Gedanken, das Sinnliche komplett wegfallen – also genau das, was eine prickelnde Szene ausmacht – dann berührt mich das nicht. Es schreckt mich eher ab. „Dark“ hin, „Dark“ her.</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade in Dark Romance ist es meiner Meinung nach wichtig, Einblicke in die Gefühlswelt beider Protagonisten zu bekommen, um nachvollziehen zu können, was sie bewegt. Wenn das fehlt, fühlt es sich einfach nur aufgezwungen an. Und ja, es gibt unzählige Leserinnen, die diesen Typ Protagonist feiern. Keine Ahnung warum, aber es sei ihnen gegönnt! Wirklich! Aber für mich ist diese Art <em>&#8222;Emotionslegastheniker&#8220;</em> einfach kein Lesevergnügen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mein persönliches Fazit:</strong><br />
Es darf ruhig animalisch sein. Es darf ordentlich „Dark“ sein.  Aber bitte mit einem kleinen, feinen Licht aus Gefühl. Ein Funken Respekt. Ein Hauch echter Verbindung. Ein Held, der eine Frau als Frau behandelt – nicht als Fußabstreifer.</p>
<p style="text-align: justify;">Und natürlich gilt: Man kann es nicht jedem (in dem Fall mir) recht machen. 😉 In diesem Sinne …</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p>Bild &#8222;Fußabstreifer&#8220; erstellt mit Hilfe von KI.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schelle links — Schelle rechts</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/schelle-links-schelle-rechts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Aug 2025 07:02:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[Was hat es mit den Mini-Dramen auf sich, geneigte Lesende? Einmal auf eines in den Social Medias geklickt, wird man regelrecht davon überschwemmt. Der Algorithmus denkt sich wohl: &#8222;Du willst Drama? Hier, nimm alles, was wir haben!&#8220; Was auffällt: Viele dieser Serien und Clips sind Low-Budget-Produktionen – und das sieht man ihnen auch an. Andere überraschen mit Kulissen, bei denen du denkst: „Holla die Waldfee, ist das jetzt Denver Clan oder die Kantine vom örtlichen Theaterverein?“ Und dann gibt’s da noch die richtig Grottigen, die besser nicht viral gegangen wären. Aber was alle gemeinsam haben? Eine ordentliche Portion Backpfeifen. Ich rede nicht von einmal kurz die Stimme erheben, sondern von: Schelle links — Schelle rechts! Und zwar in einer Frequenz, die Chuck Norris neidisch machen würde. Nach dem Motto: &#8222;Ohrfeigen haben noch niemandem geschadet!&#8220; Heiliges Kanonenrohr, ich komm aus dem Staunen kaum raus. Und trotzdem – ja trotzdem – üben sie eine absurde Faszination aus. Man will nicht hinschauen. Aber man kann auch nicht wegschauen. Besonders interessant sind die Kommentare, bzw. wie Leute die gesehenen Mini-Dramen empfinden. Einige Zuschauer feiern z.B. die starken weiblichen Hauptfiguren, die raffinierten Intrigen (Wie bitte? Raffiniert. Nun ja.) und die manchmal überraschend komplexen (Wohl eher [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Was hat es mit den Mini-Dramen auf sich, geneigte Lesende?</p>
<p style="text-align: justify;">Einmal auf eines in den Social Medias geklickt, wird man regelrecht davon überschwemmt. Der Algorithmus denkt sich wohl: &#8222;Du willst Drama? Hier, nimm alles, was wir haben!&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Was auffällt: Viele dieser Serien und Clips sind Low-Budget-Produktionen – und das sieht man ihnen auch an. Andere <em>überraschen</em> mit Kulissen, bei denen du denkst: „Holla die Waldfee, ist das jetzt Denver Clan oder die Kantine vom örtlichen Theaterverein?“ Und dann gibt’s da noch die richtig Grottigen, die besser nicht viral gegangen wären.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber was alle gemeinsam haben? Eine ordentliche Portion Backpfeifen. Ich rede nicht von einmal kurz die Stimme erheben, sondern von: Schelle links — Schelle rechts! Und zwar in einer Frequenz, die Chuck Norris neidisch machen würde. Nach dem Motto: &#8222;Ohrfeigen haben noch niemandem geschadet!&#8220; Heiliges Kanonenrohr, ich komm aus dem Staunen kaum raus.</p>
<p style="text-align: justify;">Und trotzdem – ja trotzdem – üben sie eine absurde Faszination aus. Man will nicht hinschauen. Aber man kann auch nicht wegschauen. Besonders interessant sind die Kommentare, bzw. wie Leute die gesehenen Mini-Dramen empfinden. Einige Zuschauer feiern z.B. die starken weiblichen Hauptfiguren, die raffinierten Intrigen <em>(Wie bitte? Raffiniert. Nun ja.)</em> und die manchmal überraschend komplexen <em>(Wohl eher türüliii.)</em> Beziehungsgeflechte. Andere wiederum beschweren sich lautstark über so manch ein Finale: verwirrend, unbefriedigend, „WAS SOLL DAS BITTE?“ Einige brechen mittendrinne ab – eben weil sie vom Ende gehört haben. Wieder andere sagen: „Ganz gut, wenn man sich das Ende selber denken muss.“ Klar, warum auch nicht. Interpretationsspielraum ist ja was Schönes. Oder anstrengend. Oder beides. Wobei manch eine Backpfeife keinen Interpretationsspielraum lässt. *muahahaha*</p>
<p style="text-align: justify;">Man weiß es ja eigentlich: Bücher sind die bessere Unterhaltung. Keine aufdringliche Musikuntermalung, keine abrupten Schnittfolgen und vor allem keine Gesichtsakrobatik in Zeitlupe mit Soundeffekt und Wiederholungsschleifen, um die Spannung (die vermeintliche) zu verstärken. Und doch tappt man immer mal wieder in diese Falle, klickt auf ein Drama – und schwupps, steckt man bis zum Hals in Low-Budget-Liebesdreiecken- Wasenkind-Schwangerschaft-Zwillinge-CEO-MöchtegernAlpha-etc.-pp.-usw.-Produktion mit besagter Schelle links &#8211; Schelle rechts-Dynamik. Bis ich dann genervt, verwirrt oder einfach döselig geguckt zurück zum Buch greife (ICH LIEBE BÜCHER! Für alle die, die es noch nicht wissen.) – wo einen zumindest am Ende niemand ohrfeigt. Außer vielleicht das Leben. Aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Don&#8217;t judge a book by its cover</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/dont-judge-a-book-by-its-cover/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2025 06:03:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[CoverMania]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[Geneigte Lesende, um ehrlich zu sein: Ich verstehe Rezensenten manchmal nicht. Vor allem dann nicht, wenn ein Buch vier Sterne Abzug bekommt, weil dem Leser das Cover nicht gefällt. Okay, okay. Das Auge ist verfressen – doch so verfressen, dass es gleich vier Sterne für sich in Anspruch nimmt und kein weiteres Augenmerk auf das legt, worauf es bei einem Buch tatsächlich ankommt, nämlich den Inhalt? An dieser Stelle muss ich unbedingt folgenden allgemeingültigen Spruch loswerden: „Don’t judge a book by its cover!“ Wenn es bei Büchern nur nach „der Optik“ ginge, hätte ich schon massenhaft Rezensionssterne wegfuttern müssen. Denn manche Cover sind – so leid es mir tut, das sagen zu müssen – grottig. :3 Aber es würde mir nicht im Traum einfallen, deswegen ein Buch zu verunglimpfen. Ja, vielleicht würde ich es anmerken, doch es würde nicht in eine Bewertung einfließen. Warum auch; sagt es doch nichts darüber aus, wie mir die Geschichte gefallen hat! Nun gut, manchmal stehen die Personen, die auf dem Cover abgebildet sind, in keinerlei optischem Zusammenhang mit den Protagonisten der Story! Wenn der Protagonist zum Beispiel dunkelhaarig, doch auf dem Cover blond ist oder eine große Narbe im Gesicht sein Eigen nennt, doch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">um ehrlich zu sein: Ich verstehe Rezensenten manchmal nicht. Vor allem dann nicht, wenn ein Buch vier Sterne Abzug bekommt, weil dem Leser das Cover nicht gefällt. Okay, okay. Das Auge ist verfressen – doch so verfressen, dass es gleich vier Sterne für sich in Anspruch nimmt und kein weiteres Augenmerk auf das legt, worauf es bei einem Buch tatsächlich ankommt, nämlich den Inhalt? An dieser Stelle muss ich unbedingt folgenden allgemeingültigen Spruch loswerden:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">„Don’t judge a book by its cover!“</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wenn es bei Büchern nur nach „der Optik“ ginge, hätte ich schon massenhaft Rezensionssterne wegfuttern müssen. Denn manche Cover sind – so leid es mir tut, das sagen zu müssen – grottig. :3 Aber es würde mir nicht im Traum einfallen, deswegen ein Buch zu verunglimpfen. Ja, vielleicht würde ich es anmerken, doch es würde nicht in eine Bewertung einfließen. Warum auch; sagt es doch nichts darüber aus, wie mir die Geschichte gefallen hat!</p>
<p style="text-align: justify;">Nun gut, manchmal stehen die Personen, die auf dem Cover abgebildet sind, in keinerlei optischem Zusammenhang mit den Protagonisten der Story! Wenn der Protagonist zum Beispiel dunkelhaarig, doch auf dem Cover blond ist oder eine große Narbe im Gesicht sein Eigen nennt, doch – übertrieben gesagt – mit arschglatter Haut dargestellt wird, bekomme ich leicht nervöses Lidzucken und unweigerlich ploppt die Frage auf: „Wurde vor der Gestaltung des Covers nicht Rücksprache mit dem Autor gehalten?“</p>
<p style="text-align: justify;">Doch selbst das würde mich nicht zu Sternabzug animieren. Klar, ein schönes Cover macht ungemein was her, vor allem dann, wenn man das Buch als Printausgabe in Händen hält – nichts desto trotz sollte man – ich weiß, ich wiederhole mich – ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;">P. S.: Vielleicht lese ich einfach zu viele Rezensionen! Würde ich das nicht machen, müsste ich mich nicht immer wieder über solche ärgern! *lacht über sich selbst*</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Realweltbolzen und Logiklücken – Mafia-Roman mit Nervpotenzial</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/realweltbolzen-und-logikluecken-mafia-roman-mit-nervpotenzial/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2025 19:05:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Mafia]]></category>
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					<description><![CDATA[Achtung, der folgende Text enthält Spoiler! Wer nicht gespoilert werden möchte, sollte ab hier eine Kehrtwendung machen und sich einem anderen BlogBeitrag zuwenden. Danke! Folter, Lust und ein bisschen Vater-Tritt gefällig? Ich habe zwei Bände einer Mafia-Reihe gelesen – und frage mich jetzt, warum ich trotz aller Logiklöcher weiterlesen will. Darum folgt nun eine kleine Abrechnung mit Übersetzungsfails, Klischees und Realweltbolzen, denn keine Ahnung, was da los ist, geneigte Lesende! Nachdem ich den ersten und zweiten Teil der „Feretti-Syndikat-Serie“ von Sherry R. Blake gelesen habe, bin ich dabei auf einige Ungereimtheiten in der Übersetzung gestolpert. Ich kann es wirklich überhaupt nicht leiden, wenn beim Übersetzen plötzlich vom „Du“ zum „Sie“ gewechselt wird, obwohl wir hier von Dialogen zwischen z. B. Vater und Tochter, Mann und bestem Freund etc. sprechen. Warum das? Was nun? „Du“ oder „Sie“? Das geht gar nicht. Oder wenn im ersten Teil erzählt wird, dass die Eltern der Mafia-Geschwister (es sind zwei Brüder und eine Tochter) von einem rivalisierenden Clan ermordet wurden, und im zweiten Teil dann plötzlich steht, dass sie eines „natürlichen Todes“ gestorben sind. Das nervt mich, wirklich! Vor allem nervt es mich aus dem Grund, dass die Geschichten — mal davon abgesehen — nicht uninteressant [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Achtung, der folgende Text enthält Spoiler! Wer nicht gespoilert werden möchte, sollte ab hier eine Kehrtwendung machen und sich einem anderen BlogBeitrag zuwenden. Danke!</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-43034" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2020/07/Spoiler_Alarm.png" alt="Realweltbolzen und Logiklücken – Mafia-Roman mit Nervpotenzial" width="709" height="335" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2020/07/Spoiler_Alarm.png 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2020/07/Spoiler_Alarm-300x142.png 300w" sizes="auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Folter, Lust und ein bisschen Vater-Tritt gefällig? Ich habe zwei Bände einer Mafia-Reihe gelesen – und frage mich jetzt, warum ich trotz aller Logiklöcher weiterlesen will. Darum folgt nun eine kleine Abrechnung mit Übersetzungsfails, Klischees und Realweltbolzen, denn keine Ahnung, was da los ist, geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem ich den ersten und zweiten Teil der <em>„Feretti-Syndikat-Serie“</em> von Sherry R. Blake gelesen habe, bin ich dabei auf einige Ungereimtheiten in der Übersetzung gestolpert. Ich kann es wirklich überhaupt nicht leiden, wenn beim Übersetzen plötzlich vom „Du“ zum „Sie“ gewechselt wird, obwohl wir hier von Dialogen zwischen z. B. Vater und Tochter, Mann und bestem Freund etc. sprechen. Warum das? Was nun? „Du“ oder „Sie“? Das geht gar nicht. Oder wenn im ersten Teil erzählt wird, dass die Eltern der Mafia-Geschwister (es sind zwei Brüder und eine Tochter) von einem rivalisierenden Clan ermordet wurden, und im zweiten Teil dann plötzlich steht, dass sie eines „natürlichen Todes“ gestorben sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Das nervt mich, wirklich! Vor allem nervt es mich aus dem Grund, dass die Geschichten — mal davon abgesehen — nicht uninteressant erzählt wurden. Allerdings sind auch einige unglaubwürdige Sachen dabei, bei denen sich mir beim Lesen die Haare zu Berge stellten. Ich sage nur: Folter, Messerschnitte über den Oberkörper, grausame Faustschläge, blutende Wunden und danach gleich schweißtreibenden Sex haben? Klar, natürlich, das geht alles. Sind schließlich fiktive Charaktere und keine Realweltbolzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Oder: Ach so, es war nicht so schlimm, dass der Vater sie gefühlte dutzende Male an Männer — ach halt, es waren ja Geschäftsfreunde — verkauft hat, da hat man dann als Frau gleich wieder Lust und Laune, sich, nachdem man den anderen Kerl erst kennengelernt hat, ihm nach zwei Tagen hinzugeben. Mal ganz abgesehen davon, dass die Stichwunde, die sie kurz zuvor von einem vermeintlichen „Geschäftsfreund“ des Vaters zugefügt bekommen hatte, überhaupt nicht mehr wehtat.</p>
<p style="text-align: justify;">War ja nur eine klitzekleine Lappalie, bei der sie so viel Blut verloren hat, dass der Protagonist schon dachte, sie stirbt ihm unter den Händen weg. Kalt genug war sie dafür nämlich schon. Och, und dass der Vater im Verlauf des Geschehens der Tochter mit dem Fuß in die Rippen kickt, sodass man es krachen hören kann, hindert natürlich auch nicht, am anderen Tag der fleischlichen Lust zu frönen.</p>
<p style="text-align: justify;">Grundgütiger! Ist ja gut, ist ja gut! Nur eine Frage: Warum macht das Lektorat oder Korrektorat die Autorin nicht darauf aufmerksam, dass irgendwann zu viel ist — bzw. zu unglaubwürdig? Schade, denn wie gesagt, die Geschichten sind nicht uninteressant geschrieben. Wirklich schade, schade, schade.Und ja, ich werde keine Rezensionen dazu schreiben.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne</p>
<p><em>Ka</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bandscheiben-Reha — die Zweite, oder: Wer verteilt hier eigentlich die Infekte?!</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/bandscheiben-reha-die-zweite-oder-wer-verteilt-hier-eigentlich-die-infekte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2025 18:26:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Ka-Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meinetaeglichedosis.de/?p=50212</guid>

					<description><![CDATA[Geneigte Lesende! Es gibt so Tage, da möchte man einfach nur eine weiße Fahne schwenken und dem Universum zurufen: „Danke, es reicht jetzt!“ Heute ist so ein Tag. Als ob es nicht schon genug wäre, dass ich in der Reha derzeit von einer Therapie zur nächsten hetze – ähnlich wie ein megamotivierter Hamster im Laufrad! Therapie dort, zack, Gespräch hier, zack, Anwendung da, zack – und dann noch eine Bitte &#8222;&#8230;entspannen Sie sich jetzt&#8220;, während man in eben diesem Moment krampfhaft versucht, sich daran zu erinnern, was gleich als Nächstes auf dem Plan steht.  Reha-Routine halt. Soweit alles paletti! Aber dann, heute Nachmittag, der krönende Abschluss:  Blasenentzündung. Bakteriell. Natürlich.  Ich habe mich seit heute Morgen schon gewundert, was los ist in meinem unteren Bauch und warum zum Teufel ich in den letzten Tagen laufend auf Toilette rennen muss. Sooo viel trinke ich nun auch nicht, und außerdem schwitze ich z.B. beim Ausdauertraining einen Großteil davon raus.  Doch so, wie es aussieht, hat mein Körper ein Antibiotika-Abonnement abgeschlossen. Ja, klar, warum auch nicht – hab ich ja lange nicht mehr gehabt, ne?  So eine ScheiXe aber auch. Mal ehrlich:  Warum zur Hölle schreie ich bei der Verteilung von Infekten eigentlich immer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt so Tage, da möchte man einfach nur eine weiße Fahne schwenken und dem Universum zurufen: <em>„Danke, es reicht jetzt!“</em> Heute ist so ein Tag.</p>
<p style="text-align: justify;">Als ob es nicht schon genug wäre, dass ich in der Reha derzeit von einer Therapie zur nächsten hetze – ähnlich wie ein megamotivierter Hamster im Laufrad! Therapie dort, zack, Gespräch hier, zack, Anwendung da, zack – und dann noch eine Bitte <em>&#8222;&#8230;entspannen Sie sich jetzt&#8220;</em>, während man in eben diesem Moment krampfhaft versucht, sich daran zu erinnern, was gleich als Nächstes auf dem Plan steht.  Reha-Routine halt. Soweit alles paletti!</p>
<p style="text-align: justify;">Aber dann, heute Nachmittag, der krönende Abschluss:  Blasenentzündung. Bakteriell. Natürlich.  Ich habe mich seit heute Morgen schon gewundert, was los ist in meinem unteren Bauch und warum zum Teufel ich in den letzten Tagen laufend auf Toilette rennen muss. Sooo viel trinke ich nun auch nicht, und außerdem schwitze ich z.B. beim Ausdauertraining einen Großteil davon raus.  Doch so, wie es aussieht, hat mein Körper ein Antibiotika-Abonnement abgeschlossen. Ja, klar, warum auch nicht – hab ich ja lange nicht mehr gehabt, ne?  So eine ScheiXe aber auch.</p>
<p style="text-align: justify;">Mal ehrlich:  Warum zur Hölle schreie ich bei der Verteilung von Infekten eigentlich immer so laut: <em>„Her zu mir!“</em>?  Was läuft da schief? Hat mein Immunsystem inzwischen eine ausgeprägte bakterienbezogene soziale Extraversion und brüllt <em>„Hier!“,</em> sobald irgendwo ein Krankheitserreger ruft:  „<em>Wer will nochmal, wer hat noch nicht?</em>“ Und ich? Ich steh infolgedessen da wie das Äquivalent einer blinkenden Reklametafel: <em>„Infekte willkommen! Ich habe Platz für alle!“</em></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;"><strong>Mein. Schwein. Pfeift. Definitiv. Und zwar nicht vor Freude.</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Muss es denn wirklich diese biestige Blasenentzündung sein – und das mitten in der Reha? Echt jetzt, ein bisschen weniger wäre jetzt wirklich mal schön. Ein bisschen mehr gesunde Langeweile, vielleicht?  Wäre doch saucool, oder?</p>
<p style="text-align: justify;">Aber gut. Ich schmeiße mir also die nächste Antibiotika-Keule ein, zähle in Gedanken bis zehn und murmele mein neues Lebensmotto:  <em>„Trotz allem weiteratmen und bei der nächsten Infektverteilung einfach mal die Klappe halten.“</em></p>
<p style="text-align: justify;">Oder es zumindest versuchen. 😉 In diesem Sinne,</p>
<p style="text-align: justify;">Eure <em>Ka</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
