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	<title>Humor &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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	<description>Für alle, die lesen, lachen und ein bisschen Chaos im Leben lieben.</description>
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	<title>Humor &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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	<item>
		<title>Die Sache mit der Drachenzunge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 19:31:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Hektor]]></category>
		<category><![CDATA[Fortsetzungsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[Hektor hört etwas, das ganz eindeutig nicht für seine Ohren bestimmt war.Zumindest ist er davon kerkertief überzeugt.Und was er hört, gefällt dem Drachen ganz und gar nicht. 😏 🖤 „… das darf doch nicht wahr sein!“ Höre ich da eine Art Kussgeräusch? Ich spitze meine Ohren, neugieriger Drache, der ich nun mal bin. „… diese Drachenzunge ist soooo … scharf!“ Wieder höre ich dieses Geräusch. Und von welcher Drachenzunge spricht Ka da? „… jetzt knistert es auch noch so herrlich auf meiner Zunge.“ Was ist da verdammt noch mal los? Ich habe damit zu tun, nicht wie ein Krieger im Berserkermodus loszustürmen, und trete stattdessen bemüht vorsichtig und auf leisen Sohlen aus der Bibliothek in den Gang und folge Kas Stimme, die eindeutig aus ihrem Büro kommt. Vor der Türe, die einen Spalt weit geöffnet ist, bleibe ich stehen, um weiter zu lauschen. „… noch eine Drachenzunge genießen?“, höre ich in dem Moment eine höchst sonore Stimme. „Ich komm gerne noch mal …“ Wie bitte? Er kommt gerne noch mal? Das wird ja immer schöner! Funken sprühen aus meinen Nüstern und dunkle Rauchkringel gesellen sich dazu, als ich die Türe aufreiße und hineinstürme. Mein Schwanz fegt dabei fast die Bodenvase [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>Hektor hört etwas, das ganz eindeutig nicht für seine Ohren bestimmt war.</strong></em></span><br data-start="213" data-end="216" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Zumindest ist er davon kerkertief überzeugt.</strong></em></span><br data-start="262" data-end="265" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Und was er hört, gefällt dem Drachen ganz und gar nicht.</strong></em></span> 😏</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;">„… das darf doch nicht wahr sein!“ Höre ich da eine Art Kussgeräusch? Ich spitze meine Ohren, neugieriger Drache, der ich nun mal bin.</p>
<p style="text-align: justify;">„… diese Drachenzunge ist soooo … scharf!“ Wieder höre ich dieses Geräusch. Und von welcher Drachenzunge spricht Ka da?</p>
<p style="text-align: justify;">„… jetzt knistert es auch noch so herrlich auf meiner Zunge.“</p>
<p style="text-align: justify;">Was ist da verdammt noch mal los? Ich habe damit zu tun, nicht wie ein Krieger im Berserkermodus loszustürmen, und trete stattdessen bemüht vorsichtig und auf leisen Sohlen aus der Bibliothek in den Gang und folge Kas Stimme, die eindeutig aus ihrem Büro kommt. Vor der Türe, die einen Spalt weit geöffnet ist, bleibe ich stehen, um weiter zu lauschen.</p>
<p style="text-align: justify;">„… noch eine Drachenzunge genießen?“, höre ich in dem Moment eine höchst sonore Stimme. „Ich komm gerne noch mal …“</p>
<p style="text-align: justify;">Wie bitte? Er kommt gerne noch mal? Das wird ja immer schöner! Funken sprühen aus meinen Nüstern und dunkle Rauchkringel gesellen sich dazu, als ich die Türe aufreiße und hineinstürme. Mein Schwanz fegt dabei fast die Bodenvase um, in die Ka immer frisches Grün aus dem Gewächshaus steckt. Kommt es mir nur so vor, oder dreht sie sich gerade wie ertappt in ihrem Bürostuhl zu mir herum, während sie hektisch etwas an die Brust drückt?</p>
<p style="text-align: justify;">„Hektor, was ist denn mit dir los? Du siehst aus, als wolltest du jemandem den Hals umdrehen.“</p>
<p style="text-align: justify;">So abwegig ist der Gedanke gar nicht. Suchend lasse ich meinen Blick über das Zimmer gleiten, sehe aber keinen Mann. „Wo ist er?“, frage ich stattdessen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ka blinzelt. „Wer?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Der Mann.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Welcher Mann?“ Verwirrung spiegelt sich auf Kas Gesicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich kneife die Augen zusammen. Das kann unmöglich ihr Ernst sein. „Der Mann, der eben noch hier war.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Hier war kein Mann“, erwidert sie mit noch größerer Verwirrung.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ka“, kommt es wie ein tiefes Brummen aus meinem Rachen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Hektor“, grummelt sie zurück.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hasse es, wenn sie meinen Namen in genau diesem Tonfall ausspricht. „Ich habe ihn gehört.“ Schließlich bin ich nicht taub, meine Ohren funktionieren hervorragend.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wen hast du gehört, Bücherdrache?“, will sie wissen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Den Mann!“</p>
<p style="text-align: justify;">„Was für einen Mann?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Den mit der Drachenzunge!“ Verflucht und zugenäht, wie genau muss ich denn noch sein? Für einen Moment herrscht vollkommene Stille.</p>
<p style="text-align: justify;">Ka starrt mich an. Ich starre zurück. Dann zuckt etwas um ihren Mund. „Was?“, knurre ich.</p>
<p style="text-align: justify;">„Nichts.“ Ihren Gesichtszügen ist deutlich anzusehen, dass sie um Contenance bemüht ist.</p>
<p style="text-align: justify;">„Du grinst, Ka.“</p>
<p style="text-align: justify;">Mit einem schelmischen Wimpernklimpern erwidert sie: „Vielleicht ein bisschen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Meine Nüstern kräuseln sich. Ein dünner Rauchfaden steigt daraus empor. „Wo ist er?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Jetzt geht das schon wieder los, Hektor. Wer denn?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Ka!“</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt lacht sie. Sie lacht tatsächlich! Während irgendwo in diesem Haus offenbar ein Mann herumläuft, der ihr seine Drachenzunge — Nein. Ich weigere mich, das zu Ende zu denken. „Ich sehe keinen Grund zur Heiterkeit.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Das“, bringt sie hervor und deutet auf meine Nase, „sieht aber sehr danach aus.“</p>
<p style="text-align: center;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-56128" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/hektors-drachenzungen-szene.png" alt="Hektor steht vor der Türe und lauscht während Rauch aus den Nüstern steigt" width="709" height="890" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/hektors-drachenzungen-szene.png 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/hektors-drachenzungen-szene-239x300.png 239w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Wenn ein Drache lauscht und eindeutig zu viel hört.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Ich schiele auf den Rauch, der mich verräterisch umwabert, und schnaube. „Das ist eine vollkommen normale körperliche Reaktion und hat überhaupt nichts zu bedeuten.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Nein, überhaupt nichts“, plappert sie meine Worte nach.</p>
<p style="text-align: justify;">„Also?“, fange ich noch einmal an und rücke näher an sie heran, bis ich vor ihr aufrage.</p>
<p style="text-align: justify;">„Also was?“ Sie legt den Kopf zurück, um mich anzustarren. Den Blick kenne ich nur zu gut.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wo ist dieser Kerl?“</p>
<p style="text-align: justify;">Ka legt den Kopf schief. „Warum willst du das eigentlich so dringend wissen?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich will es nicht dringend wissen.“ Ich starre zurück und wedle währenddessen den Rauch weg, der immer noch aus meinen Nüstern emporsteigt.</p>
<p style="text-align: justify;">„Du bist mit ausgefahrenen Krallen in mein Büro gestürmt.“ Mit einer Hand deutet sie darauf.</p>
<p style="text-align: justify;">Mist. Langsam ziehe ich die Krallen ein. „Reine Vorsichtsmaßnahme.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Und du dampfst aus der Nase.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Das hatten wir bereits.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Und dein Schwanz hat beinahe meine Vase umgebracht.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich werfe einen Blick über die Schulter. Die Vase schwankt noch immer leicht. „Sie steht doch.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Hektor.“ Ihre Augen funkeln inzwischen verdächtig. „Bist du etwa eifersüchtig?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Was?“ Empörung ist eine hervorragende Verteidigung, wenn einem nichts Besseres einfällt. „Ich bin ein Drache.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Das beantwortet meine Frage nicht.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Drachen sind nicht eifersüchtig.“ Diesen Zahn muss ich ihr sofort ziehen. „Wir sind territorial.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Aha.“ Ka presst die Lippen aufeinander.</p>
<p style="text-align: justify;">„Das ist etwas völlig anderes. Und jetzt sag mir endlich, wo er ist.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Wer?“</p>
<p style="text-align: justify;">Ein gefährliches Knurren steigt aus meiner Brust.</p>
<p style="text-align: justify;">Sie hält es keine zwei Sekunden mehr aus. Prustend dreht sie sich halb von mir weg, und dabei sehe ich endlich, was sie so krampfhaft an ihre Brust gedrückt hält.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr Handy.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Display läuft irgendein Video. Mit der anderen Hand zeigt sie auf ihren Schreibtisch, auf dem eine aufgerissene Tüte liegt. Ich trete näher.</p>
<p style="text-align: justify;">Ka wischt sich eine Lachträne aus dem Augenwinkel und hält mir die Tüte hin. Scharfe Drachenzungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich lese. Dann lese ich noch einmal. Mein Blick wandert von der Tüte zu Ka. „Das“, sage ich sehr langsam, „sind Drachenzungen?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Mhm.“</p>
<p style="text-align: justify;">Sie fischt eines dieser länglichen, rot-schwarzen, dick mit Hagelzucker – oder ist das Meersalz? – bestreuten Dinger heraus und hält es mir vor die Nase. Ich betrachte es mit kerkertiefem Misstrauen. „Und die sind scharf?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Ja, da ist Chili mit drin, darum Drachenzungen. Aber ich finde, höllisch scharf trifft es besser.“ Ihr Mundwinkel zuckt. „Vor allem, weil sie zusätzlich so herrlich auf der Zunge knistern.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich schließe die Augen. Natürlich. „Und der Mann?“, kann ich mir nicht verkneifen zu fragen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Produktvideo“, ist ihre Antwort.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich öffne die Augen wieder. Inzwischen hat sie ihre Lippen zu einem spitzen Mund zusammengezogen und die Wangen angesaugt, damit sie nicht losprustet, das weiß ich genau.</p>
<p style="text-align: justify;">„Der wollte noch mal kommen“, verteidige ich mich.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt ist es endgültig vorbei mit ihrer Beherrschung. Sie klappt lachend über ihrem Schreibtisch zusammen. Ihre Schultern beben sogar.</p>
<p style="text-align: justify;">„Du hast da was falsch verstanden, Hektor. Es hieß drankommen! Er wollte noch mal drankommen! An die Tüte!“</p>
<p style="text-align: justify;">Ich sage nichts. Ich werde nie wieder etwas sagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ka richtet sich irgendwann wieder auf und hält mir mit einem geradezu niederträchtigen Grinsen eine Drachenzunge entgegen. „Willst du auch mal?“</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Blick fällt auf das zuckrige Ding. „Ka?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Ja?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Wenn du dieses Ding auch nur in die Nähe meines Mundes bringst, verbrenne ich die ganze Tüte.“</p>
<p style="text-align: justify;">Sie steht auf und klopft mir mit der Hand auf die Brust. „Eifersüchtiger Drache.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ein neuer Rauchkringel steigt aus meiner Nase. „Territorial“, grummle ich. Und diesmal fällt die Bodenvase tatsächlich um, als ich aus dem Zimmer stürme.</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-56131" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/scharfe_drachenzungen.png" alt="Ein Häufchen &quot;Scharfe Drachenzungen&quot; mit Chilischote" width="561" height="351" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8222;Das wird ja immer schöner&#8220; © Copyright by Ka, Meine tägliche Dosis 27.08.2026. Alle Rechte (und Drachen) vorbehalten.</strong><br />
<strong>Bildquelle „Hektor lauscht vor der Türe&#8220; und &#8222;Drachenzungen&#8220;: Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Von Krokodilen und Volksfesthupen – das Gäubodenvolksfest hat uns wieder</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/von-krokodilen-und-volksfesthupen-das-gaeubodenvolksfest-hat-uns-wieder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 09:12:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Das Gäubodenvolksfest hat Straubing wieder fest im Griff – und mich irgendwie auch.Zwischen geklauten Krokodilen, stolzen Maßpreisen und Erinnerungen an viiiiele Festtage wird es Zeit für einen neuen Tatsachenbericht.&#8220; 🖤 Am Eröffnungsabend des Gäubodenvolksfests in Straubing, Freitag, 7. August 2026, kamen ein paar offenbar ziemlich angeheiterte Festbesucher auf eine ganz besonders grandiose Idee: Sie schnappten sich kurzerhand ein Krokodil aus einer Geisterbahn. Kein echtes, versteht sich, sondern ein rund drei Meter langes und 50 Kilogramm schweres Exemplar aus Glasfaser. Wert: schlappe 5.000 Euro. Damit marschierten sie quer über das Festgelände Richtung Ausgang. Vermutlich in der Hoffnung, dass ein drei Meter langes Krokodil unter dem Arm nicht weiter auffällt. Weit kamen sie allerdings nicht, denn gegen 23:00 Uhr war Schluss mit lustig – die Polizei stoppte den ungewöhnlichen Krokodil-Ausflug. Richtig gelesen, geneigte Lesende! Das Straubinger Gäubodenvolksfest hat uns wieder. 2025 hieß das, dass 1,25 Millionen Gäste die kleine Gäuboden-Metropole *hihi* besucht und um die 680.000 Maß Bier bzw. Radler gedudelt haben. Himmel. Arsch und Zwirn, kann ich da nur sagen. Und danach wundert man sich über spazieren gehende Krokodile. *hüstel* Vor viiiielen Jahren, so um die 1980er Jahre, waren es noch deutlich weniger Besucher (zwischen 500.000 und 700.000) und entsprechend geringer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Das Gäubodenvolksfest hat Straubing wieder fest im Griff – und mich irgendwie auch.</strong></em></span><br data-start="181" data-end="184" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Zwischen geklauten Krokodilen, stolzen Maßpreisen und Erinnerungen an viiiiele Festtage wird es Zeit für einen neuen Tatsachenbericht.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Am Eröffnungsabend des Gäubodenvolksfests in Straubing, Freitag, 7. August 2026, kamen ein paar offenbar ziemlich angeheiterte Festbesucher auf eine ganz besonders grandiose Idee: Sie schnappten sich kurzerhand ein Krokodil aus einer Geisterbahn. Kein echtes, versteht sich, sondern ein rund drei Meter langes und 50 Kilogramm schweres Exemplar aus Glasfaser. Wert: schlappe 5.000 Euro. Damit marschierten sie quer über das Festgelände Richtung Ausgang. Vermutlich in der Hoffnung, dass ein drei Meter langes Krokodil unter dem Arm nicht weiter auffällt. Weit kamen sie allerdings nicht, denn gegen 23:00 Uhr war Schluss mit lustig – die Polizei stoppte den ungewöhnlichen Krokodil-Ausflug.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Richtig gelesen, geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Das Straubinger Gäubodenvolksfest hat uns wieder. 2025 hieß das, dass 1,25 Millionen Gäste die kleine Gäuboden-Metropole <strong>*hihi*</strong> besucht und um die 680.000 Maß Bier bzw. Radler gedudelt haben. Himmel. Arsch und Zwirn, kann ich da nur sagen. Und danach wundert man sich über spazieren gehende Krokodile. <strong>*hüstel*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Vor viiiielen Jahren, so um die 1980er Jahre, waren es noch deutlich weniger Besucher (zwischen 500.000 und 700.000) und entsprechend geringer war auch der Bierkonsum. Versteht sich von selbst.</p>
<p style="text-align: justify;">Was sich ebenfalls sehr deutlich geändert hat, ist natürlich der Bierpreis. Im Jahr 1980 zahlte man für eine Maß Festbier (1 Maß entspricht 1 Liter) in Straubing noch unter 5,00 Deutsche Mark (DM). In diesem Jahr liegt der Preis bei 13,30 Euro pro Maß. Das ist schon … Wucher, wenn ich das so sagen darf. Nicht, dass ich jemals eine Maß Bier auf dem Volksfest getrunken hätte, selbst dann nicht, als ich noch eine richtige Volksfesthupe war.</p>
<p style="text-align: justify;">Und damit wären wir auch schon bei einem Begriff, den ich vielleicht kurz erklären sollte.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 18pt;">Volksfesthupe.</span></strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Das bedeutete: Dauerpräsenz. Ich habe keinen einzigen Festtag verpasst. Vom feierlichen Einzug am Eröffnungsfreitag bis zum Kehraus am letzten Montag hat man mich täglich auf dem Festplatz angetroffen. Nur gut, dass ich eine große Verwandtschaft hatte, die mir immer wieder wohlwollend Geld zugesteckt hat, sonst hätte ich mir diese ausgeprägte Form der Brauchtumspflege definitiv nicht leisten können.<strong> LOL</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Heute sieht das etwas anders aus. Ich gehe aufs Volksfest – selbstredend in Tracht (Dirndl oder Lederhose mit Hemd und Weste) –, aber aus dem „täglich“ wurde zwei- bis dreimal. Man wird schließlich … vernünftig. Angeblich.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Grund für mich ist, dass es die Gemütlichkeit verloren hat, die es früher hatte. Ja, man trifft immer noch Leute, die man seit Jahren nicht gesehen hat, und das ist wirklich schön, aber mir persönlich ist inzwischen zu viel los. Ich sage nur: 1,25 Millionen Gäste. Deswegen hat mich auch noch nie jemand aufs Münchner Oktoberfest gebracht. Und es haben durchaus schon Leute versucht.<strong> *lacht*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Banderole zur optischen Trennung" width="283" height="76" /></span></p>
<p style="text-align: justify;">Was ich gerne mache, ist, mir die Ostbayernschau anzusehen. Heuer mit einer Mission: Ich möchte mir die Aussteller herauspicken, die Brotbacköfen präsentieren. Sollte mich tatsächlich einer anlachen und der Preis sein Übriges tun – wer weiß, vielleicht zeige ich euch dann in einem Blogbeitrag selbigen. Ich sehe mich innerlich ja schon Brotlaibe aus dem eigenen Ofen ziehen. Doch das, das steht noch in den Sternen. Und vermutlich auch ein bisschen auf dem Preisschild. Die Teile sind schweineteuer. <strong>*seufzt kerkertief*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bis es so weit ist, werde ich weiter meine Tracht bügeln und polieren und mir überlegen, ob ich lieber meine Harley-Davidson-Schnürstiefel oder doch die kleinen, feinen Schnürstiefeletten zum Dirndl anziehen soll. Am bequemsten wären meine voll-ledernen Wanderschuhe, die schon einiges mitgemacht haben, von Kanada bis Tirol. Die wären definitiv volksfesttauglich. Ob sie allerdings auch dirndltauglich sind, steht auf einem anderen Blatt. Aber das ist mir schnurz-piep-egal. <strong>*hahaha*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em>, auch ehemals <em>Volksfesthupe</em> genannt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Savannen-Vibes in Niederbayern</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/savannen-vibes-in-niederbayern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 09:09:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;4. August und das Wetter ist heiß. Richtig heiß. Nicht schwül, nicht drückend – sondern gnadenlos trocken. So trocken, dass der Garten nach Wasser brüllt &#8211; das man ihm nicht gibt &#8211; und jeder Blick auf den Rasen Savannen-Vibes auslöst.&#8220; Geneigte Lesende, ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich kann mich kaum daran erinnern, wann wir zuletzt so lange auf Regen gewartet haben. Tag für Tag scheint die Sonne vom Himmel, die Temperaturen klettern zuverlässig über die 35-Grad-Marke und selbst in den frühen Morgenstunden liegt bereits diese Wärme in der Luft, die ahnen lässt, was der Tag noch bereithält. So krass und es erinnert mich an südliche Gefilde. In heißen Zeiten wie diesen bin ich ein wenig, nun ja … träge. Nicht träge, was das Lesen betrifft! Das wäscht nach wie vor den Alltagsmief aus meinem Leben. Allerdings lese ich momentan immer noch im Schneckchenmodus – darüber habe ich euch ja bereits berichtet. Irgendwie verlangt der Sommer gerade nach mehr Langsamheit als nach Lesemarathons. Was das Schreiben von Blogbeiträgen betrifft, sieht die Sache ähnlich aus. Mein Büro liegt auf der Sonnenseite des Hauses — das wisst ihr ja bereits — und besitzt ein sehr, sehr großes, doppelflügeliges, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd" style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;4. August und das Wetter ist heiß. Richtig heiß. Nicht schwül, nicht drückend – sondern gnadenlos trocken. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>So trocken, dass der Garten nach Wasser brüllt &#8211; das man ihm nicht gibt &#8211; und jeder Blick auf den Rasen Savannen-Vibes auslöst.&#8220;</strong></em></span></p>
<p class="isSelectedEnd" style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p class="isSelectedEnd" style="text-align: justify;">ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich kann mich kaum daran erinnern, wann wir zuletzt so lange auf Regen gewartet haben. Tag für Tag scheint die Sonne vom Himmel, die Temperaturen klettern zuverlässig über die 35-Grad-Marke und selbst in den frühen Morgenstunden liegt bereits diese Wärme in der Luft, die ahnen lässt, was der Tag noch bereithält. So krass und es erinnert mich an südliche Gefilde.</p>
<p class="isSelectedEnd" style="text-align: justify;">In heißen Zeiten wie diesen bin ich ein wenig, nun ja … träge. Nicht träge, was das Lesen betrifft! Das wäscht nach wie vor den Alltagsmief aus meinem Leben. Allerdings lese ich momentan immer noch im Schneckchenmodus – darüber habe ich euch ja bereits berichtet. Irgendwie verlangt der Sommer gerade nach mehr Langsamheit als nach Lesemarathons.</p>
<p class="isSelectedEnd" style="text-align: justify;">Was das Schreiben von Blogbeiträgen betrifft, sieht die Sache ähnlich aus. Mein Büro liegt auf der Sonnenseite des Hauses — das wisst ihr ja bereits — und besitzt ein sehr, sehr großes, doppelflügeliges, bodentiefes Fenster. Ihr könnt euch denken, welche Brutstätte für Hitzeansammlungen das ist. Da hilft selbst das heruntergelassene Rollo nur bedingt, denn die Sommersonne gibt sich davon reichlich unbeeindruckt. <strong>*sich Luft zufächelt*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55796" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/hektor-ka-subsi-im-hitzemodus.png" alt="Bild von Hektor, der Ka Luft zuwedelt, Ka klebt vor Hitze am Bürostuhl fest, während SUBsi-Lou in ihrem Lieblingsbuch liest." width="595" height="538" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/hektor-ka-subsi-im-hitzemodus.png 595w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/08/hektor-ka-subsi-im-hitzemodus-300x271.png 300w" sizes="auto, (max-width: 595px) 100vw, 595px" /></p>
<p class="isSelectedEnd" style="text-align: justify;">So sitze ich auf meinem Bürostuhl, während meine Oberschenkel eine innige Verbindung mit der Sitzfläche eingehen. Das Geräusch, das entsteht, wenn ich wieder aufstehe, könnt Ihr Euch vermutlich denken. <strong>*schmatz*</strong></p>
<p class="isSelectedEnd" style="text-align: justify;">Inzwischen dreht auch wieder der Ventilator zuverlässig seine Runden, sobald wir das Schlafzimmer betreten, und ich bin jedes Mal dankbar für unseren Pool. Ein Sprung ins kühle Nass fühlt sich während eines heißen Sommertages beinahe wie ein kleiner Kurzurlaub an.</p>
<p style="text-align: justify;">Darum war es höchste Zeit, einmal tief in den Archiven des Blogs zu stöbern und ein kleines Gedicht hervorzuholen, das ich bereits 2017 geschrieben habe. Irgendwie passt es auch neun Jahre später noch erschreckend gut.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Banderole zur optischen Trennung" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 24pt; color: #800000;"><strong>Sommerhitze</strong></span></p>
<p style="text-align: center;">Walle, walle welche Hitze,<br />
kommt durch jede Mauerritze.<br />
Quillt in alleZimmer rein,<br />
Dampfen tut man wie ein Schwein.</p>
<p style="text-align: center;">  Sommer ist´s – das weiß ich wohl,<br />
Sommer, in dem man schwitzen soll.<br />
Was tun bei diesen Temperaturen?<br />
Schließlich schmelzen selbst die Uhren.</p>
<p style="text-align: center;">Eine Lösung gibt es gar,<br />
die ist so kühl – so wunderbar.<br />
Duschen heißt das Zauberwort,<br />
wäscht mit Kälte die Hitze fort.</p>
<p style="text-align: center;">Doch kaum ist man abgekühlt,<br />
und man sich sauwohle fühlt,<br />
fängt man wieder an zu schwitzen,<br />
denn die Hitze zieht durch alle Ritzen.</p>
<p style="text-align: center;">Hilft nichts, jetzt geht’s wieder an,<br />
das Duschwasser, das helfen kann!<br />
Wäscht mit Kälte fort die Hitze,<br />
was bringt’s, wenn ich gleich wieder schwitze?</p>
<p style="text-align: center;">Und die Moral von dem Gedicht?<br />
Duschen hilft – und hilft auch nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>© Gedicht &#8222;Sommerhitze&#8220; Copyright Ka — Meine tägliche Dosis, Juni 2017</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Banderole zur optischen Trennung" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle „Hektor, Ka und SUBsi-Lou im Hitzestau-Büro&#8220;:</strong><br data-start="153" data-end="156" /><strong>Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.</strong></p>
<p style="text-align: center;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mein Büro ist wieder meins – und das Schneckchen liest Mafia</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/mein-buero-ist-wieder-meins-und-das-schneckchen-liest-mafia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 17:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Mein Büro ist wieder meins, die Kornäpfel sind bezwungen – und das Leseschneckchen hat Mafia-Novellen für sich entdeckt. Warum kurze, düstere Geschichten gerade absofuckinglutely zu meinem Leseverhalten passen? Tja … willkommen im aktuellen Ka-Chaos.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende, vor gut zwei Wochen herrschten hier noch Foodporn, Bachelorfreude, Lernwahnsinn und Schneckchenlesen. Inzwischen gibt es Neuigkeiten, denn mein Sohn hat gestern die letzte Klausur dieses Semesters geschrieben. Das bedeutet nicht nur, dass er den Lernwahnsinn vorerst hinter sich hat, sondern auch: ICH HABE MEIN BÜRO WIEDER! Sohnemann hatte es während der Klausuren kurzerhand zum Lernhauptquartier erklärt und mich damit erfolgreich aus meinen eigenen vier Wänden vertrieben. Natürlich durfte ich mein Büro weiterhin betreten. Theoretisch. Praktisch fühlte sich jeder Griff nach einem Stift an, als würde ich mitten in einer hochkomplizierten Berechnung eine Abrissbirne durchs Zimmer schwingen. Also hielt ich mich fern, stellte gelegentlich Nahrung bereit und wartete geduldig auf das Ende der studentischen Besatzungszeit. Nun gehört mein Büro wieder mir. Herrlich! Währenddessen in der Apfelhölle Die bürolose Zeit habe ich selbstverständlich nicht etwa genutzt, um mich auszuruhen. Wo kämen wir denn da hin? Stattdessen habe ich wie eine Doofe unsere Kornapfelernte verarbeitet. Äpfel wurden geschält, geschnitten, gekocht, gebacken, in Gläser gefüllt und in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><strong><em>&#8222;Mein Büro ist wieder meins, die Kornäpfel sind bezwungen – und das Leseschneckchen hat Mafia-Novellen für sich entdeckt. </em></strong></span><br />
<span style="color: #800000;"><strong><em>Warum kurze, düstere Geschichten gerade absofuckinglutely zu meinem Leseverhalten passen? </em></strong></span><br />
<span style="color: #800000;"><strong><em>Tja … willkommen im aktuellen Ka-Chaos.&#8220;</em></strong></span></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">vor gut zwei Wochen herrschten hier noch <a href="https://meinetaeglichedosis.de/zwischen-foodporn-bachelorfreude-lernwahnsinn-und-schneckchenlesen/"><strong>Foodporn, Bachelorfreude, Lernwahnsinn und Schneckchenlesen</strong></a><strong>.</strong> Inzwischen gibt es Neuigkeiten, denn mein Sohn hat gestern die letzte Klausur dieses Semesters geschrieben.</p>
<p style="text-align: justify;">Das bedeutet nicht nur, dass er den Lernwahnsinn vorerst hinter sich hat, sondern auch:</p>
<blockquote><p><strong>ICH HABE MEIN BÜRO WIEDER!</strong></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Sohnemann hatte es während der Klausuren kurzerhand zum Lernhauptquartier erklärt und mich damit erfolgreich aus meinen eigenen vier Wänden vertrieben. Natürlich durfte ich mein Büro weiterhin betreten. Theoretisch. Praktisch fühlte sich jeder Griff nach einem Stift an, als würde ich mitten in einer hochkomplizierten Berechnung eine Abrissbirne durchs Zimmer schwingen. Also hielt ich mich fern, stellte gelegentlich Nahrung bereit und wartete geduldig auf das Ende der studentischen Besatzungszeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun gehört mein Büro wieder mir. Herrlich!</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 18pt;">Währenddessen in der Apfelhölle</span></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die bürolose Zeit habe ich selbstverständlich nicht etwa genutzt, um mich auszuruhen. Wo kämen wir denn da hin? Stattdessen habe ich <strong><a href="https://meinetaeglichedosis.de/kornaepfel-rum-und-verarbeitungswahnsinn/">wie eine Doofe unsere Kornapfelernte verarbeitet</a></strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Äpfel wurden geschält, geschnitten, gekocht, gebacken, in Gläser gefüllt und in weißem Rum versenkt. Zwischendurch sah unsere Küche aus, als hätte sich eine kleine Obstverarbeitungsfirma explosionsartig darin ausgebreitet. Aber die Kornäpfel sind weg. Also verarbeitet weg. Nicht „alle aufgegessen und nun ist Ka schlecht“-weg, obwohl das vermutlich die schnellere Lösung gewesen wäre.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000; font-size: 18pt;"><strong>Das Schneckchen liest weiterhin</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Mein Lesetempo hat sich dagegen nicht wesentlich verändert. Ich lese weiterhin wie ein Schneckchen, habe inzwischen allerdings die perfekte literarische Darreichungsform für mein derzeitiges Leseverhalten gefunden: Kurzgeschichten beziehungsweise Novellen. Boah, ich habe das immer wieder. So ein HIN zur Kurzgeschichte. <strong>LOL</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Momentan lese ich mich durch Mia Kingsleys  <em>&#8222;The Barone Family“</em>. Angefangen habe ich mit <a href="https://meinetaeglichedosis.de/mia-kingsley-dynasty-of-crime/"><strong><em>„Dynasty of Crime“</em></strong></a>, inzwischen bin ich beim dritten Teil angelangt. Und was soll ich sagen? Die Geschichten passen gerade absofuckinglutely zu mir.</p>
<p style="text-align: justify;">Sie sind kurz, kommen schnell zur Sache und verlangen nicht von mir, mich über mehrere hundert Seiten hinweg zu konzentrieren. Außerdem kann ich vergleichsweise schnell ein Buch zuklappen und behaupten: „Ha! Fertig gelesen!“ Dass es sich dabei um eine Novelle handelt, muss ich ja nicht jedes Mal dazusagen. <strong>*fg* </strong>Das Schneckchen kommt also durchaus vorwärts. Es hat lediglich seine Streckenlänge angepasst.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne: Sohnemann hat seine Klausuren hinter sich, die Kornäpfel sind bezwungen und Ka sitzt wieder in ihrem eigenen Büro. Jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass aus dem Leseschneckchen wieder eine Leseratte wird. Aber man soll ja nicht gleich übermütig werden, nee?</p>
<p style="text-align: justify;">Ka</p>
<p style="text-align: justify;">P. S.: Der Kornapfel-Rum kann für diesen Tatsachenbericht noch nicht verantwortlich gemacht werden. Der zieht noch.<strong> *hicks*</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Foodporn, Bachelorfreude, Lernwahnsinn und Schneckchenlesen</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/zwischen-foodporn-bachelorfreude-lernwahnsinn-und-schneckchenlesen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 07:28:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Was passiert, wenn Ka plötzlich im Schneckentempo liest und nicht einmal Lust hat, neue Bücher zu kaufen? Richtig: Es wird gruselig. Und ein bisschen zimtzuckrig.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende, ich muss ein wenig aus dem kaistischen Nähkästchen plaudern. Momentan geht es ein wenig rund in unserer Familie, was sich natürlich auch auf das Bloggen — und auf den Berg ungebügelter Wäsche der stetig wächst *höhöhö* — auswirkt. Und als wäre das nicht schon genug, hat sich mein Lesetempo irgendwo zwischen Hefeteigruhe, Puderzucker und Klausurenwahnsinn versteckt. Mit anderen Worten: Ich lese gerade. Aber langsam. Furchtbar langsam. Schneckchenlesen deluxe, quasi. Aber der Reihe nach. Hektor, SUBsi-Lou und der heroische Versuch, zerknitterter Wäsche mit Grimm, Dampf und sehr viel Optimismus beizukommen — während Ka sich durch den kaistischen Alltag kämpft. 🖤 Ich habe gerade wieder das Backen von Schmalzgebäck für mich entdeckt, was so viel heißt, dass ich Kiachal (Ausgezogene) und Apfel-Zimtschnecken wie ein Weltmeister gebacken habe. Drei Tage hintereinander. LOL Ein Teil davon ist natürlich verschenkt worden, ein anderer Teil wurde gefuttert — lauwarm, bestreut mit Puderzucker oder gewendet in Zimtzucker *yummi* — und der letzte Teil befindet sich eingefroren in der Gefriertruhe, denn Schmalzgebäck lässt sich wunderbar einfrieren. Wenn man Lust drauf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><span style="color: #800000;"><strong>&#8222;Was passiert, wenn Ka plötzlich im Schneckentempo liest und nicht einmal Lust hat, neue Bücher zu kaufen?</strong></span></em><br />
<em><span style="color: #800000;"><strong>Richtig: Es wird gruselig. Und ein bisschen zimtzuckrig.&#8220;</strong></span></em></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">ich muss ein wenig aus dem kaistischen Nähkästchen plaudern. Momentan geht es ein wenig rund in unserer Familie, was sich natürlich auch auf das Bloggen — und auf den Berg ungebügelter Wäsche der stetig wächst <strong>*höhöhö*</strong> — auswirkt. Und als wäre das nicht schon genug, hat sich mein Lesetempo irgendwo zwischen Hefeteigruhe, Puderzucker und Klausurenwahnsinn versteckt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit anderen Worten: Ich lese gerade. Aber langsam. Furchtbar langsam. Schneckchenlesen deluxe, quasi.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber der Reihe nach.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55397" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/hektor-und-subsi-lou-buegeln.png" alt="Hektor und SUBsi-Lou bügeln und sorgen für Chaos" width="567" height="708" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/hektor-und-subsi-lou-buegeln.png 567w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/07/hektor-und-subsi-lou-buegeln-240x300.png 240w" sizes="auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Hektor, SUBsi-Lou und der heroische Versuch, zerknitterter Wäsche mit Grimm, Dampf und sehr viel Optimismus beizukommen — während Ka sich durch den kaistischen Alltag kämpft.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe gerade wieder das Backen von Schmalzgebäck für mich entdeckt, was so viel heißt, dass ich Kiachal (Ausgezogene) und Apfel-Zimtschnecken wie ein Weltmeister gebacken habe. Drei Tage hintereinander. <strong>LOL</strong> Ein Teil davon ist natürlich verschenkt worden, ein anderer Teil wurde gefuttert — lauwarm, bestreut mit Puderzucker oder gewendet in Zimtzucker <strong>*yummi*</strong> — und der letzte Teil befindet sich eingefroren in der Gefriertruhe, denn Schmalzgebäck lässt sich wunderbar einfrieren. Wenn man Lust drauf hat, einfach ein Stück aus der Truhe holen, rauf auf den Toaster legen, kurz von beiden Seiten antoasten, genießen. Fast wie frisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann war die Bachelorfeier meiner Tochter. Ich muss ein bisschen angeben, weil ich mich so freue, dass meine „Große“ ihren Bachelor mit 1,0 abgeschlossen hat (Politikwissenschaft). Und nein, sie wird nicht als Taxifahrerin in Berlin enden. 😀 Zudem hat mein Sohn mein Büro okkupiert, weil er sich gerade auf seine Klausuren vorbereitet.</p>
<p style="text-align: justify;">Das alles führt dazu, dass ich momentan eher mau unterwegs bin, was das Bloggen betrifft. Und mal abgesehen davon ist noch etwas eingetreten, was selten bei mir eintritt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">ICH LESE GERADE FURCHTBAR LANGSAM!</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Zudem habe ich KEINE LUST, mir neue Bücher zu kaufen. Könnt ihr euch das vorstellen? Keine Lust, neue Bücher zu kaufen. So ein Bullshit, doch das ist die ungeschminkte Wahrheit. Die Kombi aus langsamem Lesen und keiner Lust, neue Bücher kaufen zu wollen, ist schon gruselig, das sage ich Euch. Das hätte ich gebraucht, als ich meine Buch-Kauf-Fastenzeit hatte. Da musste ich mich durchquälen, weil ich so gerne welche gekauft hätte und nun? Schnicki-schnacki Misti-kacki.<strong> *miep*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bis dahinne!</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;">P.S. Falls ihr euch noch einmal genüsslich daran erinnern wollt, wie ich damals unter meiner Buchkauf-Fastenzeit gelitten habe: Hier entlang zu <a href="https://meinetaeglichedosis.de/fastenzeit-ein-feuerloescher-ein-manipulativer-drache-und-ich-oder-voll-einen-an-der-klatsche/"><span style="color: #993300;"><strong>„Fastenzeit, ein Feuerlöscher, ein manipulativer Drache und ich oder voll einen an der Klatsche!“</strong></span></a><br data-start="772" data-end="775" />Und hier gibt es noch mehr Buchdrachen-Elend: <a href="https://meinetaeglichedosis.de/buchdrache-vs-ka-oder-die-buchkauf-fastenzeit-ist-brutal/"><span style="color: #993300;"><strong>„Buchdrache vs. Ka oder die Buchkauf-Fastenzeit ist brutal!“</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Banderole zur optischen Trennung" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Bügeln mit Hektor und SUBsi-Lou&#8220;:<br />
Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.<br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hitzefrei für Hirn, Drache und SuB</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/hitzefrei-fuer-hirn-drache-und-sub/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2026 05:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hektor]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich zerfließe langsam im Pool bei 36,6 Grad im Schatten, während SUBsi-Lou meinen SuB bewacht und Hektor in seiner Drachenhöhle schmökert. Ein kleiner Hitzekoller aus meiner Bücherwelt – mit Schwimmdonut, 30,5-Grad-Pool und dem Wunsch nach einer persönlichen Schneewolke.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende! Wundert euch bitte nicht, dass es hier in den letzten Tagen ein bisschen ruhiger war. Es ist nicht so, dass ich nichts zu erzählen hätte. Es ist eher so, dass ich zerfließe. Ganz langsam. Stilvoll vermutlich nicht. Mein Gehirn gleicht inzwischen einer Matschanlage. Allerdings keiner von diesen fröhlichen, kalten Matsch-Anlagen, in denen Kinder begeistert herumplanschen, sondern einer, die mit warmem Wasser betrieben wird. Also quasi Hirn-Matsch deluxe. Nur ohne Deluxe. *seufzt dramatisch in richtung ventilator* Selbst Hektor, mein bekanntlich sehr heißblütiger Bücherdrache, hat kapituliert. Der liegt nur noch dekorativ in seiner Drachenhöhle herum, ausgestreckt wie ein mittelalterlicher Bettvorleger mit Flügeln, und schmökert in seinen Lieblingsbüchern. Ab und zu blinzelt er mich an, als wollte er sagen: „Ka, ich bin ein Drache. Ich atme Feuer. Aber DAS hier ist übertrieben.“ Tja. Wenn sogar ein Drache die Hitze persönlich nimmt, dann wisst ihr Bescheid. Ohne Worte &#8230; *höhö* 🖤 Immerhin schwingt er sich in den kühleren Nachtstunden noch in den Nachthimmel, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #993300;"><em><strong>&#8222;Ich zerfließe langsam im Pool bei 36,6 Grad im Schatten, während SUBsi-Lou meinen SuB bewacht und Hektor in seiner Drachenhöhle schmökert.</strong></em></span><br />
<span style="color: #993300;"><em><strong>Ein kleiner Hitzekoller aus meiner Bücherwelt – mit Schwimmdonut, 30,5-Grad-Pool und dem Wunsch nach einer persönlichen Schneewolke.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 12pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Wundert euch bitte nicht, dass es hier in den letzten Tagen ein bisschen ruhiger war. Es ist nicht so, dass ich nichts zu erzählen hätte. Es ist eher so, dass ich zerfließe.</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz langsam.</p>
<p style="text-align: justify;">Stilvoll vermutlich nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Gehirn gleicht inzwischen einer Matschanlage. Allerdings keiner von diesen fröhlichen, kalten Matsch-Anlagen, in denen Kinder begeistert herumplanschen, sondern einer, die mit warmem Wasser betrieben wird. Also quasi Hirn-Matsch deluxe. Nur ohne Deluxe. <strong>*seufzt dramatisch in richtung ventilator*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Selbst Hektor, mein bekanntlich sehr heißblütiger Bücherdrache, hat kapituliert. Der liegt nur noch dekorativ in seiner Drachenhöhle herum, ausgestreckt wie ein mittelalterlicher Bettvorleger mit Flügeln, und schmökert in seinen Lieblingsbüchern. Ab und zu blinzelt er mich an, als wollte er sagen: „Ka, ich bin ein Drache. Ich atme Feuer. Aber DAS hier ist übertrieben.“</p>
<p style="text-align: justify;">Tja. Wenn sogar ein Drache die Hitze persönlich nimmt, dann wisst ihr Bescheid.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55311" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kollage_ka_hektor_subsi-lou_sommerhitze.png" alt="Bücherdrache Hektor SUBsi-Lou Ka Schwimmdonat Sommerhitze Hitzewelle" width="709" height="886" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kollage_ka_hektor_subsi-lou_sommerhitze.png 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kollage_ka_hektor_subsi-lou_sommerhitze-240x300.png 240w" sizes="auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px" /><br />
<em><strong>Ohne Worte &#8230;</strong></em><strong> *höhö*<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;">Immerhin schwingt er sich in den kühleren Nachtstunden noch in den Nachthimmel, dreht ein paar Runden über den Dächern und versucht, sich den Wind um die Schuppen wehen zu lassen. Angeblich hilft das beim Abkühlen</p>
<p style="text-align: justify;">Und SUBsi-Lou?</p>
<p style="text-align: justify;">Pah!</p>
<p style="text-align: justify;">Die sitzt wie eine Glucke auf meinem SuB und genießt die Ruhe, die ich ihr unfreiwillig gönne. Denn während ich sonst ja immer mal wieder versuche, meinen Stapel ungelesener Bücher wenigstens symbolisch zu reduzieren, lese ich momentan hauptsächlich in neu gekauften Büchern. Ja, ich weiß. Das ist nicht hilfreich. Aber es ist heiß. Und bei Hitze gelten andere Regeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Beispiel mit dem Hintern im Schwimmdonat sitzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn es irgendwie möglich ist, dümple ich nämlich im Pool herum, lese ein bisschen, starre ein bisschen ins Wasser und tue so, als wäre das alles sehr entspannend. Was es auch wäre, wenn der Pool inzwischen nicht selbst schon 30,5 Grad hätte. Abkühlung ist das nicht mehr. Das ist eher lauwarmes Teekochen mit Ka drin.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber hey: Man gönnt sich ja sonst nix, ne?</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Büro dagegen ist weiterhin eine Brutstätte für mögliche Hitzschläge. Ich meide es daher so gut es geht. Abgesehen von jetzt gerade. Aber es ist ja auch erst halb sieben am Morgen, da geht es temperaturtechnisch noch irgendwie. Also theoretisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Praktisch klebt mein Hintern schon wieder am Bürostuhl fest, meine Oberschenkel haben eine innige Verbindung mit der Sitzfläche aufgebaut, und meine Unterarme pappen am Schreibtisch, während ich diese Zeilen tippe.</p>
<p style="text-align: justify;">Das, geneigte Lesende, ist … bah.</p>
<p style="text-align: justify;">Falls hier also in den nächsten Tagen weiterhin weniger passiert als sonst, dann liegt das nicht an fehlender Leselust. Die ist da. Irgendwo. Vermutlich schwimmt sie gerade mit mir im Pool herum und versucht, nicht unterzugehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis dahin lese ich langsam, schwitze engagiert und lasse Hektor dekorativ vor sich hin schmökern.</p>
<p style="text-align: justify;">SUBsi-Lou bewacht derweil meinen SuB, als wäre er ein goldenes Drachenei.</p>
<p style="text-align: justify;">Und ich?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich warte auf Regen.</p>
<p style="text-align: justify;">Oder Wind.</p>
<p style="text-align: justify;">Oder eine persönliche Schneewolke über meinem Schreibtisch.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Hitzefrei für Hirn, Drache und SuB" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Bildquelle  &#8222;Sommerhitze-Kollage&#8220;:<br />
Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.<br />
</strong></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bullenhitze samt Schmelzen: Eine Ode an den Pool</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/bullenhitze-samt-schmelzen-eine-ode-an-den-pool/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 06:18:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gelegenheitslyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meinetaeglichedosis.de/?p=48488</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Wenn das Büro zur Sauna wird und selbst der Bürostuhl klebt, hilft nur noch eines: ab in den Pool! Zwischen Blubberbläschen, Schrumpelhänden und über dreißig Grad im Schatten entsteht heute eine ganz besondere Liebeserklärung. An den Sommer? Vielleicht. Vor allem aber an das herrlich kühle Nass.&#8220; 🖤 Inzwischen versuche ich mein Büro zu meiden, denn hier drinnen ist es brüllend heiß, geneigte Lesende! Gerade bleibe ich wieder am Bürostuhl kleben, obwohl es früher Morgen ist. Aber die Temperaturen sind bullig, weil es nicht mal in der Nacht abkühlt. *sich frischluft zuwedelt* Derweilen gäbe es bereits wieder einiges zu berichten. Sowohl rund ums Buch als auch über Dinge, die zwischenzeitlich auch so los waren: wie ich z. B. „Bad Bishop“ von L. J. Shen beurteile, wie es mit dem Romance-ABC weitergeht und dass ich meine Nase schon wieder in eine Bratva-Romance gesteckt habe. Himmel noch eins. Aber eines kann ich Euch schon heute erzählen, nämlich, dass man mich gegenwärtig sehr häufig – dank über dreißig Grad im Schatten – im Pool findet. Ergo gibt es nun einen gelegenheitslyrischen Erguß, sprich eine Ode an den Pool, die da lautet: &#160; Poolode Oh Pool, oh Pool du Wunderding. Ich springe hinein und es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="isSelectedEnd" style="text-align: center;"><em><span style="color: #800000;"><strong>&#8222;Wenn das Büro zur Sauna wird und selbst der Bürostuhl klebt, hilft nur noch eines: ab in den Pool!</strong></span></em><br />
<em><span style="color: #800000;"><strong>Zwischen Blubberbläschen, Schrumpelhänden und über dreißig Grad im Schatten entsteht heute eine ganz besondere Liebeserklärung.</strong></span></em><br />
<em><span style="color: #800000;"><strong>An den Sommer? Vielleicht. Vor allem aber an das herrlich kühle Nass.&#8220;</strong></span></em></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p class="isSelectedEnd" style="text-align: justify;">Inzwischen versuche ich mein Büro zu meiden, denn hier drinnen ist es brüllend heiß, geneigte Lesende!</p>
<p class="isSelectedEnd" style="text-align: justify;">Gerade bleibe ich wieder am Bürostuhl kleben, obwohl es früher Morgen ist. Aber die Temperaturen sind bullig, weil es nicht mal in der Nacht abkühlt. <strong>*sich frischluft zuwedelt*</strong></p>
<p class="isSelectedEnd" style="text-align: justify;">Derweilen gäbe es bereits wieder einiges zu berichten. Sowohl rund ums Buch als auch über Dinge, die zwischenzeitlich auch so los waren: wie ich z. B.<span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/bad-bishop/"><strong> „Bad Bishop“ von L. J. Shen</strong></a></span> beurteile, wie es mit dem <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/zwischen-anziehungskraft-und-zungenkuss-das-romance-abc-von-a-bis-z/"><strong>Romance-ABC</strong> </a></span>weitergeht und dass ich meine Nase schon wieder in eine Bratva-Romance gesteckt habe. Himmel noch eins.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber eines kann ich Euch schon heute erzählen, nämlich, dass man mich gegenwärtig sehr häufig – dank über dreißig Grad im Schatten – im Pool findet. Ergo gibt es nun einen gelegenheitslyrischen Erguß, sprich eine Ode an den Pool, die da lautet:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55300" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2024/08/bild-zu-poolode.png" alt="Arschbombe Poolode Gelegenheitslyrischer Erguss Sommerhitze Gedicht" width="709" height="532" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2024/08/bild-zu-poolode.png 709w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2024/08/bild-zu-poolode-300x225.png 300w" sizes="auto, (max-width: 709px) 100vw, 709px" /></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #00ccff; font-size: 36pt;"><strong>Poolode<br />
</strong></span></p>
<p style="text-align: center;">Oh Pool, oh Pool du Wunderding.<br />
Ich springe hinein und es macht „pling“!</p>
<p style="text-align: center;">Ergötze mich an deinem Nass,<br />
Gleit hin, gleit her, hab mächtig Spaß!</p>
<p style="text-align: center;">Süß kitzeln mich deine Blubberbläschen,<br />
Schnurr vor mich hin, gleich einem Kätzchen.</p>
<p style="text-align: center;">Tauch unter bis zum Boden,<br />
Frisch mich auf ganz unverhohlen.</p>
<p style="text-align: center;">Nach Stunden Nass muss ich dann raus,<br />
Hab` Schrumpelhänd` und Füß, welch’ Graus!</p>
<p style="text-align: center;">Dafür bin ich nun abgekühlt,<br />
Wie das sich wunderbar anfühlt.</p>
<p style="text-align: center;">Über 30 Grad und heißer,<br />
Schwitzt man wie ein Schluchtenscheißer.</p>
<p style="text-align: center;">Doch es ist Sommer, glaube mir!<br />
Ich werd` mich nicht beschwer`n bei Dir.</p>
<p style="text-align: center;">Vielmehr spring ich jetzt wieder rein,<br />
Denn mir ist heiß, dann muss das sein.</p>
<p style="text-align: center;">Scheiß auf die Schrumpelhänd` und Füß,<br />
Euch aus dem kühlen Pool ich grüß`.</p>
<p style="text-align: center;">© Copyright 24.06.2026 by Ka, Meine tägliche Dosis. Alle Rechte vorbehalten.</p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p>Bis hoffentlich bald und in etwas kühlerer Umgebung. <strong>*lacht*<br />
</strong></p>
<p><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Bullenhitze samt Schmelzen: Eine Ode an den Pool" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Arschbombe&#8220;:<br />
Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.<br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn Romance-Anatomie nach der Übersetzung kurz die Physik verlässt</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/wenn-romance-anatomie-nach-der-uebersetzung-kurz-die-physik-verlaesst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2026 14:33:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[American Football]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Es wird explizit, albern und nicht jugendfrei. Manche Übersetzungen stolpern nicht über Wörter, sie zerlegen kurz die Anatomie. Genau so ein Fundstück ist mir begegnet. Kaffee festhalten, Unschuld ablegen und rein ins Vergnügen.&#8220; 🖤 Kleiner Hinweis vorab: Dieser Text ist für erwachsene Lesende gedacht, enthält explizite Wortwahl und einen Übersetzungsfund, bei dem die Anatomie leise „Darüber müssen wir definitiv diskutieren“ gemurmelt hat. Geneigte Lesende! Manchmal schenkt uns eine Übersetzung Sätze, bei denen mein inneres Kopfkino nicht einfach anspringt, sondern mit quietschenden Reifen durch die Wand fährt. *vollgas* Da sitzt die Protagonistin nach einer heißen Szene „zart zwischen den Beinen“ da, was vermutlich bedeuten soll, dass sie empfindlich ist, aber klingt, als hätte jemand sie aus Blätterteig modelliert, und beobachtet, wie der Held aufsteht. Bis hierhin: okay. Ein bisschen holprig, aber wir bleiben im Raum. Dann jedoch wippt sein immer noch harter Schwanz beim Gehen gegen seine Brust. Geneigte Lesende!!! Gegen! Seine! Brust! Und da fängt mein Hirn an, hektisch zwischen Anatomieunterricht, Fleischpenis, Blutpenis, Schwerkraft und baulicher Sondergenehmigung hin und her zu blättern. Ihr seht: Meine Phantasie schlägt Kapriolen. 😀 🖤 Denn hier verlässt diese Szene endgültig die Anatomie und betritt das Reich der mythischen Kreaturen. Bei der Größe *hust* sollte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #993300;"><em><strong>&#8222;Es wird explizit, albern und nicht jugendfrei. Manche Übersetzungen stolpern nicht über Wörter, sie zerlegen kurz die Anatomie. Genau so ein Fundstück ist mir begegnet. Kaffee festhalten, Unschuld ablegen und rein ins Vergnügen.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kleiner Hinweis vorab:</strong> Dieser Text ist für erwachsene Lesende gedacht, enthält explizite Wortwahl und einen Übersetzungsfund, bei dem die Anatomie leise „Darüber müssen wir definitiv diskutieren“ gemurmelt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Manchmal schenkt uns eine Übersetzung Sätze, bei denen mein inneres Kopfkino nicht einfach anspringt, sondern mit quietschenden Reifen durch die Wand fährt. <strong>*vollgas*</strong> Da sitzt die Protagonistin nach einer heißen Szene <em>„zart zwischen den Beinen“</em> da, was vermutlich bedeuten soll, dass sie empfindlich ist, aber klingt, als hätte jemand sie aus Blätterteig modelliert, und beobachtet, wie der Held aufsteht.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis hierhin: okay. Ein bisschen holprig, aber wir bleiben im Raum.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann jedoch wippt sein immer noch harter Schwanz beim Gehen gegen seine Brust.</p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!!! Gegen! Seine! Brust! Und da fängt mein Hirn an, hektisch zwischen Anatomieunterricht, Fleischpenis, Blutpenis, Schwerkraft und baulicher Sondergenehmigung hin und her zu blättern.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55181" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/uebersetzungsfail_cucumberhaven.png" alt="Cucumber Haven Salatgurke Übersetzungsfail Humor Witz Kas Tatsachenbericht" width="992" height="744" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/uebersetzungsfail_cucumberhaven.png 992w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/uebersetzungsfail_cucumberhaven-300x225.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/uebersetzungsfail_cucumberhaven-768x576.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/uebersetzungsfail_cucumberhaven-750x563.png 750w" sizes="auto, (max-width: 992px) 100vw, 992px" /><em><strong><br />
Ihr seht: Meine Phantasie schlägt Kapriolen. 😀</strong></em></p>
<p style="text-align: center;">🖤</p>
<p style="text-align: justify;">Denn hier verlässt diese Szene endgültig die Anatomie und betritt das Reich der mythischen Kreaturen. Bei der Größe <strong>*hust*</strong> sollte <em>er</em> definitiv einen eigenen Beitrag in der Kategorie <a href="https://meinetaeglichedosis.de/mythologie-mit-augenzwinkern-von-vampiren-bis-gargoyles-mit-einem-klick-durch-die-wunderwelt/"><em>„Mythologie mit Augenzwinkern“</em></a> bekommen. Denn wenn sein Schwanz beim Gehen gegen seine Brust wippt, reden wir nicht mehr von „gut ausgestattet“, sondern von einem Körperteil mit eigener Postleitzahl.<strong> *kreiiisch*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Und hey, das ist keine Kritik, denn ich LIEBE solche unfreiwillig-komischen Übersetzungsfails. Sehr. So sehr. <strong>*höhöhö*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir lesen uns</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Wenn Romance-Anatomie nach der Übersetzung kurz die Physik verlässt" width="363" height="126" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Cucumber Haven&#8220;:<br />
Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kirsch-Eskalation oder: Wie man aus zwei Eimern Kirschen plötzlich zehn Stunden Küchenarbeit macht</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/kirsch-eskalation-oder-wie-man-aus-zwei-eimern-kirschen-ploetzlich-zehn-stunden-kuechenarbeit-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 07:35:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Foodporn]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Zwei 10-Liter-Eimer Kirschen, ein manueller Kirschentkerner und zehn Stunden später wusste ich wieder sehr genau, warum Küchenromantik manchmal klebt. Aus 12 Kilo entkernten Kirschen wurden Marmelade, Amarena-Kirschen, Zimt-Kirschen, Vorräte für später und ein Kirsch-Käsekuchen mit Baiserhaube. Außerdem klären wir die wichtige Frage, warum frühe Kirschsorten für mich eindeutig die bessere Wahl sind. Stichwort: Wurmfreie Zone.&#8220; 🍒 Geneigte Lesende! Unlängst irgendwo in Niederbayern: „Ach, so ein bisschen Kirschen verarbeiten, das geht bestimmt ganz schnell.“ Spoiler: Geht es nicht. Also wirklich nicht. Vor allem dann nicht, wenn aus „ein bisschen“ plötzlich zwei 10-Liter-Eimer voller Kirschen werden und man keinen elektrischen Kirschentkerner hat, sondern einen manuellen. Also einen, bei dem es heißt: eine Kirsche einlegen, eine Kirsche entkernen, eine Kirsche einlegen, eine Kirsche entkernen, etc. pp. usw. *was von fast blasen am zeigefinger rumjammert* Kirschernte eskaliert: Ka entsteint, Hektor vernichtet die Vorräte und SUBsi-Lou recherchiert sicherheitshalber, was passiert, wenn doch der Wurm drin ist. 🍒 Unsere Kirschernte fiel dieses Jahr jedenfalls ordentlich aus, so viel kann ich sagen. Aus zwei gut gefüllten 10-Liter-Eimern — und hey, der Baum ist noch nicht mal zur Hälfte geleert — haben wir am Ende 12 Kilogramm gewaschene und entkernte Kirschen gewonnen. Zwölf. Kilo. Kirschen. Das muss man [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Zwei 10-Liter-Eimer Kirschen, ein manueller Kirschentkerner und zehn Stunden später wusste ich wieder sehr genau, warum Küchenromantik manchmal klebt. Aus 12 Kilo entkernten Kirschen wurden Marmelade, Amarena-Kirschen, Zimt-Kirschen, Vorräte für später und ein Kirsch-Käsekuchen mit Baiserhaube. Außerdem klären wir die wichtige Frage, warum frühe Kirschsorten für mich eindeutig die bessere Wahl sind. Stichwort: Wurmfreie Zone.&#8220;</strong> </em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 18pt;">🍒</span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Unlängst irgendwo in Niederbayern: „Ach, so ein bisschen Kirschen verarbeiten, das geht bestimmt ganz schnell.“ Spoiler: Geht es nicht. Also wirklich nicht. Vor allem dann nicht, wenn aus „ein bisschen“ plötzlich zwei 10-Liter-Eimer voller Kirschen werden und man keinen elektrischen Kirschentkerner hat, sondern einen manuellen. Also einen, bei dem es heißt: eine Kirsche einlegen, eine Kirsche entkernen, eine Kirsche einlegen, eine Kirsche entkernen, etc. pp. usw. <strong>*was von fast blasen am zeigefinger rumjammert*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55058" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirscheskalation.png" alt="Kirschen-einkochen SUBsi-Lou Hektor Ka Küche Kirschernte" width="787" height="984" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirscheskalation.png 787w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirscheskalation-240x300.png 240w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirscheskalation-768x960.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirscheskalation-750x938.png 750w" sizes="auto, (max-width: 787px) 100vw, 787px" /><br />
<em><strong>Kirschernte eskaliert:<br />
Ka entsteint, Hektor vernichtet die Vorräte und SUBsi-Lou recherchiert sicherheitshalber, was passiert, wenn doch der Wurm drin ist.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 18pt;"><strong>🍒</strong></span><em><strong><br />
</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Unsere Kirschernte fiel dieses Jahr jedenfalls ordentlich aus, so viel kann ich sagen. Aus zwei gut gefüllten 10-Liter-Eimern — und hey, der Baum ist noch nicht mal zur Hälfte geleert — haben wir am Ende 12 Kilogramm gewaschene und entkernte Kirschen gewonnen. Zwölf. Kilo. Kirschen. Das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Ende wurden daraus 4,5 Kilogramm eingefrorene Kirschen, 12 Gläser Amarena-Kirschen (saulecker! ICH LIEBE AMARENA-KIRSCHEN <strong>*yamm-yamm*</strong>), 15 Gläser Kirschmarmelade, 8 Gläser eingeweckte Kirschen mit Zimt und ein Kirsch-Käsekuchen mit Baiserhaube. Hoffentlich habe ich mich mit den Gläsern nicht verzählt.<strong> *höhöhö*</strong> Insgesamt war ich rund zehn Stunden in der Küche beschäftigt, um diese Kirschen irgendwie „gebacken“ zu bekommen. Wobei „gebacken“ in diesem Fall ein sehr dehnbarer Begriff ist und ungefähr bedeutet: entsteint, gekocht, gerührt, gezuckert, abgefüllt, eingekocht, eingefroren, Küche verwüstet, Küche wieder halbwegs erkennbar gemacht und zwischendurch vermutlich ein paar Mal sehr dramatisch geseufzt. EXTREM DRAMATISCH.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-55052" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirschernte_eingekochte-kirschen.png" alt="Kirsch-Eskalation oder: Wie man aus zwei Eimern Kirschen plötzlich zehn Stunden Küchenarbeit macht" width="849" height="472" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirschernte_eingekochte-kirschen.png 849w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirschernte_eingekochte-kirschen-300x167.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirschernte_eingekochte-kirschen-768x427.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirschernte_eingekochte-kirschen-750x417.png 750w" sizes="auto, (max-width: 849px) 100vw, 849px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht fragt ihr euch jetzt: Warum denn jetzt schon Kirschernte? Ist das nicht ein bisschen früh? Ja, ist es. Und genau das ist der Sinn der Sache. Denn wir haben uns damals ganz bewusst für eine frühe Kirschsorte entschieden. Nicht, weil wir besonders ungeduldig sind. Na gut, vielleicht auch ein bisschen, denn Kirschen sind zuuu lecker. Aber vor allem, weil ich keine Würmer besser gesagt Maden in meinen Kirschen mag. Und mit „nicht mag“ meine ich: Pfui daibel.</p>
<p style="text-align: justify;">Frühe Kirschsorten der 1. bis 3. Kirschwoche, also Sorten wie z.B. <em>Burlat</em>, <em>Früheste der Mark</em> oder <em>Kassins Frühe</em>, haben nämlich einen entscheidenden Vorteil: Sie sind meist schon über den kritischen Farbumschlag hinaus oder sogar bereits geerntet, bevor die Hauptpopulation der Kirschfruchtfliegen überhaupt so richtig loslegt. Diese Fliegen interessieren sich nämlich nicht für steinharte grüne Kirschen und auch nicht für lieblich süße, tiefrote, reife Früchte, sondern für genau dieses Zwischenstadium, wenn die Kirschen sich von Grün nach Gelb beziehungsweise Hellrot verfärben. Genau dann legen sie ihre Eier hinein. Und daraus werden dann diese kleinen, sehr ungebetenen Bewohner, die einem später aus der Kirsche entgegenwinken. Und die können winken, das sag’ ich euch.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hatte früher durch Schwiegertigers Kirschbaum schon Kontakt mit späteren Kirschen. Und ganz ehrlich: Mir hat gegraust, wenn mich diese kleinen Dinger aus der Frucht heraus angeguckt haben. Ja, ich weiß, ich weiß. Die futtern sich auch nur durchs Fruchtfleisch der Kirsche. Ergo schmecken sie vermutlich nach Kirsche und kacken auch Kirsche. Trotzdem möchte ich sie nicht in meinem Mund haben. Da bin ich eigen. Sehr eigen sogar.</p>
<p style="text-align: justify;">Darum haben wir uns damals für eine frühe Sorte entschieden. Die Kirschen sind früher dran, die Kirschfruchtfliegen kommen zu spät zur Party und die Maden dürfen künftig gern anderen Leuten aus dem Obst zuwinken. Aber mir nicht. <strong>LOL</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Und so standen wir nun also da mit unserer frühen, madenfreien Kirschernte und einer Küche, die zwischendurch aussah, als hätte ein Kirsch-Massaker stattgefunden. Himmel, ich hätte euch von diesem Kirschchaos echt ein Foto machen sollen. <strong>*lacht*</strong> Aber ganz ehrlich? Es hat sich gelohnt. Wenn die Gläser später im Regal stehen, die Amarena-Kirschen durchziehen, die Marmelade leuchtet, die Zimt-Kirschen auf ihren Einsatz warten und im Gefrierfach kleine Portionen für später liegen, dann ist das schon ein ziemlich gutes Gefühl. Ich mag das und habe so auch stets eine Kleinigkeit zur Hand, wenn ich Besuche mache.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-55051" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/06/kirschkuchen.png" alt="Kirschkuchen Kirsch-Käsekuchen Baiserhaube Mürbteig Kirschen" width="914" height="344" /></p>
<p style="text-align: justify;">Und der Kirsch-Käsekuchen mit Baiserhaube? Der war dann quasi die Krönung dieser kleinen Küchen-Eskalation. Nach all dem Waschen, Entsteinen, Einkochen und Marmeladekochen musste schließlich auch noch etwas direkt auf den Teller. Man will ja wissen, wofür man gelitten hat, ne?! Aber ich habe mich (leider) dieses Mal ans Rezept gehalten, weil ich mit dem Kuchen Neuland betreten habe und siehe da, er war mir persönlich &#8211; und auch meiner Familie &#8211; zu süß. Denn wenn ich Kuchen, Torten, Cookies und Co backe, dann immer mit weniger Zucker als in den Rezepten angegeben. Egal. Ich habe mir jedenfalls eine Notiz ins Backbuch gemacht, nächstes Mal weniger Zucker zu verwenden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich grüße euch heute mal kirschig-extrem,</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S.</strong> Falls ihr nach dieser Kirsch-Eskalation Lust auf mehr Hektor in der Küche habt: Bei den &#8212;&gt; <a href="https://meinetaeglichedosis.de/nutella-gluecksbomben-oder-wie-ich-hektor-fast-alles-weggefuttert-haette/"><span style="color: #800000;"><strong>Nutella-Glücksbomben</strong></span></a>, in &#8212;&gt; <a href="https://meinetaeglichedosis.de/ritter-drache-oder-doch-ein-keks/"><span style="color: #800000;"><strong>Ritter, Drache oder doch ein Keks?</strong></span></a> und bei &#8212;&gt; <a href="https://meinetaeglichedosis.de/hektors-schokolinsenversuchung/"><span style="color: #800000;"><strong>Hektors Schokolinsenversuchung</strong></span></a> zeigt sich ziemlich deutlich, dass mein Drache kulinarisch nicht nur anwesend, sondern hochgradig involviert ist.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Kirsch-Eskalation oder: Wie man aus zwei Eimern Kirschen plötzlich zehn Stunden Küchenarbeit macht" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle: Kirsch-Eskalation mit SUBsi-Lou und Hektor: Gestaltet von Ka mit Hilfe einer KI.</strong><br />
<strong>Bildquellen Kirschkuchen und Kirschernte/Eingekochte Kirschen: Fotografiert und in PhotoShop zusammengesetzt von Ka.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Schlacht von Ka</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/die-schlacht-von-ka/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 17:10:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Wenn auf einem eisigen Schlachtfeld plötzlich Harpyien verstummen, Drachen schweigen und eine kleine Gestalt mit gletscherblauen Büscheln auftaucht, kann das nur eines bedeuten: Der Krieg hat ein Problem. Oder besser gesagt: Ich habe eine winzige Minigeschichte aus dem Archiv gezogen — absurd, nordisch, ein bisschen bekloppt und mit sehr viel Herz.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende, als die &#8222;Nimmerherz&#8220;-Saga von Erik Kellen ihren Platz in meinem &#8212;&#62; Serienregal bekommen hat, musste ich prompt daran denken, dass mich diese lesenswerte Fantasysaga damals, um genauer zu sein vor ungefähr 9 Jahren, zu einer klitzekleinen Minigeschichte inspiriert hatte: „Die Schlacht von Ka“. Oder sagen wir: Ich habe sie ersonnen, ersponnen, zusammenfantasiert — what ever. *grinst breit* Wer sie noch nicht kennt: Ich konnte nicht widerstehen und musste sie wieder hervorholen. Denn nicht nur das Schreiben hatte mir damals verdammt viel Spaß gemacht, auch beim erneuten Lesen fand ich sie immer noch irgendwie niedlich und komlett chaotisch-überzogen. Darum wünsche ich euch viel Spaß damit. Ach ja, sollte ich jemals irgendetwas veröffentlichen — abgesehen von den Schreibsachen hier auf meinem Blog — wäre „Lila Wege“ mein bevorzugter Name. Übrigens: Zu einer klitzekleinen Minigeschichte gehört natürlich auch ein klitzekleines Cover … *höhöhö* Lasset die Schlacht beginnen &#8230; Das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;" data-start="60" data-end="90"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Wenn auf einem eisigen Schlachtfeld plötzlich Harpyien verstummen, Drachen schweigen und eine kleine Gestalt mit gletscherblauen Büscheln auftaucht, kann das nur eines bedeuten: Der Krieg hat ein Problem. Oder besser gesagt: </strong></em></span><span style="color: #800000;"><em><strong>Ich habe eine winzige Minigeschichte aus dem Archiv gezogen — absurd, nordisch, ein bisschen bekloppt und mit sehr viel Herz.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;" data-start="60" data-end="90"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="60" data-end="90">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="92" data-end="423">als die &#8222;<em>Nimmerherz&#8220;-Saga</em> von Erik Kellen ihren Platz in meinem<a href="https://meinetaeglichedosis.de/serienregal-die-nimmerherz-legende-von-erik-kellen/"><span style="color: #800000;"><strong> &#8212;&gt; Serienregal</strong> </span></a>bekommen hat, musste ich prompt daran denken, dass mich diese lesenswerte Fantasysaga damals, um genauer zu sein vor ungefähr 9 Jahren, zu einer klitzekleinen Minigeschichte inspiriert hatte: <em>„Die Schlacht von Ka“</em>. Oder sagen wir: Ich habe sie ersonnen, ersponnen, zusammenfantasiert — what ever. <strong>*grinst breit*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="425" data-end="923">Wer sie noch nicht kennt: Ich konnte nicht widerstehen und musste sie wieder hervorholen. Denn nicht nur das Schreiben hatte mir damals verdammt viel Spaß gemacht, auch beim erneuten Lesen fand ich sie immer noch irgendwie niedlich und komlett chaotisch-überzogen. Darum wünsche ich euch viel Spaß damit. Ach ja, sollte ich jemals irgendetwas veröffentlichen — abgesehen von den Schreibsachen hier auf meinem Blog — wäre <em>„Lila Wege“</em> mein bevorzugter Name. Übrigens: Zu einer klitzekleinen Minigeschichte gehört natürlich auch ein klitzekleines Cover … <strong>*höhöhö*</strong></p>
<p style="text-align: center;" data-start="425" data-end="923">Lasset die Schlacht beginnen &#8230;</p>
<p style="text-align: center;" data-start="925" data-end="948"><span style="font-family: times new roman, times, serif;"><strong data-start="925" data-end="948"> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54671" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-schlacht-von-ka_cover.png" alt="Die Schlacht von Ka Minigeschichte Fantasy Cover" width="1024" height="1536" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-schlacht-von-ka_cover.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-schlacht-von-ka_cover-200x300.png 200w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-schlacht-von-ka_cover-683x1024.png 683w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-schlacht-von-ka_cover-768x1152.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-schlacht-von-ka_cover-750x1125.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="950" data-end="1853">Das zornige Brüllen der Harpyen und das grollende Donnern der Drachen hallte laut über das Tosen der Schlacht, als sich wie aus heiterem Himmel eine unwirkliche Stille über das Kampfgetümmel zu legen begann. Eine Stille, die von einem Punkt am Rande des Schlachtfeldes ihren Anfang nahm und sich wie eine Woge ausbreitete. Alles stand still. Selbst die Zeit schien den Atem anzuhalten. Die Schreie der Krieger verstummten, das Klirren aufeinanderprallender Schwerter nahm ab, und das Blatt einer Streitaxt, das sich eben noch in die Schulter eines Abtrünnigen bohren wollte, geriet — kurz bevor es Fleisch, Muskeln und Knochen durchtrennen konnte — ins Stocken. Sogar die Harpyen und die über dem Feld kreisenden Drachen verfielen in tiefes Schweigen! Nur der Schnee fiel leise weiter vom Himmel und ließ sich von der kleinen Gestalt, die für den nordischen Winter viel zu leicht bekleidet war, nicht beirren.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1855" data-end="2522">Todestille hatte sich ausgebreitet. Alle Bewegungen waren in diesem einen Moment eingefroren, was die weibliche Gestalt noch kurioser erscheinen ließ. Der unanständig kurz gehaltene Kilt, der in den Farben des Winters gehalten war und kaum ihren Po bedeckte, bewegte sich ruckartig zu den tanzenden, springenden Bewegungen, die sie mit einer Art Sprechgesang begleitete. Dabei schwang sie zwei ungewöhnliche, gletscherblaue Büschel hin und her. Sie erinnerten entfernt an dicke Bündel aus Steppengras. Blaue Stiefel, ein knapper blauer Überwurf und eine Kappe in derselben Farbe, die sie tief über die Ohren gezogen hatte, waren das einzige Zugeständnis an die eisige Kälte.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2524" data-end="3382">Während ihre blonden Zöpfe, die aus ihrer Kopfbedeckung lugten, fröhlich mit ihr auf und ab hüpften, sang sie — nun, es war wohl eher ein Schreien, das dem der Harpyen gleichkam — aus Leibeskräften immer wieder: „Gebt mir ein H! Gebt mir ein U! Gebt mir ein M! Gebt mir ein O! Gebt mir ein R! Gebt mir HUMOR! Vor. Vor. Vor HUMOR! Vor. Vor. Mehr Humor!“ Je mehr sie herumwirbelte und diese Worte über das Schlachtfeld rief, desto mehr erwachten die Krieger aus ihrer Starre. Bewegung setzte ein. Währenddessen fuhr das Wesen mit dem, was es tat, fort und setzte zu einem hohen Sprung an. Doch sie verlor auf dem festgestampften Schnee unter ihren Füßen den Halt. Ihre Beine rutschten unter ihr weg, und in einem Gewirr aus Zöpfen, Büscheln und um sich zappelnden Beinen und Armen landete sie auf ihrem Hintern, immer noch ein lautes „Humor!!!“ auf den Lippen.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3384" data-end="3782">Erst vernahm man es nur zaghaft, schließlich herrschte Krieg, und Krieg vertrug keinen Humor. Trotzdem wurde es lauter und lauter und verbreitete sich wie ein wilder Bienenschwarm von einem Kämpfer zum anderen. Es schwoll an zu einem Meer aus Lachen! Das Wesen jedoch rappelte sich auf und schob sich die Kappe, die ihr über die Stirn ins Gesicht gerutscht war, mit einem breiten Grinsen nach oben.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3784" data-end="3902">Der Humor hatte gesiegt, und noch Jahre später sollten die Skalden darüber berichten, über <em>„Die Schlacht von Ka“ …</em></p>
<p style="text-align: center;" data-start="3784" data-end="3902"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Die Schlacht von Ka" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;" data-start="3784" data-end="3902"><strong>© Copyright &#8222;Die Schlacht von Ka&#8220; by Ka, Meine tägliche Dosis, Januar 2017. Alle Rechte (und Lila Wege :D) vorbehalten.<br />
</strong><strong>Bildquelle Cover &#8222;Die Schlacht von Ka&#8220;: Bildidee, Prompt und Gestaltung: Ka, erstellt mit Unterstützung einer KI.<br />
</strong></p>
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