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	<title>Humor &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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	<description>Für alle, die lesen, lachen und ein bisschen Chaos im Leben lieben.</description>
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	<title>Humor &#8211; MEINE TÄGLICHE DOSIS</title>
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		<title>Die Schlacht von Ka</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/die-schlacht-von-ka/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 17:10:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Wenn auf einem eisigen Schlachtfeld plötzlich Harpyien verstummen, Drachen schweigen und eine kleine Gestalt mit gletscherblauen Büscheln auftaucht, kann das nur eines bedeuten: Der Krieg hat ein Problem. Oder besser gesagt: Ich habe eine winzige Minigeschichte aus dem Archiv gezogen — absurd, nordisch, ein bisschen bekloppt und mit sehr viel Herz.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende, als die &#8222;Nimmerherz&#8220;-Saga von Erik Kellen ihren Platz in meinem &#8212;&#62; Serienregal bekommen hat, musste ich prompt daran denken, dass mich diese lesenswerte Fantasysaga damals, um genauer zu sein vor ungefähr 9 Jahren, zu einer klitzekleinen Minigeschichte inspiriert hatte: „Die Schlacht von Ka“. Oder sagen wir: Ich habe sie ersonnen, ersponnen, zusammenfantasiert — what ever. *grinst breit* Wer sie noch nicht kennt: Ich konnte nicht widerstehen und musste sie wieder hervorholen. Denn nicht nur das Schreiben hatte mir damals verdammt viel Spaß gemacht, auch beim erneuten Lesen fand ich sie immer noch irgendwie niedlich und komlett chaotisch-überzogen. Darum wünsche ich euch viel Spaß damit. Ach ja, sollte ich jemals irgendetwas veröffentlichen — abgesehen von den Schreibsachen hier auf meinem Blog — wäre „Lila Wege“ mein bevorzugter Name. Übrigens: Zu einer klitzekleinen Minigeschichte gehört natürlich auch ein klitzekleines Cover … *höhöhö* Lasset die Schlacht beginnen &#8230; Das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;" data-start="60" data-end="90"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Wenn auf einem eisigen Schlachtfeld plötzlich Harpyien verstummen, Drachen schweigen und eine kleine Gestalt mit gletscherblauen Büscheln auftaucht, kann das nur eines bedeuten: Der Krieg hat ein Problem. Oder besser gesagt: </strong></em></span><span style="color: #800000;"><em><strong>Ich habe eine winzige Minigeschichte aus dem Archiv gezogen — absurd, nordisch, ein bisschen bekloppt und mit sehr viel Herz.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;" data-start="60" data-end="90"><strong>🖤</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="60" data-end="90">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="92" data-end="423">als die &#8222;<em>Nimmerherz&#8220;-Saga</em> von Erik Kellen ihren Platz in meinem<a href="https://meinetaeglichedosis.de/serienregal-die-nimmerherz-legende-von-erik-kellen/"><span style="color: #800000;"><strong> &#8212;&gt; Serienregal</strong> </span></a>bekommen hat, musste ich prompt daran denken, dass mich diese lesenswerte Fantasysaga damals, um genauer zu sein vor ungefähr 9 Jahren, zu einer klitzekleinen Minigeschichte inspiriert hatte: <em>„Die Schlacht von Ka“</em>. Oder sagen wir: Ich habe sie ersonnen, ersponnen, zusammenfantasiert — what ever. <strong>*grinst breit*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="425" data-end="923">Wer sie noch nicht kennt: Ich konnte nicht widerstehen und musste sie wieder hervorholen. Denn nicht nur das Schreiben hatte mir damals verdammt viel Spaß gemacht, auch beim erneuten Lesen fand ich sie immer noch irgendwie niedlich und komlett chaotisch-überzogen. Darum wünsche ich euch viel Spaß damit. Ach ja, sollte ich jemals irgendetwas veröffentlichen — abgesehen von den Schreibsachen hier auf meinem Blog — wäre <em>„Lila Wege“</em> mein bevorzugter Name. Übrigens: Zu einer klitzekleinen Minigeschichte gehört natürlich auch ein klitzekleines Cover … <strong>*höhöhö*</strong></p>
<p style="text-align: center;" data-start="425" data-end="923">Lasset die Schlacht beginnen &#8230;</p>
<p style="text-align: center;" data-start="925" data-end="948"><span style="font-family: times new roman, times, serif;"><strong data-start="925" data-end="948"> <img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54671" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-schlacht-von-ka_cover.png" alt="Die Schlacht von Ka Minigeschichte Fantasy Cover" width="1024" height="1536" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-schlacht-von-ka_cover.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-schlacht-von-ka_cover-200x300.png 200w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-schlacht-von-ka_cover-683x1024.png 683w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-schlacht-von-ka_cover-768x1152.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/die-schlacht-von-ka_cover-750x1125.png 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="950" data-end="1853">Das zornige Brüllen der Harpyen und das grollende Donnern der Drachen hallte laut über das Tosen der Schlacht, als sich wie aus heiterem Himmel eine unwirkliche Stille über das Kampfgetümmel zu legen begann. Eine Stille, die von einem Punkt am Rande des Schlachtfeldes ihren Anfang nahm und sich wie eine Woge ausbreitete. Alles stand still. Selbst die Zeit schien den Atem anzuhalten. Die Schreie der Krieger verstummten, das Klirren aufeinanderprallender Schwerter nahm ab, und das Blatt einer Streitaxt, das sich eben noch in die Schulter eines Abtrünnigen bohren wollte, geriet — kurz bevor es Fleisch, Muskeln und Knochen durchtrennen konnte — ins Stocken. Sogar die Harpyen und die über dem Feld kreisenden Drachen verfielen in tiefes Schweigen! Nur der Schnee fiel leise weiter vom Himmel und ließ sich von der kleinen Gestalt, die für den nordischen Winter viel zu leicht bekleidet war, nicht beirren.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1855" data-end="2522">Todestille hatte sich ausgebreitet. Alle Bewegungen waren in diesem einen Moment eingefroren, was die weibliche Gestalt noch kurioser erscheinen ließ. Der unanständig kurz gehaltene Kilt, der in den Farben des Winters gehalten war und kaum ihren Po bedeckte, bewegte sich ruckartig zu den tanzenden, springenden Bewegungen, die sie mit einer Art Sprechgesang begleitete. Dabei schwang sie zwei ungewöhnliche, gletscherblaue Büschel hin und her. Sie erinnerten entfernt an dicke Bündel aus Steppengras. Blaue Stiefel, ein knapper blauer Überwurf und eine Kappe in derselben Farbe, die sie tief über die Ohren gezogen hatte, waren das einzige Zugeständnis an die eisige Kälte.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2524" data-end="3382">Während ihre blonden Zöpfe, die aus ihrer Kopfbedeckung lugten, fröhlich mit ihr auf und ab hüpften, sang sie — nun, es war wohl eher ein Schreien, das dem der Harpyen gleichkam — aus Leibeskräften immer wieder: „Gebt mir ein H! Gebt mir ein U! Gebt mir ein M! Gebt mir ein O! Gebt mir ein R! Gebt mir HUMOR! Vor. Vor. Vor HUMOR! Vor. Vor. Mehr Humor!“ Je mehr sie herumwirbelte und diese Worte über das Schlachtfeld rief, desto mehr erwachten die Krieger aus ihrer Starre. Bewegung setzte ein. Währenddessen fuhr das Wesen mit dem, was es tat, fort und setzte zu einem hohen Sprung an. Doch sie verlor auf dem festgestampften Schnee unter ihren Füßen den Halt. Ihre Beine rutschten unter ihr weg, und in einem Gewirr aus Zöpfen, Büscheln und um sich zappelnden Beinen und Armen landete sie auf ihrem Hintern, immer noch ein lautes „Humor!!!“ auf den Lippen.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3384" data-end="3782">Erst vernahm man es nur zaghaft, schließlich herrschte Krieg, und Krieg vertrug keinen Humor. Trotzdem wurde es lauter und lauter und verbreitete sich wie ein wilder Bienenschwarm von einem Kämpfer zum anderen. Es schwoll an zu einem Meer aus Lachen! Das Wesen jedoch rappelte sich auf und schob sich die Kappe, die ihr über die Stirn ins Gesicht gerutscht war, mit einem breiten Grinsen nach oben.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3784" data-end="3902">Der Humor hatte gesiegt, und noch Jahre später sollten die Skalden darüber berichten, über <em>„Die Schlacht von Ka“ …</em></p>
<p style="text-align: center;" data-start="3784" data-end="3902"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Die Schlacht von Ka" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;" data-start="3784" data-end="3902"><strong>© Copyright &#8222;Die Schlacht von Ka&#8220; by Ka, Meine tägliche Dosis, Januar 2017. Alle Rechte (und Lila Wege :D) vorbehalten.<br />
</strong><strong>Bildquelle &#8222;Cover: Die Schlacht von Ka&#8220;: Erstellt von Ka mit Hilfe einer KI und Photoshop.</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vatertag der Götter: Allväter, Donnerkerle und göttliches Familienchaos</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/vatertag-der-goetter-allvaeter-donnerkerle-und-goettliches-familienchaos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 18:18:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Mythologie mit Augenzwinkern]]></category>
		<category><![CDATA[Paranormal]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Historisch betrachtet hat Donar den Vatertag nicht erfunden. Sehr schade eigentlich, denn ein Donnergott mit Feiertagsambitionen hätte natürlich Stil. Mythologisch darf er trotzdem mitlaufen, denn zwischen amerikanischer Vater-Ehrung, Christi Himmelfahrt und Bollerwagenlogik bleibt genug Platz für Allväter, Donnerkerle und göttliches Familienchaos.&#8220; 🖤 Geneigte Lesende! Der Vatertag hat, ganz nüchtern betrachtet, keinen göttlichen Ursprung. Die moderne Idee eines Tages zu Ehren der Väter entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA. Ich weiß, ich weiß! Das habe ich beim Muttertags-Beitrag auch geschrieben, aber ich muss mich hier einfach wiederholen: Woher sonst! Als wichtige Initiatorin gilt Sonora Smart Dodd, die ihren Vater ehren wollte, einen Bürgerkriegsveteranen, der nach dem Tod seiner Frau sechs Kinder allein großzog. Inspiriert vom Muttertag setzte sie sich für einen eigenen Ehrentag für Väter ein. 1910 wurde in Spokane im US-Bundesstaat Washington erstmals ein solcher Vatertag gefeiert. In vielen Ländern wird der Vatertag deshalb bis heute am dritten Sonntag im Juni begangen. Christi Himmelfahrt, Herrenpartien und Bollerwagenlogik In Deutschland hat der Vatertag allerdings eine andere Färbung bekommen, denn hier fällt er auf Christi Himmelfahrt und damit immer auf einen Donnerstag. Historisch geht das erst einmal nicht auf Donar, Thor oder ein göttliches Bier-Bollerwagen-Komitee zurück. Die deutschen Bräuche rund [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;</strong></em></span><span style="color: #800000;"><em><strong>Historisch betrachtet hat Donar den Vatertag nicht erfunden. Sehr schade eigentlich, denn ein Donnergott mit Feiertagsambitionen hätte natürlich Stil. Mythologisch darf er trotzdem mitlaufen, denn zwischen amerikanischer Vater-Ehrung, Christi Himmelfahrt und Bollerwagenlogik bleibt genug Platz für Allväter, Donnerkerle und göttliches Familienchaos.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vatertag hat, ganz nüchtern betrachtet, keinen göttlichen Ursprung. Die moderne Idee eines Tages zu Ehren der Väter entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA. Ich weiß, ich weiß! Das habe ich beim Muttertags-Beitrag auch geschrieben, aber ich muss mich hier einfach wiederholen: Woher sonst! Als wichtige Initiatorin gilt Sonora Smart Dodd, die ihren Vater ehren wollte, einen Bürgerkriegsveteranen, der nach dem Tod seiner Frau sechs Kinder allein großzog. Inspiriert vom Muttertag setzte sie sich für einen eigenen Ehrentag für Väter ein. 1910 wurde in Spokane im US-Bundesstaat Washington erstmals ein solcher Vatertag gefeiert. In vielen Ländern wird der Vatertag deshalb bis heute am dritten Sonntag im Juni begangen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Christi Himmelfahrt, Herrenpartien und Bollerwagenlogik</strong></span><br />
In Deutschland hat der Vatertag allerdings eine andere Färbung bekommen, denn hier fällt er auf Christi Himmelfahrt und damit immer auf einen Donnerstag. Historisch geht das erst einmal nicht auf Donar, Thor oder ein göttliches Bier-Bollerwagen-Komitee zurück. Die deutschen Bräuche rund um diesen Tag hängen eher mit Himmelfahrtsausflügen, Herrenpartien und später dem sogenannten Männer- oder Herrentag zusammen. Und ja, das hat nix mit einem Herrengedeck zu tun. <strong>LOL</strong>. Aus religiösem Feiertag, Ausflugstradition und moderner Vater-Ehrung wurde hierzulande also eine recht eigene Mischung: mal Familienfest, mal Männerausflug, mal Bollerwagenprozession.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Wenn die Mythologie trotzdem anklopft</strong></span><br />
Aber wenn ein Feiertag nun einmal auf einen Donnerstag fällt, darf man in der Rubrik <em>Mythologie mit Augenzwinkern</em> natürlich kurz die mythologische Tür öffnen und fragen: Welche Götterväter hätten eigentlich Vatertag gefeiert? Nicht wissenschaftlich streng, sondern mit einem Schmunzeln, einem Becher Met oder <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/heldensalon-ruben-marquis-de-bounville/">&#8212;&gt; Piment</a></strong></span> und der Erkenntnis, dass mythologische Familienverhältnisse selten gemütlich, aber fast immer unterhaltsam-schräg waren. Wer da nicht alles wen geschwängert, ermordet, aufgefuttert und dergleichen hat, ist wirklich fantastomatisch.</p>
<p style="text-align: center;"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54566" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/vatertag_goettergespann.png" alt="Vatertag Odin Thor Donar Kronos Zeus Mythologie mit Augenzwinkern" width="945" height="709" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/vatertag_goettergespann.png 945w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/vatertag_goettergespann-300x225.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/vatertag_goettergespann-768x576.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/vatertag_goettergespann-750x563.png 750w" sizes="(max-width: 945px) 100vw, 945px" /><br />
<em><strong>Vatertag bei den Göttern: Odin zieht den Karren, Donar bringt das Donnerwetter, Zeus das Blitzlichtgewitter und </strong></em><br />
<em><strong>Kronos vermutlich den Grund, warum man die Brotzeit besser im Auge behält.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt;">🖤</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 14pt; color: #800000;">Odin: Allvater mit Rabenüberwachung</span></strong><br />
Ganz vorne steht natürlich Odin, der nordische Allvater. Schon dieser Titel klingt nach Weisheit, Autorität und majestätischem Überblick. In der Praxis bedeutet es vermutlich: ein Auge geopfert, zwei Raben, nämlich Hugin und Munin, im Außendienst, Sleipnir, Odins achtbeiniges Pferd vor der Tür und trotzdem noch genug Familienchaos für mehrere Sagas. Odin wäre auf einem mythologischen Vatertagsausflug wahrscheinlich derjenige, der schweigend am Rand steht, alles weiß, nichts erklärt und am Ende nur trocken sagt: „Ich habe es kommen sehen.“ Natürlich hat er es kommen sehen. Er ist Allvater Odin, besser gesagt verdammt gut informiert, oder? <strong>*hihi*</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000; font-size: 14pt;"><strong>Donar: Der Donnerstagskandidat</strong></span><br />
Und dann wäre da Donar, die kontinentale Entsprechung des nordischen Thor. Himmel, warum springt mich da jetzt plötzlich Chris Hemsworth von der Seite an. <strong>*hüstelt verlegen*</strong> Egal, weiter im Thema: Sprachlich steckt Donar tatsächlich im Donnerstag, denn der Name dieses Wochentags geht auf den germanischen Donnergott zurück. Historisch hat Donar den deutschen Vatertag trotzdem nicht erfunden, das sollte man ihm nicht unterjubeln. Der Vatertag liegt hierzulande auf einem Donnerstag, weil er mit Christi Himmelfahrt zusammenfällt. Aber rein mythologisch? Da steht Donar doch praktisch breitbeinig und erhaben auf weiter Flur. Donnergott, Wettergewalt, Hammerträger, Beschützerfigur. Er wäre nicht der stille Vater mit Thermoskanne und Klappstuhl, sondern der, der ein Gelage zu schätzen wüsste. <strong>*glaub&#8216; ich jedenfalls. höhöhö*</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000; font-size: 14pt;"><strong>Zeus: Blitz in der Hand, Chaos im Stammbaum</strong></span><br />
Auch Zeus darf in dieser Runde natürlich nicht fehlen. Immerhin gilt er in der griechischen Mythologie als Vater der Götter und Menschen. Das klingt erst einmal beeindruckend, bis man sich seinen Stammbaum anschaut. Dann klingt es eher nach einer Familienaufstellung, die mehrere Flipcharts, drei Therapeuten und sehr viel Geduld bräuchte. Zeus ist der Göttervater mit Blitz in der Hand, Herrscherblick auf dem Olymp und einer Vergangenheit, bei der jede Vatertagskarte vermutlich mit den Worten beginnen müsste: „Lieber Zeus, wir müssen reden.“ Als mythologische Vaterfigur ist er groß. Als Vorbild für geordnete Familienverhältnisse eher … nop.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000; font-size: 14pt;"><strong>Kronos oder titanischer Sicherheitsabstand erforderlich</strong></span><br />
Und dann gibt es noch Kronos, einen der Titanen und den Vater, der besser keine Einladung bekommt. Kronos ist eine gewaltige Vaterfigur der griechischen Mythologie und Vater von Zeus, Hera, Poseidon, Hades, Demeter und Hestia. Das klingt nach großer Götterfamilie, wäre da nicht dieses kleine Vertrauensproblem. Und mit „klein“ meine ich: Er verschlang seine Kinder reihenweise, weil er Angst hatte, von ihnen gestürzt zu werden. Damit ist Kronos vermutlich der Kandidat, bei dem man sagen muss: Vatertag ja, aber bitte mit Sicherheitsabstand, außer Kronos trägt einen Maulkorb wie Hannibal Lecter. Eines haben mir meine Recherchen zu Blogbeiträgen von Mythologie mit Augenzwinkern gezeigt: Manche mythologischen Familiengeschichten brauchen eine Warnmeldung. <strong>*fg*</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Kein Ursprung, aber herrliches Material</strong></span><br />
Wie man es auch dreht und wendet: Normalerweise ist Donar nicht der nachweisbare Ursprung des Vatertags. Nein, Odin hat auch nicht den ersten Vatertagsausflug organisiert. Und ja, Zeus sollte definitiv keine Erziehungsratgeber schreiben, Kronos absofuckinglutely erst recht nicht. Aber mythologisch betrachtet liefern sie selbstredend alle wunderbares Material für einen Tag, an dem es um Väter, Männerbilder, Stärke, Chaos, Verantwortung und sehr viel symbolisches Donnerwetter geht.<br />
Der weise Allvater, der donnernde Beschützer, der blitzeschleudernde Familienchaot und der problematische titanische Urvater, bei dem man lieber nicht zum Essen bleibt. Kurz gesagt: Vatertag bei den Göttern wäre vermutlich laut, kompliziert und absolut über die Stränge schlagend. Aber langweilig wäre er ganz sicher nicht. Genausowenig wie der Vatertag bei uns zuhause … <strong>*lacht laut los*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die geneigten Lesenden jetzt Lust auf noch mehr göttliches Chaos, fragwürdige Familienverhältnisse und mythologische Abenteuer mit Augenzwinkern bekommen haben: Folgt einfach dem Link. Dort warten weitere Ausflüge in die wunderbare Welt der Mythen. Garantiert nicht immer brav, aber ziemlich unterhaltsam <a href="https://meinetaeglichedosis.de/mythologie-mit-augenzwinkern-von-vampiren-bis-gargoyles-mit-einem-klick-durch-die-wunderwelt/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt;</strong></span> <span style="color: #800000;"><strong>Mythologie mit Augenzwinkern: Von Vampiren bis Gargoyles – Mit einem Klick durch die Wunderwelt!</strong></span></a></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Mythologie mit Augenzwinkern, eure</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Vatertag der Götter: Allväter, Donnerkerle und göttliches Familienchaos" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Bildquelle &#8222;Odin mit Göttern samt Bollerwagen&#8220;: Gestaltet von Ka mit Hilfe einer KI.</strong></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Silphium – Das antike Lustkraut, bei dem selbst Amor vermutlich nervös wurde</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/silphium-das-antike-lustkraut-bei-dem-selbst-amor-vermutlich-nervoes-wurde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2026 19:04:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Mythologie mit Augenzwinkern]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich saß unlängst da, stolperte über ein antikes Gewächs namens Silphium und stellte fest: Hoppla. Da klafft eine Wissenslücke in meinem Hirn. Und ihr kennt mich; so etwas lässt mein Hirn natürlich nicht einfach unbeschnuppert liegen.&#8220; Geneigte Lesende, Leser unter 18 Jahren sollten ab hier vielleicht lieber ein Kräuterlexikon ohne Nebenwirkungen aufschlagen. Wobei … genau da beginnt das Problem. Denn manchmal ist ein Kräuterlexikon eben nicht nur ein Kräuterlexikon. Manchmal steht da nicht bloß: „Hilft gegen Husten, Bauchweh und schlechte Laune.“ Manchmal steht da sinngemäß: „Dieses Gewächs würzt dein Essen, kuriert gefühlt die halbe Antike, weckt womöglich Lust, verhindert vielleicht deren Folgen und ist am Ende so begehrt, dass es von der Bildfläche verschwunden ist.“ Willkommen bei Silphium, dem antiken Rundum-sorglos-Pflänzchen für alle, die es angeblich zuerst zu sich nahmen, um gesteigert der Lust zu frönen, und die Pflanze danach einwarfen, damit die ausgelebte Lust babylos blieb. Silphium war ein sagenumwobenes Gewächs aus der Gegend um Kyrene, also der heutigen Kyrenaika in Libyen. In der Antike war diese Pflanze offenbar derart wertvoll, dass sie auf Münzen geprägt wurde. Nicht etwa als dekoratives „Ach, guck mal, ein nettes Blümchen“, sondern als stolzes Symbol einer Region, deren Wirtschaft ordentlich an diesem Gewächs [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Ich saß unlängst da, stolperte über ein antikes Gewächs namens Silphium und stellte fest: Hoppla. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Da klafft eine Wissenslücke in meinem Hirn. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Und ihr kennt mich; so etwas lässt mein Hirn natürlich nicht einfach unbeschnuppert liegen.&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">Leser unter 18 Jahren sollten ab hier vielleicht lieber ein Kräuterlexikon ohne Nebenwirkungen aufschlagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wobei … genau da beginnt das Problem.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn manchmal ist ein Kräuterlexikon eben nicht nur ein Kräuterlexikon. Manchmal steht da nicht bloß: „Hilft gegen Husten, Bauchweh und schlechte Laune.“ Manchmal steht da sinngemäß: „Dieses Gewächs würzt dein Essen, kuriert gefühlt die halbe Antike, weckt womöglich Lust, verhindert vielleicht deren Folgen und ist am Ende so begehrt, dass es von der Bildfläche verschwunden ist.“</p>
<p style="text-align: justify;">Willkommen bei Silphium, dem antiken Rundum-sorglos-Pflänzchen für alle, die es angeblich zuerst zu sich nahmen, um gesteigert der Lust zu frönen, und die Pflanze danach einwarfen, damit die ausgelebte Lust babylos blieb.</p>
<p style="text-align: justify;">Silphium war ein sagenumwobenes Gewächs aus der Gegend um Kyrene, also der heutigen Kyrenaika in Libyen. In der Antike war diese Pflanze offenbar derart wertvoll, dass sie auf Münzen geprägt wurde. Nicht etwa als dekoratives „Ach, guck mal, ein nettes Blümchen“, sondern als stolzes Symbol einer Region, deren Wirtschaft ordentlich an diesem Gewächs hing. Silphium war Handelsware, Heilmittel, Gewürz und vermutlich auch Gegenstand sehr lebhafter … viriler Erwartungen.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-54344" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/silphium_und_muenze.png" alt="Silphium antikes Gewächs Münze aus Kyrene" width="1449" height="1086" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/silphium_und_muenze.png 1449w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/silphium_und_muenze-300x225.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/silphium_und_muenze-1024x767.png 1024w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/silphium_und_muenze-768x576.png 768w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/silphium_und_muenze-750x562.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1449px) 100vw, 1449px" /></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Der Teil, bei dem meine Bloghistorie<br />
vehement zu mir herübergewunken hat<br />
</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, hier auf <em>Meine tägliche Dosis</em> habe ich schon über so einiges geschrieben. Über erotische Bücher. Über die literarische Wundertüte namens Penis<a href="https://meinetaeglichedosis.de/wundertuete-penis/"><span style="color: #800000;"><strong> &#8212;&gt;KLICK</strong></span></a>. Über Helden, die offenbar mit eingebautem Maßband geliefert werden. Über Übungen auf Hüpfbällen, bei denen man sich fragt, ob die Sportabteilung oder doch eher die Schlafzimmerabteilung zuständig ist. &#8212;&gt; Über <a href="https://meinetaeglichedosis.de/sapiosexualitaet-macht-intelligenz-wirklich-sexy/"><span style="color: #800000;"><strong>Sapiosexualität.</strong></span></a> Über Bücher, in denen es mal mehr, mal weniger üppig knistert.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann waren da diese E-Mails. Ihr erinnert euch vielleicht: Ich bekam tatsächlich Anfragen, ob ich statt eines Buches nicht lieber ein Potenzmittel testen wolle. Ein Potenzmittel. Für mich. <strong>*sich an der stirn kratzt*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Da stand ich nun, zwischen Büchern, die ich rezensieren wollte, meinem Bücherdrachen Hektor und der existenziellen Frage: Bin ich durch meine Wortergüsse auf dem Blog zur Potenzmittelkoryphäe avanciert? <strong>*knchknch*</strong> Offenbar war ich moderner Spam-Algorithmik zufolge nur noch einen Klick davon entfernt, im weißen Kittel durch die Bloglandschaft zu schreiten und zu verkünden: „Heute testen wir keine Mafia Romance, sondern Fleisch- und Blutpenis mit Ambition und exponentiellem Wachstum.“ <strong>*mit den wimpern klimpert*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Silphium: ein Tausendsassa?<br />
</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Plötzlich kam Silphium um die Ecke. Besser gesagt: Es sprang mich beim Lesen eines Artikels auf Spektrum der Wissenschaft an. Da wurden meine Antennen plötzlich mächtig groß und neugierig auf dieses antike Gewächs, das angeblich so viel konnte, dass  die Betreffzeile heutiger Werbemails vor Neid vermutlich grün anlaufen würden.</p>
<p style="text-align: justify;">Silphium wurde in antiken Quellen nämlich als Heil- und Gewürzpflanze beschrieben. Man schrieb dem Gewächs verschiedenste Wirkungen zu, von Verdauung über Husten bis zu allerlei medizinischen Anwendungen. Besonders spannend, und für unsere heutige kleine, <em>mythologisch angehauchte</em> Reise natürlich nicht ganz unschuldig, ist die spätere Verbindung mit Aphrodisiakum, Verhütung und möglicherweise auch Schwangerschaftsabbruch.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier muss man vorsichtig bleiben: Die genaue Pflanze ist nicht sicher identifiziert, und nicht jede moderne Behauptung lässt sich sauber aus antiken Quellen herausklopfen wie Sand aus einer alten Tunika nach einem Stell-dich-ein am Strand. Aber der Ruf, der Silphium umgibt, ist eindeutig: Diese Pflanze stand irgendwo zwischen Küche, Apotheke und potentem … upsi, ich meinte natürlich potenziellem Schlafzimmerregal.</p>
<p style="text-align: justify;">Kurz gesagt: Silphium war vielleicht nicht die „Pille der Antike“. Aber die Antike traute dieser Pflanze offenbar einiges zu. Vor allem dort, wo Liebe, Lust und Folgenabschätzung miteinander Ringelreihen tanzten. Und mal ehrlich: Das ist doch ein Stoff, bei dem Hektor definitiv vom Bücherstapel aufblicken würde.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ka“, würde er vermutlich sagen, „du willst mir also erzählen, die Römer hatten ein Kraut, das würzte, heilte, lüsterne Hoffnungen weckte und am Ende ausgestorben sein soll?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Ja, Hektor. Genau das“, würde ich murmeln.</p>
<p style="text-align: justify;">„Und heute schicken sie dir Potenzmittel-Spam?“</p>
<p style="text-align: justify;">„Leider auch das.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Menschheit hat sich nicht sehr weit entwickelt.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Stimmt, mein weiser Bücherdrache. Sie hat nur das Medium gewechselt“, müsste ich ihm letztendlich zustimmen.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Die Geburt des Herzsymbols?</strong> </span></p>
<p style="text-align: justify;">Besonders hübsch wird die Sache durch die berühmten Münzen aus Kyrene. Auf ihnen sieht man Silphium oder seine Frucht beziehungsweise Samenform. Manche dieser Darstellungen erinnern an eine Herzform, weshalb es die — wie ich persönlich finde — sehr reizvolle Theorie gibt, dass unser heutiges Liebesherz vielleicht indirekt von Silphium inspiriert sein könnte. Bewiesen ist das nicht. Aber als Gedanke ist es so charmant, dass man ihn zumindest mit einem kleinen Zwinkern betrachten darf.</p>
<p style="text-align: justify;">Stellt euch das bitte einmal vor: Wir schicken heute Herzchen in Nachrichten, setzen sie unter Buchzitate, kleben sie gedanklich auf Romance-Cover und versehen damit alles, was irgendwie nach Liebe, Sehnsucht oder „ich brauche Band zwei sofort“ riecht. Und vielleicht, nur vielleicht, geht diese Form auf die Frucht eines Gewächses zurück, das in der Antike mit Lust, Fruchtbarkeit, Verhütung und sehr praktischen Hoffnungen verbunden wurde.</p>
<p>Das Herzsymbol! Nicht geboren aus einem romantischen Sonnenuntergang. Sondern womöglich aus einer Pflanze, bei der die halbe Antike dachte: „Davon nehme ich bitte noch etwas. Sicher ist sicher.“ Na, wenn das nicht interessant ist, weiß ich auch nicht. Auch wenn es nur eine Hypothese ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Obendrauf behaupte ich jetzt einfach mal, dass Amor vermutlich einen megafetten Kräutergarten hatte, in dem er dieses wirkungsvolle Kraut anbaute, der olle Schwerenöter.  Vielleicht hat er sogar seine Pfeilspitzen in einen Sud aus Silphium-Kraut getaucht. Puh, ich habe eindeutig zu viel paranormale Romances gelesen.  <strong>*kichert irre*<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Silphium schafft es bis in die Lyrik</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Auch literarisch lässt sich Silphium wunderbar einfangen. Catullus, der große römische Dichter der Küsse, erwähnt in einem seiner berühmten Lesbia-Gedichte die Gegend um das „silphiumtragende“ Kyrene. In diesem Gedicht geht es um die Frage, wie viele Küsse genug seien. Antwort: so viele wie Sandkörner in Libyen und Sterne, die nachts die heimlichen Lieben der Menschen beobachten. Himmel, warum fällt mir da jetzt nur das herzzerreißende Buch <a href="https://meinetaeglichedosis.de/tillie-cole-a-thousand-boy-kisses/"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8212;&gt; „A Thousand Boy Kisses“</strong></em></span></a> von Tillie Cole ein?!</p>
<p style="text-align: justify;">Ja, Silphium ist im Lesbia-Gedicht nicht der Hauptdarsteller, aber es steht poetisch im Hintergrund wie ein sehr diskreter Statist mit pikantem Ruf. <strong>*lässt die augenbrauen auf und ab hüpfen*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Dann wäre da noch Nero. Oh, NERO!</span></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Plinius der Ältere berichtet, dass der letzte bekannte Stängel Silphium aus Kyrenaika angeblich Kaiser Nero als Kuriosität geschickt wurde. Ob das wirklich der dramatische letzte Auftritt dieser Pflanze war, lässt sich nicht mit moderner Gewissheit sagen. Aber als Szene ist sie grandios: Ein Gewächs voller Luxus, Begehren und medizinischer Hoffnungen endet ausgerechnet am Hof eines Kaisers, dessen Name nicht unbedingt für bescheidene Zurückhaltung steht. Wenn das kein antiker Abgang mit dramatischer Bühnenbeleuchtung ist, weiß ich auch nicht. Obwohl … bei Nero zuckt der Begriff „römische Feuersbrunst“ natürlich verführerisch mit den Flammen. <strong>*hüstelt historisch vorsichtig*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: 14pt; color: #800000;">Es wird spekuliert</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Niemand weiß heute mit absoluter Sicherheit, welche Pflanze Silphium genau war. Vermutet wird oft eine Verwandtschaft mit Ferula-Arten, also riesenfenchelartigen Doldenblütlern. Es gibt auch moderne Kandidaten, die diskutiert werden. Aber ohne erhaltenes Originalmaterial bleibt Silphium ein botanisches Rätsel mit sehr gutem Marketing.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-54347" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/05/silphium_beipackzettel.png" alt="Silphium Beipackzettel" width="636" height="915" /></p>
<p style="text-align: justify;">Silphium rauscht durch die Antike wie eine Mischung aus Luxusgewürz, Medizin und Liebesmythos. Das gilt für antike Gewächse genauso wie für vergriffene Buchausgaben, attraktive Nebenfiguren und Männer in Romances, die eigentlich viel zu gefährlich sind, aber leider sehr gut aussehen. Und damit sind wir wieder bei meinen geliebten Büchern. Ha! Die Kurve ist mir fast gelungen, ne? <strong>*lacht los*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In Romance-Romanen begegnen uns regelmäßig Helden, deren körperliche Ausstattung offenbar in einer eigenen <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/mythos-maennergroesse-wenn-der-held-das-massband-sprengt/"><strong>&#8212;&gt; mythologischen Maßeinheit</strong></a></span> angegeben werden müsste. Da wird nicht beschrieben, da wird vermessen. Da fragt man sich: Hat der Mann eine Hose an oder transportiert er ein architektonisches Wunder? Während moderne Lesende sich dabei manchmal fragen, ob das anatomisch, logistisch und textiltechnisch wirklich alles so funktionieren kann, saß die Antike womöglich schon vor zweitausend Jahren da und dachte: „Wir haben da ein Kraut &#8230;“</p>
<p style="text-align: justify;">Manche Dinge ändern sich nie. Nur dass wir heute Spam-Mails und Suchmaschinen haben, während Kyrene Münzen prägte und Silphium in die Welt hinausschickte. Vielleicht ist das der eigentliche gemeinsame Nenner: Menschen waren schon immer neugierig, wenn es um Liebe, Lust, Körper, Wirkung und Wunschdenken ging.</p>
<p style="text-align: justify;">Inzwischen bin ich soweit zu sagen: Eigentlich wollte ich doch nur ein wenig nachlesen, was Silphium für eine Pflanze war. Aber ihr kennt ja mein Hirn, das macht dann BÄNG und rattert los. Ungefragt. Aber eines ist sicher, geneigte Lesende: Ich werde kein modernes Potenzmittel testen. Ich werde Hektor nichts unter die Cookies mischen. Und falls irgendwo ein Händler auftaucht und mir „echtes Silphium“ andrehen möchte, werde ich sehr höflich lächeln und ihn von meinem Bücherdrachen nachdrücklich vom Hof jagen lassen. Er spielt doch so gerne mit seinem Drachenfeuer. <strong>*kichert*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Sofern ihr neugierig darauf seid, welche anderen mythologischen Abenteuer ich noch ausgegraben habe: Alle bisherigen Beiträge dieser Kategorie findet ihr hier – mit einem Augenzwinkern garantiert. —&gt;<span style="color: #800000;"> <strong>KLICK</strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/mythologie-mit-augenzwinkern-von-vampiren-bis-gargoyles-mit-einem-klick-durch-die-wunderwelt/"><strong> „Mythologie mit Augenzwinkern: Von Vampiren bis Gargoyles – Mit einem Klick durch die Wunderwelt!“</strong></a></span></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Sinne: Passt auf eure Kräuter auf und traut nicht jeder antiken Wunderpflanze.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.S.:</strong> Wenn ich es drauf hätte und mich in Archäobotanik, Ethnobotanik, Taxonomie, Pflanzensystematik und antiker Quellenkunde auskennen würde … OMG … ich würde dermaßen versuchen, dieses Pflänzchen wiederzubeleben, zu untersuchen und seine sagenumwobene Essenz unter die neugierige Menschheit zu bringen, natürlich erst nach ein paar &#8230; oder mehreren Selbstversuchen. <strong>:3</strong><br />
Ach ja, und bevor ich es vergesse: Mr. Spamversender bekäme selbstverständlich nichts davon ab. <strong>*höhöhö*</strong> So viel Strafe muss sein, da reicht ein Hintenanstellen definitiv nicht! Never. Ever.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>P.P.S.:</strong> Bevor ich es vergesse: Da gibt es noch die eine Sache mit der möglichen Wiederentdeckung. Der türkische Professor Mahmut Miski brachte vor einigen Jahren <em>Ferula drudeana</em> ins Spiel, eine seltene Ferula-Art aus Anatolien, die seiner Ansicht nach erstaunliche Ähnlichkeiten mit antiken Beschreibungen und Münzbildern des Silphiums aufweist. Untersucht hat er die Pflanze allerdings schon deutlich länger; seine Silphium-Hypothese machte vor allem ab 2021 die Runde. Die Pflanze soll interessante Inhaltsstoffe besitzen, ihr Harz wurde inzwischen sogar hinsichtlich Aroma und kulinarischer Verwendung untersucht. Ob <em>Ferula drudeana</em> nun wirklich das sagenumwobene antike Silphium ist oder „nur“ eine sehr reizvolle botanische Verwandte mit dramatischem Auftritt, bleibt umstritten. Aber mal ehrlich: Für ein antikes Rätselgewächs ist das doch ein ziemlich glamouröses Comeback-Gerücht.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8248" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2013/01/Trenner-Band.png" alt="Silphium – Das antike Lustkraut, bei dem selbst Amor vermutlich nervös wurde" width="283" height="76" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bild &#8222;Historischer Beipackzettel&#8220;: Erstellt von Ka mit Hilfe einer KI.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was zur Hufe habe ich da gelesen? Zentauren-Erotik eskaliert.</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/was-zur-hufe-habe-ich-da-gelesen-zentauren-erotik-eskaliert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 16:17:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Buchvorstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Fantasy-Erotik kann vieles sein, aber ein Zentaur im Bett? Ich hatte plötzlich sehr viele anatomische Fragen &#8230; und ein Schleim-Trauma. Warum mich &#8222;Der Zentaur in meinem Wald&#8220; gleichzeitig amüsiert, irritiert und sprachlich hat zusammenzucken lassen, erzähle ich euch hier. Geneigte Lesende! Nach einer erotischen Exkursion zu einem Zentauren und seiner menschlichen Gefährtin *hustet sich die Seele aus dem Leib*, mit dem Titel &#8222;Der Zentaur in meinem Wald&#8220; von L.V. Lane, muss ich unbedingt ein wenig darüber loswerden, bevor es mich in Fetzen zerreißt! Mir wurde die &#8222;Ein begehrter Beuteroman&#8220;-Serie von L.V. Lane immer in den sozialen Medien vorgeschlagen. So dachte ich mir, ich ziehe mal los und klicke mich durch die Reihe. Da ich nicht wusste, was mich erwartet, wählte ich &#8222;Der Zentaur in meinem Wald&#8220;, weil es sich um eine Kurzgeschichte handelt. Kurzgeschichten liefern meiner Meinung nach eine sehr gute Möglichkeit, Lesern Autoren vorzustellen. Also habe ich es mir gekauft. Bildgewaltig, aber historisch nicht ganz korrekt: &#8222;Der Raub der Sabinerinnen&#8220; in der etwas modifizierten Zentauren-Version. *höhö* Ja, ja, ich weiß. Paul Rubens kam ursprünglich ohne Zentauren aus. Das hier von Pixabay nennen wir jetzt einfach: künstlerisch frei. Himmel. Arsch und Zwirn aber auch, die hat es in sich! Ähm, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Fantasy-Erotik kann vieles sein, aber ein Zentaur im Bett?<br />
Ich hatte plötzlich sehr viele anatomische Fragen &#8230; und ein Schleim-Trauma.<br />
Warum mich &#8222;Der Zentaur in meinem Wald&#8220; gleichzeitig amüsiert, irritiert<br />
und sprachlich hat zusammenzucken lassen, erzähle ich euch hier.<br />
</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer erotischen Exkursion zu einem Zentauren und seiner menschlichen Gefährtin <strong>*hustet sich die Seele aus dem Leib*,</strong> mit dem Titel <em>&#8222;Der Zentaur in meinem Wald&#8220;</em> von L.V. Lane, muss ich unbedingt ein wenig darüber loswerden, bevor es mich in Fetzen zerreißt!</p>
<p style="text-align: justify;">Mir wurde die <em>&#8222;Ein begehrter Beuteroman&#8220;</em>-Serie von L.V. Lane immer in den sozialen Medien vorgeschlagen. So dachte ich mir, ich ziehe mal los und klicke mich durch die Reihe. Da ich nicht wusste, was mich erwartet, wählte ich <em>&#8222;Der Zentaur in meinem Wald&#8220;,</em> weil es sich um eine Kurzgeschichte handelt. Kurzgeschichten liefern meiner Meinung nach eine sehr gute Möglichkeit, Lesern Autoren vorzustellen. Also habe ich es mir gekauft.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-53833" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/zentaur_maid.png" alt="Der Zentaur in meinem Wald L.V. Lane Buch Erotik Fantasy" width="640" height="640" srcset="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/zentaur_maid.png 640w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/zentaur_maid-300x300.png 300w, https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/zentaur_maid-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><br />
<strong><em>Bildgewaltig, aber historisch nicht ganz korrekt: &#8222;Der Raub der Sabinerinnen&#8220; </em></strong><strong><em>in der etwas modifizierten Zentauren-Version. *höhö*<br />
</em>Ja, ja, ich weiß. Paul Rubens kam ursprünglich ohne Zentauren aus. Das hier von Pixabay nennen wir jetzt einfach: künstlerisch frei.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Himmel. Arsch und Zwirn aber auch, die hat es in sich! Ähm, ich habe mich schon gefragt, wie L.V. Lane das mit der Erotik zwischen Zentaur und Menschenfrau lösen wird.<strong> LOL</strong> Ganz schön einfallsreich, das sage ich euch, auch wenn manche Begebenheit nach totalem fiktionalen Irrsinn aussieht! Denn ein Zentaur, der mit seiner Frau im Bett liegt, um zu kuscheln und zu schlafen? Wirklich schlafen, nicht das, was ihr jetzt womöglich denkt. Doch: Wohin mit den Hufen?! <strong>*grinst frech*</strong> Er kann ja rein anatomisch nur seitlich liegen, oder? Oder liegt er beim Schlafen auch auf dem Rücken (irgendwie?) und die 4 Beine stehen alle nach oben oder ab dem Knie abgewinkelt nach unten hängend? Stellt euch nur dieses Bild vor. Meine Güte, meine Fantasie geht da dermaßen mit mir durch. Wer weiß: Vielleicht wäre das ja tatsächlich möglich, mit ein bisschen v<em>erbiegen</em>?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich meine, ab dem Rumpf wird aus dem menschlichen Körper schließlich ein Pferdekörper, mit ALLEM, was dazu gehört &#8230; <strong>*hustet sich noch lauter die Seele aus dem Leib*</strong> Aber hey! In der Fiktion gibt es offensichtlich nix, was es nicht gibt, ne? Was es jedoch gibt, ist, dass bei der Protagonistin durch die <em>&#8222;Göttin&#8220;</em> (sie wird von den Zentauren verehrt) ein bisschen &#8230; &#8230; nun ja, ihr wisst schon, wegen der Größe des &#8230; des zentaurischen Unaussprechlichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich höre jetzt lieber auf! Ich sage nur ein Wort: Schleim! Und ja, ich finde dieses Wort in der Übersetzung wirklich, wirklich sehr, sehr unschön. <strong>*brrr*</strong> Warum zum Henker hat man nicht andere, etwas im deutschen Sprachgebrauch angenehmere Worte finden können, wie z.B.</p>
<p style="text-align: justify;">• Feuchtigkeit<br />
• Nässe<br />
• Lustfeuchtigkeit<br />
• Erregungsfeuchtigkeit<br />
• Sekret (Okay, okay, das ist wohl zu &#8222;klinisch&#8220;)</p>
<p style="text-align: justify;">Aber ihr wisst sicherlich, was ich meine. Aber nun gut, so schlitterte ich also auf dem Schleim durch die Seiten und stolperte tatsächlich — auch wenn ich es bereits des Öfteren gelesen hatte — stets erneut über dieses Wort: Schleim. Nö, Schleim im erotischen Kontext ist nicht positiv konnotiert. Jedenfalls nicht in meinen Augen oder meinem Hirn. Denn es erinnert mich an:</p>
<p style="text-align: justify;">• Nasenschleimhautentzündung<br />
• Bronchitis<br />
• Schlodder<br />
• Schlonz</p>
<p style="text-align: justify;">Aber nicht an etwas, das erotisch anmuten soll. Doch mal abgesehen davon hat es das Buch in sich. Ja, die Handlung ist eher schmückendes Beiwerk, denn für mehr ist die Protagonistin viel zu &#8230; erregt. Aber der Zentaur, der managt das mit &#8230; Geduld. <strong>*lacht los*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das war&#8217;s vom Zentauren und seiner Maid. Und ja, ich schreibe keine Rezension dazu. Ich wüsste gar nicht, wie ich das ordentlich in Worte fassen soll. Okay, okay, ich wüsste es, ich mag aber nicht. *tiriliii*</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p>P.S. Grundgütiger! Fast hätte ich es vergessen, wer Lust auf ein bisschen Mythologie mit Augenzwinkern, bzw. auf Zentauren hat, der folge einfach dem Link zu <a href="https://meinetaeglichedosis.de/von-kronos-bis-hogwarts-die-wilden-mischwesen-im-galopp/">&#8212;&gt; <strong><span style="font-size: 10pt; color: #800000;">Von Kronos bis Hogwarts: Die wilden Mischwesen im Galopp!</span></strong></a></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Was zur Hufe habe ich da gelesen? Zentauren-Erotik eskaliert." width="324" height="79" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle: Pixabay.com von januszj</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn dein Bücherregal plötzlich ein Quantenchaos wird…</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/wenn-dein-buecherregal-ploetzlich-ein-quantenchaos-wird/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 14:46:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Heute räum ich mein Bücherregal auf &#8230; dachte ich. Zwei Stunden später sitze ich zwischen Ramstein-Tickets, gepressten Blumen und literarischem Staub, frage mich, ob ich Bücher jemals gelesen habe, und verliere mich in Erinnerungen. Willkommen in meinem Schrödinger-Regal: Alles gleichzeitig gelesen und ungelesen. Lust auf eine Reise durchs Regal?&#8220; Geneigte Lesende, ich weiß ja nicht, ob es euch auch so geht, doch bei mir gibt es diese Tage, an denen man aufsteht und sich denkt: Heute bin ich ein erwachsener, strukturierter Mensch. Heute räume ich auf. Und dann steht man vor dem Bücherregal. Ihr wisst schon, dieses eine, das nicht einfach ein Regal ist, sondern eher ein dreidimensionales SUBsi-Lou-Biotop, mit Büchern vorne, dahinter, oben drauf und vermutlich noch einer geheimen Parallelreihe in einer anderen Dimension. Anders kann ich mir nicht vorstellen, wie so viele Bücher in ein verdammtes Regal passen. *hihi* Doch dann geht’s so richtig ab: Oh, du alter Bekannter, schön dich wiederzusehen. Yummi! Ich spreche nicht von den dicken Wälzern über Gotik, Romanik oder Ägypten, die allerdings auch verdammt yummi sind! Ich spreche gerade von &#8222;Brothers Keeper&#8220;. Lust auf mehr Input? 👉 Hier geht’s zur Rezension von Catalina Cudds ‚Bullhead MC‘.“ &#160; Phase 1: Die archäologische Ausgrabung Ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><span style="color: #800000;"><strong>&#8222;Heute räum ich mein Bücherregal auf &#8230; dachte ich. Zwei Stunden später sitze ich zwischen Ramstein-Tickets, gepressten Blumen und literarischem Staub, frage mich, ob ich Bücher jemals gelesen habe, und verliere mich in Erinnerungen.<br />
Willkommen in meinem Schrödinger-Regal: Alles gleichzeitig gelesen und ungelesen. Lust auf eine Reise durchs Regal?&#8220;</strong></span></em></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">ich weiß ja nicht, ob es euch auch so geht, doch bei mir gibt es diese Tage, an denen man aufsteht und sich denkt: Heute bin ich ein erwachsener, strukturierter Mensch. Heute räume ich auf. Und dann steht man vor dem Bücherregal. Ihr wisst schon, dieses eine, das nicht einfach ein Regal ist, sondern eher ein dreidimensionales SUBsi-Lou-Biotop, mit Büchern vorne, dahinter, oben drauf und vermutlich noch einer geheimen Parallelreihe in einer anderen Dimension. Anders kann ich mir nicht vorstellen, wie so viele Bücher in ein verdammtes Regal passen. <strong>*hihi*</strong> Doch dann geht’s so richtig ab:</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-53618" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/eckschrank_oben.jpeg" alt="Wenn dein Bücherregal plötzlich ein Quantenchaos wird…" width="497" height="372" /><br />
<strong><em>Oh, du alter Bekannter, schön dich wiederzusehen. Yummi!<br />
Ich spreche nicht von den dicken Wälzern über Gotik, Romanik oder Ägypten, die allerdings auch verdammt yummi sind!<br />
Ich spreche gerade von &#8222;Brothers Keeper&#8220;. Lust auf mehr Input? 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/catalina-cudd-brothers-keeper/">Hier geht’s zur Rezension von Catalina Cudds ‚Bullhead MC‘.“</a><br />
</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Phase 1: Die archäologische Ausgrabung</strong></span><br />
Ich stand also da, bewaffnet mit einem Staubwedel und meiner naiven Überzeugung, das Ganze würde höchstens eine halbe Stunde dauern. Spoiler: Es waren keine 30 Minuten. Es war eine Expedition und begann tutto completo harmlos. Ein erster Wisch, ein tiefer Atemzug, und dann explodiert eine Staubwolke, die wahrscheinlich noch aus der Regency-Ära stammt und sich entscheidet, direkt meine Nase zu besiedeln. <strong>*hatschiii*</strong> Ich ziehe das erste Buch heraus, nur um „mal schnell drunter zu wischen“, und in genau diesem Moment fällt mir eine alte Eintrittskarte zu einem Ramstein-Konzert anno dazumal in Prag entgegen. Oder diese gepresste Blume, die eindeutig mehr Drama erlebt hat als die Protas des Buches, in dem die Blume verharrte. Ab da ist mir sowas von klar: Ich putze hier nicht, ich <em>grabe.</em> Archäologie, allerdings mit mehr Staubmäusen und weniger wissenschaftlicher Würde. Wusstet Ihr eigentlich, dass ich als Kind Archäologin werden wollte? Nein? Nun gut, nun wisst ihr`s! <strong>*kichert*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-53619" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/regal_oben-scaled.jpeg" alt="Wenn dein Bücherregal plötzlich ein Quantenchaos wird…" width="451" height="474" /><br />
<em><strong>Wenn Bücher ihre Höhenangst überwinden, ab ins Regal.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000; font-size: 14pt;"><strong>Phase 2: Das Schrödinger-Regal</strong></span><br />
Solange ein Regal unangetastet bleibt, gilt ein sehr beruhigendes Gesetz: Alle Bücher darin sind gleichzeitig gelesen, ungelesen, geliebt und völlig vergessen. Eine Art literarischer Schrödinger-Zustand. Doch sobald man anfängt abzustauben, kollabiert diese Illusion mit einem leisen, aber sehr unangenehmen „Oh“. Plötzlich hält man ein Buch in der Hand und fragt sich ernsthaft, ob man es jemals gelesen hat oder ob man nur sehr fest daran geglaubt hat, es irgendwann zu tun. Es ist der Moment, in dem man kurz über sein Leben nachdenkt und sich dann entscheidet, diese Gedanken schnell wieder wegzuwischen, zusammen mit dem Staub.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber bevor wir weiterwischen <strong>*sich eine staubfluse aus dem haar zupft*</strong> lasst mich kurz von meinem Schrödinger-Moment erzählen. Mein „Schrödinger- Regal“ bezieht sich auf ein Gedankenexperiment des Physikers Erwin Schrödinger, nicht, dass ich hier flexen will. Mein … ähm … Abstaub-Arrangement mit dem Bücherregal <strong>*hust*</strong> hat mich einfach an Schrödinger erinnert. Der hat sich anno dazumal nämlich gefragt, wie verrückt die Quantenphysik eigentlich ist, und sich dafür eine ziemlich absurde Situation ausgedacht: eine Katze in einer geschlossenen Box. Laut Quantenmechanik wäre diese Katze gleichzeitig lebendig und tot, solange niemand die Box öffnet und nachschaut. Logisch soweit, denn erst in dem Moment, in dem man hineinsieht, „entscheidet“ sich der Zustand.</p>
<p style="text-align: justify;">Klingt trotzdem komplett bescheuert? War auch genau so gedacht <strong>*hahaha*</strong>. Schrödinger wollte nämlich damit zeigen, wie seltsam diese Theorie ist. Und genau daher kommt mein „Schrödinger-Regal“, denn:<br />
Solange ihr eure Bücherregale nicht anfasst, sind alle Bücher gleichzeitig gelesen und ungelesen, geliebt und vergessen. Erst wenn ihr eines herauszieht und reinschaut, „entscheidet“ sich die Realität. Und plötzlich merkt ihr: AHA!!! Dieses Buch kenne ich … oder eben absolut nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Kurz gesagt: Mein Bücherregal, eure Bücherregale sind kleine quantenphysikalische Chaos-Systeme. Nur mit mehr <em>Drama Baby</em>, und weniger Mathematik. Und wenn ihr neben dem Gedankenexperiment von Schrödinger auch noch wissen wollt, wo Geschichten wirklich entstehen, nämlich im Kopf, einfach  👉 <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/wo-geschichten-wirklich-entstehen-im-kopf/">meinen Blogbeitrag dazu zu lesen.</a> </strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-53620" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/regal_schmal_1.jpeg" alt="Wenn dein Bücherregal plötzlich ein Quantenchaos wird…" width="522" height="780" /><br />
<em><strong>Regenbogen? Fehlanzeige. Aber hey, Chaos sieht auch hübsch aus.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000; font-size: 14pt;"><strong>Phase 3: „Ich lese nur kurz rein“</strong></span><br />
Und dann kommt er, der gefährlichste Satz überhaupt: Ich lese nur kurz rein. Nur eine Seite. Nur um zu schauen, ob es noch so gut ist wie damals. Es ist eine Lüge. Eine wunderschöne, warme, heimtückische Lüge. Denn kaum liest man die ersten Sätze, passiert etwas Seltsames. Das Gehirn schaltet um, die Welt wird leiser, und plötzlich ist man wieder genau dort, wo man damals war, als man dieses Buch zum ersten Mal gelesen hat. Man kennt die Stimmen, die Gerüche, die Orte. Es ist, als würde man eine alte, vertraute Decke über die Schultern legen. <strong>*herzchen in den augen hat*</strong> Der Staubwedel existiert nicht mehr, die Zeit auch nicht, und sechzig Minuten später sitzt man auf dem Boden, umgeben von Büchern, Fantasien irgendwo zwischen Kapitel drei und einer emotionalen Krise.</p>
<p style="text-align: justify;">Manchmal wird aus dem <em>&#8222;Ich lese nur kurz rein&#8220;,</em> ein waschechtes Re-Reading. Genaueres gibt es im Blog unter 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/was-hat-regalaufraeumen-mit-re-reading-zu-tun/"><strong>Was hat Regalaufräumen mit Re-Reading zu tun? </strong></a> Und wer gleich wissen möchte, was ich damals re-readed habe, landet bei meiner Rezension des Historicals 👉 <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/jillian-hunter-skandal-im-bett-der-gouvernante/">&#8222;Skandal im Bett der Gouvernante&#8220; von Jillian Hunter</a></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-53621" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/regal_schmal_2.jpeg" alt="Wenn dein Bücherregal plötzlich ein Quantenchaos wird…" width="552" height="859" /><br />
<em><strong>Diese Bücher schreien förmlich, hey, erinnerst du dich an uns!? Ja, und wie!<br />
</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 14pt; color: #800000;">Phase 4: Der Größenwahn</span></strong><br />
Irgendwann, meist nach der dritten nostalgischen Eskalation, setzt der Größenwahn ein. Wenn ich schon dabei bin, kann ich ja auch gleich neu sortieren. Nach Farben, weil das hübsch aussieht, bis man merkt, dass die geliebte Dark Romance jetzt neben einem Backbuch steht und beide sich innerlich anschweigen. Alphabetisch, bis man bei Autorennamen landet, die man weder aussprechen noch korrekt einsortieren kann. Nach Genre, was spätestens dann scheitert, wenn ein Buch sich hartnäckig weigert, sich in nur eine Schublade stecken zu lassen. Am Ende hat man mehr Chaos als vorher, und letztendlich räumt man sie wieder irgendwie ein. <strong>*selbstironisch mit den augen rollt*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-53622" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/regal_1.jpeg" alt="Wenn dein Bücherregal plötzlich ein Quantenchaos wird…" width="511" height="696" /><br />
<strong><em>Wenn ein Regal nicht reicht, stapeln wir dreifach. Multi Level Reading.</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 14pt; color: #800000;">Phase 5: Die Schreckmomente</span></strong><br />
Zwischendurch gibt es diese kleinen Schreckmomente, in denen man realisiert, dass ein feuchtes Tuch und empfindliche Buchrücken keine gute Kombination sind oder dass ein wackelnder Bücherstapel nur darauf wartet, seinen großen dramatischen Auftritt zu haben. Abstauben ist manchmal weniger Hausarbeit als vielmehr Extremsport mit <em>literarischem</em> Risiko.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-53623" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/regal_2-scaled.jpeg" alt="Wenn dein Bücherregal plötzlich ein Quantenchaos wird…" width="513" height="508" /><br />
<em><strong>Der Klassiker: Abstauben erledigt, Chaos bleibt.<br />
</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000; font-size: 14pt;"><strong>Phase 6: Das große Finale</strong></span><br />
Und dann, irgendwann, wenn das Licht schon langsam schummrig wird und man selbst ein bisschen wie ein eingestaubtes Fossil wirkt, tritt man einen Schritt zurück. Die Bücher stehen wieder im Regal, sauber, ordentlich (naja, man tut, was man kann) , als hätten sie nur darauf gewartet, wieder genauer angesehen zu werden. Man atmet tief ein und denkt sich: Die anderen Zimmer sind mir gerade sowas von scheißegal. Denn das hier war mehr als Putzen. Es war eine Reise. Eine durch Geschichten und alte Erinnerungen. Und während man das letzte Buch zurückstellt, streicht man vielleicht noch einmal über den Einband und denkt sich: Dich lese ich bald nochmal. Wirklich. Ganz bestimmt. Wahrscheinlich. Vielleicht. Und irgendwo in der Ecke stapeln sich Staubmäuse und du weißt ganz genau, dass es beim nächsten Mal wieder genauso laufen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Und ganz ehrlich, geneigte Lesende: Wenn Chaos so gut nach Büchern, Erinnerungen und Geschichten duftet, dann darf es ruhig ein kleines bisschen bleiben. Spätestens bis zum nächsten Regal-Abstauben. <strong>*schrööödingeeer!!! ich kommeee*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="377" data-end="814">Übrigens, falls ihr denkt, die Bilder hier seien alle Regale aus dem Büro, dem ist nicht so. Was ihr seht, ist ein Teil des literarischen Bergs. Selbst wenn ich wirklich jedes Regal dort abgebildet hätte, wäre das immer noch nur ein Auszug von dem Bücher-Multiversum, das sich vom 1. Stock bis in den Keller erstreckt. Überall lauern Subdimensionen, Parallelstapel und geheime Lesewelten, die nur darauf warten, entdeckt &#8230; besser gesagt abgestaubt zu werden. <strong>*was von mamutaufgabe vor sich hin murmelt*</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;">P.S. Habt ihr Lust auf SUBsi-Lou, die mythische Entität der ungelesenen Bücher? Ja? Hier geht`s lang zu 👉 <span style="color: #800000;"><strong><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/vorsicht-subsi-lou-ist-unterwegs/">Vorsicht, SUBsi-Lou ist unterwegs!</a> </strong></span><br />
oder lieber zu 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/seiten-unheilvoll-beschworen-ein-gespraech-mit-subsi-lou/"><span style="color: #800000;"><strong>Seiten. Unheilvoll. Beschworen: Ein Gespräch mit SUBsi-Lou</strong>   </span></a> Egal wohin der Klick euch auch führen mag, ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern. <strong>*ggg*</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Osterhase – Mehr Mythos als Ostereierlieferant</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/der-osterhase-mehr-mythos-als-ostereierlieferant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 07:40:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Mythologie mit Augenzwinkern]]></category>
		<category><![CDATA[Paranormal]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ein Hase, der Eier legt? Bunt bemalt? Und im Garten versteckt? Klingt verrückt? Ist es auch! Entdecke die schrägen Ursprünge des Osterhasen, von Frühlingsgöttinnen über mittelalterliche Eiertricks bis hin zu seinem Weg in die Popkultur. Lachen garantiert, Fantasie inklusive!&#8220; Geneigte Lesende! Seien wir ehrlich: Ein Hase, der Eier legt, sie bunt bemalt und dann auch noch im Garten versteckt? Klingt wie ein PR-Desaster der Natur.  Oder wie eine verdammt gute Geschichte. Und genau das ist der Osterhase. Keine uralte, in Stein gemeißelte Wahrheit, sondern ein wunderbar schräger Mix aus Symbolik, Missverständnissen und einer ordentlichen Portion menschlicher Fantasie. Fruchtbarkeit, aber bitte effizient Alles beginnt, wie so oft, mit Sex … besser gesagt mit Fruchtbarkeit  Nicht romantisch verklärt, sondern ziemlich pragmatisch. Hasen sind seit Jahrhunderten das Maskottchen genau dafür. Warum? Nun ja, sie vermehren sich, als hätten sie einen persönlichen Vertrag mit dem Frühling. Und als würde das nicht schon reichen, gibt es sogar sogenannte Rammelplätze. Orte, an denen sich Hasen regelrecht bekämpfen, um sich mit Frau Häsin paaren zu dürfen. (Ja, „Rammelplätze“ sind das offizielle Wort in der Fachliteratur, klingt aber irgendwie weniger romantisch. *mit den augen rollt*) Romantik sieht anders aus, aber effektiv ist es offenbar. Das Ei kann das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Ein Hase, der Eier legt? Bunt bemalt? Und im Garten versteckt? </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Klingt verrückt? Ist es auch! </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Entdecke die schrägen Ursprünge des Osterhasen, von Frühlingsgöttinnen über mittelalterliche Eiertricks bis hin zu seinem Weg in die Popkultur. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Lachen garantiert, Fantasie inklusive!&#8220;</strong></em></span></p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Seien wir ehrlich: Ein Hase, der Eier legt, sie bunt bemalt und dann auch noch im Garten versteckt? Klingt wie ein PR-Desaster der Natur.  Oder wie eine verdammt gute Geschichte.<br />
Und genau das ist der Osterhase. Keine uralte, in Stein gemeißelte Wahrheit, sondern ein wunderbar schräger Mix aus Symbolik, Missverständnissen und einer ordentlichen Portion menschlicher Fantasie.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-53538" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/osterei-mit-schleife.png" alt="Der Osterhase – Mehr Mythos als Ostereierlieferant" width="125" height="116" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Fruchtbarkeit, aber bitte effizient</span></strong></span><br />
Alles beginnt, wie so oft, mit Sex … besser gesagt mit Fruchtbarkeit  Nicht romantisch verklärt, sondern ziemlich pragmatisch. Hasen sind seit Jahrhunderten das Maskottchen genau dafür. Warum? Nun ja, sie vermehren sich, als hätten sie einen persönlichen Vertrag mit dem Frühling. Und als würde das nicht schon reichen, gibt es sogar sogenannte Rammelplätze. Orte, an denen sich Hasen regelrecht bekämpfen, um sich mit Frau Häsin paaren zu dürfen. (Ja, „Rammelplätze“ sind das offizielle Wort in der Fachliteratur, klingt aber irgendwie weniger romantisch. <strong>*mit den augen rollt*</strong>) Romantik sieht anders aus, aber effektiv ist es offenbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Das Ei kann das alles schon viel länger</strong></span><br />
Dazu gesellt sich das Ei. Ein Symbol, das schon lange vor dem Osterhasen für Leben, Neubeginn und Wiedergeburt stand. Im Christentum bekam es eine zusätzliche Bedeutung und wurde zum Sinnbild für die Auferstehung. Im Mittelalter spielte dabei auch die Fastenzeit eine Rolle. Da in diesen Wochen keine Eier gegessen werden durften, sammelten sich so einige an. Um sie haltbar zu machen, wurden sie gekocht und oft gefärbt, nicht zuletzt rot, aber auch andere Farben wie gelb oder blau waren beliebt, je nach Region. Als Ostern kam, hatte man plötzlich einen kleinen Eierschatz, der verschenkt werden wollte.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Ostara und die Sache mit der Wahrheit</span></strong></span><br />
Und irgendwo zwischen all dem taucht sie auf, die geheimnisvolle Frühlingsgöttin Ostara. Ihr wird meist eine germanische Herkunft zugeschrieben, auch wenn das Ganze historisch eher auf wackeligen Beinen steht. Der Name geht vermutlich auf die angelsächsische Figur Ēostre zurück, die der Gelehrte Beda Venerabilis im 8. Jahrhundert erwähnte. (Und hier wird’s spannend: Beda ist tatsächlich die einzige historische Quelle, die uns Ēostre überliefert – alles andere ist eher moderne Fantasie.) Ob es diese Göttin wirklich so &#8222;<em>gab&#8220;</em>, wie sie heute oft dargestellt wird, ist nicht eindeutig belegt. Aber die Vorstellung passt einfach zu gut, um sie nicht immer wieder hervorzukramen. Ein Hase als Bote einer Frühlingsgöttin klingt schließlich deutlich poetischer als ein überforderter Nager mit Eierlogistik oder sich auf Rammelplätzen tummeldes Fellkneuel.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-53529 aligncenter" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/osterhase_superheld.png" alt="Der Osterhase – Mehr Mythos als Ostereierlieferant" width="627" height="1198" /><em><strong>D</strong><strong>er Osterhase, mein frühlingshafter Superheld und Ostara guckt zu &#8230;</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Ein kleiner Gastauftritt im Christentum</strong></span><br />
Auch im Christentum hat der Hase sich an ein paar Stellen eingeschlichen, wenn auch eher am Rand. In einigen Darstellungen wurde er mit Christus in Verbindung gebracht, unter anderem wegen der alten Vorstellung, Hasen würden mit offenen Augen schlafen und dadurch wachsam über alles wachen. Dazu kommt das bekannte Drei-Hasen-Motiv, das in Kirchen auftaucht und gelegentlich mit der Dreifaltigkeit in Verbindung gebracht wird. (Wobei das Drei-Hasen-Motiv mehrere Interpretationen zulässt – Dreifaltigkeit, Glück, Unendlichkeit … alles irgendwie möglich.) Das ist spannend, aber eher ein Nebenschauplatz als die große Bühne.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000; font-size: 14pt;"><strong>Der Moment, in dem der Hase Karriere macht</strong></span><br />
Richtig greifbar wird der Osterhase erst im 17. Jahrhundert. Im Jahr 1682 erwähnte der Arzt Georg Franck von Franckenau erstmals schriftlich einen Hasen, der Eier bringt. Und zwar nicht irgendwo, sondern im deutschsprachigen Raum, besonders in Regionen wie dem Elsass, der Pfalz und dem Rheinland. Dort erzählte man Kindern, dass ein Hase die Eier versteckt, die sie dann suchen durften. Warum ausgerechnet ein Hase? Vermutlich, weil er im Frühling plötzlich überall auftaucht, still in Mulden im Gras sitzt und dabei verdächtig nach jemandem aussieht, der gerade ein Nest bewacht. Der Rest ist im Grunde ein großes Missverständnis mit Happy End.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Konkurrenz gab es übrigens auch</span></strong></span><br />
Interessant ist auch, dass der Hase nicht immer konkurrenzlos war. In verschiedenen Regionen übernahmen auch andere Tiere den Job des Eierlieferanten. Mal war es der Fuchs, mal der Storch, mal der Hahn oder sogar der Kuckuck. (Besonders der Hahn hatte regional echt starke Karrierechancen, der Fuchs eher weniger, irgendwie logisch.) Der Hase hat sich letztlich durchgesetzt, vermutlich weil er besser in die Frühlingskulisse passt und sich hervorragend vermarkten lässt, so kuschelig weich und knutschig. Spätestens im 19. Jahrhundert, als die Schokoladenindustrie begann, ihn in süßer Form zu produzieren, war sein Siegeszug nicht mehr aufzuhalten.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Vom Feld in die Welt</strong></span><br />
Von Deutschland aus schaffte es der Osterhase schließlich auch in die große weite Welt. Deutsche Auswanderer nahmen ihn im 18. Jahrhundert mit nach Amerika, insbesondere nach Pennsylvania. Dort entwickelte sich die Figur weiter und wurde zu dem, was wir heute kennen. Ein internationaler Star mit flauschigem Fell und erstaunlichen Organisationsfähigkeiten.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Fazit mit einem Augenzwinkern</span></strong></span><br />
Am Ende bleibt ein Mythos, der sich aus vielen kleinen Geschichten zusammensetzt. Ein bisschen Fruchtbarkeitssymbol<strong> *mit den wimpern klimpert*,</strong> ein bisschen christliche Deutung, ein bisschen Volksglaube und gaaanz viel Fantasie. Der Osterhase ist kein logisches Wesen. Er ist eine Erzählung, die sich einfach durchgesetzt hat, weil sie total charmant ist.  Oder anders gesagt: Ein Tier, das keine Eier legt, bringt Eier, die für neues Leben stehen, versteckt sie im Garten und wir finden das völlig normal. Und genau das macht diese Geschichte so herrlich und ich fahre voll auf ihn ab. <strong>LOL</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-53538" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/osterei-mit-schleife.png" alt="Der Osterhase – Mehr Mythos als Ostereierlieferant" width="137" height="101" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Klassiker in der Pop-Kultur rund um den Osterhasen</span></strong></span><br />
Falls ihr euch fragt, wo der Osterhase heute lebt: Mal kämpft er an der Seite von Jack Frost gegen die Dunkelheit, mal träumt er davon, Rockstar zu werden, und manchmal sitzt er einfach im Gras und sagt: Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>Die Hüter des Lichts &#8211; Film</strong></span><br />
DER Osterhase als Teil eines Avengers-Teams aus Kindheitsmythen zusammen mit Santa, Zahnfee, Sandmann  Der Osterhase ist hier vollwertiger mythologischer Player – nicht nur Eierlieferant, sondern Beschützer der Kinderfantasie.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>Hop – Osterhase oder Superstar? &#8211; Film</strong></span><br />
Hier ist der Osterhase ein Teenager mit Rockstar-Ambitionen, er will NICHT Eier bringen sondern zieht nach Hollywood. Also quasi: „Ich kündige meinen Mythos und werde berühmt.“ Sehr süß, sehr chaotisch.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>Roger Rabbit – Chaos in Fellform &#8211; Film</strong></span><br />
Und ja, selbst Roger Rabbit hätte hier seinen Platz. Ein überdrehter Hase, der die Regeln der Realität verbiegt, Chaos anrichtet und trotzdem alle Herzen gewinnt. Genau wie der Osterhase zeigt er: Hasen in der Popkultur sind nie nur niedlich – sie sind Fantasie, Humor und ein bisschen Chaos in einem pelzigen Paket.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?</strong></span> von Sam McBratney &#8211; Buch<br />
Das ist zwar kein „Osterhasenbuch“ im klassischen Sinne… aber emotional passt es perfekt in diese Frühlings- und Hasenwelt.<br />
• zwei Hasen<br />
• Liebe, die man nicht messen kann<br />
• absolute Cozy-Vibes<br />
Und ganz ehrlich: Wenn der Osterhase Gefühle hätte, er würde genau so reden. Sooo süß!<strong> *herzechen in den augen hat*</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-53538" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/04/osterei-mit-schleife.png" alt="Der Osterhase – Mehr Mythos als Ostereierlieferant" width="129" height="103" /></p>
<p style="text-align: justify;">Am Ende bleibt der Osterhase ein echtes Chamäleon der Fantasie. Mal pelziger Mythos, mal Rockstar, mal Chaos-Hase à la Roger Rabbit. Er zeigt uns, dass Hasen in Geschichten weit mehr sein können als Eierlieferanten. Sie sind kleine Rebellen, die Regeln biegen, Herzen gewinnen und unsere Vorstellungskraft zum Hüpfen bringen. Wer hätte gedacht, dass ein so unscheinbarer Nager so viel Wirbel in der Welt der Mythen, Geschichten und Popkultur anrichten kann?</p>
<p style="text-align: justify;">Neugierig auf noch mehr schrägen Mythos-Spaß?<br />
Wer Lust hat, weiter durch die Welt mythischer Kuriositäten zu hüpfen, findet im 👉 <a href="https://meinetaeglichedosis.de/mythologie-mit-augenzwinkern-von-vampiren-bis-gargoyles-mit-einem-klick-durch-die-wunderwelt/"><strong>Sammelartikel „Mythologie mit Augenzwinkern“!</strong></a><br />
Von Vampiren bis Gargoyles noch jede Menge anderer Geschichten und Augenzwinkereien. Schau vorbei und lass dich von weiteren magischen Abenteuern überraschen!</p>
<p style="text-align: justify;">Bis zum nächsten &#8222;Mythologie mit Augenzwinkern&#8220;, eure</p>
<p><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Der Osterhase – Mehr Mythos als Ostereierlieferant" width="377" height="77" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bildquelle &#8222;Superheld Osterhase und Ostara&#8220;: Erstellt von Ka mit Hilfe einer KI.<br />
</strong><strong>Bildquelle Osterei mit Schleife: Pixabay.com</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Von Vollhonks, deren Prügel und einem Drachengrinsen</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/von-vollhonks-deren-pruegel-und-einem-drachengrinsen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 07:37:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Hektor]]></category>
		<category><![CDATA[Bücherdrache]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ich flippe aus – nicht über die Realität, sondern über fiese Buchcharaktere! 😤Hektor mischt sich ein, sein Grinsen fast so gefährlich wie seine Klauen.Ob gleich die Helden gerettet oder die Bösewichte zurechtgestutzt werden? Komm rein und begleite uns ins Chaos zwischen Seiten und Drachenschwanz!&#8220; &#160; „So ein Bullshit! Die können doch nicht einfach, nachdem sie Sex miteinander hatten, zu ihr sagen, wenn sie nicht spurt, würden sie sie draußen an Pfosten festbinden und so lange auspeitschen, bis ihr ganzer Körper von roten Striemen überzogen sei. Solche Vollhonks!“, fluchend lege ich das Buch, das ich vor ein paar Stunden aus meinem SUB gezogen habe, zur Seite. Noch bevor ich ein einziges Wort davon gelesen hatte, hatte mich der Klappentext total begeistert. Hatte. Hatte. Hatte! Nun, von der anfänglichen Euphorie ist nicht viel übrig geblieben. „Boah! Ich kann solche Kerle nicht ab!&#8220; „Um welche Vollhonks handelt es sich, Ka? Soll ich ihnen auf den Pelz rücken?“, lautlos hat sich Hektor an mich herangeschlichen. „Ahhh, ich verstehe! Du ärgerst dich gerade über die Charaktere in diesem Buch“, wissend lässt er seinen Blick über den plakativen Titel gleiten, der von zwei Männern und einer Frau geziert wird. „Und wie, Hektor! Wenn die Geschichte wenigstens [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Ich flippe aus – nicht über die Realität, sondern über fiese Buchcharaktere!</strong></em><strong> 😤</strong></span><br data-start="312" data-end="315" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Hektor mischt sich ein, sein Grinsen fast so gefährlich wie seine Klauen.</strong></em></span><br data-start="388" data-end="391" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Ob gleich die Helden gerettet oder die Bösewichte zurechtgestutzt werden?<br />
Komm rein und begleite uns ins Chaos zwischen Seiten und Drachenschwanz!&#8220;</strong> </em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="257" data-end="781">„So ein Bullshit! Die können doch nicht einfach, nachdem sie Sex miteinander hatten, zu ihr sagen, wenn sie nicht spurt, würden sie sie draußen an Pfosten festbinden und so lange auspeitschen, bis ihr ganzer Körper von roten Striemen überzogen sei. Solche Vollhonks!“, fluchend lege ich das Buch, das ich vor ein paar Stunden aus meinem SUB gezogen habe, zur Seite. Noch bevor ich ein einziges Wort davon gelesen hatte, hatte mich der Klappentext total begeistert. Hatte. Hatte. Hatte! Nun, von der anfänglichen Euphorie ist nicht viel übrig geblieben. „Boah! Ich kann solche Kerle nicht ab!&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="783" data-end="914">„Um welche Vollhonks handelt es sich, Ka? Soll ich ihnen auf den Pelz rücken?“, lautlos hat sich Hektor an mich herangeschlichen. „Ahhh, ich verstehe! Du ärgerst dich gerade über die Charaktere in diesem Buch“, wissend lässt er seinen Blick über den plakativen Titel gleiten, der von zwei Männern und einer Frau geziert wird.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1054" data-end="1441">„Und wie, Hektor! Wenn die Geschichte wenigstens gut erzählt wäre. Aber nein, der Handlungsbogen zieht sich wie Kaugummi, und ich frage mich die ganze Zeit, wann endlich etwas passieren wird. Dass die männlichen Geschlechtsteile als Prügel tituliert werden, ist auch nicht gerade hilfreich. Himmel, es gibt Charaktere, die würde ich am liebsten mit Schmackes gegen die Wand klatschen!“</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1443" data-end="2002">Ein breites, fast an ein Zähnefletschen erinnerndes Grinsen breitet sich auf Hektors Drachengesicht aus. „Prügel also? Also wenn ich in meiner menschlichen Gestalt bin, kann ich durchaus mit einem &#8230;“, schnell verschluckt er die letzten Worte, räuspert sich umständlich, und ich kann regelrecht hören, wie er versucht, ein polterndes Lachen zu unterdrücken. Das würde ihm jetzt schlecht bekommen, nicht nachdem ich von dieser Geschichte so enttäuscht bin. Um Gleichmut bemüht, setzt er fort: „Nun gut, solange du mich nicht an die Wand klatscht, Kleines …“</p>
<p style="text-align: center;" data-start="1443" data-end="2002"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-53484" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/03/kaklatschtprotaandiewand.png" alt="Ka Held an die Wand klatschen Hektor Bücherdrache Meine tägliche Dosis" width="436" height="781" /><br />
<em><strong>Wenn ich in Bücher springen könnte, würde manchmal das passieren. *hüstelt*</strong></em><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2004" data-end="2545">Belustigt lasse ich meinen Blick über seine große Drachengestalt gleiten. „Würde sich als etwas schwierig erweisen, Hektorlein. Um dich zu stemmen, bedarf es mehr als meine Wut auf fiktive Charaktere und unpassende Ausdrücke. Aber mal ehrlich, ich würde gerne in ein Buch hineinschlüpfen. Den ein- oder anderen Kopf zurechtstutzen oder üblen Antagonisten den Marsch blasen. Das wäre was Feines.“ Begeistert lasse ich die Bücher Revue passieren, die ich definitiv besuchen wollen würde. Und das sind nicht Wenige, das könnt ihr mir glauben.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2547" data-end="2711">„Aber NEIN! Klein Ka darf das nicht. Derweilen würde ich es mir sooooo gerne in einem historischen LiRo bequem machen, der in den Highlands spielt, vorzugsweise.“ <span style="font-size: 18pt; color: #ff0000;">*</span></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2713" data-end="3195">„Solange du deine Blicke nur über die Highlands und nicht die Highlander gleiten lässt, spricht nichts dagegen, Ka. Dennoch, was nicht ist, kann noch werden“, schließt Hektor reichlich kryptisch den Satz, bevor er mit schwingendem Drachenschwanz zurück in seine Drachenhöhle geht. Natürlich nicht, ohne vorher einen Abstecher in die Speisekammer zu machen, um sich eine der Cookie-Dosen zu schnappen. Er ist sehr, sehr gründlich, wenn es um das Vertilgen der Kekse geht.</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="3197" data-end="3553">Amüsiert rufe ich ihm hinterher: „Hey, Hektor! Wenn du so weitermachst, schlägt sich deine Arbeit als Cookienator auf deinen Bauch! Vom Hüftgold ganz zu schweigen …!“ Womit ich nicht gerechnet habe, ist seine freche Antwort: „Du kannst mir dann ja beim Abarbeiten helfen, Kleines!“ Bis zu mir in die Bibliothek hinein ist sein grollendes Lachen zu hören.<br />
Dieser Drache! :3</p>
<p style="text-align: center;" data-start="3197" data-end="3553"><strong>Copyright © &#8222;Von Vollhonks, deren Prügel und einem Drachengrinsen&#8220;, by Ka, Meine tägliche Dosis. </strong><br />
<strong>Alle Rechte (und Drachen) vorbehalten.</strong></p>
<p data-start="3197" data-end="3553"><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="font-size: 18pt;"> *</span> </strong></span>Apropos Highlands! Wer von euch auch eine Faibel für Highlander hat, der sollte sich das hier nicht entgehen lassen: <a href="https://meinetaeglichedosis.de/highlander-herzklopfen-und-eskapismus-warum-ich-die-schottischen-helden-liebe/"><span style="color: #800000;"><strong>👉 KLICK &#8222;Highlander, Herzklopfen und Eskapismus – Warum ich die schottischen Helden liebe&#8220;</strong></span></a></p>
<p style="text-align: center;" data-start="3197" data-end="3553"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Von Vollhonks, deren Prügel und einem Drachengrinsen" width="594" height="114" /></p>
<p style="text-align: center;" data-start="3197" data-end="3553"><strong>Bildquelle &#8222;Ka klatscht Protagonist an die Wand&#8220;: Erstellt von Ka mit Hilfe einer KI.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sowas von am Arsch oder doch: Ich darbe, also bin ich?</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/sowas-von-am-arsch-oder-doch-ich-darbe-also-bin-ich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2026 12:13:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Bücherdrache]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[„Fastenzeit vs. Bücherlust: ich bin total gefrustet, doch nicht gescheitert. Wer beim Süßigkeiten-Fasten noch elegant bleiben kann, stolpert spätestens beim Bücher-Kauf. Ich habe die Nase gestrichen voll vom Bücher-Kauf-Fasten: Ich will entdecken und mich hemmungslos in neue Welten stürzen. Doch ich darf noch nicht!“ &#160; Nee, ne? So sollte das nicht sein, geneigte Lesende! Ich wollte eigentlich elegant fasten, also beim Fasten nicht komplett aus der Haut fahren. Doch was beim Fasten von Süßigkeiten klappt, muss bei Büchern noch lange nicht funktionieren. Meine Reaktion spricht da eine ziemlich eindeutige Sprache. Suchtverhalten vom Feinsten. Ich bin büchersüchtig. So, jetzt ist es offiziell raus. Aber hey, das dürfte jetzt wirklich niemanden überraschen, der auf Meine tägliche Dosis vorbeiliest. *hust* Aber Fastenzeit hin, Fastenzeit her, ich muss das jetzt einfach loswerden. Denn ich habe die Nase, pardon, die SCHNAUZE, gestrichen voll vom Bücher-Kauf-Fasten. Ich WILL endlich weiter in Neva Altajs „Perfectly Imperfect“-Serie (hier geht es zu den Rezensionen der Serie *KLICK*) weiterlesen. Ich will ihre neue Serie anfangen. Ich will generell neue Autorinnen kennenlernen. Ich will mich durch Neuveröffentlichungen von bereits bekannten Autoren wühlen und hemmungslos darin versinken. Ich will mir nicht mehr keine Bücher kaufen dürfen. Ja, genau, doppelt gemoppelt, weil es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>„Fastenzeit vs. Bücherlust: ich bin total gefrustet, doch nicht gescheitert. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Wer beim Süßigkeiten-Fasten noch elegant bleiben kann, stolpert spätestens beim Bücher-Kauf. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Ich habe die Nase gestrichen voll vom Bücher-Kauf-Fasten: Ich will entdecken und mich hemmungslos in neue Welten stürzen. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Doch ich darf noch nicht!“</strong></em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Nee, ne? So sollte das nicht sein, geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Ich wollte eigentlich elegant fasten, also beim Fasten nicht komplett aus der Haut fahren. Doch was beim Fasten von Süßigkeiten klappt, muss bei Büchern noch lange nicht funktionieren. Meine Reaktion spricht da eine ziemlich eindeutige Sprache. Suchtverhalten vom Feinsten. Ich bin büchersüchtig. So, jetzt ist es offiziell raus. Aber hey, das dürfte jetzt wirklich niemanden überraschen, der auf <em>Meine tägliche Dosis</em> vorbeiliest. <strong>*hust*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Aber Fastenzeit hin, Fastenzeit her, ich muss das jetzt einfach loswerden. Denn ich habe die Nase, pardon, die SCHNAUZE, gestrichen voll vom Bücher-Kauf-Fasten. Ich WILL endlich weiter in Neva Altajs „<em>Perfectly Imperfect“-</em>Serie (hier geht es zu den Rezensionen der Serie <span style="color: #800000;"><a style="color: #800000;" href="https://meinetaeglichedosis.de/?s=Neva+Altaj"><strong>*KLICK*)</strong></a></span> weiterlesen. Ich will ihre neue Serie anfangen. Ich will generell neue Autorinnen kennenlernen. Ich will mich durch Neuveröffentlichungen von bereits bekannten Autoren wühlen und hemmungslos darin versinken.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich will mir nicht mehr keine Bücher kaufen dürfen. Ja, genau, doppelt gemoppelt, weil es sich genau so anfühlt. <strong>*stampft traurig-wütend mit dem Fuß auf*</strong> Ich will nicht darben. Und ganz ehrlich, ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich dadurch irgendwie „mehr bin“. Eher im Gegenteil. Ich bin einfach ziemlich am Arsch.<br />
Auf dem Grunde des Frustes angekommen. Am tiefsten Punkt der Frustration gelandet. Bis auf den Boden der Ernüchterung durchgereicht worden. Vielleicht auch einfach auf dem Nullpunkt meiner Geduld aufgeschlagen. Oder ich brülle gleich ein herzliches Willkommen im Untergeschoss meiner Genervtheit in die Welt hinaus. <strong>*entweicht ein irres Kichern und schaut hektisch um sich*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Merkt ihr es auch geneigte Lesende, je lauter ich werde, desto weniger hört man gerade von Hektor. Oh, der feine Herr Bücherdrache weiß ganz ganz genau was los ist, wenn er mir jetzt über den Weg laufen würde. <strong>*was davon brabbelt ihm an drachenschwanz zu ziehen*</strong> Ich sitze zwar jetzt schon ganz unten und könnte mir überlege, ob ich es mir hier häuslich einrichte, aber ehrlich, dazu habe ich NULL BOCK! Dazu bin ich viel zu genervt von der Fastenzeit.</p>
<p style="text-align: justify;">„Hast du das gehört, Bücherdrache? Dazu habe ich null Bock! Und komm mir in den nächsten Tagen ja nicht unter die Augen, sonst zeige ich dir, wo man den Feuerlöscher überall anwenden kann.&#8220;</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-53424" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2026/03/hektor_dusollstfasten_ka.png" alt="Fastenzeit Bücher-Fastenzeit Hektor Bücherdrache Ka" width="620" height="720" /><br />
<em><strong>Suchtverhalten vom Feinsten: Diät statt Bücher.</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">OMG! Geneigte Lesende, erinnert ihr euch an die Szene mit dem Feuerlöscher? Nein? Dann klickt euch einfach hierher: <a href="https://meinetaeglichedosis.de/hektor-oder-doch-sinful-games/"><span style="color: #800000;"><strong>KLICK Hektor oder doch sinful games? </strong></span></a> Und falls euch das noch nicht reicht, gibt es hier Nachschlag: <a href="https://meinetaeglichedosis.de/fastenzeit-ein-feuerloescher-ein-manipulativer-drache-und-ich-oder-voll-einen-an-der-klatsche/"><span style="color: #800000;"><strong>KLICK Fastenzeit, ein Feuerlöscher, ein manipulativer Drache und ich oder voll einen an der Klatsche!</strong></span></a><br />
So, und jetzt geht es mir tatsächlich ein kleines bisschen besser, nachdem ich meinen Frust einmal quer durchs Internet geschleudert habe. Schließlich heißt es nicht umsonst, geteiltes Leid ist halbes Leid. Und ganz ehrlich, bevor ihr auf dumme Ideen kommt, lasst die Finger von der Buch-Kauf-Fastenzeit. Wirklich. Lasst es einfach.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>P.S. Entgegen meiner Behauptung, dass ich von Hektor nichts mehr höre, ist er gerade aus seiner Drachenhöhle hochgestiefelt und hat gebrüllt, dass wahre Stärke im Verzicht liegt. Ich habe zurück gebrüllt, dass wahre Gefahr darin liegt, mir weiter auf die Nerven zu gehen. Daraufhin hat er die Flügel ausgebreitet, die Zähne gefletscht und gedonnert: „Du DARFST keine Bücher kaufen, Ka, also halt dich dran!“ Ich habe schallend gelacht, ihm erklärt, dass auch Drachen gelegentlich auf Cookie-Diäten gesetzt werden müssen, und jetzt sitzen wir beide da. Er flammenzischend, ich sardonisch grinsend und beobachten, wer zuerst die Geduld verliert. Spoiler: Ich könnte gewinnen.</strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-50950" src="https://meinetaeglichedosis.de/wp-content/uploads/2025/09/buecherbanderole.png" alt="Sowas von am Arsch oder doch: Ich darbe, also bin ich?" width="442" height="74" /></p>
<p style="text-align: center;">Bildquelle Hektor und Ka: Erstellt von Ka mit Hilfe einer KI.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn Körperteile plötzlich ein Eigenleben führen</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/wenn-koerperteile-ploetzlich-ein-eigenleben-fuehren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 09:01:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Manchmal ist es nicht die Story, die mich zum Lachen bringt, sondern die Übersetzung.Ein kleiner Satzdreher, und plötzlich tanzen Körperteile völlig aus der Reihe.Was dabei herauskommt? Kopfkino der ganz eigenen, leicht verstörenden Art.Neugierig? Dann lies besser auf eigene Gefahr weiter.&#8220; &#160; Geneigte Lesende, manchmal kann ich mich über Übersetzungen einfach nur köstlich amüsieren. Natürlich ist mir klar, dass die Passage, die mich zum Grinsen brachte, unfreiwillig komisch übersetzt war, daber genau das macht es ja nicht weniger lustig.. Warnung Anfang! Das folgende Beispiel wollte ich euch nicht vorenthalten und möchte die unter 18-Jährigen bitten, an dieser Stelle das Weite zu suchen. Ihr könntet von Folgendem sonst „traumatisiert“ werden. *hust* Das Weiterlesen erfolgt nun auf eigene Gefahr. Warnung Ende! In erotischen Szenen liest man ja des Öfteren vom Cunnilingus. Ihr wisst schon, cunnus, weibliche Scham, und lingua, Zunge. Also ein orales Highlight, dessen sich viele weibliche Protagonisten erfreuen. Natürlich erfreut sich Frau auch in der Realität daran, sofern der Partner dieser Kunst mächtig ist, aber das ist eine andere Geschichte. *mit den wimpern klimpert* Nun gibt es auch eine Umschreibung, die man in diesem Kontext immer und immer wieder liest: „seine Zunge umtanzt ihre Klit“. In der Kurzgeschichte, die ich unlängst [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Manchmal ist es nicht die Story, die mich zum Lachen bringt, sondern die Übersetzung.</strong></em></span><br data-start="340" data-end="343" data-is-only-node="" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Ein kleiner Satzdreher, und plötzlich tanzen Körperteile völlig aus der Reihe.</strong></em></span><br data-start="421" data-end="424" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Was dabei herauskommt? Kopfkino der ganz eigenen, leicht verstörenden Art.</strong></em></span><br data-start="498" data-end="501" /><span style="color: #800000;"><em><strong>Neugierig? Dann lies besser auf eigene Gefahr weiter.&#8220;</strong></em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Geneigte Lesende,</p>
<p style="text-align: justify;">manchmal kann ich mich über Übersetzungen einfach nur köstlich amüsieren. Natürlich ist mir klar, dass die Passage, die mich zum Grinsen brachte, unfreiwillig komisch übersetzt war, daber genau das macht es ja nicht weniger lustig..</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000; font-size: 14pt;"><strong>Warnung Anfang!</strong></span><br />
Das folgende Beispiel wollte ich euch nicht vorenthalten und möchte die unter 18-Jährigen bitten, an dieser Stelle das Weite zu suchen. Ihr könntet von Folgendem sonst „traumatisiert“ werden. *<strong>hust*</strong> Das Weiterlesen erfolgt nun auf eigene Gefahr.<br />
<span style="font-size: 14pt; color: #800000;"><strong>Warnung Ende!</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">In erotischen Szenen liest man ja des Öfteren vom Cunnilingus. Ihr wisst schon, cunnus, weibliche Scham, und lingua, Zunge. Also ein orales Highlight, dessen sich viele weibliche Protagonisten erfreuen. Natürlich erfreut sich Frau auch in der Realität daran, sofern der Partner dieser Kunst mächtig ist, aber das ist eine andere Geschichte. <strong>*mit den wimpern klimpert*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1115" data-end="1470">Nun gibt es auch eine Umschreibung, die man in diesem Kontext immer und immer wieder liest: <em>„seine Zunge umtanzt ihre Klit“.</em> In der Kurzgeschichte, die ich unlängst las, war es jedoch etwas anders, denn dort <em>„umtanzte ihre Klitoris die Zunge des Mannes“.</em> Und hey, seid mir bitte nicht böse, aber ab diesem Moment ging meine Phantasie mit mir durch. <strong>*miep*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1472" data-end="1799">Scheiß Phantasie aber auch! Stellt euch das bitte mal bildlich vor. Eine Klitoris, die die Zunge umtanzt. Was muss das bitteschön für ein ungewöhnlich langes, hervorstehendes Teil sein? Von der Bewegung, die sie vollzog, mal ganz abgesehen. Höchst flexibel, kann ich da nur sagen. OMG! Das hat fast schon einen verstörenden Charakter, wenn es nicht so komisch wäre. <strong>*höhöhö*</strong></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1801" data-end="1973">Ihr seht, ein kleiner Übersetzungsverdreher kann für ordentlich Lachsalven sorgen! Jedenfalls, wenn die Phantasie nicht jugendfrei ist. Ich darf gar nicht dran denken … sonst geht das wieder los mit dem Weglachen!</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="1801" data-end="1973"><em>Ka</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorhang auf. Musik an. Und ich in der Hauptrolle!</title>
		<link>https://meinetaeglichedosis.de/vorhang-auf-musik-an-und-ich-in-der-hauptrolle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ka]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 19:54:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kas Tatsachenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://meinetaeglichedosis.de/?p=53339</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Heute habe ich beim Vorhängewechseln etwas… nun ja, unkontrolliert getanzt und laut gesungen. Alles dank einer 80er-Jahre-Spotify-Playlist und „I’m so excited“.  Spoiler: Die Handwerker auf dem Hof waren Zeugen meines kleinen Solo-Musicals.&#8220; 😅 &#160; Grundgütiger, geneigte Lesende! Heute ist mir etwas passiert, das, nun ja, etwas peinlich war. Mir war nach 80er-Jahre-Musik, die ich mir in einer Spotify-Liste zusammengestellt hatte. Ich also Kopfhörer auf, und losgelegt mit dem Abnehmen meiner „schweren Vorhänge“, um Platz zu machen für meine tuffig-leichten, die jetzt so toll in den Frühling passen. Ich höre also gerade nichts außer: „I’m so excited“ von den „Pointer Sisters“. Holla, da geht alles viel schneller und beschwingter. *hihi* Allerdings ließ ich mich … ähm … ablenken und tanzte, anstatt die Vorhänge abzunehmen, selbstvergessen und euphorisch vor dem Fenster. Ich merkte, eingenommen von der Musik, wie ich nun mal war, nicht, dass Handwerker auf dem Hof waren, um eines der Scheunentore zu reparieren. Ich also bei gekipptem Fenster mit Kopfhörern auf dem Kopf herumgetanzt und ganz laut (und wahrscheinlich unendlich schief) mitgesungen. Als ich der Männer gewahr wurde, war es zu spät. SCHEIBENKLEISER ABER AUCH! *muahahaha* Zu meinem großen Glück habe ich nicht losgequietscht, sondern mich weiter laut singend und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #800000;"><em><strong>&#8222;Heute habe ich beim Vorhängewechseln etwas… nun ja, unkontrolliert getanzt und laut gesungen. </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Alles dank einer 80er-Jahre-Spotify-Playlist und „I’m so excited“.  </strong></em></span><br />
<span style="color: #800000;"><em><strong>Spoiler: Die Handwerker auf dem Hof waren Zeugen meines kleinen Solo-Musicals.&#8220;</strong></em></span> 😅</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Grundgütiger, geneigte Lesende!</p>
<p style="text-align: justify;">Heute ist mir etwas passiert, das, nun ja, etwas peinlich war. Mir war nach 80er-Jahre-Musik, die ich mir in einer Spotify-Liste zusammengestellt hatte. Ich also Kopfhörer auf, und losgelegt mit dem Abnehmen meiner „schweren Vorhänge“, um Platz zu machen für meine tuffig-leichten, die jetzt so toll in den Frühling passen. Ich höre also gerade nichts außer: „I’m so excited“ von den „Pointer Sisters“. Holla, da geht alles viel schneller und beschwingter. <strong>*hihi*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings ließ ich mich … ähm … ablenken und tanzte, anstatt die Vorhänge abzunehmen, selbstvergessen und euphorisch vor dem Fenster. Ich merkte, eingenommen von der Musik, wie ich nun mal war, nicht, dass Handwerker auf dem Hof waren, um eines der Scheunentore zu reparieren. Ich also bei gekipptem Fenster mit Kopfhörern auf dem Kopf herumgetanzt und ganz laut (und wahrscheinlich unendlich schief) mitgesungen. Als ich der Männer gewahr wurde, war es zu spät. SCHEIBENKLEISER ABER AUCH! <strong>*muahahaha*</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zu meinem großen Glück habe ich nicht losgequietscht, sondern mich weiter laut singend und tanzend weg vom Fenster Richtung zur Tür bewegt, wo ich dann lachend zusammengebrochen bin.</p>
<p style="text-align: justify;">I’m so excited… dass ich das nächste Mal vielleicht lieber nur die Vorhänge wechsle und nicht gleich eine ganze Show abliefere! <strong>*höhöhö*</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Ka</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ach ja, apropos Tanz! Der mit den Jungs vom <a href="https://meinetaeglichedosis.de/heldensalon-beloved-escort/"><span style="color: #800000;"><strong>&#8212;&gt; Elite Escort Service</strong></span></a> war damals auch nicht ohne. Kennt ihr noch nicht? Dann nix wie los zum Interview und erfahrt dort alle schmutzigen Details.<strong> LOL</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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